"Zehn 500-Mark-Scheine knisterten angenehm in meiner Hosentasche, als
ich meinem beigen Opel Vectra ein letztes Mal nachschaute.
Soeben hatte ich ihn verkauft. Wehmut? Nicht die Bohne. Im Gegenteil:
Erleichterung. Denn endlich war ich sie losgeworden, die
Geldvernichtungsmaschine meines Lebens."
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1230381/Meine-16-guten-autofreien-Jahre.html
> Soeben hatte ich ihn verkauft. Wehmut? Nicht die Bohne. Im Gegenteil:
> Erleichterung. Denn endlich war ich sie losgeworden, die
> Geldvernichtungsmaschine meines Lebens."
>
> http://www.abendblatt.de/hamburg/article1230381/Meine-16-guten-autofreien-Jahre.html
Tᅵrlich geht das. Manchmal sogar ohne Verzicht. Manchmal aber halt nicht.
Andreas
--
Offizielles Mitglied von Roland Mᅵsls Killfile
"Photovoltaik ersetzt 10cm Benzin pro Jahr."
(Roland Mᅵsl in de.rec.fahrrad)
> Erleichterung. Denn endlich war ich sie losgeworden, die
> Geldvernichtungsmaschine meines Lebens."
Wenn der Mann jetzt nicht gerade zu Fuᅵ geht oder mit dem Rad fᅵhrt,
kann es durchaus sein, dass er ohne Auto mehr Geld vernichtet als mit.
Wer beispielsweise jeden Tag zu seinem 5 km entfernten Arbeitsplatz
fᅵhrt, legt dafᅵr im Monat 200 km zurᅵck. Mit einem Auto wie diesem [1]
kosten diese 200 km 51,40 Euro, wobei *alle* Kosten enthalten sind,
also Anschaffung/Finanzierung, feste und variable Kosten, Wartung,
Reparaturen und Ersatzteile, Wertverlust etc. Eine ᅵPNV-Monatskarte
kostet zumindest hier in Berlin sogar in der preiswertesten Variante
(12-Monats-Abo) mehr, nᅵmlich 57,50 Euro. Und sobald es einen oder
mehrere Mitfahrer gibt, wird der Kostenvorteil noch grᅵᅵer, vom
Komfort-Vorteil mal ganz zu schweigen. Und der Herr Wenig im Artikel
fᅵhrt ja nicht nur Bus, sondern er karrt seine Kinder gelegentlich auch
mal mit dem Taxi zur Schule. Auᅵerdem nimmt er noch andere teure
Dienstleistungen in Anspruch, z. B. den Getrᅵnke-Lieferdienst. Ich
wᅵrde gerne mal wissen, auf welcher Basis er da einen Kostenvorteil
errechnet haben will.
Ich darf noch ein paar der Argumente zitieren, die Herr Wenig gegen das
Auto anfᅵhrt:
"16 Jahre ohne Inspektionen, Reifenwechsel, Knᅵllchen. 16 Jahre ohne
Parkplatz-Suche, Alkohol-Tests, Kratzer-ᅵrger.
(...)
Wie habe ich es schon als Student gehasst, wenn ich mein in Ferienjobs
sauer verdientes Geld in die ᅵlverschmierten Hᅵnde eines
Hinterhofschraubers drᅵcken musste. Wenn Kfz-Steuer oder
Versicherungs-Beitrᅵge mein Konto filetierten. Daran denke ich oft,
wenn sich wieder mal ein besonders cleverer Auto-Besitzer selbst
betrᅵgt, indem er nur auf die Sprit-Kosten schaut."
1. Inspektionen und Reifenwechsel: sind in dem o. g. Rechenbeispiel
enthalten.
2. Knᅵllchen: sind vermeidbar.
3. Parkplatzsuche: ist vermeidbar, erhᅵht allerdings u. U. die Kosten.
Lᅵngere Parkplatzsuchen haben ihre Ursache nᅵmlich meistens darin, dass
man partout gratis parken will. Schon die Bereitschaft, nur einen
geringen Obulus fᅵrs Parken zu entrichten, verkᅵrzt die Suche in der
Regel drastisch.
4. Alkohol-Tests: ich musste in meinem Leben noch nicht einmal ins
Rᅵhrchen pusten. Und das in mittlerweile 30 Jahren als Autofahrer.
5. Kratzer-ᅵrger: ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand, der auch
gelegentlich mal Kratzer abbekommen kann. Davon abgesehen ist auch ein
zerkratztes Auto nᅵtzlicher und komfortabler als gar kein Auto.
6. Werkstattkosten, Steuer und Versicherung: sind in dem o. g.
Rechenbeispiel enthalten.
7. Blauᅵugige Autobesitzer, die nur die Spritkosten einkalkulieren:
sicher gibt es die. Aber vielleicht lohnt es sich auch mal fᅵr
Nicht-Autobesitzer, den Taschenrechner zu zᅵcken. Dann kommen sie
vielleicht nicht mehr so schnell auf die Idee, ihren Verzicht aufs Auto
gleich als Heldentat in der Zeitung breittreten zu mᅵssen. Zumindest
hᅵren sie dann auf, mit einem angeblichen Kostenvorteil zu
argumentieren. Der ist nᅵmlich nur unter bestimmten Voraussetzungen
vorhanden.
Gruᅵ
Michael
Laß ihm doch seine Freude!
Ulrich freut sich wie ein Kind über jeden, der endlich eingesehen hat,
daß ein Auto NICHTS ALS ein umweltmäßig bedenkliches und dazu sehr
teures Spaßgerät ist.
Was glaubst du, wie ich mich freuen würde, wenn nur 10% der Leute, die
mir bzw. denen ich beim täglichen Pendeln im Weg sind bzw. bin,
endlich dieser Erleuchgtung teilhaftig würden!
> La� ihm doch seine Freude!
Warum sollte ich? Der Sack g�nnt mir doch auch nicht den Spass am
Autofahren :-P
> Was glaubst du, wie ich mich freuen w�rde, wenn nur 10% der Leute, die
> mir bzw. denen ich beim t�glichen Pendeln im Weg sind bzw. bin,
> endlich dieser Erleuchgtung teilhaftig w�rden!
Ich kenne das. Problem ist, die 10% auf der Strasse, die einen am
meisten auf die Palme bringen, wird so eine Einsicht wohl am wenigsten
ereilen...
Andreas
--
Offizielles Mitglied von Roland M�sls Killfile
"Photovoltaik ersetzt 10cm Benzin pro Jahr."
(Roland M�sl in de.rec.fahrrad)
> Was glaubst du, wie ich mich freuen w�rde, wenn nur 10% der Leute, die
> mir bzw. denen ich beim t�glichen Pendeln im Weg sind bzw. bin,
> endlich dieser Erleuchgtung teilhaftig w�rden!
