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Hans-Peter Dürr über die ganzheitliche Physik (Google Video 1 Std. 47 Min.)

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D.Schlenk

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Nov 6, 2009, 4:05:56 PM11/6/09
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http://video.google.de/videoplay?docid=-4602456443586689165&ei=-IZjSuXbMqCY2AK01OEg&q=hans-peter+D%C3%BCrr&hl=de "D�rr promovierte 1956 bei Edward Teller und war von 1958 bis 1976 Mitarbeiter von Werner Heisenberg, der einen gro�en Einfluss auf ihn aus�bte. 1978 wurde er dessen Nachfolger als Gesch�ftsf�hrender Direktordes Max-Planck-Instituts f�r Physik. Bereits 1969 hatte sich der inKernphysik, Elementarteilchenphysik und Gravitation t�tige Wissenschaftler an der Universit�t M�nchen habilitiert."(Obiges wurde schon mal gepostet von SunIsShining am 19.07.09 beide.alt.naturheilkunde).Sehr interessanter Vortrag. Der Mann hat sehr viel zu erz�hlen. Er ist wieeinM�rchenonkel. Er ist �berhaupt nicht verkopft, sondern sehr volksnah. Erist st�ndigauf Reisen und h�lt sehr viele Vortr�ge. Auch im Fernsehen ist er immerwieder malzu sehen. Den Vergleich mit dem Pendel, um das Chaotische von Systemenbegreifbar zu machen, kennt man von ihm schon l�nger.F�r mich wichtige Aussagen seines Vortrags:"Wirklichkeit ist Potentialit�t".Die Welt ist ein Geflecht von Beziehungen. Als Beobachter, Wahrnehmenderschaffeich Beziehung. Ich nehme immer nur Ausschnitte vom Ganzen wahr. Was ichwahrnehme, sind Beziehungsmuster, f�r deren Wahrnehmung ich pr�destiniertbin.(schuld daran ist die Beschaffenheit meines Gehirns, die Begrenzheit meinerSinnes-wahrnehmung). Begreifen bedeutet immer Eingreifen in etwas Ganzheitliches.DurchBegreifen, Wahrnehmen setze ich etwas in Gang, lenke ich meineAufmerksamkeitauf Etwas, das genau in diesem Augenblick zu etwas wird."Das Geistige ist die Anordnung von Energie" (der Tanz der Energie).Die Ordnungsstrukturen der "Welt" sind das Geistige. F�r ihn ist also auchderGeist das Prim�re. Materie ist schwingende tanzende Energie. Was wirwahrnehmen,ist nichts Festes. Elektronen sind praktisch �berall gleichzeitig. Man kanneinElektron keinem Atomkern speziell zuordnen. Alles ist prim�r wellenf�rmig,nicht"punktf�rmig" (wie D�rr es nennt)."Die Materie ist die Schlacke des Geistes" (eine Art Fu�abdruck desGeistes).Die Individuen vergleicht H. P. D�rr mit Schaumkronen, die aus dem Meer(des Seins) herausragen. Das Meer ist das alles Verbindende. Wenn sich einOrganismus bildet, und es findet Zellteilung statt, dann sind die vielenZellen nichtwirklich geteilt bzw. getrennt: sie bleiben weiter miteinander in Beziehung(die Zellwand ist nur eine Art "Geb�sch" zwischen zwei Grundst�cken undkein Zaun: man kann sich weiter die Hand zum Gru� reichen).Es ist von Anfang alles da. Aber es ist alles nur in Form von Potentialit�tvorhanden.Erst durch das Wahrnehmen schaffe ich Wirklichkeit bzw. Wirkung. Ich binderInitiator dieser Wirkung. Sie ist meine pers�nliche Wirklichkeit.Ich habe nat�rlich nur Aussagen aus dem Vortrag herausgepickt, die f�r michpers�nlich wichtig sind, die das Bisherige von mir nur best�tigen. Alsonichts Neues. Alles schon mal gehabt.Siehe auch: http://www.youtube.com/watch?v=RoSQ40_rp_oD. S.

