Emil Naepflein wrote:
>
> On Fri, 02 Mar 2012 23:47:12 +0100, Arne Luft <inv...@invalid.invalid>
> wrote:
>
> >Beim Opel Ampera sieht es besser aus. Von den für dieses Jahr
> >geplanten 10.000 Stück sind bereits 6000 fest bestellt.
>
> Das Fahrzeug ist zu teuer und zu wenig elektrische Reichweite, um
> wirklich zum Renner zu werden.
>
> Der Preis eines Ampera beginnt bei 42.900, der eines VW Passat
> BlueMotion bei 26.825. Die Differenz kann auch ein absoluter Vielfahrer
> nicht durch den Elektrobetrieb wieder hereinholen. So viele Leute wird
> es nicht geben, die sich das Öko-Image soviel mehr Geld Kosten lassen.
>
> Der viel günstigere Toyota Prius hat sich bisher auch nicht auf dem
> Markt durchsetzen können. In 10 Jahren wurden jetzt gerade mal rund
> 25.000 Fahrzeuge in D verkauft, dabei ist der Preisaufschlag zu
> vergleichbaren Fahrzeugen geringer. In 2011 waren es nur noch 1890
> Zulassungen.
>
>
http://www.priuswiki.de/wiki/Zulassungen
>
> Das Geld das man beim Kauf schon spart, das hat man schon in der Tasche.
> Das Geld das man theoretisch beim Betrieb einsparen kann, ist einem
> nicht wirklich sicher. Den Verkauf könnte das Tintendruckerprinzip
> ankurbeln. Das Elektrofahrzeug wird ohne Batterie deutlich unter den
> Kosten eines herkömmlichen Fahrzeuges verkauft. Dies müsste wegen der
> insgesamt einfacheren Technik auch möglich sein. Die Batterie mit
> Vollwartungsgarantie wird dagegen zu einem Grundpreis (ja nach
> jährlicher Fahrleistung) und einer Kilometergebühr überlassen. So ist
> die Eintrittsschwelle gering, das Risiko Batterie ist in den Kosten
> enthalten. Renault geht ja schon in diese Richtung.
>
>
http://www.renault-ze.com/de-de/modelle-z.e./fluence-z.e./vorstellung-638.html
82 Euro pro Monat fuer 10000km/Jahr, das macht 9,84 Euro pro 100km allein
fur die Batterie. Selbst wenn der Strom umsonst ist, ist das schon so teuer
wie die heutigen Benzinpreise. Wer weniger als 10000km im Jahr faehrt zahlt noch
mehr, wieviel bezahlt werden muss wenn man mehr faehrt steht nicht dabei,
da aber die Lebensdauer der Batterie von der Nutzung abhaengt, wird
das sicherlich nicht guenstiger werden.
10000km/Jahr sind uebrigends 27km Tagesstrecke.
Das Problem eines solchen Fahrzeugs ist zudem dass es komplett nutzlos wird
wenn der Batterievermieter keine Batterie mehr vermietet, z.B. weil
er pleite gegangen ist, oder auch weil nach einem Modellwechsel die
neuen Batterien nicht mehr passen und die alten z.B. nach 10 Jahren nicht
mehr unterstuetzt werden.
Das Problem hat aber auch jeder der die Batterie gekauft hat -
es ist nicht sicher ob er ersatz bekommen kann wenn die ihre Lebensdauer erreicht hat.
>
> Für Pendler mit Zweitwagen, mit weniger als 80 km Tagesstrecke, halte
> ich den Fluence für die bessere Lösung.
>
> Die elektrische Reichweite des Ampera soll auch bei maximal 80 km
> liegen. Dies gilt aber wohl nur für absolute Schleichfahrt in der Stadt.
> In der Realität wird nur die Hälfte davon übrig bleiben.
>
>
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,814045,00.html
>
> Ich vermute dass nach einer anfängliche Kaufwelle das Interesse wieder
> schnell geringer wird, außer es gibt eine deutliche Peissenkung.
Die hoffen wohl eher auf eine deutliche Preissteigerung beim Benzin,
oder auf gesetzliche Vorschriften die z.B. nur noch Elektroautos in die Innenstaedte
lassen.