Das nenne ich Einsicht! :-)
--
"Es betrifft die Gef�hrdung der �ffentlichen Sicherheit, hervorgerufen
durch die unsinnige, immer mehr �berhandnehmende Automobilraserei.
Es kann nicht l�nger zugesehen werden, wie diese Fahrzeuge (...)
die Staats- und Gemeindestrassen occupieren." (Aargau, Schweiz, 1907)
> "Ulrich Nehls" <radl...@arcor.de> schrieb:
>
>> Erleichterung. Denn endlich war ich sie losgeworden, die
>> Geldvernichtungsmaschine meines Lebens."
>
> Wenn der Mann jetzt nicht gerade zu Fuß geht oder mit dem Rad fährt,
> kann es durchaus sein, dass er ohne Auto mehr Geld vernichtet als mit.
> Wer beispielsweise jeden Tag zu seinem 5 km entfernten Arbeitsplatz
> fährt, legt dafür im Monat 200 km zurück. Mit einem Auto wie diesem [1]
> kosten diese 200 km 51,40 Euro, wobei *alle* Kosten enthalten sind, also
> Anschaffung/Finanzierung, feste und variable Kosten, Wartung,
> Reparaturen und Ersatzteile, Wertverlust etc. Eine ÖPNV-Monatskarte
> kostet zumindest hier in Berlin sogar in der preiswertesten Variante
> (12-Monats-Abo) mehr, nämlich 57,50 Euro. Und sobald es einen oder
> mehrere Mitfahrer gibt, wird der Kostenvorteil noch größer, vom
> Komfort-Vorteil mal ganz zu schweigen. Und der Herr Wenig im Artikel
> fährt ja nicht nur Bus, sondern er karrt seine Kinder gelegentlich auch
> mal mit dem Taxi zur Schule. Außerdem nimmt er noch andere teure
> Dienstleistungen in Anspruch, z. B. den Getränke-Lieferdienst. Ich würde
> gerne mal wissen, auf welcher Basis er da einen Kostenvorteil errechnet
> haben will.
>
> [1]
> <http://www.autobudget.de/gebrauchtwagen/usedeconomytabsheet.do?
sv=20067&y=2004&m=-1&personalized=true&oy=4&ak=10000&te=48&dpp=0.2&in=KH&inr=SF5>
>
> Ich darf noch ein paar der Argumente zitieren, die Herr Wenig gegen das
> Auto anführt:
> "16 Jahre ohne Inspektionen, Reifenwechsel, Knöllchen. 16 Jahre ohne
> Parkplatz-Suche, Alkohol-Tests, Kratzer-Ärger.
>
> (...)
>
> Wie habe ich es schon als Student gehasst, wenn ich mein in Ferienjobs
> sauer verdientes Geld in die ölverschmierten Hände eines
> Hinterhofschraubers drücken musste. Wenn Kfz-Steuer oder
> Versicherungs-Beiträge mein Konto filetierten. Daran denke ich oft, wenn
> sich wieder mal ein besonders cleverer Auto-Besitzer selbst betrügt,
> indem er nur auf die Sprit-Kosten schaut."
>
> 1. Inspektionen und Reifenwechsel: sind in dem o. g. Rechenbeispiel
> enthalten.
Nur als reine Werkstatt oder sogar materialkosten. Allein der
Verwaltungsaufwand eines Werkstattbesuchs schlägt mit geschätzt 1h zu
Buche und das ist je nach h satz den man für sich kalkuliert auch schon
mal mehr wie die 54,50 die du ausgerechnet hast.
> 2. Knöllchen: sind vermeidbar.
Ack.
> 3. Parkplatzsuche: ist vermeidbar, erhöht allerdings u. U. die Kosten.
> Längere Parkplatzsuchen haben ihre Ursache nämlich meistens darin, dass
> man partout gratis parken will. Schon die Bereitschaft, nur einen
> geringen Obulus fürs Parken zu entrichten, verkürzt die Suche in der
> Regel drastisch.
Aber der Zeitnachteil bleibt, und ist in den Kosten oben nicht
eingerechnet.
> 4. Alkohol-Tests: ich musste in meinem Leben noch nicht einmal ins
> Röhrchen pusten. Und das in mittlerweile 30 Jahren als Autofahrer. 5.
> Kratzer-Ärger: ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand, der auch
> gelegentlich mal Kratzer abbekommen kann. Davon abgesehen ist auch ein
> zerkratztes Auto nützlicher und komfortabler als gar kein Auto. 6.
> Werkstattkosten, Steuer und Versicherung: sind in dem o. g.
> Rechenbeispiel enthalten.
> 7. Blauäugige Autobesitzer, die nur die Spritkosten einkalkulieren:
> sicher gibt es die. Aber vielleicht lohnt es sich auch mal für
> Nicht-Autobesitzer, den Taschenrechner zu zücken. Dann kommen sie
> vielleicht nicht mehr so schnell auf die Idee, ihren Verzicht aufs Auto
> gleich als Heldentat in der Zeitung breittreten zu müssen. Zumindest
> hören sie dann auf, mit einem angeblichen Kostenvorteil zu
> argumentieren. Der ist nämlich nur unter bestimmten Voraussetzungen
> vorhanden.
Der Kostenvorteil entsteht ganz schnell dann wenn man die Zeit die die
Verwaltung des Automobils in anspruch nimmt adäquat berechnet und nicht
unter Hobby oder 'Zeit für die ich mich von meinen Liebsten verpissen
kann' zu einem angemessenem h-Satz verrechnet.
Ich komme übrigens korrekt mit Zeitaufwand berechnet, bei meinem Rad auch
auf über 10ct. pro km.
--
42
> Der Kostenvorteil entsteht ganz schnell dann wenn man die Zeit
> die die Verwaltung des Automobils in anspruch nimmt adäquat
> berechnet
Dann muss man aber auch die durch das Auto gewonnene Zeit gegenrechnen.
Dieser Vorteil macht sich umso gravierender bemerkbar, je mehr man bei
der Auswahl des Verkehrsmittels auf dessen jeweilige Vor- und Nachteile
achtet. Beispielsweise habe ich hier fast vor der Haustür einen
Regionalbahnhof, von wo mich der Regionalexpress in schlappen 14
Minuten in die ca. 15 km entfernte Berliner City (West) bringt. Mit dem
Auto dauert die Fahrt dreimal so lange und macht je nach Verkehrslage
auch nicht sonderlich Spaß (hallo Ulrich). Ergo nehme ich für diese
Fahrten in der Regel den Regionalexpress, zumindest dann, wenn ich
allein unterwegs bin. Bei der Fahrt zur Arbeitsstelle meiner Frau
hingegen ist es genau umgekehrt: die dauert mit dem Auto ca. 15
Minuten, mit den Öffis dagegen fast 45 Minuten (incl. Fußweg zur
Haltestelle + Warten auf Anschluss beim Umsteigen). Da nimmt sie dann
doch lieber das Auto.
