Ich komme nicht mehr weiter...
Hintergrund meiner Probleme ist eine Umstellung meines seit laengerer
Zeit laufenden Servers (RedHat 8) auf einen anderen Rechner, weil das
Mainboard schon ein paar aufgeblasene Elkos zeigt. Laeuft zwar noch
stabil, aber ich moechte nicht unter Zeitdruck umstellen.
Also kommt jetzt ein Dual P-III/1000 auf Asus CUR_DLS mit satten 2GB
SDRAM ECC zum Einsatz, das sollte fuer einige Zeit reichen. Als OS
kommt OpenSuSE 10.3, da ich davon gerade eine DVD zur Hand habe.
Derzeit haenge ich beim Drucken fest. CUPS nimmt die Jobs an, sie
stehen schoen in der Warteschlange, allein es wird nichts gedruckt. Im
Webinterface von CUPS steht nur lapidar "processing", aber nix
passiert. Der Drucker bleibt beharrlich im Ruhezustand.
Falls jemand in die Log-Files schauen moechte (Log-Level: debug):
http://www.germania-hohnhorst.de/cups_log.zip (20KB)
Drucker, Kabel und LPT-Port schliesse ich mal aus, da ein Screenshot
aus dem BIOS funktioniert. Ach ja, es ist ein parallel angeschlossener
Kyocera FS-1050.
Also wer eine Idee hat, immer her damit! :-) Ich mache mich derweil an
Hylafax, das zeigt sich auch noch zickig.
Und tuess....
Thomas.
22 Mar 08 19:00, you wrote to Alle:
TJ> stehen schoen in der Warteschlange, allein es wird nichts gedruckt. Im
TJ> Webinterface von CUPS steht nur lapidar "processing", aber nix
TJ> passiert. Der Drucker bleibt beharrlich im Ruhezustand.
Hast du den Drucker ebenfalls ueber das Cups-webinterface (localhost:631)
konfiguriert ? Gegebenfalls musst du dem naemlich erlauben auch
Druckaufträge von was anderem als localhost entgegenzunehmen.
Jochen
Jochen Weihgold tipperte am 22.03.08 folgendes an Thomas Jacoby:
TJ>> stehen schoen in der Warteschlange, allein es wird nichts
TJ>> gedruckt. Im Webinterface von CUPS steht nur lapidar
TJ>> "processing", aber nix passiert. Der Drucker bleibt beharrlich
TJ>> im Ruhezustand.
JW> Hast du den Drucker ebenfalls ueber das Cups-webinterface
JW> (localhost:631) konfiguriert ? Gegebenfalls musst du dem naemlich
JW> erlauben auch Druckauftraege von was anderem als localhost
JW> entgegenzunehmen.
Nein, ueber YaST2, wenn ich mich recht erinnere. Das CUPS-Interface
hatte ich erst danach gefunden, als ich nach dem Fehler suchte.
Darueber hatte ich dann auch mal versucht, den Drucker neu anzulegen.
Linux ist nicht gerade meine starke Seite und ich finde, das SuSE es
einem nur bedingt einfacher macht.
Wuerde denn Deine Theorie auch zutreffen, wenn sich das von mir
beschriebene Verhalten auch zeigt, wenn ich ueber das CUPS-
Webinterface eine Testseite drucke (angemeldet als root)?
Und tuess....
Thomas.
24 Mar 08 00:04, you wrote to me:
TJ> Wuerde denn Deine Theorie auch zutreffen, wenn sich das von mir
TJ> beschriebene Verhalten auch zeigt, wenn ich ueber das CUPS-
TJ> Webinterface eine Testseite drucke (angemeldet als root)?
Das ist ein sehr gute Frage, worueber ich mir noch keine Gedanken
gemacht habe...Wenn kein Fehler wie unten beschrieben vorliegt, sollte
es als root auf jedenfall gehen, ansonsten siehe unten.
Hast du mal den Loglevel von Cups hochgesetzt und noch wichtiger,
passende pppd's für deinen Drucker ?
Kann sein das ihm da nur eine Kleinigkeit fehlt. Das meckert Cups aber
erst in einem hoeheren Loglevel an....
Jochen
Jochen Weihgold tipperte am 24.03.08 folgendes an Thomas Jacoby:
TJ>> Wuerde denn Deine Theorie auch zutreffen, wenn sich das von mir
TJ>> beschriebene Verhalten auch zeigt, wenn ich ueber das CUPS-
TJ>> Webinterface eine Testseite drucke (angemeldet als root)?
JW> Das ist ein sehr gute Frage, worueber ich mir noch keine Gedanken
JW> gemacht habe...Wenn kein Fehler wie unten beschrieben vorliegt,
JW> sollte es als root auf jedenfall gehen, ansonsten siehe unten.
So dachte ich mir das auch und war leicht verzweifelt, als es auch
lokal als root nicht ging.
JW> Hast du mal den Loglevel von Cups hochgesetzt
Jepp, Log habe ich (siehe erstes Posting) auch im Web abgelegt, falls
sich tatsaechlich irgendjemand die Muehe machen moechte, mir so viel
zu helfen. Hier nochmal der Link:
http://www.germania-hohnhorst.de/cups_log.zip (20KB)
JW> und noch wichtiger, passende pppd's fuer deinen Drucker?
Kyocera FS-1050 Foomatic/ljet4 (Kyocera/FS-1050-ljet4.ppd.gz)
Aber das waere doch nur dann interessant, wenn der Drucker wenigstens
Daten annimmt oder Pixelmuell druckt. Bei mir passiert absolut nix,
der Drucker schlummert ruhig weiter, obwohl ein Job anliegt.
JW> Kann sein das ihm da nur eine Kleinigkeit fehlt. Das meckert Cups
JW> aber erst in einem hoeheren Loglevel an....
Moeglich, aber ich sehe da auf den ersten Blick nichts. LogLevel debug
erzeugt einen maechtigen Berg an Informationen.
Und tuess....
Thomas.
22 Mar 08 19:00, Thomas Jacoby schrieb an All:
TJ> Drucker, Kabel und LPT-Port schliesse ich mal aus, da ein Screenshot
TJ> aus dem BIOS funktioniert. Ach ja, es ist ein parallel angeschlossener
TJ> Kyocera FS-1050.
Kannst du aus der Bash drucken ?
lp, lpr
Wenn nicht ...
lsmod |grep lp
parport
pp_dev,lp,parport_pc
Wenn das geht , dann leg mal nen neuen Drucker an, bzw konfiguriere den
alten neu.
