Vorher schon schleichend, ist mir insbes. ab 2007 aufgefallen, da� immer
mehr kleine Unternehmen von (meist ausl�ndischen) Gro�konzernen �berrollt
wurden, mit h�herer Produktivit�t, mehr Kapital. Mord und Totschlag gegen
Leib und Leben werden nach StGB geahndet, wer k�mmert sich um
wirtschaftlichen Mord und Totschlag ? Nennen die Theoretiker "freie
Marktwirtschaft". Und die Theoretiker gehen auch immer von rational
handelnden, m�ndigen Marktteilnehmern aus. Wo, bitte, ist der Konsument, der
wichtigste Markteilnehmer, m�ndig ? Gerade heuer vor Weihnachten war ein
irrsinniger Marketingdruck auf die Konsumenten zu beobachten, auf die
Erwachsenen, ging's dort nicht mehr, auf die Kinder und Jugendlichen, um auf
dem Umweg den Erwachsenen das letzte Geld 'rauszuholen. Unmenge Zeug wurde
verkauft, das kein Mensch wirklich braucht, dabei haben viele nicht einmal
etwas verdient, nur Umsatz, Umsatz. Ich habe mich mit Managern einer Kette
unterhalten, wurde mir gesagt, im Vorjahr haben 22 % auf Kredit gekauft,
heuer 87 % ..... Und, was kommt 2010 nach ?
Arrogant haben wir viel Arbeit zu Leuten ausgelagert, die viel bescheidener
leben und billiger produzieren, den Ast abges�gt, auf dem wir sitzen. Die
Regierungen haben wohlmeinend jetzt die Strukturen zementiert mit Geld, das
wir gar nicht hatten, in der Hoffnung, das System w�rde wieder selbsttragend
werden. Und die Gurus pl�rren schon wieder "Wachstum", niemand redet von
Konsolidierung, niemand lernt aus den Fehlern. Ein Gesch�ftspartner hat vor
kurzem gesagt, noch hat niemand mitbekommen, da� wir f�r die H�lfte Geld
doppelt so viel arbeiten m��ten, um zu �berleben ... Ein Politiker, der das
von sich gibt, ist 5 Sekunden sp�ter seinen Sessel los.
Wie hei�t's so sch�n ? Mene mene tekel upharsin - die Magier kamen, doch
keiner verstand zu deuten die Flammenschrift an der Wand ...
> Gro�e Teile
> der Sozialleistungen wurden gek�rzt und werden es z.T. immer noch.
"Zum Teil immer noch"? Als w�re unter Schwarz-Gelb eine Abschw�chung
des Trends zu erwarten. Ich glaube eher, die R�slerschen
Gesundheitsrformpl�ne leiten da eine ganz neue Eskalationsstufe ein.
--
"When you have eliminated all which is impossible,
then whatever remains, however improbable, must be
the truth." Doyle's Law
Meine Güte, wie ich dieses kulturpessimistische gegenstandslose
Gejammer leid bin!
Mann, stell dir doch mal folgende Welt vor: "Kaum einer will etwas
haben, teuer, teuer, immer mehr dafür arbeiten."
Überfütterte, kleinbürgerliche Wessimemntalität. Leute, die nie
gefroren und gehungert haben noch Zwangsarbeit leisten mußten.
> Überkapazitäten, Haldenproduktion,
Bruhaha!
Überproduktionstheorie Nr. 42/09? Oder warte, wir haben ja schon
Kalenderwoche 55, also eher Nr. 55/09.
Bemerkenswert allerdings, daß sie nicht zusammen mit einer
Unterkonsumptionstheorie vorgelegt wird. Aber da Logik beim Heulen
und Zähneklappern ja keine Rolle spielt, macht es nichts, und so
finden wir Überproduktions- und moralisierende Konsum"kritik"
harmonisch vereint.
Merke: Es gibt so etwas wie (allgemeine) "Überproduktion" nicht.
