Sie hoeren Leere und verstehen Nichts.
Das Ergebnis ist leeres Geschwaetz.
>> Du meinst mit der Wahrnehmung von Leere also die Wahrnehmung durch
>> ein "Es" bzw. durch das Unbewußte.
>
> Nein, das meine ich nicht.
Traumtaenzer trifft Eiertaenzer.
S 35,85:
Ananda:
" 'Leer ist die Welt, leer ist die Welt', o Herr, sagt man.
Inwiefern aber wird gesagt, die Welt sei leer?"
Der Buddha:
"Was da, Ananda, leer von Ich und zum Ich Gehoerigen ist, zu dem,
Ananda, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'. Was aber ist leer von Ich oder
zum Ich Gehoerigen?
Das Sehvermoegen ist leer von Ich oder zum Ich Gehoerigen.
Formen... Sehbewusstsein... Sehberuehrung sind leer von Ich oder zum Ich
Gehoerigen.
Das Hoervermoegen...
Das Riechvermoegen...
Das Schmeckvermoegen...
Das Tastvermoegen...
Das Denkvermoegen ist leer von Ich oder zum Ich Gehoerigen. Die
Gedanken... Denkbewusstsein... Denkberuehrung sind leer von Ich oder zum
Ich Gehoerigen.
Insofern, Ananda, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'".
http://www.palikanon.com/samyutta/sam35_100.html#s35_84t85
Die einzige Frage, die dann noch bleibt, ist: "Ist das tatsaechlich so?"
Dann geht man eben hin und schaut nach.
> >>>> Du meinst nur den Vorgang des Wahrnehmens, ohne Subjekt und ohne
> >>>> Objekt: Es gibt keinen, der "wahr" nimmt und es gibt nichts, das
> >>>> "wahr" genommen werden kann. Was bleibt dann noch �brig? Nichts?
> >>>
> >>> Wie kommst Du auf "nichts"? Weil es irgendwie zu "leer" passt?
>
> Sie hoeren Leere und verstehen Nichts.
>
> Das Ergebnis ist leeres Geschwaetz.
Tja, so ist wohl...
> >> Du meinst mit der Wahrnehmung von Leere also die Wahrnehmung durch
> >> ein "Es" bzw. durch das Unbewu�te.
> >
> > Nein, das meine ich nicht.
>
> Traumtaenzer trifft Eiertaenzer.
wird beobachtet von ...?
> S 35,85:
>
> Ananda:
> " 'Leer ist die Welt, leer ist die Welt', o Herr, sagt man.
> Inwiefern aber wird gesagt, die Welt sei leer?"
>
> Der Buddha:
> "Was da, Ananda, leer von Ich und zum Ich Gehoerigen ist, zu dem,
> Ananda, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'. Was aber ist leer von Ich oder
> zum Ich Gehoerigen?
>
> Das Sehvermoegen ist leer von Ich oder zum Ich Gehoerigen.
> Formen... Sehbewusstsein... Sehberuehrung sind leer von Ich oder zum Ich
> Gehoerigen.
>
> Das Hoervermoegen...
>
> Das Riechvermoegen...
>
> Das Schmeckvermoegen...
>
> Das Tastvermoegen...
>
> Das Denkvermoegen ist leer von Ich oder zum Ich Gehoerigen. Die
> Gedanken... Denkbewusstsein... Denkberuehrung sind leer von Ich oder zum
> Ich Gehoerigen.
>
> Insofern, Ananda, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'".
>
> http://www.palikanon.com/samyutta/sam35 100.html#s35 84t85
>
> Die einzige Frage, die dann noch bleibt, ist: "Ist das tatsaechlich so?"
Bedeutungen !
Nichts als Bedeutungen!
> Dann geht man eben hin und schaut nach.
und...?
mfG
f
--
it's just about music :
noch ein Download und so... (4.08)
http://www.freimanns-music.biz/
>>>>> Du meinst nur den Vorgang des Wahrnehmens, ohne Subjekt und ohne
>>>>> Objekt: Es gibt keinen, der "wahr" nimmt und es gibt nichts, das
>>>>> "wahr" genommen werden kann. Was bleibt dann noch �brig? Nichts?
>>>>
>>>> Wie kommst Du auf "nichts"? Weil es irgendwie zu "leer" passt?
>
> Sie hoeren Leere und verstehen Nichts.
>
> Das Ergebnis ist leeres Geschwaetz.
>
>>> Du meinst mit der Wahrnehmung von Leere also die Wahrnehmung durch
>>> ein "Es" bzw. durch das Unbewu�te.
>>
>> Nein, das meine ich nicht.
>
> Traumtaenzer trifft Eiertaenzer.
Was gibt Dir die Sicherheit, da� Du nicht auch so ein Traumt�nzer
bist? Ich mag Traumt�nzer.
>
> S 35,85:
>
> Ananda:
> " 'Leer ist die Welt, leer ist die Welt', o Herr, sagt man.
> Inwiefern aber wird gesagt, die Welt sei leer?"
>
> Der Buddha:
> "Was da, Ananda, leer von Ich und zum Ich Gehoerigen ist, zu dem,
> Ananda, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'. Was aber ist leer von Ich oder
> zum Ich Gehoerigen?
>
> Das Sehvermoegen ist leer von Ich oder zum Ich Gehoerigen.
> Formen... Sehbewusstsein... Sehberuehrung sind leer von Ich oder zum Ich
> Gehoerigen.
>
> Das Hoervermoegen...
>
> Das Riechvermoegen...
>
> Das Schmeckvermoegen...
>
> Das Tastvermoegen...
>
> Das Denkvermoegen ist leer von Ich oder zum Ich Gehoerigen. Die
> Gedanken... Denkbewusstsein... Denkberuehrung sind leer von Ich oder zum
> Ich Gehoerigen.
>
> Insofern, Ananda, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'".
