In der Gegenwart leben hei�t, aus Wellen Teilchen machen. Solange ich nicht
in der Gegenwart bin, sind alle Teilchen verschwommen (blurred, unscharf),
in die L�nge gezogen, langwellig. Im Ultrakurzwellenbereich k�nnen T�ne
sehr genau wiedergegeben werden. Der Klang ist brilliant. So wie es mit
den T�nen ist, ist es auch mit den Bildern. Je k�rzer die Momentaufnahmen
hintereinander, umso genauer, detaillierter das Bild, das wir von der
"Realit�t"
haben. In jedem dieser sehr kurzen Momente der Gegenwart machen wir
aus den Wellen Teilchen beziehungsweise Materie zum Anfassen.
Solange man nicht in der Gegenwart ist, nicht hinschaut, ist die Welt
verschwommen. Der bewu�te wachsame Geist erschafft jeden Moment,
macht Verschwommenes, Langwelliges kurzwellig, macht es zu Teilchen,
zu Materie.
Wenn ich tr�ume, werden Momente nicht mehr so exakt auseinanderge-
halten, flie�en ineinander. Im Traum flie�t alles ineinander; welche Zeit
wir da haben, spielt im Traum keine Rolle mehr: es mischen sich gedachte
Bilder zu einer phantastischen Welt, in der scheinbar alles m�glich ist.
Man kann fliegen. Die Schwerkraft spielt im Traum keine Rolle. Wir
haben im Traum kein Zeitgef�hl mehr. Es k�nnen auch Eindr�cke der
Zukunft mit hineinspielen und Ahnungen von dem was kommt oder
kommen k�nnte. Man kann alles sein im Traum, darf alles nichtausgelebte
ausleben. Sobald ich wach werde, entschwindet das Verschwommene,
das Unscharfe und macht dem Wachbewu�tsein, dem "Ich" Platz, welches
aus Verschwommenem genaue Bilder macht, aus dem Wellenbrei die
sch�nsten, brilliantesten T�ne macht. Musik hat Wellennatur, ist geistiger
als ein Gegenstand, der aus stehenden Wellen besteht und so den
Eindruck von Materie vermittelt. Die Materie ist fest, greifbar, weil es
verfestigte Energie ist. E = m mal c Quadrat. m w�re hiernach E durch
c Quadrat. Gem�� Wikipedia haben wir es mit einer invarianten Masse
zu tun. Masse ist Energie geteilt durch die Lichtgeschwindigkeit. Teilchen
einer Masse haben bestimmte Eigenschaften, n�mlich Energie und Impuls.
Die Werte der invarianten Masse von Zwei- oder Mehrteilchensystemen
sind, anders als die diskreten Massen elementarer Teilchen, kontinuierlich.
Das Kontinuierliche ist dasjenige, was das "Ich" braucht. Abrupte
�nderungen dieses Kontinuierlichen ergeben keinen Sinn mehr f�r das
"Ich".
Wenn man alle Momentaufnahmen wie Negative eines Films �bereinander-
legt, sind keine klaren Formen, Konturen mehr erkennbar; dann
verschwimmt alles mit allem.
Wenn man also von einem Moment �bergeht auf die Betrachtung vieler
solcher Momente, wenn man also nicht mehr die Gegenwart "vor Augen
hat", sich die Welt nur noch "denkt", dann wird Welt wieder unscharf.
Die Wahrnehmung ist die Auftrennung einer Welle (zeitlicher Verlauf) in
einzelne Momente, in welchen Teilchen lokalisiert werden bzw. festge-
halten werden k�nnen. Nur in diesem einen Moment ist das Teilchen
greifbar, fest, ist es Materie.
Man stelle sich soundsoviel Momentaufnahmen pro Sekunde vor, je
mehr Bilder von dem Verlauf aller Teilchen auf ihren entsprechenden
Wellen gemacht werden, umso reeller, wirklicher, sch�rfer werden
diese Teilchen. Ein verwackeltes Bild bei der Kamera ist entsprechend
ein unscharfes Bild. Wenn ich nicht geistesgegenw�rtig bin, sondern
gedankenverloren, weggetreten bin, verschwimmt diese exakte reelle
Welt, bestehend aus lauter Teilchen, wird schemenhaft, die
Wahrnehmung ist getr�bt, verschwommen. Je wacher ich bin, je sch�rfer
der Geist wahrnimmt, umso reeller, materieller ist die Welt, umso
mehr Momentaufnahmen pro Sekunde werden von allen Wellen
gemacht.
