http://www.ruprechtskirche.at/freude.htm
http://www.halma-network.eu/bibliothek.html?essay=2
http://www.philosophia-online.com/publizistik/i/indrasnetz.htm
http://www.kommundsieh.de/bni-13-5.html
http://www.dominikaner.org/
Literatur: Artikel und Beitr�ge von Dominikanern
C. Williams, Meister Eckhart - Der Mensch und seine Botschaft (127 kb)
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Textausschnitt aus Meister Eckhart - Der Mensch und seine Botschaft:
In bezug auf Gott den Sch�pfer sind die Gesch�pfe wie Bildnisse oder Bilder in
einem Spiegel oder in einer Reihe von Spiegeln verschiedener Gr��e, Form und
Farbe und jeder anders geschliffen. Diese Metapher wird von Eckhart so oft
benutzt, da� sein Denken eine Art Spiegelmetaphysik genannt worden ist. Nun
h�ngt die Wirklichkeit, das Vorhandensein und die T�tigkeit der Bilder in den
Spiegeln g�nzlich von der Gegenwart des widergespiegelten oder reflektierten
Gegenstandes ab. So sind auch alle Gesch�pfe nichts weiter als
Wiederspiegelungen der allgegenw�rtigen und erhaltenden Gottheit und daher
v�llig von der Gegenwart Gottes abh�ngig.
...
D. S.
> In bezug auf Gott den Sch�pfer sind die Gesch�pfe wie Bildnisse oder
> Bilder in einem Spiegel oder in einer Reihe von Spiegeln verschiedener
> Gr��e, Form und Farbe und jeder anders geschliffen. Diese Metapher
> wird von Eckhart so oft benutzt, da� sein Denken eine Art
> Spiegelmetaphysik genannt worden ist. Nun h�ngt die Wirklichkeit, das
> Vorhandensein und die T�tigkeit der Bilder in den Spiegeln g�nzlich
> von der Gegenwart des widergespiegelten oder reflektierten
> Gegenstandes ab. So sind auch alle Gesch�pfe nichts weiter als
> Wiederspiegelungen der allgegenw�rtigen und erhaltenden Gottheit und
> daher v�llig von der Gegenwart Gottes abh�ngig.
Ich behaupte jetzt mal - und lasse mich gern eines Besseren belehren -
dass Meister Echkahrt die Spiegel wirklich angeschaut hat, und etwas
anderes gesehen hat als das, was C. Williams dar�ber schreibt, weil
Williams im Gegensatz zu Eckhart keinen Blick auf die Spiegel
verschwendet hat.
Ist aber nur so ein Bauchgef�hl. Leute, die tats�chlich mal in einen
Spiegel geguckt haben, wissen, was "spiegelverkehrt" ist.
Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren w�re
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
Du tust so, als w�sstest Du unheimlich viel dar�ber, um das jetzt einfach
so (und nicht anders) beurteilen zu k�nnen.
>
> Ist aber nur so ein Bauchgef�hl. Leute, die tats�chlich mal in einen
> Spiegel geguckt haben, wissen, was "spiegelverkehrt" ist.
Ich wei� nicht, was der Zweck Deiner Kommentare sein soll. H�chstwahrscheinlich
sollen sie mich dazu bewegen, alles von mir
bisher dargelegte in Frage zu stellen. Und was habe ich dann noch:
Nichts, an das man sich klammern k�nnte. Du g�nnst mir auch wirklich
gar nichts! Du bist durchschaut. Ich m�chte mit Deiner Weltsicht nicht
tauschen, falls Du �berhaupt eine hast.
:-)
D. S.
> "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
> news:hbjvqt$2tk$1...@news.albasani.net...
>> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:
>>
>>> In bezug auf Gott den Sch�pfer sind die Gesch�pfe wie Bildnisse oder
>>> Bilder in einem Spiegel oder in einer Reihe von Spiegeln verschiedener
>>> Gr��e, Form und Farbe und jeder anders geschliffen. Diese Metapher
>>> wird von Eckhart so oft benutzt, da� sein Denken eine Art
>>> Spiegelmetaphysik genannt worden ist. Nun h�ngt die Wirklichkeit, das
>>> Vorhandensein und die T�tigkeit der Bilder in den Spiegeln g�nzlich
>>> von der Gegenwart des widergespiegelten oder reflektierten
>>> Gegenstandes ab. So sind auch alle Gesch�pfe nichts weiter als
>>> Wiederspiegelungen der allgegenw�rtigen und erhaltenden Gottheit und
>>> daher v�llig von der Gegenwart Gottes abh�ngig.
>>
>> Ich behaupte jetzt mal - und lasse mich gern eines Besseren belehren -
>> dass Meister Echkahrt die Spiegel wirklich angeschaut hat, und etwas
>> anderes gesehen hat als das, was C. Williams dar�ber schreibt, weil
>> Williams im Gegensatz zu Eckhart keinen Blick auf die Spiegel
>> verschwendet hat.
>
> Du tust so, als w�sstest Du unheimlich viel dar�ber, um das jetzt einfach
> so (und nicht anders) beurteilen zu k�nnen.
N� - ist bloss eine Behauptung von mir, und nur auf das kurze Zitat
gest�tzt.
Ich finde, Williams schreibt in dieser Passage so, wie es jemand tun
w�rde, der schon viel �ber Spiegel gelesen hat ohne jemals das eigene
Spiegelbild gesehen zu haben.
>> Ist aber nur so ein Bauchgef�hl. Leute, die tats�chlich mal in einen
>> Spiegel geguckt haben, wissen, was "spiegelverkehrt" ist.
>
> Ich wei� nicht, was der Zweck Deiner Kommentare sein soll.
Erwarte bloss keine grossen Motive oder Pl�ne meinerseits. Ich tausche
mich gerne �ber das aus, was bei den Buddhisten "Dharma" heisst. Wenn
ich in Meister Eckharts Schriften schaue, sehe ich dort ziemlich viel
vom Dharma gespiegelt. Das verd�nnisiert sich aber sofort in der
Sekund�rliteratur �ber Meister Eckhart.
> H�chstwahrscheinlich sollen sie mich dazu bewegen, alles von mir
> bisher dargelegte in Frage zu stellen.
Aber die von mir kommentierte Passage war doch von C. Williams - bist Du
Williams? Ohne Fragen gibt es nun mal keine interessante Diskussion.
Im kurzen Text von Williams �ber Eckhart, auf den ich mich beziehe,
spiegelt sich f�r mich bloss Melodharma.
> Und was habe ich dann noch: Nichts, an das man sich klammern
> k�nnte. Du g�nnst mir auch wirklich gar nichts! Du bist
> durchschaut. Ich m�chte mit Deiner Weltsicht nicht tauschen, falls Du
> �berhaupt eine hast.
Erst sagst Du, ich sei durchschaut, dann, Du seist nicht sicher, ob ich
eine Weltsicht habe - ja, hast Du beim Durchschauen denn nicht genau
hingeschaut? ;)
Meine Weltsicht setzt sich aus dem zusammen, was ich sehe, h�re, rieche,
sp�re, ..., und mir zu all dem zusammenfantasiere.
Ich finde grossen Gefallen daran, meine Weltsicht einfach zu halten, und
ihr dabei nicht �berm�ssig Glauben zu schenken.
Ich g�nne Dir Deine Weltsicht, und m�chte auch nicht tauschen.
Da Du Deine Weltsicht hier in einer Diskussionsgruppe in vielen
Beitr�gen ausbreitest, finde ich es �berraschend, dass es Dir nicht
gef�llt, wenn ich mich damit auseinandersetze, statt einfach "ja, das
hast Du aber fein gemacht!" zu schreiben.
Du solltest die ganze pdf-Datei lesen.
>
>>> Ist aber nur so ein Bauchgef�hl. Leute, die tats�chlich mal in einen
>>> Spiegel geguckt haben, wissen, was "spiegelverkehrt" ist.
Warum sollte der Mann nicht hin und wieder in den Spiegel geschaut
haben. Er redet nicht vom selber-in-den-Spiegel-schauen, sondern
beschreibt Meister Eckharts Weltsicht. Meine Weltsicht ist m.E.
dieselbe wie die von Meister Eckhart, blo� ist bei mir der biblische
Gott gegen das Unterbewu�tsein (+Gewissen) ausgetauscht. Damit
tue ich niemandem weh und daran sollte sich auch niemand sto�en.
>>
>> Ich wei� nicht, was der Zweck Deiner Kommentare sein soll.
>
> Erwarte bloss keine grossen Motive oder Pl�ne meinerseits. Ich tausche
> mich gerne �ber das aus, was bei den Buddhisten "Dharma" heisst. Wenn
> ich in Meister Eckharts Schriften schaue, sehe ich dort ziemlich viel
> vom Dharma gespiegelt. Das verd�nnisiert sich aber sofort in der
> Sekund�rliteratur �ber Meister Eckhart.
O.k. Du liest eben lieber von der Quelle, d.h. von Meister Eckharts
�berlieferten Predigten oder sonstigen Schriften von ihm.
>
>> H�chstwahrscheinlich sollen sie mich dazu bewegen, alles von mir
>> bisher dargelegte in Frage zu stellen.
>
> Aber die von mir kommentierte Passage war doch von C. Williams - bist Du
> Williams? Ohne Fragen gibt es nun mal keine interessante Diskussion.
Was hast Du gegen diesen C. Williams? Es handelt sich nur um eine
pdf-Datei, in der C. Williams schreibt, da� bei Meister Eckhart
der Mensch eine Art Spiegelbild von Gott ist, etc. Dies habe ich
verglichen mit dem Netz des Indra. Aus meiner Sicht bestehen da
gewisse Parallelen. Ansonsten kenne ich diesen C. Williams �ber-
haupt nicht. Er spielt �berhaupt keine Rolle in meinem Leben. Er
ist f�r mich nur ein Mittel zum Zweck oder was hast Du gedacht.
>
> Im kurzen Text von Williams �ber Eckhart, auf den ich mich beziehe,
> spiegelt sich f�r mich bloss Melodharma.
>
Du mit Deinen superschlauen Ausdr�cken.
>> Und was habe ich dann noch: Nichts, an das man sich klammern
>> k�nnte. Du g�nnst mir auch wirklich gar nichts! Du bist
>> durchschaut. Ich m�chte mit Deiner Weltsicht nicht tauschen, falls Du
>> �berhaupt eine hast.
>
> Erst sagst Du, ich sei durchschaut, dann, Du seist nicht sicher, ob ich
> eine Weltsicht habe - ja, hast Du beim Durchschauen denn nicht genau
> hingeschaut? ;)
Du willst meine zusammengebastelte Weltsicht ad absurdum f�hren,
weil Du m�glicherweise selber keine zufriedenstellende Weltsicht hast.
Meine mag vielleicht naiv klingen und f�r so einen Intelligenzbolzen wie
f�r Dich Kinderkram sein. Ich habs aber gerne einfach und nicht
super-komplizert. Auch in der Wissenschaft werden immer gern
diejenigen Theorien (von mehreren) ausgew�hlt, die Sachverhalte
m�glichst treffend beschreiben und in der Praxis nachpr�fbar sind
und die trotzdem m�glichst einfach sind. Das Einfache ist nicht
notwendigerweise primitiv!
>
> Meine Weltsicht setzt sich aus dem zusammen, was ich sehe, h�re, rieche,
> sp�re, ..., und mir zu all dem zusammenfantasiere.
>
Ja, o.k. Das tut doch jeder. Aber nicht jeder ist zufrieden damit.
