Mit Rumänien ist ein Billiglohnland in die EU aufgenommen worden, welches
nicht einmal die Bedingungen von Maastricht erfüllt. Als EU-Bürger darf man
sich wirklich fragen, warum ein solches Land aufgenommen wurde, wenn nicht
genau deshalb, um innerhalb der EU zu Drittweltlöhnen produzieren zu können
und sich dies auch nöch von unseren Steuergeldern fördern zu lassen.
Ich nehme unseren Spitzenpolitikern nicht ab, das nicht durchschauen zu
können.
Auf diese Verhältnisse können wir nur reagieren, steuern können wir sie nur
bedingt. Auf Global player können wir als Land und Bevölkerung nicht mehr
langsfristig setzen. Die Zeiten, dass Vater, Sohn und Enkel in der selben
Firma arbeiten, gibt es bei diesen Unternehmen nicht mehr. Ich erwarte von
der Gesetzgebung Umdenken. Und zwar ein marktwirtschaftliches. Subventionen
und Förderung mit Steuergeldern nur noch dort, wo es sich für die Bürger
lohnt, nämlich bei ortsgebundenem Mittelstand und Kleinunternehmen. Der
Klempner von nebenan wird nicht nach China gehen.
Martin
> Ich nehme die Antwot vorweg: Das ist Blödsinn, auch wenn einige deutsche
> Politiker das medienwirksam tun. Nokia ist ein Global player wie Siemens
> und die Deutsche Post AG. Nokia ist lediglich der letzte Handyhersteller,
> der Deutschland verlässt.
>
> Mit Rumänien ist ein Billiglohnland in die EU aufgenommen worden, welches
> nicht einmal die Bedingungen von Maastricht erfüllt. Als EU-Bürger darf man
> sich wirklich fragen, warum ein solches Land aufgenommen wurde, wenn nicht
> genau deshalb, um innerhalb der EU zu Drittweltlöhnen produzieren zu können
> und sich dies auch nöch von unseren Steuergeldern fördern zu lassen.
>
> Ich nehme unseren Spitzenpolitikern nicht ab, das nicht durchschauen zu
> können.
Die Reaktionen sind einzig und allein populistische Manoever. Das
Verhalten
von Nokia entspricht der Gesellschaftsform in der wir leben und die wir
ja auch gewaehlt haben. Es geht um Gewinnmaximierung, hier muss jede
Moeglichkeit ausgeschoepft werden, um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden.
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>Mit Rumänien ist ein Billiglohnland in die EU aufgenommen worden, welches
>nicht einmal die Bedingungen von Maastricht erfüllt.
Die Bundesrepublik hat die Mastricht-Kriterien auch nicht immer
erfüllt. Es gab Jahre, da lag Deutschland daneben.
>Als EU-Bürger darf man
>sich wirklich fragen, warum ein solches Land aufgenommen wurde, wenn nicht
>genau deshalb, um innerhalb der EU zu Drittweltlöhnen produzieren zu können
>und sich dies auch nöch von unseren Steuergeldern fördern zu lassen.
>
>Ich nehme unseren Spitzenpolitikern nicht ab, das nicht durchschauen zu
>können.
Seit wann reitest Du so auf der Populismus-Welle?
Nik
> Es geht um Gewinnmaximierung, hier muss jede
> Moeglichkeit ausgeschoepft werden, um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden.
Ist das Deine Überzeugung oder nur Deine Erkärung für die herrschenden
Verhältnisse?
Martin
Ich bin davon ueberzeugt das es so ist, aber nicht das es so sein
muss, sogesehen ist mein Statement als Erklaerung zu sehen. Wir
leben in einer Gesellschaftform, welche nur in der Ganzheit so
funktionieren kann wie sie ist. Es wird nicht moeglich sein, die
positiven Dinge abzuschoepfen (z.B. guenstig Handys, Textilien, etc.
zu kaufen) und dabei auf die negativen Auswirkungen verzichten zu
wollen.
Gestern war zum Nokia Thema noch ein schoener Artikel auf Indymedia.
http://de.indymedia.org/2008/01/205657.shtml
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PGP: 0x661AB571