On Mar 13, 10:04 pm, Hans CraueI <
crauel_use...@freenet.de> wrote:
> Ein lesenswerter Beitrag in SpON, in dem insbesondere auch
> `selbstfahrende Autos' angesprochen werden:
>
> <
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,820413,00.html>
>
Ohje, wenn diese Neuprawda so einen Artikel bringt, ist zu erwarten,
dass sich darin linke Spionner und Etatisten austoben duerfen.
> Daraus, teils gekuerzt und leicht umgestellt zitiert:
> Bill Ford, Ur-Enkel von Henry Ford: "Wenn wir nichts unternehmen,
> droht uns eines Tages ein endloser Stau", verkündete er jüngst in
> einer Grundsatzrede auf der Telekommunikationsmesse Mobile World
> Congress in Barcelona.
Ziemlicher Bloedsinn.
In den entwickelten Gebieten der Erde schrumpft die Bevoelkerung sich
gesund, es wird eher weniger denn mehr Staus geben.
Viele Staus sind nebenbei politisch gewollt und gemacht.
Andere Dauerstaus, deren Auswirkung auf die Betroffenen sein
Jahrzehnten bestanden und so gross wurden, dass selbst der deppertste
Kommunalkommunist nicht mehr gegen dne Bevoelkerung regierigen kann,
wurden z.B. durch den Bau von Ortsumgehungen hervorragend geloest.
Statt sich 20 Min durch die Kleinstadt zu stauen, faehrt man nun in 5
Min drum herum. Win-Win-Situation, geht aber nur, wenn man diesen
elenden Anti-Auto-Wahn beiseite legt und nach Loesungen sucht.
> In Lösungen spielen Autos natürlich weiterhin die Hauptrolle -
> schlaue Autos. Jeder Wagen ist Teil eines riesigen Netzwerks. Sie
> kommunizieren miteinander und steuern automatisch freie Wege und
> Parkplätze an. Diese Fahrzeuge drängeln weder, noch missachten sie
> Sicherheitsabstände oder Reißverschlussverfahren.
Zumindest sollen sie das. Solange, bis was passiert, das nicht
vorgesehen ist. Reifenpanne, Elektronikproblöeme, gar Computerausfall.
Sowas solls ja geben.
Und dann?
> Kurz: Sie fahren
> so, dass der Verkehr fließt.
Das tin Menschen grossteils auch. Nicht immer perfekt, aber im Ganzen
funktioniert das System wunderbar.
> Und meistern somit eine
> Herausforderung, der der Mensch nicht gewachsen zu sein scheint.
Technikverliebte Spinnereien. Bis das auch nur halbwegs auf den
abgesperrten Versuchsstrecken klappt, sind unsere Enkel schon in
Rente.
> Andererseits machte Ford deutlich, dass wer ins Auto steige, auch
> öfter mal umsteigen müsse. Denn die Fortbewegung von morgen bestehe
> aus einer Kombination aller Verkehrsmittel.
Extremer Schwachsinn.
Der Vorteil des Autos ist ja grade das vermeiden der laestigen
Umsteigerei.
> Experten aus Deutschland bewerten die Sachlage im Prinzip ähnlich.
Experten? Wohl eher gruene Khmer.
> [...] "Der öffentliche Raum muss neu aufgeteilt werden", fordert zum
> Beispiel Andreas Knie (Gründer des Innovationszentrums für Mobilität
Genau, da faengts schon an. Damit dann riesige Flaechen leer stehen,
bis alle paar Min ein Bus mit drei Personen besetzt (einer davon der
Fahrer) drueberrumpelt, waehrend die PKW im politisch gewollten Stau
stehen. Meine Rede.
> und gesellschaftlichen Wandel (INNOZ) in Berlin). Die Politik muss
> den Menschen die Möglichkeit der Fortbewegung durch öffentliche
> Verkehrsmittel bieten.
Warum muss sie das? Was gehts die Politik an, womit ich zur Arbeit,
zum shoppen, ins Kino, etc...fahre? NICHTS.
