Der US-Internetkonzern Google soll k nftig f r jeden Kilometer Stra e, den er in der Stadt Ratingen bei D sseldorf fotografiert, 20 Euro zahlen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Stadtrat mit Mehrheit, teilte eine Sprecherin am Mittwoch mit und best tigte damit Medienberichte.Da das Abfotografieren von Stra enz gen durch das Unternehmen Google Street View (Hamburg) rechtlich nicht zu verhindern sei, verlange die Stadt nun eine Sondernutzungsgeb hr , wie sie etwa auch f r Marktst nde erhoben wird. Bei 309 Kilometern kommunaler Stra en m sste Google nach Berechnungen der Stadt eine Geb hr von 6180 Euro zahlen.
Nicht schlecht, dieser neueste Gag. Was meinen die Experten? Im Gegenzug k nnte Google das Ansehen bezahlen lassen. Mu ich auch zahlen, wenn ich mir eine Stra e ansehe? Ach, das gibt es ja schon, an deutschen Str nden.
Carsten -- Dies ist ein PhysikForum, ich finde, wer hebr ische Esoterik, mosaische Sch pfungsknallerei, j dische Zeitvergehungsideologie, kabbalistische Lichthteorien, Raumzeitkr mmungsbl dsinn, Wurmlochtheorien, Schwarze Magie mit dunkler Energie und Materie usw. propagieren will, der soll in Esoterikforen z.B Hagalil.com gehen, der hat hier nichts zu suchen. Horst H.
Am 16.12.2009 18:05, schrieb Carsten Thumulla bzw dpa:
> Der US-Internetkonzern Google soll k nftig f r jeden Kilometer > Stra e, den er in der Stadt Ratingen bei D sseldorf fotografiert, 20 > Euro zahlen. [...] Bei 309 Kilometern > kommunaler Stra en m sste Google nach Berechnungen der Stadt eine > Geb hr von 6180 Euro zahlen.
Dem Journalisten der dpa war das Nachrechnen zu heikel, so da er den Disclaimer "nach Berechnungen der Stadt" eingef gt hat?
Jens M ller wrote: > Am 16.12.2009 18:05, schrieb Carsten Thumulla bzw dpa: >> Der US-Internetkonzern Google soll k nftig f r jeden Kilometer >> Stra e, den er in der Stadt Ratingen bei D sseldorf fotografiert, 20 >> Euro zahlen. [...] Bei 309 Kilometern >> kommunaler Stra en m sste Google nach Berechnungen der Stadt eine >> Geb hr von 6180 Euro zahlen.
> Dem Journalisten der dpa war das Nachrechnen zu heikel, so da er den > Disclaimer "nach Berechnungen der Stadt" eingef gt hat?
:) ein Dreckfuhler? ein Spa !
Vielleicht reicht er so den Fehler der Stadt weiter.
[Google-Streetview-Kamerafahrten als geb hrenpflichtige Sondernutzung]
> Nicht schlecht, dieser neueste Gag. Was meinen die Experten?
Also wirklich Experte daf r bin ich nicht, aber ich versuch's mal:
Es gibt afaik keinen Pr zedenzfall daf r. F r mich klingt das aber sehr nach "wenn man keine richtige rechtliche Handhabe hat, dann versuchen wir es halt mit irgendwas, was man passend hinbiegen kann. Und die Stadtkasse k nnte auch mal wieder ein paar Einnahmen vertragen."
Weis jemand, ob die Google-Fahrzeuge mit normaler Fahrgeschwindigkeit fahren? Das d rfte der Knackpunkt sein. Falls ja, dann ist das Fahren eine bestimmungsgem e StVO-konforme Nutzung der Stra e als Transportweg, also keine Sondernutzung. Der Grund f r eine Fahrt spielt bei der Einstufung als Sondernutzung keine Rolle.
Unter Sondernutzung versteht man blicherweise Dinge wie Verkaufsst nde und Veranstaltungen. Die belegen aber eine Stra e *anstelle* des regul ren Verkehrs und sind kein Teil desselben.
> Der US-Internetkonzern Google soll k nftig f r jeden Kilometer > Stra e, den er in der Stadt Ratingen bei D sseldorf fotografiert, 20 > Euro zahlen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Stadtrat mit > Mehrheit, teilte eine Sprecherin am Mittwoch mit und best tigte damit > Medienberichte.Da das Abfotografieren von Stra enz gen durch das > Unternehmen Google Street View (Hamburg) rechtlich nicht zu verhindern > sei, verlange die Stadt nun eine Sondernutzungsgeb hr , wie sie > etwa auch f r Marktst nde erhoben wird. Bei 309 Kilometern > kommunaler Stra en m sste Google nach Berechnungen der Stadt eine > Geb hr von 6180 Euro zahlen.