> Ich finde grossen Gefallen daran, meine Weltsicht einfach zu halten, und
> ihr dabei nicht �berm�ssig Glauben zu schenken.
>
Einer Sache Glauben zu schenken bedeutet ja, dieser Sache eine
quasi Realit�t zu verleihen. Es kommt nur auf die St�rke des
Glaubens an.
> Ich g�nne Dir Deine Weltsicht, und m�chte auch nicht tauschen.
O.k. No problem.
>
> Da Du Deine Weltsicht hier in einer Diskussionsgruppe in vielen
> Beitr�gen ausbreitest, finde ich es �berraschend, dass es Dir nicht
> gef�llt, wenn ich mich damit auseinandersetze, statt einfach "ja, das
> hast Du aber fein gemacht!" zu schreiben.
Also: Nun h�rst Du es offiziell: "Das hast Du aber fein gemacht".
Zufrieden?
:-D
D. S.
> "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
>
>> Ich finde, Williams schreibt in dieser Passage so, wie es jemand tun
>> w�rde, der schon viel �ber Spiegel gelesen hat ohne jemals das eigene
>> Spiegelbild gesehen zu haben.
>
> Du solltest die ganze pdf-Datei lesen.
Gemacht. Der ehrw�rdige Williams schreibt auf zw�lf Seiten, wie wichtig
es doch ist, Meister Eckhart ganz orthodox zu verstehen, w�hrend Eckhart
immer dar�ber schrieb, dass die Sch�pfung von Gott redet.
Die schreiben wirklich nicht ganz vom Selben.
>>>> Ist aber nur so ein Bauchgef�hl. Leute, die tats�chlich mal in einen
>>>> Spiegel geguckt haben, wissen, was "spiegelverkehrt" ist.
>
> Warum sollte der Mann nicht hin und wieder in den Spiegel geschaut
> haben. Er redet nicht vom selber-in-den-Spiegel-schauen, sondern
> beschreibt Meister Eckharts Weltsicht.
Er beschreibt, wie Eckhart in die orthodoxe Weltsicht eingef�gt werden
konnte, ohne die Orthodoxie dabei zu sehr zu strapazieren.
> Meine Weltsicht ist m.E. dieselbe wie die von Meister Eckhart, blo�
> ist bei mir der biblische Gott gegen das Unterbewu�tsein (+Gewissen)
> ausgetauscht. Damit tue ich niemandem weh und daran sollte sich auch
> niemand sto�en.
>>>
>>> Ich wei� nicht, was der Zweck Deiner Kommentare sein soll.
>>
>> Erwarte bloss keine grossen Motive oder Pl�ne meinerseits. Ich tausche
>> mich gerne �ber das aus, was bei den Buddhisten "Dharma" heisst. Wenn
>> ich in Meister Eckharts Schriften schaue, sehe ich dort ziemlich viel
>> vom Dharma gespiegelt. Das verd�nnisiert sich aber sofort in der
>> Sekund�rliteratur �ber Meister Eckhart.
>
> O.k. Du liest eben lieber von der Quelle, d.h. von Meister Eckharts
> �berlieferten Predigten oder sonstigen Schriften von ihm.
Eckhart hat aus eigener Erfahrung geschrieben, im Gegensatz zum
ehrw�rdigen Williams und seinesgleichen, die dar�ber schreiben, was
Eckhart ihrer Meinung nach erfahren hat.
Was er erfahren hat, und wie er es erfahren hat, und wie er es
ausgedr�ckt hat, ist dabei nicht so wichtig wie *dass* er es erfahren
hat - um seine Bilder zu verwenden: *dass* er in die Spiegel geblickt
hat, *dass* er der Sch�pfung zugeh�rt hat, wie sie von Gott sprach.
>>> H�chstwahrscheinlich sollen sie mich dazu bewegen, alles von mir
>>> bisher dargelegte in Frage zu stellen.
>>
>> Aber die von mir kommentierte Passage war doch von C. Williams - bist Du
>> Williams? Ohne Fragen gibt es nun mal keine interessante Diskussion.
>
> Was hast Du gegen diesen C. Williams? Es handelt sich nur um eine
> pdf-Datei, in der C. Williams schreibt, da� bei Meister Eckhart
> der Mensch eine Art Spiegelbild von Gott ist, etc. Dies habe ich
> verglichen mit dem Netz des Indra. Aus meiner Sicht bestehen da
> gewisse Parallelen.
Aus meiner Sicht auch. Ich dr�cke das bloss nicht so gerne mit
�bernat�rlichen Begriffen aus. Im Theravada-Buddhismus wird es so
dargestellt:
Wenn dies ist, ist jenes.
Mit dem Entstehen von diesem entsteht jenes.
Wenn dies nicht ist, ist jenes nicht.
Mit dem Verschwinden von diesem verschwindet jenes.
Diese Formulierung liegt mir mehr als die g�ttlichen Spiegel- und
Netzgeschichten. Die vier edlen Wahrheiten haben �brigens die gleiche
Struktur.
> Ansonsten kenne ich diesen C. Williams �ber- haupt nicht. Er spielt
> �berhaupt keine Rolle in meinem Leben. Er ist f�r mich nur ein Mittel
> zum Zweck oder was hast Du gedacht.
Du hattest etwas pikiert auf meinen Kommentar zum Zitat reagiert. Da
dachte ich, Williams bedeutet Dir was.
>> Im kurzen Text von Williams �ber Eckhart, auf den ich mich beziehe,
>> spiegelt sich f�r mich bloss Melodharma.
>
> Du mit Deinen superschlauen Ausdr�cken.
Sollte ein erheiterndes Wortspiel sein, zwecks Auflockerung.
>>> Und was habe ich dann noch: Nichts, an das man sich klammern
>>> k�nnte. Du g�nnst mir auch wirklich gar nichts! Du bist
>>> durchschaut. Ich m�chte mit Deiner Weltsicht nicht tauschen, falls Du
>>> �berhaupt eine hast.
>>
>> Erst sagst Du, ich sei durchschaut, dann, Du seist nicht sicher, ob ich
>> eine Weltsicht habe - ja, hast Du beim Durchschauen denn nicht genau
>> hingeschaut? ;)
>
> Du willst meine zusammengebastelte Weltsicht ad absurdum f�hren,
> weil Du m�glicherweise selber keine zufriedenstellende Weltsicht hast.
Ganz heiss! Ich hab's auf das *Unzufriedenstellende* bei den Weltsichten
abgesehen, meine eigene inbegriffen. Auf Buddhistisch, das Leid.
>> Meine Weltsicht setzt sich aus dem zusammen, was ich sehe, h�re, rieche,
>> sp�re, ..., und mir zu all dem zusammenfantasiere.
>>
> Ja, o.k. Das tut doch jeder. Aber nicht jeder ist zufrieden damit.
Wieder ganz heiss mit der Unzufriedenheit!
>> Ich finde grossen Gefallen daran, meine Weltsicht einfach zu halten, und
>> ihr dabei nicht �berm�ssig Glauben zu schenken.
>
> Einer Sache Glauben zu schenken bedeutet ja, dieser Sache eine
> quasi Realit�t zu verleihen. Es kommt nur auf die St�rke des
> Glaubens an.
Ja! Neulich hatten Du und ich es doch dar�ber, dass "Realit�t
verleihen" auf Buddhistisch "Karma" heisst.
> Also: Nun h�rst Du es offiziell: "Das hast Du aber fein gemacht".
Offiziell - vom "Ministerium f�r alberne G�nge"?
http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Ministerium_f%C3%BCr_alberne_G%C3%A4nge
> Zufrieden?
Das macht ihn ja gerade so sympathisch.
>
>> Meine Weltsicht ist m.E. dieselbe wie die von Meister Eckhart, blo�
>> ist bei mir der biblische Gott gegen das Unterbewu�tsein (+Gewissen)
>> ausgetauscht. Damit tue ich niemandem weh und daran sollte sich auch
>> niemand sto�en.
>>>>
>>>> Ich wei� nicht, was der Zweck Deiner Kommentare sein soll.
>>>
>>> Erwarte bloss keine grossen Motive oder Pl�ne meinerseits. Ich tausche
>>> mich gerne �ber das aus, was bei den Buddhisten "Dharma" heisst. Wenn
>>> ich in Meister Eckharts Schriften schaue, sehe ich dort ziemlich viel
>>> vom Dharma gespiegelt. Das verd�nnisiert sich aber sofort in der
>>> Sekund�rliteratur �ber Meister Eckhart.
>>
>> O.k. Du liest eben lieber von der Quelle, d.h. von Meister Eckharts
>> �berlieferten Predigten oder sonstigen Schriften von ihm.
>
> Eckhart hat aus eigener Erfahrung geschrieben, im Gegensatz zum
> ehrw�rdigen Williams und seinesgleichen, die dar�ber schreiben, was
> Eckhart ihrer Meinung nach erfahren hat.
Und mit dieser eigenen Erfahrung meinst Du nat�rlich was ganz bestimmtes,
so wie ich Dich aus deinen bisherigen Kommentaren kenne.
>
> Was er erfahren hat, und wie er es erfahren hat, und wie er es
> ausgedr�ckt hat, ist dabei nicht so wichtig wie *dass* er es erfahren
> hat - um seine Bilder zu verwenden: *dass* er in die Spiegel geblickt
> hat, *dass* er der Sch�pfung zugeh�rt hat, wie sie von Gott sprach.
>
Ja, ich seh schon, da� Du selber auch ganz weg bist von dem allseits
geliebten Meister Eckhart. Nicht umsonst wird er Mystiker genannt.
>>>> H�chstwahrscheinlich sollen sie mich dazu bewegen, alles von mir
>>>> bisher dargelegte in Frage zu stellen.
>>>
>>> Aber die von mir kommentierte Passage war doch von C. Williams - bist Du
>>> Williams? Ohne Fragen gibt es nun mal keine interessante Diskussion.
>>
>> Was hast Du gegen diesen C. Williams? Es handelt sich nur um eine
>> pdf-Datei, in der C. Williams schreibt, da� bei Meister Eckhart
>> der Mensch eine Art Spiegelbild von Gott ist, etc. Dies habe ich
>> verglichen mit dem Netz des Indra. Aus meiner Sicht bestehen da
>> gewisse Parallelen.
>
> Aus meiner Sicht auch. Ich dr�cke das bloss nicht so gerne mit
> �bernat�rlichen Begriffen aus. Im Theravada-Buddhismus wird es so
> dargestellt:
>
> Wenn dies ist, ist jenes.
> Mit dem Entstehen von diesem entsteht jenes.
> Wenn dies nicht ist, ist jenes nicht.
> Mit dem Verschwinden von diesem verschwindet jenes.
Das ist sehr einfach formuliert und f�r jeden einsichtig. Ohne Licht kein
Schatten.
Kurzer Einschub von mir:
Habe mich mal wieder f�r die Nullpunktenergie interessiert und wurde
dann am Schlu� auf das H�hlengleichnis von Platon verwiesen. Das ging
wie folgt. Zuerst stie� ich auf:
http://math.ucr.edu/home/baez/vacuum.html
Das hat mich erst mal ern�chtert. Ich mu�te �ber mich selbst lachen,
wie wild ich doch dr�ber spekuliert habe. Es steht aber schon im Buch der
B�cher (Bibel), da� alles aus dem Nichts entstanden sein soll.
Vielleicht dienen die Erl�uterungen des Herrn John Baez zur Vakuumenergie-
dichte auch nur dazu, zu verschleiern, da� man in Wirklichkeit schon sehr viel
weiter ist (mit dem Wissen dar�ber).
