"Ein fünf Jahre altes Mädchen ist am Kürfürstendamm von einem
Labrador ins Gesicht gebissen worden. Das Kind musste
anschließend im Krankenhaus operiert werden. Gegen die
Hundehalterin wird wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht
ermittelt.
Gelassen streichelte die 16 Jahre alte Siebel S. über den Kopf des
schwarzen Retriever-Labrador-Mischlings "Spiky", der am
Metallgeländer vor dem Penny-Markt auf dem Kurfürstendamm
angeleint war. Ihre kleine Schwester Zara (5) wollte den Hund
auch berühren - doch der schnappte zu und biss ihr ins Gesicht.
Die beiden Schwestern schrieen entsetzt los, die kleine Zara brach
vor Angst und Schmerzen in Tränen aus. Ein Notarzt der Feuerwehr
brachte die fünfjährige Neuköllnerin gegen 18.30 Uhr in die Charité
Campus Virchow-Klinikum. Dort wurde sie noch am Abend im
Gesicht operiert; seitdem zieht sich eine lange Wunde von der Stirn
bis zum Mund. Wann Zara aus dem Krankenhaus entlassen wird und
wieder zu ihrer Familie in die Weserstraße darf, ist noch unklar.
Polizei ermittelt gegen Hundebesitzerin
Die Polizei nahm unterdessen gegen die Hundebesitzerin Gabriele H. (40)
aus Halensee eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung
auf. "Das ist bei Hunden ähnlich wie mit Kindern - auch für sie
und ihr Verhalten muss der Besitzer oder der Erziehungsberechtigte
die Verantwortung tragen", sagte eine Polizeisprecherin. In den
kommenden Tagen werde geprüft, warum der Hund zugebissen
hat sowie ob und welche Auflagen der Besitzerin erteilt werden.
"Entscheidungen darüber wird der Amtstierarzt fällen. Bis dahin
bleibt der Hund stets angeleint und muss einen Maulkorb tragen", so
der zuständige Stadtrat Marc Schulte (SPD)."
"Juergen Braden" <jue...@braden.de> schrieb im Newsbeitrag
news:f6ft9d$r69$1...@online.de...
Um die Frage im Betreff zu beantworten: Weil der Hund das Kind gebissen hat
und nicht umgekehrt.
robert
<Warum ist schon wieder der Hund Schuld>
Wer soll denn sonst Schuld sein? Das KInd etwa? Wer hat gebissen?
Gruß, Thomas
Wie Haufen wegmachen, dafür zahle ich doch Hundesteuer.
(So gehört von einem Hundebeseitzer, dessen Hund einem Nachbarn mitten in
die Einfahrt gekotet hat)
Gruß, Thomas
Wer hat vorher an dem angeleinten Hund rumgefummelt?
Wer hat auf seine Blagen nicht aufgepaßt?
Ist das Kind zum Hund gekommen oder der Hund zum Kind?
Wer hält fleischfressende Raubtiere ohne Not in urbaner Umgebung?
--
Gruß
Andreas
> Wer hat vorher an dem angeleinten Hund rumgefummelt?
> Wer hat auf seine Blagen nicht aufgepaßt?
> Ist das Kind zum Hund gekommen oder der Hund zum Kind?
OK, nehmen wir an, wir treffen uns auf der Straße. Du kommst zu mir und
beleidigst mich, daraufhin verprügele ich Dich. Ist das verprügeln (aus
rechtlicher Sicht) weniger schlimm weil Du vorher zu mir gekommen bist und
mich beleidigt hast?
Gruß, Thomas
> "Lothar Frings" <da_l...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
>> Wer hat vorher an dem angeleinten Hund rumgefummelt?
>> Wer hat auf seine Blagen nicht aufgepaßt?
>> Ist das Kind zum Hund gekommen oder der Hund zum Kind?
>
> OK, nehmen wir an, wir treffen uns auf der Straße. Du kommst zu mir und
> beleidigst mich, daraufhin verprügele ich Dich. Ist das verprügeln (aus
> rechtlicher Sicht) weniger schlimm weil Du vorher zu mir gekommen bist und
> mich beleidigt hast?
Wenn du die Intelligenz eines Hundes hättest?
Wahrscheinlich Ansichtssache.
Es läuft alles darauf hinaus, daß das eine ein
Mensch ist und das andere nur ein Hund.
Die Schuldfrage spielt keine Rolle.
>
http://www.welt.de/berlin/article994823/Retriever-Labrador_verletzt_Kind_schwer.html
>
> "Ein fünf Jahre altes Mädchen ist am Kürfürstendamm von einem
> Labrador ins Gesicht gebissen worden.
Nicht der Hund, sondern der Hundehalter!
Wer sollte sonst schuld sein, bzw. die Verantwortung tragen?
Harald
--
Für eine korrekte Antwortadresse den Bindestrich entfernen.
> Es läuft alles darauf hinaus, daß das eine ein
> Mensch ist und das andere nur ein Hund.
> Die Schuldfrage spielt keine Rolle.
Und das ist auch gut so.
Es gibt Gefahren wie z.B. Autoverkehr oder Kriminalität, notwendige
Begleiterscheinungen des menschlichen Zusammenlebens sind. Hunde sind mit
wenigen Ausnahmen ein Hobby Einzelner, und wenn sie sich nicht benehmen
können, gibts die Spritze. So einfach ist das.
robert
Wer braucht denn überhaupt Menschen wie dich?
Geh in deinen Käfig und halt die Schnauze!!!!!
Sowas wie dich braucht nun wirklich niemand!
Die Ausichtsperson des Kindes ist Schuld.
Eine 16 jährige sollte wissen, daß Hunde beissen können und sich
entsprechend fernhalten.
Die 5 jährige kann nichts dafür, wohl aber die ältere Begleitperson,
die ihre Aufsichtspflicht verletzt hat.
Ist doch ganz einfach, oder?
