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Strittige Studie und weitere Widersprüche
05.04.2008
Dr. Oberfeld
Rund um das Wählamt Hausmannstätten wurden im Rahmen
einer wissenschaftlichen Studie durch den Umweltmediziner Dr. Gerd
Oberfeld, signifikante Häufung von Krebsarten, insbesondere von
Brustkrebs und Hirntumoren festgestellt.
Die österreichischen
Mobilfunkbetreiber bestreiten die Glaubhaftigkeit der vorgelegten
Studie und werfen dem Studienleiter Dr. Oberfeld die Erstellung eines
Falschgutachtens vor, da es in den genannten Studien-Zeiträumen
keinen existenten Masten für die C-Netz-Anlage am Standort
gegeben haben soll.
Der Aufforderung des betroffenen
Mobilfunkbetreibers auf Widerruf der Studie folgte Dr. Oberfeld
nicht. Nach verstricherner Frist wurde eine Klage gegen ihn
eingereicht.
Wie in einer Pressemitteilung des Forum
Mobilkommunikation vom 27.03.2008 veröffentlicht, hatte sich
dann auch das zuständige Ministerium in einem offiziellen
Schreiben zu dem Sachverhalt des C-Netz-Mastens geäussert: „In
Hausmannstätten selbst hat es keine Sendeanlage für das
C-Netz gegeben.“
Die Behauptungen der Mobilfunkbetreiber, sowie des zuständigen
Ministeriums werfen Fragen auf, wenn man frühere Informationen
zu diesem Fall betrachtet. So wurde am
18. November 2005 in "Kleine Zeitung" [793 KB]
ausführlich über den Fall Hausmannstätten berichtet.
Damals häuften sich die Hinweise zu vielen Tumorerkrankungen,
weshalb der ehemalige Grünen-Gemeinderat Dieter Kurz auch mit
Dr. Gerd Oberfeld Kontakt aufnahm.
Es erscheint nicht
plausibel, dass sich alle Betroffenen und Anrainer, so wie die
weiteren Involvierten darin irren sollten, ob es am Standort eine
Antenne im veranschlagten Zeitraum gegeben hat. Da könnte der
Verdacht aufkommen, dass man diese "Schadensfälle"
durch die in Frage gestellte Studie einfach nicht "wahr haben
möchte", so wie dies in
anderer Weise in Bayern auch der Fall ist.
Ausschnitt Kleine Zeitung vom 18.11.2005
Es ist wohl vorschnell durch das FMK (Forum Mobilkommunikation),
vom Gesundheitsministerium zu fordern, "den Anrainern in
Hausmannstätten und im benachbarten Vasoldsberg die unbegründete
Angst vor der falsch zugeordneten Quelle für die Krebsfälle
zu nehmen".
Auch im Zuge der Recherchen durch Dr. Gerd
Oberfeld wurde von einem pensionierten Techniker der Post- und
Telegraphenverwaltung Steiermark bestätigt, dass an diesem
Standort ein C-Netz-Sender am Standort Wählamt Hausmannstätten
betrieben wurde. Auch die Sendeleistung und die Kanalanzahl konnten
vom Informanten exakt benannt werden.
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Kleine Zeitung vom Freitag 18. November 2005
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Bild...

Vorher:
keine Auskunft, Nachher: Klage Die Reihe der verunglimpfenden und
desavouierenden Pressemeldungen wird vom FMK nun mehr offenbar
fortgesetzt. Entgegen der heute getroffenen Behauptung erfolgten
durch Dr. Gerd Oberfeld sehr wohl inhaltliche Anfragen...

Umweltmediziner
Oberfeld weist Vorwürfe zurück Die von Gerd Oberfeld
vorgelegten Fakten sind Tatsache: Rund um das Wählamt
Hausmannstätten wurden im Rahmen der wissenschaftlichen Studie
signifikante Häufungen, bis zum achtfachen für alle
Krebsarten, festgestellt...

Studie:
Signifikante Häufung von Krebserkrankungen Studienziel war
die Klärung, ob die Krebserkrankungen, die im östlichen
Gemeindegebiet von Hausmannstätten bzw. von Vasoldsberg bekannt
wurden, eine zeitliche und örtliche Häufung darstellen und
ob diese...
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Mobilfunk-Krebsstudie: Mobilkom
Austria klagt Salzburger Umweltmediziner
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wegen Falschgutachtens eingebracht
Mobilfunk: Klage
wegen Falschgutachtens eingebracht
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verletzt objektive Sorgfaltspflicht gröblich
Oder beim
Forum Mobilkommunikation
http://www.fmk.at/
Quelle:
http://www.diagnose-funk.org/politik/033ea2996f072380f/033ea29a770ec1f2f.html