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Erfahrungen mit Qnap TS-419 PII

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Thomas Weber

unread,
May 17, 2013, 7:10:01 PM5/17/13
to
Hallo,
ich suche f�r den privaten Bereich ein NAS. Bedingungen:

1) Ich will es nicht selber bauen, mir fehlt daf�r die Zeit. Das Qnap
ist f�r meinen Anwendungszweck vermutlich �berdimensioniert, aber daf�r
habe ich dann auch ein paar Jahre Ruhe.

2) Stark bevorzugt sind Hersteller, die Debian in der Vergangenheit
unterst�tzt haben (daher Qnap). Ich bevorzuge es aber, wenn die
mitgelieferte Software das kann, was ich brauche und ich nicht Debian
auf der Kiste installieren muss.

3) Das Teil soll im Wesentlichen Fotos zur Verf�gung stellen und extern
sichern: sprich, die werden auf das NAS gelegt und vom NAS erfolgt
nochmals eine verschl�sselte Archivierung auf einen externen Speicher in
der Wolke. Die Verschl�sselung h�tte ich gerne selbst unter Kontrolle
(bspw. durch ein Skript wie duplicity). Falls da jemand Erfahrungen hat,
ob man die Daten besser direkt verschl�sselt auf dem NAS speichert oder
erst beim Hochladen verschl�sselt, bin ich f�r Hinweise dankbar.

4) Nutzeranzahl ist im unteren einstelligen Bereich (es m�sste schon
sehr viel passieren, damit da mehr als 2 Leute gleichzeitig drauf zu
greifen).

Zum einen bin ich jetzt auf der Suche nach Empfehlungen f�r das NAS. Zum
anderen aber auch, welche Festplatten man da f�r ein Raid am Besten
einbaut - sprich, Desktop-Platten oder doch lieber Server-Platten (TLER
ist mir bekannt und ich glaube auch, dass ich das verstanden habe). Gibt
es sonst noch Unterschiede?

Letzte Bemerkung: falls hier kommerzielle H�ndler mitlesen, so habe ich
nichts gegen konkrete Angebote per PM. Dann aber bitte aussagekr�ftig,
also verbaute Platten mit Typangaben.

Danke
Thomas


--
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Ralf Prengel

unread,
May 18, 2013, 2:40:01 AM5/18/13
to
Hallo,

im der neuen CT ist ein Artikel Server oder Nas. Da geht es auch am Rande um Festplatten.

__
Mfg
Ralf Prengel

>


--
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Maxx

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May 18, 2013, 4:30:01 AM5/18/13
to
Hallo Thomas, Hallo alle anderen

Thomas schrub am Sat, 18 May 2013 00:49:43 +0200:
> 1) Ich will es nicht selber bauen, mir fehlt dafür die Zeit. Das
> Qnap ist für meinen Anwendungszweck vermutlich überdimensioniert,
> aber dafür habe ich dann auch ein paar Jahre Ruhe.

Ja, für das, was du unten aufgeführt hast, reicht eine USB-Platte an
der Fritzbox oder so.

> 2) Stark bevorzugt sind Hersteller, die Debian in der Vergangenheit
> unterstützt haben (daher Qnap). Ich bevorzuge es aber, wenn die
> mitgelieferte Software das kann, was ich brauche und ich nicht
> Debian auf der Kiste installieren muss.

Ich habe einen QNAP 419 seit 4 Jahren bei mir zu laufen, mit 3
Platten im RAID-5. Einziges Manko: Wenn ich das erste Mal drauf
zugreife, gibt es ein Timeout, weil er erst aus dem Ruhemodus
aufwachen muss. Das kann man aber ändern - aber ich spare lieber
Strom und klicke einfach ein zweites Mal (dauert keine 10 Sekunden).

> 3) Die Verschlüsselung hätte ich gerne selbst unter Kontrolle
> (bspw. durch ein Skript wie duplicity). Falls da jemand Erfahrungen
> hat, ob man die Daten besser direkt verschlüsselt auf dem NAS
> speichert oder erst beim Hochladen verschlüsselt, bin ich für
> Hinweise dankbar.

Es gibt unzählige Applikationen zum Nachinstallieren - das Einbinden
in eine externe Cloud zum "sichern" ist aber standardmäßig schon
vorgesehen. Ebenso das anbieten einer eigenen Cloud im Netz (lokal
und auch WAN)

> 4) Nutzeranzahl ist im unteren einstelligen Bereich (es müsste schon
> sehr viel passieren, damit da mehr als 2 Leute gleichzeitig drauf zu
> greifen).

Leistungsmäßig hat er mich noch nie im Stick gelassen, auch nicht,
wenn von zwei Usern gleichzeitig ein Film gestreamt wurde.

> Desktop-Platten oder doch lieber Server-Platten

Server-Platten - da sie ja doch ggf. rund um die Uhr laufen. Die paar
Euro machen es dann auch nicht.

Und wenn du es sparsam magst, nimm 2,5er :)

--
LG Maxx


--
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Hoshpak

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May 18, 2013, 5:00:02 AM5/18/13
to
Am 18.05.2013 00:49, schrieb Thomas Weber:
Hallo Thomas,
> 4) Nutzeranzahl ist im unteren einstelligen Bereich (es m�sste schon
> sehr viel passieren, damit da mehr als 2 Leute gleichzeitig drauf zu
> greifen).