>
> http://www.palikanon.com/samyutta/sam35_100.html#s35_84t85
>
> Die einzige Frage, die dann noch bleibt, ist: "Ist das tatsaechlich so?"
>
> Dann geht man eben hin und schaut nach.
Alles leer. Wie ein Brot ohne was drauf. Ein bittere Pille gibst Du
einem da zu schlucken.
D. S.
>>> Du meinst mit der Wahrnehmung von Leere also die Wahrnehmung durch
>>> ein "Es" bzw. durch das Unbewu�te.
>>
>> Nein, das meine ich nicht.
>
> Traumtaenzer trifft Eiertaenzer.
>
> S 35,85:
>
> Ananda:
> " 'Leer ist die Welt, leer ist die Welt', o Herr, sagt
> man. Inwiefern aber wird gesagt, die Welt sei leer?"
>
> Der Buddha:
> "Was da, Ananda, leer von Ich und zum Ich Gehoerigen ist, zu dem,
> Ananda, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'. Was aber ist leer von Ich
> oder zum Ich Gehoerigen?
>
> Das Sehvermoegen ist leer von Ich oder zum Ich
> Gehoerigen. Formen... Sehbewusstsein... Sehberuehrung sind leer von
> Ich oder zum Ich Gehoerigen.
>
> Das Hoervermoegen...
>
> Das Riechvermoegen...
>
> Das Schmeckvermoegen...
>
> Das Tastvermoegen...
>
> Das Denkvermoegen ist leer von Ich oder zum Ich Gehoerigen. Die
> Gedanken... Denkbewusstsein... Denkberuehrung sind leer von Ich oder
> zum Ich Gehoerigen.
>
> Insofern, Ananda, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'".
>
> http://www.palikanon.com/samyutta/sam35_100.html#s35_84t85
>
> Die einzige Frage, die dann noch bleibt, ist: "Ist das tatsaechlich so?"
>
> Dann geht man eben hin und schaut nach.
Nett von Dir, dass Du beim Eiertanz aushilfst.
Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren w�re
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
Ich haette es allerdings einfach nur nett von ihm gefunden,
wenn er als Beobachter sich selber auch so ein schoenes Praedikat
verliehen haette,
Testikel one Testikel too,
wir starten in wenigen Minuten...
> Cheers,
> Florian
ffff
http://de.wikipedia.org/wiki/Sein_oder_Nichtsein,_das_ist_hier_die_Frage
Sind wir? Nein wir sind nicht, wir sind nicht Dauerhaft sondern vergᅵnglich!
Sind wir nicht? Nein wir sind nicht Nichtexistent, wir erscheinen und
vergehen aufgrund von Ursachen als Wirkung
(Motivation+Handlung=Karma/Substanzloses, verᅵnderbares, heilbares
Schicksal)
Durch Achtsamkeit und Disziplin kᅵnnen wir unsere Fehler und
Verblendungen zur Ruhe kommen lassen ...
Durch Zufriedenheit, Dankbarkeit, Entsagung, Akzeptanz, Vergebung,
Liebende Gᅵte, Bedingungslosen Gleichmut-Liebe-Mitfreude-Mitgefᅵhl,
Groᅵzᅵgigkeit, Disziplin, Durchhaltevermᅵgen, Freude an heilsamen
Handlungen, Meditation und Weisheit unsere Fehler und Verblendungen
heilen und reinigen und dadurch ermᅵglichen wir uns selbst eine reine
Wahrnehmung und reine Erfahrung von uns selbst, anderen, der Natur und
aller Phᅵnomene wie sie von sich aus sind bzw. wie sie tatsᅵchlich sind
(Paradies, Garten der Vajrayogini, Garten Eden etc.) oder "Das Paradies
im Himmel ist hier auf Erden, wir haben Augen doch (aufgrund unserer
Ignoranz, Anhaftung, Abneigung, Karma bzw. Fehler und Verblendungen)
sehen wir nicht.
Achtsamkeit wird zu Einsgerichtetheit und Einsgerichtetheit (Shamata)
wird zum Klaren Sehen und ein kontinuierliches Verweilen im Klaren Sehen
(Vipashyana) ist Meditation. Ab dem Punkt wo Einsgerichtet (Shamata) zum
Klaren Sehen (Vipashyana) wird, lᅵst sich im eigene Bewusstsein die
Dualitᅵt von Subjekt, Objekt und Aktivitᅵt (Ego) mehr und mehr auf,
darum ergibt sich eine nichtduale Wahrnehmung und Erfahrung die
nichtdual bzw. natᅵrlich ist. Dies bedeutet nicht das alles zu einem
Klumpen oder alles zu einer Suppe wird sondern dass man Wahrnimmt und
Erfᅵhrt das alles Substanzlos, Traumgleich, in gegenseitiger
Abhᅵngigkeit ist und die Natur von allem Mitgefᅵhl, die Essenz von allem
Weisheit, die Kraft von allem Befreiend und Erlᅵsend ist. Gate Gate
Paragate Parasamgate Bodhisvaha.
Wir sind frei! Es gibt keinen Tod, alles ist Transformation.
Wie ein Vogel mit den zwei Flᅵgeln der Weisheit und des Mitgefᅵhl durch
den ungeborenen und unsterblichen Raum fliegend.
> Wir sind frei! Es gibt keinen Tod, alles ist Transformation.
Dann ist ja gut. Ich dachte schon, der Tod sei etwas, mit dem ich mich
eines Tages ganz unausweichlich auseinandersetzen werde. Aber wenn es
den Tod gar nicht gibt, dann kann ich mir das ja schenken.
> Wie ein Vogel mit den zwei Fl�geln der Weisheit und des Mitgef�hl
> durch den ungeborenen und unsterblichen Raum fliegend.
Die Metapher vom Eiertanz scheint geschl�pft zu sein.
Cheers!
