die Formel 1 könnte doch zusätzlich eine Option einbauen:
wer mit Elektromotor und ohne Verbrennungsmotor fährt, hat keine
Budgetobergrenze und auch keine technische Limitierung.
Gerade scheinen die 8 Top-Teams aus der Formel 1 auszusteigen und eine
eigene Serie zu gründen, weil diese die Budgetobergrenze von 45 Mio. pro
Jahr nicht akzeptieren wollen.
Die Formel 1 könnte diesen Teams einen Ausweg mit dem Elektromotor geben.
Elektro-Rennwagen wären endlich mal wieder eine technische Herausforderung
und scheinen auch zukunftsweisend zu sein. Das könnte die bekannten
Herseller wie Mercedes, BMW, Ferrari, Renault, Toyota usw. eventuell
interessieren.
Gruß
Alex
Ja klar Elektroantrieb baut dann nur der der mal eben eine halbe
Milliarde Entwicklungskosten über hat. Und sicher haben die Teams
verschiedene Budgets und wer es hat will gern dank mehr Geld besser sein
als der Rest aber da geht es nicht um unendlich viel Geld.
Eben auf die Schnelle gefunden das ein F1 um die 70l/100km verbraucht,
die übliche Rennlänge ist etwas über 300km, also über 200l/Rennen.
Das sind dann ca. 2000kWh Energie, bei 120W/kg (Akku des Tesla
Roadsters) also gut 16.600kg Batteriegewicht. Um die zu bewegen bräuchte
man natürlich "ein paar" KWh mehr - also eine Spirale ohne Ende.
Selbst wenn man die Energiedichte um den Faktor 10 verbessern würde und
dann ein Auto baut das in der F1 siegfähig wäre dürfte man locker an das
Gewicht eines Renntrucks kommen. Die wiegen 5500kg und haben einen
Speedlimiter bei 160km/h weil die Dinger zwar weit über 200km/h könnten
dann aber nicht mehr in der Mauer einschlagen sondern sie durchschlagen.
Wenn du also solche Autos einsetzen willst dann sollte man das ohne
Zuschauer machen weil bei 350km/h solche Autos einfach ALLES
durchschlagen was nicht einem Luftschutzbunker entspricht.
Für solche Überlegungen solltest Du Dich nicht an dsv sondern
de.rec.sport.motorsport.formel1 wenden.
Grüße
Enrico
>Alexander Burger schrieb:
>> Die Formel 1 k�nnte diesen Teams einen Ausweg mit dem Elektromotor geben.
>> Elektro-Rennwagen w�ren endlich mal wieder eine technische Herausforderung
>> und scheinen auch zukunftsweisend zu sein. Das k�nnte die bekannten
>> Herseller wie Mercedes, BMW, Ferrari, Renault, Toyota usw. eventuell
>> interessieren.
>
>Ja klar Elektroantrieb baut dann nur der der mal eben eine halbe
>Milliarde Entwicklungskosten �ber hat. Und sicher haben die Teams
>verschiedene Budgets und wer es hat will gern dank mehr Geld besser sein
>als der Rest aber da geht es nicht um unendlich viel Geld.
>
>Eben auf die Schnelle gefunden das ein F1 um die 70l/100km verbraucht,
>die �bliche Rennl�nge ist etwas �ber 300km, also �ber 200l/Rennen.
>Das sind dann ca. 2000kWh Energie, bei 120W/kg (Akku des Tesla
>Roadsters) also gut 16.600kg Batteriegewicht.
Allerdings hast du unterschiedliche Wirkungsgrade vergessen, also
stimmt deine Rechnung doch nicht so ganz, obwohl trotzdem nicht ganz
FI-tauglich.
Man k�nnte aber einen Elektro-FormelI bauen, Problem ist halt der
Sound, den man aber mit Tongenerator und Ton-Abstrahlung �ber die
Karosseriefl�che hinbekommen sollte - sonst gibts kaum Zuschauer:)
Liebe Gr��e
Hannes
--
F�r pers�nliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einf�gen.
Amerika ist die in Wunschtr�umen oder Albtr�umen wahrgewordene
Fortsetzung des Abendlandes. (Robert Crumb)
--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
> die Formel 1 könnte doch zusätzlich eine Option einbauen:
> wer mit Elektromotor und ohne Verbrennungsmotor fährt, hat keine
> Budgetobergrenze und auch keine technische Limitierung.
Du hast dich mit der Materie F1 noch nicht richtig befasst?
Woher soll der Strom kommen, eventuell aus Accus?
> Gerade scheinen die 8 Top-Teams aus der Formel 1 auszusteigen und eine
> eigene Serie zu gründen, weil diese die Budgetobergrenze von 45 Mio. pro
> Jahr nicht akzeptieren wollen.
Diese Teams bauen Autos mit Verbrennungsmotoren.
> Die Formel 1 könnte diesen Teams einen Ausweg mit dem Elektromotor geben.
> Elektro-Rennwagen wären endlich mal wieder eine technische Herausforderung
Das dauert aber noch einige Zeit bis es Accus gibt die soviel Leistung bei
wenig Gewicht speichern. Bei einer Streckenlänge von ca. 300km, 520kw und
650kg Fahrzeuggewicht.
servus...
Horst
> Keine schlechte Idee. Der ganze Rennzirkus wurde ja ohnehin vor
> erfunden, um den technischen Fortschritt voran und schlie�lich auf die
> Stra�e zu bringen.
nein, ueberhaupt nicht. das GP-racing wurde erfunden, weil einige reiche
herren sich mit ihren automobilen messen wollten, und die moderne F1 war
in der anfangsphase mitnichten technisch innovativ.
wenn man von einer kurzen phase ende der siebziger bis anfang der
neunziger absieht, war sie das eigentlich ueberwiegend nicht, und seit
den neunzigern ist sie eine kollektion von spec-cars, deren einfluss auf
die automobile weiterentwickung vernachlaessigbar ist.
muss man sich mal vorstellen: das einzige, was sich ueberhaupt in den
letzen dreissig jahren raus aus der F1 in den automobilbau verbreitet
hat, ist die paddle-schaltung am lenkrad, und die ist fuer den normalen
autofahrer in etwa so relevant wie die seitliche einparkhilfe der
verlaengerten S-klasse.