Ralf
werd ich demnächs mal bei euch vorbeikommen
mir euer Auto ungefragt ausleihen ein bischen damit rumfahren, wass
Ihntressieren mich die Verkehrsregeln
dann ein wenig mit der Drahtbürste streicheln
Zucker in den Tank schütten, mit Füßen tretten und und und ...
! macht ja nicht ist ja nur ein Auto und nicht meins soll doch der Besitzer
den schaden bezahlen. !
Wenn jemand sich ungefragt an meinen Eigentum zu schaffen macht muss er auch
die daraus enstehenden flogen tragen,
in dem fall haben die Eltern bzw. die 16 Jährige ihre Aufsichtpflicht nicht
wargenommen.
Was haben sie auch an einem fremden Hund zu tuen der Zwangweise vor einen
Laden warten muss, bis der besitzer wiederkommt.
Ich würde in diesem fall Strafanzeige gegen die Eltern erstatten.
Ganz einfach, derjenige, der zu nah ran geht!
Jeder weiß: Hunde können beissen, der Herd ist heiß, Katzen können
kratzen ,an Scherben kann man sich schneiden usw.
Noch mehr?
Das Leben ist nun mal nicht unbedingt eine Vollkaskoversicherung. Es
gibt Gefahren und wenn Eltern ihren Kindern nichts beibringen
darüber, dann ist der Leidtragende in diesem Fall das Kind, von
selbst kann man nämlich sowas nicht wissen und die 16 Jährige hat
auch geschlafen und ihre Pflichten verletzt.
Ralf
Und wenn ein Tier einen Menschen verletzt, tötet man es evtl.
Die meisten Tiere werden übrigens aus purem Spaß getötet. Siehe Schwein,
Rind, Schaf, Meerschweinchen, Hund, Katze, Pferd... .
Falk
Ja, und ich sehe das auch so. Aber ist diese Tatsache medienwirksam?
Martin
> werd ich demnächs mal bei euch vorbeikommen
> mir euer Auto ungefragt ausleihen ein bischen damit rumfahren, wass
> Ihntressieren mich die Verkehrsregeln
> dann ein wenig mit der Drahtbürste streicheln
> Zucker in den Tank schütten, mit Füßen tretten und und und ...
>
> ! macht ja nicht ist ja nur ein Auto und nicht meins soll doch der
> Besitzer
> den schaden bezahlen. !
Hier geht es darum, dass Dein "Auto" (wir bleiben doch bei Deinem Bild)
eigenständig einen Schaden verursacht hat, und nicht dass Dein Autoe
beschädigt wurde. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
> Wenn jemand sich ungefragt an meinen Eigentum zu schaffen macht muss er
> auch
> die daraus enstehenden flogen tragen,
> in dem fall haben die Eltern bzw. die 16 Jährige ihre Aufsichtpflicht
> nicht
wargenommen.
Möglicherweise!
> Was haben sie auch an einem fremden Hund zu tuen der Zwangweise vor einen
> Laden warten muss, bis der besitzer wiederkommt.
Was hat ein gefährlicher (das hat er bewiesen) Hund denn ohne Aufsicht in
der Öffentlichkeit verloren?
>
> Ich würde in diesem fall Strafanzeige gegen die Eltern erstatten.
Wegen welchem Straftatbestand nochmal?
Gruß, Thomas
Für mich eine unwahre Aussage! Das nehme ich Dir nicht ab..... Quelle /
Begründung?
Martin
Spaß am Essen käme eventuell in Frage als Begründung. Immerhin sind alle
aufgezählten Tiere essbar und schmecken auch ganz gut. Meerschweinchen
soll allerdings ein wenig zäh sein ...
SCNR
Patrick
>
>
> Ganz einfach, derjenige, der zu nah ran geht!
Nein, bei Hunden, die nicht gewerblich gehalten werden, z.B. bei
Hundezüchtern gibt es eine Art Gefährdungshaftung. D.h. der Hundehalter
ist grundsätzlich immer schuld, selbst wenn der Geschädigte grob
fahrlässig gehandelt hat.
Andreas
> Was hat ein gefährlicher (das hat er bewiesen) Hund denn ohne
> Aufsicht in der Öffentlichkeit verloren?
@Für alle gültig welche schon mal eine Schlägerei hatten:
Was hat ein gefährlicher (das hat er bewiesen) Mensch denn ohne Aufsicht in
der Öffentlichkeit verloren?
So steht es im Gesetz, das heißt aber nicht, daß es auch gerecht und
angemessen ist, oder?
Auch ein Autofahrer ist immer schuld, wenn er ein Kind überfährt,
egal wie vorsichtig er sich verhält, Recht ja aber gerecht - NEIN.
Vieles ind diesen Staat gehört auf den Prüfstand und nicht auf den wo
Politiker und Juristen das Sagen haben, denn eine Krähe....
Ralf
> Was hat ein gefährlicher (das hat er bewiesen) Hund denn ohne Aufsicht
> in der Öffentlichkeit verloren?
> Gruß, Thomas
>
>
Und was hat ein Mensch, der einen anderen getötet hat jemals wieder
in der Öffentlichkeit zu suchen???
Oder ein Kinderschänder oder oder oder???
Die Kirche im Dorf lassen und mal nachdenken, daß die sogenannte
Zivilisation noch gar nicht sooo alt ist und Gefahr nun mal zum Leben
dazugehört.
Auch wenn das in der modernen Vollkaskogesellschaft nicht gerne
gehört wird.
Ralf
> Die meisten Tiere werden übrigens aus purem Spaß getötet. Siehe Schwein,
> Rind, Schaf, Meerschweinchen, Hund, Katze, Pferd... .
Bist du Vegetarier?
Außer dem Meerschwein können alle anderen Tiere der Ernährung des
Menschen dienen.
Malte
Es zwingt Dich niemand, ein Haustier zu Luxuszwecken zu halten.
> Auch ein Autofahrer ist immer schuld, wenn er ein Kind überfährt,
Woraus soll sich jetzt das denn bitte ergeben?