Es gibt Ursache und Wirkung aber keinen Tod...Verg�nglichkeit ist
Regeneration...Heilung und Reinigung
Was Du so sch�n beschrieben hast, ist das Paradies vor dem S�ndenfall.
Ob wir wohl jemals wieder dorthin zur�ckfinden werden? Momentan haben
wir das Kali Yuga. Was wird am 21. Dezember 2012 passieren? Wir
m�ssen wieder mehr zusammendriften.
D. S.
> Mondschein <inv...@invalid.invalid> writes:
>
> > Wir sind frei! Es gibt keinen Tod, alles ist Transformation.
>
> Dann ist ja gut. Ich dachte schon, der Tod sei etwas, mit dem ich mich
> eines Tages ganz unausweichlich auseinandersetzen werde. Aber wenn es
> den Tod gar nicht gibt, dann kann ich mir das ja schenken.
>
> > Wie ein Vogel mit den zwei Fl�geln der Weisheit und des Mitgef�hl
> > durch den ungeborenen und unsterblichen Raum fliegend.
>
> Die Metapher vom Eiertanz scheint geschl�pft zu sein.
Ja, der war ber doch frueher hier schon immer unterwegs, mit seinen
Botschaften - nennt sich halt immer anders...
>
> Cheers!
> Florian
> Mondschein <inv...@invalid.invalid> writes:
>
> > Wir sind frei! Es gibt keinen Tod, alles ist Transformation.
>
> Dann ist ja gut. Ich dachte schon, der Tod sei etwas, mit dem ich mich
> eines Tages ganz unausweichlich auseinandersetzen werde. Aber wenn es
> den Tod gar nicht gibt, dann kann ich mir das ja schenken.
>
> > Wie ein Vogel mit den zwei Fl�geln der Weisheit und des Mitgef�hl
> > durch den ungeborenen und unsterblichen Raum fliegend.
>
> Die Metapher vom Eiertanz scheint geschl�pft zu sein.
Er macht auch wieder in philosophie -
die manische Phase.
> Florian
f
> Er macht auch wieder in philosophie -
> die manische Phase.
Tja, es ist eins, ganz abstrakt zu wissen, dass auf H�henfl�ge immer
Abgr�nde folgen, und etwas ganz anderes, das zu erleben.
Abstrakt zu wissen dass das, was mich auf die H�he gebracht hat, mich
auch in die Tiefe st�sst ist eins - und es ist einfach und
naheliegend, die H�hen damit in Verbindung zu bringen und die Tiefen
als unerw�nschten Fehltritt zu verstehen.
Das Andere ist, dass es bloss konsequent ist dass man, wenn man dran
dreht, mal oben, mal unten ist. Auf den Dreh kommts an, sozusagen,
nicht darauf, die H�hen zu suchen und die Tiefen zu vermeiden.
Cheers,
> As Below <Freimann...@t-online.de> writes:
>
> > Er macht auch wieder in philosophie -
> > die manische Phase.
>
> Tja, es ist eins, ganz abstrakt zu wissen, dass auf H�henfl�ge immer
> Abgr�nde folgen, und etwas ganz anderes, das zu erleben.
Nein, die Abgruende tun sich ohnehin immer bei den anderen auf.
Selber schuld sind die die nicht mitschweben.
Nee, so ist das doch.
> Abstrakt zu wissen dass das, was mich auf die H�he gebracht hat, mich
> auch in die Tiefe st�sst ist eins - und es ist einfach und
> naheliegend, die H�hen damit in Verbindung zu bringen und die Tiefen
> als unerw�nschten Fehltritt zu verstehen.
mhmmm, das "verstehen als" kann sich ja auch jeder aussuchen, der
so lala vor sich hinlebt. Passiert ja nix. Irgendwann gibt man das
Besteck zurueck, und dann ist Ruh.
> Das Andere ist, dass es bloss konsequent ist dass man, wenn man dran
> dreht, mal oben, mal unten ist. Auf den Dreh kommts an, sozusagen,
> nicht darauf, die H�hen zu suchen und die Tiefen zu vermeiden.
soso, auch hier also die Philosophie vom "durchhalten"
:-)
>
> Cheers,
> Florian
dito
>> Traumtaenzer trifft Eiertaenzer.
>
> wird beobachtet von ...?
Genau.
>> S 35,85:
>>
>> Ananda:
>> " 'Leer ist die Welt, leer ist die Welt', o Herr, sagt man.
>> Inwiefern aber wird gesagt, die Welt sei leer?"
>>
>> Der Buddha:
>> "Was da, Ananda, leer von Ich und zum Ich Gehoerigen ist, zu dem,
>> Ananda, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'. Was aber ist leer von Ich oder
>> zum Ich Gehoerigen?
>>
>> Das Sehvermoegen ist leer von Ich oder zum Ich Gehoerigen.
>> Formen... Sehbewusstsein... Sehberuehrung sind leer von Ich oder zum Ich
>> Gehoerigen.
>>
>> Das Hoervermoegen...
>>
>> Das Riechvermoegen...
>>
>> Das Schmeckvermoegen...
>>
>> Das Tastvermoegen...
>>
>> Das Denkvermoegen ist leer von Ich oder zum Ich Gehoerigen. Die
>> Gedanken... Denkbewusstsein... Denkberuehrung sind leer von Ich oder zum
>> Ich Gehoerigen.
>>
>> Insofern, Ananda, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'".
>>
>> http://www.palikanon.com/samyutta/sam35 100.html#s35 84t85
>>
>> Die einzige Frage, die dann noch bleibt, ist: "Ist das tatsaechlich so?"
>
> Bedeutungen !
> Nichts als Bedeutungen!
Sprache eben.
>> Dann geht man eben hin und schaut nach.
>
> und...?
Reimt sich auf Hund.
> Alles leer. Wie ein Brot ohne was drauf.
Du hast schon wieder Nichts verstanden.