Bye/lnx Stefan
... Systemuptime is over 6 days,
24 Mar 08 20:16, you wrote to me:
TJ> der Drucker schlummert ruhig weiter, obwohl ein Job anliegt.
Es liegen laut deinem Logfile bereits mehrere Druckjobs vor...Waere
vielleicht auch noch ne Idee wert, dies zu loeschen.
TJ> Moeglich, aber ich sehe da auf den ersten Blick nichts. LogLevel debug
TJ> erzeugt einen maechtigen Berg an Informationen.
So wie das aussieht von hier aus ist das alles richtig so. Ich finde nur
komisch das er a) an 2 Interfaches lauscht (eth0/eth1) und das Cups der
Meinung ist du wuerdest IPv6 verwenden (Was eigentlich funktionieren sollte
("Unable to pen listen socket for address ::1:631")). Verwendest du einen
Netzwerkdrucker oder gibst du das Zeugs lokal aus ? Bzw muss dein Server in
dem Fall das du uebers Netzwerk drzucken willst den Spooler etc.
bereitsstellen ?
Hast du den 2 Netzwerkkarten in der Kiste drinn ? Dann koennte es im Falle
eines Netzwerkdruckers sein, das Cups nicht weiss wohin damit...Dann
muesste man mal dein Routing betrachten.
Jochen
24 Mar 08 20:16, you wrote to me:
TJ> der Drucker schlummert ruhig weiter, obwohl ein Job anliegt.
Es liegen laut deinem Logfile bereits mehrere Druckjobs vor...Waere
vielleicht auch noch ne Idee wert, dies zu loeschen.
TJ> Moeglich, aber ich sehe da auf den ersten Blick nichts. LogLevel debug
TJ> erzeugt einen maechtigen Berg an Informationen.
So wie das aussieht von hier aus ist das alles richtig so. Ich finde nur
komisch das er a) an 2 Interfaches lauscht (eth0/eth1) und das Cups der
Meinung ist du wuerdest IPv6 verwenden (Was eigentlich funktionieren sollte
("Unable to pen listen socket for address ::1:631")), aber durchaus in der
Praxis noch Probleme machen kann.
Hast du den 2 Netzwerkkarten in der Kiste drinn ? Dann koennte es im Falle
eines Netzwerkdruckers sein, das Cups nicht weiss wohin damit...Dann
muesste man mal dein Routing betrachten.
Und noch was, sicher das dein Kernel noch Parallelport Support eingebaut
hat ? Ich baue meine naemlich (weil hier kein Parallelport mehr benoetigt
wird) ohne sowas. Kann ja durchaus sein, das die das mittlerweile auch
weglassen :-) Es waere auch noch durchaus denkbar das dir udev einen
Streich spielt, und dir den Drucker nicht unter /dev/lp0 anlegt sondern
einen anderen Namen (also /dev/lp1-XY) vergibt...
Jochen
Stefan Haensch tipperte am 31.03.08 folgendes an Thomas Jacoby:
TJ>> Drucker, Kabel und LPT-Port schliesse ich mal aus, da ein
TJ>> Screenshot aus dem BIOS funktioniert. Ach ja, es ist ein
TJ>> parallel angeschlossener Kyocera FS-1050.
SH> Kannst du aus der Bash drucken ?
SH> lp, lpr
Geht nicht.
SH> Wenn nicht ...
SH> lsmod |grep lp
Ok, diesen Befehl verstehe ich noch...
SH> parport
SH> pp_dev,lp,parport_pc
...aber das nicht mehr. Wenn es das Ergebnis des Befehls darueber sein
soll:
lp 14956 2
parport 37832 2 lp,parport_pc
SH> Wenn das geht, dann leg mal nen neuen Drucker an, bzw
SH> konfiguriere den alten neu.
Zumindest einmal habe ich den Drucker schon neu erstellt.
Und tuess....
Thomas.
Jochen Weihgold tipperte am 31.03.08 folgendes an Thomas Jacoby:
TJ>> der Drucker schlummert ruhig weiter, obwohl ein Job anliegt.
JW> Es liegen laut deinem Logfile bereits mehrere Druckjobs
JW> vor...Waere vielleicht auch noch ne Idee wert, dies zu loeschen.
Das finde ich auch komisch, denn im CUPS-Frontend erscheint kein Job.
Aber ich weiss auch nicht, wo ich diese beim Start angezeigten Jobs
finde.
JW> Hast du den 2 Netzwerkkarten in der Kiste drinn ? Dann koennte es
JW> im Falle eines Netzwerkdruckers sein, das Cups nicht weiss wohin
JW> damit...Dann muesste man mal dein Routing betrachten.
Zwei NIC sind drin, aber der Drucker ist am lokalen LPT-Port
angeschlossen.
JW> Und noch was, sicher das dein Kernel noch Parallelport Support
JW> eingebaut hat?
Hmm, wie finde ich das heraus? Es ist der ganz normale Standard-Kernel
von OpenSuSE, ich bin kein allzu grosser Freund von selbst erstellten
Kernels. Liegt aber eigentlich mehr daran, dass ich nicht so ganz
weiss, was ich tue... ;-)
JW> Ich baue meine naemlich (weil hier kein Parallelport mehr
JW> benoetigt wird) ohne sowas. Kann ja durchaus sein, das die das
JW> mittlerweile auch weglassen :-)
Das kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen. Schliesslich wollen
die Ersteller der Distributionen doch moeglichst viele Anwender
erreichen und da waere das Entfernen von alten Standard-Schnittstellen
bestimmt nicht der richtige Weg.
JW> Es waere auch noch durchaus denkbar das dir udev einen Streich
JW> spielt, und dir den Drucker nicht unter /dev/lp0 anlegt sondern
JW> einen anderen Namen (also /dev/lp1-XY) vergibt...
In /dev gibt es nur lp0.
Ich glaube, ich mache die Kiste nochmal neu. Noch kann ich das alte
System wiederbeleben und mich in Ruhe um eine Neuinstallation
kuemmern. Es sind noch ein paar andere Problemchen, die mir nicht
gefallen. Die haben aber nichts mit Drucken zu tun (Firewall und
Hylafax).
Und tuess....
Thomas.
> Hallo Ihr da draussen auf dem Daten-Feldweg!
scheiss Pornos.
