> Dass die Wahl im übrigen nicht geheim ist, bedeutet, dass der Result
> mit den konkreten Stimmabgaben im sog. Result veröffentlicht wird. Ich
> habe kein besonders großes Interesse daran, dass die Welt feststellen
> kann, wie ich abstimme.
Allein schon die Tatsache, dass jemand bei so einem Blödsinn, wie
einem CfV über
de.etc.esoterik.(astrologie,misc),de.etc.astrologie,de.alt.astrologie
mitmacht, könnte sich bei späteren Bewerbungen negativ auswirken.
Immer zu Diensten,
Till Eulenspiegel
> Allein schon die Tatsache, dass jemand bei so einem Blödsinn, wie
> einem CfV über
> de.etc.esoterik.(astrologie,misc),de.etc.astrologie,de.alt.astrologie
> mitmacht, könnte sich bei späteren Bewerbungen negativ auswirken.
Genau so läuft das heutzutage im Personalgeschäft (Ich saß selbst
jahrelang
in einer Personalabteilung.)
Wenn man nämlich einen Namen in einer Suchmaschine eingibt, stößt man
auch auf die Aktivitäten im Usenet. Der Personalbearbeiter weiß gar
nicht was Usenet ist; für ihn ist das einfach nur so ein "Forum".
Desweiteren findet der Personalsachbearbeiter sehr schnell, dass der
Bewerber
unter dem Subject: "de.etc.esoterik (astrologie,misc),
de.etc.astrologie, de.alt.astrologie" etwas geschrieben hat.
Dabei ist es ist völlig egal, was man unter diesem Subject geschrieben
hat, denn der Personalbearbeiter hat diese Person bereits jetzt als
mögliche(r) Bewerber(in) eines Jobs abgehakt. Allein schon die
Tatsache, dass er (sie) Dich in ihrer Freizeit damit beschäftigt
disqualifiziert ihn (sie) für eine Tätigkeit in dem Unternehmen und
weil der Personalsachbearbeiter noch viele andere Bewerber checken
muss und
wenig Zeit hat, wendet er sich einem anderen Namen zu.
Das klingt brutal, aber so läuft es im Personalgeschäft.
MfG
Hubert
> Ich habe leider im Usenet schon mit Realnamen geschrieben. So ein
> bisschen findet man auch über google.
> Was muss man machen, um aus dieser Realnamenfalle wieder
> herauszukommen?
Wie kommt man aus der Realnamenfalle wieder heraus?
Du hast im Usenet mit Realnamen geschrieben und über Google findet man
auch etwas über Dich. Jetzt hast Du Bedenken, dass Dein Name bei einer
"Googlesuche" negativ auffällt.
Du kannst Beiträge, die Deine Person betreffen, nicht ungeschehen
machen, aber Du kannst eine Suche nach Deiner Person über
Suchmaschinen beeinflussen:
Es ist relativ unwichtig , was Du geschrieben, gepostet oder
eingestellt hast, der erste, oberflächliche Eindruck ist meist
wichtig!
Dabei kann schon der Titel eines Threads oder die Gruppe, in der Du
geschrieben hast, unvorteilhaft für Dich sein.
Stell' Dir vor, bei der Personensuche findet ein Personalbearbeiter
etwas von Dir in de.talk.bizarre, in de.alt.astrologie,
de.soc.weltanschauung.islam, ...- allein schon die Präsenz in diesen
Gruppe disqualifiziert Dich bei Bewerbungen.
Deine Bewerbung wird geschlossen und der Bearteiter nimmt die
Bewerbung des den nächsten Bewerbers.
Platziere etwas mehr als zehn unverfängliche Postings in "neutralen
Gruppen", damit das ungeliebte Posting in der Trefferliste nach hinten
rückt.
Dann solltest Du nicht mehr mit Deinem Namen im Usenet posten und
Rückschlüsse anderer auf Deine Identität vermeiden, wenn Du mit
Pseudonym weiter schreibst. Es gibt nämlich Mitmenschen, die nichts
besseres zu tun haben, als ihre Erkenntnisse über andere auffällig zu
veröffentlichen, und Pseudonyme bloßzustellen.
Versuche Spuren zu hinterlassen, die Deine Person vorteilhaft
darstellen. Es ist beispielsweise gut, wenn Dein Name in irgendwelchen
Listen in Zusammenhang mit sportlichen Veranstaltungen auftaucht, auch
nicht zu ungewöhnliche Hobbies sind geeignet oder auch besondere
berufliche Leistungen. Aber ein allzu karitatives Engagement könnte
schon schaden, denn ein neues Betriebsratsmitglied will kein
Arbeitgeber.
Lösche alle sensiblen und persönlichen Daten, die Du auf irgendwelchen
Pages eingestellt hast, achte besonders auch auf Fotos.
Personaler haben auch Accounts bei studivz, schülervz, facebook und
wie sie alle heißen.
Und noch was:
Personalbearbeiter haben wenig Zeit, wenn Sie nach Deinem Namen
suchen. Es kommt also darauf an, dass die ersten Suchergebnisse
entweder Deine Person nicht betreffen, oder Dich vorteilhaft
darstellen. Bei weniger als zehn Treffern zu Deinem Namen im Internet
bietet "Google" auf der ersten Ergebnisseite auch Seiten an, auf denen
Postingverhalten im Usenet mit Deinem Namen dokumentiert wird. Wichtig
sind die erste Seite der Suchergebnisse und die obersten Ergebisse auf
der zweiten Seite.
MfG
Hubert
(ehemals im Personalbüro, eines größeren Unternehmens,,,)