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Unterstuetzt die Solarlobby bei ihrem Kampf gegen den chinesischen Paten

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Arne Luft

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Jun 8, 2013, 2:48:41 AM6/8/13
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Nun, manchmal findet auch ein blindes Huhn einen Korn und so auch die
Lobby der Solarindustrie mit ihrem Kampf für höhere Preise.

Tatsche ist doch, was haben französische Weine und deutsche Luxusautos
mit chinesischen Solarmodulen zu tun. Rein gar nichts. Deshalb ist das
Verhalten der chinesischen Regierung, Strafzölle auf derlei zu erheben
ein Beweis für die mafiaähnlichen Strukturen in diesem
poststalinistischen Land. Die versuchen mit der Konsummacht von 1,5
Mrd. Menschen die Welt zu dominieren nach dem Motto: "Entweder ihr
macht, was wir wollen oder ihr verkauft hier keine Schraube mehr."


http://www.welt.de/wirtschaft/article116931840/China-zielt-im-Strafzoll-Krieg-auf-deutsche-Autos.html

".."Leider sehen wir uns durch die neue Drohgebärde Chinas nur
bestätigt: China verhält sich nicht als Partner Deutschlands oder
Europas sondern als Pate", sagte Milan Nitzschke, Präsident der
europäischen Industrieinitiative EU ProSun.

"Das devote Verhalten der Bundesregierung gegenüber dem chinesischen
Ministerpräsidenten Li Keqiang beim Staatsbesuch in Berlin letzte
Woche hat noch den Eindruck vermittelt, Deutschland sei tatsächlich
erpressbar", fügte er hinzu. "Jetzt muss die Regierung dem schleunigst
entgegentreten und deutlich machen, dass man sich von China nicht
alles gefallen lässt."..."


Genau so ist es. Das stimmt, was der sagt.

Als Zeichen der Unabhängigkeit und des Selbstbewußtseins der EU
sollten die Strafzölle auf chinesische Solaranlagen mindestens
verdoppelt werden. Verdreifachen wäre noch besser. Darüberhinaus
könnten sie sukzessive auf andere Produkte ausgeweitet werden.
Elektro- und Telekommunikationsartikel, Schuhe, Regenschirme und
Fertigprodukte aus der Metallindustrie.

Als flankierende Maßnahme wäre ein Embargo hilfreich. Wir liefern dann
einfach nicht, was die Chinesen begehren. Keine Maschinen ohne das
vorher der Li Keqiang auf Knien nach Böblingen gerutscht ist.

--
"Lieber von Moody’s abgewertet als ein Sklave."
(Jürgen Kaube in der FAZ v. 24.10.2011)
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