Durch die Aneinanderreihung von sehr vielen sehr sehr kurzen
Momenten, Moment-Aufnahmen also, entsteht eine sich in der
Zeit ver�ndernde Realit�t, ein Film, eine Geschichte. Diese Geschichte
ist die Geschichte eines "Ich".
Detmar Schlenk
Detmar Schlenk
> Daraus folgere ich: Meditierende sind in
> Wirklichkeit alles Materialisten.
Du bist wirklich des Wahnsinns fette Beute!
Es gibt doch nur "materielle Welt" - dahinter ist Nichts.
Eine Nicht-Materielle Welt ist doch Illusion, Taeuschung, Halluzination,
Luege.
> Detmar Schlenk
f
--
it's just about music :
noch ein Download und so... (4.08)
http://www.freimanns-music.biz/
Wenn Du Musiker bist, dann kann es nicht sein, da� Du ein reiner
Materialist bist. Das kann ich Dir nicht abkaufen. Erz�hl mir blo�
keinen Schei�.
:-D
D. S.
> Wenn ich tr�ume, werden Momente nicht mehr so exakt auseinanderge-
> halten, flie�en ineinander. Im Traum flie�t alles ineinander; welche Zeit
> wir da haben, spielt im Traum keine Rolle mehr: es mischen sich gedachte
> Bilder zu einer phantastischen Welt, in der scheinbar alles m�glich ist.
> Man kann fliegen.
Man spaltet sich sogar in mehrere Pers�nlichkeiten auf. All die
Figuren, die im Traum auftreten, werden ja von uns selbst erzeugt,
zusammen mit dem Traumselbst.
> Man stelle sich soundsoviel Momentaufnahmen pro Sekunde vor, je
> mehr Bilder von dem Verlauf aller Teilchen auf ihren entsprechenden
> Wellen gemacht werden, umso reeller, wirklicher, sch�rfer werden
> diese Teilchen. Ein verwackeltes Bild bei der Kamera ist entsprechend
> ein unscharfes Bild. Wenn ich nicht geistesgegenw�rtig bin, sondern
> gedankenverloren, weggetreten bin, verschwimmt diese exakte reelle
> Welt, bestehend aus lauter Teilchen, wird schemenhaft, die
> Wahrnehmung ist getr�bt, verschwommen. Je wacher ich bin, je sch�rfer
> der Geist wahrnimmt, umso reeller, materieller ist die Welt, umso
> mehr Momentaufnahmen pro Sekunde werden von allen Wellen
> gemacht.
Ich glaube, ich weiss, was Du meinst - aber ich w�rde dieses
"Aufl�sen/Verschwimmen" und das "sch�rfer werden/Verfestigen" nicht
mit der Wachheit oder M�digkeit, verbinden, sondern mit der Absicht, die
Illustion der Kontinuit�t zu hinterfragen.
Ich kann mich, ganz wach, auf einen Sinneseindruck konzentrieren, bis er
sehr fest und solide wirkt, oder genauso wach, darauf, den selben
Eindruck zu zerlegen, bis er in einzelne Schnappsch�sse zerf�llt.
Ich kann sehr solide Tr�ume haben, oder sehr grobk�rnige,
fadenscheinige, denen ich das Tr�umen anmerke.
Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren w�re
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
Auch unsere Pers�nlichkeit im Wachbewu�tsein ist ein Mischmasch.
Oft widerspricht man sich. Man sollte sich gestatten, vielseitiger zu sein.
Eine immer gleichbleibende Pers�nlichkeit ist eher unnat�rlich, etwas
Zwanghaftes. Das hat was mit der Gesellschaft zu tun, die gleichbleibende
Charaktere besser ausnutzen kann als sprunghafte, launische, eigenwillige.