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/149447.html
Dort ist vom holographischen Prinzip die Rede und vom H�hlengleichnis
Platons. Das holographische Prinzip haben wir beim Netz
des Indra auch, und somit hat sich der Kreis wieder geschlossen.
>
> Diese Formulierung liegt mir mehr als die g�ttlichen Spiegel- und
> Netzgeschichten. Die vier edlen Wahrheiten haben �brigens die gleiche
> Struktur.
>
So ein inniges Verh�ltnis zu den edlen Wahrheiten des Buddha
habe ich leider nicht. Der Herr Gautamo scheint Dir ein nimmer
endender Quell der Erkenntnis zu sein bzw. eine Anleitung mit
vielen Erl�uterungen (die alle nach seiner Zeit entstanden: also
genau das gleiche wie mit dem Meister Eckhart und seinen
Verstehern, wie z. B. dem Herrn C. Williams).
>> Ansonsten kenne ich diesen C. Williams �berhaupt nicht. Er spielt
>> �berhaupt keine Rolle in meinem Leben. Er ist f�r mich nur ein Mittel
>> zum Zweck oder was hast Du gedacht.
>
> Du hattest etwas pikiert auf meinen Kommentar zum Zitat reagiert. Da
> dachte ich, Williams bedeutet Dir was.
>
Nee. Solltest Du diesen Herrn etwa besser kennen als ich und in der
Zwischenzeit wieder von ihm abgekommen sein?
>>> Im kurzen Text von Williams �ber Eckhart, auf den ich mich beziehe,
>>> spiegelt sich f�r mich bloss Melodharma.
>>
>> Du mit Deinen superschlauen Ausdr�cken.
>
> Sollte ein erheiterndes Wortspiel sein, zwecks Auflockerung.
Ja Dharma anstatt Drama. Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?
Dharma und Greg. Wie kann man nur "Dharma" hei�en. Einfach
schrecklich, diese Amis.
>
>>>> Und was habe ich dann noch: Nichts, an das man sich klammern
>>>> k�nnte. Du g�nnst mir auch wirklich gar nichts! Du bist
>>>> durchschaut. Ich m�chte mit Deiner Weltsicht nicht tauschen, falls Du
>>>> �berhaupt eine hast.
>>>
>>> Erst sagst Du, ich sei durchschaut, dann, Du seist nicht sicher, ob ich
>>> eine Weltsicht habe - ja, hast Du beim Durchschauen denn nicht genau
>>> hingeschaut? ;)
>>
>> Du willst meine zusammengebastelte Weltsicht ad absurdum f�hren,
>> weil Du m�glicherweise selber keine zufriedenstellende Weltsicht hast.
>
> Ganz heiss! Ich hab's auf das *Unzufriedenstellende* bei den Weltsichten
> abgesehen, meine eigene inbegriffen. Auf Buddhistisch, das Leid.
>
Und diese Unzufriedenheit, diese Ern�chterung �ber all diese unsinnigen
Erscheinungen, soll mich dazu f�hren, urpl�tzlich der Erleuchtung teil zu
werden, weil ich bzw. der Geist, der ich bin, vor lauter Frustration nicht
mehr anders kann als auszuflippen und alles nur noch in wei�em Licht sehe:
dieses wei�e Licht sagt mir dann, da� ich unsterblich bin und da� der Tod
gar nicht das Ende ist. Wozu eigentlich meditieren: ist nicht das ganze
Leben eine Art Meditation? Das Leben ist wie ein Strom. Nichts bleibt
einem auf Dauer, alles zerrinnt einem unter den H�nden; nur Du selbst
bleibst immer wieder �brig. Du bist dann auf der Ebene des Betriebs-
systems. Alle Programme (die sich in Fenstern abspielen) sind weg-
geklickt. Man mu� sich selber m�gen, wenn es Zeiten gibt, in denen man
mit der ganzen Welt uneins ist. Dann erholt man sich umso schneller
wieder von seinen Tiefs, rappelt sich wieder zusammen.
>>> Meine Weltsicht setzt sich aus dem zusammen, was ich sehe, h�re, rieche,
>>> sp�re, ..., und mir zu all dem zusammenfantasiere.
>>>
>> Ja, o.k. Das tut doch jeder. Aber nicht jeder ist zufrieden damit.
>
> Wieder ganz heiss mit der Unzufriedenheit!
>
>>> Ich finde grossen Gefallen daran, meine Weltsicht einfach zu halten, und
>>> ihr dabei nicht �berm�ssig Glauben zu schenken.
>>
>> Einer Sache Glauben zu schenken bedeutet ja, dieser Sache eine
>> quasi Realit�t zu verleihen. Es kommt nur auf die St�rke des
>> Glaubens an.
>
> Ja! Neulich hatten Du und ich es doch dar�ber, dass "Realit�t
> verleihen" auf Buddhistisch "Karma" heisst.
>
>> Also: Nun h�rst Du es offiziell: "Das hast Du aber fein gemacht".
>
> Offiziell - vom "Ministerium f�r alberne G�nge"?
> http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Ministerium_f%C3%BCr_alberne_G%C3%A4nge
Au ja. Die Truppe kenn ich. Kennst Du "das Holzf�ller-Lied" (the lumberjack
song), "Das Leben des Brian", "Always look on the bright side of life".
:-D
D. S.
> "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
>
>> Eckhart hat aus eigener Erfahrung geschrieben, im Gegensatz zum
>> ehrw�rdigen Williams und seinesgleichen, die dar�ber schreiben, was
>> Eckhart ihrer Meinung nach erfahren hat.
>
> Und mit dieser eigenen Erfahrung meinst Du nat�rlich was ganz
> bestimmtes, so wie ich Dich aus deinen bisherigen Kommentaren kenne.
Nat�rlich meine ich etwas Bestimmtes - wenn ich etwas schreibe, will
ich etwas Bestimmtes ausdr�cken.
Abgesehen von dieser allgemeinen (!) Aussage:
Ich meine mit "eigene Erfahrung" etwas Bestimmtes, n�mlich die "eigene
Erfahrung". Das ist ganz w�rtlich gemeint, da steckt nichts
Besonderes dahinter.
Also nochmal:
Eckhart hat seine Erfahrung, sein Erleben, seine Wahrnehmungen
erfahren, erlebt, wahrgenommen, und dar�ber berichtet. Diesen Bericht
hat er in Bildern ausgedr�ckt wie dem von den Spiegeln, oder dem von
der Sch�pfung, die von Gott spricht.
Williams hat sich einen Satz Meinungen zu Eckharts Bildern angeeignet,
und diese Meinungen mit weiteren (orthodoxen) Meinungen in Beziehung
gesetzt, und das ganze dann aufgeschrieben. Daran ist ja nichts
falsch, aber es ist was ganz anderes als das, was Eckhart gemacht hat.
Vielleicht hat Williams ja die Erfahrungen, die sein Leben ausmachen,
beobachtet: beispielsweise was seinen Wunsch eigentlich ausmacht,
Eckharts Lehren orthodox zu verstehen, woraus dieser Wunsch besteht,
wie er funktioniert. Kann ja sein - aber aus dem Artikel lese ich das
nicht so heraus.
>> Was er erfahren hat, und wie er es erfahren hat, und wie er es
>> ausgedr�ckt hat, ist dabei nicht so wichtig wie *dass* er es erfahren
>> hat - um seine Bilder zu verwenden: *dass* er in die Spiegel geblickt
>> hat, *dass* er der Sch�pfung zugeh�rt hat, wie sie von Gott sprach.
>>
> Ja, ich seh schon, da� Du selber auch ganz weg bist von dem allseits
> geliebten Meister Eckhart. Nicht umsonst wird er Mystiker genannt.
Nicht umsonst? Was solls denn kosten? ;)
>> Aus meiner Sicht auch. Ich dr�cke das bloss nicht so gerne mit
>> �bernat�rlichen Begriffen aus. Im Theravada-Buddhismus wird es so
>> dargestellt:
>>
>> Wenn dies ist, ist jenes.
>> Mit dem Entstehen von diesem entsteht jenes.
>> Wenn dies nicht ist, ist jenes nicht.
>> Mit dem Verschwinden von diesem verschwindet jenes.
>
> Das ist sehr einfach formuliert und f�r jeden einsichtig. Ohne Licht kein
> Schatten.
Ja, und ohne Urbild kein Spiegelbild.
> Kurzer Einschub von mir: Habe mich mal wieder f�r die
> Nullpunktenergie interessiert und wurde dann am Schlu� auf das
> H�hlengleichnis von Platon verwiesen. Das ging wie folgt. Zuerst
> stie� ich auf: http://math.ucr.edu/home/baez/vacuum.html Das hat
> mich erst mal ern�chtert. Ich mu�te �ber mich selbst lachen, wie
> wild ich doch dr�ber spekuliert habe. Es steht aber schon im Buch
> der B�cher (Bibel), da� alles aus dem Nichts entstanden sein soll.
> Vielleicht dienen die Erl�uterungen des Herrn John Baez zur
> Vakuumenergie- dichte auch nur dazu, zu verschleiern, da� man in
> Wirklichkeit schon sehr viel weiter ist (mit dem Wissen dar�ber).
> http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/149447.html Dort ist
> vom holographischen Prinzip die Rede und vom H�hlengleichnis
> Platons. Das holographische Prinzip haben wir beim Netz des Indra
> auch, und somit hat sich der Kreis wieder geschlossen.
Und das hermetische Prinzip von neulich passt da auch ganz gut dazu.
Hauptsache es passt alles irgendwie.
Eine praktische Konsequenz all dieser Prinzipien ist: wenn ich ein
Teil des Ganzen beobachte, kann ich darin Eigenschaften des Ganzen
erfahren. Wenn ich den gegenw�rtigen Moment untersuche, kann ich ich
Eigenschaften aller Momente erfahren.
Ich weiss, schon wieder eine Aufforderung zur Praxis.
>> Diese Formulierung liegt mir mehr als die g�ttlichen Spiegel- und
>> Netzgeschichten. Die vier edlen Wahrheiten haben �brigens die gleiche
>> Struktur.
>>
> So ein inniges Verh�ltnis zu den edlen Wahrheiten des Buddha
> habe ich leider nicht. Der Herr Gautamo scheint Dir ein nimmer
> endender Quell der Erkenntnis zu sein bzw. eine Anleitung mit
> vielen Erl�uterungen (die alle nach seiner Zeit entstanden: also
> genau das gleiche wie mit dem Meister Eckhart und seinen
> Verstehern, wie z. B. dem Herrn C. Williams).
Wobei in der buddhistischen �berlieferung, und auch bei Eckhart und
�hnlichen Lehrern, immer das selber Ausprobieren im Vordergrund steht;
auf die Probe stellen, nachschauen, ob das auch f�r mich wirklich so
ist wie es der Typ mit der Glatze immer sagt.
Bei den Verstehern finden sich ausf�hrliche Gedankeng�nge, Lager,
Fangemeinden von diesem oder jenem Dogma... Interessant - aber ich
finde immer mehr, eine Zeitverschwendung. Entweder praktizieren die
Leute, oder sie tuns nicht. Entweder erreichen sie eine klarere
Sicht, egal wie man das nun definieren oder beschreiben oder in
Weltsichten einordnen will - oder sie machen es nicht. Die Debatten
�ber die Begrifflichkeit der Letzten Dinge toben immer weiter,
Jahrtausendelang, w�hrend diejenigen, die die Lehren praktisch
anwenden, zu vergleichbaren Ergebnissen kommen, selbst wenn sie nicht
die gleichen Worte und Bilder benutzen, um sie zu beschreiben - was ja
vollkommen in Ordnung ist, solange sie es tun und hinbekommen, denn
darauf kommt es an.