"Überproduktion" ist ein völlig sinnloser und undefinierter Begriff,
meist benutzt von Krämern, die ihren überteuerten Ramsch nicht
losgeworden sind, um ihrer Klage einen halwissenschaftlichen Anstrich
zu geben.
Allenfalls hat jemand die zukünftige Nachfrage für ein *bestimmtes
Gut* falsch eingeschätzt und mehr Kapital für die Produktion dieses
Gutes eingesetzt, als er hätte sollen.
In solchen Fällen macht man Verluste. Das ist auch der Grund, warum
"Überproduktion" selbst nur eines einzelnen Gutes ein sehr
vorübergehendes "Problem" ist.
> Vorher schon schleichend, ist mir insbes. ab 2007 aufgefallen, daß immer
> mehr kleine Unternehmen von (meist ausländischen) Großkonzernen überrollt
> wurden, mit höherer Produktivität,
Gut so!
Merke: Die Wirtsachaft ist nicht da, um unfähige Produzenten zu
bauchpinseln.
Viel schlimmer als so ein Fall, wo tatsächlich einer mit höherer
Produktivität kommt, ist allerdings der Fall, wo ein paar Anwälte und
Finanzberater, die GAR NICHTS produzieren, mit geliehenem Geld
effektiv Produktion zerstören und am Ende unter dem Strich einen
Gewinn machen. (sog. "Heuschrecken")
Eine solche Erscheinung ist allerdings nur möglich in einem Setting,
wo Unmengen Geldes ex nihilo gemacht werden können.
> Und die Theoretiker gehen auch immer von rational
> handelnden, mündigen Marktteilnehmern aus.
In der Tat.
> Wo, bitte, ist der Konsument, der
> wichtigste Markteilnehmer, mündig ? Gerade heuer vor Weihnachten war ein
> irrsinniger Marketingdruck auf die Konsumenten zu beobachten, auf die
> Erwachsenen, ging's dort nicht mehr, auf die Kinder und Jugendlichen, um auf
> dem Umweg den Erwachsenen das letzte Geld 'rauszuholen. Unmenge Zeug wurde
> verkauft, das kein Mensch wirklich braucht,
Ob ein Mensch etwas "braucht" oder nicht, ist allerdings kein
Gegenstand, den die "Theoretiker" beurteilen. Das haltlose Lamentieren
darüber überlassen sie dummen, kulturpessimistischen Kleinbürgern, die
andere als ihre eigenen Maßstäbe nicht kennen, ja, sich noch nicht
einmal vorstellen können, daß es so etwas überhaupt gäbe.
> dabei haben viele nicht einmal
> etwas verdient, nur Umsatz, Umsatz.
Wohltäter der Menschheit?
Ingo Menger schrieb:
> Merke: Die Wirtsachaft ist nicht da, um unf�hige Produzenten zu
> bauchpinseln.
>
> Viel schlimmer als so ein Fall, wo tats�chlich einer mit h�herer
> Produktivit�t kommt, ist allerdings der Fall, wo ein paar Anw�lte und
> Finanzberater, die GAR NICHTS produzieren, mit geliehenem Geld
> effektiv Produktion zerst�ren und am Ende unter dem Strich einen
> Gewinn machen. (sog. "Heuschrecken")
> Eine solche Erscheinung ist allerdings nur m�glich in einem Setting,
> wo Unmengen Geldes ex nihilo gemacht werden k�nnen.
Produktiv ist, wenn jemand es schafft, zur Verf�gung stehendes oder
gestelltes Kapital m�glichst hoch zu verzinsen. Das ist alles.
