Swen Habenberger <swen...@pips01.informatik.uni-mannheim.de> writes: > > > Es gibt noch andere Verbindungsarten ausser Burschenschaften, z.B.: > > > Turnerschaften, Saengerschaften, Corps, Landsmannschaften die auch > > > das akademische Fechten pflegen. > > mir ist, um ehrlich zu sein, der Unterschied völlig Wurscht. > Mir eben nicht. Ich werde halt nicht gern mit Rechten in Verbindung gebracht.
Vielleicht solltest Du dann nicht ganz so laut kundtun, daß Du einer Schlagenden Verbindung angehörst. Mensur und Farben sind halt für viele Schlüsselreize und in der Szene der Verbindungen als Außenstehender durchzublicken ist (vermutlich nicht nur) mir zu kompliziert; wobei ich nichts gegen die Organisationsform an sich habe, mich aber mit der politischen Gesinnung die hinter vielem steht, schwertue. Beispiel Mensur: warum habt ihr derlei Anachronismen, die zur Entstehungszeit der Verbindungen einen ganz anderen Hintergrund hatten, nicht längst über Bord geworfen?
Also entweder, Du stehst zu dem, was Du tust, dann mußt Du mit Vorurteilen leben (und hast Die Wahl sie zu ignorieren oder zu entkräften) oder Du stehst nicht dazu, dann solltest Du es halt nicht so offen zeigen.
Gruß, -- Eberhard Burr check http://www.uni-karlsruhe.de/~Eberhard.Burr/publickey.asc for PGP Key -- #include <stddisc.h> -- electric cookie follows The best audience is intelligent, well-educated and a little drunk. -- Maurice Baring
In ka.lauer schrieb Eberhard Burr <Eberhard.B...@stud.uni-karlsruhe.de>:
>Swen Habenberger <swen...@pips01.informatik.uni-mannheim.de> writes: >> > > Es gibt noch andere Verbindungsarten ausser Burschenschaften, z.B.: >> > > Turnerschaften, Saengerschaften, Corps, Landsmannschaften die auch >> > > das akademische Fechten pflegen. >> > mir ist, um ehrlich zu sein, der Unterschied völlig Wurscht. >> Mir eben nicht. Ich werde halt nicht gern mit Rechten in Verbindung gebracht. >Vielleicht solltest Du dann nicht ganz so laut kundtun, daß Du einer >Schlagenden Verbindung angehörst. Mensur und Farben sind halt für >viele Schlüsselreize und in der Szene der Verbindungen als >Außenstehender durchzublicken ist (vermutlich nicht nur) mir zu >kompliziert; wobei ich nichts gegen die Organisationsform an sich >habe, mich aber mit der politischen Gesinnung die hinter vielem steht, >schwertue.
Wenn Du aber auch nur (etwa anhand der von Heiko Jacobs gepflegten hervorragenden Webseiten des COUSIN, Link irgendwo unter "Studentische Einrichtungen") den vagen Versuch unternähmest, da durchzublicken, dann wüßtest Du, daß es in Karlsruhe über 30 Verbindungen und nur - wenn ich mich grad nicht verzähl - sechs Burschenschaften gibt, von denen nur noch eine einzige (Tuiskonia) der "Deutschen Burschenschaft" angehört, die gelegentlich Schlagzeilen macht, weil ihr unter vielen anderen auch politisch extrem einseitige Verbindungen angehören.
Insbesondere wüßtest Du auch, daß die allermeisten Verbindungen, insbesondere Corps und christliche Korporationen, keinerlei "politische Gesinnung" vertreten. Und daß das diesen Verbindungen als Unterscheidungsmerkmal zu den meist per Satzung politischen Burschenschaften durchaus sehr wichtig ist.
Und Du wüßtest, daß "Verbindung" zunächst mal nur sowas wie "Verein mit Lebensbundprinzip und Basisdemokratie (Convente)" bedeutet. Auch die, sagenwirmal, Brauchtumspflege gibt es keineswegs bei allen Karlsruher Verbindungen.
>Beispiel Mensur: warum habt ihr derlei Anachronismen, die >zur Entstehungszeit der Verbindungen einen ganz anderen Hintergrund >hatten, nicht längst über Bord geworfen?