die F1 fuhr vergasermotoren, als einspritzer schon stand der technik
waren.
di eF1 fuhr trommelbremsen, als scheibenbremsen schon stand der technik
waren.
die F1 baute ABS ein (und verbot es wieder), als das schon in
strassen-KFZ verwendet wurde, und bei der eisenbahn ein alter hut.
die F1 baute traktionskontrolle ueber beeinflussung der zuendung, was im
echten strassenverkehr ueberhaupt nicht vorkommt, sondern dort zum
sparen von treibstoff eingesetzt wird.
als der erste turbomotor in der Formel 1 eingesetzt wurde, war der
durchbruch auf der strasse schon lange passiert: seit 1954 sind
turbomotoren in LKW stand der technik, Renault baute den ersten turbo
1977.
was wirklich uebernommen wurde sind schlauchlose reifen, alu-felgen,
teile der logik vollelektronischer zuendanlagen und der heckspoiler,
wobei sich ueber die sinnhaftigkeit von alu-felgen trefflich streiten
laesst...
--
frobnicate foo
> Eben auf die Schnelle gefunden das ein F1 um die 70l/100km verbraucht,
> die �bliche Rennl�nge ist etwas �ber 300km, also �ber 200l/Rennen.
> Das sind dann ca. 2000kWh Energie, bei 120W/kg (Akku des Tesla
> Roadsters) also gut 16.600kg Batteriegewicht. Um die zu bewegen
> br�uchte man nat�rlich "ein paar" KWh mehr - also eine Spirale ohne
> Ende.
aeh, das ist eine sehr dusselige abschaetzung: der wirkungsgrad von
F1-motoren ist erschreckend gering, da sie aus reglementgruenden daran
leiden, nicht soviel luft wie notwendig ziehen zu koennen, und den
treibstoff teilweise zur *kuehlung* verwenden. waehrend ein normales
auto mit ottomotor so bei 25% bis 30% wirkungsgrad liegt, duerftest du
in der F1 nicht mal auf 10% kommen...
> Selbst wenn man die Energiedichte um den Faktor 10 verbessern w�rde
> und dann ein Auto baut das in der F1 siegf�hig w�re d�rfte man locker
> an das Gewicht eines Renntrucks kommen. Die wiegen 5500kg und haben
> einen Speedlimiter bei 160km/h weil die Dinger zwar weit �ber 200km/h
> k�nnten dann aber nicht mehr in der Mauer einschlagen sondern sie
> durchschlagen. Wenn du also solche Autos einsetzen willst dann sollte
> man das ohne Zuschauer machen weil bei 350km/h solche Autos einfach
> ALLES durchschlagen was nicht einem Luftschutzbunker entspricht.
na schau. gehen wir mal davon aus, dass du schon bei existierender
akku-technologie grob um einen faktor zehn daneben lagst, und ueberlegen
uns noch, dass etwa 30% des rennens auf der bremse stattfinden, die
elektrisch wiedergewonnen werden koennen, dann landest du bei einem
akkugewicht irgendwo im umkreis einer tonne. das ist natuerlich immer
noch weit mehr, als aktuell motor und tank beisteuern, aber doch schon
wesentlich naeher an praktischer einsetzbarkeit.
man muss muss den leuten dann natuerlich auch gestaltungsfreiheit im
reglement anbieten: ohne allradantrieb ist das alles voellig undenkbar,
und der ist aktuell verboten. *mit* allradantrieb landen wir aber wieder
bei beschleunigungen, die menschliche fahrer kaum aushalten koennen.
also wird man das ganze wahrscheinlich ueber ein g-limit reglementieren
muessen, und das kann ich in den auswirkungen nicht mal ansatzweise
abschaetzen.
--
frobnicate foo
> Ja klar Elektroantrieb baut dann nur der der mal eben eine halbe
> Milliarde Entwicklungskosten über hat. Und sicher haben die Teams
> verschiedene Budgets und wer es hat will gern dank mehr Geld besser sein
> als der Rest aber da geht es nicht um unendlich viel Geld.
>
> Eben auf die Schnelle gefunden das ein F1 um die 70l/100km verbraucht,
> die übliche Rennlänge ist etwas über 300km, also über 200l/Rennen.
> Das sind dann ca. 2000kWh Energie, bei 120W/kg (Akku des Tesla
> Roadsters) also gut 16.600kg Batteriegewicht.
ich habe jetzt gar nichts darüber geschrieben, dass es ein einziger Akku
sein muss. Es könnte auch ein Austausch-Akku zum Einsatz kommen, der
mehrmals getauscht wird oder notfalls ein Range-Extender, also vielleicht
ein Benzintank. Das Benzin treibt einen Generator an, der Strom erzeugt.
Die Regeln kann man dann von Saison zu Saison verschärfen.
Gruß
Alex
> Christoph Müller <inv...@invalid.invalid> writes:
>
>> Keine schlechte Idee. Der ganze Rennzirkus wurde ja ohnehin vor
>> erfunden, um den technischen Fortschritt voran und schließlich auf die
>> Straße zu bringen.
>
> nein, ueberhaupt nicht. das GP-racing wurde erfunden, weil einige reiche
> herren sich mit ihren automobilen messen wollten, und die moderne F1 war
> in der anfangsphase mitnichten technisch innovativ.
>
> wenn man von einer kurzen phase ende der siebziger bis anfang der
> neunziger absieht, war sie das eigentlich ueberwiegend nicht, und seit
> den neunzigern ist sie eine kollektion von spec-cars, deren einfluss auf
> die automobile weiterentwickung vernachlaessigbar ist.
aber es geht ja auch um das Image: Elektrofahrzeug gegen Verbrennungsmotor.
Das wäre sicher auch für die Zuschauer ein interessanter Wettbewerb.
Auch gäbe es bei den Elektrofahrzeugen noch viel Entwicklungspotential.
Da könnten die Entwicklerteams richtig aus dem Vollen schöpfen.
Da gäbe es dann große Entwicklungsunterschiede und verschiedene Strategien,
so dass es im Rennen wieder sehr spannend werden könnte, eben auch aus
technischer Sicht.