Effektiver als mit m�glichst null Aufwand maximale Rendite zu
erwirtschaften ist ja wohl nicht denkbar. Warum also in einem Laden
einen haufen Kostenfaktoren herumlaufen lassen wenn es reicht ein paar
gewiefte, zynische Brutallos los zu hetzen die das Kapital hoch
verzinsen? Effektiver kann Produktion (von Rendite) doch wohl kaum sein
(zumindest derzeit). Es gibt keine anerkannte, vor allem herrschende
wirtschaftliche Betrachtungsweise die irgendwo einen anderen Sinn
wirtschaftlicher T�tigkeit als realistisch ansieht und
wirtschaftswissenschaftlich beweist (au�er bei den marxistischen
Knallk�ppen), als die, Rendite zu erwirtschaften. Alles andere (wie z.B.
ein "Produkt") wird allenfalls als "Mittel zum Zweck" gesehen - oder als
notwendiges �bel betrachtet. (Ich verga�, die ewigen
kulturpessimistischen Schnarchheinis, die auch als Herzjesusmarxisten
immer mal wieder in Erscheinung treten, faseln schon mal von
irgendwelchen metazinslichen Notwendigkeiten).
�brigens: au�er "amtliche Zahlungsmittel" kann - genauer darf - jeder
Geld machen (Vertragsfreiheit).
Gr�sse
X X X
Doch, denn die Ma�einheit f�r Produktivit�t ist die Rendite. Wenn nein,
dann definiere neu.
Carsten
--
Anscheinend ist allen zur Zeit Missionierenden nicht ganz klar, da� sie
selbst massiv Gewalt auf ihre Mitmenschen aus�ben, indem sie gut und
b�se selbst definieren und sich selbst zu den Guten erkl�ren.
Harald Lins
Das Problem ist: Es gibt diese beiden und noch mehr
Produktivit�tsdefinitionen, die jeweils in ihrem eigenen Kontext Sinn
ergeben. Man muss immer dazu sagen, was man im Einzelnen meint.
Als Ma� hast Du aber nur das Geld.
> Produktivit�t ist NICHT:
>
> - eine betriebswirtschaftliche Gr��e f�r f�r innerbetriebliche Kosten-
> Nutzen-Betrachtungen
> - ein finanztechnisches Ma� f�r monet�re Renditen von Anlageformen
Als Ma� hast Du aber nur das Geld.
> Der Vorposter macht genau diese beiden Fehler. Er betrachtet nicht
> volkswirtschaftliche Zusammenh�nge, sondern individuelle. Und er
> betrachtet Geldbewegungen statt realwirtschaftliche Warenstr�me.
Als Ma� hast Du aber nur das Geld.
> Es gibt durchaus etliche Geldgesch�fte, die f�r den Einzelnen Rendite
> abwerfen, die aber volkswirtschaftlich unproduktiv sind, d.h. genauso
> unterbleiben k�nnten. Das trifft nicht auf alle Geldgesch�fte zu, aber
> auf manche.
Als Ma� hast Du aber nur das Geld.
Carsten
--
Es ist wohl ein Urgesetz, dass jeder Naturkatastrophe der Schrei nach
menschlicher Schuld daran folgt. Fr�her war es der Zorn der G�tter,
heute der Zorn der Umwelt selbst.
Ralph Janik
http://ef-magazin.de/2009/11/25/1675-klimamanipulation-politik-der-gefuehle
> Wolfgang Schwanke wrote:
>
>
>> Produktivität ist NICHT:
>>
>> - eine betriebswirtschaftliche Größe für für innerbetriebliche Kosten-
>> Nutzen-Betrachtungen
>
> Als Maß hast Du aber nur das Geld.
>
Also, wenn ein Betrieb Mitarbeiter entlässt, so bezeichnet er das gern als
Produktivitätssteigerung, weil er annimmt, dass der Betrieb mit weniger
Mitarbeitern den gleichen Gewinn erwirtschaften kann. Hier sehe ich 1) die
Verwendung des Wortes "Produktivität" für innerliche
Kosten-Nutzen-Betrachtungen, und 2) als Maß die Mitarbeiterzahl, nicht das
Geld. Ich weiß allerdings nicht, ob diese Messgröße nicht in Wirklichkeit
die Gehaltskosten gegen den Gewinn setzt, nicht die Mitarbeiterkopfzahl.