> Ich komme übrigens korrekt mit Zeitaufwand berechnet, bei meinem
> Rad auch auf über 10ct. pro km.
Hast du da auch die Anschaffungs- und Unterhaltskosten für Rad und
Zubehör sowie die anteiligen Kosten deiner Haftpflichtversicherung
eingerechnet? ;-)
Gruß
Michael
> Wenn der Mann jetzt nicht gerade zu Fu� geht oder mit dem Rad f�hrt,
> kann es durchaus sein, dass er ohne Auto mehr Geld vernichtet als mit.
> Wer beispielsweise jeden Tag zu seinem 5 km entfernten Arbeitsplatz
> f�hrt, legt daf�r im Monat 200 km zur�ck. Mit einem Auto wie diesem
> [1] kosten diese 200 km 51,40 Euro, wobei *alle* Kosten enthalten
> sind, also Anschaffung/Finanzierung, feste und variable Kosten,
> Wartung, Reparaturen und Ersatzteile, Wertverlust etc. Eine
> �PNV-Monatskarte kostet zumindest hier in Berlin sogar in der
> preiswertesten Variante (12-Monats-Abo) mehr, n�mlich 57,50 Euro. Und
> sobald es einen oder mehrere Mitfahrer gibt, wird der Kostenvorteil
> noch gr��er, vom Komfort-Vorteil mal ganz zu schweigen.
die OePNV-monatskarte bietet dem besitzer aber die moeglichkeit,
kostenlos zusaetzliche fahrten vorzunehmen, waehrend beim KFZ dafuer
immer mehrkosten anfallen.
da ich mich in B tariflich nicht sonderlich auskenne, fuehre ich das mal
am beispiel eines Ticket 2000 (abo) im VRR vor: das kostet fuer das
gesamte stadtgebiet monatlich 53,64EUR, und bietet zusaetzlich die
moeglichkeit, werktags ab 19:00 und am gesamten wochenende bis zu vier
mitfahrer mitzunehmen. gleichzeitig veraendert sich die reichweite in
diesen zeiten auf den gesamten verbundraum, und zu anderen zeiten sind
verguenstigste zusatzkarten (EUR 2,40 je fahrt) erhaeltlich, die auch
diese aufweitung zulassen. damit deckt man den gesamten metropolbereich
Ruhrgebiet ab, in dem man mit dem auto am liebsten ueberhaupt nicht
herumfahren will.
--
"Der letzte Wahlleiter in diesem Land, der derart undemokratisch mit
kleinen und anderen Parteien umgesprungen ist, ist 1946 von einem
alliierten Milit�rtribunal hingerichtet worden."
> die OePNV-monatskarte bietet dem besitzer aber die moeglichkeit,
> kostenlos zusaetzliche fahrten vorzunehmen, waehrend beim KFZ dafuer
> immer mehrkosten anfallen.
Jetzt hab ich nen Firmenwagen mit Privatnutzung. Inwieweit fallen da
IMMER Mehrkosten an?
> Jetzt hab ich nen Firmenwagen mit Privatnutzung. Inwieweit fallen da
> IMMER Mehrkosten an?
Nicht zwangsl�ufig dir ;-).
Ralf
>> Jetzt hab ich nen Firmenwagen mit Privatnutzung. Inwieweit fallen da
>> IMMER Mehrkosten an?
>
> Nicht zwangsl�ufig dir ;-).
Stimmt, ich hab die Kosten daf�r ja nur externalisiert :-)
> frank paulsen schrieb:
>
>> die OePNV-monatskarte bietet dem besitzer aber die moeglichkeit,
>> kostenlos zusaetzliche fahrten vorzunehmen, waehrend beim KFZ dafuer
>> immer mehrkosten anfallen.
>
> Jetzt hab ich nen Firmenwagen mit Privatnutzung. Inwieweit fallen da
> IMMER Mehrkosten an?
ich habe mich auf Michaels konstruiertes beispiel bezogen, und das wirst
du mit der 1%-regel so kaum hinbekommen. von daher hast du tatsaechlich
mehrkosten fuer jeden km, der nach fahrtenbuch abgerechnet wird.
> Nur als reine Werkstatt oder sogar materialkosten. Allein der
> Verwaltungsaufwand eines Werkstattbesuchs
Welchen "Verwaltungsaufwand" meinst du?
> Aber der Zeitnachteil bleibt, und ist in den Kosten oben nicht
> eingerechnet.
Kostet deine Zeit Geld?
> Der Kostenvorteil entsteht ganz schnell dann wenn man die Zeit die die
> Verwaltung des Automobils in anspruch nimmt
Nochmal: welche "Verwaltung"?
Und selbst wenn eine solche notwendig sein sollte: seit wann kostet deine
oder meine Freizeit in irgendeiner Form Geld?
Volker
--
Im ᅵbrigen bin ich der Meinung, dass TCPA/TCG verhindert werden muss
Wenn es vom Himmel Zitronen regnet, dann lerne, wie man Limonade macht
>> Nur als reine Werkstatt oder sogar materialkosten. Allein der
>> Verwaltungsaufwand eines Werkstattbesuchs
>
> Welchen "Verwaltungsaufwand" meinst du?
Fᅵr ihn ist wohl ein Anruf oder eine Mail ein nicht zu
vernachlᅵssigender Aufwand.
>> Aber der Zeitnachteil bleibt, und ist in den Kosten oben nicht
>> eingerechnet.
>
> Kostet deine Zeit Geld?
Muss ja nicht mal Zeit kosten.
Fᅵr ihn ist wohl die Option eines Werkstatttermins auch ohne Besuch
derselben umvorstellbar.
>> Der Kostenvorteil entsteht ganz schnell dann wenn man die Zeit die die
>> Verwaltung des Automobils in anspruch nimmt
>
> Nochmal: welche "Verwaltung"?
> Und selbst wenn eine solche notwendig sein sollte: seit wann kostet deine
> oder meine Freizeit in irgendeiner Form Geld?
Na ja, eine Kostenbetrachtung ohne die eigene Arbeitsleistung in irgend
einer Form zu bewerten wᅵre nicht vollstᅵndig.
Man kᅵnnte ja in der aufgewendeten Zeit auch arbeiten. Oder seine sauer
verdiente Freizeit geniessen.
Extrembeispiel: Unbezahlten Urlaub nehmen um eine Arbeit zu erledigen
die am Markt deutlich weniger als das eigene vergleichbare Netto kosten
wᅵrde. Wᅵre zwar selbst gemacht aber wᅵrde richtig Geld kosten.