Gruß
Alex
>> Keine schlechte Idee. Der ganze Rennzirkus wurde ja ohnehin
>> erfunden, um den technischen Fortschritt voran und schlie�lich auf die
>> Stra�e zu bringen.
>
> nein, ueberhaupt nicht.
Dann ging ich bis heute von falschen Voraussetzungen aus.
> wenn man von einer kurzen phase ende der siebziger bis anfang der
> neunziger absieht, war sie das eigentlich ueberwiegend nicht, und seit
> den neunzigern ist sie eine kollektion von spec-cars, deren einfluss auf
> die automobile weiterentwickung vernachlaessigbar ist.
Ende der Fahnenstange sozusagen. Das System ist ausgereizt. Wird Zeit,
dass was Neues kommt. E-Auto k�nnte doch sowas sein.
--
Servus
Christoph M�ller
http://www.astrail.de
> Die Formel 1 könnte diesen Teams einen Ausweg mit dem Elektromotor geben.
Ich schlage vor, die bewährte Technik von Carrera zu übernehmen. Das
macht zwar das Überholen etwas umständlicher, aber man kann dafür ja
Rundenzeiten entscheiden lassen. Ist auch weniger gefährlich.
--
„Wirklich hat sich der Verkehr zu einer Art Moloch entwickelt, der
jahraus, jahrein eine Summe von Opfern verschlingt, wie sie nur an denen
des Krieges zu messen ist. (Ernst Jünger, 1932)
>Alexander Burger schrieb:
>
>> Die Formel 1 k�nnte diesen Teams einen Ausweg mit dem Elektromotor geben.
>
>Ich schlage vor, die bew�hrte Technik von Carrera zu �bernehmen. Das
>macht zwar das �berholen etwas umst�ndlicher, aber man kann daf�r ja
>Rundenzeiten entscheiden lassen. Ist auch weniger gef�hrlich.
Da w�r ja die L�sung von autodroms praktikabler - �ber der Rennstrecke
ein Metallgitternetz als Pluspol mit Stromabnehmer am Fahrzeug und die
Rennstrecke selbst als MInuspol aus Metall ausgef�hrt - w�rde auch der
Reifenindustrie neue Impulse geben.
> Ulrich Nehls <radl...@arcor.de> wrote:
>
>>Alexander Burger schrieb:
>>
>>> Die Formel 1 könnte diesen Teams einen Ausweg mit dem Elektromotor
>>> geben.
>>
>>Ich schlage vor, die bewährte Technik von Carrera zu übernehmen. Das
>>macht zwar das Überholen etwas umständlicher, aber man kann dafür ja
>>Rundenzeiten entscheiden lassen. Ist auch weniger gefährlich.
>
> Da wär ja die Lösung von autodroms praktikabler - Über der Rennstrecke
> ein Metallgitternetz als Pluspol mit Stromabnehmer am Fahrzeug und die
> Rennstrecke selbst als MInuspol aus Metall ausgeführt - würde auch der
> Reifenindustrie neue Impulse geben.
die Hersteller wollen demnächst alle Elektroautos auf den Markt bringen.
Die meisten richtigen Männer denken über Elektroautos wie die beiden oben.
Die Formel 1 wäre sicher ein guter Platz, um mit solchen Vorurteilen endlich
aufzuräumen.
Gruß
Alex
Alexander Burger schrieb:
> die Formel 1 könnte doch zusätzlich eine Option einbauen:
> wer mit Elektromotor und ohne Verbrennungsmotor fährt, hat keine
> Budgetobergrenze und auch keine technische Limitierung.
Hallo,
das alleine wird nicht reichen damit die mit Elektroantrieb auch
Siegeschancen haben gegenüber denen mit Verbrennungsmotor.
Man müsste z.B. das Mindestgewicht der Fahrzeuge so hoch ansetzen das
die Elektrorenner ihren Akkusatz leicht unterbringen können, dazu noch
die maximale Motorleistung so niedrig das man die auch elektrisch
erzeugen kann.
Bye
> Man müsste z.B. das Mindestgewicht der Fahrzeuge so hoch ansetzen das
> die Elektrorenner ihren Akkusatz leicht unterbringen können,
warum? wer sagt denn das Akkus mit genügend Geld im Hintergrund nicht
leichter werden können
>dazu noch
> die maximale Motorleistung so niedrig das man die auch elektrisch
> erzeugen kann.
das ist kaum ein Problem! ich denke das ist heute schon drin.
Grüße aus der Eifel
Steffen
Steffen H1 schrieb:
> warum? wer sagt denn das Akkus mit genügend Geld im Hintergrund nicht
> leichter werden können
Hallo,
bedenke das die Rennautos mit Verbrennungsmotor weder den ganzen
Sauerstoff mitschleppen müssen den sie zur Verbrennung brauchen noch das
ganze Abgas das dabei entsteht. Die Rennautos mit Akkubetrieb müssen
aber in den Akkus beide elektrochemischen Reaktionspartner und das
Reaktionsprodukt mitschleppen. Ausserdem braucht ein Akku für hohe
Leistung auch niederohmige interne Verbindungen und Stromwege was auch
das Gesamtgewicht erhöht.
Bye
> ich habe jetzt gar nichts darüber geschrieben, dass es ein einziger Akku
> sein muss. Es könnte auch ein Austausch-Akku zum Einsatz kommen, der
> mehrmals getauscht wird oder notfalls ein Range-Extender, also vielleicht
> ein Benzintank. Das Benzin treibt einen Generator an, der Strom erzeugt.
Du weißt aber schon welches Gewicht ei F1 hat.
servus...
Horst
>> Du hast dich mit der Materie F1 noch nicht richtig befasst?
>> Woher soll der Strom kommen, eventuell aus Accus?
> Warum nicht? Eine Akku-Ladeeinheit laesst sich schneller wechseln als
> ein Satz Reifen. Reifen werden vorgewaermt, also koennte man auch heisse
> Schwefelbatterien verwenden. Wie das Zeug sich aber beim Crash verhaelt,
> keine Ahnung.
Welche Abmessung und Gewicht hat das Teil denn?