Joachim
>
> Beispiel 2: Winfried Windschnitt und Hartmut Haargel vereinbaren eine
> Wette: "Wenn der Kurs der Raffke-Aktie nächste Woche um 10 Öre steigt,
> zahlst du mir 10 Öre; Wenn sie um 10 Öre fällt, zahl ich dir 10 Öre."
> (Börsentermingeschäft, extrem vereinfacht). Dahinter steckt KEINE
> realwirtschaftliche Aktivität. Walter Waschfix sieht nie einen müden
> Pfennig von dem "Wetteinsatz" zwischen den beiden, denn zu keinem
> Zeitpunkt besitzen sie Waschfix-Aktien oder haben sie in die Waschfix-
> Firma investiert.
Stimmt das wirklich? Ich hatte in meiner Uninformiertheit immer gedacht,
dass bei einem Termingeschäft die Vereinbarung eher in etwa so aus sieht:
Winfried zahlt Hartmut heute den Preis einer Aktie (10 Lewonzen) und
vereinbart Lieferung erst nächster Woche. Er hofft, dass sie dann 11
Lewonzen wert ist. Hartmut hofft, dass sie dann nur noch 9 Lewonzen kostet,
so dass er seinerseits mit der Beschaffung der Aktie bis dahin warten kann.
Hab ich das missverstanden?
joachim
Das ist ja das Fundament des Irrtums der Politischen �konomie!
Der "Kapitalismus", der "Markt" kann f�r alles einen Preis nennen, f�r
einen Mord, f�r ein Gem�lde, f�r einen Escordservice, ein Pfund Salz und
f�r einen Pr�sidenten -- f�r /alles/. Die Einheit ist eine W�hrung.
Das ist der gro�e Vorteil und man mu� das akzeptieren. Will man das
nicht akzeptieren handelt man sich neue Probleme ein -- die auch t�dlich
sein k�nnen f�r eine Wirtschaft, und damit ist keine Bierstube gemeint.
>>> Produktivit�t ist NICHT:
>>> - eine betriebswirtschaftliche Gr��e f�r f�r innerbetriebliche
>>> Kosten- Nutzen-Betrachtungen
>>> - ein finanztechnisches Ma� f�r monet�re Renditen von Anlageformen
>> Als Ma� hast Du aber nur das Geld.
> F�r Ersteres trifft das nicht zu, auch dort kann man in Arbeitsstunden,
> G�termengen, Tonnen Stoffe rechnen. Nur f�r Letzteres trifft es strikt
> zu.
Letztenendes z�hlt der Preis f�r obige G�ter. Man braucht unter dem
Strich einen Preis und dessen Vorzeichen entscheidet --feddich.
>>> Der Vorposter macht genau diese beiden Fehler. Er betrachtet nicht
>>> volkswirtschaftliche Zusammenh�nge, sondern individuelle. Und er
>>> betrachtet Geldbewegungen statt realwirtschaftliche Warenstr�me.
>> Als Ma� hast Du aber nur das Geld.
> 1. Nein und 2. Sollte man vor lauter Messerei nicht den �berblick
> verlieren. Die Betrachtung wird sehr viel anschaulicher, wenn man von
> vornherein realwirtschaftlich denkt und Geldstr�me gar nicht
> ber�cksichtigt.
Es wird ein universelles Ma� ben�tigt und zur Verf�gung gestellt. Wenn
Du es nicht benutzen willst mu�t Du selbst wichten und machst damit das
gleiche wie der Markt. Du drehst Dich im Kreis -- und leugnest es.
>>> Es gibt durchaus etliche Geldgesch�fte, die f�r den Einzelnen Rendite
>>> abwerfen, die aber volkswirtschaftlich unproduktiv sind, d.h. genauso
>>> unterbleiben k�nnten. Das trifft nicht auf alle Geldgesch�fte zu,
>>> aber auf manche.