Es heißt 2Girls1Cup, und nicht 2Girls1CUPS.
In diesem Sinne,
-- Si"von allen verlassen"mon
01 Apr 08 21:10, you wrote to me:
JW>> vor...Waere vielleicht auch noch ne Idee wert, dies zu loeschen.
TJ> Das finde ich auch komisch, denn im CUPS-Frontend erscheint kein Job.
TJ> Aber ich weiss auch nicht, wo ich diese beim Start angezeigten Jobs
TJ> finde.
Schau mal unter /var/spool/cups, koennte auch noch unter /var/cache/cups zu
finden sein, distributionsabhaengig.
TJ> Zwei NIC sind drin, aber der Drucker ist am lokalen LPT-Port
TJ> angeschlossen.
Okay, dann scheidet zumindest ein Routing, bzw. Firewallfehler aus.
TJ> Das kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen. Schliesslich wollen
TJ> die Ersteller der Distributionen doch moeglichst viele Anwender
TJ> erreichen und da waere das Entfernen von alten Standard-Schnittstellen
TJ> bestimmt nicht der richtige Weg.
Sei dir da nicht so sicher :-) Wintel will die Schnittstellen ja auch los
haben, und bei aktueller Hardware ist es (endlich) soweit.
JW>> einen anderen Namen (also /dev/lp1-XY) vergibt...
TJ> In /dev gibt es nur lp0.
Dann hast du noch parallelport Support drinn.
TJ> Ich glaube, ich mache die Kiste nochmal neu. Noch kann ich das alte
TJ> System wiederbeleben und mich in Ruhe um eine Neuinstallation
TJ> kuemmern. Es sind noch ein paar andere Problemchen, die mir nicht
TJ> gefallen.
Neu aufsetzen ist die typische Windowsdenke. Glaubst du wirklich das sich
(sofern du bei der gleichen Distribution bleibst) was aendert ? Es bleibt
ja der Rest gleich.
Und Suse ist leider nicht mehr so "einsteigerfreundlich" wie es das mal war
(in meinen Augen furchtbare Bloatware).
Alleine schon das furchtbare SuSeConfig das selbst aktuelle Hardware
ausbremst, waere ein Grund fuer mich was anderes zu nehmen :-)
TJ> Die haben aber nichts mit Drucken zu tun (Firewall und
TJ> Hylafax).
Brauchst du beides ? Sicher ?
Zu Hylafax ist zu sagen, das dass einzige was ich in all den jahren mit
Linux je hingebracht habe war das Wegfaxen vom Rechner aus. Fuer den Rest
laueft hier jetzt ein Standalonefax. Der Rest aendert sich qausi
woechentlich, das kann zum Zeitpunkt deiner Installation hervorragend tun,
2 Wochen und 1 Update spaeter tuts nicht mehr...
Das Standalonefax hingegen tut einwandfrei.
Und zu Firewalls ist zu sagen, das die idr. nicht auf den zu schuetzenden
Kisten zu laufen haben...Soviel zu den PersonalFirewalls.
So viel wie noetig Dienste nach draussen, diese auf (in deinem Falle) das
lokale Ethernet-Interface binden ueber das du in dein Netzwerk routest, und
du kannst eigentlich auch ohne Firewall gut schlafen. Wenn du dann noch ssh
via Portknocking oder auf einem unueblichen Ports betreibst gibt es kaum
noch Moeglichkeiten einzusteigen.
Siehe auch den aktuellen Hackwettberwerb bei heise, nen aktuelles Ubuntu
hat am laengsten (auch ohne Firewall) standgehalten.
Jochen
01 Apr 08 21:15, Thomas Jacoby schrieb an Stefan Haensch:
TJ> Hallo Stefan!
SH>> lp, lpr
TJ> Geht nicht.
Hmmm also ist da anzusetzen.
Basics.
Was sagt denn deine /var/log/messages , bzw dmesg
parport_pc 00:0c: reported by Plug and Play ACPI
parport0: PC-style at 0x378 (0x778), irq 7, dma 3
[PCSPP,TRISTATE,COMPAT,ECP,DMA]
parport0: Legacy device
lp0: using parport0 (interrupt-driven).
ppdev: user-space parallel port driver
TJ> lp 14956 2
TJ> parport 37832 2 lp,parport_pc
lp 11300 0
parport 34312 3 ppdev,lp,parport_pc
So sieht das zumindest unter debian 2.6 aus.
Bye/lnx Stefan
... Systemuptime is over 2 min,
am *24.03.08* um *20:16:00* schriebst Du in der Area *LINUX.GER*
an *Jochen Weihgold* eine Mail zum
Thema *"Probleme mit CUPS"*.
TJ> So dachte ich mir das auch und war leicht verzweifelt, als es auch
TJ> lokal als root nicht ging.
Habe zwar nicht den ganzen Thread gelesen, aber irgendwo hast Du was von
yast geschrieben. Falls Du Cups nicht als root ueber localhost:631
konfigurieren kannst - das ist typisch fuer Suse. Bei Suse musst Du erst
als root den Cups-Administrator (root) ueber die Konsole mit dem Kommando
lppasswd mit Passwort einrichten (weiss auch nicht wieso, aber Suse legt
nicht nur bei Cups Stolpersteine in den Weg, weshalb ich Suse ueberhaupt
nicht mag).
-cu at the bitstream, Juergen
Jochen Weihgold tipperte am 02.04.08 folgendes an Thomas Jacoby:
JW>>> vor...Waere vielleicht auch noch ne Idee wert, dies zu
JW>>> loeschen.
TJ>> Das finde ich auch komisch, denn im CUPS-Frontend erscheint kein
TJ>> Job. Aber ich weiss auch nicht, wo ich diese beim Start
TJ>> angezeigten Jobs finde.
JW> Schau mal unter /var/spool/cups, koennte auch noch unter
JW> /var/cache/cups zu finden sein, distributionsabhaengig.
/var/spool/cups war es
TJ>> wollen die Ersteller der Distributionen doch moeglichst viele
TJ>> Anwender erreichen und da waere das Entfernen von alten
TJ>> Standard-Schnittstellen bestimmt nicht der richtige Weg.
JW> Sei dir da nicht so sicher :-) Wintel will die Schnittstellen ja
JW> auch los haben, und bei aktueller Hardware ist es (endlich)
JW> soweit.