> egal
> wie vorsichtig er sich verhält,
Wenn er, so er das Kind sieht, so fährt, insbesondere durch Verringerung
der Geschwindigkeit und Bremsbereitschaft, daß jede Gefährdung dieses
Kindes ausgeschlossen ist, sollte das mit der Schuld erledigt sein.
Was natürlich bleibt, ist die Gefährdungshaftung.
> Recht ja aber gerecht - NEIN.
Falls Du die meinst: Die besondere Gefahr schaffst Du, indem Du ein Kfz
in Betrieb nimmst.
Das rechtfertigt es dann auch, _Dir_ das Risiko der Realisierung dieser
Gefahr aufzuerlegen. Im übrigen gibt es das Pflichtversicherungsgesetz.
>
> Vieles ind diesen Staat gehört auf den Prüfstand
Ja. Obige Punkte gehören eher nicht dazu.
Wenn ich als Kind (in den frühen 60ern, als "alles noch anders"
war...) ungefragt einen Hund angefasst und dieser mich gebissen
hätte, wäre der Kommentar meiner Eltern: "Selber schuld!"
gewesen. Aber heutzutage hat ja alles sicher zu sein, Erziehung
der Kinder findet nicht statt, die Eltern müssen ja TV gucken
>
> So steht es im Gesetz, das heißt aber nicht, daß es auch gerecht und
> angemessen ist, oder?
>
Wir sind hier in de.soc.recht.misc. Hier geht es um rechtliche
Gesichtspunkte. Für Fragen nach Gerechtigkeit und den Sinn des Lebens
gibt es andere Gruppen.
Andreas
Endlich!
Ganz meiner Meinung!
Wie haben wir nur unsere Kindheit überlebt?
Mal davon abgesehen, gib es eigentlich Statistiken, die vergleichen so
Gefährdung der Kinder früher und heute?
Gruß
Ralf
Eben, essen kann man erst mal zu ziemlich alles, was lebt, mit ganz
wenigern Ausnahmen vielleicht.
Ist nur von Kultur zu Kultur verschieden, was an Essen akzeptiert
wird und was nicht.
Verdauen kann der Mensch zu ziemlich alles, was sich bewegt (oder
auch nicht)
Gruß
Ralf
Also Spaß würde ich es nicht nennen.
Der Mensch ist ein Allesesser. Vegetarier sind eine Modeerscheinung
der Neuzeit (oder auch schon länger) und sind eigentlich immer in der
Minderheit gewesen.
Wer kein Fleisch essen will - gerne, aber bitte die Belehrung bleiben
lassen, Missionare sind unerwünscht. (zumindest von mir)
Gruß
Ralf
> Wir sind hier in de.soc.recht.misc. Hier geht es um rechtliche
> Gesichtspunkte.
verständlich
> Für Fragen nach Gerechtigkeit und den Sinn des Lebens
> gibt es andere Gruppen.
welche bitte (aber sinnvolle) wo man über solche Ansichten auch diskutieren
kann.
Martin
Es gibt eine Haftpflichtversicherung für Hunde. Ist die Pflicht und
würde
die den Fall abdecken?
Elke, die meint, alle sind schuld außer ich
> > <Warum ist schon wieder der Hund Schuld>
>
> > Wer soll denn sonst Schuld sein? Das KInd etwa? Wer hat gebissen?
>
> Die Ausichtsperson des Kindes ist Schuld.
> Eine 16 jährige sollte wissen, daß Hunde beissen können und sich
> entsprechend fernhalten.
> Die 5 jährige kann nichts dafür, wohl aber die ältere Begleitperson,
> die ihre Aufsichtspflicht verletzt hat.
>
> Ist doch ganz einfach, oder?
Na, da kann ich Dich beruhigen, das Kind, die Schwester und die Eltern
sind schwer gestraft. Oder meinst Du etwa, dass so ein Schlag an einer
Familie spurlos vorüber geht? Die haben noch in 15 Jahren etwas davon!
Interessant finde ich Deine Aussage, dass die 16jährige es hätte
wissen sollen. Meine Kinder hatten alle ihre Angst vor Hunden, und
wenn sie das zeigen hat NIE irgendein Hundebesitzer (auch nicht die
von Kälbern) gesagt, "Recht hast Du, so ein Hund ist immer gefährlich,
ich nehme ihn gleich mal an die Leine" Meistens heißt es "Ooch, hab
Dich nicht so, der beißt doch nicht!"
Gruß
Georg
Max. zwei- bis dreimal pro Woche Fleisch ist für den durschnittlichen
Erwachsenen sinnvoll und gesund. (Die Zahl 60g/Tag wurde mal bzgl.
Darmkrebs genannt)
Sechsmal bis täglich dürfte "normal" sein.
Also wird da meiste Fleisch aus Spaß gegessen und dafür die Tiere getötet.
Falk
P.S.: Ich esse Fleisch und Fisch. Ich kann aber damit leben, daß diese
Tiere für mein Vergnügen getötet werden.
Nein das sicher nicht, aber die Konsequenz sind nicht immer rich
richtigen.
> Interessant finde ich Deine Aussage, dass die 16jährige es hätte
> wissen sollen. Meine Kinder hatten alle ihre Angst vor Hunden, und
> wenn sie das zeigen hat NIE irgendein Hundebesitzer (auch nicht die
> von Kälbern) gesagt, "Recht hast Du, so ein Hund ist immer gefährlich,
> ich nehme ihn gleich mal an die Leine" Meistens heißt es "Ooch, hab
> Dich nicht so, der beißt doch nicht!"
>
> Gruß
> Georg
>
Das wiederum ist unverantwortlich.
Alle Hunde beissen. Nur die Folgen sind unterschiedlich.
Ich bin selbst mit recht vielen Tieren groß geworden (Pferde, Hunde,
Katzen usw)
und weiß daher, alle Tiere können beissen und tun es ab und zu auch.
Angst vor Tieren ist vielleicht falsch, aber gesunder Respekt ist
richtig.
Zumindest meine Meinung.
Gruß
Ralf
Ei, ein neuer Brieffreund!