>> Als Ma� hast Du aber nur das Geld.
> Pass mal auf:
:) mache ich doch immer
> Wirtschaft ist ne Fabrik, das ist die W�scherei um die Ecke oder die
> Fahrt mit dem Taxi. Das ist worum es eigentlich geht.
ja
> Geld ist nur Gutscheine, f�r die man diese Waren eintauschen kann. Das
> hin und her von Geld per se stellt nichts her und bringt keinen
> Wohlstand.
Nein, es ist auch ein Ma�. Und das ist /der/ Punkt, den Du nicht
verstehen willst. Niemand w�rde Geld benutzen ohne diese Me�funktion.
> Die Geldwirtschaft ist eine zweite Ebene, die im Idealfall
> realwirtschaftliche Vorg�nge "abbildet". Im weniger idealen Fall tut
> sie das nicht. Man kann diese F�lle sehr wohl unterscheiden.
Messen bedeutet Abbilden auf einem Normal -- kapisch?
> Beispiel 1: Oma Kawuttke gibt Geld in ihr Sparbuch. Die Sparkasse
> verleiht das Geld an den W�scheklammerfabrikanten Walter Waschfix, der
> damit eine Maschine f�r seine Fabrik kauft. Die neue Maschine stellt
> die W�scheklammern doppelt so schnell her wie die alte. Das
> W�scheklammerangebot im Land steigt, alle W�scheklammerverbraucher
> freuen sich. Au�erdem macht Waschfix mehr Gewinn. Einen Teil des
> Gewinns gibt er an die Sparkasse als "Zinsen", die gibt wieder einen
> Teil davon an Oma Kawuttke. Oma Kawuttke und die Sparkasse haben sich
> damit indirekt an der W�scheklammerproduktion beteiligt, also an realer
> Wirtschaft, und kriegen ihren Teil daf�r ab. Das tr�fe genauso zu, wenn
> die Oma direkt in Aktien oder Aktienfonds investiert h�tte, denn
> dahinter steckt immer eine echte Fabrik, die was Echtes herstellt, und
> die Oma gibt der Firma echt Geld. Ohne die Investition der Oma g�be es
> weniger W�scheklammern, also weniger Wohlstand im Land.
Ja und? Das beweist nichts. Im Endeffekt steigt die Konzentration von
W�scheklammern im L�ndle und Oma Kawuttke bekommt mehr Klammern f�r ihr
Geld. Einverstanden? Folglich ist die Klammer gemessen am Geld kleiner
geworden. Alles klar?
> Beispiel 2: Winfried Windschnitt und Hartmut Haargel vereinbaren eine
> Wette: "Wenn der Kurs der Waschfix-Aktie n�chste Woche um 10 �re
> steigt, zahlst du mir 10 �re; Wenn sie um 10 �re f�llt, zahl ich dir 10
> �re." (B�rsentermingesch�ft, extrem vereinfacht). Dahinter steckt KEINE
> realwirtschaftliche Aktivit�t. Walter Waschfix sieht nie einen m�den
> Pfennig von dem "Wetteinsatz" zwischen den beiden, denn zu keinem
> Zeitpunkt besitzen sie Waschfix-Aktien oder haben sie in die Waschfix-
> Firma investiert. Er kann den Betrag also nicht f�r seine Produktion
> einsetzen, f�r ihn ist es als ob das Ganze nie passiert w�re. Der
> Vorgang erh�ht also nicht die W�scheklammerproduktion, und somit nicht
> den Wohlstand im Land. Er ist nichts anderes als eine Pferdewette oder
> ein Roulette-Einsatz. Dass er "zuf�llig" Aktienkurse statt
> Pferdewettrennen zum Wett-Objekt macht, und dass er an Gesch�ftsbanken
> statt im Wettb�ro stattfindet, �ndert daran nichts.
Ja und?
