Nach "The Great Global Warming Swindle" wagen sich nun immer mehr Journalisten mit anti-alarmistischen Features aus der Deckung. Endlich siegt die Lust auf journalitischen Ruhm über die Angst, gegen den Mainstream anzustinken.
Überraschend tauchte auch ein 17 Jahre altes Feature gegen den Alarmismus auf. Faszinierend, wie sich die Argumentation ähnelt, und wie 17 Jahre ins Land gehen konnten ohne, daß irgendwer die Meinungsdiktatur durch die Alarmisten hätte bremsen können.
Und in den USA hat vorgestern Glenn Beck ein Special dem Klimawahn gewidmet: "Exposed: The Climate of Fear" Hier leider nur das Promo-Video und die letzten 3 Minuten der Sendung, die komplette Sendung wird hoffentlich bald im Web verfügbar sein.
Jede Propaganda schlägt irgendwann zurück. Man denke doch an die SED Parolen die ins Lächerlichkeit gezogen wurden. Ökototelarismus wird genauso untergehen, nur schneller. Nichtdestotrotz werden Institutionen am Fließband gefertigt und bevorzugt international - also unkontrollierbar - angelegt. Man versucht es halt eben. Es liegen hunderte von Milliarden drinn.
Wie lange werden die anderen Medien brauchen um von der bisherigen Einheitsmeinung zum Thema Klima herunterzukommen?
Wie lange werden unsere Politiker brauchen um die veränderte Sachlage zu akzeptieren? Den Schreck zu verdauen, daß sie nun nicht wie erwartet noch mehr Steuern für einen neuen Umwelt-Hoax kassieren können?
Steffen H1 wrote: >> Nun wirds interessant. > was denn?
Wieviel Dutzend Dummbatze jetzt, da sie meinen den SPIEGEL im Rücken zu haben, zum x-ten Male den Chor von der weltweiten Verschwörung der geldgeilen korrumpierten und irregegangenen Wissenschaftler anzustimmen, die uns einen Klimawandel verkaufen wollen, den es nicht gibt.
Fiderallala, fiderallala, fideralla-la-la-laaah.
-- Nicht das, was wir nicht wissen, ist das Problem, sondern das, was wir all zu sicher zu wissen glauben. (Mark Twain)
Ulrich Nehls wrote: > geldgeilen korrumpierten und irregegangenen Wissenschaftler > anzustimmen, die uns einen Klimawandel verkaufen wollen, den es nicht > gibt.
Lügner!
Das ist eine böswillige Unterstellung deinerseits, hier hat niemand den Klimawandel an sich bestritten. Nur dass selbiger *menschengemacht* ist daran haben einige, auch ich, Zweifel angemeldet.
Volker -- Im übrigen bin ich der Meinung, das TCPA verhindert werden muss
> "Ein Institut in Sibirien erforscht die tauenden Dauerfrostböden. Die > weit verbreitete Klimapanik lässt die Wissenschaftler kalt".
> Extra für unsere Klimawandelschwindel-Boys.
> Da hocken lauter graue russische Wissenschaftler im westsibirischen > Sumpf - und die sind genau eurer Meinung.
Mich interessiert nur eines: wie man die Politiker davon abbringen kann, irgendwelche neuen Steuern und Gesetze für diesen Hoax einzuführen.
Das ist erst dann erfolgversprechend, wenn die Medien umschwenken von ihrer bisherigen Einheitsberichterstattung. Und das kann noch ein gutes Weilchen dauern. Immerhin war man in Kanada und Japan schon schneller. Da besteht noch Hoffnung, daß selbst eine Merkel irgendwann aus ihrem Dämmer erwacht.
>> Mich interessiert nur eines: wie man die Politiker davon abbringen kann, >> irgendwelche neuen Steuern und Gesetze für diesen Hoax einzuführen.
> Indem man ihnen einen reicher gefüllteren Trog weist. :-/
Oder halt indem man ihnen die Tür weist. Gegen die Medien kann niemand heute Politik machen. Meistens ist das ein Nachteil, aber irgendwann muß es auch mal zu etwas nütze sein. Mal sehen, wie's weiter geht.
> Die Halbwertszeit solcher fixer Ideen dürfte bei zwei bis fünf Jahren > liegen und ist eng mit der Dauer von Legislaturperioden korreliert. > Erinnert sich noch jemand an die "Ölkrise" und das > "Sonntagsfahrverbot"? (Nein, liebe Kinder, das könnt ihr gar nicht > wissen: Das war lange, lange vor der "Vogelgrippe" und sogar noch vor > BSE - sogar Aids war da noch nicht erfunden worden. [...] Wie? - Nein, > den Kaiser gab's da nicht mehr, das war *noch* früher ...)