BTW WIEN will eine City Maut einf hren, waer das nicht auch was fuer Ratingen.... :)
> Nicht schlecht, dieser neueste Gag. Was meinen die Experten? Im Gegenzug > k nnte Google das Ansehen bezahlen lassen. Mu ich auch zahlen, wenn ich > mir eine Stra e ansehe? Ach, das gibt es ja schon, an deutschen Str nden.
>> Nicht schlecht, dieser neueste Gag. Was meinen die Experten?
> Warum nicht 1000,-?
Vermutlich spekuliert man darauf, da bei dieser relativ geringen Summer einfach gezahlt wird. Bei 1000 EUR/km k nnte Google vor Gericht ziehen und Recht bekommen. Bei ca. 6000 EUr ist das eher unwahrscheinlich.
>>> Nicht schlecht, dieser neueste Gag. Was meinen die Experten? >> Warum nicht 1000,-?
> Vermutlich spekuliert man darauf, da bei dieser relativ geringen Summer > einfach gezahlt wird. Bei 1000 EUR/km k nnte Google vor Gericht ziehen und > Recht bekommen. Bei ca. 6000 EUr ist das eher unwahrscheinlich.
Sie werdens trotzdem tun, wenn Ratingen damit durchkommt will jede Stadt (nicht nur in D) dann Geld sehen - oder Ratingen wird ausgelassen und dann sind sie sp ter beleidigt.
Ich w rde gerne mal wissen wo die "Sondernutzung" liegt. Ich habe neulich so einen Wagen in Frankfurt gesehen (wei nicht obs Google oder jemand anderes war), der f hrt ganz normal im Verkehr mit, also keine Behinderung oderr irgendwas auff lliges (ausser einem kleinen Mast mit mehreren Kameras).
> Weis jemand, ob die Google-Fahrzeuge mit normaler Fahrgeschwindigkeit > fahren?
AFAIK m ssen die zum Aufnehmen verh ltnism ig langsam fahren; so 30 oder 40 oder so.
>Das d rfte der Knackpunkt sein. Falls ja, dann ist das Fahren > eine bestimmungsgem e StVO-konforme Nutzung der Stra e als > Transportweg, also keine Sondernutzung.
Dummerweise /wird/ dabei aber nix transportiert. Aber Sondernutzung? Ich bin wirklich kein gro er Freund von Googles Aussp haktionen, aber dann k nnte man auch von jedem, der nur langsam f hrt, weil er eine Hausnummer sucht, eine Sondernutzungsgeb hr verlangen.
>Der Grund f r eine Fahrt
> spielt bei der Einstufung als Sondernutzung keine Rolle.
NAK.
> Unter Sondernutzung versteht man blicherweise Dinge wie Verkaufsst nde > und Veranstaltungen. Die belegen aber eine Stra e *anstelle* des > regul ren Verkehrs und sind kein Teil desselben.
Genau letzteres k nnte man (und tut offensichtlich besagter Stadtrat) auch den herumfahrenden Google-Fahrzeugen unterstellen.
Am Thu, 17 Dec 2009 09:11:51 +0100 schrieb Chris Bintz:
> Frank Hucklenbroich wrote:
>>>> Nicht schlecht, dieser neueste Gag. Was meinen die Experten? >>> Warum nicht 1000,-?
>> Vermutlich spekuliert man darauf, da bei dieser relativ geringen Summer >> einfach gezahlt wird. Bei 1000 EUR/km k nnte Google vor Gericht ziehen und >> Recht bekommen. Bei ca. 6000 EUr ist das eher unwahrscheinlich.
> Sie werdens trotzdem tun, wenn Ratingen damit durchkommt will jede Stadt > (nicht nur in D) dann Geld sehen - oder Ratingen wird ausgelassen und > dann sind sie sp ter beleidigt.
Stimmt, da werden andere wohl nachziehen.
> Ich w rde gerne mal wissen wo die "Sondernutzung" liegt. Ich habe > neulich so einen Wagen in Frankfurt gesehen (wei nicht obs Google oder > jemand anderes war), der f hrt ganz normal im Verkehr mit, also keine > Behinderung oderr irgendwas auff lliges (ausser einem kleinen Mast mit > mehreren Kameras).
Hier in K ln waren die Dinger schon vor ca. 2 Jahren unterwegs. Waren schon recht auff llige Fahrzeuge, mit gro em, dicken Mast.
>> Das d rfte der Knackpunkt sein. Falls ja, dann ist das Fahren >> > eine bestimmungsgem e StVO-konforme Nutzung der Stra e als >> > Transportweg, also keine Sondernutzung. > Dummerweise /wird/ dabei aber nix transportiert.