Du hast es als Wette formuliert. Es steht aber das Zurverf�gungstellen
von Geld dahinter. Der Gewinner dieser Wette kann seinen
Vertrauensfirmen mehr Geld zur Verf�gung stellen. Damit hast Du den
realwirtschaftlichen Bezug. Der wirkt sich dann wieder auf die
Konzentration und den finanziellen Wert von W�scheklammern aus.
An der Tatsche, da� sich Thermikblasen abl�sen kannst Du nicht die
Sonneneinstrahlung negieren wollen.
Jeder Blase liegt etwas reales zugrunde. Hat sie sich soweit
verselbst�ndigt, da� sie sich abl�st ist sie auf sich gestellt und
platzt irgendwann /weil/ die Realit�t fehlt. Daraus folgt /nicht/, da�
sie nie Bezug zur Realit�t /hatte/.
Carsten
--
Prima Klima
Da� im Beispiel 2 durchaus mehr hergestellt werden kann habe ich
dargelegt. Finanzaktionen stellen im Normalfall Mittel bereit. Je mehr
sie sich verselbst�ndigen desto weniger tun sie das und desto eher
laufen sie Gefahr, geerdet zu werden.
Letztlich werden Aktien gekauft oder verkauft, sonst w�re es ja eine
Wette ohne Zahlung -- und die macht nur halben Spa�. q.e.d.
Carsten
--
There is no free lunch
Es wird Kapital verschoben, darauf kommt es an.
> Dass ein paar Aktien den Besitzer wechseln, ist irrelevant.
Das ist der Witz an der Sache.
> Der
> Profit, den einer der beiden dabei macht, ist nicht Ergebnis einer
> realwirtschaftlichen Aktivit�t, sondern ein Nullsummenspiel; ein
> anderer hat n�mlich einen genau gleich hohen Verlust. Das ist bei
> realwirtschaftlichen Aktivit�ten im allgemeinen nicht der Fall, denn es
> wird dabei Wohlstand produziert, der die Menschheit insgesamt reicher
> macht.
Wer schlecht spekuliert verliert, wer gut spekuliert gewinnt. So sucht
sich das Kapital den Ort seiner h�chsten Effizienz -- mit Marx
gesprochen -- und da hat er recht.
>> sonst w�re es ja eine
>> Wette ohne Zahlung -- und die macht nur halben Spa�. q.e.d.
>
> Um es noch deutlicher zu machen, wenn alles bisher Gesagte noch nicht
> reicht:
>
> Im Prinzip k�nnten die beiden direkt miteinander wetten, wie sich der
> Aktienkurs bewegt, ohne dabei tats�chlich Aktien zu kaufen oder
> verkaufen. Ich hoffe es leuchtet ein, dass dabei kein Wohlstand
> produziert wird.
Das Kapital sucht sich so den Ort seiner h�chsten Effizienz.
Du hast ja nichtmal Deinen Marx verstanden.
> Der einzige Grund, warum das nicht gemacht wird ist, dass Wettschulden
> nicht einklagbar sind. Man m�chte aber juristisch wasserdichte
> "Wetten". Deswegen wird diese Art einer Wette nominell als Kaufvertr�ge
> getarnt, die vor jedem Gericht einklagbar sind. Rein materiell hat das
> Ganze aber trotzdem nur den Charakter einer Wette, einschl. der
> Eigenschaft, dass sie volkswirtschaftlich keinen Nutzen bringt.
Nein, man will g�nstig Aktien kaufen. Der Kauf ist prim�r. Er erscheint
als Wette und Du m�chtest es so darstellen als w�re die Wette prim�r und
man k�nnte auf den Kauf, die Zahlung der Wettschulden verzichten -- so
ein Quatsch. Wette mal mit einem und sag dann, da� es unn�tig ist, zu
zahlen -- und dann komm an den richtigen.
Wenn Du mich weiter so verarschen willst komme ich auch mal mit 'nem
spitzen Messerchen vorbei.