Ich kann mich noch lebhaft erinnern. Der Sprit kostete damals ca. 45 Pfennig pro Liter.
Ralf Kusmierz wrote: > Die Halbwertszeit solcher fixer Ideen dürfte bei zwei bis fünf Jahren > liegen und ist eng mit der Dauer von Legislaturperioden korreliert. > Erinnert sich noch jemand an die "Ölkrise" und das > "Sonntagsfahrverbot"?
[weiteren Blödsinn gelöscht]
Ganz offensichtlich "erinnerst" du dich selbst nicht mehr an den November 1973 - vermutlich gab es dich da noch nicht, oder du bist noch in Pampers rumgekrabbelt und machst jetzt hier den Lautsprecher.
Wie man die Sonntagsfahrverbote damals mit irgendwelchen "fixen Ideen", bzw. BSE oder Vogelgrippe in Verbindung bringen kann, oder Aids als "erfunden" ist mir rätselhaft. Das waren keine fixen Ideen - die Saudis haben schlicht den Ölhahn zugedreht und Gegenmaßnahmen waren notwendig. 1974 zahlte die BRD ca. 17 Milliarden mehr für Ölimporte als 1973 und dies markierte den Beginn der Konjunkturkrise, die die Arbeitslosenzahlen erstmals über die Millionengrenze trieb und letztlich den Anfang vom Ende der Schmidt/Genscher-Regierung markierte. Wenn du damals dabei warst wirst du dich ja auch problemlos an die damals üblichen Inflationszahlen erinnern. Die Sonntagsfahrverbote mögen nur einen geringen Beitrag zur Minderung dieser Probleme beigetragen habe, oder gar keinen - sie sind aber bis heute die wirksamste Maßnahme gewesen, die Allgemeinheit an das Ausmaß der Ölabhängigkeit zu erinnern (das ja seit dem auch verringert wurde).
Auch die Verbindung ertrinkender Flüchtlinge in der "Wilhelm Gustloff" mit dem Klimawandel und ähnlicher Schmus, den du oben von dir gegeben hast, hat mir nur ein weiteres Beispiel gegeben wenn ich mal jemand den Begriff "abwegig" erklären muss.
> bzw. BSE oder Vogelgrippe in Verbindung bringen kann, oder Aids als > "erfunden" ist mir rätselhaft.
Welche der Vorhersagen über BSE, Vogelgrippe oder AIDS haben sich denn noch gleich erfüllt?
Wieviele Leute sind de facto an BSE oder an Vogelgrippe gestorben? Wieviele sind an den Nebenwirkungen sogenannter AIDS-Medikamente gestorben, die ihrerseits AIDS-Symptome auslösen? Wieviele zig Millionen Afrikaner gelten in den Statistiken als AIDS-krank, weil es für AIDS-Fälle mehr westliche Hilfsgelder gibt als für Malaria oder sonstige Tropenkrankheiten?
Glücklich der, der sich aus TV- und Zeitungsmeldungen nichts macht oder von vornherein auf deren Lektüre verzichtet.
Et ceterem censeo: wir brauchen dringend ein Schulfach "Medienkompetenz", wo den Menchen beigebracht wird, wie Journalisten ticken und wie der Filz zwischen Wissenschaft, Politik und Medien funktioniert.
> 1974 zahlte die BRD ca. 17 Milliarden mehr für Ölimporte als 1973 und > dies markierte den Beginn der Konjunkturkrise, die die > Arbeitslosenzahlen erstmals über die Millionengrenze trieb und letztlich > den Anfang vom Ende der Schmidt/Genscher-Regierung markierte.
Das kann an den 17 Mrd DM nicht gelegen haben, denn im gleichen Jahr steigerte sich der Export um 52 Mrd DM und bescherte einen Rekordüberschuß im Außenhandel.
>> bzw. BSE oder Vogelgrippe in Verbindung bringen kann, oder Aids als >> "erfunden" ist mir rätselhaft.
> Welche der Vorhersagen über BSE, Vogelgrippe oder AIDS haben sich denn > noch gleich erfüllt?
> Wieviele Leute sind de facto an BSE oder an Vogelgrippe gestorben?
ein paar hundert? nur nicht mal entfernt so viel wie jedes jahr in D an der echten grippe sterben
> Et ceterem censeo: wir brauchen dringend ein Schulfach > "Medienkompetenz", wo den Menchen beigebracht wird, wie Journalisten > ticken und wie der Filz zwischen Wissenschaft, Politik und Medien > funktioniert.
Emil Naepflein wrote: > On Tue, 08 May 2007 12:18:00 +0200, Skandalos <uberll...@arcor.de> > wrote:
>> Ulrich Nehls wrote: >>> bzw. BSE oder Vogelgrippe in Verbindung bringen kann, oder Aids als >>> "erfunden" ist mir rätselhaft. >> Welche der Vorhersagen über BSE, Vogelgrippe oder AIDS haben sich denn >> noch gleich erfüllt?