Na und? Der Gemeingebrauch an Stra en besteht in Verkehr, nicht in "Transport".
Chris Bintz <kma-nos...@gmx.de> wrote: > Ich w rde gerne mal wissen wo die "Sondernutzung" liegt.
F r die Drehgenehmigung oder derartiges vermutlich.
Prinzipiell finde ich es OK wenn Google mal einen Riegel vorgeschoben bekommt und nicht weiter einfach berall ungefragt und so kosteng nstig es nur gehen mag Inhalte abstauben kann die sie dann kommerziell nutzen.
Volker aka darkon -- (. .) "Wei t du, es gibt soviele verschiedene ( Y ) Lebewesen auf dieser Welt, und sie alle (:)x(:) sind auf ihre Art wichtig und wertvoll." (O)-(O) - Kermit der Frosch
>> Ich w rde gerne mal wissen wo die "Sondernutzung" liegt.
> F r die Drehgenehmigung oder derartiges vermutlich.
?
> Prinzipiell finde ich es OK wenn Google mal einen Riegel vorgeschoben > bekommt und nicht weiter einfach berall ungefragt und so kosteng nstig > es nur gehen mag Inhalte
Soso, "Inhalte".
Demn chst wird dann von Openstreetmappern auch noch Sondernutzungsentgelt verlangt, die stauben einfach berall ungefragt und so kosteng nstig es nur gehen mag Geodaten ab.
> abstauben kann die sie dann kommerziell nutzen.
... die dann kommerziell _und_ nichtkommerziell verwendet werden ...
Jens M ller <usenet-03-2...@tessarakt.de> wrote: > > F r die Drehgenehmigung oder derartiges vermutlich.
> ?
Wenn man beispielsweise einen Film auf ffentlichem Gel nde drehen will braucht man eine Drehgenehmigung.
> Demn chst wird dann von Openstreetmappern auch noch > Sondernutzungsentgelt verlangt, die stauben einfach berall ungefragt > und so kosteng nstig es nur gehen mag Geodaten ab.
Also ich sehe zwischen Bildern die gemacht werden und Geodaten schon einen Unterschied.
> > abstauben kann die sie dann kommerziell nutzen.
> ... die dann kommerziell _und_ nichtkommerziell verwendet werden ...
Wo nutzt Google etwas nichtkommerziell?
Nur weil sie dir (noch) kein Geld abnehmen sondern sich noch ber Werbung finanzieren (die aber reichlich) ist diese Firma noch lange nicht unkommerziell.
Volker aka darkon -- (. .) "Wei t du, es gibt soviele verschiedene ( Y ) Lebewesen auf dieser Welt, und sie alle (:)x(:) sind auf ihre Art wichtig und wertvoll." (O)-(O) - Kermit der Frosch
Jens M ller <usenet-03-2...@tessarakt.de> schrieb/wrote:
>> Dummerweise /wird/ dabei aber nix transportiert.
Doch: Kamera und Fotograf zu den abzufotografierten Stellen.
> Na und? Der Gemeingebrauch an Stra en besteht in Verkehr, nicht in > "Transport".
Sehe ich auch so. Ansonsten w re schon der Sonntagsspaziergang (Ziel ist, einfach umher zu laufen, nicht der Transport der eigenen Person) eine Sondernutzung.
warum nicht, vielleicht sollte man auch jedem B rger das Recht geben die Verwertung der Bildrechte seines Grundst cks selbst in die Hand zu nehmen. Nutze mal irgendwas, was Google geh rt in irgendeiner Form, die Google nicht w nscht, ich glaube dann kannst du was erleben :-)
Deshalb w rde ich ber die Nutzung jeglicher Daten aus meinem Privatbereich (Person, Haus, Grundst ck) durch Andere selbst entscheiden.
>> Weis jemand, ob die Google-Fahrzeuge mit normaler Fahrgeschwindigkeit >> fahren?
> AFAIK müssen die zum Aufnehmen verhältnismäßig langsam fahren; so 30 > oder 40 oder so.
Es gibt solche Sachen wie "verkehrsgefährdendes Langsamfahren". 30 in Stadtgebieten fällt da aber nicht darunter, zumal das ja in vielen Straßen die Höchgstgeschwindigkeit ist.
>>Das dürfte der Knackpunkt sein. Falls ja, dann ist das Fahren >> eine bestimmungsgemäße StVO-konforme Nutzung der Straße als >> Transportweg, also keine Sondernutzung.
> Dummerweise /wird/ dabei aber nix transportiert.