Nur für Dich:
Zutaten:
500 g frisches Hundefleisch
3 Sterne Anis
3 EL Reiswein
2 Frühlingszwiebeln 1 Stück Ingwer
Öl zum Fritieren
2 EL Zucker
1/2 l Hühnerbrühe
5 EL Sojasoße
50g Schweineschmalz
3-4 getrocknete Chillies
Zubereitung:
Das Fleisch waschen und in Würfel von 2cm Kantenlänge schneiden. Ingwer
in Scheiben, Frühlingszwiebeln in 4 cm lange Abschnitte schneiden.
zurück Im Wok Öl erhitzen, das Hundefleisch fritieren, bis es goldbraun
ist, herausnehmen und in den Tontopf schichten.
zurück Das Schweineschmalz im Wok erhitzen und darin Ingwer und
Frühlingszwiebeln kurz anbraten. Mit der Brühe aufgießen, Anis,
Reiswein, Zucker, Sojasoße und Chillies zugeben. Kurz aufkochen lassen,
dann in den Tontopf gießen.
zurück Zudecken und auf großer Flamme erhitzen. Sobald es kocht, die
Hitze zurücknehmen und auf kleiner Flamme garen, bis das Fleisch zart
ist. Frühlingszwiebeln, Ingwer und Anis entfernen und im Tontopf servieren.
Ich mag es aber lieber ohne Ingwer...
--
Gruß
Andreas
Klasse, wozu brauchen wir dann Geländer, Balkonbrüstungen und solchen
Kram, sollen die Leute doch aufpassen!
> Jeder weiß: Hunde können beissen, der Herd ist heiß, Katzen können
> kratzen ,an Scherben kann man sich schneiden usw.
> Noch mehr?
Warum darf ich dann mein Krokodil nicht ausführen, wieso ist die Haltung
von Löwen verboten?
> Das Leben ist nun mal nicht unbedingt eine Vollkaskoversicherung. Es
> gibt Gefahren [...]
Zustimmung. Trotzdem ist es sinnfrei, solche Raubtiere, und das sind
Hunde nun einmal, auch wenn sie sich einer erfolgreichen prasitären
Lebensweise bedienen, in Städten zu halten. Weder ist das besonders
artgerecht noch hat der Hund eine greifbaren Nutzen.
Wenn die Gesellschaft vor der Frage steht, was wichtiger ist, die
Gesundheit von (meinetwegen 10) Kindern/Jahr oder der Spaß von ein paar
Tausend Mitbürger an großen Hunden, sollte die Entscheidung klar sein.
--
Gruß
Andreas
Juergen Braden schrieb:
> Wenn ich als Kind (in den frühen 60ern, als "alles noch anders"
> war...) ungefragt einen Hund angefasst und dieser mich gebissen
> hätte, wäre der Kommentar meiner Eltern: "Selber schuld!"
> gewesen.
Trotzdem hätte die Krankenversicherung, nachdem sie dem Arzt Deine
Reparaturrechnung bezahlt hat, sich an den Hundehalter gewandt, um das
zurückzubekommen.
Wenn man eine Gefahr setzt, die man nicht kontrollieren kann, dann muß man
auch dafür geradestehen, wenn sich diese Gefahr realisiert.
> Aber heutzutage hat ja alles sicher zu sein, Erziehung
> der Kinder findet nicht statt, die Eltern müssen ja TV gucken
Erziehung der Hunde aber offenbar auch nicht. Fällt mir immer wieder auf,
wenn ich mit unserem unterwegs bin.
Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.
> Wer hat vorher an dem angeleinten Hund rumgefummelt?
> Wer hat auf seine Blagen nicht aufgepaßt?
> Ist das Kind zum Hund gekommen oder der Hund zum Kind?
Wer hat den Hund im öffentlichen Raum hinterlassen?
Harald
--
Für eine korrekte Antwortadresse den Bindestrich entfernen.
Eben, davon gibt es viel zu viele
>
>> Jeder weiß: Hunde können beissen, der Herd ist heiß, Katzen können
>> kratzen ,an Scherben kann man sich schneiden usw.
>> Noch mehr?
>
> Warum darf ich dann mein Krokodil nicht ausführen, wieso ist die Haltung
> von Löwen verboten?
>
Weil Krokodile Wasser und Sümpfe brauchen
und Löwen ein recht großes weites Terretorium mit Wild, daß sie frei
jagen können. Schon mal versucht nur eine Katze in der Wohnung zu halten?
Schon mal gesehen, wie sehnsüchtig sie aus dem Fenster schaut?
Hunde sind was anderes. Die brauchen zwar auch viel Auslauf, aber
nicht permanent.
>
>> Das Leben ist nun mal nicht unbedingt eine Vollkaskoversicherung. Es
>> gibt Gefahren [...]
>
> Zustimmung. Trotzdem ist es sinnfrei, solche Raubtiere, und das sind
> Hunde nun einmal, auch wenn sie sich einer erfolgreichen prasitären
> Lebensweise bedienen, in Städten zu halten. Weder ist das besonders
> artgerecht noch hat der Hund eine greifbaren Nutzen.
>
Also nur Tiere mit Nutzen sind sinnvoll. Wie erbärmlich. Welchen
Nutzen hat der Mensch?
Keinen - nur er schadet allem, also weg damit, die Erde würde sich
freuen!
> Wenn die Gesellschaft vor der Frage steht, was wichtiger ist, die
> Gesundheit von (meinetwegen 10) Kindern/Jahr oder der Spaß von ein paar
> Tausend Mitbürger an großen Hunden, sollte die Entscheidung klar sein.
>
>
Stimmt!
Die Hunde.
Deinen Satz versteh ich nicht! Welche Konsequenz ist jetzt falsch? Die
Familie wird damit leben müssen, da gibt es doch kein falsch oder
richtig!