> Haben sie sich vielleicht deshalb nicht erfüllt weil wirksame Maßnahmen > ergriffen wurden?
Die Tatsache, daß auch in Ländern ganz ohne Maßnahmen praktisch keine Fälle zu verzeichnen waren, spricht nicht eben für Deine Vermutung.
Und im Falle von AIDS kann man nicht wirklich von wirksamen Maßnahmen sprechen. Eher im Gegenteil. Ein Großteil der AIDS-Toten ist auf die Medikation zurückzuführen.
Am Tue, 08 May 2007 20:35:28 +0200 schrieb Skandalos:
> Und im Falle von AIDS kann man nicht wirklich von wirksamen Maßnahmen > sprechen. Eher im Gegenteil. Ein Großteil der AIDS-Toten ist auf die > Medikation zurückzuführen.
Ach? Und wie belegst du das? -- Mit freundlichen Grüßen Peter Nießen
Am Tue, 08 May 2007 12:18:00 +0200 schrieb Skandalos:
> Et ceterem censeo: wir brauchen dringend ein Schulfach > "Medienkompetenz", wo den Menchen beigebracht wird, wie Journalisten > ticken und wie der Filz zwischen Wissenschaft, Politik und Medien > funktioniert.
Nicht ganz falsch. Aber du wärest der erste der dort dringend der Nachhilfe bedarf. -- Mit freundlichen Grüßen Peter Nießen
> Du meinst die Millionen die überwiegend in Afrika gestorben sind sind > überwiegend an der Medikation gestorben?
Nein, die Millionen, die in Afrika gestorben sind, sind überhaupt nicht an AIDS gestorben, sondern an ganz gewöhnlichen heimischen Krankheiten.
> Mach mal bitte einen Reality-Check.
Mach ich ständig. Du dagegen läßt den anscheinend für Dich von den Medien machen.
> Dass in den Industrieländern auch viele an der Medikation gestorben sind > das lässt sich sicher nicht bestreiten. Aber dass sich die Zahl der > Ansteckungen die ja erstmal die Grundlage für die Krankheit sind in den > westlichen Ländern nicht so entwickelt haben wie in anderen Regionen > dürfte überwiegend an den wirksamen Maßnahmen liegen.
Unsinn. Der einzige Grund für die angeblich große Zahl von "Ansteckungen" z.B. in Afrika ist die Tatsache, daß dort einfach nach anderen Kriterien auf HIV/AIDS getestet wird. Nämlich nicht mit den hier üblichen Antikörpertests, sondern einfach aufgrund von Symptomen.
> Letztlich ist das alles ein Regelkreis. Tritt eine große Gefahr auf dann > wird hektisch nach irgendwelchen Lösungen gesucht und es werden auch > Maßnahmen ergriffen.
Im Westen ist das mittlerweile anders. Mangels realer großer Gefahren bzw. mangels medientauglicher solcher werden von gewieften Geldmachern neue - medientaugliche - Gefahren ersonnen bzw. nichtige Gefahren künstlich aufgebauscht. Das freut die Medien, die Wissenschaftler und auch die Politiker. Die drei in diesem Bunde haben mittlerweile eine große Fertigkeit darin entwickelt, sich gegenseitig die Bälle zuzuspielen und sich und ihre Sache vor "Leugnern", "Skeptikern" etc zu schützen.
> dann gibt es natürlich dann auch Leute > wie Dich die meinen dass wenn man überhaupt nichts gemacht hätte dann > wäre es mindestens genauso gut gelaufen.
Exakto. Für 90% der verschiedenen Katastrophenszenarien der letzten Jahrzehnte trifft das nämlich auch 100%ig zu.
> Dies mag zwar in Einzelfällen > auch richtig sein, aber die Chancen dass man eine drohende Gefahr > verhindern kann ist meiner Meinung nach viel größer.
Es sind eben nicht nur Einzelfälle, sondern die überwiegende Mehrzahl der Fälle.
> Menschen haben immer wieder deshalb überlebt weil sie nicht einfach das > Schicksal hinnehmen wollten sondern gehandelt haben. Wer aufgibt, hat > sofort verloren. Wer kämpft kann zwar auch verlieren, hat aber > wenigstens die Befriedigung alles was ihm möglich war getan zu haben.
> Und in den USA hat vorgestern Glenn Beck ein Special dem Klimawahn > gewidmet: "Exposed: The Climate of Fear" > Hier leider nur das Promo-Video und die letzten 3 Minuten der Sendung, > die komplette Sendung wird hoffentlich bald im Web verfügbar sein.