Ich kann hier nicht für Swen oder einen pflichtschlagenden Karlsruher Korporierten (Niels, Manfred, Mark - Stellungnahme?) sprechen. Ich kann Dir nur erzählen, daß etliche Verbindungen das Schlagen entweder ganz abgeschafft oder zur freiwilligen Angelegenheit erklärt haben, was nicht immer aber oft aufs gleiche rausläuft. Außerdem kann ich wieder auf's COUSIN verweisen, wo IIRC etwa die angeblich charakterbildende Funktion der Mensur ausgeführt wird. Wie gesagt, ich teile diese Ansichten nicht, sonst wär ich in einer schlagenden Verbindung. Ich teile auch die Ansichten der Karlsruher Orientierungsläufer oder der Grünen nicht, werf sie aber trotzdem nicht zusammen in einen Topf.
>Also entweder, Du stehst zu dem, was Du tust, dann mußt Du mit >Vorurteilen leben (und hast Die Wahl sie zu ignorieren oder zu >entkräften) oder Du stehst nicht dazu, dann solltest Du es halt nicht >so offen zeigen.
Hab bitte Verständnis dafür, daß man es nach viiiielen Semestern irgendwann ganz allmählich leid wird, allmonatlich die gleichen Vorurteile zu entkräften. Stell Dir meinetwegen vor, Du lebtest in Frankreich und würdest jeden Tag aufs neue Menschen begegnen, denen Du erklären mußt, daß Du kein Nazi bist. Irgendwann wird das dann lästig und man kommt auf die Idee, die Frager zu fragen, ob sie nicht bitte vor den twittigen Fragen sich einfach selbst schlaumachen können. Sorry.
Felix Nm! -- Warum kann ich Idiot nur meine Klappe nicht halten? (Manuel Richardt in ka.talk)
FP> Hab bitte Verständnis dafür, daß man es nach viiiielen Semestern FP> irgendwann ganz allmählich leid wird, allmonatlich die gleichen FP> Vorurteile zu entkräften. Stell Dir meinetwegen vor, Du lebtest FP> in Frankreich und würdest jeden Tag aufs neue Menschen begegnen, FP> denen Du erklären mußt, daß Du kein Nazi bist.
Das sind zwei Dinge: Du hast Dich selbst fuer die Burschschaft entschlossen. Jetzt musst Du mit den Konsequenzen leben, Dich inmitten von Neonazis zu tummeln.
In ka.lauer Felix Pfefferkorn <f...@wal.sub.org> wrote:
> Man merkt, daß Du wenig mit kleinen Kindern zu tun hast.
Kleine Kinder? Das sind diese groesstenteils nervigen knapp 1 Meter hohen Dinger, nicht zu verwechseln mit Hunden aller Art, die einfach nur anwesend sind und bruellen, kreischen, sabbern und eben "nerven"?
> unter "Studentische Einrichtungen") den vagen Versuch unternähmest, > da durchzublicken, dann wüßtest Du, daß es in Karlsruhe über 30 > Verbindungen und nur - wenn ich mich grad nicht verzähl - sechs
Und die sind alle katholisch, politisch rechts, Alkoholiker und in einem Fechtsportverein und einem Kinderchor?
> "Verein mit Lebensbundprinzip und Basisdemokratie (Convente)"
Koennte man auch "Selbsthilfegruppe" nennen?
> Ich kann Dir nur erzählen, daß etliche Verbindungen das Schlagen entweder > ganz abgeschafft oder zur freiwilligen Angelegenheit erklärt haben,
Schlaegt man dann freiwillig oder laesst man sich freiwillig schlagen? Sado- oder Masoschlagochismus?
-- "..., dass etliche Verbindungen das Schlagen entweder ganz abgeschafft oder zur freiwilligen Angelegenheit erklaert haben, ..." [Felix Pfefferkorn in ka.talk]
Felix Pfefferkorn <f...@wal.sub.org> writes: > >Vielleicht solltest Du dann nicht ganz so laut kundtun, daß Du einer > >Schlagenden Verbindung angehörst. Mensur und Farben sind halt für > >viele Schlüsselreize und in der Szene der Verbindungen als > >Außenstehender durchzublicken ist (vermutlich nicht nur) mir zu > >kompliziert; wobei ich nichts gegen die Organisationsform an sich > >habe, mich aber mit der politischen Gesinnung die hinter vielem steht, > >schwertue. > Wenn Du aber auch nur (etwa anhand der von Heiko Jacobs > gepflegten hervorragenden Webseiten des COUSIN, Link irgendwo > unter "Studentische Einrichtungen") den vagen Versuch unternähmest, > da durchzublicken, dann wüßtest Du, daß es in Karlsruhe über 30 > Verbindungen und nur - wenn ich mich grad nicht verzähl - sechs > Burschenschaften gibt, von denen nur noch eine einzige > (Tuiskonia) der "Deutschen Burschenschaft" angehört, die > gelegentlich Schlagzeilen macht, weil ihr unter vielen anderen > auch politisch extrem einseitige Verbindungen angehören.