>> Das dauert aber noch einige Zeit bis es Accus gibt die soviel Leistung
>> bei wenig Gewicht speichern. Bei einer Streckenlänge von ca. 300km,
>> 520kw und 650kg Fahrzeuggewicht.
> Die Waegen tanken jetzt schon alle nach. Wenn die Bremsenergie
> rueckgespeist werden koennte, koennte man die Akkukapazitaet auch
> effizienter nutzen.
Weist Du wie groß das KERS ist und das für ganze 9 Sekunden pro Runde.
Selbst BMW baut das Zeug wieder aus weil es zuviel Gewicht und Platz
verbraucht.
> Das ist aber keine Modellbau-Elektrik mehr, sondern richtig fette
> Energietechnik.
Die aber beim heutigen Stand der Technik für den Rennsport ungeeignet ist.
servus...
Horst
> die maximale Motorleistung so niedrig das man die auch elektrisch
> erzeugen kann.
Der Tesla Roadster holt angeblich aus einem Football-großem Elektromotor 252
PS. Ich denke das die Elektromotoren hier das kleinere Problem sind.
Vorallem die Hybridfahrzeuge haben dafür gesorgt dass sehr kleine und starke
Elektromotoren entwickelt wurden und bereits serienreif zur Verfügung
stehen.
LG Andy
Andreas Erber schrieb:
> Der Tesla Roadster holt angeblich aus einem Football-großem Elektromotor
> 252 PS. Ich denke das die Elektromotoren hier das kleinere Problem sind.
> Vorallem die Hybridfahrzeuge haben dafür gesorgt dass sehr kleine und
> starke Elektromotoren entwickelt wurden und bereits serienreif zur
> Verfügung stehen.
Hallo,
man braucht aber nicht nur einen Elektromotor der eine so hohe Leistung
aufnehmen kann, sondern auch einen Akku der so hohe Leistungen genügend
lange liefern kann.
Bye
> Hallo,
>
> man braucht aber nicht nur einen Elektromotor der eine so hohe Leistung
> aufnehmen kann, sondern auch einen Akku der so hohe Leistungen genügend
> lange liefern kann.
müsste mensch kalkulieren wie groß, ich meine von der Leistung her, sein
müsste.
wäre auch interessant wie viel bei Bremsvorgängen zurückgewonnen werden
könnte.
wäre auch interessant wie schwer ein elektroantieb wäre (ohne Akku)
wie schwer wäre heute ein optimaler akku?
wäre auch interessant ob son teil mit Radnabenmotoren angetriebe werden
könnte (obwohl das reglement mehrere Antriebsmotoren verbietet (moch
erinnerung an den Rennwagen mit einem 2ten Motor zum Luftabsaugen?)
Die wattleistung eines Emotors braucht ja noch lange nicht so hoch sein
wie bei verbrennungsmotoren (der wirkungsgrat ist einfach besser.
wenn wir erst mal den Akku außen vorlassen (bis auf weiteres). ein
E-Rennwagen wäre schon ne interessante Sache
Er muß seine Kapazität in deutlich weniger als 1h abgeben können. Das
Rennen wird nach max. 2h abgebrochen, und während des Rennens gibt es ja
noch Bremsphasen.
Die üblichen Akkus haben bei einer so schnellen Entladung eine geringere
Kapazität. Deshalb klappt auch die Idee mit dem Wechselakku nicht, nicht
nur das so ein Akku sehr schwer wäre und nicht in 5sec gewechselt ist so
müßte der Akku dann innerhalb weniger Minuten seine Kapazität zur
Verfügung stellen.
> wäre auch interessant wie viel bei Bremsvorgängen zurückgewonnen werden
> könnte.
Das kommt draauf an wie man fährt. Bei Vorausschauender Fahrweise kommt
da schon was zusammen (wobei ich mal schätze das die Strecke
Rad-Generator-Akku-Motor-Rad mind. 50% Verlust bringt), doof nur das im
Motorsport überwiegend "digital" gefahren wird. Da wird gebremst bis das
Rad fast blockiert, wenn man soviel Energie mit einem Motor als
Generator umwandeln will muß der Motor noch größer und der Akku noch
hochstromfähiger sein. Damit wird das System noch schwerer.
> wäre auch interessant wie schwer ein elektroantieb wäre (ohne Akku)
Nicht schwerer als der Motor heute, kleider habe ich auf die Schnelle
keine Gewichte für Elektromotoren gefunden.
> wie schwer wäre heute ein optimaler akku?
Neben dem Gewicht muß auch das Volumen passen.
Wenn man einen Akku entwickelt gibt es viele Eckgrößen die teilweise
gegensätzliche Technologien benötigen.
Er soll nichts wiegen, aber auch kein großes Volumen haben, wenn er aber
hochstromfähig ist dann wird er schwerer.
Dann darf er nichts kosten (ok egal in der F1) soll gewisse Temperaturen
aushalten, nicht nur 10 mal ladefähig sein......
Man kann theoretisch einen PKW mit 10 in Reihe geschalteten Mignonakkus
starten, die Kapazität reicht. Das Problem ist nur das der
Innenwiderstand zu hoch ist, man kann die Kapazität nicht in 3sec. abrufen.
> wäre auch interessant ob son teil mit Radnabenmotoren angetriebe werden
> könnte (obwohl das reglement mehrere Antriebsmotoren verbietet
Wenn man an anderer Stelle Reglementsänderungen macht dann sollte das
kein Problem sein.
> (moch
> erinnerung an den Rennwagen mit einem 2ten Motor zum Luftabsaugen?)
Nö, was war das denn?
> Die wattleistung eines Emotors braucht ja noch lange nicht so hoch sein
> wie bei verbrennungsmotoren (der wirkungsgrat ist einfach besser.
Aua, das tut jetzt schon ein wenig weh.
Die Leistung eines Motors wird üblicherweise an der Kurbelwelle
gemessen, ansonsten müsste man nicht sagen das ein PKW-Motor 100KW hat
sondern das er z.B. Benzin mit einem Heizwert von 250KW aufnimmt.
1KW Elektromotorenausgangsleistung = 1KW
Verbrennungsmotorausgangsleistung. Beim Elektromotor brauchst Du nur
weniger als die Hälfte der Energie zuführen, aber das ist bei den
Berechnungen schon mit drin.