>
>> Man stelle sich soundsoviel Momentaufnahmen pro Sekunde vor, je
>> mehr Bilder von dem Verlauf aller Teilchen auf ihren entsprechenden
>> Wellen gemacht werden, umso reeller, wirklicher, sch�rfer werden
>> diese Teilchen. Ein verwackeltes Bild bei der Kamera ist entsprechend
>> ein unscharfes Bild. Wenn ich nicht geistesgegenw�rtig bin, sondern
>> gedankenverloren, weggetreten bin, verschwimmt diese exakte reelle
>> Welt, bestehend aus lauter Teilchen, wird schemenhaft, die
>> Wahrnehmung ist getr�bt, verschwommen. Je wacher ich bin, je sch�rfer
>> der Geist wahrnimmt, umso reeller, materieller ist die Welt, umso
>> mehr Momentaufnahmen pro Sekunde werden von allen Wellen
>> gemacht.
>
> Ich glaube, ich weiss, was Du meinst - aber ich w�rde dieses
> "Aufl�sen/Verschwimmen" und das "sch�rfer werden/Verfestigen" nicht
> mit der Wachheit oder M�digkeit, verbinden, sondern mit der Absicht, die
> Illustion der Kontinuit�t zu hinterfragen.
Mit Absicht etwas zu hinterfragen, indem ich meditiere, w�rde bedeuten, da�
da jemand ist, der hinterfr�gt. Und ich dachte immer, beim Meditieren geht
es
darum, sich nicht mehr zu unterscheiden. Aber es stimmt doch, da� wenn man
gedankenverloren ist, man in diesem Moment nicht voll da ist. Das beobachte
ich bei anderen Menschen sehr oft. Gedanken lenken ab, man passt weniger
auf sich auf, man ist nicht voll Herr der Situation
>
> Ich kann mich, ganz wach, auf einen Sinneseindruck konzentrieren, bis er
> sehr fest und solide wirkt, oder genauso wach, darauf, den selben
> Eindruck zu zerlegen, bis er in einzelne Schnappsch�sse zerf�llt.
Das k�nnen aber mit Sicherheit nicht viele. Unser Gehirn macht aus
Wahrnehmungen immer eine Story, damit es irgendeinen Sinn gibt.
30 Schnappsch�sse pro Sekunde werden i. a. nicht mehr als Einzelbilder
wahrgenommen, da m�sste man schon sehr gute Augen haben. Bei mir
ist das nicht der Fall.
>
> Ich kann sehr solide Tr�ume haben, oder sehr grobk�rnige,
> fadenscheinige, denen ich das Tr�umen anmerke.
Also ich hatte Tr�ume, die waren sogar noch besser, begl�ckender
als die Wachrealit�t. Die waren so abgefahren, da� man besser nicht
dar�ber erz�hlt.
:-)
D. S.
> "As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:Freimann-Gefecht-01...@news.1und1.de...
> > In article <hceano$v88$1...@news.eternal-september.org>,
> > "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:
> >
> >
> >> Daraus folgere ich: Meditierende sind in
> >> Wirklichkeit alles Materialisten.
> >
> > Du bist wirklich des Wahnsinns fette Beute!
> >
> > Es gibt doch nur "materielle Welt" - dahinter ist Nichts.
> >
> > Eine Nicht-Materielle Welt ist doch Illusion, Taeuschung, Halluzination,
> > Luege.
>
> Wenn Du Musiker bist, dann kann es nicht sein, da� Du ein reiner
> Materialist bist.
Wieso das denn?
Musik ist nur bewegte Luft!
> Das kann ich Dir nicht abkaufen. Erz�hl mir blo�
> keinen Schei�.
Ich weiss ja nicht was du jetzt schon wieder dein Leben lang an
Erwartungen im Zusammenhang mit Musik kultiviert hast...
Oder warum du meinst ein kanllharter materialist waere nicht faehig die
Grenzen seiner Einstellungen zu erkennen.
Schau mal, wenn man aufhoert nach der wahren Wahrheit zu suchen, und
sich stattgessen Gedanken dahingehend macht, dass Dinge und Sachen
funktionieren sollen, nach einem ganz bestimmten Zweck zum Ziel, dann
merkt man auch als metrialist, dass das Funktionieren materialistischer
Programme Grenzen hat, die ueberschritten werden muessen, damit die
Sachen die man mal so noch realisieren moechte funktionieren.
Oder anders gefrat : Wieso meinst du denn, ein materialist waere nicht
zu Romantick faehig ?
Also den Scheiss haettest du dir besser nicht eingekauft -
und das war bestimmt auch boese ueberteuert.
> Auch unsere Pers�nlichkeit im Wachbewu�tsein ist ein Mischmasch.
