http://www.eeg-kwk.net/de/file/UeNB_EEG-Kontostand-2011-12-31.pdf
http://www.eeg-kwk.net/de/file/UENB_EEG-Kontostand_2012-12-31.pdf
http://www.eeg-kwk.net/de/file/EEG-Kontostand_2013-06-05.pdf
Alles in Mill. €
Monat Saldo Kontostand
2011 2012 2013 2011 2012 2013
31.12.Vorjahr - - - -1295 80 -2691
Januar 312 117 420 - 982 197 -2271
Februar 892 497 844 - 91 694 -1427
März 442 377 974 351 1073 -452
April 432 12 67 783 1085 -385
Mai - 248 - 522 -118 535 562 -503
Juni - 155 - 786 380 - 224
Juli - 408 -921 - 27 -1145
August -428 -527 -454 -1673
September -257 -916 -711 -2589
Oktober 50 -411 -661 -3000
November 199 43 -463 -2957
Dezember 543 266 80 -2691
Das ist das schlechte Wetter. Die Ausgaben sind faktisch nicht
gestiegen (von 1937 auf 1977 Mill. Euro), während die Einnahmen
abgenommen haben (von 2004 auf 1859 Mill. Euro).
Die geringeren Einnahmen sind einerseits eine Folge des zunehmenden
Endes der Heizperiode und zum anderen des geringeren Stromverbrauches
im produzierenden Gewerbe. Also, die Wirtschaftstätigkeit hat
abgenommen.
Das läßt sich daran erkennen, das nicht nur die Einnahmen aus den
Verkauf des Stromes an der Börse abgenommen haben (von 216 auf 192
Mill. Euro, durchschnittlicher Vermarktungspreis 32,6 Euro/MWh)
sondern auch die aus der EEG-Umlage.
Aber, egal wie, das Umlagekonto ist immer noch im Minus, liegt eine
Mrd. Euro unter dem Vorjahresbetrag und die Ausgaben sind größer als
die Einnahmen. Wenn jetzt die Sonne kräftig scheint und die Wirtschaft
am Boden zu liegen kommt, dann wird es interessant.
Es wurde schon von anderer Seite festgestellt, das der Stromverbrauch
in D geringer geworden ist. Das sei aber keine Folge von
Effezienzsteigerungen, sondern einer nachlassender
Wirtschaftstätigkeit und deshalb kein Grund zum Frohlocken.