Dann ist mein gerade gekauftes Board (Gigabyte X38-DS4) nicht aktuell.
Naja, ganz taufrisch ist es auch nicht und die Legacy-Ports sind nur
intern vorhanden, ein Slotbleck muesste man sich extra besorgen.
TJ>> Ich glaube, ich mache die Kiste nochmal neu. Noch kann ich das
JW> Neu aufsetzen ist die typische Windowsdenke. Glaubst du wirklich
JW> das sich (sofern du bei der gleichen Distribution bleibst) was
JW> aendert?
Es wuerde wohl nicht wieder SuSE werden. Als ich vor einem Jahr
anfing, mir ueber eine Neuinstallation des Servers Gedanken zu machen,
hatte ich damit angefangen und es lief in den Tests eigentlich
weitgehend problemlos. Jetzt bemerkte ich aufgeblaehte Elkos auf dem
Server-Mainboard und da ich gerade etwas Zeit hatte, zog ich den
Tausch einfach durch, ohne wie eigentlich geplant weiter zu testen.
Ein Fehler...
JW> Es bleibt ja der Rest gleich. Und Suse ist leider nicht mehr so
JW> "einsteigerfreundlich" wie es das mal war (in meinen Augen
JW> furchtbare Bloatware). Alleine schon das furchtbare SuSeConfig das
JW> selbst aktuelle Hardware ausbremst, waere ein Grund fuer mich was
JW> anderes zu nehmen :-)
Ach, bei SuSE gibt es noch mehr, was mir nicht so gefaellt. Da
konfiguriere ich die Firewall ueber Webmin, weil ich das so von meinem
alten RedHat so gewohnt war, gehe einmal in YaST2 in die Firewall-
Settings und die gerade eingetragenen Regeln sind wieder durch die
Default-Regeln ersetzt. Das kann es ja nun nicht sein.
TJ>> Die haben aber nichts mit Drucken zu tun (Firewall und
TJ>> Hylafax).
JW> Brauchst du beides? Sicher?
Brauchen - wer braucht sowas schon wirklich...
JW> Zu Hylafax ist zu sagen, das dass einzige was ich in all den
JW> jahren mit Linux je hingebracht habe war das Wegfaxen vom Rechner
JW> aus.
Bei mir ist es nur fuer Empfang zustaendig. Das lief die letzten Jahre
absolut problemlos. Senden laeuft direkt von meinem PC aus.
JW> Fuer den Rest laueft hier jetzt ein Standalonefax. Der Rest
JW> aendert sich qausi woechentlich, das kann zum Zeitpunkt deiner
JW> Installation hervorragend tun, 2 Wochen und 1 Update spaeter tuts
JW> nicht mehr... Das Standalonefax hingegen tut einwandfrei.
Ein extra Geraet ist genau das, was ich vermeiden moechte. Und
staendig irgendwelche Updates wollte ich eigentlich auch nicht
einspielen, habe ich die letzten Jahre auch nicht gemacht.
JW> Und zu Firewalls ist zu sagen, das die idr. nicht auf den zu
JW> schuetzenden Kisten zu laufen haben...Soviel zu den
JW> PersonalFirewalls.
Ich weiss, dass das ein Kompromiss ist. Einiges faengt der alte ZyXEL-
Router ab, aber viel kann man da nicht einstellen. Ich will eigentlich
nur dafuer sorgen, dass der Server auf eth1 (die Leitung zum Router)
nicht erreichbar ist.
JW> So viel wie noetig Dienste nach draussen, diese auf (in deinem
JW> Falle) das lokale Ethernet-Interface binden ueber das du in dein
JW> Netzwerk routest, und du kannst eigentlich auch ohne Firewall gut
JW> schlafen. Wenn du dann noch ssh via Portknocking oder auf einem
JW> unueblichen Ports betreibst gibt es kaum noch Moeglichkeiten
JW> einzusteigen.
Eine Welt, in der ich mich kaum auskenne.
JW> Siehe auch den aktuellen Hackwettberwerb bei heise, nen aktuelles
JW> Ubuntu hat am laengsten (auch ohne Firewall) standgehalten.
Habe ich gelesen. (K)Ubuntu war eigentlich auch noch ein Kandidat, den
ich testen wollte. Wie geschrieben, die schnelle Umstellung war keine
gute Idee...
Und tuess....
Thomas.
Juergen Kubiak tipperte am 02.04.08 folgendes an Stefan Haensch:
TJ>> So dachte ich mir das auch und war leicht verzweifelt, als es
TJ>> auch lokal als root nicht ging.
JK> Habe zwar nicht den ganzen Thread gelesen, aber irgendwo hast Du
JK> was von yast geschrieben. Falls Du Cups nicht als root ueber
JK> localhost:631 konfigurieren kannst - das ist typisch fuer Suse.
Das ist nicht das Problem, es druckt einfach nicht. Die Jobs sind im
CUPS-FrontEnd sichtbar, stehen aber auf "processing" ohne das jemals
ein Job zum Drucker geht.
JK> Bei Suse musst Du erst als root den Cups-Administrator (root)
JK> ueber die Konsole mit dem Kommando lppasswd mit Passwort
JK> einrichten
Na toll. Ich habe das mal gemacht (lppasswd -a root) und was mich da
tierisch stoert ist die Tatsache, das dort ganz andere Passwort-
Richtlinien gelten. Ich habe ein Root-Passwort mit Gross- und
Kleinschreibung sowie einem Satzzeichen, aber lppasswd beharrt darauf,
dass eine Zahl drin sein soll.
JK> (weiss auch nicht wieso, aber Suse legt nicht nur bei Cups
JK> Stolpersteine in den Weg, weshalb ich Suse ueberhaupt nicht mag).
Langsam wird mir SuSE auch immer unsympathischer...
Und tuess....
Thomas.
Stefan Haensch tipperte am 02.04.08 folgendes an Thomas Jacoby:
TJ>> Hallo Stefan!
SH>>> lp, lpr
TJ>> Geht nicht.
SH> Hmmm also ist da anzusetzen.
SH> Basics.
SH> Was sagt denn deine /var/log/messages , bzw dmesg
SH> parport_pc 00:0c: reported by Plug and Play ACPI
SH> parport0: PC-style at 0x378 (0x778), irq 7, dma 3
SH> [PCSPP,TRISTATE,COMPAT,ECP,DMA] parport0: Legacy device
SH> lp0: using parport0 (interrupt-driven).