Du darfst mich gern einen Ignoranten nennen, aber ich sehe nicht ein, warum ich die Bringschuld haben soll, mich über alles das zu informieren. Mir reicht es, daß ich den Schluß ziehen kann: Schlagend -> Burschi -> rechts. Dabei komme ich auch gut damit klar, daß ich Burschi sysonym für allerlei Verbindungen Corps und wasweißichnichtwas verwende; ich lebe ganz gut mit einem partiell vereinfachten Weltbild, und wenn Dir mein Weltbild nicht gefällt, dann ist das zunächst dein Problem.
> Insbesondere wüßtest Du auch, daß die allermeisten Verbindungen, > insbesondere Corps und christliche Korporationen, keinerlei > "politische Gesinnung" vertreten. Und daß das diesen Verbindungen > als Unterscheidungsmerkmal zu den meist per Satzung politischen > Burschenschaften durchaus sehr wichtig ist.
Dem setze ich entgegen, daß ich bisher noch keine äußerlichen Unterscheidungsmerkmale feststellen konnte: diejenigen, die Farben tragen und sich dadurch öffentlich als Burschenschafter (oder Mitglieder einer Verbindung oder wasauchimmer) zu erkennen geben, sind ja auch iejenigen, die auf althergebrachtes stolz sind und das ist eine Einstellung, die mir zutiefst zuwider ist, weil ich nur auf das stolz sein kann, was ich _geleistet_ habe, nicht auf was ich bin. Die anderen, die in einer Verbindung (oder wasauchimmer) sind, weil ihnen das eine Chance gibt, oder weil sie die Organisation für richtig halten ohne sich vor einen gesinnungsmäßigen Karren spannen zu lassen, die geben sich ja nicht so offenkundig zu erkennen. Beispielsweise habe ich mal ein paar Jungs vom A.V. Hütte kennengelernt, und... naja eintreten würde ich nicht, weil Lieder singen und Gesellschaftstänze in Anzug und Krawatte sind halt mal nicht mein Ding, aber ansonsten war mir das schon recht sympathisch.
> sprechen. Ich kann Dir nur erzählen, daß etliche Verbindungen das > Schlagen entweder ganz abgeschafft oder zur freiwilligen > Angelegenheit erklärt haben, was nicht immer aber oft aufs > gleiche rausläuft. Außerdem kann ich wieder auf's COUSIN > verweisen, wo IIRC etwa die angeblich charakterbildende Funktion > der Mensur ausgeführt wird. Wie gesagt, ich teile diese Ansichten
Bla. Das war's ja gerade, was so ödet: statt heute progressiv zu sein, ist man stolz darauf, daß früher einmal die Vorfahren progressiv waren. Was soll den bitte in heutiger Zeit an der Mensur noch Charakterbildend sein? Das ist doch ein altes albernes Ritual, das kaum ein wenig Selbstüberwindung fordert. Wenn man es heute als charakterbildend ansehen will, daß junge menschen sich auch mit ihrer körperlichen Gesundheit für ihre Ideen einzusezten haben, und wenn sich einige Burschenschaften (oder wasauchimmer) gern als furchtbar fortschrittlich und demokratisch darstellen, dann wäre die logische Konsequenz, daß die z.B. hingehen und die Demokratie gegen braune Wirrköpfe verteidigen, die unbehelligt ihre Aufmärsche durchziehen. Warum gehen Burschis nicht Faschos klatschen?
> >Also entweder, Du stehst zu dem, was Du tust, dann mußt Du mit > >Vorurteilen leben (und hast Die Wahl sie zu ignorieren oder zu > >entkräften) oder Du stehst nicht dazu, dann solltest Du es halt nicht > >so offen zeigen. > Hab bitte Verständnis dafür, daß man es nach viiiielen Semestern > irgendwann ganz allmählich leid wird, allmonatlich die gleichen > Vorurteile zu entkräften. Stell Dir meinetwegen vor, Du lebtest > in Frankreich und würdest jeden Tag aufs neue Menschen begegnen, > denen Du erklären mußt, daß Du kein Nazi bist. Irgendwann wird > das dann lästig und man kommt auf die Idee, die Frager zu fragen, > ob sie nicht bitte vor den twittigen Fragen sich einfach selbst > schlaumachen können. Sorry.