Ralf
> Ervin Peters wrote:
>
>> Nur als reine Werkstatt oder sogar materialkosten. Allein der
>> Verwaltungsaufwand eines Werkstattbesuchs
>
> Welchen "Verwaltungsaufwand" meinst du?
Jeglicher Zeit-, Geld- und Resourcenaufwand zur Verwaltung des Besitzes/
Eigentum Auto und dessen Bereitstellung zur Nutzung.
>> Aber der Zeitnachteil bleibt, und ist in den Kosten oben nicht
>> eingerechnet.
>
> Kostet deine Zeit Geld?
>
>> Der Kostenvorteil entsteht ganz schnell dann wenn man die Zeit die die
>> Verwaltung des Automobils in anspruch nimmt
>
> Nochmal: welche "Verwaltung"?
> Und selbst wenn eine solche notwendig sein sollte: seit wann kostet
> deine oder meine Freizeit in irgendeiner Form Geld?
Wenn es alternatives gibt, das ich in dieser Zeit machen kann, z.B.
Beraung für 100EUR/h, dann kostet es richtig Geld, einmal 6min tanken
z.B. 10€.
Oder ein Wochenende schrauben: 16h, entspricht 1600€.
Allein ein Telefonat zur Vereinbahrung eines Werkstatttermins: 6min, 10€.
Übergabe der Schlüssel, Papiere, kontrolle und Unterschreiben des
Auftrags: 1/2h entspricht 50€. So gibt es viele Kleinigkeiten, die viele
Menschen als lohnende Freizeitbeschäftigung sehen, aber eigentlich
Zeitfressende Notwendigkeiten sind die mich davon abhalten etwas
sinnvolles, u.A. auch 'nichts' zu tun.
Und dieses Verwaltungsaufwand kann man sich mal richtig bewußt machen und
zu dem Stundensatz kalkulieren, dem man sich als angemessen zurechnet.
ervin
--
42
> Volker Neurath schrieb:
>> Ervin Peters wrote:
>
>>> Nur als reine Werkstatt oder sogar materialkosten. Allein der
>>> Verwaltungsaufwand eines Werkstattbesuchs
>>
>> Welchen "Verwaltungsaufwand" meinst du?
>
> Fᅵr ihn ist wohl ein Anruf oder eine Mail ein nicht zu
> vernachlᅵssigender Aufwand.
Siehste - fᅵr mich schon. Mit "Verwaltung" hat das allerdings in keiner
Weise was zu tun.
>> Nochmal: welche "Verwaltung"?
>> Und selbst wenn eine solche notwendig sein sollte: seit wann kostet deine
>> oder meine Freizeit in irgendeiner Form Geld?
>
> Na ja, eine Kostenbetrachtung ohne die eigene Arbeitsleistung in irgend
> einer Form zu bewerten wᅵre nicht vollstᅵndig.
Ist nicht eingᅵngig. Bei einem Selbstᅵndigen kᅵnnte ich diese Sichtweise
noch halbwegs nachvollziehen, aber definitiv nicht bei einem abhᅵngig
Beschᅵftigten.
Oder wie sollte der seine zeit doch gleich in Geld umrechnen? Und wann ja
und wann nicht?
> Volker Neurath am Thu, 15 Oct 2009 21:11:59 +0200:
>
>> Ervin Peters wrote:
>>
>>> Nur als reine Werkstatt oder sogar materialkosten. Allein der
>>> Verwaltungsaufwand eines Werkstattbesuchs
>>
>> Welchen "Verwaltungsaufwand" meinst du?
>
> Jeglicher Zeit-, Geld- und Resourcenaufwand zur Verwaltung des Besitzes/
> Eigentum Auto und dessen Bereitstellung zur Nutzung.
Dann muss ich was falsch machen. ich verwalte mein Auto nᅵmlich nicht.
> Wenn es alternatives gibt, das ich in dieser Zeit machen kann, z.B.
> Beraung fᅵr 100EUR/h, dann kostet es richtig Geld, einmal 6min tanken
> z.B. 10ᅵ.
>
> Oder ein Wochenende schrauben: 16h, entspricht 1600ᅵ.
>
> Allein ein Telefonat zur Vereinbahrung eines Werkstatttermins: 6min, 10ᅵ.
> ᅵbergabe der Schlᅵssel, Papiere, kontrolle und Unterschreiben des
> Auftrags: 1/2h entspricht 50ᅵ. So gibt es viele Kleinigkeiten, die viele
> Menschen als lohnende Freizeitbeschᅵftigung sehen, aber eigentlich
> Zeitfressende Notwendigkeiten sind die mich davon abhalten etwas
> sinnvolles, u.A. auch 'nichts' zu tun.
>
> Und dieses Verwaltungsaufwand kann man sich mal richtig bewuᅵt machen und
> zu dem Stundensatz kalkulieren, dem man sich als angemessen zurechnet.
Mit solchem Blᅵdsinn kann man letzlich *alles* schlechtrechnen.
Was meinst du wohl, was eine Fahrt zum Flughafen plus die dortige Wartezeit
kostet? Oder Fahrt plus Wartezeit am Bahnhof.
Wegezeiten sind nahezu immer verlorene Zeiten, egal mit welchem
Verkehrsmittel sie durchgefᅵhrt werden - und sogar dann, wenn du zu Fuᅵ
gehst.
> Und dieses Verwaltungsaufwand kann man sich mal richtig bewußt machen
> und zu dem Stundensatz kalkulieren, dem man sich als angemessen
> zurechnet.
Oder die Zeit, die man vor Ampeln, mit Parkplatzsuche, im Stau etc.
verbringt, mit dem multiplizieren, was man sonst so die Stunde verdient.
Das kann ja bei Leuten, die das Geld für ein Auto übrig haben, nicht so
ganz wenig sein.
Und wieso sollte diese Zeit weniger wert sein als die, die man arbeitet?
Dann entspricht sie auch irgendeinem Geldwert (im Ernst ist doch der
gefühlte Wert der Lebenszeit, die man als sog. "Freizeit" verbringt,
höher als die Arbeitszeit, oder?)
Zusammen mit dem aussuchen der Werkstatt, einen Termin vereinbaren, das
Fahrzeug hinbringen und irgendwie wieder nach Hause kommen usw... kommt
das schon was zusammen. Zum Tᅵv und zur Zulassungsstelle fᅵhrt der Wagen
auch nicht allein.
> Ist nicht eingᅵngig. Bei einem Selbstᅵndigen kᅵnnte ich diese Sichtweise
> noch halbwegs nachvollziehen, aber definitiv nicht bei einem abhᅵngig
> Beschᅵftigten.
Warum nicht? Wenn ich etwas tue, was nicht meiner Erholung dient, oder
ich nicht vᅵllig freiwillig mache, dann kann ich das doch bewerten.