Das war jetzt etwas langatmig, aber ich weiss nicht recht, wie ich es
verk�rzen soll.
<...>
> Und diese Unzufriedenheit, diese Ern�chterung �ber all diese
> unsinnigen Erscheinungen, soll mich dazu f�hren, urpl�tzlich der
> Erleuchtung teil zu werden, weil ich bzw. der Geist, der ich bin,
> vor lauter Frustration nicht mehr anders kann als auszuflippen und
> alles nur noch in wei�em Licht sehe: dieses wei�e Licht sagt mir
> dann, da� ich unsterblich bin und da� der Tod gar nicht das Ende
> ist.
Klar, solche Erlebnisse werden immer wieder beschrieben. Aber sie
gehen vorbei:
Wenn mir eine Stimme aus einem brennenden Dornbusch etwas erz�hlt, hat
diese Erfahrung, interessant wie sie auch sein mag, eine begrenzte
Dauer, sie ist nicht ich, meins, oder mein selbst, und sie kann keine
andauernde Befriedigung vermitteln - ganz genau wie jede andere
Erfahrung auch.
> Wozu eigentlich meditieren: ist nicht das ganze Leben eine Art
> Meditation?
Nur, wenn Du es dazu machst. Absichtliches Handeln schafft
Wirklichkeit usw. Von selber kommt das nicht.
Wer fasst die Absichten, die Deine Wirklichkeit schaffen, die Dein
Leben zur Meditation machen oder auch nicht? Wenn nicht Du, wer dann?
Haben die Dein Wohlergehen im Sinn? Haben die denn �berhaupt
Geschmack? (Wie ein Freund es ausgedr�ckt hat).
> Das Leben ist wie ein Strom. Nichts bleibt einem auf Dauer, alles
> zerrinnt einem unter den H�nden; nur Du selbst bleibst immer wieder
> �brig. Du bist dann auf der Ebene des Betriebs- systems. Alle
> Programme (die sich in Fenstern abspielen) sind weg- geklickt. Man
> mu� sich selber m�gen, wenn es Zeiten gibt, in denen man mit der
> ganzen Welt uneins ist. Dann erholt man sich umso schneller wieder
> von seinen Tiefs, rappelt sich wieder zusammen.
Ja, immer und immer wieder.
<...>
>> Offiziell - vom "Ministerium f�r alberne G�nge"?
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Ministerium_f%C3%BCr_alberne_G%C3%A4nge
>
> Au ja. Die Truppe kenn ich. Kennst Du "das Holzf�ller-Lied" (the lumberjack
> song), "Das Leben des Brian", "Always look on the bright side of life".
Und Terry Gillian singt: "I have two legs".
Dir geht es nur um die "eigene Erfahrung". Jemand, der vor sich selbst
wegl�uft, kann, so lange er vor sich wegl�uft, diese "eigene Erfahrung" nicht
machen. Egal, wohin Du auch l�ufst, vor Dir selbst entkommst Du nicht. Das
Selbst, der selbstversorgende Supermarkt. Man m�chte aber doch mal
gerne ein paar exotische Fr�chte, und die gibt es da nicht und werden
woanders gesucht. Solch exotisches ist z. B. der Vergleich der Welt mit einem
Netz, in welchem sich alle Teile (so als w�ren sie Spiegel, Kristalle) in allen
anderen Teilen spiegeln. Bei Meister Eckhart dagegen geht es haupts�chlich um
Gott, wie er sich in all seinen Kreaturen wiederspiegelt, sich dort selbst
gef�llt.
>
> Also nochmal:
>
> Eckhart hat seine Erfahrung, sein Erleben, seine Wahrnehmungen
> erfahren, erlebt, wahrgenommen, und dar�ber berichtet. Diesen Bericht
> hat er in Bildern ausgedr�ckt wie dem von den Spiegeln, oder dem von
> der Sch�pfung, die von Gott spricht.
F�r ihn ist alles Gott, in allem ist Gott. Wenn Du das mit der Buddha-Natur
vergleichst, ist auch alles Buddha-Natur, in allem ist die Buddha-Natur, einmal
in der einen Form, dann wieder in einer anderen Form. Die Formen ver�ndern
sich im Laufe der Zeit, sie "werden".
>
> Williams hat sich einen Satz Meinungen zu Eckharts Bildern angeeignet,
> und diese Meinungen mit weiteren (orthodoxen) Meinungen in Beziehung
> gesetzt, und das ganze dann aufgeschrieben. Daran ist ja nichts
> falsch, aber es ist was ganz anderes als das, was Eckhart gemacht hat.
>
Meister Eckhart war mit seinen Ansichten nicht sehr orthodox, wurde aber
zeitlebens, weil er so durchdrungen war von Gott, nicht exkommuniziert.
Die Kirche hat das Lesen seiner Werke nie verboten. Was war so neu an
ihm: dass Gott in allem ist, dass Gott Sch�pfer als auch Sch�pfung ist.
> Vielleicht hat Williams ja die Erfahrungen, die sein Leben ausmachen,
> beobachtet: beispielsweise was seinen Wunsch eigentlich ausmacht,
> Eckharts Lehren orthodox zu verstehen, woraus dieser Wunsch besteht,
> wie er funktioniert. Kann ja sein - aber aus dem Artikel lese ich das
> nicht so heraus.
>
>>> Was er erfahren hat, und wie er es erfahren hat, und wie er es
>>> ausgedr�ckt hat, ist dabei nicht so wichtig wie *dass* er es erfahren
>>> hat - um seine Bilder zu verwenden: *dass* er in die Spiegel geblickt
>>> hat, *dass* er der Sch�pfung zugeh�rt hat, wie sie von Gott sprach.
>>>
>> Ja, ich seh schon, da� Du selber auch ganz weg bist von dem allseits
>> geliebten Meister Eckhart. Nicht umsonst wird er Mystiker genannt.
>
> Nicht umsonst? Was solls denn kosten? ;)
>
nicht umsonst im Sinne von nicht rein zuf�llig, im Sinne von zu Recht.
>>> Aus meiner Sicht auch. Ich dr�cke das bloss nicht so gerne mit
>>> �bernat�rlichen Begriffen aus. Im Theravada-Buddhismus wird es so
>>> dargestellt:
>>>
>>> Wenn dies ist, ist jenes.
>>> Mit dem Entstehen von diesem entsteht jenes.
>>> Wenn dies nicht ist, ist jenes nicht.
>>> Mit dem Verschwinden von diesem verschwindet jenes.
>>
>> Das ist sehr einfach formuliert und f�r jeden einsichtig. Ohne Licht kein
>> Schatten.
>
> Ja, und ohne Urbild kein Spiegelbild.
>
Wenn Du das Zeitliche ins Spiel bringst, war vor dem Spiegelbild das Urbild.
Wenn wir die Zeit weglassen, ist alles ein Ganzes, das Zentrum ist �berall, egal
wo Du hinkommst.
>> Kurzer Einschub von mir: Habe mich mal wieder f�r die
>> Nullpunktenergie interessiert und wurde dann am Schlu� auf das
>> H�hlengleichnis von Platon verwiesen. Das ging wie folgt. Zuerst
>> stie� ich auf: http://math.ucr.edu/home/baez/vacuum.html Das hat
>> mich erst mal ern�chtert. Ich mu�te �ber mich selbst lachen, wie
>> wild ich doch dr�ber spekuliert habe. Es steht aber schon im Buch
>> der B�cher (Bibel), da� alles aus dem Nichts entstanden sein soll.
>> Vielleicht dienen die Erl�uterungen des Herrn John Baez zur
>> Vakuumenergie- dichte auch nur dazu, zu verschleiern, da� man in
>> Wirklichkeit schon sehr viel weiter ist (mit dem Wissen dar�ber).
>> http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/149447.html Dort ist
>> vom holographischen Prinzip die Rede und vom H�hlengleichnis
>> Platons. Das holographische Prinzip haben wir beim Netz des Indra
>> auch, und somit hat sich der Kreis wieder geschlossen.
>
> Und das hermetische Prinzip von neulich passt da auch ganz gut dazu.
> Hauptsache es passt alles irgendwie.
>
Genau. Alles mu� zusammenpassen, sonst w�re es ja keine heile Welt
mehr. Heil bedeutet whole, holy, also ganz, im Einklang.
> Eine praktische Konsequenz all dieser Prinzipien ist: wenn ich ein
> Teil des Ganzen beobachte, kann ich darin Eigenschaften des Ganzen
> erfahren. Wenn ich den gegenw�rtigen Moment untersuche, kann ich ich
> Eigenschaften aller Momente erfahren.
>
Ich habe mal irgendwo gelesen: in jeder Zelle ist das Wissen der ganzen Welt
gespeichert.
> Ich weiss, schon wieder eine Aufforderung zur Praxis.
>
>>> Diese Formulierung liegt mir mehr als die g�ttlichen Spiegel- und
>>> Netzgeschichten. Die vier edlen Wahrheiten haben �brigens die gleiche
>>> Struktur.
>>>
>> So ein inniges Verh�ltnis zu den edlen Wahrheiten des Buddha
>> habe ich leider nicht. Der Herr Gautamo scheint Dir ein nimmer
>> endender Quell der Erkenntnis zu sein bzw. eine Anleitung mit
>> vielen Erl�uterungen (die alle nach seiner Zeit entstanden: also
>> genau das gleiche wie mit dem Meister Eckhart und seinen
>> Verstehern, wie z. B. dem Herrn C. Williams).
>
> Wobei in der buddhistischen �berlieferung, und auch bei Eckhart und
> �hnlichen Lehrern, immer das selber Ausprobieren im Vordergrund steht;
> auf die Probe stellen, nachschauen, ob das auch f�r mich wirklich so
> ist wie es der Typ mit der Glatze immer sagt.
Welche Glatze meinst Du jetzt. Es laufen viele Glatzen rum.
>
> Bei den Verstehern finden sich ausf�hrliche Gedankeng�nge, Lager,
> Fangemeinden von diesem oder jenem Dogma... Interessant - aber ich
> finde immer mehr, eine Zeitverschwendung. Entweder praktizieren die
> Leute, oder sie tuns nicht.
Sobald da eine Sache damit aufgezogen wird, wird es kommerziell. Man
h�lt sich an Nebens�chlichkeiten auf, der Umgang miteinander spielt da
eine wichtige Rolle, das sich einander gegenseitig treffen lenkt ab von
dem, um was es urspr�nglich gehen sollte.
So ist es nun mal. Alles Sch�ne mu� vergehen. Aber auch �ber Schlimmes
w�chst immer wieder Gras.
>
>> Wozu eigentlich meditieren: ist nicht das ganze Leben eine Art
>> Meditation?
>
> Nur, wenn Du es dazu machst. Absichtliches Handeln schafft
> Wirklichkeit usw. Von selber kommt das nicht.
Die Taoisten sagen, da� alles von selber kommt: wu wei
>
> Wer fasst die Absichten, die Deine Wirklichkeit schaffen, die Dein
> Leben zur Meditation machen oder auch nicht? Wenn nicht Du, wer dann?
> Haben die Dein Wohlergehen im Sinn? Haben die denn �berhaupt
> Geschmack? (Wie ein Freund es ausgedr�ckt hat).
