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Marketing
Aktion des IZMF unter Schirmherrschaft des Landesamtes für
Umwelt
Sehr
geehrter Herr Dr. Kern,
mit großer Betroffenheit sah ich
die Landesamt für Umwelt-Broschüre zu Mobilfunk (siehe
Anhang). Vielen Dank für Ihr Engagement, da
hier
offensichtlich noch größere Interessenkonflikte bestehen,
wie früher bei den Politikern zu Rauchen, Blei im Benzin, Asbest
usw.
Diese Veranstaltung könnte in Analogie auch von
einem von der Tabakindustrie gegründeten Verein Namens IZTR
(Informationszentrum Tabakrauch) veranstaltet werden, zusammen mit
den von ihnen speziell dazu ausgesuchten "Experten" und dem
LfU, zum Thema:
"Immisionsmessdaten zu Zigarettenrauch
in Bus, Bahn und Schulen: Umfangreiche Messdatenbank belegt:
Grenzwerte
werden nie überschritten. Wie betreibe ich
effektive "Risikokommunikation" mit besorgten Bürgern,
Kommunen und Eltern"
Referenten wären: Dr. Überla
(Chef des Bundesgesundheitsamtes), Prof. Troschke (Lehrstuhlinhaber
für medizinische Soziologie an der Universität Freiburg),
Frau Dr. Malloro (vom IZTR, Abteilung Risikokommunikation und
Biomathematik) und Dr. Ing. XY (Leiter, Messtechnik für
Nikotinabgase, Dräger Werke). Hatten wir nicht vor 70 Jahren so
was ähnliches? Bewußte und Interessengeleitete
Desinformation zu für Millionen von Menschen
gesundheitsbedrohenden Massnahmen...Die Kommunen, Verwaltungen,
Behörden und Bürger waren damals wohl begeistert...
Mit
sehr besorgten Grüßen
Dr. J. Mutter
Dr.
Markus Kern schrieb:
An
das Bayrische Landesamt für Umwelt (LfU)
Herrn
Dr.
Thomas Kurz;
Tel.:
09281/1800-4688
e-Mail:
Thomas.Kurz@lfu.bayern.de
nachrichtlich
an:
den
Präsidenten des LfU Prof. Dr.-Ing. Albert Göttle
Kempten,
den 30. April 2009
Marketing
Aktion des IZMF unter Schirmherrschaft des Landesamtes für
Umwelt in Landshut, Würzburg, Kempten
Sehr
geehrter Herr Dr. Kurz,
ich
bitte Sie im Namen zahlreicher Kollegen und Kolleginnen und der
Verantwortung für Mensch und Umwelt, die sogenannte Aktion mit
dem irreführenden Titel: „Wissenschaf(f)t
Vertrauen“ der Marketing-Abteilung der
Mobilfunk-Industrie umgehend aufzukündigen.
Wie
kann es sein, dass ein Amt, das für die Gesundheit der
Bevölkerung tätig ist, Aufklärung über
Elektromagnetische Felder (Mobilfunk) an die Marketing-Abteilung der
Industrie delegiert?
Wir
Ärzte, die sich seit Jahren um diese Thematik in ärztlichen
Qualitätszirkel bemühen, sind entsetzt darüber, dass
hier der Staat in Form einer öffentlichen Behörde durch
Auswahl der Referenten und unter Weglassung von beunruhigenden
Hinweisen und Studien den Stadt- und Gemeinderäten „Sand
in die Augen gestreut“ wird.
Die
Erkenntnisse unabhängiger Wissenschaftler zu erwiesenen und
wahrscheinlichen Schädigungen durch elektromagnetische Felder
haben sich in der jüngeren Vergangenheit dramatisch verdichtet.
Die Europäische Umweltagentur hat vor einer möglichen
Umweltkatastrophe gewarnt. Die internationale BioInitiative
Working Group führender
Wissenschaftler hat an der Auswertung von 2000 Studien gezeigt, wie
viel an Schädigungen und Gefährdungen – entgegen den
üblichen Beteuerungen – in Wahrheit bewiesen
ist; auch gezeigt, wie untauglich
geltende Grenzwerte sind, die die Bevölkerung schützen
sollen. Und Dr. Ulrich Warnke
hat in seiner erschienenen Schrift Bienen,
Vögel und Menschen. Die Zerstörung der Natur durch
‚Elektrosmog’ auf
nachprüfbarer Grundlage gezeigt, dass die Verantwortlichen dabei
sind, innerhalb weniger Jahrzehnte zu vernichten, was die Natur im
Verlauf von Millionen von Jahren aufgebaut hat.
Immer
mehr Ärzte können die Richtigkeit dieser Prognose
inzwischen an Erfahrungen ihrer ärztlichen Praxis bestätigen.
Ihre Beobachtungen der schädigenden Wirkung elektromagnetischer
Felder reichen bis in die Mitte der 90er Jahre zurück, wurden
aber erst in den letzten drei Jahren systematischer gesammelt und
miteinander verglichen. Immer mehr Beschwerden und Krankheitssyndrome
traten auf, für die es keine der bekannten medizinischen
Erklärungen gab. Für Zusammenhänge mit der
Einwirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder sprach u. a. die
Tatsache, dass sich die beobachteten Symptome oft zeitgleich mit der
Installation solcher Felder in oder außerhalb der Wohnungen
eingestellt hatten, und dass sich viele wieder zurückbildeten,
sobald die Quelle der Strahlung entfernt oder gemieden wurde. Gegen
die gängige Annahme von Einbildungen und bloßen
Nocebo-Effekten spricht die Tatsache, dass gerade auch Kleinkinder
besonders intensive Wirkungen zeigten, übrigens auch Tiere. …
(zitiert aus unserem Brief an den
Ministerpräsidenten s. pdf-Dat. im Anhang.)
Ein
Onkologe des Universitätsspitals Schweden fand heraus, dass nach
mehr als einem Jahr Mobiltelefongebrauch ein 5.2 fach erhöhtes
Risiko für einen bösartigen Hirntumor bei Kindern, die vor
dem zwanzigsten Altersjahr Mobiltelefone benützt haben, besteht.
Die Rate für andere Altersjahre war 1.4 fach erhöht.
(HirntumorRisiko Kinder und Handy s.
pdf-Dat. Anhang).
Wir
verweisen an unsere Broschürenreihe, die den aktuellen Stand der
industrieunabhängigen Wissenschaft und Forschung zu den
Wirkungen des Mobil und
Kommunikationsfunks widergeben (s.
pdf-Dat. Anhang)
Bitte
teilen Sie mir mit, wer verantwortlich für diese
„Schirmherrschaft“ ist.
...
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