Natᅵrlich ᅵberlege ich mir ob ich eine Stunde zum getrᅵnkeladen fahre,
oder es fᅵr mich gᅵnstiger ist statt dessen eine ᅵberstunde zu leisten
und von dem Geld einen bringsdienst zu beauftragen. ᅵhnliches gilt fᅵr
eine Reparatur an meinem Fahrzeug, wobei dann noch andere Gesichtspunkte
mit eine Rolle spielen.
> Oder wie sollte der seine zeit doch gleich in Geld umrechnen? Und wann ja
> und wann nicht?
Ich nehme mein Netto an.
> Wegezeiten sind nahezu immer verlorene Zeiten, egal mit welchem
> Verkehrsmittel sie durchgefᅵhrt werden - und sogar dann, wenn du zu Fuᅵ
> gehst.
Deswegen mindere ich ja den Verlust indem ich Wege mit Bewegung an
frischer Luft, oder mit Zeit zum Lesen oder Schlafen kombiniere. Das ist
meist nicht das gleiche als wenn man die Zeit ausschlieᅵlich dafᅵr hat,
aber es hilft den Verlust zu veringern.
Also, meinen Wagen bin ich zwar erst seit rund 2 Jahren los, aber mehr
noch als das Geld hat mich die Zeit gestᅵrt die mich das Gerᅵt gekostet
hat. Bei speziel meinem Mobilitᅵtsprofil war die Ersparniss durch die
hᅵhere Endgeschwindigkeit minimal, und wurde durch Staus, zᅵhflᅵssigen
Verkehr, Parkplatzsuche, den hier diskutierten "Verwaltungsaufwand"
usw.. mehr als aufgefressen.
Das auch ein bisschen Geld ᅵber bleibt ist ganz nett, aber nicht
entscheident.
> Ist nicht eingᅵngig. Bei einem Selbstᅵndigen kᅵnnte ich diese Sichtweise
> noch halbwegs nachvollziehen, aber definitiv nicht bei einem abhᅵngig
> Beschᅵftigten.
Du nicht. Manche sehen das anders.
Das Stichwort Muskelhypothek sagt dir was? Da wird auch "Freizeit"
bewertet.
> Oder wie sollte der seine zeit doch gleich in Geld umrechnen? Und wann ja
> und wann nicht?
Ein worst Case Szenario hatte ich ja beschrieben. (Unbezahlter Urlaub)
Die Abgrenzung ist aber durchaus individuell.
Ralf
Das kann auch mit einem Anruf in der Stammwerkstatt erledigt sein.
Schlᅵssel morgens in der Firma am Empfang abgeben. Abends wieder
anholen. Fertich. Wagen wird abgeholt, gewartet und gewaschen.
Spart auch noch die Waschanlage.
Tᅵv AU geht genau so.
Aufwand gesamt: 1 Anruf, 1 ᅵberweisung veranlassen, Belege abheften.
Sollte mit nicht einmal 5 Minuten erledigt sein.
Und tanken z.B wᅵre keine "Verwaltung" sondern Teil der Reisezeit.
Man kann durchaus auch mehr Zeit aufwenden. Aber nicht jeder will oder
muss das. Man tauscht ggfs Geld gegen Zeit, je nach persᅵnlichen
Vorlieben, aber das ist in anderen Bereichen nicht anders.
Ralf
Das ist allerdings Reisezeit. Blöd wenn das Auto dennoch günstiger
und/oder schneller ist.
Ralf
> Also, meinen Wagen bin ich zwar erst seit rund 2 Jahren los,
> aber mehr noch als das Geld hat mich die Zeit gestᅵrt die
> mich das Gerᅵt gekostet hat. Bei speziel meinem
> Mobilitᅵtsprofil war die Ersparniss durch die hᅵhere
> Endgeschwindigkeit minimal, und wurde durch Staus,
> zᅵhflᅵssigen Verkehr, Parkplatzsuche, den hier diskutierten
> "Verwaltungsaufwand" usw.. mehr als aufgefressen.
Dann hast du dein Verkehrsmittel nach den falschen Kriterien
ausgewᅵhlt. Wie in <news:7jp0qlF...@mid.uni-berlin.de>
beschrieben, versuchen meine Frau und ich ᅵffis und eigenen PKW so zu
kombinieren, dass mᅵglichst immer nur die Vorteile des jeweiligen
Verkehrsmittels zum Tragen kommen.
Gruᅵ
Michael
Tja, Hirn einschalten ist eine wichtige Voraussetzung fᅵr sinnvolle
Entscheidungen. ;-)
Ich kombiniere ᅵPNV, Fahrrad und Carsharing (da ich momentan kein
eigenes Auto _brauche_; wenn sich das ᅵndert, kauf' ich halt eines) auch
so, wie es gerade (in Bezug auf Geld, Zeit und physischer Anstrengung)
am gᅵnstigsten ist.
Gruᅵ
Norbert
--
Zusammengefasst: Mischung aus Dumm- und Faulheit,
sprich menschliches Normalverhalten ;-) .
(Benjamin Spitschan am 11.03.2009 in de.rec.tv.technik)
Richtig, aber den fehler hab ich ja inzwischen korrigiert.
Durch eine vermehrte Nutzung des ᅵPNV hᅵtten sich ja nur die Kosten, der
Zeitaufwand, und der relative Anteil der "Verwaltungszeiten" an der KFZ
Nutzung erhᅵht.
Fᅵr meine Situation ist dann einfach ein privater PKW immer wesentlich
Zeitaufwendiger ud teurer als dort, wo ein PKW fᅵr mich Vorteile hat,
ein Taxi zu verwenden und dieses auf Fernstrecken mit einem ICE zu
kombinieren.
> Und dieses Verwaltungsaufwand kann man sich mal richtig bewußt machen und
> zu dem Stundensatz kalkulieren, dem man sich als angemessen zurechnet.
Ich bin ja auch lange mit der Bahn zur Arbeit gefahren, allerdings spart
mir mittlerweile das Auto aufgrund von Fahrplanverschiebungen ungefähr
eine Stunde Reisezeit am Tag. Zwanzig Stunden Verwaltungsaufwand im
Monat werde ich wohl kaum zusammenkriegen. Rechnet man die Differenz
davon mit 100 Euro Stundensatz, komme ich zu dem Ergebnis, dass ich
vorher Tausende Euro mit Bahnfahren verschwendet habe...
Andreas
--
Offizielles Mitglied von Roland Mösls Killfile
"Auch Digitaluhren mit Zeiger ticken, wenn der Zeiger weiter springt."