Ja, und...
Da gibt es aber eine bestimmte Kontinuitaet, die diese alle
zusammenhaelt - und die sogar daruber entscheiden kann, welche
Mischmaschen zu behalten sind, oder auch nicht.
> Oft widerspricht man sich. Man sollte sich gestatten, vielseitiger zu sein.
> Eine immer gleichbleibende Pers�nlichkeit ist eher unnat�rlich, etwas
> Zwanghaftes. Das hat was mit der Gesellschaft zu tun, die gleichbleibende
> Charaktere besser ausnutzen kann als sprunghafte, launische, eigenwillige.
Ja, und ?
> Mit Absicht etwas zu hinterfragen, indem ich meditiere, w�rde bedeuten, da�
> da jemand ist, der hinterfr�gt. Und ich dachte immer, beim Meditieren geht
> es darum, sich nicht mehr zu unterscheiden.
Auwaeia...
Wo hast du das denn gelernt (gelesen) ?
> Aber es stimmt doch, da� wenn man
> gedankenverloren ist, man in diesem Moment nicht voll da ist. Das beobachte
> ich bei anderen Menschen sehr oft. Gedanken lenken ab, man passt weniger
> auf sich auf, man ist nicht voll Herr der Situation.
Gedanken die ablenken lenken ab, Muedigkeit truebt die Sinne, Illusionen
fuehren zur Wahrnehmung erwarteter oder nicht-erwarteter Erfahrungen.
> > Ich kann mich, ganz wach, auf einen Sinneseindruck konzentrieren, bis er
> > sehr fest und solide wirkt, oder genauso wach, darauf, den selben
> > Eindruck zu zerlegen, bis er in einzelne Schnappsch�sse zerf�llt.
>
> Das k�nnen aber mit Sicherheit nicht viele.
Ja, aber alle koennen es koennen. Jeder kann es lernen, ueben.
> Unser Gehirn macht aus
> Wahrnehmungen immer eine Story, damit es irgendeinen Sinn gibt.
Nicht unser Gehirn - dafuer ist nicht dein Gehirn verantwortlich.
Du kannst mit deinem Gehirn auch anders "Denken" und Erfahren.
> 30 Schnappsch�sse pro Sekunde werden i. a. nicht mehr als Einzelbilder
> wahrgenommen, da m�sste man schon sehr gute Augen haben.
Obwohl das schon wieder ein unzulaessiger ebenenwechsel ist, will ich
darauf mal eingehen. Jeder Cutter und jeder Musicproducer muss die
Faehigkeit besitzen diese Einzel-Eindruecke zu erkennen, sonst kann er
nicht sauber schneiden.
(und frueher haben wir das noch am Band, mit Stift, Schere und Klebeband
gemacht)
> Bei mir ist das nicht der Fall.
Weil du es nicht zu deinem Fall gemacht hast!
Dein Gehirn (unser Gehirn) hat das nicht verursacht.
> Also ich hatte Tr�ume, die waren sogar noch besser, begl�ckender
> als die Wachrealit�t. Die waren so abgefahren, da� man besser nicht
> dar�ber erz�hlt.
Warum nicht?
Werde doch Maerchen oder SciFi-Autor. Vielleicht gefaellt es den
Menschen ja, und dann sind deiner Fantasie nicht sowieso schon keine
Grenzen mehr gesetzt, sondern sie bescheert dir auch noch ein schoenes
Einkommen.
Aber: Auch "Schreiben" will gelernt und geuebt sein.
Allem was man tut muss man auch den erforderlichen Respekt
entgegenbringen.
Das sind alles Super-Spr�che von Dir. Trotzdem ist man als
Musiker kein reiner Materialist, sonst ist die Musik Scheisse.
Ich w�rde an Deiner Art Musik h�ren, wie sehr oder wie
wenig Du Materialist bist. Wenns ums �berleben geht, sind wir
alle Materialisten. Musik ist ja nicht �berlebensnotwendig.
