http://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/Suche
Nach dem altbekannten Muster, nachdem Subventionen oft direkt mit
Umweltsauereien zusammenhᅵngen, findet man dort z.B., wieviel die "KOLOR
Ost-West-Handelsgesellschaft mbH" im Jahr 2008 dafᅵr aus Brᅵssel
erhielt, dass sie Fleischprodukte von Deutschland nach Osteuropa fuhr:
Eine Million vierhundertvierundvierzigtausend dreihunderteinundvierzig
Euro und 66 Cent.
(Auch diese Firma wird nicht direkt gefunden; man muss nach dem Ort
Berlin suchen und sich durch die Ergebnisse weiterklicken.)
--
"Wirklich hat sich der Verkehr zu einer Art Moloch entwickelt, der
jahraus, jahrein eine Summe von Opfern verschlingt, wie sie nur an denen
des Krieges zu messen ist. (Ernst Jᅵnger, 1932)
> Nach dem altbekannten Muster, nachdem Subventionen oft direkt mit
> Umweltsauereien zusammenhängen, findet man dort z.B., wieviel die "KOLOR
> Ost-West-Handelsgesellschaft mbH" im Jahr 2008 dafür aus Brüssel
> erhielt, dass sie Fleischprodukte von Deutschland nach Osteuropa fuhr:
>
> Eine Million vierhundertvierundvierzigtausend dreihunderteinundvierzig
> Euro und 66 Cent.
>
> (Auch diese Firma wird nicht direkt gefunden; man muss nach dem Ort
> Berlin suchen und sich durch die Ergebnisse weiterklicken.)
Typisches Staatsversagen.
Erst zahlst du für Subventionen, die gehen zu großen Teilen an solche
Unternehmen oder auch an die Zuckerfabrik.
Dann zahlst du höhere Gesundheitskosten wegen all der Dicken und
Diabetiker im Vorschulalter und ihrer verfetteten Väter und Mütter die
ständig krank sind.
Es ist klar, da muß was getan werden. Also, Steuerzahler, auf auf! Es
gilt, den Kampf gegen ungesunde Ernährung zu finanzieren.
Und von der Zuckerfabrik zu verlangen, daß sie CO2-arm produziert.
> "Wirklich hat sich der Verkehr zu einer Art Moloch entwickelt, der
> jahraus, jahrein eine Summe von Opfern verschlingt, wie sie nur an denen
> des Krieges zu messen ist. (Ernst Jünger, 1932)
Spaß beiseite: einen Straftatbestand "Verhöhnung von Kriegsopfern"
oder "Verharmlosung von Krieg" scheint es noch nicht zu geben.
(Daß dies 1932 geschrieben wurde ist keine Entschuldigung; es sollte
damals bereits jedem klar gewesen sein, welch neue Qualität bzgl.
Opferzahlen die industrialisierte Massenschlächterei namens WK I
gehabt hatte. Ein weiterer Unterschied, der obigem Schnarchsack
entgangen zu sein scheint: im Verkehr bewegt man sich freiwillig und
auf eigene Verantwortung in Abwägung der Gefahren. Im Schützengraben
eher selten.)
> Es ist klar, da mu� was getan werden.
Ein guter Anfang war, diese Zahlen offenzulegen - gegen den heftigen
Widerstand der Beg�nstigten �brigens.
--
�Wirklich hat sich der Verkehr zu einer Art Moloch entwickelt, der
jahraus, jahrein eine Summe von Opfern verschlingt, wie sie nur an denen
des Krieges zu messen ist. (Ernst J�nger, 1932)
Siehst du, es gibt Dinge, da sind sogar wir uns mal einig.
Ulrich Nehls schrieb:
> Ein guter Anfang war, diese Zahlen offenzulegen - gegen den
> heftigen Widerstand der Begünstigten übrigens.
die bayern mauern noch!
frei nach spitzel-schäuble
wer etwas zu verbergen hat ...
(wo er recht hat, hat er recht)
--
Viele Gruesse Klaus-Holger Trappe
(E-Mail hierauf verbleibt unbeachtet)
Blödsinn.
(Daß es immer auf Bodycounting hinauslaufen muß....)
Ich biete: "Etwa zehn Millionen Kriegstote, mehr als 20 Millionen
Verwundete und ungefähr acht Millionen Kriegsgefangene und
Vermisste," (http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761569981/
Weltkrieg.html) in vier Jahren in Europa.
Heute schätzt man um die 1 Million Verkehrstote pro Jahr WELTWEIT (90%
davon bezeichnenderweise nicht in den höchstmotorisierten Ländern),
also bezogen auf eine zigfach höhere Bevölkerungszahl als die
kriegführenden Länder des WKI hatten. Und diese Million kommt immer
noch nicht entfernt an die 2.5 Millionen/a des Krieges heran.
Der Schnarchsack Jünger machte seine Aussage aber angesichts von ca.