Roland Mösl in de.etc.fahrzeug.auto
> Ich bin ja auch lange mit der Bahn zur Arbeit gefahren, allerdings spart
> mir mittlerweile das Auto aufgrund von Fahrplanverschiebungen ungefähr
> eine Stunde Reisezeit am Tag. Zwanzig Stunden Verwaltungsaufwand im
> Monat werde ich wohl kaum zusammenkriegen. Rechnet man die Differenz
> davon mit 100 Euro Stundensatz, komme ich zu dem Ergebnis, dass ich
> vorher Tausende Euro mit Bahnfahren verschwendet habe...
Also wenn dein Cheffe dir netto einen Hunderten die Stunde zahlt,
hast du bei der Verhandlung über den Firmenwagen aber geschlafen.
In der Preisklasse sollte doch mindestens E-Klasse aufwärts drin sein.
;-)
Ralf
> Zusammen mit dem aussuchen der Werkstatt,
Mussich nicht aussuchen - mein Wagen kommt nur in eine Hersteller-Werkstatt.
> einen Termin vereinbaren,
Telefonhᅵrer aufnehmen, anrufen, abstimmen auflegen. Dauert maximal 5
minuten.
> das Fahrzeug hinbringen und irgendwie wieder nach Hause kommen
Meine Werkstatt stellt mir auf Anforderung ein Leihfahrzeug
>Zum Tᅵv und zur Zulassungsstelle fᅵhrt der Wagen
> auch nicht allein.
Macht ebenfalls meine Werkstatt. Ich stell denen den Wagen Abends hin,
nehmen den Leihwagen mit und am Folgeabend hole ich ihn wieder ab.
That's it.
> Volker Neurath schrieb:
> Deswegen mindere ich ja den Verlust indem ich Wege mit Bewegung an
> frischer Luft, oder mit Zeit zum Lesen oder Schlafen kombiniere. Das ist
> meist nicht das gleiche als wenn man die Zeit ausschlieᅵlich dafᅵr hat,
> aber es hilft den Verlust zu veringern.
Siehst du und ich verringere den Wegezeitverlust indem ich Auto statt Bahn
fahre. Mit Bus & Bahn wᅵre ich 2 x am Tag 2h unterwegs, bei jeder Fahrt je
einmal 10 und einmal 3 minuten Fuᅵweg.
Mit dem PKW schaffe ich dieselbe Strecke in 40 bis 50min je nach
Verkehrsaufkommen; nur in Ausnahmefᅵllen dauert es noch lᅵnger.
Kurz: wenn wir beide auf der Strecke eine Wettfahrt machten, dann lᅵnge ich
schon gemᅵtlich mit gefᅵlltem Magen auf dem Sofa, wenn du die Tᅵre
aufschliesst ;)
> Warum nicht?
Weil es unsinnig ist. Denn du hᅵttest in der zeit so oder so kein Geld
verdient.
> Wenn ich etwas tue, was nicht meiner Erholung dient, oder
> ich nicht vᅵllig freiwillig mache, dann kann ich das doch bewerten.
Bewertest du auch zeiten, die du fᅵr Einkaufen, Behᅵrdengᅵnge, Arztbesuche
etc. verwenden musst? All das tust du ja in der Regel auch nicht
freiwillig.
> Ich nehme mein Netto an.
siehe oben. Schᅵne Grᅵᅵe vom Milchmᅵdchen ;)
Also immer noch eine Menge fahrten, die Zeit kosten, und dich eigentlich
nirgendwo hinbringen wo Du eigentlich hin willst.
Das heiᅵt, wenn dein Chef in Zukunft von dir erwartet das Du morgends 4
Stunden arbeitset, dann 5 Stunden in der Firma in Bereitschaft bleibst
und abends nochmal 4 bezahlte Stunden machen sollst, dann wᅵre das fᅵr
dich Okay, weil deine Freizeit fᅵr dich ja nichts wert ist.
>
>> Wenn ich etwas tue, was nicht meiner Erholung dient, oder
>> ich nicht vᅵllig freiwillig mache, dann kann ich das doch bewerten.
>
> Bewertest du auch zeiten, die du fᅵr Einkaufen, Behᅵrdengᅵnge, Arztbesuche
> etc. verwenden musst? All das tust du ja in der Regel auch nicht
> freiwillig.
Wenn es darum geht inwieweit ich Zeitbedarf mit Geld veringern kann, ja.
> Kurz: wenn wir beide auf der Strecke eine Wettfahrt machten, dann lᅵnge ich
> schon gemᅵtlich mit gefᅵlltem Magen auf dem Sofa, wenn du die Tᅵre
> aufschliesst ;)
Redest Du von meiner oder von deiner Strecke? ;-)
Also Kurz: Nur weil fᅵr dich der ᅵPNV langsamer sit als dein Auto
schaffe ich mir doch kein Auto an.
Nur ein Beispiel:
Der eine hat panische Flugangst und würde höchtens
gegen viele tausend Euro extra einsteigen,
der andere opfert tausende Euro um (privat) fliegen zu können.
Ähnlich Motorrad oder Pkw oder ... fahren
MfG
Thomas
Das ist klar, aber warum soll man dann seine eigenen L�sungen mit den
entsprechenden Randbedingungen nicht mal vorstellen. problematisch wird
es nur, wenn man versucht seine eigenen L�sungen auf andere zu
�bertragen, oder wenn jemand sich angegriffen f�hlt, weil man f�r sich
eine andere L�sung gefunden hat.
So wie einige Autovermeider, f�r die ein privat PKW teufelszeug ist,
oder einige begeisterte Autofahrer, f�r die der verzicht aufs Auto, und
sei er im Einzelfall auch noch so sinnvoll, an Gottesl�sterung grenzt.
> Volker Neurath schrieb:
>> Macht ebenfalls meine Werkstatt. Ich stell denen den Wagen Abends hin,
>> nehmen den Leihwagen mit und am Folgeabend hole ich ihn wieder ab.
>> That's it.
>
> Also immer noch eine Menge fahrten,
Nᅵ. Das ist bei mir ein Umweg von etwa 2km, den ich dann halt 2 x machen
mᅵsste.
> die Zeit kosten, und dich eigentlich
> nirgendwo hinbringen wo Du eigentlich hin willst.
Das sind gerade mal 2 x 15min - wenn's hoch kommt.
Und das 2 x im Jahr.
Damit kann ich sehr gut leben.
Und wenn du jetzt auf die Idee "zieh doch nᅵher an deinen Arbeitsort"
kommst:
vergiss es. Grᅵnde:
1. ich arbeite derzeit in Meerbusch bei Neuss. Meerbusch ist nun nicht
gerade fᅵr gᅵnstigen Mietwohnraum bekannt;)
2. finde ich dort eine einigermaᅵen passende *und* preiswerte Wohnung, dann
bin ich mit dem Velo auch ungefᅵhr eine halbe Stunde unterwegs.
In derselben Zeit bin ich mit dem 'PKW aber auch schon fast zu Hause.