Meine Wirklichkeit, das bin ich. Deine Wirklichkeit ist eine andere.
Meine Wirklichkeit ist all das, was gefiltert mein Wachbewu�tsein
erreicht. Der Filter ist die Beschaffenheit meines Gehirns, meine
Lebenseinstellung, meine Sicht der Dinge.
>
>> Das Leben ist wie ein Strom. Nichts bleibt einem auf Dauer, alles
>> zerrinnt einem unter den H�nden; nur Du selbst bleibst immer wieder
>> �brig. Du bist dann auf der Ebene des Betriebssystems. Alle
>> Programme (die sich in Fenstern abspielen) sind weggeklickt. Man
>> mu� sich selber m�gen, wenn es Zeiten gibt, in denen man mit der
>> ganzen Welt uneins ist. Dann erholt man sich umso schneller wieder
>> von seinen Tiefs, rappelt sich wieder zusammen.
>
> Ja, immer und immer wieder.
>
> <...>
>
>>> Offiziell - vom "Ministerium f�r alberne G�nge"?
>>> http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Ministerium_f%C3%BCr_alberne_G%C3%A4nge
>>
>> Au ja. Die Truppe kenn ich. Kennst Du "das Holzf�ller-Lied" (the lumberjack
>> song), "Das Leben des Brian", "Always look on the bright side of life".
>
> Und Terry Gillian singt: "I have two legs".
>
> Cheers,
> Florian
>
Ja, dito
D. S.
> "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
>
>> Ich meine mit "eigene Erfahrung" etwas Bestimmtes, n�mlich die
>> "eigene Erfahrung". Das ist ganz w�rtlich gemeint, da steckt
>> nichts Besonderes dahinter.
>
> Dir geht es nur um die "eigene Erfahrung". Jemand, der vor sich
> selbst wegl�uft, kann, so lange er vor sich wegl�uft, diese "eigene
> Erfahrung" nicht machen.
Doch - er macht die Erfahrung, vor sich wegzulaufen, merkt es aber
m�glicherweise gar nicht. Der Trick ist, zu bemerken, welche
Erfahrung man gerade macht.
> Egal, wohin Du auch l�ufst, vor Dir selbst entkommst Du nicht. Das
> Selbst, der selbstversorgende Supermarkt. Man m�chte aber doch mal
> gerne ein paar exotische Fr�chte, und die gibt es da nicht und
> werden woanders gesucht. Solch exotisches ist z. B. der Vergleich
> der Welt mit einem Netz, in welchem sich alle Teile (so als w�ren
> sie Spiegel, Kristalle) in allen anderen Teilen spiegeln. Bei
> Meister Eckhart dagegen geht es haupts�chlich um Gott, wie er sich
> in all seinen Kreaturen wiederspiegelt, sich dort selbst gef�llt.
Eine sehr w�rtliche, einfache Interpretation von Eckharts
Spiegelgleichnis ist: Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich mein
Spiegelbild. Eckhart hat in die Spiegel geschaut, und Gott gesehen,
sein Spiegelbild.
Das ist nat�rlich eine Interpretation von Eckharts Bericht. Wenn ich
selber herausfinden will, was es damit auf sich hat, muss ich schon
selber nachschauen.
>> Eckhart hat seine Erfahrung, sein Erleben, seine Wahrnehmungen
>> erfahren, erlebt, wahrgenommen, und dar�ber berichtet. Diesen Bericht
>> hat er in Bildern ausgedr�ckt wie dem von den Spiegeln, oder dem von
>> der Sch�pfung, die von Gott spricht.
>
> F�r ihn ist alles Gott,
Da w�re der ehrw�rdige Williams aber nicht zufrieden!
Jetzt hat er doch auf zw�lf Seiten PDF genau erkl�rt, dass Eckhart das
eben gerade nicht so gemeint hat. ;)
> in allem ist Gott.
Damit schon.
Da ich nicht an G�tter glaube, habe ich auch keinen Einsatz im Spiel
um die rechteste Ansicht zum Thema "Immanenz oder Transzendenz",
"Pantheismus oder Panentheismus". Aber unter denen, die das wichtig
finden, ist das ein sehr ernsthaftes Thema. Die werden echt w�tend
aufeinander.
> Wenn Du das mit der Buddha-Natur vergleichst, ist auch alles
> Buddha-Natur, in allem ist die Buddha-Natur, einmal in der einen
> Form, dann wieder in einer anderen Form. Die Formen ver�ndern sich
> im Laufe der Zeit, sie "werden".
Ja. Und wenn sich eine Form in jeder Einzelheit ver�ndert hat, wenn
sie gar nichts mehr gemeinsam hat mit ihrer Ursprungsform - dann ist
die Menge der Gemeinsamkeiten mit der Ursprungsform eben leer. Das
haben alle Formen gemeinsam.
Um aus diesem intellektuellen Spielchen mit der Leerheit auch einen
bleibenden "Weisheits"- oder "Einsichts"-Gewinn zu ziehen, um die
Leerheit "leuchten zu sehen", die polierten Juwelen im Netz beim
gegenseitigen Reflektieren zu erleben, kann ich die Leere der Formen
aber nicht st�ndig mit neuen Bedeutung f�llen, sondern muss ihnen zu
ihren eigenen Bedingungen begegnen.
<...>
>> Wobei in der buddhistischen �berlieferung, und auch bei Eckhart und
>> �hnlichen Lehrern, immer das selber Ausprobieren im Vordergrund steht;
>> auf die Probe stellen, nachschauen, ob das auch f�r mich wirklich so
>> ist wie es der Typ mit der Glatze immer sagt.
>
> Welche Glatze meinst Du jetzt. Es laufen viele Glatzen rum.
Egal welche, ob die Kutte nun safranfarben, braun oder schwarz ist,
oder ob die Kutte ein Anzug ist oder Jeans mit T-Shirt, ober ob �ber
der Glatze noch Haare wachsen, oder ob der Typ eigentlich eine Frau
ist.
<...>
>>> Wozu eigentlich meditieren: ist nicht das ganze Leben eine Art
>>> Meditation?
>>
>> Nur, wenn Du es dazu machst. Absichtliches Handeln schafft
>> Wirklichkeit usw. Von selber kommt das nicht.
>
> Die Taoisten sagen, da� alles von selber kommt: wu wei
Sie sagen auch, dass aus Lehm Gef�sse geformt werden, damit das leere
Volumen einen Nutzen hat. Und das Gegenteil betonen sie ebenfalls,
dass es das leere Volumen im Gef�ss ist, um das es geht. Aber der
Lehm muss schon geformt werden, damit das leere Volumen nicht bloss
potentiell da ist im Klumpen Lehm und im Raum. (Dao De Jing 11, wenn
Du's nachlesen willst.)
> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:
>
> > "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
> >
> >> Ich meine mit "eigene Erfahrung" etwas Bestimmtes, n�mlich die
> >> "eigene Erfahrung". Das ist ganz w�rtlich gemeint, da steckt
> >> nichts Besonderes dahinter.
> >
> > Dir geht es nur um die "eigene Erfahrung". Jemand, der vor sich
> > selbst wegl�uft, kann, so lange er vor sich wegl�uft, diese "eigene
> > Erfahrung" nicht machen.
>
> Doch - er macht die Erfahrung, vor sich wegzulaufen, merkt es aber
> m�glicherweise gar nicht. Der Trick ist, zu bemerken, welche
> Erfahrung man gerade macht.
... und dann gibt es noch die Zeitgenossen, die sich staendig auf
irgendeine Art Gedanken machen ueber die "Erfahrungen" anderer.
> > Egal, wohin Du auch l�ufst, vor Dir selbst entkommst Du nicht. Das
> > Selbst, der selbstversorgende Supermarkt. Man m�chte aber doch mal
> > gerne ein paar exotische Fr�chte, und die gibt es da nicht und
> > werden woanders gesucht. Solch exotisches ist z. B. der Vergleich
> > der Welt mit einem Netz, in welchem sich alle Teile (so als w�ren
> > sie Spiegel, Kristalle) in allen anderen Teilen spiegeln. Bei
> > Meister Eckhart dagegen geht es haupts�chlich um Gott, wie er sich
> > in all seinen Kreaturen wiederspiegelt, sich dort selbst gef�llt.
>
> Eine sehr w�rtliche, einfache Interpretation von Eckharts
> Spiegelgleichnis ist: Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich mein
> Spiegelbild. Eckhart hat in die Spiegel geschaut, und Gott gesehen,
> sein Spiegelbild.
Ja, und er hat uns ueberhaupt nichts dazu mitgeteilt ob ihm das nun
genehm war oder nicht. Scheint fuer ihn nicht so wesentlich gewesen zu
sein.
Ja und dann gibt es noch die Zeitgenossen, die im Spiegel eine
haessliche kleine Kroete entdecken... und die einen dann davon
ueberzeugen wollen, dass wir alle genau so haessliche kleine Kroeten
sind...
Ich glaube "Schoenheit", Aestetik, ist ein Zustand...
Ich glaube auch, hinter der Dummheit verbirgt sich das Haessliche.
Ich denke, dass sich der Zustand der Aesthetik und das Haessliche
ausschliessen.
soweit das was mir zu den Bildern und Welten im Spiegel einfaellt.
> Das ist nat�rlich eine Interpretation von Eckharts Bericht. Wenn ich
> selber herausfinden will, was es damit auf sich hat, muss ich schon
> selber nachschauen.
>
> >> Eckhart hat seine Erfahrung, sein Erleben, seine Wahrnehmungen
> >> erfahren, erlebt, wahrgenommen, und dar�ber berichtet. Diesen Bericht
> >> hat er in Bildern ausgedr�ckt wie dem von den Spiegeln, oder dem von
> >> der Sch�pfung, die von Gott spricht.
> >
> > F�r ihn ist alles Gott,
>
> Da w�re der ehrw�rdige Williams aber nicht zufrieden!
>
> Jetzt hat er doch auf zw�lf Seiten PDF genau erkl�rt, dass Eckhart das
> eben gerade nicht so gemeint hat. ;)
>
> > in allem ist Gott.
>
> Damit schon.
Neben eben genau nicht -
Gott ist die vollkommene Wahrheit, alles Zeitliche (von Dauer) ist eine
Luege, Un-Wahrheit.
Das muss man schon mal feststellen.
> Da ich nicht an G�tter glaube, habe ich auch keinen Einsatz im Spiel
> um die rechteste Ansicht zum Thema "Immanenz oder Transzendenz",
> "Pantheismus oder Panentheismus". Aber unter denen, die das wichtig
> finden, ist das ein sehr ernsthaftes Thema. Die werden echt w�tend
> aufeinander.
>
> > Wenn Du das mit der Buddha-Natur vergleichst, ist auch alles
> > Buddha-Natur, in allem ist die Buddha-Natur, einmal in der einen
> > Form, dann wieder in einer anderen Form. Die Formen ver�ndern sich
> > im Laufe der Zeit, sie "werden".
>
> Ja. Und wenn sich eine Form in jeder Einzelheit ver�ndert hat, wenn
> sie gar nichts mehr gemeinsam hat mit ihrer Ursprungsform - dann ist
> die Menge der Gemeinsamkeiten mit der Ursprungsform eben leer. Das
> haben alle Formen gemeinsam.
Das haben alle Formen gemeinsam.