Setzen, sechs.
> Ein bittere Pille gibst Du
> einem da zu schlucken.
Ach was. Freiheit ist die suesseste Pille die es gibt.
Du hast halt Angst, dass dir einer was wegnimmt.
Aber nur Diebe eignen sich Dinge an, die ihnen nicht gehoeren, und
wollen sie nicht wieder hergeben.
Ich glaub', ich kenne diese Diebe. Das was sie mir wegnehmen, habe ich
in F�lle. Ich kann es sogar noch vermehren. Ich wei� wo ich meine
inneren Tanks auff�lle. Niemand kann mir irgendwas wegnehmen.
D. S.
> As Below schrieb:
>
> >> Traumtaenzer trifft Eiertaenzer.
> >
> > wird beobachtet von ...?
>
> Genau.
Jau.
> >> S 35,85:
> >>
> >> Ananda:
> >> " 'Leer ist die Welt, leer ist die Welt', o Herr, sagt man.
> >> Inwiefern aber wird gesagt, die Welt sei leer?"
> >>
> >> Der Buddha:
> >> "Was da, Ananda, leer von Ich und zum Ich Gehoerigen ist, zu dem,
> >> Ananda, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'. Was aber ist leer von Ich oder
> >> zum Ich Gehoerigen?
> >>
> >> Das Sehvermoegen ist leer von Ich oder zum Ich Gehoerigen.
> >> Formen... Sehbewusstsein... Sehberuehrung sind leer von Ich oder zum Ich
> >> Gehoerigen.
> >>
> >> Das Hoervermoegen...
> >>
> >> Das Riechvermoegen...
> >>
> >> Das Schmeckvermoegen...
> >>
> >> Das Tastvermoegen...
> >>
> >> Das Denkvermoegen ist leer von Ich oder zum Ich Gehoerigen. Die
> >> Gedanken... Denkbewusstsein... Denkberuehrung sind leer von Ich oder zum
> >> Ich Gehoerigen.
> >>
> >> Insofern, Ananda, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'".
> >>
> >> http://www.palikanon.com/samyutta/sam35 100.html#s35 84t85
> >>
> >> Die einzige Frage, die dann noch bleibt, ist: "Ist das tatsaechlich so?"
> >
> > Bedeutungen !
> > Nichts als Bedeutungen!
>
> Sprache eben.
Reicht ja auch um auf den Mond zu kommen.
> >> Dann geht man eben hin und schaut nach.
> >
> > und...?
>
> Reimt sich auf Hund.
Ein Leben ohne Hund ist wie ein Haus ohne Menschen.
und...
vergelds Gott
mit frohem Gruss
> Wir sind frei! Es gibt keinen Tod, alles ist Transformation.
Wenn es den Tod nicht gibt, dann gibt es auch das Leben nicht.
Folglich kann es auch die Freiheit das Leben zu geniessen nicht geben.
Der Buddhismus als Hedonismus, das funktioniert nicht.
Dieter
> Die Metapher vom Eiertanz scheint geschlüpft zu sein.
Und dann wars am Ende doch wieder nur ein Spassvogel.
Dieter
Na, dann finde doch diesen Niemand, der Dir immer irgendwas wegnimmt,
damit das endlich mal aufh�rt.
Cheers,
Florian
--
> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:
>
> > "Lothar Schenk" <lothar...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> > news:4afde3c4$0$6563$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...
> >> Detmar Schlenk schrieb:
> >>
> >>> Alles leer. Wie ein Brot ohne was drauf.
> >>
> >> Du hast schon wieder Nichts verstanden.
> >>
> >> Setzen, sechs.
> >>
> >>> Ein bittere Pille gibst Du einem da zu schlucken.
> >>
> >> Ach was. Freiheit ist die suesseste Pille die es gibt.
> >>
> >> Du hast halt Angst, dass dir einer was wegnimmt.
> >>
> >> Aber nur Diebe eignen sich Dinge an, die ihnen nicht gehoeren, und wollen
> >> sie nicht wieder hergeben.
> >
> > Ich glaub', ich kenne diese Diebe. Das was sie mir wegnehmen, habe ich
> > in F�lle. Ich kann es sogar noch vermehren. Ich wei� wo ich meine
> > inneren Tanks auff�lle. Niemand kann mir irgendwas wegnehmen.
>
> Na, dann finde doch diesen Niemand, der Dir immer irgendwas wegnimmt,
> damit das endlich mal aufh�rt.
Clockwork Orange...
Der Marsch der "Menschen-Verbesserer" nimmt kein Ende.
Der Zyklop in der Odysse hat ja auch behauptet : Niemand haette ihn
geblendet. Da haben seine Kollegen aber gelacht.
> Cheers,
> Florian
mfG
> monke...@hactrn.ch (Monkey Mind) wrote:
>
>> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:
>>
>>> Ich glaub', ich kenne diese Diebe. Das was sie mir wegnehmen, habe
>>> ich in F�lle. Ich kann es sogar noch vermehren. Ich wei� wo ich
>>> meine inneren Tanks auff�lle. Niemand kann mir irgendwas wegnehmen.
>>
>> Na, dann finde doch diesen Niemand, der Dir immer irgendwas wegnimmt,
>> damit das endlich mal aufh�rt.
>
> Clockwork Orange...
>
> Der Marsch der "Menschen-Verbesserer" nimmt kein Ende.
Ja, andererseits findest Du ja selber manchmal Gefallen an der finsteren
Humoreske.
> Der Zyklop in der Odysse hat ja auch behauptet : Niemand haette ihn
> geblendet. Da haben seine Kollegen aber gelacht.
Denen ist die Pointe eben nicht ins Auge gestochen.
Man ist kein Clockwork, wenn man aus eigenen St�cken ein "guter
Mensch" sein m�chte.
>
> Der Marsch der "Menschen-Verbesserer" nimmt kein Ende.