>
> > Interessant finde ich Deine Aussage, dass die 16jährige es hätte
> > wissen sollen. Meine Kinder hatten alle ihre Angst vor Hunden, und
> > wenn sie das zeigen hat NIE irgendein Hundebesitzer (auch nicht die
> > von Kälbern) gesagt, "Recht hast Du, so ein Hund ist immer gefährlich,
> > ich nehme ihn gleich mal an die Leine" Meistens heißt es "Ooch, hab
> > Dich nicht so, der beißt doch nicht!"
>
> Das wiederum ist unverantwortlich.
> Alle Hunde beissen. Nur die Folgen sind unterschiedlich.
> Ich bin selbst mit recht vielen Tieren groß geworden (Pferde, Hunde,
> Katzen usw)
> und weiß daher, alle Tiere können beissen und tun es ab und zu auch.
> Angst vor Tieren ist vielleicht falsch, aber gesunder Respekt ist
> richtig.
Also ich bin nicht mit Tieren groß geworden. Ich wäre jetzt davon
ausgegangen, dass Hunde und Katzen Menschen eher nicht beißen. Wenn
von Hunden und Katzen doch eine so große Gefahr ausgeht, dass man den
beschrieben Fall als normal ansehen muss, dann ist es ja durchaus
sinnvoll, die Tiere nur in ausgewiesenen Gebieten frei herumlaufen zu
lassen, ohne Maulkorb und Leine. Aber ich kann Dir versichern, solche
unverantwortlichen Sprüche kommen immer, offenbar wissen die Halter es
selbst nicht!
Gruß
Georg
Das Missverständnis sollte sich ja durch geeignete freundliche Behörden
schnell und kostenpflichtig klären lassen.
Georg Anton schrieb:
> Also ich bin nicht mit Tieren groß geworden. Ich wäre jetzt davon
> ausgegangen, dass Hunde und Katzen Menschen eher nicht beißen.
Doch, das tun sie. So ein Labrador, wenn sein Besitzer nicht extrem viel
falsch gemacht hat, normalerweise nur spielerisch, aber bei einer
Fünfjährigen, die das sicherlich nicht sofort erkennt, kann das durchaus zu
Verletzungen führen.
> Wenn
> von Hunden und Katzen doch eine so große Gefahr ausgeht, dass man den
> beschrieben Fall als normal ansehen muss, dann ist es ja durchaus
> sinnvoll, die Tiere nur in ausgewiesenen Gebieten frei herumlaufen zu
> lassen, ohne Maulkorb und Leine.
Nun weiß man ja keine Details, wie der Hund reagiert hat. Hier war aber ja
nicht die Situation, daß der Hund unter Beobachtung seines Besitzers frei
herumlief, sondern der Besitzer ganz woanders war. Sowas ist eben schon
wegen des Spieltriebs für kleine Kinder immer ein Risiko. Das reicht ja
schon, daß der Hund freudig das Kind umwirft und es sich dabei verletzt.
> Aber ich kann Dir versichern, solche
> unverantwortlichen Sprüche kommen immer, offenbar wissen die Halter es
> selbst nicht!
Das hat mit 'unverantwortlich' und 'selbst nicht wissen' so pauschal
überhaupt nichts zu tun. Wenn er das bei einem großen Hund in Bezug auf ein
kleines Kind sagt, natürlich schon. Ansonsten kann man das über viele Hunde
tatsächlich sagen. Das Problem ist dann eher, daß es Besitzer gibt, die
glauben, ihr Hund gehöre dazu, obwohl das nicht so ist.
>> Nicht der Hund, sondern der Hundehalter!
>> Wer sollte sonst schuld sein, bzw. die Verantwortung tragen?
>>
>
>
> Ganz einfach, derjenige, der zu nah ran geht!
Ach, du bringst eine Gefahr in den öffentlichen Raum und andere müssen
aufpassen.
Du hast recht seltsame Vorstellungen deiner Verantwortung.
> Jeder weiß: Hunde können beissen, der Herd ist heiß, Katzen können
> kratzen ,an Scherben kann man sich schneiden usw.
> Noch mehr?
Du bist für die für die Gefahren verantwortlich, die du einbringst und nicht
andere!
> Das Leben ist nun mal nicht unbedingt eine Vollkaskoversicherung. Es
> gibt Gefahren
Stimmt, daher muss auch jeder der Gefahren einbringt diese Verantworten, das
Sichern seiner Haustiere gehört dazu!
> und wenn Eltern ihren Kindern nichts beibringen
Es ist Sache des Hundehalters dafür zu sorgen, dass von seinem Hund keine
Gefahr ausgeht, nicht umgekehrt.
Mit deinen Argumenten kannst du auch Glasscherben streuen und sagen, wer
reintritt oder drüberfährt hat selbst Schuld.
> darüber, dann ist der Leidtragende in diesem Fall das Kind, von
> selbst kann man nämlich sowas nicht wissen und die 16 Jährige hat
> auch geschlafen und ihre Pflichten verletzt.
Pflichten verletzt hat hier in erster Linie der Hundehalter, der seinen Hund
nicht ausreichend gesichert hat.
Niemand hat das Recht irgendwelche Gefahren für andere in die Öffentlichkeit
zu setzen!
> So steht es im Gesetz, das heißt aber nicht, daß es auch gerecht und
> angemessen ist, oder?
Es ist angemessen wenn derjenige der eine Gefahr erzeugt auch die volle
Verantwortung dafür zu tragen hat!
> Wir sind hier in de.soc.recht.misc. Hier geht es um rechtliche
> Gesichtspunkte. Für Fragen nach Gerechtigkeit und den Sinn des Lebens
> gibt es andere Gruppen.
Du meinst Kritik an bestehenden Gesetzen ist hier nicht erlaubt?
>> Warum darf ich dann mein Krokodil nicht ausführen, wieso ist die
>> Haltung von Löwen verboten?
>>
>
> Weil Krokodile Wasser und Sümpfe brauchen
Was braucht der Hund für ein natürliches artgerechtes Leben?
> Hunde sind was anderes. Die brauchen zwar auch viel Auslauf, aber
> nicht permanent.
