"Michail Bakunin" wrote
> "Karl Harper" schrieb
>> "Jetzt will die EU auch noch auf unser �sterreichisches Wasser
>> zugreifen. Unser �sterreichisches Wasser - unser wei�es Gold - mu�
>> daher vor solchen EU-Enteignungs-Pl�nen ala ESM gesch�tzt und bewahrt
>> werden. Unser Wasser ist Eigentum aller �sterreicher!!!!
>> Und soll und wird es mit der FP� auch bleiben!"
In �sterreich liegt die Trinkwasserversorgung derzeit _noch_
zu 95 % in oeffentlicher Hand. In Bolivien und Uruguay k�nnen
sich die Menschern das Trinkwasser fast nicht mehr leisten [1]
> Au fein, und s�mtliche Grenzen m�ssen dicht und nix mehr rein und
> rauslassen von und nach �sterdingsda.
*seufz*
Dieser "Enteignungs-Plan ala ESM" betrifft doch auch GERADE
Deutschland! Hans-Werner Sinn zeigt bereits VOR dem ESM,
am Beispiel Italien, wie sich Deutschland schon jetzt
ausnehmen laesst "wie eine Weihnachtsgans":
Hans-Werner Sinn - Eurokrise und Konjunktur (26.10.11)
[Teil 2/2]
http://www.youtube.com/watch?v=2IMtloBNxhU
(ab 01:20 explizit zur Abzocke der Italiener)
Und in Deutschland gibt es bereits Beispiele f�r
die Privatisierung von Trinkwasser, so wie etwa
die Teilprivatisierung der *Berliner* Wasserbetriebe [1]
[1]
"Wasser wird in Zukunft umk�mpft sein wie heute das Erd�l", sagte
Kerstin Sack vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreises.
"Doch Wasser ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht.
Wir fordern die Bundesregierung auf, sich in der UNO
dem Antrag Boliviens anzuschlie�en." Jedoch deutet
sich bei dem Thema ein Nord-S�d-Konflikt in der UNO an.
Die USA, Kanada aber auch die Europ�ische Union haben ein starkes
Interesse an der Liberalisierung des Wassermarktes. Dadurch
sollen Konzerne Zugang zu den Wasserm�rkten des S�dens erhalten.
Privatisierung von Wasser oder so genannte Public Private
Partnerships (PPP) geh�ren zu den immer wiederkehrenden Forderungen
der Industriel�nder gegen�ber den L�ndern des S�dens. Mittlerweile
haben einige L�nder wie Bolivien und Uruguay die Privatisierung
des Wassers durch Referenden in der Verfassung untersagt.
Aber die EU will unter anderem bei den Verhandlungen mit dem MERCOSUR,
dem gemeinsamen Markt S�damerikas, an der �ffnung der M�rkte festhalten.
Auch in Deutschland gibt es Beispiele f�r die Privatisierung von Wasser,
wie etwa die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe. In Zeiten
klammer Kassen der Kommunen drohen andere, dem Beispiel zu folgen.
Attac engagiert sich gegen die Privatisierung �ffentlicher G�ter in
all ihren Erscheinungsformen. Mit der bundesweiten Kampagne "PPP
Irrweg"kl�rt Attac �ber so genannte �ffentlich-Private
Partnerschaften (Public Privat Partnerships / PPP) auf und setzt
sich f�r den Erhalt und Ausbau �ffentlicher Infrastruktur ein.
In Berlin engagiert sich Attac im B�ndnis Berliner Wassertisch f�r
eine Rekommunalisierung der Wasserbetriebe. Ende Juni ist das
vom Wassertisch initiierte Volksbegehren f�r die Offenlegung
der Geheimvertr�ge der Berliner Wasserbetriebe gestartet.
Im Internet:
* Projekt Wasser als Menschenrecht:
www.blueplanetproject.net/RightToWater/index-UN.php
* Attac-Kampagne PPP-Irrweg:
www.ppp-irrweg.de
* Berliner Wassertisch:
www.berliner-wassertisch.net
* Wasser in B�rgerhand:
www.wasser-in-buergerhand.de
Quelle: scharf-links, 27.7.10
http://www.scharf-links.de/42.0.html?&tx_ttnews[pointer]=1&tx_ttnews
[tt_news]=11404&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=eedf4bce4c
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cheers