>
Und Du bist der ber�chtigte Mephisto, jene Kraft, die Deiner Ansicht nach
einf�ltige Naturen wie mich gerne verhohnepiepeln m�chten, weil Du ja
gerne die Rolle des Geistes spielst, der stets verneint und damit seine
Mitmenschen anstachelt, ihr K�pflein anzustrengen und sich nicht faul
in bequemen �berzeugungen zu ahlen.
> Der Zyklop in der Odysse hat ja auch behauptet : Niemand haette ihn
> geblendet. Da haben seine Kollegen aber gelacht.
Hah, Du bist ja heute wieder in Super-Form. So richtig Zarathustra-m��ig.
mit h�mischen Gr��en
D. S.
> As Below <Freimann...@t-online.de> writes:
>
> > monke...@hactrn.ch (Monkey Mind) wrote:
> >
> >> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:
> >>
> >>> Ich glaub', ich kenne diese Diebe. Das was sie mir wegnehmen, habe
> >>> ich in F�lle. Ich kann es sogar noch vermehren. Ich wei� wo ich
> >>> meine inneren Tanks auff�lle. Niemand kann mir irgendwas wegnehmen.
> >>
> >> Na, dann finde doch diesen Niemand, der Dir immer irgendwas wegnimmt,
> >> damit das endlich mal aufh�rt.
> >
> > Clockwork Orange...
> >
> > Der Marsch der "Menschen-Verbesserer" nimmt kein Ende.
>
> Ja, andererseits findest Du ja selber manchmal Gefallen an der finsteren
> Humoreske.
Ja hin und wider, ist ja auch lustich.
Aber ich kann ja auch aufhoeren...
> > Der Zyklop in der Odysse hat ja auch behauptet : Niemand haette ihn
> > geblendet. Da haben seine Kollegen aber gelacht.
>
> Denen ist die Pointe eben nicht ins Auge gestochen.
Noe, die haben den nicht verstehen koennen,
die kannten den Ody ja auch nicht.
>
> Cheers,
> Florian
dito
Ich habe nochmal �ber Dein Schw�rmen �ber diese angebliche
Freiheit nachgedacht und kam spontan zu folgendem Ergebnis:
Diese Freiheit vom Leiden tritt wahrscheinlich dann ein, wenn
zuvor ein geh�riger Leidensdruck stattgefunden hat, dem man
nur begegnet, indem man das verursachende Prinzip und die
Wahrnehmung des Leidens ausblendet, um das kurzfristig nicht
zu Ertragende ungeschehen zu machen, �hnlich einem
Schockzustand nach einem Unfall (Trauma), wo man
die Schmerzen auch nicht sofort sp�rt.
Grund dieses Gl�cksgef�hls: Endorphinaussch�ttung. Das
erinnert an Sportler, die dieses s�chtig machende Gef�hl
durch �ber die Grenze gehen immer wieder erreichen
m�chten.
MfG
D. S.
> monke...@hactrn.ch (Monkey Mind) wrote:
>
>> Das Andere ist, dass es bloss konsequent ist dass man, wenn man dran
>> dreht, mal oben, mal unten ist. Auf den Dreh kommts an, sozusagen,
>> nicht darauf, die H�hen zu suchen und die Tiefen zu vermeiden.
>
> soso, auch hier also die Philosophie vom "durchhalten"
> :-)
Nicht die vom "durchhalten bis...".
> As Below <Freimann...@t-online.de> writes:
>
> > monke...@hactrn.ch (Monkey Mind) wrote:
> >
> >> Das Andere ist, dass es bloss konsequent ist dass man, wenn man dran
> >> dreht, mal oben, mal unten ist. Auf den Dreh kommts an, sozusagen,
> >> nicht darauf, die H�hen zu suchen und die Tiefen zu vermeiden.
> >
> > soso, auch hier also die Philosophie vom "durchhalten"
> > :-)
>
> Nicht die vom "durchhalten bis...".
Noe, ist schon klar - wir kennen ja das "Bis..." nicht wirklich,
werden immer wieder ueberrascht, von Einsichten in Zusammenhaenge.
Aber Durchhalten im Sinne der Wachsamkeit und Pflicht Haltung zu
bewahren, selbst da/dann wo/wenn es scheinbar nicht mehr weitergeht.
"Ich bleib jetzt hier sitzen (ich halte durch), bis sich mir die ganze
Wahrheit offenbart"
Wir sitzen alle irgendwie unter dem Boddhi-Baum,
immernoch... einen besseren Platz gibt es gerade nicht.
:-)
Vielleicht spaeter einmal,
in einem anderen Leben.
Fuer dieses Leben ist es vielleicht alles
was wir erreichen werden.
Ja, herzlich willkommen unter dem Boodhibaum.
> Was Du so schᅵn beschrieben hast, ist das Paradies vor dem Sᅵndenfall.
> Ob wir wohl jemals wieder dorthin zurᅵckfinden werden? Momentan haben
> wir das Kali Yuga. Was wird am 21. Dezember 2012 passieren? Wir
> mᅵssen wieder mehr zusammendriften.
>
> D. S.
Das Paradies war immer da, ist da und wird immer da sein.
Aufgrund der Substanzlosigkeit des Raumes regeneriert alles, aufgrund des
Ego degeneriert alles. Letztendlich zieht uns die Vergᅵnglichkeit immer
wieder in das Paradies hinein, aber das Ego kᅵmpft dagegen an.
Vergᅵnglichkeit ist Leben, da gibt es keinen Tod. Es gibt Ursache und
Wirkung, aber kein Tod.
Das Zeitalter der Zerstᅵrung. Es wird kurzfristiges Glᅵck produziert, aber
damit wird auch Umweltverschmutzung, Krankheiten, Dᅵrre, Tiersterben,
Menschensterben bewirkt. Gut und Bᅵse sind die zwei Masken des Ego, liegen
stᅵndig im Konflikt. Man muss ᅵber Gut und Bᅵse hinaus gehen in Mitgefᅵhl
und Weisheit hinein, durch Achtsamkeit usw. ...