D.Schlenk

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Dec 16, 2009, 6:19:21 AM12/16/09
to

"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hd2342$or9$1...@news.eternal-september.org...

http://video.google.de/videoplay?docid=-4602456443586689165&ei=-IZjSuXbMqCY2AK01OEg&q=hans-peter+D%C3%BCrr&hl=de

"D�rr promovierte 1956 bei Edward Teller und war von 1958 bis 1976 Mitarbeiter von Werner
Heisenberg, der einen gro�en Einfluss auf ihn
aus�bte. 1978 wurde er dessen Nachfolger als Gesch�ftsf�hrender

Direktor des Max-Planck-Instituts f�r Physik. Bereits 1969 hatte sich
der in Kernphysik, Elementarteilchenphysik und Gravitation t�tige Wissenschaftler an der

Universit�t M�nchen habilitiert."

(Obiges wurde schon mal gepostet von SunIsShining am 19.07.09 beide.alt.naturheilkunde).
Sehr interessanter Vortrag. Der Mann hat sehr viel zu erz�hlen.

Er ist wie ein M�rchenonkel. Er ist �berhaupt nicht verkopft, sondern
sehr volksnah. Er ist st�ndig auf Reisen und h�lt sehr viele Vortr�ge.
Auch im Fernsehen ist er immer wieder mal zu sehen. Den Vergleich
mit dem Pendel, um das Chaotische von Systemen begreifbar zu
machen, kennt man von ihm schon l�nger. F�r mich wichtige Aussagen
seines Vortrags:

"Wirklichkeit ist Potentialit�t".
Die Welt ist ein Geflecht von Beziehungen. Als Beobachter,

Wahrnehmender schaffe ich Beziehung. Ich nehme immer nur Ausschnitte
vom Ganzen wahr. Was ich wahrnehme, sind Beziehungsmuster, f�r deren Wahrnehmung ich
pr�destiniert bin. Schuld daran ist die Beschaffenheit
meines Gehirns, die Begrenzheit meiner Sinneswahrnehmung. Begreifen
bedeutet immer Eingreifen in etwas Ganzheitliches. Durch Begreifen, Wahrnehmen setze ich

etwas in Gang, lenke ich meine Aufmerksamkeit
auf Etwas, das genau in diesem Augenblick zu etwas wird.

"Das Geistige ist die Anordnung von Energie"

( bzw. der Tanz der Energie).
Die Ordnungsstrukturen der "Welt" sind das Geistige. F�r ihn (D�rr) ist
also auch der Geist das Prim�re. Materie ist schwingende tanzende
Energie. Was wir wahrnehmen, ist nichts Festes. Elektronen sind praktisch �berall
gleichzeitig. Man kann ein Elektron keinem Atomkern speziell
zuordnen. Alles ist prim�r wellenf�rmig, nicht "punktf�rmig"


(wie D�rr es nennt).

"Die Materie ist die Schlacke des Geistes"
(eine Art Fu�abdruck desGeistes).

Die Individuen vergleicht Hans Peter D�rr mit Schaumkronen, die aus
dem Meer (des Seins) herausragen. Das Meer ist das alles Verbindende.
Wenn sich ein Organismus bildet, und es findet Zellteilung statt, dann sind
die vielen Zellen nicht wirklich geteilt bzw. getrennt: sie bleiben weiter miteinander in
Beziehung: die Zellwand ist nur eine Art "Geb�sch" zwischen
zwei Grundst�cken und kein Zaun; man kann sich weiter die Hand zum
Gru� reichen. Es ist von Anfang alles da. Aber es ist alles nur in Form von Potentialit�t
vorhanden. Erst durch das Wahrnehmen schaffe ich
Wirklichkeit bzw. Wirkung. Ich bin der Initiator dieser Wirkung. Sie ist
meine pers�nliche Wirklichkeit, meine Sicht der Dinge. Je mehr ich
an dieser Wirklichkeit beteiligt bin, umso mehr bin ich von ihr gefangen.

Ich habe nat�rlich nur Aussagen aus dem Vortrag herausgepickt, die

f�r mich pers�nlich wichtig sind, die das Bisherige von mir nur best�tigen.
Also nichts Neues. Alles schon mal gehabt. Wie ich die Wirklichkeit
sehe, hab ich ja mehr oder weniger von klein auf gelernt. Trotzdem
sehen wir nicht alle die Wirklichkeit mit gleichen Augen. Jeder hat
da seine eigene Beziehung dazu.