Musik wie die von einem Naabtal-Duo und sonstigen Alpen-
dudlern und Herz und Schmerzjodlern ist f�r mich einfach nur
bescheuertes kommerzielles Ges�lze, um alten Omis das Geld
aus der Tasche zu ziehen. Die Musik ist nicht sehr intelligent,
nicht sehr geistreich, spricht nur Doofies und total einfach
gestrickte Menschen an. Von dieser Sorte Musikmacher gibt
es bei uns in Deutschland leider viel zu viele. Mit der
urspr�nglichen Stubenmusik, der urspr�nglichen volkst�mlichen
Musik hat das nicht mehr viel zu tun. Das sind alles Abstauber
und widerliche Schleimer.
:-)
D. S.
Ja, aus reiner Zweckm��igkeit.
>
>> Oft widerspricht man sich. Man sollte sich gestatten, vielseitiger zu
>> sein.
>> Eine immer gleichbleibende Pers�nlichkeit ist eher unnat�rlich, etwas
>> Zwanghaftes. Das hat was mit der Gesellschaft zu tun, die
>> gleichbleibende
>> Charaktere besser ausnutzen kann als sprunghafte, launische,
>> eigenwillige.
>
> Ja, und ?
Mich st�rt es zum Beispiel nicht, wenn unter Freimann-Gefecht sehr
unterschiedliche Charaktere am Werk sind. Ich denke, ich habe da
schon unterschiedliche Charaktere herausgeh�rt. Es ist nicht immer die
gleiche Person.
>
>> Mit Absicht etwas zu hinterfragen, indem ich meditiere, w�rde bedeuten,
>> da�
>> da jemand ist, der hinterfr�gt. Und ich dachte immer, beim Meditieren
>> geht
>> es darum, sich nicht mehr zu unterscheiden.
>
> Auwaeia...
> Wo hast du das denn gelernt (gelesen) ?
Irgendwo. In einem Buch �ber Zen-Meditation.
>
>> Aber es stimmt doch, da� wenn man
>> gedankenverloren ist, man in diesem Moment nicht voll da ist. Das
>> beobachte
>> ich bei anderen Menschen sehr oft. Gedanken lenken ab, man passt weniger
>> auf sich auf, man ist nicht voll Herr der Situation.
>
> Gedanken die ablenken lenken ab, Muedigkeit truebt die Sinne, Illusionen
> fuehren zur Wahrnehmung erwarteter oder nicht-erwarteter Erfahrungen.
Ja, siehste. So ist es doch.
>
>> > Ich kann mich, ganz wach, auf einen Sinneseindruck konzentrieren, bis
>> > er
>> > sehr fest und solide wirkt, oder genauso wach, darauf, den selben
>> > Eindruck zu zerlegen, bis er in einzelne Schnappsch�sse zerf�llt.
>>
>> Das k�nnen aber mit Sicherheit nicht viele.
>
> Ja, aber alle koennen es koennen. Jeder kann es lernen, ueben.
>
Sie k�nnen es tun, sie m�ssen aber nicht. Bloss weil nicht alle k�nnen,
was manche vorgeben, tun zu k�nnen, sind sie ja deswegen nicht bl�der.
>> Unser Gehirn macht aus
>> Wahrnehmungen immer eine Story, damit es irgendeinen Sinn gibt.
>
> Nicht unser Gehirn - dafuer ist nicht dein Gehirn verantwortlich.
> Du kannst mit deinem Gehirn auch anders "Denken" und Erfahren.
>
Ja, genau. Aber mein Gehirn brauche ich trotzdem dazu. Oder w�rdest
Du lieber ohne Hirni rumlaufen.
>> 30 Schnappsch�sse pro Sekunde werden i. a. nicht mehr als Einzelbilder
>> wahrgenommen, da m�sste man schon sehr gute Augen haben.
>
> Obwohl das schon wieder ein unzulaessiger ebenenwechsel ist, will ich
> darauf mal eingehen. Jeder Cutter und jeder Musicproducer muss die
> Faehigkeit besitzen diese Einzel-Eindruecke zu erkennen, sonst kann er
> nicht sauber schneiden.
Dann wei�t Du ja, was ich gemeint habe, willst nur ein bissel gescheiter
sein.
>
> (und frueher haben wir das noch am Band, mit Stift, Schere und Klebeband
> gemacht)
>
Ja, so war's.
>> Bei mir ist das nicht der Fall.
>
> Weil du es nicht zu deinem Fall gemacht hast!
> Dein Gehirn (unser Gehirn) hat das nicht verursacht.
Nein, Du bist wie immer eine Extrawurscht.