SH> ppdev: user-space parallel port driver
pnp: Device 00:0b disabled.
parport 0x378 (WARNING): CTR: wrote 0x0c, read 0xff
parport 0x378 (WARNING): DATA: wrote 0xaa, read 0xff
parport 0x378: You gave this address, but there is probably no parallel
port there!
parport0: PC-style at 0x378 [PCSPP,TRISTATE]
pnp: Device 00:0b activated.
parport: PnPBIOS parport detected.
parport0: PC-style at 0x378 (0x778), irq 7, dma 3 [PCSPP,TRISTATE,COMPAT,
EPP,ECP,DMA]
lp0: using parport0 (interrupt-driven).
PCI Interrupt 0000:00:04.0[A] -> GSI 17 (level, low) -> IRQ 201
Hmm...
Mit dmesg kann ich so nichts anfangen, ich weiss nicht so recht, wie
ich das anwenden muss. Die manpage ist, wie bei Linux eigentlich
ueblich, fuer einen Laien wie mich eher wenig hilfreich.
TJ>> lp 14956 2
TJ>> parport 37832 2 lp,parport_pc
SH> lp 11300 0
SH> parport 34312 3 ppdev,lp,parport_pc
SH> So sieht das zumindest unter debian 2.6 aus.
Zumindest sehe ich einen Unterschied, allein mir fehlt das
Verstaendnis, was es bedeutet. ;-)
Und tuess....
Thomas.
02 Apr 08 20:55, Juergen Kubiak schrieb an Stefan Haensch:
JK> Habe zwar nicht den ganzen Thread gelesen, aber irgendwo hast Du was
von yast
JK> geschrieben. Falls Du Cups nicht als root ueber localhost:631
konfigurieren
JK> kannst - das ist typisch fuer Suse. Bei Suse musst Du erst als root den
JK> Cups-Administrator (root) ueber die Konsole mit dem Kommando lppasswd mit
JK> Passwort einrichten (weiss auch nicht wieso, aber Suse legt nicht nur
bei Cups
JK> Stolpersteine in den Weg, weshalb ich Suse ueberhaupt nicht mag).
Du hast den falschen erwischt, aber er wird das schon lesen.
Bye/lnx Stefan
... Systemuptime is over 10:37,
02 Apr 08 22:25, Thomas Jacoby schrieb an Stefan Haensch:
TJ> pnp: Device 00:0b disabled.
TJ> parport 0x378 (WARNING): CTR: wrote 0x0c, read 0xff
TJ> parport 0x378 (WARNING): DATA: wrote 0xaa, read 0xff
TJ> parport 0x378: You gave this address, but there is probably no parallel
TJ> port there!
Sowas habe ich ja auch noch nicht gesehen.
TJ> parport0: PC-style at 0x378 [PCSPP,TRISTATE]
TJ> pnp: Device 00:0b activated.
TJ> parport: PnPBIOS parport detected.
TJ> parport0: PC-style at 0x378 (0x778), irq 7, dma 3 [PCSPP,TRISTATE,COMPAT,
TJ> EPP,ECP,DMA]
TJ> lp0: using parport0 (interrupt-driven).
TJ> PCI Interrupt 0000:00:04.0[A] -> GSI 17 (level, low) -> IRQ 201
Hmm, probier doch mal die Biosdefaults zu laden.
Vielleicht ist da was im argen ..
Ggf. könntest du als Test mit dem Kernelparameter noacpi starten.
TJ> Mit dmesg kann ich so nichts anfangen, ich weiss nicht so recht, wie
TJ> ich das anwenden muss. Die manpage ist, wie bei Linux eigentlich
TJ> ueblich, fuer einen Laien wie mich eher wenig hilfreich.
Das tut das was da steht, am Anfang des Bootprozesses kannst du nicht ins
Log schreiben, wohin auch.
Im späteren Betrieb kannst du das weiterhin nutzen, normalerweise findest
du aber alles im Syslog.
Ein einfaches dmesg wirft dir das sozusagen ungefiltert aus.
TJ>>> lp 14956 2
TJ>>> parport 37832 2 lp,parport_pc
SH>> lp 11300 0
SH>> parport 34312 3 ppdev,lp,parport_pc
SH>> So sieht das zumindest unter debian 2.6 aus.
TJ> Zumindest sehe ich einen Unterschied, allein mir fehlt das
TJ> Verstaendnis, was es bedeutet. ;-)
Alles schön, imho ist der ppdev nicht zwingend nötig.
Du solltest ihn testweise mit modprobe ppdev nachladen können.
Die Zahlen geben die "abhängigkeiten" bzw "zugreifende" "Einheiten" an.
Die Ausgabe ist hier im 2.6er Kernel nicht korrekt.
Man könnte testweise dann mal ne Knoppix booten und schauen was der syslog
da so sagt.
Meins erachtens nach ist da aber ein ACPI problem.
02 Apr 08 21:51, you wrote to me:
JW>> nicht mehr... Das Standalonefax hingegen tut einwandfrei.
TJ> Ein extra Geraet ist genau das, was ich vermeiden moechte.
So hab ich auch mal gedacht. Wenn du es wirklich benoetigst, hol dir sowas.
Ist am problemlosesten. Tut immer.
Notfalls geht auch so ein Multifunktionsgeraet (Darauf achten das es
Postskript und ne Netzwerkschnittstelle hat, so was kriegt man zumindest
als Drucker unter Linux problemlos ans laufen)
TJ> staendig irgendwelche Updates wollte ich eigentlich auch nicht
TJ> einspielen, habe ich die letzten Jahre auch nicht gemacht.
Wenn ich mir die Securitybullentis so angucke, dazu wirst du qausi gezwungen.
JW>> schuetzenden Kisten zu laufen haben...Soviel zu den
JW>> PersonalFirewalls.
TJ> Ich weiss, dass das ein Kompromiss ist. Einiges faengt der alte ZyXEL-
TJ> Router ab, aber viel kann man da nicht einstellen. Ich will eigentlich
TJ> nur dafuer sorgen, dass der Server auf eth1 (die Leitung zum Router)
TJ> nicht erreichbar ist.
Du koenntest dir auch einen aktuelleren Router kaufen :-) Gibt ja welche da
laueft auch ein Linux darauf (imho Linksys). Und je nach dem was du an
DSL-Geschwindigkeit hast, kann das auch noetig sein.