Nö, wenn ich es leid bin, stell' ich auf Durchzug oder sehe zu, daß man mich nicht als Nazi ansieht. Daran hat sich ja die Diskussion entzündet: Swen hat völlig zusammenhangslos von seinen Erfahrungen bei der Mensur berichtet und sich dann befremdlicht gezeigt, als ich ihn als Burschi angemacht habe. Also wenn ich in Frankreich Urlaub mache, dann lasse ich entweder die Birkenstocks und die Tennissocken daheim und trage stattdessen Slippers ohne Socken, oder ich muß halt damit rechnen, daß man mich sofort als Deutschen erkennt.
SP> Das sind zwei Dinge: Du hast Dich selbst fuer die Burschschaft SP> entschlossen. Jetzt musst Du mit den Konsequenzen leben, Dich SP> inmitten von Neonazis zu tummeln.
FP> Ich kann hier nicht für Swen oder einen pflichtschlagenden FP> Karlsruher Korporierten (Niels, Manfred, Mark - Stellungnahme?) [...] FP> Hab bitte Verständnis dafür, daß man es nach viiiielen Semestern FP> irgendwann ganz allmählich leid wird, allmonatlich die gleichen FP> Vorurteile zu entkräften.
Reicht diese Stellungnahme? Wer Fragen hat, bitte melden.
EB> Du darfst mich gern einen Ignoranten nennen, aber ich sehe nicht ein, EB> warum ich die Bringschuld haben soll, mich über alles das zu EB> informieren.
Es ist nicht ganz unüblich, sich über ein Thema zu informieren, bevor man drüber spricht. Außer man arbeitet bei des Deutschen liebster Zeitung oder des Deutschen liebstem Wochenmagazin.
EB> Mir reicht es, daß ich den Schluß ziehen kann: Schlagend EB> -> Burschi -> rechts.
*grummel* Wenn Du das kannst, ist Dein Logikmodul defekt.
EB> Dabei komme ich auch gut damit klar, daß ich EB> Burschi sysonym für allerlei Verbindungen Corps und wasweißichnichtwas EB> verwende; ich lebe ganz gut mit einem partiell vereinfachten Weltbild, EB> und wenn Dir mein Weltbild nicht gefällt, dann ist das zunächst dein EB> Problem.
Ok. Ich betrachte Dich dann ab sofort als freundinlosen, glasbausteinbebrillten, fetthaarigen Allnächtlichprogrammierer, der sich von Fertiggerichten und Kirschcola ernährt und Grüne oder PDS wählt. Ach ja, außerdem betreibst Du mit Deinem Amiga eine Mailbox im Fido. Schließlich studierst Du an einer TH, und da gibt es solche Typen. Und das vermutlich sogar in einer höheren Quote als Burschenschafter unter den Korporierten.
Das Zusammenfassen einer Mehrheit unter der Benennung einer Minderheit hat was Menschenverachtendes. *Ich* jedenfalls fühle mich empfindlich beschimpft, wenn mich jemand "Burschi" nennt. (Nein, wenn derjenige notorischer ka.talker ist, nicht.)
>> Insbesondere wüßtest Du auch, daß die allermeisten Verbindungen, >> insbesondere Corps und christliche Korporationen, keinerlei >> "politische Gesinnung" vertreten. Und daß das diesen Verbindungen >> als Unterscheidungsmerkmal zu den meist per Satzung politischen >> Burschenschaften durchaus sehr wichtig ist.
EB> Dem setze ich entgegen, daß ich bisher noch keine äußerlichen EB> Unterscheidungsmerkmale feststellen konnte:
Wozu könnten wohl die bunten Mützen und die farbigen Bänder gut sein?
EB> ja auch iejenigen, die auf althergebrachtes stolz sind und das ist EB> eine Einstellung, die mir zutiefst zuwider ist, weil ich nur auf das EB> stolz sein kann, was ich _geleistet_ habe, nicht auf was ich bin.
Ich lehne eine solche Einstellung, so es sie irgendwo (nicht nur bei Korporierten) gibt, ebenfalls ab. Ich versteh nur nicht ganz, wie Du aus dem Tragen von Band und Mütze schließen kannst, die Träger seien *stolz* auf Althergebrachtes?