Das ist dummes Geschwätz von Hundehaltern, die notdürftig versuchen ihr
Spielzeug zu rechtfertigen.
> Also nur Tiere mit Nutzen sind sinnvoll.
Alles andere ist Spielzeug.
> Wie erbärmlich. Welchen Nutzen hat der Mensch?
Keinen, er masst sich an andere Lebewesen zu seinem Vergnügen in
Gefangschaft zu halten und will nicht einmal die Verantwortung für die
Gefährdung, die er damit schafft übernehmen.
> Keinen - nur er schadet allem, also weg damit, die Erde würde sich
> freuen!
Stimmt, die Hunde über ihre neugewonnene Freiheit sicher auch.
Ich bin Koch, danke für das Rezept.
Ich frage mich nur wieso du mir es geschickt hast.
Hierzulande ist Hundefleisch nur schwer zu bekommen.
Ralf
Das meinte ich nicht,
sondern die Konsequenz, daß wieder mal alle Schuld beim Hund und beim
Hundehalter gesucht wird und absolut nicht bei dem der auch
maßgeblich an der Verletzung Schuld ist.
Die Eltern des Kindes weil sie ihm nicht beigebracht haben Respekt
vor Hunden zu haben und die 16 Jährige, die nicht aufgepasst hat udn
auch wissen sollte, daß Hunde beissen können.
In anderen Staaten dürfen solche Personen Auto fahren und sind ganz
sicher auch nicht reifer und hier wissen sie nicht mal daß Hunde
beissen können.
Das meinte ich mit Konsequenzen und die lieben Politiker die sofort
wieder nach strengeren Gesetzen schreien in blindem Aktionismus ohne
jede Kenntnis über Hunde und ihr Verhalten.
Ds kleine Mädchen mit den Verletzungen kann absolut nichts dafür, die
ist Opfer. Nicht nur des Hundes auch ihrer Eltern. (siehe oben)
> Gruß
> Georg
>
Gruß
Ralf
Du hattest wohl nie Tiere und bist auch nicht mit welchen
aufgewachsen. Wie kann du dir dann anmaßen darüber zu urteilen?
Natürliche Hunde gibt es nur noch sehr wenige, in Europa meines
Wissens gar nicht, also was sollte das mit artgerechter Haltung.
Woher willst du wissen was das ist.
Ich habe mich sehr wohl auch mit diesem Thema ausgiebig
auseinandergesetzt. d.h. nicht ich das jetzt kann, aber ich weiß, daß
Hundehaltung auch in deutschen Städten durchaus "artgerecht" und
Wesensgerecht machbar ist, auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst.
>
>> Hunde sind was anderes. Die brauchen zwar auch viel Auslauf, aber
>> nicht permanent.
>
> Das ist dummes Geschwätz von Hundehaltern, die notdürftig versuchen ihr
> Spielzeug zu rechtfertigen.
>
Ohne Kenntnis nur schwätzen. Tststs
>> Also nur Tiere mit Nutzen sind sinnvoll.
>
> Alles andere ist Spielzeug.
s.o.
>
>> Wie erbärmlich. Welchen Nutzen hat der Mensch?
>
> Keinen, er masst sich an andere Lebewesen zu seinem Vergnügen in
> Gefangschaft zu halten und will nicht einmal die Verantwortung für die
> Gefährdung, die er damit schafft übernehmen.
Dann nimm dir doch einen Strick und befreie die Welt von dir
>
>> Keinen - nur er schadet allem, also weg damit, die Erde würde sich
>> freuen!
>
> Stimmt, die Hunde über ihre neugewonnene Freiheit sicher auch.
Und würden dann wahrscheinlich verhungern, weil die wenigsten jagen
können
>
> Harald
Ralf
>> Deinen Satz versteh ich nicht! Welche Konsequenz ist jetzt falsch?
>> Die Familie wird damit leben müssen, da gibt es doch kein falsch oder
>> richtig!
>
> Das meinte ich nicht,
> sondern die Konsequenz, daß wieder mal alle Schuld beim Hund und beim
> Hundehalter gesucht wird und absolut nicht bei dem der auch
> maßgeblich an der Verletzung Schuld ist.
Massgeblich Schuld ist der Hundehalter, der ein bissiges Tier
unbeaufsichtigt gelassen hat.
Niemand anderes als der Hundehalter ist für sein Spielzeug verantwortlich.
> Die Eltern des Kindes weil sie ihm nicht beigebracht haben Respekt
> vor Hunden zu haben und die 16 Jährige, die nicht aufgepasst hat udn
> auch wissen sollte, daß Hunde beissen können.
Es spielt überhaupt keine Rolle, wer ein gefährliches Tier hat, hat dafür zu
sorgen, dass von diesem Tier keine Gefahr ausgehen kann.
> In anderen Staaten dürfen solche Personen Auto fahren und sind ganz
> sicher auch nicht reifer und hier wissen sie nicht mal daß Hunde
> beissen können.
In welchen Staaten ist ein Tierhalter nicht für seine Tiere verantwortlich?
> Ds kleine Mädchen mit den Verletzungen kann absolut nichts dafür, die
> ist Opfer. Nicht nur des Hundes auch ihrer Eltern. (siehe oben)
Nein, das Kind ist Opfer eines Hundehalters, der sein Tier nicht geeignet
beaufsichtigt hat.
Es ist reichlich vermessen, von anderen zu erwarten, dass sie sich vor einer
Gefahr schützen, die man selbst in die Umwelt gesetzt hat.
Harald
>>> Weil Krokodile Wasser und Sümpfe brauchen
>>
>> Was braucht der Hund für ein natürliches artgerechtes Leben?
>
> Du hattest wohl nie Tiere und bist auch nicht mit welchen
> aufgewachsen. Wie kann du dir dann anmaßen darüber zu urteilen?
Weil ich mir im Gegensatz zu dir Gedanken darüber mache was dem Leben eines
Tieres gerecht wird.
> Natürliche Hunde gibt es nur noch sehr wenige, in Europa meines
> Wissens gar nicht, also was sollte das mit artgerechter Haltung.