>
>> Also ich hatte Tr�ume, die waren sogar noch besser, begl�ckender
>> als die Wachrealit�t. Die waren so abgefahren, da� man besser nicht
>> dar�ber erz�hlt.
>
> Warum nicht?
> Werde doch Maerchen oder SciFi-Autor. Vielleicht gefaellt es den
> Menschen ja, und dann sind deiner Fantasie nicht sowieso schon keine
> Grenzen mehr gesetzt, sondern sie bescheert dir auch noch ein schoenes
> Einkommen.
>
Ach, die haben ihre eigenen Tr�ume. Jedem das seinige.
> Aber: Auch "Schreiben" will gelernt und geuebt sein.
> Allem was man tut muss man auch den erforderlichen Respekt
> entgegenbringen.
Bin ich Dir zu repektlos. Nein, ich nehm nur nicht alles allzu verbissen,
jedenfalls momentan.
D. S.
so dies und das
(...)
Ja, siehste, geht doch...
> Das sind alles Super-Spr�che von Dir. Trotzdem ist man als
> Musiker kein reiner Materialist, sonst ist die Musik Scheisse.
So hab ich das noch gar nicht gesehen.
Aber vielleicht stimmt das ja.
> Ich w�rde an Deiner Art Musik h�ren, wie sehr oder wie
> wenig Du Materialist bist.
Ja ?
Erstaunlich.
> Wenns ums �berleben geht, sind wir
> alle Materialisten. Musik ist ja nicht �berlebensnotwendig.
> Musik wie die von einem Naabtal-Duo und sonstigen Alpen-
> dudlern und Herz und Schmerzjodlern ist f�r mich einfach nur
> bescheuertes kommerzielles Ges�lze, um alten Omis das Geld
> aus der Tasche zu ziehen.
Ja, solche Omis kenn ich auch.
> Die Musik ist nicht sehr intelligent,
> nicht sehr geistreich, spricht nur Doofies und total einfach
> gestrickte Menschen an. Von dieser Sorte Musikmacher gibt
> es bei uns in Deutschland leider viel zu viele.
Tja, und jetzt wohl offensichtlich noch einen.
> Mit der
> urspr�nglichen Stubenmusik, der urspr�nglichen volkst�mlichen
> Musik hat das nicht mehr viel zu tun. Das sind alles Abstauber
> und widerliche Schleimer.
Ja, kuck....
f
>
> :-)
>
> D. S.
> "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
>
>> Ich glaube, ich weiss, was Du meinst - aber ich w�rde dieses
>> "Aufl�sen/Verschwimmen" und das "sch�rfer werden/Verfestigen" nicht
>> mit der Wachheit oder M�digkeit, verbinden, sondern mit der
>> Absicht, die Illustion der Kontinuit�t zu hinterfragen.
>
> Mit Absicht etwas zu hinterfragen, indem ich meditiere, w�rde
> bedeuten, da� da jemand ist, der hinterfr�gt.
Es ist ja auch jemand da, der absichtlich meditiert.
> Und ich dachte immer, beim Meditieren geht es darum, sich nicht mehr
> zu unterscheiden.
Es gibt eine Menge unterschiedlicher Dinge, die sich in der Meditation
machen lassen.
Wenn ich Ruhe finden will, dann ist Hinterfragen nat�rlich fehl am
Platz.
Wenn ich hinterfragen will, kann ich nicht einfach abschalten.
Wenn ich abschalten und tr�umen will, sollte ich mir nichts vormachen
und es nicht Meditation nennen :)
>> Ich kann mich, ganz wach, auf einen Sinneseindruck konzentrieren, bis er
>> sehr fest und solide wirkt, oder genauso wach, darauf, den selben
>> Eindruck zu zerlegen, bis er in einzelne Schnappsch�sse zerf�llt.
>
> Das k�nnen aber mit Sicherheit nicht viele.
Das habe ich nicht deswegen geschrieben, um hier toll anzugeben.
Tatsache ist, dass es mit etwas �bung/Training durchaus im Alltag
machbar ist.
> Unser Gehirn macht aus Wahrnehmungen immer eine Story, damit es
> irgendeinen Sinn gibt. 30 Schnappsch�sse pro Sekunde werden
> i. a. nicht mehr als Einzelbilder wahrgenommen, da m�sste man schon
> sehr gute Augen haben. Bei mir ist das nicht der Fall.
