nach der Insolvenz von Arcandor bin ich verwirrt: Da lag
doch glatt ein Gutschein "Das ist ein starkes St�ck!" von
Karstadt in meinem Briefkasten, der "15 % Rabatt auf einen
Artikel Ihrer Wahl" verspricht, mit der Fu�note:
| Kein Nachlass auf Elektro-Gro�- und Kleinger�te, Multimedia,
| Matratzen/Rahmen, Bettwaren, Lebensmittel, Tabakwaren, Rei-
| sen, B�cher/Verlagserzeugnisse, Gastronomie, Dienstleistun-
| gen, den Kauf von Geschenk-Karten, Waren von Mietern und
| Concession-Shops. Nicht g�ltig im KaDeWe, im Alsterhaus, im
| Oberpollinger, in den Schn�ppchen-Centern und auf kar-
| stadt.de. Nicht nachtr�glich f�r bereits gekaufte Ware ein-
| setzbar. Nicht kombinierbar mit der MK-Firmenkarte und ande-
| ren Aktionsvorteilen.
Was kann denn Karstadt noch anbieten, was nicht unter einen
dieser Ausschl�sse f�llt? Tiernahrung? Und welche Marketing-
Profis werden da besch�ftigt, die eine solche Liste �ber-
haupt erstellen? Dass man bei dem 2-m-Plasmafernseher viel-
leicht keine 15 % bedingungslos geben will, kann ich ja noch
verstehen, aber in der Abw�gung, ob man jetzt einen Euro
Miese bei einer CD erzielt oder stattdessen lieber jedem
Haushalt einbleut: "Wenn man CDs bei Karstadt kauft, bekommt
man keinen Rabatt!" - Frau Schickedanz kann einem ja fast
schon leidtun.
Tim
Karstadt verdient jetzt Geld mit Kunden, die nicht lesen (kᅵnnen) und
ob des "Gutscheins" in die Filialen dackeln, kaufen kaufen kaufen und
dann markwortgetreu Fakten scheffeln helfen.
/S.