Schlussfolgerung: ich bleib hier wohnen und halte mir ein auto.
> Volker Neurath schrieb:
>
>> Kurz: wenn wir beide auf der Strecke eine Wettfahrt machten, dann lᅵnge
>> ich schon gemᅵtlich mit gefᅵlltem Magen auf dem Sofa, wenn du die Tᅵre
>> aufschliesst ;)
>
> Redest Du von meiner oder von deiner Strecke? ;-)
Von meiner ;)
> Also Kurz: Nur weil fᅵr dich der ᅵPNV langsamer sit als dein Auto
> schaffe ich mir doch kein Auto an.
Verlangt ja auch keiner. Ich wollte nur aufzeigen, dass Pauschalaussagen
nicht weiterfᅵhren.
> Das heiᅵt, wenn dein Chef in Zukunft von dir erwartet das Du morgends 4
> Stunden arbeitset, dann 5 Stunden in der Firma in Bereitschaft bleibst
> und abends nochmal 4 bezahlte Stunden machen sollst, dann wᅵre das fᅵr
> dich Okay, weil deine Freizeit fᅵr dich ja nichts wert ist.
wo schrieb ich das?
>> Bewertest du auch zeiten, die du fᅵr Einkaufen, Behᅵrdengᅵnge,
>> Arztbesuche etc. verwenden musst? All das tust du ja in der Regel auch
>> nicht freiwillig.
>
> Wenn es darum geht inwieweit ich Zeitbedarf mit Geld veringern kann, ja.
*seufz* Na meinetwegen.
> Verlangt ja auch keiner. Ich wollte nur aufzeigen, dass Pauschalaussagen
> nicht weiterfᅵhren.
Aber die stᅵndige Betrachtung der Normalfᅵlle Landenberger, Cammin und
Neurath, die fᅵhrt weiter. Jetzt hab ich's.
> Aber die stᅵndige Betrachtung der Normalfᅵlle Landenberger,
> Cammin und Neurath, die fᅵhrt weiter. Jetzt hab ich's.
Sind wir nicht alle irgendwie Normalfᅵlle? Auch du? ;-)
Gruᅵ
Michael
Du hast gar nichts. Nicht mal Argumente zu dem Mᅵnchner Thread, darum
hast Du ihn ganz heimlich auslaufen lassen.
Von "Normalfᅵllen" hat hier auch keiner gesprochen, die gibt es nᅵmlich
gar nicht. Jeder ist ein Individuum mit seinen eigenen Lebensumstᅵnden
und Einstellungen und Geschmᅵckern.
Aber nᅵher am mehrheitlich hier gelebten Lifestyle als Du sind die drei
genannten allemal. Ich und alle, die ich so kenne, ᅵbrigens auch, aber
das nur nebenbei.
Ulli
--
Hans-Ulrich Steingrobe Die menschliche Schwaeche,
Fahrzeuge mit gefaehrlichen Geschwindigkeiten
zu benutzen, werde ich nie verstehen.
(Data zu Picard, Star Trek Nemesis)
> Du hast gar nichts. Nicht mal Argumente zu dem Mᅵnchner Thread, darum
> hast Du ihn ganz heimlich auslaufen lassen.
Die "Argumente", die du suchst, standen in der SZ. Dass du es dir so
einfach machst, solche Blᅵtter dann als "bildzeitungsᅵhnlich"
abzuqualifizieren, spricht gegen dich, und nicht gegen die SZ. Jeder
Blᅵdmann redet wie du.
Und wenn es dich nicht stutzig macht, daᅵ ᅵber 300 Mio. Euro fᅵr eine
Maᅵnahme ausgegeben werden, die keinen oder nur geringen Nutzen hat,
dann ist dir nicht mehr zu helfen.
Ich habe nicht die von mir hochgeschᅵtzte SZ abqualifiziert, sondern den
"Mᅵnchner Merkur". Vor allem deren Ableger "tz".
> Und wenn es dich nicht stutzig macht, daᅵ ᅵber 300 Mio. Euro fᅵr eine
> Maᅵnahme ausgegeben werden, die keinen oder nur geringen Nutzen hat,
> dann ist dir nicht mehr zu helfen.
Eben die Argumente fᅵr "keinen oder nur geringen Nutzen" stehen noch
aus. Gegenbeispiele habe ich gebracht, und auch der von Dir zitierte
SZ-Artikel. Den hast Du nur selektiv gelesen.
BTW kennst Du den Stau auf der Ifflandstraᅵe aus eigener Anschauung oder
warum bedrᅵckt der Dich so sehr?
Kommt noch was zum eigentlichen Thema oder lᅵsst Du das jetzt auch
wieder im Sande verlaufen?
> Ich habe nicht die von mir hochgeschᅵtzte SZ abqualifiziert, sondern den
> "Mᅵnchner Merkur". Vor allem deren Ableger "tz".
In denen so ziemlich das gleiche drinstand.
> BTW kennst Du den Stau auf der Ifflandstraᅵe aus eigener Anschauung oder
> warum bedrᅵckt der Dich so sehr?
Hach - jetzt muss er schon wieder dezent darauf hinweisen, dass ER in
Mᅵnchen lebt. Und was bedeutet das nun fᅵr die Beurteilung der
Tunnelproblematik, auᅵer dass du durch diesen Tunnel mal durchgefahren
bist? (Ich ᅵbrigens Anfang August auch schon einmal, nur blᅵhe ich mich
deswegen nicht so auf. Es war auᅵerdem Sonntags Vormittag und Ferienzeit
- also denke ich nicht, dass der nicht vorhandenen Stau zu der Zeit ein
Hinweis darauf sein kann, alles sei in Ordnung.)
ᅵbrigens hast du dich in den falschen Thread verirrt, Alice im
Wunderland, deine Spielwiese ist "Tunnelstau in Mᅵnchen". Dort hat auch
ein anderer Mᅵnchner geschrieben: "Das ganze ist ein Faᅵ ohne Boden",
und "Man hᅵtte mal eine Mautstelle an den Tunnel bauen sollen".
Auch BILD-Niveau, stimmt's?
Das beantwortet nicht meine obige Frage. Also nochmal: woher nimmst Du
Dein detailliertes Wissen ᅵber die Verhᅵltnisse hier in Mᅵnchen, wenn Du
es nur vom Durchfahren kennst?
> ᅵbrigens hast du dich in den falschen Thread verirrt, Alice im
> Wunderland, deine Spielwiese ist "Tunnelstau in Mᅵnchen". Dort hat auch
> ein anderer Mᅵnchner geschrieben: "Das ganze ist ein Faᅵ ohne Boden",
> und "Man hᅵtte mal eine Mautstelle an den Tunnel bauen sollen".
> Auch BILD-Niveau, stimmt's?
