Momentan spiele ich mich dem Gedanken, in einem Jahr Medizin in Frankfurt zu
studieren (zur Zeit bin ich Zivi). Wer kann mir etwas über die Uni sagen?
Ist sie wirklich so groß und häßlich wie ich schon so oft gehört habe? Und
wie sieht es mit der Medizinischen Fakultät aus?
Wie kann ich mich sinnvoll darauf vorbereiten? Ich hatte in der Schule
nämlich "nur" Physik bis zur 13ten. Chemie und Bio habe ich dummerweise
schon in der 11ten Klasse abgewählt. Gibt es Lehrbücher für alle drei Fächer
zum Selbststudium. Ich würde meine wenigen Kenntnisse gerne zumindest ein
wenig reaktivieren.
Nun zur Zulassung:
Dieses Jahr hätte mein Abi gereicht, um zugelassen zu werden, allerdings
habe ich mich nicht beworben. Die Entscheidung stand einfach noch nicht im
Raum. Wird mir im nächsten Jahr der Zeitraum zwischen Abi und Studienbeginn
automatische angerechnet oder habe ich einfach nur Pech gehabt?
Viele Fragen, schon jetzt vielen Dank für die Antworten
Mit freundlichen Grüßen
Christoph
Groß ist sie. Und hässlich erst recht. Aber das sollte nun wahrlich
nicht entscheidend sein.
gruß,
--
Lutz Frommberger | "Wenn ist das Nunstück git und
| Slotermeyer? Ja! ... Beiherhund
http://www.uni-karlsruhe.de/~un43/ | das Oder die Flipperwaldt
pgp key on request | gersput." - Ernest Scribbler
du hast Pech gehabt, aber vielleicht kommst du nächstes Jahr auch
gleich dran.
mfg holger
was passiert, wenn er sich im Sommersemester bewirbt und eine Zulassung
erhält?
> was passiert, wenn er sich im Sommersemester bewirbt und eine Zulassung
> erhält?
Wäre ein guter Plan, wenn man es könnte. Seit WS 2001 kann man mit Medizin
nur noch im WS anfangen.
Dann hänge ich aber trotzdem noch eine Frage dran, wegen Zulassung und
Sozialkriterien.
Der NC für FfM sei dieses Jahr 1,6 (weiß nicht, ob das stimmt, ist auch
nicht wichtig). Mein Abi ist schlechter. Also wieder Pech. Wenn aber bei
Sozialkriterien 5 1,5 steht bedeutet das doch, dass es alle, für die das
Sozialkriterium 4 gilt, unabhängig von der Abinote geschafft haben, oder?
Christoph
Bei der ZVS gibt es 1. allgemeines Auswahlverfahren (ob er überhaupt einen
Platz bekommt) 2. Ortsverteilungsverfahren. (wo)
zu 1. für Hessen war der NC dieses Jahr bei 1,8 (0), das heißt alle mit 1,7
oder 1,8 und mind. 1 Wartesemester haben einen Platz bekommen. Als Zivi hast
du mindestens 2 Wartesemester d.h. auch mit 1,8 hättest du einen Platz
bekommen.
zu 2. im Ortsverteilungsverfahren konnte man Ffm. an 10. Stelle nennen und
bekam noch sicher einen Platz. Ffm. ist recht unbeliebt.
Du kannst dich ja im SS bewerben z.B. für Mainz (meine Schwester studiert
dort Medizin, hat im SS 2001 angefangen, Semesterticket geht übrigens bis
nach Ffm. und weiter). Den Studienplatz ablehnen und dich dann im WS für
Frankfurt bewerben. Dein Anrecht auf den Studienplatz (zumindest im
Allgmeinen Auswahlverfahren) hast du ja trotzdem.
Und nach Ffm. wirst du wohl auchkommen, weil die Nachfrage nicht plötzlich
so stark steigen wird. (im Ortsverteilungsverfahren).
> Dann hänge ich aber trotzdem noch eine Frage dran, wegen Zulassung und
> Sozialkriterien.
>
> Der NC für FfM sei dieses Jahr 1,6 (weiß nicht, ob das stimmt, ist auch
> nicht wichtig). Mein Abi ist schlechter. Also wieder Pech. Wenn aber bei
> Sozialkriterien 5 1,5 steht bedeutet das doch, dass es alle, für die das
> Sozialkriterium 4 gilt, unabhängig von der Abinote geschafft haben, oder?
du musst wieder Unterscheiden zwischen Allgemeinem Auswahlverfahren und
Ortsverteilungsverfahren. Das Ortsverteilungsverfahren kommt nur zum Zuge
wenn du einen Platz im Allgemeinen Auswahlverfahren erhalten hast.
Gruß,
Michael Lindner
Ich komme aus Frankfurt. Die Stadt ist groß und voll mit Bankern/Yuppies,
demnach fühlt sich nicht wohl, wer der Bezeichnung "Müsli" bzw. "Öko"
zuzuordnen ist. Nach vielen Jahren gibt es inzwischen ein reichhaltiges
Angebot an kulturellen Dingen, die man unternehmen kann. Doch das wichtigste
erscheint mir, dass man sagen muss, dass Ffm keine Universitätsstadt. Das
heisst, dass in Anbetracht der Banken und Dienstleistern in der
Wirtschaftsbranche deren Belange (Parkhäuser, Hochhäuser,
Hochpreis-Restaurants, teure Wohnungen, Flughafen) vorrang in der
Stadtpolitik haben. Wenn also eine schöne Bibliothek mit einer Menge neuen
Computern und besten Vorlesungssäälen sucht, muss sich in eine Kleinstadt
begeben.
Jedoch muss auchg esagt werden, dass sich das in der nächsten Zeit ändern
kann. Es ist derzeit geplant, den Universitätsklinikbereich komplett
umzubauen. Das wir eine Riesenmassnahme. ich habe die Pläne gesehen - es
wird sich viel ändern. Da damit wohl in den nächsten zwei Jahren begonnen
wird, kann man davon ausgehen, dass dort lange Zeit eine Baustelle
vorzufinden ist. Die Uniklinik und deren Fakultät liegt im südlichen
Stadtteil Niederrad und ist demnach vom Stadtzentrum etwas entfernt. Das ist
für das Wohnen nicht sehr gut, denn das begehrte Studentenviertel ist
Bornheim im Nordosten der Stadt (verhältnismäßig viele Studis, Cafés,
Büchereien, "günstige" Wohnungen). Nur zwei Strassenbahnen fahren alle zehn
Minuten zur Uniklinik, was auch nerven könnte. Von Stadtmitte bis Niederrad
muss man mindestens zwanzig Minuten einplanen.
Was die Stduiumsplanung angeht, ist wohl zu sagen, dass in Medizin erstens
alles vergessen werden kann, was in der Schule gelehrt wurde. Das ist meist
veraltet und von der Menge und vom Anspruch her Kindergeburtstag. Als
Vorbereitung rate ich dringend dazu, eine sechstage-Woche einzuplanen. Die
Mediziner neigen dazu, vor dem Physicum (der ersten grossen Prüfung) kräftig
in Klausuren und Tests zu "sieben". Dafür muss viel gepaukt werden.
Vorschlag zur "Reaktivierung" Deines Wissens: lass Dir in einem Gymnasium
die Rahmenpläne für die Oberstufe der einzelnen Fächer geben. Dann gehst Du
damit in einen Buchladen und fragst nach Büchern mit den angegebenen
Thematischen Schwerpunkten. Die werde Dir weiterhelfen.
Soviel zu Deiner Frage. Ich wünsche viel Erfolg
Clemens
"Christoph Höhn" <c...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
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