Was am 21. Dez. 1012 passieren wird ist Vergᅵnglichkeit, Regeneration,
Heilung, Reinigung, Akzeptanz und Vergebung usw., also das was die ganze
Zeit passiert und ignoriert als auch bekᅵmpft wird...
Nichts ist getrennt...ist gibt keine Dualitᅵt...
> Wenn es den Tod nicht gibt, dann gibt es auch das Leben nicht.
> Folglich kann es auch die Freiheit das Leben zu geniessen nicht geben.
>
> Der Buddhismus als Hedonismus, das funktioniert nicht.
>
> Dieter
Das ist Duales denken...das aus dem Ego entspringt
Raum ist ungeboren und unsterblich, darum ist alles Vergᅵnglich. Die
Vergᅵnglichkeit ist Leben, Heilung, Vergebung. Da gibt es keine Spur von Tod
sondern nur ewiges Leben, das relative Leben besteht aus einem zyklischen
erscheinen und vergehen aufgrund verschiedener Ursachen. Es gibt unendliche
Lebenszyklen die wir hinter uns haben und unendliche Lebenszyklen die wir
vor uns haben. Doch wie unsere zukᅵnftigen Leben sein werden, hᅵngt von
unserem Karma ab, also wie wir gelebt haben...wenn wir heilsam gelebt haben
wird alles besser...wenn wir unheilsam gelebt haben wird alles
schlechter...wenn man den Kᅵrper, verlᅵsst endet nicht das Leben sondern nur
das gegenwᅵrtige Leben...so wie ein Tag endet, aber es keinen Tod gibt und
der nᅵchste Tag folgt...nur mit anderem Kᅵrper oder ohne Form...
Das Ego existiert nur von Moment zu Moment. Es ist der Geist, der nur
im Jetzt existiert. Nur im Jetzt haben wir Welt. Der Verlust des
Zeitbewu�tseins,
des Verweilens von Moment zu Moment, ist auch der Verlust des Ich. Der
Tod ist das Ende des Ich, aber das "Es" besteht weiter. Es befindet sich
dann
wahrscheinlich au�erhalb der Zeit (gewisserma�en in der Ewigkeit, in der es
keine Zeit gibt). Irgendwann tritt "Es" dann wieder in die Zeit ein,
reinkarniert,
und mit dem K�rper entsteht ein neues Menschlein mit eigenem Willen,
Eigenantrieb.
>
> Verg�nglichkeit ist Leben, da gibt es keinen Tod. Es gibt Ursache und
> Wirkung, aber kein Tod.
>
> Das Zeitalter der Zerst�rung. Es wird kurzfristiges Gl�ck produziert,
> aber
> damit wird auch Umweltverschmutzung, Krankheiten, D�rre, Tiersterben,
> Menschensterben bewirkt. Gut und B�se sind die zwei Masken des Ego,
> liegen
> st�ndig im Konflikt. Man muss �ber Gut und B�se hinaus gehen in Mitgef�hl
> und Weisheit hinein, durch Achtsamkeit usw. ...
>
Ja, das ist im Grunde die gleiche Botschaft wie die des Neuen Testaments,
bloss
halt ohne Androhung einer H�lle. Ich denke mal, den Himmel oder die H�lle
macht man sich selber durch den Grad des Verblendetseins.
> Was am 21. Dez. 1012 passieren wird ist Verg�nglichkeit, Regeneration,
> Heilung, Reinigung, Akzeptanz und Vergebung usw., also das was die ganze
> Zeit passiert und ignoriert als auch bek�mpft wird...
>
F�r Dich hat das sich in der Zeit Befindliche keine wirkliche Bedeutung, es
kann
alles oder auch nichts bedeuten, je nachdem, welche Bedeutung man ihm
zumi�t.
> Nichts ist getrennt...ist gibt keine Dualit�t...
Ja, ist das nicht toll. Wir sind alle miteinander vereint, aber trotzdem
empfindet
man oft das genaue Gegenteil, und das nennt sich Leiden, die Ferne vom
Einssein.
;-)
D. S.
> Dieter Brand wrote:
>
>> Wenn es den Tod nicht gibt, dann gibt es auch das Leben nicht.
>> Folglich kann es auch die Freiheit das Leben zu geniessen nicht geben.
>>
>> Der Buddhismus als Hedonismus, das funktioniert nicht.
>>
>> Dieter
>
> Das ist Duales denken...das aus dem Ego entspringt
Gibt es auch nicht-duales Denken?
Ja, das ist eine rhetorische Frage. Ich will nur mal pr�fen, wie dick
die Leinwand ist.
> Mond <inv...@invalid.invalid> writes:
>
>> Dieter Brand wrote:
>>
>>> Wenn es den Tod nicht gibt, dann gibt es auch das Leben nicht.
>>> Folglich kann es auch die Freiheit das Leben zu geniessen nicht geben.
>>>
>>> Der Buddhismus als Hedonismus, das funktioniert nicht.
>>>
>>> Dieter
>>
>> Das ist Duales denken...das aus dem Ego entspringt
>
> Gibt es auch nicht-duales Denken?
>
> Ja, das ist eine rhetorische Frage. Ich will nur mal prᅵfen, wie dick
> die Leinwand ist.
>
> Cheers,
> Florian
>
Mann kann z.B. unheilsame Denkgewohheiten durch ein wiederholen heilsamer
Gedanken ᅵberwinden. Also durch Nichtduales denken. (Siehe neuronale
Plastizitᅵt). Es ist wie Mit Arzneimitteln. Durch heilsames Denken kann man
z.B. das Licht in sich erwecken und dann darin verweilen ohne zu
denken...und das bewirkt auch Heilung.