> Um aus diesem intellektuellen Spielchen mit der Leerheit auch einen
> bleibenden "Weisheits"- oder "Einsichts"-Gewinn zu ziehen, um die
> Leerheit "leuchten zu sehen", die polierten Juwelen im Netz beim
> gegenseitigen Reflektieren zu erleben, kann ich die Leere der Formen
> aber nicht st�ndig mit neuen Bedeutung f�llen, sondern muss ihnen zu
> ihren eigenen Bedingungen begegnen.
und um diese Moeglichkeit besitzen zu koennen, muessen die Formen
bewahrt werden.
Das machen die Kuenstler schon ganz gut, damit entsteht auch ein
Spannungsfeld zwischen Kuenstlern und Zerschwaetzern.
> <...>
>
> >> Wobei in der buddhistischen �berlieferung, und auch bei Eckhart und
> >> �hnlichen Lehrern, immer das selber Ausprobieren im Vordergrund steht;
> >> auf die Probe stellen, nachschauen, ob das auch f�r mich wirklich so
> >> ist wie es der Typ mit der Glatze immer sagt.
> >
> > Welche Glatze meinst Du jetzt. Es laufen viele Glatzen rum.
>
> Egal welche, ob die Kutte nun safranfarben, braun oder schwarz ist,
> oder ob die Kutte ein Anzug ist oder Jeans mit T-Shirt, ober ob �ber
> der Glatze noch Haare wachsen, oder ob der Typ eigentlich eine Frau
> ist.
manchmal, oft sogar, wird er ja auch mit vielen heiligen Locken
dargestellt, der Glatzkopp.
> <...>
>
> >>> Wozu eigentlich meditieren: ist nicht das ganze Leben eine Art
> >>> Meditation?
> >>
> >> Nur, wenn Du es dazu machst. Absichtliches Handeln schafft
> >> Wirklichkeit usw. Von selber kommt das nicht.
> >
> > Die Taoisten sagen, da� alles von selber kommt: wu wei
>
> Sie sagen auch, dass aus Lehm Gef�sse geformt werden, damit das leere
> Volumen einen Nutzen hat. Und das Gegenteil betonen sie ebenfalls,
> dass es das leere Volumen im Gef�ss ist, um das es geht. Aber der
> Lehm muss schon geformt werden, damit das leere Volumen nicht bloss
> potentiell da ist im Klumpen Lehm und im Raum. (Dao De Jing 11, wenn
> Du's nachlesen willst.)
Tja, Volumen und Bottich bedingen einander.
Aber es gibt auch Volumen, fuer die kein Bottich gross genug ist.
Gut wenn man dann eine fuenktionierende Spuelung besitzt.
>
> Cheers,
> Florian
Dito
f
Frueher einmal fand ich es toll, wenn ich fuer meine Geduld mit meinen
Schuelern bewundert wurde. Inzwischen finde ich es nur noch toll, dass
meine Schueler dieser Geduld nicht (mehr) beduerfen.
--
it's just about music :
noch ein Download und so... (4.08)
http://www.freimanns-music.biz/
> Tja, Volumen und Bottich bedingen einander.
>
> Aber es gibt auch Volumen, fuer die kein Bottich gross genug ist.
>
> Gut wenn man dann eine fuenktionierende Spuelung besitzt.
Auch das haben alle Formen gemeinsam.
> As Below <Freimann...@t-online.de> writes:
>
> > Tja, Volumen und Bottich bedingen einander.
> >
> > Aber es gibt auch Volumen, fuer die kein Bottich gross genug ist.
> >
> > Gut wenn man dann eine fuenktionierende Spuelung besitzt.
>
> Auch das haben alle Formen gemeinsam.
ohja, ja, natuerlich...
Alle formen wollen gluecklich werden -
alle formen verdienen einen geregelten Stuhlgang.
:-)
>
> Cheers,
> Florian
dito
f
Wenn man vor sich wegl�uft, wird dies mit allen m�glichen Vorw�nden
begr�ndet, nur um zu vermeiden, da� man sich selbst begegnet. Mit
sich selber reden, sich selbst unter die Lupe nehmen, ist nicht jeder-
mann Sache.
>
>> Egal, wohin Du auch l�ufst, vor Dir selbst entkommst Du nicht. Das
>> Selbst, der selbstversorgende Supermarkt. Man m�chte aber doch mal
>> gerne ein paar exotische Fr�chte, und die gibt es da nicht und
>> werden woanders gesucht. Solch exotisches ist z. B. der Vergleich
>> der Welt mit einem Netz, in welchem sich alle Teile (so als w�ren
>> sie Spiegel, Kristalle) in allen anderen Teilen spiegeln. Bei
>> Meister Eckhart dagegen geht es haupts�chlich um Gott, wie er sich
>> in all seinen Kreaturen wiederspiegelt, sich dort selbst gef�llt.
>
> Eine sehr w�rtliche, einfache Interpretation von Eckharts
> Spiegelgleichnis ist: Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich mein
> Spiegelbild. Eckhart hat in die Spiegel geschaut, und Gott gesehen,
> sein Spiegelbild.
>
> Das ist nat�rlich eine Interpretation von Eckharts Bericht. Wenn ich
> selber herausfinden will, was es damit auf sich hat, muss ich schon
> selber nachschauen.
>
>>> Eckhart hat seine Erfahrung, sein Erleben, seine Wahrnehmungen
>>> erfahren, erlebt, wahrgenommen, und dar�ber berichtet. Diesen Bericht
>>> hat er in Bildern ausgedr�ckt wie dem von den Spiegeln, oder dem von
>>> der Sch�pfung, die von Gott spricht.
>>
>> F�r ihn ist alles Gott,
>
> Da w�re der ehrw�rdige Williams aber nicht zufrieden!
Nein. Die orthodoxe Meinung ist ja, da� wir Gottes Gesch�pfe sind,
die dazu da sind, ihn anzubeten, seine Gebote zu beachten. Wenn wir
nicht folgen, werden wir bestraft.
> Jetzt hat er doch auf zw�lf Seiten PDF genau erkl�rt, dass Eckhart das
> eben gerade nicht so gemeint hat. ;)
>
>> in allem ist Gott.
>
> Damit schon.
>
> Da ich nicht an G�tter glaube, habe ich auch keinen Einsatz im Spiel
> um die rechteste Ansicht zum Thema "Immanenz oder Transzendenz",
> "Pantheismus oder Panentheismus". Aber unter denen, die das wichtig
> finden, ist das ein sehr ernsthaftes Thema. Die werden echt w�tend
> aufeinander.
Ja, einen pers�nlichen Gott gilt es zu verteidigen gegen alle Ungl�ubigen.
>
>> Wenn Du das mit der Buddha-Natur vergleichst, ist auch alles
>> Buddha-Natur, in allem ist die Buddha-Natur, einmal in der einen
>> Form, dann wieder in einer anderen Form. Die Formen ver�ndern sich
>> im Laufe der Zeit, sie "werden".
>
> Ja. Und wenn sich eine Form in jeder Einzelheit ver�ndert hat, wenn
> sie gar nichts mehr gemeinsam hat mit ihrer Ursprungsform - dann ist
> die Menge der Gemeinsamkeiten mit der Ursprungsform eben leer. Das
> haben alle Formen gemeinsam.
Wellenberge und Wellent�ler heben sich auf. Doppelspaltversuch.
>
> Um aus diesem intellektuellen Spielchen mit der Leerheit auch einen
> bleibenden "Weisheits"- oder "Einsichts"-Gewinn zu ziehen, um die
> Leerheit "leuchten zu sehen", die polierten Juwelen im Netz beim
> gegenseitigen Reflektieren zu erleben, kann ich die Leere der Formen
> aber nicht st�ndig mit neuen Bedeutung f�llen, sondern muss ihnen zu
> ihren eigenen Bedingungen begegnen.
Der Leerheit mit innerer Leere begegnen, damit Du eins wirst mit der
Leere. Wirklich sehr erstrebenswert f�r manche Leute. Warum nur
nicht f�r mich?
>>> Wobei in der buddhistischen �berlieferung, und auch bei Eckhart und
>>> �hnlichen Lehrern, immer das selber Ausprobieren im Vordergrund steht;
>>> auf die Probe stellen, nachschauen, ob das auch f�r mich wirklich so
>>> ist wie es der Typ mit der Glatze immer sagt.
>>
>> Welche Glatze meinst Du jetzt. Es laufen viele Glatzen rum.
>
> Egal welche, ob die Kutte nun safranfarben, braun oder schwarz ist,
> oder ob die Kutte ein Anzug ist oder Jeans mit T-Shirt, ober ob �ber
> der Glatze noch Haare wachsen, oder ob der Typ eigentlich eine Frau
> ist.
>
> <...>
>
>>>> Wozu eigentlich meditieren: ist nicht das ganze Leben eine Art
>>>> Meditation?
>>>
>>> Nur, wenn Du es dazu machst. Absichtliches Handeln schafft
>>> Wirklichkeit usw. Von selber kommt das nicht.
>>
>> Die Taoisten sagen, da� alles von selber kommt: wu wei
>
> Sie sagen auch, dass aus Lehm Gef�sse geformt werden, damit das leere
> Volumen einen Nutzen hat. Und das Gegenteil betonen sie ebenfalls,
> dass es das leere Volumen im Gef�ss ist, um das es geht. Aber der
> Lehm muss schon geformt werden, damit das leere Volumen nicht bloss
> potentiell da ist im Klumpen Lehm und im Raum. (Dao De Jing 11, wenn
> Du's nachlesen willst.)
Du musst in der Birne leer sein. Leute mit Stroh in der Birne d�rften da
nicht allzu viele Schwierigkeiten haben.
:-D
D. S.
> "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb:
>
>> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:
>>
>>> F�r ihn ist alles Gott,
>>
>> Da w�re der ehrw�rdige Williams aber nicht zufrieden!
>
> Nein. Die orthodoxe Meinung ist ja, da� wir Gottes Gesch�pfe sind,
> die dazu da sind, ihn anzubeten, seine Gebote zu beachten. Wenn wir
> nicht folgen, werden wir bestraft.
Hm. Deiner Empfehlung, das ganze PDF zu lesen, hatte ich entnommen,
dass Du es selber auch schon gelesen hattest.
Isjaauchegal.
> Du musst in der Birne leer sein. Leute mit Stroh in der Birne
> d�rften da nicht allzu viele Schwierigkeiten haben.
Bestenfalls ein Strohfeuer.
Dao De Jing, Lau-zi http://manybooks.net :
11. The thirty spokes unite in the one nave; but it is on the
empty space (for the axle), that the use of the wheel
depends. Clay is fashioned into vessels; but it is on their
empty hollowness, that their use depends. The door and
windows are cut out (from the walls) to form an apartment;
but it is on the empty space (within), that its use depends.
Therefore, what has a (positive) existence serves for
profitable adaptation, and what has not that for (actual)
usefulness.
Kapitel 11, Tao-Te- King, Reclam:
Man knetet Ton zurecht
Zum Trinkger�ソスt:
Eben dort, wo keiner ist,
Ist des Ger�ソスtes Brauchbarkeit.
http://www.shiatsu-austria.at/einfuehrung/kultur_7.htm :
"Geringer werden und wieder geringer werden,
um zum Nicht-Handeln zu kommen.
Nicht-Handeln
und nichts bleibt ungetan"
:-D
D. S.
> Kapitel 11, Tao-Te- King, Reclam:
>
> Man knetet Ton zurecht
> Zum Trinkger�t:
> Eben dort, wo keiner ist,
> Ist des Ger�tes Brauchbarkeit.