> wenn wir erst mal den Akku außen vorlassen (bis auf weiteres). ein
> E-Rennwagen wäre schon ne interessante Sache
Abgesehen davon das das das Kernproblem ist und ohne Akku kein
Elektroauto möglich ist (ausser du überdachst das ganze wie beim
Autoscoter): was soll daran interessant sein?
Ich halte die F1-Fixiertheit eh für schwachsinnig, klar die sind sau
schnell aber meiner Meinung nach spannendere Rennen gibt es in den
Markenpokalen, da kommt es auf das fahrerische Können an weil alle das
selbe Auto fahren. Selbst die DTM war am Wochenende richtig spannend,
solche Manöver kann man in der F1 gar nicht fahren weil da die Spoiler
schon vom hinschauen wegbrechen.
Wenn man in der F1 anfängt und die Leitung drosselt damit man das ganze
auch in Elektro bauen kann dann wird aus der "Königsklasse" eine
Rollstuhlklasse. Und dann ist die Serie tot.
Ausserdem müssen die Autos vergleichbar sein, ein Elektroauto das vor
der Kurve früher bremst damit es Strom spart aber dafür keinen Boxenstop
benötigt ist nicht sonderlich spannend für den Zuschauer.
Und genau das will die FIA erreichen, zum einen mehr Teams weil F1
bezahlbar bleiben soll, zum anderen nicht 6 oder 8 Autos die dem Feld
davon fahren weil sie mit genug Geld deutlich bessere Autos auen können
als der Rest.
Grüße
Enrico
>Steffen H1 schrieb:
>Er mu� seine Kapazit�t in deutlich weniger als 1h abgeben k�nnen. Das
>Rennen wird nach max. 2h abgebrochen, und w�hrend des Rennens gibt es ja
>noch Bremsphasen.
>Die �blichen Akkus haben bei einer so schnellen Entladung eine geringere
>Kapazit�t. Deshalb klappt auch die Idee mit dem Wechselakku nicht, nicht
>nur das so ein Akku sehr schwer w�re und nicht in 5sec gewechselt ist so
>m��te der Akku dann innerhalb weniger Minuten seine Kapazit�t zur
>Verf�gung stellen.
>
>> w�re auch interessant wie viel bei Bremsvorg�ngen zur�ckgewonnen werden
>> k�nnte.
>
>Das kommt draauf an wie man f�hrt. Bei Vorausschauender Fahrweise kommt
>da schon was zusammen (wobei ich mal sch�tze das die Strecke
>Rad-Generator-Akku-Motor-Rad mind. 50% Verlust bringt), doof nur das im
>Motorsport �berwiegend "digital" gefahren wird. Da wird gebremst bis das
>Rad fast blockiert, wenn man soviel Energie mit einem Motor als
>Generator umwandeln will mu� der Motor noch gr��er und der Akku noch
>hochstromf�higer sein. Damit wird das System noch schwerer.
Bei den Stadtlinienbussen f�ngt man gerade an, Hybridfahrzeuge
anzubieten, die haben gar keien Akku, weil die Produzenten der nicht
unrichtigen Ansicht sind, dass die beim Bremsen an der Haltestelle
(Ampel) r�ckgespeiste Energie (auch recht viel im Moment, weil da
Gewicht dahinter steckt) beim n�chsten Anfahren wieder gebraucht wird.
Daher verwendet man Caps ("Kondensatoren" mit verdammt hoher
Kapazit�t).
Beim Rennwagen m�sste man mit einer Kombination aus akkus und Caps
arbeiten.
Naja wollen ist so eine Sache...
> Die meisten richtigen Männer denken über Elektroautos wie die beiden oben.
> Die Formel 1 wäre sicher ein guter Platz, um mit solchen Vorurteilen endlich
> aufzuräumen.
Nein ist sie nicht, schlichtweg weil sie Anforderungen stellt die mit
Elektroautos nicht erfüllbar sind.
Allein das Gewicht geht nicht und dann die enormen Ströme. Schau mal den
Tesla an, der müßte mit 252PS über 250km/h gehen, wird aber bei 201km/h
abgeregelt. e-Mini mit 204PS fährt nur 150km/h. Für 150km/h benötigt man
ca. 50PS, also nur 25% der Maximalleistung. Würde man den frei geben
würde wohl der Akku überhitzen und vor allem die Reichweite ins
Bodenlose fallen.
Und wenn Du denkst das durch die F1 die Akkuentwicklung beschleunigt
wird dann ist das auch falsch, zu unterschiedlich sind die
Anforderungen. Ein PKW-Akku muß viele Jahre und Ladezyklen halten, muß
von -30-50°C funktionieren und darf nicht so teuer sein. In der F1 muß
er nur mörderische Ströme bringen und von 10-50°C einsetzbar sein, wenn
der nach 10mal laden kaputt ist ist es egal.
Eine gemischte Fahrweise ist nur schwer möglich, da wird es immer
Veränderungen geben so das man 2 mal in der Saison die Regeln ändern
muß. Der Elektrorennwagen muß vorausschauend fahren um Energie zu
sparen, der Benziner muß dagegen an die Box - wer will sowas sehen wenn
man genau weiß der Elektro spart Boxenstops (sofern er sie nicht für den
Reifenwechsel des schwereren Autos benötigt) und der Benziner schafft es
vor jeder Kurve zu überholen?
Grüße
Enrico
> mu�. Der Elektrorennwagen mu� vorausschauend fahren um Energie zu
> sparen, der Benziner mu� dagegen an die Box - wer will sowas sehen
> wenn man genau wei� der Elektro spart Boxenstops (sofern er sie nicht
> f�r den Reifenwechsel des schwereren Autos ben�tigt) und der Benziner
> schafft es vor jeder Kurve zu �berholen?
2010 gibt es keine tankstops mehr... (wenn das nicht noch geaendert wird)
--
frobnicate foo
> wäre auch interessant wie viel bei Bremsvorgängen zurückgewonnen werden
> könnte.