Ach so - naja, einen Kinofilm in Einzelbilder zerlegen, darum geht es
ja gar nicht. So 5-10 Sinneseindr�cke pro Sekunde sind aber wirklich
machbar.
Lieber 5 mal pro Sekunde merken, wie sich meine Hand gerade anf�hlt,
als frustriert daran scheitern, der Bildr�hre beim Flackern zuzusehen
zu wollen.
Lieber 2 Minuten lang dran bleiben als eine Stunde lang immer wieder
mal.
Nachtrag:
Zitat aus:
http://www.das-zeitlose-selbst.de/Themen/Zeitillusion.htm
Physiker entdecken die Zeitlosigkeit
Nachdem Albert Einstein schon vor fünfzig Jahren deutlich machte, dass nach
seiner Überzeugung als Physiker Zeit nur eine Illusion sei, scheint sich
diese Erkenntnis einem Bericht des Wissenschaftsjournals "bild der
wissenschaften" zufolge (Heft 1 / 2008) jetzt zunehmendend auch bei den
heutigen Physikern durchzusetzen. Bislang wurde Einsteins Zeitillusion von
den meisten Physikern nur als ein mentaler Ausrutscher des Meisters
angesehen. Das ist um so erstaunlicher, als es sich hierbei um eine direkte
Konsequenz der speziellen Relativitätstheorie handelt. Auszug aus "bild der
wissenschaften": "...Dieser Fluss der Zeit ist uns sehr vertraut und
zugleich äußerst rätselhaft - aber trotzdem wohl eine blanke Illusion. Denn
immer mehr Physiker und Philosophen kommen zu dem Schluss, dass es die Zeit
objektiv überhaupt nicht gibt."
Der Grund ist in der Tatsache zu suchen, dass es in der Relativitätstheorie
Einsteins keine Gleichzeitigkeit gibt. Zeit hängt vom Bewegungssystem oder
von der Stärke des Gravitationsfeldes ab. Das ist nicht nur Theorie, sondern
wird durch die Praxis bestätigt (im Buch wurde bei der Erklärung der
Relativitätstheorie bereits darüber gesprochen, z. B.
GPS-Navigationssystem)."bild der wissenschaften" zitiert den namhaften
Physiker Roger Penrose, der darauf hingewiesen hat, dass zwei Menschen, die
sich mit extrem unterschiedlichen Geschwindigkeiten auf der Straße begegnen,
völlig verschiedene "Gegenwarten" besitzen können. Zitat: "Der eine, der
sich in Richtung Andromedanebel bewegt, lebt zum Beispiel in einer Zeit, in
der dort über eine Invasion beraten wird. Und der andere, obwohl er gerade
am selben Ort ist, lebt dagegen in einer Zeit, in der sich die feindlichen
Raumschiffe bereits auf den Weg gemacht haben."
In diesem Gedankenexperiment leben beide Personen praktisch in verschiedenen
Welten. Das stellt die Existenz als solche in Frage. Der Mathematiker Kurt
Gödel kam daraufhin zu dem Schluss, dass Zeit eine Illusion sein muss.
Wir erleben die Welt normalerweise als dreidimensional. Der
Relativitätstheorie zufolge ist sie jedoch vierdimensional. "bild der
wissenschaften" zitiert den Philosophen und Physiker Vesselin Petkov: "Wenn
die Welt dreidimensional wäre, dann wären die Konsequenzen der speziellen
Relativitätstheorie und die Experimente, die sie bestätigen, unmöglich.
Physikalische Objekte sind in der Zeit ausgedehnt, was bedeutet, dass sie
vierdimensional sind."
Mit der vierten Dimension ist die Zeit gemeint. Wir haben uns an die
Vierdimensionalität noch nicht gewöhnt, obwohl wir ständig in ihr leben.
Unsere Wahrnehmung wird nach wie vor von der dreidimensionalen Körperwelt
beherrscht. Wir schneiden die einzelnen Objekte sozusagen aus ihrem
dynamischen Geschehen heraus und versuchen, sie in dem jeweiligen Moment
einzufrieren. So sehen wir eine Uhr nur als statisches Objekt. Eine intakte
Uhr ist aber immer die Summe aller Zeigerstellungen. Alle Zeigerstellungen
können sich aber nur in der Zeit manifestieren. Eine korrekte Beschreibung
der Uhr muss deswegen den zeitlichen Prozess einbeziehen. Für eine Uhr, die
24 Stunden läuft, hätte also die vierte Dimension die zeitliche Größe von 24
Stunden. Die Uhr als dreidimensionales Objekt erhält mit der Zeit (in diesem
Fall 24 Stunden) als vierte Dimension ihre vollständige Beschreibung.