> Denn der Verkehrskollaps, vor dem Ford warnt,
> würde nach Ansicht von Andreas Knie ein ganzes Wirtschaftssystem mit
> sich reißen: "Die Menschheit steht in einer ökonomischen Abhängigkeit
> zu funktionierendem Verkehr.
Ach?
> Ist er nicht mehr gewährleistet, bricht
> der dynamische Kapitalismus in sich zusammen."
Na dann hoert auf, ihn kuenstlich und aus ideologischer Dummheit
heraus zu behindern.
> Immerhin, so der
> Wissenschaftler, habe die Automobilindustrie eines kapiert: "Es kann
> nicht mehr jeder sein eigenes Auto haben." Carsharing-Konzepte und
> Leasing-Modelle seien Schritte in die richtige Richtung.
Schwachsinn extrem. Sowas kann vielleicht den Drittwagen einsparen,
ansonsten ist und bleibt es eine Nischenloesung fuer wenige Leute, die
eben NICHT auf ein Auto ANGEWIESEN sind.
Der Rest wird weiter sein eigenes Fahrzeug jederzeit zur Verfuegung
brauchen.
Solche Hirnrisse zeigen nur, wie realitaetsfremd und abgehoben diese
"Experten". sind.
> Um die Blechlawinen in Innenstädten in den Griff zu bekommen, sollten
> die Verwaltungen laut Christoph Walther (Professor an der Bauhaus-
> Universität Weimar und Bereichsleiter beim Verkehrsberatungs- und
> Softwarehause PTV in Karlsruhe) auch vor einer stärkeren "Bepreisung
> von Automobilität" nicht zurückschrecken.
Abzocke. War ja klar. Was anderes faellt den Verbrechern nicht ein.
> Sprich: Generelle
> Mautpflichten für Stadtzentren oder Zufahrtsbeschränkungen für
> Autofahrer, die nicht zum Broterwerb in die City müssen.
Genau. Die Innenstaedte veroeden ja auch noch nicht schnell genug. Man
braeuchte entweder wieder einen leichteren Zugang zur City oder man
kann sich davon verabschieden und noch mehr zugeklebte Schaufenster
und leere Wohnungen dort bewundern.
> Sowohl
> Andreas Knie als auch Christoph Walther sind eher skeptisch, was den
> Nutzen vernetzter Autos angeht. "Selbststeuernde Autos sind ein alter
> Traum", sagt Knie, "aber es gibt einfach zu viele Menschen und
> umbauten Raum, als dass diese Technik verlässlich funktionieren kann."
Immerhin das haben sie mal richtig erkannt.
> Am Hauptproblem ändere das sowieso nichts: "Wir haben einfach zu
> viele Autos in der Stadt."
Bullshit. Das haben wir nicht.
Es ist genug Platz da, man kann ihn sogar durch Strassen- und
Parkplatzrueckbau sinnlos vergeuden.
>
> Die Einsicht, dass es derzeit einfach viel zu viele Autos insgesamt
> und insbesondere in den Staedten gibt, ist wirklich ueberfaellig.
Nein, sie ist extrem dumm. Sie ist rein ideologisch begruendet.
> Jetzt muss nur noch die Einsicht dazu kommen, dass die
> Fahrgeschwindigkeiten vom MIV ganz deutlich zu reduzieren sind.
>
Siehste, Du bestaetigst meine Theorie von weiter vorne, dass es Leuten
wie Dir nicht um sachgerechte Loesungen geht, sondern um Ideologie.
Das Autofahren mus daher verteuert und verlangsamt werden. Obwohl es
guenstiger und schneller gehen koennte. Tja, soviel zum hausgemachten
Stau und dem hausgemachten Leerstand in der City.
Anatatt dass die Politik und Verkehrsplanung sich der Realitaet
anpasst, versucht ihr in bester Sowjetmanier die Realitaet unter die
Planvorgaben zu zwingen, was regelmaessig schief geht.