Sehr wenig. Autorennen werden auf der Bremse gewönnen und ich kann mir nicht vorstellen, dass solche Radgeneratoren so einfach in eine Felge passen. Zusätzlich muss die Energie gepuffert/gespeichert werden. Es muss immerhin die Energie von 600 kg aus 90 m/s mit einer mittleren Verzögerung von 30 m/s² aufgenommen werden.
> wäre auch interessant wie schwer ein elektroantieb wäre (ohne Akku)
leichter als ein V8 :-)
> wie schwer wäre heute ein optimaler akku?
Bei der Energiedichte willst du das gar nicht wissen ;-)
> wäre auch interessant ob son teil mit Radnabenmotoren angetriebe werden
> könnte (obwohl das reglement mehrere Antriebsmotoren verbietet (moch
> erinnerung an den Rennwagen mit einem 2ten Motor zum Luftabsaugen?)
In Verbindung mit den Bremsen ist das wohl der einig gangbare weg aber die ungefederte Masse steigt und das brauch niemand
Klaus
>
> In Verbindung mit den Bremsen ist das wohl der einig gangbare weg aber die ungefederte Masse steigt und das brauch niemand
ich weis ja das das ne spinnerte Idee ist!
aber spinne wir weiter :-P
den Radnabenmotor über eine kleine Welle in die Karosse verlegen.
WIe nent sich das teil dann?
Ich kann dir sagen, wie sich das Teil dann nicht mehr nennt:
Bremse ;-)
Gruß
Klaus
Das Problem ist das der Akku dann noch gr��er wird weil man ihn nicht
vollst�ndig ausnutzt. Und man kann nicht beliebig kleine Akkus verwenden
weil die eben den Strom nicht schaffen.
>> Deshalb klappt auch die Idee mit dem Wechselakku nicht, nicht
>> nur das so ein Akku sehr schwer w�re und nicht in 5sec gewechselt ist so
>> m��te der Akku dann innerhalb weniger Minuten seine Kapazit�t zur
>> Verf�gung stellen.
>
> Auch das verstehe ich nicht. Was ist am Akkuwechsel schwieriger als am
> Reifenwechsel?
Man kann sicherlich spezielle Akkupacks konstruieren die mit einer
Schraube oder Schnappverschlu� auskommen, aber hier wurden Akkugewichte
von 1000kg genannt, selbst wenn Du die auf die beiden Seiten und das
Heck aufteilst und 2 mal wechselst dann wiegt das St�ck noch gut 100kg.
Beim Reifen ist das nicht so schlimm, der hat ein Gewicht das man
problemlos von einem Mann bewegen kann - und da haben sie schon 3 Leute
pro Rad. Ein 100kg Aku kannst Du nicht mal eben so ranschmei�en wie ein
Rad, ausserdem ist f�r das n�tige Bedienpersonal gar nicht genug PLatz
an der Autoseite.
ganz nebenbei bezweifle ich das es Akkus mit hoher Energiedichte gibt
die in weniger als 30min ihre gesamte Kapazit�t abgegeben.
>>> w�re auch interessant wie schwer ein elektroantieb w�re (ohne Akku)
>> Nicht schwerer als der Motor heute, kleider habe ich auf die Schnelle
>> keine Gewichte f�r Elektromotoren gefunden.
>
> Spannend waeren die verschiedenen Konzepte - ob mit Zentralmotor und
> Getriebe, ob mit Achsenmotoren oder mit Radmotoren. Ob Allrad oder
> nicht.
An Allrad besteht grunds�tzlich ein Interesse wegen der besseren
Traktion. Der Rest ist egal, welchen Zuschauer interessiert es denn
heute ob die 6, 8 oder 12 Zylinder und 5 oder 8 G�nge haben?
>>> wie schwer w�re heute ein optimaler akku?
>> Neben dem Gewicht mu� auch das Volumen passen.
>> Wenn man einen Akku entwickelt gibt es viele Eckgr��en die teilweise
>> gegens�tzliche Technologien ben�tigen.
>> Er soll nichts wiegen, aber auch kein gro�es Volumen haben, wenn er aber
>> hochstromf�hig ist dann wird er schwerer.
>
> Optimal fuer die Gewichtsverteilung, ihn gleich als Unterboden zu
> haben.
Wenn man Radnabenmotoren verwenden w�rde dann bleibt der Platz seitlich
des Fahrers und im Heck. Aber wenn man den Akku optimal verteilen will
dann klappt das mit dem Wechselakku nicht mehr.
Aber selbst mit Wechselakku kommt man �ber die 600kg Gesamtgewicht.
> Wie sich die Akkus allerdings bei Aufsetzern und verformten
> Boeden verhalten? Ich denke, die Sicherheitsanforderungen stellen
> ebenfalls ein enormes Problem dar.
Seit den explodierenden LiPo-Laptops ist das allgemein bekannt. Daf�r
gibt es zwar schon eine L�sung bei dem man den Akku sogar durchstechen
kann ohne das er explodiert, nur wei� ich nicht was f�r Nachteile man
daf�r in Kauf nehmen mu�.
>> Dann darf er nichts kosten (ok egal in der F1) soll gewisse Temperaturen
>> aushalten, nicht nur 10 mal ladef�hig sein......
>
> Naja, all das ist fraglich - man will ja klotzen duerfen.
Die F1-Anforderungen sind aber weit weg vom Massenmarkt und eine neue
Akkutechnologie entwickelt man nicht mal eben �ber Winter und die Kosten
�bersteigen das Budget der F1 Rennst�lle bei weitem. Nur weil Ferrari
oder MB sich nicht begrenzen lassen wollen hei�t das nicht das der
Vorstand f�r die F1 mal eben 500 oder 800Mio locker macht.
>> Abgesehen davon das das das Kernproblem ist und ohne Akku kein
>> Elektroauto m�glich ist (ausser du �berdachst das ganze wie beim
>> Autoscoter): was soll daran interessant sein?
>
> Dass mal nicht das Reglement ausschlaggebend ist, sondern das technisch
> machbare.
Dann kannst Du Dir ja selber so ein Auto bauen und die Nordschleife
mieten. Rennsport ohne Reglement geht nicht.
> Man mag behaupten, dass der Fahrer das wichtigste sein sollte.
> Aber wer interessiert sich schon fuer eine Formel 3 (die dennoch nicht
> auf Standardautos laeuft)?