Siehe auch:

http://www.youtube.com/watch?v=RoSQ40_rp_o


D. S.


Monkey Mind

unread,
Dec 16, 2009, 6:47:22 AM12/16/09
to
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:

> Erst durch das Wahrnehmen schaffe ich Wirklichkeit bzw. Wirkung. Ich

> bin der Initiator dieser Wirkung. Sie ist meine pers锟絥liche


> Wirklichkeit, meine Sicht der Dinge. Je mehr ich an dieser
> Wirklichkeit beteiligt bin, umso mehr bin ich von ihr gefangen.

Interessanter Grenzfall - ich w锟絩de sagen, "Erst durch das
*absichtliche* Wahrhnehmen schaffe ich Wirklichkeit".

F锟絩 meine Begriffe sind die Absichten das Prim锟絩e. Das Wahrhaben ist
einfach etwas, auf das die Absichten gerichtet sind.

> Ich habe nat锟絩lich nur Aussagen aus dem Vortrag herausgepickt, die
> f锟絩 mich pers锟絥lich wichtig sind, die das Bisherige von mir nur
> best锟絫igen. Also nichts Neues. Alles schon mal gehabt.

Empfindest Du diese Feststellung als Best锟絫igung? Als einengend?
Beruhigend? Melancholisch?

> Wie ich die Wirklichkeit sehe, hab ich ja mehr oder weniger von
> klein auf gelernt. Trotzdem sehen wir nicht alle die Wirklichkeit
> mit gleichen Augen. Jeder hat da seine eigene Beziehung dazu.

Hey, das Leben ist der reinste Breitensport - es gibt keine Zuschauer.

Cheers,
Florian

--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren w锟絩e
-- Epikur (Spruchsammlung 60)

D.Schlenk

unread,
Dec 16, 2009, 7:18:37 AM12/16/09
to

"Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:hgahcb$4tl$1...@news.eternal-september.org...

> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:
>
>> Erst durch das Wahrnehmen schaffe ich Wirklichkeit bzw. Wirkung. Ich
>> bin der Initiator dieser Wirkung. Sie ist meine pers�nliche

>> Wirklichkeit, meine Sicht der Dinge. Je mehr ich an dieser
>> Wirklichkeit beteiligt bin, umso mehr bin ich von ihr gefangen.
>
> Interessanter Grenzfall - ich w�rde sagen, "Erst durch das

> *absichtliche* Wahrhnehmen schaffe ich Wirklichkeit".

Ja, die Dinge passieren einem immer aus irgendeinem Grund,
und der Grund bist Du selber.
>
> F�r meine Begriffe sind die Absichten das Prim�re. Das Wahrhaben ist


> einfach etwas, auf das die Absichten gerichtet sind.
>

Je wahrhaberischer man ist, umso enger wird man damit aber
auch wieder. Die Welt, die man dann erlebt, ist dann eben auf
die enge Sichtweise zugeschneidert. Es sollen nur noch Sachen
passieren, die genehm sind, mit denen man bisher auch immer
gut gefahren ist. Aber je enger die Welt wird, umso einseitiger,
langweiliger kann sie auch werden. Immer wenn ich offen bin,
dann passiert mir eher etwas nicht Vorhergesehenes. Um das
nicht Vorhergesehene verkraften, verarbeiten zu k�nnen,
muss ich "stark" sein; das kann je nachdem wie sehr ich loslasse
und wenn ich aufh�re, zu bewerten, die Welt v�llig anders
erscheinen lassen, in einem v�llig neuen Licht. Aber irgendwann
kommt dann wieder der Moment, wo ich das Ganze bewerte
und entscheide, ob der "Spuk" ein Ende hat. Sobald ich
bewu�t eingreife, sind die Dinge nicht mehr so lebendig, so
unverf�lscht.

>> Ich habe nat�rlich nur Aussagen aus dem Vortrag herausgepickt, die

>> f�r mich pers�nlich wichtig sind, die das Bisherige von mir nur
>> best�tigen. Also nichts Neues. Alles schon mal gehabt.
>
> Empfindest Du diese Feststellung als Best�tigung? Als einengend?
> Beruhigend? Melancholisch?

Das ist unterschiedlich. Das h�ngt von meiner Befindlichkeit ab,
vom Wetter, von allem m�glichen. Ich denke mal, besonders
f�r Kontrollfreaks ist es wichtig, hin- und wieder loszulassen und
den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen.