Um das verständlich zu machen nehmen wir eine einfache Kiste. Jede Seite der
Kiste bildet für sich eine Fläche. Es kann aber keine Fläche ohne einen
dreidimensionalen Körper geben. Selbst das dünnste Blatt Papier hat eine
minimale Stärke. Mit anderen Worten: In unserer Welt gibt es nichts
Zweidimensionales ohne einen dreidimensionalen Körper. Die Fläche bleibt
also immer nur eine unvollständige Beschreibung der Realität, eine mentale
Hilfskonstruktion, die für sich alleine nicht existiert. Genauso kann es
keinen dreidimensionalen Körper geben, der sich nicht mit der Zeit - der
vierten Dimension - verändert. So bleibt die laufende Uhr ohne die sich
ständig verändernden Zeigerstellungen nur eine mentale Hilfskonstruktion. In
ihrer Ganzheit muss sie als etwas sich in der Zeit Bewegendes betrachtet
werden.
Es gibt kein Objekt ohne ein Vorher und ein Nachher. Das vierdimensionale
Raum-Zeit-Objekt setzt sich also aus mehreren Objekten zusammen: das Objekt
vorher, das Objekt jetzt und das Objekt nachher.
Die Physiker bezeichnen die vierdimensionale Welt als Block-Universum der
Raumzeit. In dieser Welt fließt keine Zeit mehr. Alles ist auf einmal da.
Der philosophische Begriff dafür lautet: Eternalismus. Zitat "bild der
wissenschaften": "Dieses Block-Universum der Raumzeit ist quasi zeitlos oder
ewig. ..... Im Eternalismus sind alle Zeitpunkte und ihre Bezugssysteme
gleich wirklich. Die Zeit ist eine reale vierte Dimension analog den drei
Raumdimensionen."
Es bleibt nun noch die Frage, wieso wir trotzdem eine fließende Zeit
erleben. Das dürfte daran liegen, dass unser Gehirn durch seine
physikalische Beschränktheit immer nur Momentaufnahmen herstellen kann, die
wir dann anschließend zu einem Ganzen zusammensetzen. Diese Momentaufnahmen
erscheinen uns wie vorbeifließende Bilder. Ähnlich wie bei einem
Zelluloidfilm, auf dem schon alle Bilder da sind. Erst durch das Abspielen
des Filmes entsteht der Eindruck von fließender Zeit, obwohl das
Filmmaterial selbst zeitlos ist.
Ende Zitat
D. S.
Haste Schreibverbot in de.new.age.pubs-lassen ?
> Ende Zitat
gut.
--
F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
Infos, Musik, Videos, Pics
Meintest Du die Zeitschrift News Age bzw. www.newsage.de.
Nein, dort habe ich kein Schreibverbot. Ich schreibe keine Artikel in
Zeitschriften. Dafür gibt es andere, die das besser können.
Wenn hier jemand herumpupst, dann bist Du das wahrscheinlich. Das
Kraut, das Du rauchst, scheint Dir nicht zu bekommen. :-)
> F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
> Infos, Musik, Videos, Pics
http://www.tao-chan.de/pdf/artikel_news_ages_02_2008.pdf
Zensho W. Kopp:
"Das Ego hat kein Sein aus sich selbst, sondern ist nur ein Prozess. Es ist
ein Prozess in Form von Identifikationen mit den Erinnerungen einer toten
Vergangenheit, mit alten Verhaltensmustern und allen möglichen Vorstellungen
und Denkgewohnheiten. Doch das bist Du nicht. Das hat mit dem, was du im
Grunde deines Seins wirklich bist, nicht das Allergeringste zu tun. Du
glaubst
zwar, dich in einer dreidimensionalen Welt von Raum und Zeit zu bewegen,
in Wirklichkeit bewegt sich aber nur der Geist. Der Geist ist die Grundlage
von allem, alles findet nur im Geiste statt"
D. S.