10.000 Verkehrstoten in Deutschland (aufgerundet geschätzt gemäß
Wikipedia-Angabe "Bereits im Jahre 1929 wurden in Deutschland 5.867
Verkehrstote gezählt.")
Man kann es aber auch anders rechnen, wenn dir obiges nicht gefällt:
"Auf das gesamte 20. Jahrhundert hochgerechnet zählt Rumnmel 110 Mio
Kriegstote und 192 Mio Massenmorde." (http://www2.culture.hu-berlin.de/
hb/static/archiv/volltexte/texte/gewalt.html)
Du wirst kaum behaupten wollen, daß die Zahl der Verkehrstoten im 20.
Jahrhundert auch nur annährend solche Größenordnungen erreicht.
Um Mißverständnissen vorzubeugen: Jedes tödlich verunglückte Kind ist
natürlich ein trauriger Schicksalsschlag. Es hilft aber niemandem,
solche absolut unpassenden Vergleiche zu ziehen, unpassend auch
deshalb, weil Krieg organisierte Zerstörung ist und Verkehr ein
(allerdings unverzichtbares) Element des Gegenteils davon. Der
Veregleich soll suggerieren, daß man auf Verkehr (und damit auf die
moderne Wirtschaft) ebensogut verzichten könnte wie auf Krieg. (Wer
dieser Meinung ist, der kann selbst im dichtbesiedelten Deutschland
ohne weiteres in eine Gegend ziehen, wo es fast keine Straßen gibt,
beispielsweise auf einen alten Truppenübungsplatz in Brandenburg o.
vglbare Orte.)
> > im Verkehr bewegt man sich freiwillig und
> > auf eigene Verantwortung in Abwägung der Gefahren.
>
> Welches der totgefahrenen Schulkinder ließ sich freiwillig auf dem
> Schjulweg totfahren?
Wo hab ich das behauptet?
Ich habe behauptet, daß jeder Verkehrsteilnehmer freiwillig am Verkehr
teilnimmt. Niemand ist gezwungen, in verkehrsreichen Gegenden, z.B.
Städten, zu leben. Da das Leben in Städten jedoch nicht unmaßgebliche
Vorteile bietet, ziehen es eben die Städter vor, dort zu wohnen, im
vollen Bewußtsein der Tatsache, daß die Gefahren durch den Verkehr
entsprechend hoch sind.
> Ich habe behauptet, da� jeder Verkehrsteilnehmer freiwillig am Verkehr
> teilnimmt.
Eben so wie der gr��te Teil der (deutschen) Soldaten im WK1, die mit
Hurra und Begeisterung ("Auf nach Paris, mir juckt die S�belspitze") in
den Krieg zogen. Aber das nur nebenbei.
Da ist gewiß was dran. Vor dem WK I wußte man eben nicht, was so ein
moderner mechanisierter Krieg anrichten kann. Leider ändert die
anfängliche Zustimmung des Gezwungenen zu den Maßnahmen, zu denen er
gezwungen wird nichts an der Tatsache, daß er gezwungen ist und es
sich daher nach der ersten Schlacht oder selbst nach 2 Jahren
Schützengraben nicht eben mal anders überlegen könnte.
Dieses "sich anders überlegen" steht dem heutigen Verkehrsgeplagten
allerdings jederzeit frei. Viele ziehen es dennoch vor, nur ihren
Zeitgenossen auf die Nerven zu gehen, statt etwas für das eigenen
Wohlbefinden wirklich zu tun. Ist halt doch zu schön da, wo man wohnt.
Trotz Verkehr und verglichen mit den Alternativen.
> Da ist gewi� was dran. Vor dem WK I wu�te man eben nicht, was so ein
> moderner mechanisierter Krieg anrichten kann.
Die Haubitzen und Granaten waren gr��er als 1870/71, aber was in einem
Krieg passiert wusste man nur zu gut. Die Verluste auf beiden Seiten
waren schon damals grauenhaft, allerdings haupts�chlich unter den
Soldaten selbst und weniger unter der Zivilbev�lkerung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_um_Bazeilles
Was so ein moderner mechanisierter Krieg anrichten kann wusste man
vermutlich erst nach den Kriegen, in denen sich das Verh�ltnis von
get�teten Zivilisten/Soldaten von fr�her 1/99 auf 99/1 umkehrte
(Vietnam-/Koreakrieg und andere; selbst im WKII lag es noch bei 50/50.)
> Wo hab ich das behauptet?
> Ich habe behauptet, da� jeder Verkehrsteilnehmer freiwillig am Verkehr
> teilnimmt.
Und das ist Quatsch. Um �berhaupt am Leben teilnehmen zu k�nne, sei es
als Berufst�tiger, als Sch�ler, oder auch nur um zum Einkaufen oder Arzt
zu gelangen muss man in irgeneiner Form am verkehr teilnehmen.
> Niemand ist gezwungen, in verkehrsreichen Gegenden, z.B.
