Senat enthülltDie braunen Nester von Berlin
Berlin –
Sie treffen sich nicht im Verborgenen dunkler Ecken. Die braune Brut
Berlins hockt anscheinend unbehelligt in ihren Nestern, wie jetzt der
Senat offiziell bestätigte. Warum aber macht er nicht alle Nazi-Treffs
bekannt?
Die Kleine Anfrage der Grüne-Abgeordneten Clara Herrmann mit dem Titel
„Rechtsextreme Infrastruktur in Berlin“ lässt sich nur als rhetorische
Frage deuten. Schließlich weiß die Sprecherin für Strategien gegen
Rechtsextremismus aus ihrer Arbeit genau, wo die braune Brut nistet.
Herrmann wollte es eben noch mal vom Senat selbst hören, wo sich die
Nazis in Berlin unbehelligt treffen können.
Doch dabei hielt man sich bedeckt. Offiziell und mit Namen wurde nur
fünf Lokalitäten in der Antwort von der Senatsverwaltung für Inneres
genannt. Und davon wurde einer, der Kneipe „Zum Henker“ in
Schöneweide, bereits Ende März der Mietvertrag fristlos gekündigt.
Bleiben noch der Laden „Hexogen“, ebenso in Schöneweide, der neben
Nazi- und Militärklamotten auch Schlagstöcke und Reizgas verkauft. Im
sogenannten Jugendzentrum Lichtenberg und Neukölln finden regelmäßig
Veranstaltungen mit Nazi-Präsens statt. Dass die NPD-Parteizentrale in
Treptow-Köpenick in der Liste von rechten Treffs auftaucht, scheint
etwas überflüssig, weil naheliegend
Viel interessanter wäre es gewesen zu erfahren, von welchen
„Clubhäusern“, in denen sich laut Senat „nur Mitglieder“ in ganz
Berlin treffen, konkret die Rede ist. Denn besonders der Südwesten
Berlins ist für viele Nazis zum behaglichen Domizil geworden. ALFA
Quelle und Bildergalerie wo sich der rechtsradikale Dreck trifft:
http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/senat-enthuellt-die-braunen-nester-von-berlin,7169128,22858316.html
Gruß Siggi
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