>
>> Wie ich die Wirklichkeit sehe, hab ich ja mehr oder weniger von
>> klein auf gelernt. Trotzdem sehen wir nicht alle die Wirklichkeit
>> mit gleichen Augen. Jeder hat da seine eigene Beziehung dazu.
>
> Hey, das Leben ist der reinste Breitensport - es gibt keine Zuschauer.

Ja, auch Du bist nur ein Atom und kannst, wenn Du willst, ohne
Reflektion, Selbstbespiegelung �berall rumschwirren. Das ergibt dann
ein richtig pralles Leben.

Tschau,

D. S.

Monkey Mind

unread,
Dec 16, 2009, 11:26:26 AM12/16/09
to
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:

> "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
>

>> F锟絩 meine Begriffe sind die Absichten das Prim锟絩e. Das Wahrhaben ist


>> einfach etwas, auf das die Absichten gerichtet sind.
>>
> Je wahrhaberischer man ist, umso enger wird man damit aber auch
> wieder. Die Welt, die man dann erlebt, ist dann eben auf die enge
> Sichtweise zugeschneidert. Es sollen nur noch Sachen passieren, die
> genehm sind, mit denen man bisher auch immer gut gefahren ist.

Das nenne ich nicht wahrhaben sondern sich etwas zusammenfantasieren und
diese Fantasie dann betreten.

> Aber je enger die Welt wird, umso einseitiger, langweiliger kann sie
> auch werden. Immer wenn ich offen bin, dann passiert mir eher etwas
> nicht Vorhergesehenes.

Die Absicht, offen zu sein, kam aber zuerst. Sie war eine Bedingung
daf锟絩, dass Dir etwas Unvorhergesehenes passieren konnte.

> Um das nicht Vorhergesehene verkraften, verarbeiten zu k锟絥nen, muss


> ich "stark" sein; das kann je nachdem wie sehr ich loslasse und wenn

> ich aufh锟絩e, zu bewerten, die Welt v锟絣lig anders erscheinen lassen, in
> einem v锟絣lig neuen Licht. Aber irgendwann kommt dann wieder der


> Moment, wo ich das Ganze bewerte und entscheide, ob der "Spuk" ein

> Ende hat. Sobald ich bewu锟絫 eingreife, sind die Dinge nicht mehr so
> lebendig, so unverf锟絣scht.

Gut beschrieben.

>> Hey, das Leben ist der reinste Breitensport - es gibt keine Zuschauer.
>
> Ja, auch Du bist nur ein Atom und kannst, wenn Du willst, ohne

> Reflektion, Selbstbespiegelung 锟絙erall rumschwirren. Das ergibt dann
> ein richtig pralles Leben.

Wie ich sagte, keine Zuschauer.

D.Schlenk

unread,
Dec 17, 2009, 9:49:14 AM12/17/09
to
Monkey Mind wrote:

> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:
>
>> "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
>>

>>> Für meine Begriffe sind die Absichten das Primäre. Das Wahrhaben ist


>>> einfach etwas, auf das die Absichten gerichtet sind.
>>>
>> Je wahrhaberischer man ist, umso enger wird man damit aber auch
>> wieder. Die Welt, die man dann erlebt, ist dann eben auf die enge
>> Sichtweise zugeschneidert. Es sollen nur noch Sachen passieren, die
>> genehm sind, mit denen man bisher auch immer gut gefahren ist.
>
> Das nenne ich nicht wahrhaben sondern sich etwas zusammenfantasieren und
> diese Fantasie dann betreten.

Ich hab' das mehr im Sinne von rechthaberisch gemeint. Wenn ich mir
einrede, daß ich sowieso immer recht habe, stehe ich irgendwann mal
ganz allein in der Wüste. Ist doch logisch...lol.


>
>> Aber je enger die Welt wird, umso einseitiger, langweiliger kann sie
>> auch werden. Immer wenn ich offen bin, dann passiert mir eher etwas
>> nicht Vorhergesehenes.
>
> Die Absicht, offen zu sein, kam aber zuerst. Sie war eine Bedingung

> dafür, dass Dir etwas Unvorhergesehenes passieren konnte.

