WG: Aigner blockiert Verbot von Tierfabriken

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Kischka

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Feb 7, 2012, 7:49:54 PM2/7/12
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Newsletter 2/2012
Montag, 06 Februar 2012 - 510.307 Abonnenten

 

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Keine Sau will Megaställe!

Bauminister Ramsauer will Gemeinden ermöglichen, den Bau von Megaställen zu verbieten. Damit ließe sich der Bauboom von Tierfabriken stoppen. Doch Agrarministerin Aigner blockiert das Vorhaben. Unterzeichnen Sie unseren Protest-Appell!

 

Liebe heike nowicki,

überall im Land kämpfen Bürger/innen gegen den Bau von Megaställen. Zehntausende Schweine und Hühner werden in ihnen auf engstem Raum gequält - meist ohne Tageslicht und unter lebenslangen Schmerzen. Die Ställe belasten zudem Luft und Trinkwasser. Am Ende landet Essen auf unserem Teller, dem wir nicht vertrauen können. Bisher sind den Gemeinden vor Ort die Hände gebunden: Das Baurecht bietet keine Ansatzpunkte, Massentierhaltung zu verbieten. Das will Bauminister Peter Ramsauer jetzt per Gesetz ändern.

Doch ausgerechnet Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat angekündigt, die Initiative auszubremsen und damit weiter nichts gegen den gewaltigen Bauboom von Tierfabriken zu unternehmen. Vor zwei Wochen sagte die Ministerin in Berlin noch, dass Deutschland "Taktgeber" beim Tierschutz in Europa sei - doch jetzt scheut sie den Konflikt mit der Agrarlobby. Helfen Sie mit, dass jetzt ein Gesetz beschlossen wird, mit dem wir Bürger/innen uns effektiv gegen geplante Tierfabriken wehren können.

Unterzeichnen Sie unseren Appell an Aigner!

Mit Ramsauers Novellierung des Baugesetzbuchs würden Gemeinden endlich rechtliche Möglichkeiten bekommen, Megaställe zu verbieten. Künftig sollen gewerbliche Ställe oberhalb einer bestimmten Tierzahl nur noch über Bebauungspläne der Gemeinden genehmigt werden können. Damit läge es in deren Hand, geplante Agrarfabriken zu verhindern.

Die Zeit drängt. Allein 900 Hähnchenställe mit durchschnittlich je 40.000 Tieren sind zur Zeit in Planung oder Bau. Jetzt hilft nur öffentlicher Druck. Damit Bürger/innen und Gemeinden in Zukunft mitbestimmen können, wenn Investoren ihnen einen Megastall vor die Haustür setzen wollen.

Fordern Sie den Stopp der Megaställe!

Mehr im 5-Minuten-Info lesen...

Im Nachrichtenteil erfahren Sie wie immer, was noch alles bei Campact geschieht.

Mit herzlichen Grüßen
Astrid Goltz

1. Energieeffizienz: Unterschriften an Rösler übergeben

Über 70.000 Menschen haben innerhalb einer Woche unseren Appell an Wirtschaftsminister Rösler unterzeichnet, die Energieeffizienz-Richtlinie der EU nicht völlig zu verwässern. Bei 14 Grad Minus gelang es Campact-Aktiven am letzten Donnerstag bei einer Aktion in Berlin, die Unterschriften an ihn zu überreichen. In der Vergangenheit hatte Rösler die Annahme von Appellen regelmäßig umgangen. Noch steht die Entscheidung in der Regierung zur Richtlinie aus.

Lesen Sie unseren Aktionsbericht im Blog!

Haben Sie den Appell schon unterzeichnet?

2. Flüchtlingskampagne: Einsatz für Gazale Salame

Vor fünf Jahren setzten sich Campact-Aktive für eine Mutter ein, die von ihrer Familie getrennt und in die Türkei abgeschoben wurde. Doch noch immer ist die Familie zerrissen. Nun macht Pro Asyl beim niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister Druck.

Lesen Sie mehr im Blog!

3. Campact: Neue Campaigner/in gesucht!

Wir suchen zum 1. Juli 2012 oder früher eine/n Campaigner/in, der/die unser 20-köpfiges Team verstärkt und inhaltlich Interesse an wirtschafts-, sozial- und finanzpolitischen Themen hat. Die Stelle (39 h/W) ist unbefristet und wird in Anlehnung an den TVÖD entlohnt. Arbeitsort ist Montag bis Donnerstag Verden(Aller).

Weitere Informationen...

4. Wählen ohne Überhang - Die Bürgerklage

Über 3.000 Menschen haben sich bereits der Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht gegen das neue Wahlrecht angeschlossen. Damit geht Mehr Demokratie e.V. gemeinsam mit den Bürger/innen gegen das neue Wahlgesetz vor, das von CDU und FDP vorgeschlagen und vom Bundestag beschlossen wurde. Bis Ende Februar 2012 können Sie sich noch anschließen.

Weitere Informationen...


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