Steht irgendwo, daß der bestimmungsgemäße Gebrauch einer Straße erfordert, daß etwas transportiert wird?
> Aber Sondernutzung? Ich > bin wirklich kein großer Freund von Googles Ausspähaktionen,
Es gab vor jahren schon einmal so ein Projekt, staatlich gefördert in Niedersachen AFAIR, alle Gebäude abzufotografieren. Wenn ein Personalchef es zum Einstellungskriterium macht, daß der Bewerber nicht in einer Bruchbude haust, dann stehen ihm die diesbezüglichen Daten bereits jetzt zur Verfügung, nur eben nicht kostenlos, sondern zu einem Preis, den man zur bloßen Befriedigung persönlicher Neugier wahrscheinlich eher nicht bezahlen möchte.
> aber dann > könnte man auch von jedem, der nur langsam führt, weil er eine > Hausnummer sucht, eine Sondernutzungsgebühr verlangen.
> >Der Grund für eine Fahrt >> spielt bei der Einstufung als Sondernutzung keine Rolle.
> NAK.
>> Unter Sondernutzung versteht man üblicherweise Dinge wie Verkaufsstände >> und Veranstaltungen. Die belegen aber eine Straße *anstelle* des >> regulären Verkehrs und sind kein Teil desselben.
> Genau letzteres könnte man (und tut offensichtlich besagter Stadtrat) > auch den herumfahrenden Google-Fahrzeugen unterstellen.
Wenn das Fahrzeug mit 30-40 km/h die Straßen abfährt, dann ist das noch eine normale Nutzung.
Ralf -- W. Hughes, in sci.math.: "No set of natural numbers without a last element [is finite]" Prof. Dr. W. Mückenheim, mathematical mastermind of "Augsburg University of Applied Science": "There is no natural number called "out a last element".
> warum nicht, vielleicht sollte man auch jedem B rger das Recht > geben die Verwertung der Bildrechte seines Grundst cks
Was f r Rechte sollen das sein?
-- ( ROT-13 if you want to email me directly: u...@ervzjrexre.qr ) "Es kann nicht sein, dass der Hund mit dem Schwanz wedelt." Ronald Pofalla, Generalsekret r der CDU, am 31.8.2009 in MDR Info.
Wolfgang J th (jawo.usenet....@goldmail.de) schrieb:
> Michael Mueller schrieb: >> Weis jemand, ob die Google-Fahrzeuge mit normaler >> Fahrgeschwindigkeit fahren?
> AFAIK m ssen die zum Aufnehmen verh ltnism ig langsam fahren; so 30 > oder 40 oder so.
Das k nnte noch im Rahmen der verkehrs blichen Geschwindigkeit liegen, zumindest auf Nebenstra en.
>>Das d rfte der Knackpunkt sein. Falls ja, dann ist das Fahren >> eine bestimmungsgem e StVO-konforme Nutzung der Stra e als >> Transportweg, also keine Sondernutzung.
> Dummerweise /wird/ dabei aber nix transportiert. Aber Sondernutzung? > Ich bin wirklich kein gro er Freund von Googles Aussp haktionen, aber > dann k nnte man auch von jedem, der nur langsam f hrt, weil er eine > Hausnummer sucht, eine Sondernutzungsgeb hr verlangen.
Ok, das war wohl etwas ungenau formuliert. Ich habe das Wort "Transport" sehr gro z gig ausgelegt. Im Grunde wird immer irgend etwas transportiert, und sei es der Fahrer oder das Fahrzeug. "Verkehrsweg" ist das treffendere Wort.
> >Der Grund f r eine Fahrt >> spielt bei der Einstufung als Sondernutzung keine Rolle.
> NAK.
Nein? Es spielt eine Rolle, ob man z.B. kommerziell, zur Arbeit oder nur zum Vergn gen unterwegs ist? Das w re mir neu. Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Holger Pollmann wrote: > Axel Sch fer <p...@wellerode.de> schrieb:
>> warum nicht, vielleicht sollte man auch jedem B rger das Recht >> geben die Verwertung der Bildrechte seines Grundst cks > Was f r Rechte sollen das sein?
Er k nnte ja die Anordnung seiner Gartenzwerge zu einem Kunstwerk erkl ren -- analog zu manchen Schaufensterdekorationen.
Was vom ffentlichen Raum einsehbar ist mu frei bleiben. Das Theater mit dem Reichstag war schon schlimm genug. Lustig ist, da die Abgeordneten, die dieser Veranstaltung zugestimmt haben, selbst ber die Rechtslage in Deutschland berrascht waren. Und den Gegnern dieser Verh llung ist dieses Argument vorher auch nicht eingefallen.