Weil die Fernsehfuzzis halt immer etwas tolles hypen und da ist die F1
wegen ihrer Tradition schon sehr gut vertreten. Aber nat�rlich auch weil
sie so schnell sind. 330km/h sind nunmal mehr als 99% der Zuschauer
jemals im Auto erleben werden, irgendwas um die 200 im Lupo-Cup sind
dagegen Geschwindigkeiten wo viele meinen eh besser zu sein als die
Fahrer da weil ihr 3er BMW schneller l�uft.
Man mu� eine Serie nur gut vermarkten (und daf�r eben viel
vorfinanzieren) dann kann man auch Schildkr�tenrennen zum gr��ten
Ereignis der Rennsportgeschichte machen :-)
Gr��e
Enrico
Warum sollte da ein Hersteller investieren?
> Das wäre sicher auch für die Zuschauer ein interessanter Wettbewerb.
8 gegen 10 Zylinder - wen von den Zuschauern interessiert das?
Jeder Zuschauer mit einem IQ oberhalb von einem Knäckebrot weiß das bei
der F1 spezielle Autos für jährlich geänderte Spezifikationen im Kreis
fahren und das die einzige Gemeinsamkeit mit dem eigenen PKW das
vorhandensein von 4 Rädern ist.
> Auch gäbe es bei den Elektrofahrzeugen noch viel Entwicklungspotential.
Die Entwicklung bei PKW ist aber eine andere als bei der F1. Das selbe
hat man doch heute schon: in der F1 wurden Motoren mit 19.000U/min
entwickelt und was hat mein Golf davon geerbt? In der F1 gibt es seit
langem Karbonkarosserien aber welches Auto hat sowas?
Allein die Akkutechnik, deren Entwicklung auch für den PKW das
wichtigste überhautpt ist, hat in den Anforderungen nichts miteinander
gemeinsam. Oder willst Du ein Elektroauto wo ein Akku 100.000€ kostet,
nur 20 mal aufgeladen werden kann, nur 50% Wirkungsgrad hat, eine
Selbstentladung von 20% am Tag und dafür weißt Du das der Akku die 10
fache Stromstärke von dem was Dein Motor verträgt bringen kann?
> Da könnten die Entwicklerteams richtig aus dem Vollen schöpfen.
Ja wenn sie genug Geld bekommen. Ein solcher Systemwechsel kostet viel
viel mehr als das bischen mehr was Ferrari oder Mercedes mehr
investieren wollen als es das Reglement vorsieht.
> Da gäbe es dann große Entwicklungsunterschiede und verschiedene Strategien,
> so dass es im Rennen wieder sehr spannend werden könnte, eben auch aus
> technischer Sicht.
Wen interessiert die Technik? Wie schon geschrieben 8 oder 10 Zylinder,
5 oder 8 Gänge, Ölablaßschraube aus Stahl oder Titan - egal. Die Nase
auf dem Podest zählt. Überall wird nur der Weltmeister erwähnt, mit ein
wenig Glück wird der Konstruktionsweltmeister (der schon manches mal ein
anderer war als das Auto des Weltmeisters) in einem Nebensatz genannt.
Grüße
Enrico
>Man kann sicherlich spezielle Akkupacks konstruieren die mit einer
>Schraube oder Schnappverschlu� auskommen, aber hier wurden Akkugewichte
>von 1000kg genannt, selbst wenn Du die auf die beiden Seiten und das
>Heck aufteilst und 2 mal wechselst dann wiegt das St�ck noch gut 100kg.
>Beim Reifen ist das nicht so schlimm, der hat ein Gewicht das man
>problemlos von einem Mann bewegen kann - und da haben sie schon 3 Leute
>pro Rad. Ein 100kg Aku kannst Du nicht mal eben so ranschmei�en wie ein
>Rad, ausserdem ist f�r das n�tige Bedienpersonal gar nicht genug PLatz
>an der Autoseite.
Sollte die Senilit�t der formel I auf die Idee kommen, dass die Reifen
ein Mindestgewicht von 80 kg/Stk haben m�ssen, dann werden die
Rennst�lle innert k�rzester Zeit entsprechende Werkzeuge haben, diese
zu h�ndeln. So w�rde es auch mit Akkupacks sein, ich bin sicher, dass
man die dann in der selben Zeit wechselt wie man heute tankt.
Die Masse ist nicht ohne und dann hat man am Auto auch nicht beliebig
Platz. Und ich kann mir nicht vorstellen das der Veranstalter Lust auf
einen volautomatischen Boxenstop hat bei dem der Fahrer am Eingang der
Boxengasse auf Autopilot schaltet und sien Auto alleine in die Box
findet, auf den mm genau h�lt damit dann links und rechts eine Maschine
R�der und Akkus wechselt.
Gr��e
Enrico
Es gibt auch noch andere platzsparende und halbwegs leichte Methoden der
Stromerzeugung. Wer sagt dass das F1 mit einem Akku fahren muß? Eine
Einmal-Entladen-Wegwerfen Batterie täte es da auch, ebenso wäre eine
Wasserstoffbrennstoffzelle vorstellbar oder irgend ein anderes System das
den Strom bereit stellt.
Gerade weil beim F1 nix lange halten muß wäre man hier sehr frei bei der
Gestaltung. Ein heutiger Formel1 Verbrennungsmotor hält ja auch gerade mal
ein Rennen lang.
LG Andy
>
> Dies kann alles im Reglement geregelt werden. Warum dort nicht
> reinschreiben, dass es fᅵr ein teilnehmendes Fahrzeug nur zwei Akkus
> fᅵr die ganze Saison geben darf? Dass das Gewicht des Akkus
> festgelegt wird und fᅵr ein ganzes Rennen reichen muss. Dies wᅵrde
> dafᅵr sorgen, dass Akkus entwickelt und eingesetzt werden die hohe
> Strᅵme liefern, gleichzeitig aber auch eine hohe Lebensdauer haben.
Nur fᅵhrt da halt keiner mehr mit. Wenns die Regualtoren zu bunt mit den
Rennstᅵllen treiben machen die halt ihr eigenes Rennen auf.