> Monkey Mind wrote:
>
>> Mond <inv...@invalid.invalid> writes:
>>
>>> Das ist Duales denken...das aus dem Ego entspringt
>>
>> Gibt es auch nicht-duales Denken?
>>
>> Ja, das ist eine rhetorische Frage. Ich will nur mal pr�fen, wie dick
>> die Leinwand ist.
>
> Mann kann z.B. unheilsame Denkgewohheiten durch ein wiederholen
> heilsamer Gedanken �berwinden.
Ja, sicher. Gute Sache.
> Also durch Nichtduales denken.
Heilsame gedanken wiederholen ist nichtduales Denken?
"Heilsam" impliziert doch schon Dualit�t (gegen�ber "Unheilsam").
> (Siehe neuronale Plastizit�t).
?
> Es ist wie Mit Arzneimitteln. Durch heilsames Denken kann man
> z.B. das Licht in sich erwecken und dann darin verweilen ohne zu
> denken...und das bewirkt auch Heilung.
Ah, ohne zu denken. Ich kenne Ruhezust�nde, die das ann�hern, aber
ganz verschwindet das Denken dabei nicht. Die sind sehr erfrischend,
aber mit "nicht-dualem Denken" haben die nichts zu tun, finde ich.
Vielleicht richte ich ja mein Augenmerk zu sehr auf Deine Wortwahl.
>> Mann kann z.B. unheilsame Denkgewohheiten durch ein wiederholen
>> heilsamer Gedanken ᅵberwinden.
>
> Ja, sicher. Gute Sache.
>
>> Also durch Nichtduales denken.
>
> Heilsame gedanken wiederholen ist nichtduales Denken?
>
> "Heilsam" impliziert doch schon Dualitᅵt (gegenᅵber "Unheilsam").
Gut und Bᅵse ist Dual = unheilsam, heilsam ist das Gegenteil von unheilsam
also das Gegenteil von Gut und Bᅵse, also das Gegenteil von Dualitᅵt.
Eternalismus und Nihilismus ist im Bereich von Gut und Bᅵse, also Dual, also
unheilsam, weil die absolute Realitᅵt frei von Dauerhaftigkeit (Frei von
Eternalismus) und frei von Nichtexistenz (Frei von Nihilismus) ist.
Heilsames denken ist mitfᅵhlendes und weises denken, also nichtduales
denken, um das unheilsame denken/unheislame Gewohnheit zu ᅵberwinden
(Neuronale Plastizitᅵt). Natᅵrlich kann man auch einfach nur Achtsamkeit
praktizieren, also nichts denken, man kann aber auch durch Mitgefᅵhls
Praktiken (z.B. heilsames denken) alles unterstᅵtzen und beschleunigen.
Natᅵrlich geht man letztendlich ᅵber Gedanken hinaus, aber vorher muss man
ja erst mal sauber machen. Natᅵrlich gibt es einen direkten Ansatz der
Meditation, aber nicht Alle kᅵnnen auf Anhieb den direkten Ansatz mal so
eben machen.
>> Es ist wie Mit Arzneimitteln. Durch heilsames Denken kann man
>> z.B. das Licht in sich erwecken und dann darin verweilen ohne zu
>> denken...und das bewirkt auch Heilung.
>
> Ah, ohne zu denken. Ich kenne Ruhezustᅵnde, die das annᅵhern, aber
> ganz verschwindet das Denken dabei nicht. Die sind sehr erfrischend,
> aber mit "nicht-dualem Denken" haben die nichts zu tun, finde ich.
>
> Vielleicht richte ich ja mein Augenmerk zu sehr auf Deine Wortwahl.
>
> Cheers,
> Florian
Ja, es mag Missverstᅵndnisse geben. Macht nichts, lᅵst sich irgendwann so
oder so auf.
>Das ist Duales denken...
Das kann schon sein, aber ist nicht alles Denken dualistisch? Wie dem
auch sei, es erscheint alles reichlich abstrakt. Aus praktischer
Sicht ist der Tod das Ende des Lebens, auch wenn wir es als eine
Transformation ansehen, in der die Elemente die unser gegenwaertiges
Selbst ausmachen aufgelöst werden um in einer anderen Form zu
existieren. Dieses Ende bedeutet unweigerlich Schmerzen, ganz gleich,
ob wir es als Tod oder Transformation bezeichnen, da wir uns von
unserem gegenwaertigen Selbst und dem was uns lieb ist trennen.
Der Gedanke der Unsterblichkeit ist ein bisschen wie die Frage nach
der Existenz Gottes. Gott, ob es ihn nun gibt oder nicht, ist es
vollkommen gleich ob wir an seine Existenz glauben oder nicht, denn
unsere Gedanken sind nicht mehr als Laub im Herbstwind; mal ist es
hier, mal ist es dort.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Elemente die unser gegenwaertiges
Selbst ausmachen nochmal in einer Form zusammenkommen, die einem
menschlichen Wesen aehnelt ist wesentlich geringer, als dass eine
Schildkroete, die auf dem Grund eines unendlichen Ozeans lebt und nur
alle 10 000 Jahre einmal an die Oberflaeche kommt, gerade durch einen
kleinen Ring auftaucht der an der Oberflaeche dieses Ozeans schwimmt.
Mit anderen Worten, das menschliche Leben ist etwas so kostbares, dass
wir es nicht mit sinnlosen Spekulatioenen vertun sollten. Jeder
Moment ist so gut wie alle anderen um die Wahrheit zu erkennen.
In einer Gesellschaft, in der der Tod durch Tabuisierung zu einem
ueberlebensgrossen Monstrum herangewachsen ist, das in den dunklen
Winkeln des kollektiven Unterbewusstseins lauert, um uns in einem
unbewachten Moment mit Panikattacken zu ueberfallen, erscheint der
Versuch, den Tod mit Sunyata-Dialektik wegzureden wie eine weitere
ausgekluegelte Verdraengungsstrategie.