JW>> unueblichen Ports betreibst gibt es kaum noch Moeglichkeiten
JW>> einzusteigen.
TJ> Eine Welt, in der ich mich kaum auskenne.
Kann man sich beibringen :-)
JW>> Siehe auch den aktuellen Hackwettberwerb bei heise, nen aktuelles
JW>> Ubuntu hat am laengsten (auch ohne Firewall) standgehalten.
TJ> Habe ich gelesen. (K)Ubuntu war eigentlich auch noch ein Kandidat, den
TJ> ich testen wollte. Wie geschrieben, die schnelle Umstellung war keine
TJ> gute Idee...
Also ich nehm zum testen mittlerweile keine richtige Hardware mehr...Vmware
oder Qemu. Je nach Gusto. Was sich darin nicht installieren laesst, oder
mir zu "kompliziert" erschint geht den Weg alles irdischen :-) Und
zumindest fuer den vmwareplayer findet man auch "vorkonfigurierte"
Linux-Images im Netz, wenn man nicht selbts installieren moechte.
Jochen
Jochen Weihgold tipperte am 03.04.08 folgendes an Thomas Jacoby:
JW>>> nicht mehr... Das Standalonefax hingegen tut einwandfrei.
TJ>> Ein extra Geraet ist genau das, was ich vermeiden moechte.
JW> So hab ich auch mal gedacht. Wenn du es wirklich benoetigst, hol
JW> dir sowas. Ist am problemlosesten. Tut immer.
Wenn ich es wirklich brauchen wuerde - ja.
JW> Notfalls geht auch so ein Multifunktionsgeraet (Darauf achten das
JW> es Postskript und ne Netzwerkschnittstelle hat, so was kriegt man
JW> zumindest als Drucker unter Linux problemlos ans laufen)
Ist schon etwas her, dass ich mich mit solchen Geraeten befasst habe
(als mein alter Scanner den Geist aufgab). Mir waren es damals zu
viele Kompromisse.
TJ>> staendig irgendwelche Updates wollte ich eigentlich auch nicht
TJ>> einspielen, habe ich die letzten Jahre auch nicht gemacht.
JW> Wenn ich mir die Securitybullentis so angucke, dazu wirst du
JW> qausi gezwungen.
Je nach Ausgepraegtheit der Paranoia. ;-)
JW> Du koenntest dir auch einen aktuelleren Router kaufen :-) Gibt ja
JW> welche da laueft auch ein Linux darauf (imho Linksys). Und je
JW> nach dem was du an DSL-Geschwindigkeit hast, kann das auch noetig
JW> sein.
DSL geht max 2MBit derzeit. Auch an einen Router mit Extra-Funktionen
hatte ich schon mal gedacht. Das ist ein Rechenspiel, wo die Kosten
der Neuanschaffung gegen den Stromverbrauch aufgerechnet werden
TJ>> Eine Welt, in der ich mich kaum auskenne.
JW> Kann man sich beibringen :-)
Ich weiss. Bei den anderen Sachen, die ich hier eingerichtet habe, hat
es auch geklappt.
JW> Also ich nehm zum testen mittlerweile keine richtige Hardware
JW> mehr...Vmware oder Qemu. Je nach Gusto. Was sich darin nicht
JW> installieren laesst, oder mir zu "kompliziert" erschint geht den
JW> Weg alles irdischen :-) Und zumindest fuer den vmwareplayer
JW> findet man auch "vorkonfigurierte" Linux-Images im Netz, wenn man
JW> nicht selbts installieren moechte.
Wuerde auch gehen. Aber da ich die Hardware sowieso da hatte, war es
so einfacher. Und wenn es laeuft, wird einfach umgebaut.
Ich lasse mir alle Moeglichkeiten mal in Ruhe durch den Kopf gehen.
Eile habe ich nicht, grundsaetzlich laeuft es ja.
Und tuess....
Thomas.
Stefan Haensch tipperte am 03.04.08 folgendes an Thomas Jacoby:
TJ>> pnp: Device 00:0b disabled.
TJ>> parport 0x378 (WARNING): CTR: wrote 0x0c, read 0xff
TJ>> parport 0x378 (WARNING): DATA: wrote 0xaa, read 0xff
TJ>> parport 0x378: You gave this address, but there is probably no
TJ>> parallel port there!
SH> Sowas habe ich ja auch noch nicht gesehen.
Ich sowieso nicht. ;-)
TJ>> parport0: PC-style at 0x378 [PCSPP,TRISTATE]
TJ>> pnp: Device 00:0b activated.
TJ>> parport: PnPBIOS parport detected.
TJ>> parport0: PC-style at 0x378 (0x778), irq 7, dma 3
TJ>> [PCSPP,TRISTATE,COMPAT, EPP,ECP,DMA]
TJ>> lp0: using parport0 (interrupt-driven).
TJ>> PCI Interrupt 0000:00:04.0[A] -> GSI 17 (level, low) -> IRQ 201
SH> Hmm, probier doch mal die Biosdefaults zu laden.
SH> Vielleicht ist da was im argen ..
SH> Ggf. koenntest du als Test mit dem Kernelparameter noacpi starten.
Beides ohne Erfolg.
Irgendwie hatte ich gestern keinen guten Tag, der Logschnippsel war
gar nicht aktuell, noch aus der ersten Phase der Installation. Hier
ein aktueller:
parport0: PC-style at 0x378 (0x778) [PCSPP,TRISTATE,EPP]
parport0: Printer, Kyocera FS-1050
lp0: using parport0 (polling).
parport0: PC-style at 0x378 (0x778), irq 7, dma 7 [PCSPP,
TRISTATE,COMPAT,EPP,ECP,DMA]
parport0: Printer, Kyocera FS-1050
lp0: using parport0 (interrupt-driven).
lp0: ECP mode
lp0: ECP mode
DMA write timed out
lp0: ECP mode
lp0: ECP mode
DMA write timed out
DMA write timed out
Hmm, ob die DMA-Fehler was zu sagen haben? Schliesslich hat der Port
nicht wie oben geschrieben DMA7, sondern DMA3. Moment, ich stelle den
Port im BIOS mal auf EPP (steht auf EPP+ECP)...
Ahhh! Viel besser, da ist ja die CUPS-Testseite!
Da fragt man sich jetzt, wie SuSE auf DMA7 gekommen ist...