Das sit richtig, es gibt nur die vom Menschen gezüchteten Spielformen
gewisser Lebewesen, die nach Gnade des Menschen in unnartürlicher Umgebung
gehalten werden.
Wobei, "in unnartürlicher Umgebung", schwer zu definieren ist, weil es für
diese Lebewesen, die ausschliesslich als Spielzeug für Menschen ihr Leben
fristen dürfen, und vielfach auch nur dann, wenn sie teilweise absurden
menschlichen Vorstellungen entsprechen, keine natürliche Umgebung gibt.
> Woher willst du wissen was das ist.
> Ich habe mich sehr wohl auch mit diesem Thema ausgiebig
> auseinandergesetzt.
Ausgiebig?
Du hast mit Scheuklappen dein eigenes Interesse ein lebendes Spielzeug zu
besitzen, welches du herumkommanbdieren kannst, beleuchtet. Weiter bist du
nicht gekommen. Interessen aus Sicht des Tieres und die Perversität von
Zuchtformen, die zu schmerzhaften Krankheiten tendieren interessieren dich
sicher nicht. Du willst ja dein Spielzeug, sogar die Interessen andere
interessieren dich nicht, sollen andere auf dein Hobby rücksicht nehmen,
nicht du mit deinem Hobby auf andere.
Eine sher fragwürdige Meinung hast du, und du hast dich sicher nicht
halbwegs neutral mit der Materie beschäftigt.
> d.h. nicht ich das jetzt kann, aber ich weiß, daß
> Hundehaltung auch in deutschen Städten durchaus "artgerecht" und
> Wesensgerecht machbar ist, auch wenn du dir das nicht vorstellen
> kannst.
ROTFL.
Wie vermessen muss man sein um so eine Behauptung in den Raum zu stellen?
Lediglich die Sicht aus der reinen Interessenlage des Hundhalters unter
ignorieren aller Bedürfnisse eines Hundes, lässt diese Aussage zu.
>>> Hunde sind was anderes. Die brauchen zwar auch viel Auslauf, aber
>>> nicht permanent.
>>
>> Das ist dummes Geschwätz von Hundehaltern, die notdürftig versuchen
>> ihr Spielzeug zu rechtfertigen.
>>
>
> Ohne Kenntnis nur schwätzen. Tststs
Was anderes hast du nicht?
Deine Kenntnis geht gegen 0, alles was du akzeptierst ist deine
Interessenlage, das ist sehr arm.
>>> Wie erbärmlich. Welchen Nutzen hat der Mensch?
>>
>> Keinen, er masst sich an andere Lebewesen zu seinem Vergnügen in
>> Gefangschaft zu halten und will nicht einmal die Verantwortung für
>> die Gefährdung, die er damit schafft übernehmen.
>
> Dann nimm dir doch einen Strick und befreie die Welt von dir
Mir wäre lieber die Welt wird von denen befreit, die nur einseitig und
egoistisch ihre eigenen Interessen verfolgen.
>> Stimmt, die Hunde über ihre neugewonnene Freiheit sicher auch.
>
> Und würden dann wahrscheinlich verhungern, weil die wenigsten jagen
> können
Mich erstaunt, dass du hier die Perversion menschlicher Hundehaltung im
Ansatz erkennst, nur deine Schlussfolgerungen daraus, die passen nicht.
> Ich frage mich nur wieso du mir es geschickt hast.
> Hierzulande ist Hundefleisch nur schwer zu bekommen.
Es laufen genügend herum, nur schlachten musst du selbst.
Es gibt Gegenden in Deutschland da wird noch regelmässig Hundefleisch als
Deliketesse gegessen, auch wenn es nicht erlaubt ist.
Das erinnert mich an eine nette Geschichte, ob sie wahr ist weiss ich nicht,
aber sie ist denkbar.
Deutsche Touristen in irgendwo China hatten einen Hund dabei und wollten im
Restaurant essen und auch etwas für ihren Hund.
Der Sprache nicht mächtig gestikulkierten sie und zeigten auf den Hund und
machten deutlich, "(Fr)Essen".
Der Kellner schien zu verstehen und nahm den Hund mit.
Serviert bekamen sie dann ein Gericht, dessen Fleisch ihr Hund war. :-)
Sicher, aber darum geht es in diesem Thread doch gar nicht mehr, sondern
eher um eine Diskussion zwischen Hundehassern und Hundebesitzern.
Ähnlich wie der immer wieder aufflammende Thread über Hundekot auf den
Straßen.
Andreas
> Das erinnert mich an eine nette Geschichte, ob sie wahr ist weiss ich nicht,
> aber sie ist denkbar.
> Deutsche Touristen in irgendwo China hatten einen Hund dabei und wollten im
> Restaurant essen und auch etwas für ihren Hund.
Das dürfte eine Urban Legend sein. Einen Hund als Tourist mit nach China zu
nehmen ist nicht wirklich möglich (Quarantainebestimmungen, etc.).
> Der Sprache nicht mächtig gestikulkierten sie und zeigten auf den Hund und
> machten deutlich, "(Fr)Essen".
> Der Kellner schien zu verstehen und nahm den Hund mit.
> Serviert bekamen sie dann ein Gericht, dessen Fleisch ihr Hund war. :-)
Es gibt eine ähnlich Filmszene aus einem Vietnam-Kriegsfilm: Da sieht die
Amerikanerin auf dem Markt in Saigon einen süßen Hundewelpen, zeigt auf ihn
und will ihn kaufen. Der Verkäufer geht mit dem Tier hinter dn Stand, und
sie bekommt ihn frisch geschlachtet und gehäutet in einer Plastiktüte
zurück.
Grüße,
Frank
> Falk Willberg schrieb:
>
>> Die meisten Tiere werden übrigens aus purem Spaß getötet. Siehe Schwein,
>> Rind, Schaf, Meerschweinchen, Hund, Katze, Pferd... .
>
>
> Bist du Vegetarier?