Er fuellt das Gefaess mit Unrat
und weist doch immer wieder auf das leere Gefaess
Dein Topf ist unbrauchbar.
Lol.
D. S.
jaja, lach du nur -
bis Mutti dich Milch hoelen schickt...
>
> D. S.
>>>> Wozu eigentlich meditieren: ist nicht das ganze Leben eine Art
>>>> Meditation?
>>>
>>> Nur, wenn Du es dazu machst. Absichtliches Handeln schafft
>>> Wirklichkeit usw. Von selber kommt das nicht.
>>
>> Die Taoisten sagen, da� alles von selber kommt: wu wei
>
> Sie sagen auch, dass aus Lehm Gef�sse geformt werden, damit das leere
> Volumen einen Nutzen hat. Und das Gegenteil betonen sie ebenfalls,
> dass es das leere Volumen im Gef�ss ist, um das es geht. Aber der
> Lehm muss schon geformt werden, damit das leere Volumen nicht bloss
> potentiell da ist im Klumpen Lehm und im Raum. (Dao De Jing 11, wenn
> Du's nachlesen willst.)
>
Dieser letzte Satz von Dir ist wirklich sehr interessant:
Ohne Gef�� hat die Leere keine Heimat. Ohne Gef�� ist die Leere beliebig,
Ohne Gef�� hat sie hat keinen Ort, wo sie ihre Wirkung entfalten kann.
Andererseits haben Gef��e oder Formen es so an sich, da� sie begrenzen:
Sie sind r�umlich begrenzt. Sie haben einen Anfang und ein Ende, sind
verg�nglich, haben eine bestimmte Ausdehnung. Auch der menschliche
Verstand ist begrenzt. Gedanken wiegen schwer, sind verg�nglich.
:-)
D. S.
> "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
> news:hbp9o9$5p0$1...@news.eternal-september.org...
> > "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:
> >
> >> "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
> >>
>
> >>>> Wozu eigentlich meditieren: ist nicht das ganze Leben eine Art
> >>>> Meditation?
> >>>
> >>> Nur, wenn Du es dazu machst. Absichtliches Handeln schafft
> >>> Wirklichkeit usw. Von selber kommt das nicht.
> >>
> >> Die Taoisten sagen, da� alles von selber kommt: wu wei
> >
> > Sie sagen auch, dass aus Lehm Gef�sse geformt werden, damit das leere
> > Volumen einen Nutzen hat. Und das Gegenteil betonen sie ebenfalls,
> > dass es das leere Volumen im Gef�ss ist, um das es geht. Aber der
> > Lehm muss schon geformt werden, damit das leere Volumen nicht bloss
> > potentiell da ist im Klumpen Lehm und im Raum. (Dao De Jing 11, wenn
> > Du's nachlesen willst.)
> >
> Dieser letzte Satz von Dir ist wirklich sehr interessant:
> Ohne Gef�� hat die Leere keine Heimat.
Wo ein Gefaess ist ist nicht Leere.
> Ohne Gef�� ist die Leere beliebig,
Weder beliebig noch in irgendeiner Ordnung -
leer ist leer - nix ist nix.
> Ohne Gef�� hat sie hat keinen Ort, wo sie ihre Wirkung entfalten kann.
Weder in der Leere noch aus der Leere enstehen irgendwelche Wirkungen.
Waere dem nixht so, dann waere Nibbana nicht Erloesung - sondern nur eine
andere Form des Leids.
Selbst die Goetter muessen genaehrt werden.
> Andererseits haben Gef��e oder Formen es so an sich, da� sie begrenzen:
> Sie sind r�umlich begrenzt. Sie haben einen Anfang und ein Ende, sind
> verg�nglich, haben eine bestimmte Ausdehnung.
Der (leere) Raum hat nur eine Eigenschaft die Bedingung ist fuer seine
Existenz : Distanz
Wenn das auch noch wegfaellt - was haben wir dann ?
Richtig : Nibbana
> Auch der menschliche Verstand ist begrenzt.
Du bist ein Mensch, dein Verstand ist begrenzt.
Dabei koennen wir es belassen.
> Gedanken wiegen schwer,
Gedanken, Geist, besitzt die faehigkeit nicht in einem
Schwerefeld Gewicht anzunehmen - das ist auch der Grund dafuer, dass
Geist und Gedanken keine Position im Raum haben, deshalb ist der
Erkenntnis-Schluss, Geist waere im Gehirn positioniert auch nur halbwahr.
> sind verg�nglich.
Manche, wie man sehr schoen hier sehen kann, kleben allerdings
an den Chakraehen wie Hundekack am Schuh
> :-)
Also ich finde dein Theater nicht (mehr) Lustich.
Ich hab mal gedacht, da koennte noch was bei rauskommen, aber letztlich
agierst du so wie Aeggie oder Woelfchen und solche Internet-Fluesterer :
Irh wollt schon lange nichts mehr mitteilen, koennt keine wirkung mehr
entfallten und begnuegt euch damit einfach irgendwelche Reaktionen zu
bekommen : " ... haha, jetzt hast du ja doch wieder geantwortet"
mfG
auweia
Die menschliche H�lle ist ein Gef��, ein Ort wo Gedanken stattfinden. Wenn
ich meditiere und mich meiner Gedanken entledige, bin ich in gewisser Weise
ein leeres Gef��. Worum geht es denn sonst bei diesem Gequassel um "Leere".
>
>> Ohne Gef�� ist die Leere beliebig,
>
> Weder beliebig noch in irgendeiner Ordnung -
> leer ist leer - nix ist nix.
Das Tao ist beliebig, solange es keine bestimmte Formen annimmt.
>
>> Ohne Gef�� hat sie hat keinen Ort, wo sie ihre Wirkung entfalten kann.
>
> Weder in der Leere noch aus der Leere enstehen irgendwelche Wirkungen.
> Waere dem nixht so, dann waere Nibbana nicht Erloesung - sondern nur eine
> andere Form des Leids.
Ja, aber Du bist ein Gef��, und deswegen gibt's da keine totale Leere.
Du bist erst erl�st, wenn Dein Sch�pfer (wer oder was immer das auch sein
mag) das will. Du bist nicht die Leere, Du kannst Dir das einbilden,
solange
Du willst, die Leere ist etwas ungeschaffenes.
>
> Selbst die Goetter muessen genaehrt werden.
>
Ja, die G�tter brauchen auch Energie, damit sie in unserer Raumzeit
wirken k�nnen. Alles was in unserer Raumzeit wirkt, ben�tigt Energie,
nur mit Energie kann was erschaffen werden, das Know-how braucht nicht
von dieser Welt zu sein.
>> Andererseits haben Gef��e oder Formen es so an sich, da� sie begrenzen:
>> Sie sind r�umlich begrenzt. Sie haben einen Anfang und ein Ende, sind
>> verg�nglich, haben eine bestimmte Ausdehnung.
>
> Der (leere) Raum hat nur eine Eigenschaft die Bedingung ist fuer seine
> Existenz : Distanz
>
Ich meinte mit der Begrenzung durch Formen eine Art Abgrenzung, Trennung:
der universelle Geist schafft sich individuelle Bewu�tseine, die einen
K�rper
sprich ein Gef�� ben�tigen. Dadurch da� diese individuellen Bewu�tseine
an K�rper gebunden sind, ist ihr Erkenntnishorizont aufgrund der k�rper-
lichen Sinne begrenzt. W�ren diese Bewu�tseine nicht in K�rpern gefangen,
w�re ihr Horizont gr��er. So meinte ich das eigentlich.
> Wenn das auch noch wegfaellt - was haben wir dann ?
> Richtig : Nibbana
Schei� Nirvana.
>
>> Auch der menschliche Verstand ist begrenzt.
>
> Du bist ein Mensch, dein Verstand ist begrenzt.
> Dabei koennen wir es belassen.
>
>> Gedanken wiegen schwer,
>
> Gedanken, Geist, besitzt die faehigkeit nicht in einem
> Schwerefeld Gewicht anzunehmen - das ist auch der Grund dafuer, dass
> Geist und Gedanken keine Position im Raum haben, deshalb ist der
> Erkenntnis-Schluss, Geist waere im Gehirn positioniert auch nur halbwahr.
>
Ja, sind wie der Geist. Man meint, sie w�ren nur im Hirni.
Es gab aber schon Geist, bevor es Hirne gab.
>> sind verg�nglich.
>
> Manche, wie man sehr schoen hier sehen kann, kleben allerdings
> an den Chakraehen wie Hundekack am Schuh
>
Gedanken zu haben, braucht man sich nicht zu sch�men. Der Kopf ist
zum Denken da. Wozu hat denn der Mensch soviel graue Hirnmasse:
nur zum Beten, zum Meditieren, zum Gedanken verscheuchen? Alles
hat seine Bewandtnis.
> Also ich finde dein Theater nicht (mehr) Lustich.
> Ich hab mal gedacht, da koennte noch was bei rauskommen, aber letztlich
> agierst du so wie Aeggie oder Woelfchen und solche Internet-Fluesterer :
> Irh wollt schon lange nichts mehr mitteilen, koennt keine wirkung mehr
> entfallten und begnuegt euch damit einfach irgendwelche Reaktionen zu
> bekommen : " ... haha, jetzt hast du ja doch wieder geantwortet"
>
>
Ich will hier niemandem was einfl�stern, niemanden herausfordern. Dein
Hirn mu�t Du dir schon selber waschen. Daf�r bin ich nicht zust�ndig.
Aber irgendwas t�rnt Dich wohl an an meinem Gelaber, sonst w�rdest
Du ja nicht antworten.
:-D
D. S.
> Die menschliche H�lle ist ein Gef��, ein Ort wo Gedanken stattfinden.
Jau, der Gedankensack.
> Wenn
> ich meditiere und mich meiner Gedanken entledige, bin ich in gewisser Weise
> ein leeres Gef��.
jaja...
> Worum geht es denn sonst bei diesem Gequassel um "Leere".
ja, auch um hohle Nuesse, leere Beutel, alles wo im Drumrum nix drum ist.
> Das Tao ist beliebig, solange es keine bestimmte Formen annimmt.
Beliebig, soso...
> Ja, aber Du bist ein Gef��, und deswegen gibt's da keine totale Leere.
jau, ich bin auch Gedankensack.
> Du bist erst erl�st, wenn Dein Sch�pfer (wer oder was immer das auch sein
> mag) das will. Du bist nicht die Leere, Du kannst Dir das einbilden,
> solange Du willst, die Leere ist etwas ungeschaffenes.
Ach, du leiber Schoepfer, so viele worte um nichts.
> Ja, die G�tter brauchen auch Energie, damit sie in unserer Raumzeit
> wirken k�nnen. Alles was in unserer Raumzeit wirkt, ben�tigt Energie,
> nur mit Energie kann was erschaffen werden, das Know-how braucht nicht
> von dieser Welt zu sein.
Jaja, fuetter du mal an, vielleicht beisst ja einer...
> > Der (leere) Raum hat nur eine Eigenschaft die Bedingung ist fuer seine
> > Existenz : Distanz
> >
> Ich meinte mit der Begrenzung durch Formen eine Art Abgrenzung, Trennung:
> der universelle Geist schafft sich individuelle Bewu�tseine, die einen
> K�rper
> sprich ein Gef�� ben�tigen. Dadurch da� diese individuellen Bewu�tseine
> an K�rper gebunden sind, ist ihr Erkenntnishorizont aufgrund der k�rper-
> lichen Sinne begrenzt. W�ren diese Bewu�tseine nicht in K�rpern gefangen,
> w�re ihr Horizont gr��er. So meinte ich das eigentlich.
