Ich habe ein ganz eigenartiges Problem mit Access 2002(SP 3) unter WinXP
Prof.
Ich bearbeite eine Acc2000 Datenbank. Eine Tabelle enthält ein Memo-Feld.
Alle Datensätze habe ich zu Testzwecken schon mit "-" (Bindestrich) gefüllt.
Wenn ich einen Bericht ohne WhereCondition öffne, wird das Memofeld korrekt
angezeigt. Wenn ich eine WhereCondition auf eine ID setze (idKunde=1) ist
auch alles korrekt.
Sobald ich jedoch eine WhereCondition in der Form ([datAuftrag] Between
#12/1/2006# AND #12/31/2006#) setze, erscheinen
Japanische/Chinesische/WasWeisIch Zeichen im Memofeld.
Die Unicode-Kompression in der Tabelle für das Memofeld ändert nichts.
DoCmd.OpenReport ReportName, acViewPreview, ,"[idKunde]=1" --> alles OK
DoCmd.OpenReport ReportName, acViewPreview, ,"([datAuftrag] Between
#12/1/2006# AND #12/31/2006#)" --> Japan/China HolDuDieLadio
Kann mir bitte jemand helfen?
Gruß ...
... Oskar
Die chinesischen Schriftzeichen kenne ich bisher nur von Memos,
die in einer Abfrage gruppiert werden. Da passiert das manchmal.
Abhilfe ist dann eine andere Funktion wie First oder dergl. oder
das nachträgliche Dazuhängen der Memos, ähnlich wie für das
ungewollte Abschneiden in www.donkarl.com/?FAQ5.18 beschrieben.
Basiert der Bericht vielleicht auf einer gruppierten Abfrage?
Dann teste mal, ob die Chinesen dort schon zuschlagen, wenn
du die Bedingung änderst.
--
HTH
Karl
********* Ich beantworte keine Access-Fragen per Email. *********
Access-FAQ: http://www.donkarl.com
quoting Karl Donaubauer:
> Basiert der Bericht vielleicht auf einer gruppierten Abfrage?
> Dann teste mal, ob die Chinesen dort schon zuschlagen, wenn
> du die Bedingung änderst.
Rückfrage: Gibt es eine Möglichkeit einen an eine Datenquelle gebundenen
Bericht zu erstellen, der /nicht/ auf einer gruppierten Abfrage basiert?
Soweit ich das bisher gesehen habe, macht der Abfrage Generator hinter dem
Bericht aus jeder Datenquelle, die er verfüttert bekommt unsichtbar aber
immer eine gruppierte Abfrage, bevor er das an Jet oder sonst wen
weiterleitet.
Das SQL Statement der wirklich ausgeführten Abfrage sieht man allerdings
dann nur mit einem JetShowPlan oder ODBC Trace.
So gesehen könnte es hier durchaus an diesem gruppierten Memo liegen. Wird
dann einfach ein bisschen schwieriger, das wegzubekommen.
Gruss
Henry
--
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KB: http://support.microsoft.com/default.aspx
FAQ: http://www.donkarl.com (neu mit Suchfunktion!)
OH: Online Hilfe von Microsoft Access (Taste F1)
Downloads: http://www.dbdev.org
Der Bericht basiert in der Tat auf einer gruppierten Abfrage. Und
tatsächlich erscheinen auch schon in der Abfrage die komischen
Schriftzeichen, wenn ich das Datumsfeld filtere. Wenn ich nach der ID
filtere, nicht.
Ich konnte den Bericht aber leicht durch Gruppierungen so aufbauen, dass ich
auf die gruppierte Abfrage verzichten kann. Und es funktioniert jetzt!
Hab jetzt probiert. Also: Die Tabelle alleine kann ich auch nach dem
Memofeld gruppieren und das Datum mit BetWeen filtern. Alles OK. Wenn ich
jedoch eine Detailtabelle hinzunehme und von dort ein Ja/Nein Feld auch
gruppiere, schlagen die Chinesen zu.
Durch meine Berichtsänderung und eure Hilfe bin ich erst mal beruhigt.
Aber ich bin mir sicher, das hat alles mit Chinesischer Industriespionage zu
tun. Ein Virus hat die DB so infiziert, das wichtige Daten im Memofeld für
uns Mitteleuropäer unlesbar erscheinen. Die Chinesen lesen dann die Foren
mit und hoffen, dass jemand diese Datensätze zeigt ... und schwupps haben
sie uns ausspioniert.
Gruß ...
... Oskar
"Karl Donaubauer" <NoS...@donkarl.com> schrieb im Newsbeitrag
news:53jlbeF...@mid.individual.net...
> Aber ich bin mir sicher, das hat alles mit Chinesischer
> Industriespionage zu tun. Ein Virus hat die DB so infiziert, das
> wichtige Daten im Memofeld für uns Mitteleuropäer unlesbar
> erscheinen. Die Chinesen lesen dann die Foren mit und hoffen, dass
> jemand diese Datensätze zeigt ... und schwupps haben sie uns
> ausspioniert.
Ist wohl so - in China soll es im Moment einen Run auf *japanische*
Sprachkurse geben ;-)
--
Gruss
Jens
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FAQ: http://www.donkarl.com
So ähnlich hatte ich das im Hinterkopf. Es gibt eine Variante,
da schleichen sich die Chinesen direkt in eine verknüpfte Tabelle
und man muss neu verknüpfen. Die andere Variante ist die gruppierte
Abfrage, bei der noch irgendwas zusätzlich notwendig ist.
In beiden Fällen gerät dann scheinbar etwas Richtung Unicode
durcheinander.
> Durch meine Berichtsänderung und eure Hilfe bin ich erst mal beruhigt.
>
> Aber ich bin mir sicher, das hat alles mit Chinesischer Industriespionage
> zu tun. Ein Virus hat die DB so infiziert, das wichtige Daten im Memofeld
> für uns Mitteleuropäer unlesbar erscheinen. Die Chinesen lesen dann die
> Foren mit und hoffen, dass jemand diese Datensätze zeigt ... und schwupps
> haben sie uns ausspioniert.
Beachtenswerte Theorie!
Und das beunruhigendste:
Sie sind überall, denn jeder Vierte oder Fünfte ist ein Chinese!
--
cu