Es druckt jetzt also, allen bisherigen Helfern sei bedankt. Vielleicht
hat jemand einen Tipp, SuSE davon zu ueberzeugen, DMA3 zu nehmen,
ansonsten kann ich damit leben.
Mal schauen, ob ich am Wochenende zum Basteln komme, ansonsten melde
ich mich bei Bedarf wieder.
Und tuess....
Thomas.
03 Apr 08 22:26, you wrote to Stefan Haensch:
TJ> Port im BIOS mal auf EPP (steht auf EPP+ECP)...
TJ> Ahhh! Viel besser, da ist ja die CUPS-Testseite!
TJ> Da fragt man sich jetzt, wie SuSE auf DMA7 gekommen ist...
Da muss nicht Suse daran schuld sein...
Es koennte sich z.b. um "suboptimale" ACPI-Tabellen handeln, die Suse
versucht zu verwenden, weil irgendein Installermodul die Tabelle XYZ fuer
dein Mainboard als passend erkannt hat. Das aber (weils ja so ein grosses
Geheimniss ist) nicht mit deinem Mainboard zusammenspielt.
Irgendjemand gab dir auch den Tip den Kernel mal mit der Option "noapci" zu
starten, eventuell reicht das schon.
Jochen
03 Apr 08 22:28, you wrote to me:
JW>> dir sowas. Ist am problemlosesten. Tut immer.
TJ> Wenn ich es wirklich brauchen wuerde - ja.
Ich hab auch mal so gedacht. Und es tat nie ohne frickeln wenn ich es
gebraucht habe. Standalonefax, und Ruhe ist. Spart Nerven und viel viel
Zeit. Okay, ist deine Sache.
JW>> Wenn ich mir die Securitybullentis so angucke, dazu wirst du
JW>> qausi gezwungen.
TJ> Je nach Ausgepraegtheit der Paranoia. ;-)
Ich bin doch nicht paranoid, die anderen verfolgen mich halt :-)
Fakt ist, das du ohne nicht auskommst.
JW>> findet man auch "vorkonfigurierte" Linux-Images im Netz, wenn man
JW>> nicht selbts installieren moechte.
TJ> Wuerde auch gehen. Aber da ich die Hardware sowieso da hatte, war es
TJ> so einfacher. Und wenn es laeuft, wird einfach umgebaut.
Ja, klar. Warum auch nicht.
TJ> Ich lasse mir alle Moeglichkeiten mal in Ruhe durch den Kopf gehen.
TJ> Eile habe ich nicht, grundsaetzlich laeuft es ja.
Aufgeblaehte Elkos mahnen schon etwas zur Geschwindigkeit, wenn die mal
auslaufen musst du machen :-)
Jochen
Jochen Weihgold tipperte am 04.04.08 folgendes an Thomas Jacoby:
JW>>> dir sowas. Ist am problemlosesten. Tut immer.
TJ>> Wenn ich es wirklich brauchen wuerde - ja.
JW> Ich hab auch mal so gedacht. Und es tat nie ohne frickeln wenn
JW> ich es gebraucht habe. Standalonefax, und Ruhe ist. Spart Nerven
JW> und viel viel Zeit.
Die letzten 3 Jahre hatte ich mit Hylafax absolut keine Probleme.
JW> Okay, ist deine Sache.
Genau. :-)
JW>>> Wenn ich mir die Securitybullentis so angucke, dazu wirst du
JW>>> qausi gezwungen.
TJ>> Je nach Ausgepraegtheit der Paranoia. ;-)
JW> Ich bin doch nicht paranoid, die anderen verfolgen mich halt :-)
:-)
JW> Fakt ist, das du ohne nicht auskommst.
Ganz so hart wuerde ich es nicht formulieren, es kommt noch darauf an,
wieviel Verbindung ins Netz der Rechner hat und was man damit macht.
Prinzipiell unterstuetze ich Deine These aber auch.
TJ>> Ich lasse mir alle Moeglichkeiten mal in Ruhe durch den Kopf
TJ>> gehen. Eile habe ich nicht, grundsaetzlich laeuft es ja.
JW> Aufgeblaehte Elkos mahnen schon etwas zur Geschwindigkeit, wenn
JW> die mal auslaufen musst du machen :-)
So geschehen vor gut einem Monat in meinem Hauptrechner. Es fing vor 3
Monaten mit sporadischen BlueScreens beim Booten an, Ende Februar war
dann Schluss. Auch bei einem Spitzenboard wie dem Asus P4P800 deluxe
ist man vor solchen Problemen nicht sicher.
Und tuess....
Thomas.
Jochen Weihgold tipperte am 04.04.08 folgendes an Thomas Jacoby:
TJ>> Port im BIOS mal auf EPP (steht auf EPP+ECP)...
TJ>> Ahhh! Viel besser, da ist ja die CUPS-Testseite!
TJ>> Da fragt man sich jetzt, wie SuSE auf DMA7 gekommen ist...
JW> Da muss nicht Suse daran schuld sein...
JW> Es koennte sich z.b. um "suboptimale" ACPI-Tabellen handeln, die
JW> Suse versucht zu verwenden, weil irgendein Installermodul die
JW> Tabelle XYZ fuer dein Mainboard als passend erkannt hat. Das aber
JW> (weils ja so ein grosses Geheimniss ist) nicht mit deinem
JW> Mainboard zusammenspielt.
Mag schon sein, schliesslich ist das Board ein Fujitus-Siemens D1241,
welches eigentlich ein Asus CUR-DLS ist. Ich koennte noch ein BIOS-
Update probieren, um eventuelle Eigenarten, die FSC programmiert hat,
herauszubekommen. Aber ich bin immer sehr vorsichtig, auf einem OEM-
Board ein Original-BIOS zu installieren.
JW> Irgendjemand gab dir auch den Tip den Kernel mal mit der Option
JW> "noapci" zu starten, eventuell reicht das schon.
Hatte ich ohne Erfolg probiert.
Und tuess....
Thomas.
05 Apr 08 20:41, you wrote to me:
JW>> Fakt ist, das du ohne nicht auskommst.
TJ> Ganz so hart wuerde ich es nicht formulieren, es kommt noch darauf an,
TJ> wieviel Verbindung ins Netz der Rechner hat und was man damit macht.
TJ> Prinzipiell unterstuetze ich Deine These aber auch.