Jaja, stecken alle in einem Sack...
> Schei� Nirvana.
Ja kuck, das ist doch mal ein klares statement.
> Ja, sind wie der Geist. Man meint, sie w�ren nur im Hirni.
> Es gab aber schon Geist, bevor es Hirne gab.
Ja?
Wo denn ?
Son Quatsch...
> Gedanken zu haben, braucht man sich nicht zu sch�men. Der Kopf ist
> zum Denken da. Wozu hat denn der Mensch soviel graue Hirnmasse:
> nur zum Beten, zum Meditieren, zum Gedanken verscheuchen? Alles
> hat seine Bewandtnis.
Selbst verstaendlich...
> Ich will hier niemandem was einfl�stern, niemanden herausfordern. Dein
> Hirn mu�t Du dir schon selber waschen. Daf�r bin ich nicht zust�ndig.
> Aber irgendwas t�rnt Dich wohl an an meinem Gelaber, sonst w�rdest
> Du ja nicht antworten.
Tja, diesen erbaermlichen Zustand hatte ich ja gerade noch beschrieben.
und patsch - schon gehts los.
Dir wird hoechstwahrscheinlich nicht einleuchten, wie sehr du deine
Schriebel damit selber als Gegenstandlose Schnatterei abgewertet hast.
Servus
Mit dem Drumrum geht es los, da drehen sich dann die R�derchen in Deinem
Hirni schneller, Du kommst in eine h�here Gangart, wenn Du kurz nach dem
Aufwachen ins Wachbewu�tsein �berwechselst. Im Wachzustand brauchst
Du bzw. braucht Dein Hirni mehr Energie als wenn es dahind�mmert, tr�umt
oder sich im Tiefschlaf befindet.
>
>> Das Tao ist beliebig, solange es keine bestimmte Formen annimmt.
>
> Beliebig, soso...
>
>> Ja, aber Du bist ein Gef��, und deswegen gibt's da keine totale Leere.
>
> jau, ich bin auch Gedankensack.
Ja, so kann man das auch ausdr�cken.
>
>> Du bist erst erl�st, wenn Dein Sch�pfer (wer oder was immer das auch
>> sein
>> mag) das will. Du bist nicht die Leere, Du kannst Dir das einbilden,
>> solange Du willst, die Leere ist etwas ungeschaffenes.
>
> Ach, du leiber Schoepfer, so viele worte um nichts.
Das Nichts ist nur eine Frage der Zeit. Manche Ichs k�nnen es nicht
erwarten m�glichst fr�h schon zu "ersterben" (das ist gerade Quassel hoch
drei).
>
>> Ja, die G�tter brauchen auch Energie, damit sie in unserer Raumzeit
>> wirken k�nnen. Alles was in unserer Raumzeit wirkt, ben�tigt Energie,
>> nur mit Energie kann was erschaffen werden, das Know-how braucht nicht
>> von dieser Welt zu sein.
>
> Jaja, fuetter du mal an, vielleicht beisst ja einer...
>
>> > Der (leere) Raum hat nur eine Eigenschaft die Bedingung ist fuer seine
>> > Existenz : Distanz
>> >
>> Ich meinte mit der Begrenzung durch Formen eine Art Abgrenzung,
>> Trennung:
>> der universelle Geist schafft sich individuelle Bewu�tseine, die einen
>> K�rper
>> sprich ein Gef�� ben�tigen. Dadurch da� diese individuellen Bewu�tseine
>> an K�rper gebunden sind, ist ihr Erkenntnishorizont aufgrund der k�rper-
>> lichen Sinne begrenzt. W�ren diese Bewu�tseine nicht in K�rpern
>> gefangen,
>> w�re ihr Horizont gr��er. So meinte ich das eigentlich.
>
> Jaja, stecken alle in einem Sack...
>
>> Schei� Nirvana.
>
> Ja kuck, das ist doch mal ein klares statement.
>
>> Ja, sie sind wie der Geist. Man meint, sie w�ren nur im Hirni.
>> Es gab aber schon Geist, bevor es Hirne gab.
>
> Ja?
> Wo denn ?
> Intelligenz, Knoff-hoff. Sogar Einzeller haben Geist, haben Leben.
Zwei Einzeller namens Eizelle und Samenzelle machen Hochzeit und
produzieren lauter Nachkommen: Das Endergebnis bist Du. Wo haben
wir denn sonst noch Geist: die Formen und Muster in der Natur lassen
auf einen h�heren Geist schlie�en, die Gesetzm��igkeiten in der Natur.
> Son Quatsch...
>
Und was bedeutet dann die Redewendung: "Seinen Geist aufgeben"?
>> Gedanken zu haben, braucht man sich nicht zu sch�men. Der Kopf ist
>> zum Denken da. Wozu hat denn der Mensch soviel graue Hirnmasse:
>> nur zum Beten, zum Meditieren, zum Gedanken verscheuchen? Alles
>> hat seine Bewandtnis.
>
> Selbst verstaendlich...
>
>> Ich will hier niemandem was einfl�stern, niemanden herausfordern. Dein
>> Hirn mu�t Du dir schon selber waschen. Daf�r bin ich nicht zust�ndig.
>> Aber irgendwas t�rnt Dich wohl an an meinem Gelaber, sonst w�rdest
>> Du ja nicht antworten.
>
> Tja, diesen erbaermlichen Zustand hatte ich ja gerade noch beschrieben.
> und patsch - schon gehts los.
Ja, Schnatter Schnatter.
>
> Dir wird hoechstwahrscheinlich nicht einleuchten, wie sehr du deine
> Schriebel damit selber als Gegenstandlose Schnatterei abgewertet hast.
Oh, das macht nichts. Kennst Du Gisela Schl�ter, die TV Quassel-
Strippe. Die konnte sich richtig gut selbst auf die Schippe nehmen;
die ist auf immer und ewig als Quasseltante in die Geschichte einge-
gangen. Gegen die bin ich gar nichts.
:-)
D. S.
> Mit dem Drumrum geht es los, da drehen sich dann die R�derchen in Deinem
> Hirni schneller, Du kommst in eine h�here Gangart, wenn Du kurz nach dem
> Aufwachen ins Wachbewu�tsein �berwechselst.
Noe, das trifft alles auf mich nicht zu.
> Im Wachzustand brauchst
> Du bzw. braucht Dein Hirni mehr Energie als wenn es dahind�mmert, tr�umt
> oder sich im Tiefschlaf befindet.
Mein Gehirn ist durchgaengig gut versorgt, und Schwankungen im
Energiebedarf spielen da keine Rolle.
> Das Nichts ist nur eine Frage der Zeit.
Da gibt es nix zu fragen...
Nix ist nix.
Aber deine Meinungen seien dir unbenommen.
> Manche Ichs k�nnen es nicht
> erwarten m�glichst fr�h schon zu "ersterben" (das ist gerade Quassel hoch
> drei).
Jo.
Und warum haust du das dann so raus -
hast du gar keinen Respekt vor Menschen die nicht du sind ?
> >> Schei� Nirvana.
> >
> > Ja kuck, das ist doch mal ein klares statement.
> Und was bedeutet dann die Redewendung: "Seinen Geist aufgeben"?
Keine Ahnung.
Ist vielleicht was katholisches?
> > Dir wird hoechstwahrscheinlich nicht einleuchten, wie sehr du deine
> > Schriebel damit selber als Gegenstandlose Schnatterei abgewertet hast.
>
> Oh, das macht nichts. Kennst Du Gisela Schl�ter, die TV Quassel-
> Strippe. Die konnte sich richtig gut selbst auf die Schippe nehmen;
> die ist auf immer und ewig als Quasseltante in die Geschichte einge-
> gangen. Gegen die bin ich gar nichts.
Ja, aber du nimmst dich ja nicht selbst auf die Schippe,
oder jemand anderen. Humor ist nicht wenn man trotzdem lacht,
und sogar dazu fehlen dir einfach die Pointen.
Schade drum, soviele Buchstaben und kein Geist.
Aber wie sagte meine Oma immer : Weg mit Schaden,
oder auch der Willie : Schwund is ueberall.
> :-)
>
> D. S.
mit aussergewoehnlichfreundlichen Gruessen
f
Hauptsache es tickt richtig.
>
>> Das Nichts ist nur eine Frage der Zeit.
>
> Da gibt es nix zu fragen...
> Nix ist nix.
> Aber deine Meinungen seien dir unbenommen.
>
>> Manche Ichs k�nnen es nicht
>> erwarten m�glichst fr�h schon zu "ersterben" (das ist gerade Quassel
>> hoch
>> drei).
>
> Jo.
> Und warum haust du das dann so raus -
> hast du gar keinen Respekt vor Menschen die nicht du sind ?
>
Mu� ich das haben. Erbittest Du Dir mehr Respekt? Oh, sorry
Sir. Oder spreche ich gar mit einer "sie".
>> >> Schei� Nirvana.
>> >
>> > Ja kuck, das ist doch mal ein klares statement.
>
>> Und was bedeutet dann die Redewendung: "Seinen Geist aufgeben"?
>
> Keine Ahnung.
> Ist vielleicht was katholisches?
Vielleicht.
>
>> > Dir wird hoechstwahrscheinlich nicht einleuchten, wie sehr du deine
>> > Schriebel damit selber als Gegenstandlose Schnatterei abgewertet hast.
>>
>> Oh, das macht nichts. Kennst Du Gisela Schl�ter, die TV Quassel-
>> Strippe. Die konnte sich richtig gut selbst auf die Schippe nehmen;
>> die ist auf immer und ewig als Quasseltante in die Geschichte einge-
>> gangen. Gegen die bin ich gar nichts.
>
> Ja, aber du nimmst dich ja nicht selbst auf die Schippe,
> oder jemand anderen. Humor ist nicht wenn man trotzdem lacht,
> und sogar dazu fehlen dir einfach die Pointen.
Jetzt soll ich auch noch Pointen liefern. Anspruchsvoll bist Du ja
schon gar nicht...
>
> Schade drum, soviele Buchstaben und kein Geist.
>
Was w�re denn geistreich. F�r immer verstummen?
> Aber wie sagte meine Oma immer : Weg mit Schaden,
> oder auch der Willie : Schwund is ueberall.
Wei�t Du, alles nutzt sich ab. Wer sich verausgabt, erlebt auch
Schwund. Gehirnzellen k�nnen sich aber bis ans Lebensende
immer wieder neu vernetzen. Da findet ein st�ndiger Umbau
statt. Wichtig ist nur dass man das Hirni nicht einrosten l��t. Beim
zuviel Meditieren kann das leicht passieren.....
:-)
>
mit aussergewoehnlichfreundlichen Gruessen
>
ja, Du mich auch.
D. S.
"As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Freimann-Gefecht-9F...@news.1und1.de...
Ach Du heilige Schei... der Anhut hier immer noch mit seiner Scientology
Obermackermasche. Lasse den jungen Mensch mal ihre Lebensfreude
und ersticke sie nicht mit deinem Drecksarkasmus. Mit dir wird es
hier erdr�ckend und kalt.
Da gehe ich mal lieber gleich wieder.
bai, bai
"wiegen schwer" (nicht befriedigend); "verg�nglich": die buddhistischen
Fachbegriffe kommen Dir schon leichter von der Tastatur als noch vor
kurzem.
Ritter der Kokosnuss schw�bisch:
http://www.youtube.com/watch?v=v8TK3K2fxYY
D. S.