Red Hand Day mahnt: Bundeswehr hat nichts an Schulen zu suchen
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Kischka
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Feb 12, 2012, 8:01:05 PM2/12/12
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Red Hand Day mahnt: Bundeswehr hat nichts an
Schulen zu suchen
Am 12. Februar ist der Internationale Tag gegen den
Einsatz von Kindersoldaten (Red Hand Day). Aus diesem Anlass erklärt
Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand der Partei
DIE LINKE:
Laut Angaben der Vereinten Nationen stehen weltweit mehr
als 250.000 Kindersoldaten unter Waffen. In vielen Konfliktgebieten werden
sie gezwungen, zu kämpfen, zu schießen und zu töten. Der
Krieg traumatisiert diese Kinder und beraubt sie ihrer Kindheit.
Die UN-Kinderrechtskonvention schreibt das Recht auf Bildung und
Ausbildung, auf Gesundheit, Spiel und Freizeit fest. Sie soll Minderjährige
vor Gewalt, Verfolgung und Ausnutzung schützen. Viele Staaten verletzen
die Prinzipien dieser Konvention. Wir als LINKE fordern die
Bundesregierung auf, den Verkauf von Waffen an Staaten zu unterbinden,
die Minderjährige zu Kriegsdiensten einsetzen. Die Bundesregierung
muss Verletzungen gegen Kinderrechte als einen Faktor in ihren
bilateralen Beziehungen mit anderen Staaten einbeziehen, insbesondere mit
Staaten an die sie Waffen liefert. Nicht nur in fernen Gebieten, auch in
Deutschland greift das Militär nach Kindern. Sogenannte „Jugendoffiziere“ der
Bundeswehr versuchen an Schulen, Minderjährige für den Kriegseinsatz zu
werben und möglichst zu rekrutieren. Dies ist ein Bruch mit den Prinzipien
der UN-Kinderrechtskonvention. Die LINKE fordert die Bundesregierung
auf, diese Praxis zu beenden. Jugendoffiziere der Bundeswehr haben nichts
an Schulen zu suchen. Schüler haben ein Recht auf einen Unterricht
ohne Militär.