Es geht nicht ohne. Software ist heute ein sehr sehr komplexes Thema
geworden. Hin und wieder tauchen ja sogar in "Standalonehardware" wie
Router wirklich ueble Fehler auf...Erst am Wochenende war da wieder was mit
Cisco-Produkten lt. heise.
Okay, ein Rechner der keine Verbindungen nach aussen hin hat, wird wohl
halbwegs sicher sein, auch ohen das man Fixes einspielt und updatet. Da
sitzt dann die groesste Fehlerquelle vor dem Monitor. Aber was nuetzt so
ein Rechner ?
Der kann ja nicht mal qausi als Fileserver laufen, den der benoetigt ja
ebenfalls Netzwerk und irgendeine Form der Wartung..
TJ> dann Schluss. Auch bei einem Spitzenboard wie dem Asus P4P800 deluxe
TJ> ist man vor solchen Problemen nicht sicher.
Es besteht ja noch die Hoffnung das bei ein bischen hoeherpreisiger
Hardware auch ein bischen bessere Hardware verbaut wird...Aber
realistischer waere es, das dem nicht so ist...
Jochen
Apr 05 20:41 08, Thomas Jacoby wrote to Jochen Weihgold:
JW>> Aufgeblaehte Elkos mahnen schon etwas zur Geschwindigkeit, wenn
JW>> die mal auslaufen musst du machen :-)
TJ> So geschehen vor gut einem Monat in meinem Hauptrechner. Es fing vor
TJ> 3
TJ> Monaten mit sporadischen BlueScreens beim Booten an, Ende Februar war
TJ> dann Schluss. Auch bei einem Spitzenboard wie dem Asus P4P800 deluxe
TJ> ist man vor solchen Problemen nicht sicher.
Der Klassiker :-) Wenn man an seinem MB hängt bzw. ein neues MB zu viel
Stress macht, kann man die Elkos auch austauschen. Habe so schon einige MBs
gerettet. Bei den Elkos Low-ESR-Typen nehmen und auf die
Spannungsfestigkeit achten. Die Kapazität sollte auch stimmen. Der
Ersatz-Elko kann aber auch etwas mehr uF haben.
Regards,
Markus
Am 07 Apr 08 um 22:35 schrieb Jochen Weihgold an Thomas Jacoby:
JW> Okay, ein Rechner der keine Verbindungen nach aussen hin hat, wird
JW> wohl halbwegs sicher sein, auch ohen das man Fixes einspielt und
JW> updatet. Da sitzt dann die groesste Fehlerquelle vor dem Monitor. Aber
JW> was nuetzt so ein Rechner ?
Da faellt wir so einiges ein, z.B. koennte er zur Visualisierung einer
Industrieanlage dienen. Leider ist diese Insel der Glueckseligkeit auch vom
Aussterben bedroht. Es kommt naemlich immer haeufiger vor, dass der QMB
jeden Morgen alle wichtigen (und noch dringender die unwichtigen)
Prozessdaten schoen aufbereitet als Excel-Tabelle zum Fruehstueck haben
will. Damit wird dann auch der Visualisierungs-PC Ziel regelmaessiger
Fixes, was aber die Zuverlaessigkeit der Gesamtanlage eher nicht erhoeht.
:->
Bis dann
Michael
Markus Reschke tipperte am 08.04.08 folgendes an Thomas Jacoby:
MR> Der Klassiker :-) Wenn man an seinem MB haengt bzw. ein neues MB
MR> zu viel Stress macht, kann man die Elkos auch austauschen. Habe
MR> so schon einige MBs gerettet. Bei den Elkos Low-ESR-Typen nehmen
MR> und auf die Spannungsfestigkeit achten. Die Kapazitaet sollte auch
MR> stimmen. Der Ersatz-Elko kann aber auch etwas mehr uF haben.
Habe ich versucht, aber ich habe leider keinen Loetkolben, der fuer
die neuen bleifreien Lote heiss genug wird. Dadurch war das
Auswechseln der Elkos ein ziemlicher K(r)ampf, welches das Board nicht
ueberstanden hat. Schade, war aber einen Versuch wert gewesen.
Aber lassen wir das hier, das gehoert in ein anderes Echo. ;-)
Und tuess....
Thomas.
Jochen Weihgold tipperte am 07.04.08 folgendes an Thomas Jacoby:
JW>>> Fakt ist, das du ohne nicht auskommst.
TJ>> Ganz so hart wuerde ich es nicht formulieren, es kommt noch
TJ>> darauf an, wieviel Verbindung ins Netz der Rechner hat und was
TJ>> man damit macht. Prinzipiell unterstuetze ich Deine These aber
TJ>> auch.
JW> Es geht nicht ohne. Software ist heute ein sehr sehr komplexes
JW> Thema geworden. Hin und wieder tauchen ja sogar in
JW> "Standalonehardware" wie Router wirklich ueble Fehler auf...Erst
JW> am Wochenende war da wieder was mit Cisco-Produkten lt. heise.
Eigentlich darf man gar nicht daran denken, was alles passieren kann.
Und was bei mir noch alles an Sicherheitsluecken vorhanden ist.
JW> Okay, ein Rechner der keine Verbindungen nach aussen hin hat,
JW> wird wohl halbwegs sicher sein, auch ohen das man Fixes einspielt
JW> und updatet. Da sitzt dann die groesste Fehlerquelle vor dem
JW> Monitor. Aber was nuetzt so ein Rechner ?
JW> Der kann ja nicht mal qausi als Fileserver laufen, den der
JW> benoetigt ja ebenfalls Netzwerk und irgendeine Form der Wartung..
Da hast Du recht, ganz ohne Verbindung zum Internet geht es heute kaum
noch.
TJ>> dann Schluss. Auch bei einem Spitzenboard wie dem Asus P4P800
TJ>> deluxe ist man vor solchen Problemen nicht sicher.
JW> Es besteht ja noch die Hoffnung das bei ein bischen
JW> hoeherpreisiger Hardware auch ein bischen bessere Hardware
JW> verbaut wird...
Die Hoffnung hatte ich zumindest beim Kauf gehabt.
JW> Aber realistischer waere es, das dem nicht so ist...
Leider. Insgesamt 3 Boards bei mir (ein EPoX 8TKA3, ein Gigabyte GA-
6BXE und das Asus P4P800) haben dicke Elkos. Frustrierend, auch wenn
man eingestehen muss, dass alle 3 Systeme ein wenig unter schlecht
beluefteten Gehaeuse litten.
Und tuess....
Thomas.