Ich hab mir vor sieben Jahren eine kath. Studentenverbindung angeschaut und mich dort sehr wohl gefühlt und viele Freunde gewonnen, mit denen ich viele Interessen und Wertvorstellungen teile und daher gerne meine Zeit verbringe. Deshalb bin ich Mitglied ihres Lebensbundes geworden. Der bestand damals 101 Jahre, und darauf waren die nicht stolz, sondern sie waren einfach froh drüber. Weil es ein großer Bund Gleichgesonnener von 19 Jahren bis 107 Jahren war. Selbstverständlich nehmen die Generationen aufeinander Rücksicht und achten darauf, daß sich alle in gleicher Weise zuhause fühlen. Zu diesem Zweck pflegen wir, soweit der Aufwand vertretbar ist, unser Brauchtum und unser Liedgut. Ich kann nur wiederholen, daß ich nicht verstehe, was daran ein "stolz auf" sein soll.
EB> Die anderen, die in einer Verbindung (oder wasauchimmer) sind, weil EB> ihnen das eine Chance gibt, oder weil sie die Organisation für richtig EB> halten ohne sich vor einen gesinnungsmäßigen Karren spannen zu lassen, EB> die geben sich ja nicht so offenkundig zu erkennen.
Interessante Motivationen. Du glaubst wirklich, das reicht, sein gesamtes Studium lang wenigstens 3-4 Abende pro Woche zzgl. gelegentlicher Wochenenden einer Verbindung zu opfern? Daß das primär ein Freundeskreis sein könnte, ist gänzlich ausgeschlossen?
EB> Beispielsweise EB> habe ich mal ein paar Jungs vom A.V. Hütte kennengelernt, und... naja EB> eintreten würde ich nicht, weil Lieder singen und Gesellschaftstänze EB> in Anzug und Krawatte sind halt mal nicht mein Ding, aber ansonsten EB> war mir das schon recht sympathisch.
Sind nette Leute. Warst Du bei denen auch mal auf einer Kneipe, so von wegen Brauchtumspflege?
EB> Was soll den bitte in heutiger Zeit an der Mensur noch EB> Charakterbildend sein?
Wie gesagt, diesen Themenbereich überlass ich denen, die's betrifft. Meine Verbindung ist wie alle christlichen nichtschlagend.
EB> Warum gehen Burschis nicht Faschos klatschen?
Frag's die Burschis. Wir klatschen nicht, weil sich das nicht so recht mit unserem Weltbild vertrüge. (Aber bei den "kein-Blut-für-Öl"-Demos haben wir mal eine fahrbare Zapfanlage mitgeschoben. Und während des Kriegs dann Stiefel für den Frieden getrunken. SCNR.)
EB> Swen hat völlig zusammenhangslos von seinen Erfahrungen bei EB> der Mensur berichtet und sich dann befremdlicht gezeigt, als ich ihn EB> als Burschi angemacht habe.
Ich weiß auch nicht, wie Swen auf das Thema kam, aber noch weniger weiß ich, wieso Du statt "Korporierter" "Burschi" zu ihm sagst. Das hat in etwa die Qualität, statt "Politisch engagiert" "Glatze" zu sagen.
EB> Also wenn ich in Frankreich Urlaub mache, EB> dann lasse ich entweder die Birkenstocks und die Tennissocken daheim EB> und trage stattdessen Slippers ohne Socken, oder ich muß halt damit EB> rechnen, daß man mich sofort als Deutschen erkennt.
Am Beispiel hinkt, daß die Korporationen sich an den Hochschulen zuhause fühlen. Würde ich bei einem Handwerker jobben, spräche ich das Thema vermutlich nicht an, wenn ich nicht sicher wäre, es hinreichend breit ausführen zu können. Aber von Hochschulangehörigen erwarte ich minimales Grundwissen.
Würde Dir in ziemlich vielen Punkten gut tun. In einer Selbsthilfegruppe kannst Du bestimmt lernen, auf welcher Seite man einen Schraubenzieher anfaßt.
In <71etjf$39...@quezovercoatl.argh.sub.de> Frank Lachmann <fr...@argh.net> wrote:
>Kleine Kinder? Das sind diese groesstenteils nervigen knapp 1 Meter hohen >Dinger, nicht zu verwechseln mit Hunden aller Art, die einfach nur anwesend >sind und bruellen, kreischen, sabbern und eben "nerven"?
Oder beim Vorbeigehen einem am Mantel festhalten und behaupten, man hätte ihn ihnen in's Gesicht gewedelt. Totschlagen, die Bande.