Dieter
Du, Shunyata kommt von Shunya und bedeutet Null. Die Inder haben
naemlich die Null erfunden! Wir nennen unsere Ziffern zwar arabisch,
aber tatsaechlich kommen die aus Indien!
Aber du hast natuerlich recht, nur finde ich das 'Leerheit' sogar
besser ist, weil dieser Begriff wie der der 'Freiheit' strukturiert
ist! Bei leer muss immer gefragt werden "leer wovon?". Genau wie bei
Freiheit immer gefragt werden muss "frei wovon?" Noch besser waere es
natuerlich wenn wir statt 'Leerheit', 'Freiheit' benutzen wuerden.
"Wir sind frei von inhaerenter Existenz." Wir sind von Natur aus frei
von Geburt, Alter, Krankheit und Tod und Erleuchtung bedeutet dies
direkt zu erfahren.
Wuerdest du mir da zustimmen?
Aufgrund der Substanzlosigkeit des Raumes
> geschieht grundlegend kontinuierlich Heilung und Reinigung,
> Regeneration, Freiheit und Gerechtigkeit, Akzeptanz und Vergebung bzw.
> Freiheit von Dauerhaftigkeit und Freiheit von Nichtexistenz. Aufgrund
Oh ja, ich sehe du wuerdest zustimmen... ;)
> Wir sind frei! Es gibt keinen Tod, alles ist Transformation.
Naja, aber die Wesen sehen diese 100%ige Transformation als Tod und
solange man Anhaftung hat wird dies als Unangenehm empfunden, als
Leiden. Wenn man Loslassen kann, dann ist man frei... aber wer kann zB
starke Krebsschmerzen (und ich spreche hier als Mediziner) als Wonne
erfahren? Nicht jeder ist ein verwirklichter Yogi...
D.h. was du sehr gut geschildert hast ist immer noch auf der Ebene
deiner Begrifflichkeit und andere Wesen haben andere Begrifflichkeiten
und werden dies nicht verstehen! Nur wenn man sich fuer lange Zeit der
spirituellen Uebung widmet kann man das Realisieren.
Deshalb finde ich es besser wenn man Meditationstechniken bespricht.
Das kann dann jeder ausprobieren und sich langsam and die Wirklichkeit
so wie sie ist herantasten.
>
> Wie ein Vogel mit den zwei Flügeln der Weisheit und des Mitgefühl durch
> den ungeborenen und unsterblichen Raum fliegend.
R.D.
Also ich weiss nicht ob "Nichtduales Denken" ein hilfreicher Begriff
ist! Das Problem ist ja wie wir die Phenomene (Ich habe keine Umlaute
auf meiner englischen Tastatur - deshalb: Phenomene ;) vorbewusst
wahrnehmen. Bevor sie voll bewusst werden hat der Geist sie ja schon
als 'Selbst' oder 'Nicht-Selbst', 'aussen' oder 'innen'
gekennzeichnet. Ich denke deshalb das "Nichtduale Wahrnehmung"
passender ist, und die muss man erst durch Meditation auf die subtilen
geistigen Regungen realisieren.
R.D.
> Was am 21. Dez. 1012 passieren wird ist Vergänglichkeit, Regeneration,
oops... was wird 2012 passieren, oder 3012 oder... ???
> Heilung, Reinigung, Akzeptanz und Vergebung usw., also das was die ganze
> Zeit passiert und ignoriert als auch bekämpft wird...
>
> Nichts ist getrennt...ist gibt keine Dualität...
Naja, der Buddha hat aber einen Weg aus diesem ewigen Kreisen
gefunden. Selbst wenn er nur unter den strahlenden Goettern kreisen
wuerde, er wollte nicht mehr in diese Welt zurueck. Der Weg herraus
ist schwer zu erkennen, subtil - man muss aus dem System seiner
'Denke' herraustreten. Da der Raum ungeboren ist, gibt es weder
Entstehen noch Vergehen! Es gibt nix Neues, alles war schon immer
so... es gibt keine vergangenen Leben, es gibt keine zukuenftigen
Leben... das ist alles nur Traum! Reinheit ist nur Traum, Verblendung
ist nur Traum. Der einzige Traum der es wert ist zu traeumen ist der
den man fuer die verwirrten Wesen traeumt (konventionell gesprochen) .
Ein Buddha kann dies tun ohne auch nur ein einziges Wesen zu sehen...
Hi hi hi... aber dass versteht doch kein Mensch... leider!
R.D.
Ach, der Maya-Kalender... na, auf sowas wuerde ich mich nicht
verlassen! Das wird eine Enttaeuschung...
Naja, jedenfalls weiss ich dass ich 2012 nicht mehr in dieser
Inkarnation erleben werde... ;)
R.D.
> On Dec 3, 4:43�pm, MahaSiddha <google ...@hb-atelier.de> wrote:
> > On Nov 17, 6:26�am, Mond <inva...@invalid.invalid> wrote:
> >
> >
> > > Was am 21. Dez. 1012 passieren wird ist Verg�nglichkeit, Regeneration,
> >
> > oops... was wird 2012 passieren, oder 3012 oder... ???
> >
> > > Heilung, Reinigung, Akzeptanz und Vergebung usw., also das was die ganze
> > > Zeit passiert und ignoriert als auch bek�mpft wird...
> >
> > > Nichts ist getrennt...ist gibt keine Dualit�t...
>
> Ach, der Maya-Kalender... na, auf sowas wuerde ich mich nicht
> verlassen! Das wird eine Enttaeuschung...
> Naja, jedenfalls weiss ich dass ich 2012 nicht mehr in dieser
> Inkarnation erleben werde... ;)
Bin schon gespannt, was morgen anscheint ?
>
> R.D.