Carsten
--
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/ Die Seele in den Himmel springt, wenn \
\ das Geld im Kasten klingt /
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U$$U\.'@@@@@@`.
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Das stimmt für ein theoretisches Setting aka "freier Markt", und wenn
in der Betrachtung nicht-wirtschaftliche Aktivitäten unberücksichtigt
bleiben.
In der Realität sieht es anders aus.
Beispiel: Zu investieren sind Computer mit Drucker und
Internetanschluß, ein Mitarbeiter mit RA-Diplom. Dieser sucht im
Internet geeignete Seiten und verfaßt kostenpflichtige Abmahnungen.
Die "Rendite" kann durchaus einige Zeit ganz beachtlich sein.
Dennoch ist dies alles andere als "produktiv", es ist im Gegenteil
destruktiv. Daß solche Rent-Seeker Erfolg haben können, liegt an den
dusseligen Gesetzen, die es in der Realität gibt.
> Das ist alles.
> Effektiver als mit möglichst null Aufwand maximale Rendite zu
> erwirtschaften ist ja wohl nicht denkbar. Warum also in einem Laden
> einen haufen Kostenfaktoren herumlaufen lassen wenn es reicht ein paar
> gewiefte, zynische Brutallos los zu hetzen die das Kapital hoch
> verzinsen?
Das wirst du feststellen, wenn die Gesellschaft überwiegend aus
Politikern einerseits und Rechtsanwälten und Steuerberatern
andererseits besteht, der Rest sind Rentner und Arbeitslose.
Du wirst dann bemerken, daß man Schriftsätze, "intellectual property"
und Gesetzblätter nicht essen kann.
> Übrigens: außer "amtliche Zahlungsmittel" kann - genauer darf - jeder
> Geld machen (Vertragsfreiheit).
Stimmt nicht. Machen wir einen Vertrag, in dem Zahlung in X vereinbart
wird. Ich kann dich dann trotzdem in EUR bezahlen. Das genau ist das
Wesen von amtlichen Zahlungsmitteln. Es kann teuer für mich werden,
aber du kannst mich letztlich über das Rechtssystem nicht zwingen, X
zu liefern. Du wirst immer EUR als Ersatz akzeptieren müssen.
Niemand ist schuld an dem Schlamassel, die Ursachen dieser unheilsamen
Wirkungen liegen allein im Ego bzw. in unserer Ignoranz gegenᅵber der
absoluten und relativen Realitᅵt wie sie von sich selbst aus tatsᅵchlich
ist und alle sich daraus ergebenden Fehler und Verblendungen.
Selbstliebe und Nᅵchstenliebe ist es, was uns alle aus diesem
Schlamassel heraushelfen kann und wird.
Mit freundlichen Grᅵᅵen,
Das Klare Licht Projekt
"Ich verlasse mich nicht auf die Botschaft Anderer und nicht auf ihre
Persᅵnlichkeit. Ich verlasse mich auf den Sinn der Worte und nicht
auf die Worte allein. Ich verlasse mich auf die letztendliche
Bedeutung der Worte und nicht auf eine Vorlᅵufige. Ich verlasse mich
auf meine Weisheit und mein Mitgefᅵhl und nicht auf meinen urteilenden
Geist."
"Ich bin mein eigenes Licht, ich bin meine eigene Zuflucht, ich wende
mich keiner ᅵuᅵeren Zuflucht zu. Ich vertraue der Wahrheit als einziges
Licht. Ich suche keine andere Zuflucht als die in mir selbst. Wenn ich
mein eigenes Licht sein werde, mich keiner ᅵuᅵeren Zuflucht zuwende,
sondern an der Wahrheit wie an ein Licht, an die Wahrheit als meine
einzige Zuflucht vertraue und keine andere Zuflucht als die in mir
selbst suche, werde ich zu den hᅵchsten Paradiesen aufsteigen."
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