Das ist nicht meine Spielwiese, sondern Deine. Schlieᅵlich hast Du
diesen Thread angefangen.
Und der Satz "Man hᅵtte mal eine Mautstelle an den Tunnel bauen sollen"
ist kein BILD-Niveau, sondern schlimmer: Grᅵnes Niveau.
Komisch: es kommen auch jetzt wieder keine Argumente zum Verkehr,
sondern Unsachlichkeiten. Warum eigentlich?
> Und der Satz "Man hᅵtte mal eine Mautstelle an den Tunnel bauen sollen"
> ist kein BILD-Niveau, sondern schlimmer: Grᅵnes Niveau.
So, das war also eins deiner "Argumente".
> Aber nᅵher am mehrheitlich hier gelebten Lifestyle als Du sind die drei
> genannten allemal. Ich und alle, die ich so kenne, ᅵbrigens auch,
Unbestritten, aber es schadet ja nichts sich auch mal die Exoten
anzugucken, und zu sehen ob man von denen das ein oder ander auf die
eigene Situation anwenden kᅵnnte oder sollte.
Auᅵerdem geht es hier um Duiskkusion, und Ideen- und Gedankenaustausch,
weniger um eine Dokumentation des Durchschnitts.
ACK, ich habe mit anderen Lebensentwᅵrfen als dem eigenen ᅵbehaupt kein
Problem. Meine Umwelt hat mit meinem auch kein Problem.
Ich wehre mich aber dagegen, wenn andere (oder auch ich selbst) von
jemandem angegriffen werden, der sie und mich ᅵberhaupt nicht kennt.
>>> Aber nᅵher am mehrheitlich hier gelebten Lifestyle als Du sind die
>>> drei genannten allemal.
Esst Scheiᅵe - 2 Milliarden Fliegen kᅵnnen nicht irren.
Die irren auch nicht. Fᅵr deren Organismus ist das OK.
Menschen sind wohl etwas individueller gestrickt als Fliegen.
>> Esst Scheiᅵe - 2 Milliarden Fliegen kᅵnnen nicht irren.
>
> Die irren auch nicht. Fᅵr deren Organismus ist das OK.
Verklausulierte, aber prᅵzise Umschreibung von "Lifestyle", ok.
> Menschen sind wohl etwas individueller gestrickt als Fliegen.
Die meisten, aber es scheint auch andere zu geben.
Also ich kann in dem Link klicken wie ich will, ich komme nicht auf
51,40ᅵ/Monat. Das wᅵren ja nur gut 600ᅵ im Jahr, das hat man bei den
meisten Autos locker an Wertverlust.
Oder hast Du mit 10.000km gerechnet und dann durch 4 geteilt?
Grᅵᅵe
Enrico
>> Wer beispielsweise jeden Tag zu seinem 5 km entfernten Arbeitsplatz
>> fᅵhrt, legt dafᅵr im Monat 200 km zurᅵck. Mit einem Auto wie diesem
>> [1] kosten diese 200 km 51,40 Euro, wobei *alle* Kosten enthalten
>> sind
> Also ich kann in dem Link klicken wie ich will, ich komme nicht auf
> 51,40ᅵ/Monat.
Natᅵrlich stimmt das nicht. Der Kilometer kostet im allergᅵnstigsten
Fall, bei modernen japanischen Kleinwagen 27 Cent.
Bei verschiedenen Golf-Typen (die in D hᅵufiger sind als asiatische
Kleinwagen) liegen die Kilometerpreise zwischen 33 und 39 Cent.
"Beruflich veranlasste" Autofahrten betragen etwa ein Drittel aller
Fahrten, d.h. es kommen auf die durchschnittliche Familie in aller Regel
Kosten von deutlich ᅵber 200.- Euro/Monat zu. Da ist ne Monatskarte in
Berlin allemal gᅵnstiger, zumal deren Preis nicht steigt wenn man mehr
als die 600km fᅵhrt.
>> Also ich kann in dem Link klicken wie ich will, ich komme nicht auf
>> 51,40€/Monat.
>
> Natürlich stimmt das nicht. Der Kilometer kostet im allergünstigsten
> Fall, bei modernen japanischen Kleinwagen 27 Cent.
Moderne japanische Kleinwagen gibt es in Japan.
In D gibt es nur 2. Wahl. Guck mal in japanischen
Metropolen Autos an, Du wirst Dich wundern, wieviele
davon hier nicht zu kaufen sind.
--
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch zählt!
> Also ich kann in dem Link klicken wie ich will, ich komme nicht
> auf 51,40ᅵ/Monat.
Aber vielleicht kommst du auf 51,40 Euro fᅵr 200km. Komm, das ist
einfaches Grundrechnen, das ist gar nicht so schwer.
> Oder hast Du mit 10.000km gerechnet
Ja. Gesamt-Jahresfahrleistung. Wenn du jedoch dafᅵr die Kosten
vergleichen willst, darfst du nicht nur die Fahrten zur Arbeit
betrachten, sondern du musst alle Fahrten in die Rechnung einbeziehen,
fᅵr die ein autoloser Bᅵrger ein anderes Verkehrsmittel bezahlen muss.
In dem im OP verlinkten Artikel war z. B. die Rede von einem Taxi, mit
dem die Kinder zur Schule gebracht werden. Aber auch die Bahnfahrt in
den Urlaub und andere Fahrten, die ein Autobesitzer mit dem eigenen
Auto erledigt, mᅵssen in die Kostenrechnung einflieᅵen. Ich bin sicher,
selbst dann steht zumindest der von mir als Beispiel genannte,
gebrauchte Ford Fiesta nicht schlecht da.
Achja: ich komme gerade von einer Urlaubsfahrt mit dem Auto zurᅵck. 4
Erwachsene, 1 Kind, 1600 km. Die Kilometerkosten betrugen mit meinem
Auto (1996er Ford Galaxy 2.0,
<http://www.autobudget.de/gebrauchtwagen/usedeconomytabsheet.do?sv=3858&y=1996&m=-1&personalized=true&oy=4&ak=10000&te=48&dpp=1.0&in=KH&inr=SF5>)
28,6 Cent, fᅵr die ganze Fahrt waren also inklusive aller (!)
anteiligen Betriebs- und Unterhaltskosten 457,60 Euro fᅵllig. Macht pro
Kopf 91,52 Euro fᅵr Hin- und Rᅵckfahrt. Das ist mit dem ᅵPV schwer zu
unterbieten, insbesondere wenn man vergleichbaren Komfort haben mᅵchte
(keine Abhᅵngigkeit von Fahrplᅵnen/spontaner Fahrtantritt ohne
wochenlange Vorausbuchung, von Tᅵr zu Tᅵr ohne Gepᅵckschlepperei etc.)
Gruᅵ
Michael