Meiner Erfahrung nach wird das f�r den Anwendungsfall auf jeden Fall
reichen. Ich habe hier seit einer Weile ein TS-219 PII laufen (gleicher
Chipsatz, weniger Einsch�be soweit ich das in Erinnerung habe) und
greife darauf regelm��ig mit mehreren Rechnern (Filme, Musik, Backups,
Downloads etc.) gleichzeitig zu. Obwohl die Platten bei mir
verschl�sselt sind, alles kein Problem.

> Zum einen bin ich jetzt auf der Suche nach Empfehlungen f�r das NAS. Zum
> anderen aber auch, welche Festplatten man da f�r ein Raid am Besten
> einbaut - sprich, Desktop-Platten oder doch lieber Server-Platten (TLER
> ist mir bekannt und ich glaube auch, dass ich das verstanden habe). Gibt
> es sonst noch Unterschiede?

Mit Qnap machst du da sicherlich nichts verkehrt. Ich habe die
mitgelieferte Firmware nicht ausf�hrlich getestet, da ich direkt Debian
installiert habe, aber die scheint auch einiges zu k�nnen (abgesehen von
der Plattenverschl�sselung) und ist �ber Pakete aus dem Qnap-Repositoriy
erweiterbar. Immerhin hat man schon direkt ssh-Zugriff auf das
darunterliegende System und wenn dir das irgendwann doch nicht mehr
reicht, kannst du doch noch Debian installieren.

Was die Platten angeht, habe ich �fters gelesen, dass mit dem
SATA-Chipsatz in den Qnap-Modellen nicht alle Platten funktionieren. Du
solltest daher auf jeden Fall in die Kompatibilit�tsliste bei Qnap
schauen, da sind auch Platten aus verschiedenen Kategorien gelistet. Ich
habe mich damals f�r dort gelistete 3 TB-Platten von Western Digital aus
der Serie Caviar Red (sind f�r 24/7-Betrieb vorgesehen und werden
explizit als NAS-Platten angepriesen) entschieden und die laufen darin
einwandfrei.

Gru�
Helmut


--
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Thomas Kreft

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May 21, 2013, 2:40:01 PM5/21/13
to
Thomas Weber schrieb:

> Hallo,
> ich suche für den privaten Bereich ein NAS. Bedingungen:
(...)
> Zum einen bin ich jetzt auf der Suche nach Empfehlungen für das NAS. Zum
> anderen aber auch, welche Festplatten man da für ein Raid am Besten
> einbaut - sprich, Desktop-Platten oder doch lieber Server-Platten (TLER
> ist mir bekannt und ich glaube auch, dass ich das verstanden habe). Gibt
> es sonst noch Unterschiede?

Ich habe ein QNAP TS-412 mit einer Hitachi HDS5C3030ALA630 (3TB, seit zwei
Jahren) und 2 Western Digital Red Platten (auch 3TB, seit ~1 Jahr, ab da im
RAID5). Meine Überlegungen waren deinen sehr ähnlich, außer dass ich nichts in
die Wolke sichere, sondern zusäztlich ein lokales Backup mache.

Habe die TS-412 dem TS-419 PII vorgezogen, weil ich für die Zusatzfeatures
keine Verwendung gesehen habe - und immer noch nicht sehe: Ich würde es heute
wieder genauso machen. Und bin beruhigt zu wissen, dass ich immer noch ein
Debian installieren könnte, wenn die Anforderungen steigen sollten.

Gruß, Thomas


--
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Martin Weis

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May 23, 2013, 4:40:03 AM5/23/13
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Hallo Thomas!

Am 18.05.2013 00:49, schrieb Thomas Weber:> Hallo,
> ich suche für den privaten Bereich ein NAS. Bedingungen:
>
> 2) Stark bevorzugt sind Hersteller, die Debian in der Vergangenheit
> unterstützt haben (daher Qnap). Ich bevorzuge es aber, wenn die
> mitgelieferte Software das kann, was ich brauche und ich nicht Debian
> auf der Kiste installieren muss.

Also die QNAP-Systeme sind extrem eigenwillig, eigene, spezielle
Konfigurationen sind aufwändig (in /etc wird *alles* überschrieben von
init-scripten und upgrades, daher der Aufwand, Pakete bauen zu müssen,
die beim Systemstart alles patchen).

Debianinstallation ist nicht grundsätzlich unterstützt, sollte aber bei
einigen Modellen gehen. Das wäre mein präferierter Weg, wenn ich mehr
Zeit hätte für das Teil.

> 3) Das Teil soll im Wesentlichen Fotos zur Verfügung stellen und
> extern sichern: sprich, die werden auf das NAS gelegt und vom NAS
> erfolgt nochmals eine verschlüsselte Archivierung auf einen externen
> Speicher in der Wolke. Die Verschlüsselung hätte ich gerne selbst
> unter Kontrolle (bspw. durch ein Skript wie duplicity). Falls da
> jemand Erfahrungen hat, ob man die Daten besser direkt verschlüsselt
> auf dem NAS speichert oder erst beim Hochladen verschlüsselt, bin
> ich für Hinweise dankbar.

Für das Backup in die Wolke gibt es was, schau mal in der Doku, was das
genau ist und welche Features das hat.

Ich sage mal: wenn das Feature von der QNAP Firmware angeboten wird,
kannst du es nutzen und es sollte auch funktionieren. rsnapshot konnte
ich dort zwar auch installieren (via ipkg), aber da crontab und alle
anderenconfigfiles (z.B. hosts) überschrieben werden, half das nix. Da
muss man dann richtig aufwändig nachhelfen, daher bin ich inzwischen bei
Standard NFS share und push-Backups auf das Teil :(

Gruß, Martin

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