Ja, zuerst muß man sich öffnen. Je mehr ich die Scheuklappen ablege,
umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, daß die Welt mal anders
erfahren wird.
>
>> Um das nicht Vorhergesehene verkraften, verarbeiten zu können, muss


>> ich "stark" sein; das kann je nachdem wie sehr ich loslasse und wenn

>> ich aufhöre, zu bewerten, die Welt völlig anders erscheinen lassen, in
>> einem völlig neuen Licht. Aber irgendwann kommt dann wieder der


>> Moment, wo ich das Ganze bewerte und entscheide, ob der "Spuk" ein

>> Ende hat. Sobald ich bewußt eingreife, sind die Dinge nicht mehr so
>> lebendig, so unverfälscht.


>
> Gut beschrieben.
>
>>> Hey, das Leben ist der reinste Breitensport - es gibt keine Zuschauer.
>>

Es gibt nur das, was zwischen den Zuschauern stattfindet. So meintest
Du das wahrscheinlich. Keine Dualität bedeutet: keine Unterscheidung
zwischen dem Erfahrenden und der Erfahrung, keine Unterscheidung
zwischen Ich und Du, keine Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt.

>> Ja, auch Du bist nur ein Atom und kannst, wenn Du willst, ohne

>> Reflektion, Selbstbespiegelung überall rumschwirren. Das ergibt dann


>> ein richtig pralles Leben.
>
> Wie ich sagte, keine Zuschauer.

Ja, sicher. Wer braucht schon Zuschauer, wenn es nur noch die
Erfahrung, aber nicht den Erfahrenden gibt. Ist ja alles so easy....

:-)

D. S.

Monkey Mind

unread,
Dec 17, 2009, 10:23:37 AM12/17/09
to
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:

> Monkey Mind wrote:
>
>> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:
>>
>>> "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
>>

>> Das nenne ich nicht wahrhaben sondern sich etwas zusammenfantasieren und
>> diese Fantasie dann betreten.
>
> Ich hab' das mehr im Sinne von rechthaberisch gemeint. Wenn ich mir

> einrede, da� ich sowieso immer recht habe, stehe ich irgendwann mal
> ganz allein in der W�ste. Ist doch logisch...lol.

Ist mir tats�chlich aufgefallen, und ich wollte das nur noch mal
klarstellen.

>>>> Hey, das Leben ist der reinste Breitensport - es gibt keine Zuschauer.
>>>
> Es gibt nur das, was zwischen den Zuschauern stattfindet. So meintest

> Du das wahrscheinlich. Keine Dualit�t bedeutet: keine Unterscheidung

> zwischen dem Erfahrenden und der Erfahrung, keine Unterscheidung
> zwischen Ich und Du, keine Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt.

Eigentlich, wie ich in den beiden Threads �ber Non-Dualit�t neulich
geschrieben habe ist es eher so, dass "Ich" ein ganz gew�hnliches
Erlebnis ist, nicht anders als alle anderen Erlebnisse auch. Erlebnisse
k�nnen keine anderen Erlebnisse erleben. Was also passiert, ist, dass
alle anderen Erlebnisse mit dem "Ich-Erlebnis" verglichen werden, und
dass dieser Vergleich ausgeblendet wird - auch dieser Vergleich ist ein
Erlebnis, aber das wird nicht beachtet. Dadurch scheint das
"Ich-Erlebnis" einen Sonderstatus zu gewinnen, einen Beobachter "hier"
anzudeuten, der nach "dort" schaut sozusagen.

Erlebnisse werden wahrgenommen. Die "Wahrnehmung" ist aber kein
Erlebnis, das wahrgenommen werden kann. Es gibt keinen "Erleber", der
erlebt werden kann. Da waren wir auch schon, bei der Diskussion �ber
Buddha-Natur. Gibt es nicht, in dem Sinn, dass es kein Erlebnis ist.

>>> Ja, auch Du bist nur ein Atom und kannst, wenn Du willst, ohne

>>> Reflektion, Selbstbespiegelung �berall rumschwirren. Das ergibt dann


>>> ein richtig pralles Leben.
>>
>> Wie ich sagte, keine Zuschauer.
>
> Ja, sicher. Wer braucht schon Zuschauer, wenn es nur noch die
> Erfahrung, aber nicht den Erfahrenden gibt. Ist ja alles so easy....