> St�dten, zu leben. Da das Leben in St�dten jedoch nicht unma�gebliche
> Vorteile bietet, ziehen es eben die St�dter vor, dort zu wohnen, im
> vollen Bewu�tsein der Tatsache, da� die Gefahren durch den Verkehr
> entsprechend hoch sind.
Die Cousine meines Vater ist auf dem Dorf von einem Laster �berrollt
worden, Verkehr scheint es also auch in l�ndlichen Gegenden zu geben.
Was schl�gst Du vor?
was eben eine persönliche Entscheidung ist
> sei es
> als Berufstätiger, als Schüler, oder auch nur um zum Einkaufen oder Arzt
> zu gelangen muss man in irgeneiner Form am verkehr teilnehmen.
Richtig. Aber niemand zwingt dich, zum Einkaufen oder zum Arzt zu
gehen.
(Mit "Schüler" ist es in Deutschland in der Tat schwierig, es gibt
kein home schooling, daher kommt die Polizei und holt deine Kinder
(und dich) ab, falls du aussteigst.)
Wem?
> Richtig. Aber niemand zwingt dich, zum Einkaufen oder zum Arzt zu
> gehen.
Doch, der Hunger, oder eine Erkrankung zwingen Menschen dazu, sich im
Verkehr zu bewegen.
> (Mit "Sch�ler" ist es in Deutschland in der Tat schwierig, es gibt
> kein home schooling, daher kommt die Polizei und holt deine Kinder
> (und dich) ab, falls du aussteigst.)
Hier irrelevant. Der Transport meiner Kinder durch die Polizei ist keine
gangbare Alternative.
--
�Wirklich hat sich der Verkehr zu einer Art Moloch entwickelt, der
jahraus, jahrein eine Summe von Opfern verschlingt, wie sie nur an denen
des Krieges zu messen ist. (Ernst J�nger, 1932)
Nein.
Es ist allerdings so, daß da, wo Verkehr herrscht, auch regelmäßig die
besten Möglichkeiten nicht weit sind, Hunger zu stillen und
Erkrankungen zu lindern. So ein blöder Zufall aber auch! Hätte man das
nicht von vornherein trennen können!
>
> > (Mit "Schüler" ist es in Deutschland in der Tat schwierig, es gibt
> > kein home schooling, daher kommt die Polizei und holt deine Kinder
> > (und dich) ab, falls du aussteigst.)
>
> Hier irrelevant.
Nein. Es ging um Zwang oder nicht. Bezüglich Schülern herrscht in
Deutschland tatsächlich nackter, unverhüllter Zwang, d.h. die
Staatsgewalt zwingt dich notfalls mit vorgehaltener Pistole, deine
schulpflichtigen Kinder dem Verkehr auszusetzen.
Beschwerden bitte an selbige.
> Es ist allerdings so, da� da, wo Verkehr herrscht, auch regelm��ig die
> besten M�glichkeiten nicht weit sind, Hunger zu stillen und
> Erkrankungen zu lindern. So ein bl�der Zufall aber auch! H�tte man das
> nicht von vornherein trennen k�nnen!
Das Vorhandensein anderer Verkehrsteilnehmer, die sich auf dem Weg zum
XYZ befinden, ist Bedingung daf�r, dass auch ich mich in Richtung XYZ
bewegen kann/darf?
Interessant.
Sagt wer?
>
> Interessant.
Interessant finde ich lediglich, daß man darüber jammert, daß der
Verkehr so ein Moloch ist, und gleichzeitig (richtigerweise)
feststellt, man müsse sich ihm aussetzen oder verhungern oder an
Krankheiten sterben.
So ergeht es dem elenden Menschengeschlecht, man hat, wenn überhaupt,
nur einen gewissen Einfluß darauf, wie und woran man stirbt.
> Interessant finde ich lediglich, da� man dar�ber jammert, da� der
> Verkehr so ein Moloch ist, und gleichzeitig (richtigerweise)
> feststellt, man m�sse sich ihm aussetzen oder verhungern oder an
> Krankheiten sterben.
Hach Ingo, w�rdest du nur mal aufh�ren in Aussagen anderer Bedeutungen
hineinzuinterpretieren, die eigtnlich nur dir gut gefallen (weil sie die
anderen bl�de aussehen lassen.)
Deine Einlassung oben ist nat�rlich offensichtlicher Schwachsinn, und
daher kein weiterer Kommentar meinerseits mehr dazu.
Und da sag noch einer von diesen Anti-staatlichen Spinnern dass Deutschland
der Zahlmeister der EU sei.....
LOL
Das Gegenteil ist richtig.
Was schl�gst Du konkret und pratisch denen vor, die statt ihren
Zeitgenossen auf die Nerven zu gehen, lieber etwas f�r ihr eigens
wohlbefinden tun wollen?
Eine Kommune irgendwo in Brandenburg bzw. MV gründen, beispielsweise
auf einem ausrangierten Truppenübungsplatz, dann alle Straßen, soweit
vorhanden zerstören, sperren und/oder in Radwege umwandeln.