Stell dir vor es ist Formel 1 und es geht keiner hin.
LG Andy
Ja kann man alles machen. Man kann die F1 auch komplett abschaffen, ein
Rennen gleichzeitig mit den 24h in LeMans abhalten oder einen
Kettcarantrieb installieren. Nur wozu?
Wir können jetzt sicherlich auch mal nach Batterien schauen nur bin ich
mir sicher das es keine Batterie gibt die 10Kwh/l speichert.
> Gerade weil beim F1 nix lange halten muß wäre man hier sehr frei bei der
> Gestaltung. Ein heutiger Formel1 Verbrennungsmotor hält ja auch gerade
> mal ein Rennen lang.
Ganz so schlimm ist es auch nicht:
http://www.r-winners.de/sport/formel1_regeln.htm :
Motor- und Getriebewechsel
Pro Rennsaison und Auto darf ein Team maximal acht Motoren verwenden.
Für jeden zusätzlich eingesetzten Motor wird der Teilnehmer im nächsten
Rennen mit einer Rückversetzung um zehn Positionen in der
Startaufstellung bestraft.
Das Getriebe darf nach vier Rennwochenenden ohne Strafe gewechselt
werden. Sollte ein früherer Wechsel fällig werden, wird der Teilnehmer
im nächsten Rennen mit einer Rückversetzung um fünf Positionen in der
Startaufstellung bestraft.
Man darf nicht vergessen: Formel 1 ist kein Hobby von Leuten die über
alles Geld der Welt verfügen und die glücklich sind wenn sie besser als
andere sind. Hier geht es zwar um Wettkampf, aber eben nicht um jeden
Preis. Es geht um das vermarkten von Produkten.
Grüße
Enrico
Das ist allerdings richtig.
LG Andy
> Klaus Kreider wrote:
>
>> In Verbindung mit den Bremsen ist das wohl der einig gangbare weg aber
>> die ungefederte Masse steigt und das brauch niemand
>
> ich weis ja das das ne spinnerte Idee ist!
> aber spinne wir weiter :-P
> den Radnabenmotor über eine kleine Welle in die Karosse verlegen.
Dann kann es sinnvoll sein, doch ein Getriebe dazwischen zu setzen.
> WIe nent sich das teil dann?
Keine Ahnung, Radnabenmotor sagt man jedenfalls nur, wenn er direkt an der
Nabe sitzt.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz
Ach werden die langsam mal munter? Vor ein paar Monaten hab ich noch
einen Vortrag geh�rt in dem sich unser Busbetreiber beschwert hat das
Busse f�r die LKW-Hersteller nur ein Randsegment sind und deswegen gibts
da kaum Hybridentwicklungen weil die St�ckzahl zu klein ist. Ein LKW
Hersteller sagte dann nch das Hybrid beim grossen LKW nicht kommt weil
selbst wenn das System nur 500kg wiegen w�rde w�rden die
Einnahmeverluste wegen weniger Nutzlast h�her als die Einsparung sein.
> Beim Rennwagen m�sste man mit einer Kombination aus akkus und Caps
> arbeiten.
Klar geht auch das, so kompliziert wollte ich das hier nicht machen. Ich
habe vor zwei Jahren mal so ein paar h�bsche Kondensatoren in der Hand
gehabt. F�r mich als Schwachstr�mler unvorstellbare 2000F bei max.
2Volt. Da habe ich auch gedacht das so Teile doch der ideale Speicher
sind und da sau viel Strom drin steckt. Die Vergleichsrechnung ist
jedoch ern�chternd.
So ein Teil war fast so gro� wie ein Tetrapack und etwas schwerer. Das
sind 2000As*2V=4000Ws=1,1Wh. Zum Vergleich: ein Mignonakku hat
2Ah*1,2V=2,4Wh.
Vielleicht ist hier jemand so nett und kann mal ausrechnen wieviel Wh
beim Abbremsen von 600kg von 250 auf 50km/h anfallen.
Dazu kommt noch ein sehr gro�er Generator. Da k�nnte ich mir vorstellen
das es besser ist einen Teil der Bremsenergie herk�mmlich zu verheizen
statt zu versuchen sie zur�ckzugewinnen.
Ein Prius ist auch nur sparsam solange der eMotor bremst, bei einer
Vollbremsung kann er auch nur einen Teil der Energie zur�ckgewinnen.
Wei� jemand zuf�llig wie lang der Bremsweg bei einem rein el. gebremsten
Prius ist?
Gr��e
Enrico
> Vielleicht ist hier jemand so nett und kann mal ausrechnen wieviel Wh
> beim Abbremsen von 600kg von 250 auf 50km/h anfallen.
In erster Näherung sind es m/2*(v_1²-v_2²)=1,39MWs=385Wh.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz
>Wen interessiert das schon, was sich �lscheichs so alles leisten.
>
Hast Recht, ich finde es interessanter, dass ein Taurinscheich sich 2
Rennst�lle leisten kann. Seltsam finde ich, dass einer der Rennst�lle
weit vorne, der andere aber ganz hinten liegt - gibts da keinen
Technologietransfer?
> Nach Honda und BMW steigt auch Bridgestone, einer der beiden
^^^^^^^^^^^^^^^^
> Reifenhersteller der Formel 1, aus.
Wie kommst Du denn da drauf, Bridgestone war Alleinausrüster.
> Sie erfüllen kommendes Jahr noch ihre laufenden Verträge und dann ist
> Schluß.
Dann kommt halt ein anderer.
servus...
Horst
>>> Reifenhersteller der Formel 1, aus.
>> Wie kommst Du denn da drauf,
> Ich interessiere mich dafür an und für sich nicht.
>> Bridgestone war Alleinausrüster.
> Stimmt. Michelin hat schon vor 2 Jahren aufeghört.
Nein, man hat sich für Bridgestone entschieden.
>>> Sie erfüllen kommendes Jahr noch ihre laufenden Verträge und dann ist
>>> Schluß.
>> Dann kommt halt ein anderer.
> Continental?
Mit Conti wurde 1954 und 1955 Juan Manuel Fangio Weltmeister und es gab
bisher 8 verschiedene Reifenhersteller in der Formel 1.
servus...
Horst