Man kann sich das "easy" �berlegen, aber das bleibt dann eine
�berlegung, etwas, das so oder anders sein k�nnte. Das muss am eigenen
Erleben �berpr�ft werden. (Normalerweise komme ich an diesem Punkt so
richtig in Fahrt, aber das kennst Du ja schon zu gen�ge.)

Cheers,
Florian

--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren w�re
-- Epikur (Spruchsammlung 60)

As Below

unread,
Dec 17, 2009, 12:01:15 PM12/17/09
to
In article <hgdidq$gi1$1...@news.albasani.net>,
monke...@hactrn.ch (Monkey Mind) wrote:


> Erlebnisse werden wahrgenommen. Die "Wahrnehmung" ist aber kein
> Erlebnis, das wahrgenommen werden kann.

Doch, das ist durchaus moeglich. Zunaechst einmal kann man in der
Mditation oder besonderen Meditativen Zustaenden, die Arbeit der
Rezeptoren beobachten, spaeter dann auch die Arbeit der Sinnestaetigkeit,
im Konstruktiven Bereich.

Was sich selbst verstaendlich nicht Beobachten laesst, ist der
Beobachter im Moment des Betrachtens. Ist der Zugang zu den Erinnerungen
wiet genug geoeffnet, kann man jedoch auch betrachten, was fuer ein
Beobachter / Betrachter einmal dies und das gesehen/erkannt hat.

Genau da kann aber deutlich werden, dass es sich dabei um Illusionen
handelt die der Betrachter einmal konstruierte.

> Es gibt keinen "Erleber", der erlebt werden kann.

Ja, und nein...
Die Persoenlichkeit, insoweit sie auf der konstanten selbst-wahrnehmung
beruht, kann sich auch selbst erleben - tut das auch, besonders auf dem
emotionalen Feld. Wie ich mich fuehle, wie ich mich fuehlte, u.s.w.

> Da waren wir auch schon, bei der Diskussion �ber Buddha-Natur.

> Gibt es nicht, in dem Sinn, dass es kein Erlebnis ist.

Nein, das sehe ich auch so : Buddha-Natur ist ein reines abstraktes
Konstrukt, vollkommen leer an Bedeutungen.
Deshalb kann man damit so herrlich spielen und dieser "Natur" (gemeint
ist hier der "Charakter", auch hinischtlich der Bedeutung von charakter
in einem Film oder Spiel) unterjubeln oder aufpacken worauf immer man
gerade Lust hat.


> (Normalerweise komme ich an diesem Punkt so
> richtig in Fahrt, aber das kennst Du ja schon zu gen�ge.)

Bei diesem sinn und substanzlosen Gelaber stellt sich bei dir
ueberhaupt noch ein Reaktion ein ?

erstaunlich...
>
> Cheers,
> Florian

dito

f

--
it's just about music :
noch ein Download und so... (4.08)
http://www.freimanns-music.biz/

D.Schlenk

unread,
Dec 17, 2009, 12:15:19 PM12/17/09
to

"As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Freimann-Gefecht-56...@news.1und1.de...

Also sprach unser aller Zarathustra.

Amen.

:-)

D. S.


Mathias Grewin

unread,
Dec 17, 2009, 12:40:55 PM12/17/09
to
D.Schlenk wrote:

> [...]

___________________________

Rechne mit dem Schlimmsten -
und sei froh wenn es nicht ganz
so schlimm kommt.

As Below

unread,
Dec 17, 2009, 1:31:46 PM12/17/09
to
In article <hgdp10$uvc$1...@news.eternal-september.org>,
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:

> "As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag

mich brauchst du nicht mehr ansprechen

J�rg Xerr

unread,
Dec 18, 2009, 3:45:17 AM12/18/09
to

"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> schrieb im Newsbeitrag

news:hgafpj$bi3$1...@news.eternal-september.org...

> Erst durch das Wahrnehmen schaffe ich
> Wirklichkeit bzw. Wirkung. Ich bin der Initiator dieser Wirkung. Sie ist
> meine pers�nliche Wirklichkeit, meine Sicht der Dinge. Je mehr ich
> an dieser Wirklichkeit beteiligt bin, umso mehr bin ich von ihr gefangen.

Dies hat m.E. Buddha sehr sch�n begriffen und erkl�rt mit seiner
Feststellung: In diesem Klaftergrossen K�rper entsteht und vergeht die
Welt.


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