> Außer dem Meerschwein können alle anderen Tiere der Ernährung des
> Menschen dienen.
In Ecuador gelten selbige als Delikatesse. Warum auch nicht?
Grüße,
Frank
> Jeder weiß: Hunde können beissen,
Könne, ja. Daß ein angeleinter Hund, der sich von einer 16jährigen
problemlos streicheln läßt dann sofort darauf eine 5jährige beißt ist aber
ein eher ungewöhnliches Verhalten für einen Hund. Das ist imho nicht
normal, und ein Hund der so unberechenbar reagiert gehört entsprechend
gesicht. Indem Fall eben ein Maulkorb für die Zeit des Einkaufs. Das dürfte
für Haund und Halter zumutbar sein. Beim anschließenden Spaziergang kann
der Maulkorb ja wieder ab, wenn der Hund angeleint ist. Denn dann kann die
Halterin die Kinder davon abhalten, auf den Hund zuzugehen ("Nicht
anfassen, der beißt!").
> der Herd ist heiß
Äpfel, Birnen. Niemand greift aus Spaß auf eine Herdplatte. Es gibt aber
viele Kinde, die Tiere mögen und dies anfassen möchten. Damit muß man als
Halter eines Tieres imho rechnen.
> Katzen können
> kratzen
ACK, aber das ist weit weniger schlimm als ein Hundebiß.
>,an Scherben kann man sich schneiden usw.
Auch Scherben würde niemand freiwillig anpacken. BtW, Du wärest auch
haftbar, wenn Du Scherben vor Deiner Haustür ausschüttest und jemand
verletzt sich daran.
> Es
> gibt Gefahren und wenn Eltern ihren Kindern nichts beibringen
> darüber, dann ist der Leidtragende in diesem Fall das Kind, von
> selbst kann man nämlich sowas nicht wissen und die 16 Jährige hat
> auch geschlafen und ihre Pflichten verletzt.
Das ist gerade bei Hunden imho eine sehr zweispältige Sache. Ich kenne
Eltern, die geraten schon in Panik wenn sie einen freilaufenden (kleinen)
Hund in 500 Metern Entfernung sehen, nehmen dann ihr Kind hoch und schreien
hysterisch "Nehmen Sie den Hund an die Leine!". Daß das Kind später Angst
vor Hunden haben wird und im Zweifel falsch reagiert (z.B. weglaufen wenn
ein Hund angerannt kommt, der dann natürlich hinterherrennt weil er es für
ein Spiel hält), ist da vorprogrammiert.
Ich habe meinem Sohn, als er in dem Alter war, beigebracht vor Hunden
Respekt zu haben, aber keine Angst. Keinen Hund anfassen, der angeleint ist
(weil der kann sich nicht wehren und beißt evtl. aus Angst zu). Aber auch
nicht wegrennen, wenn ein Hund schwanzwedelnd angerannt kommt. In aller
Regel kann man schon die Körpersprache von Hunden (und auch Katzen)
dahingehend deuten, ob sie feindselig gesinnt sind oder nicht. Das muß man
Kindern natürlich beibringen (auch dann, wenn man selbst keine Tiere hat).
Grüße,
Frank
> > Jeder weiß: Hunde können beissen, der Herd ist heiß, Katzen können
> > kratzen ,an Scherben kann man sich schneiden usw.
> > Noch mehr?
>
> Warum darf ich dann mein Krokodil nicht ausführen,
Darfst Du nicht? Woran machst Du das fest?
> wieso ist die Haltung von Löwen verboten?
Ist sie das? Das wäre mir neu. Soweit ich weiß muß das Gehege den
entsprechenden Bestimmungen entsprechen, an sonsten gibt es wohl keine
Probleme.
> Die Ausichtsperson des Kindes ist Schuld.
> Eine 16 jährige sollte wissen, daß Hunde beissen können und sich
> entsprechend fernhalten.
> Die 5 jährige kann nichts dafür, wohl aber die ältere Begleitperson,
> die ihre Aufsichtspflicht verletzt hat.
>
> Ist doch ganz einfach, oder?
Solange man Hunde als eine Art unvermeidbare Naturgewalt betrachtet, ja.
Aber da sie in den meisten Fällen nur eine Liebhaberei oder ein modisches
Accesoire sind, liegt die Verantwortung ausschließlich beim Halter.
robert
> Nein, das Kind ist Opfer eines Hundehalters, der sein Tier nicht geeignet
> beaufsichtigt hat.
>
> Es ist reichlich vermessen, von anderen zu erwarten, dass sie sich vor einer
> Gefahr schützen, die man selbst in die Umwelt gesetzt hat.
Besser hätte ichs nicht sagen können.
robert
Hi,
doch! Es gibt inzwischen mehr Hunderassen als Menschen-"Sorten". Der Genpool
des Hundes hat klar gewonnen, und seine Population ist als einzige unter den
Raubtieren im Gefolge des Menschen angewachsen. Hätte der Löwe oder Tiger
nur mehr geschmust.... ;-)
>
> Wenn die Gesellschaft vor der Frage steht, was wichtiger ist, die
> Gesundheit von (meinetwegen 10) Kindern/Jahr oder der Spaß von ein paar
> Tausend Mitbürger an großen Hunden, sollte die Entscheidung klar sein.
Wieso? Je nach Umwelt sind die Kinder ja auch auf Hunde angewiesen. Oder
vergleichbare Risiken. In Afrika etwa wird ein Kind sicher nicht am Hundebiß
sterben, wenn es nachts alleine draußen durch den Busch krabbelt....lieber
einen Labrador statt eines Pinschers.
Klar ist, daß Kinder im Laufalter so ab 3 Jahre lernen müssen, daß Hunde,
Tiere allgemein riskante Objekte sind. Und wie man sich verhält im Umgang
mit solchen. Das muß geübt werden, genau wie Treppe runtersteigen....auch
die Schwerkraft kann gemein zuschlagen, und Newton kannst Du nicht mehr
verklagen. Und auch Ziegenbisse sehen unschön aus. Und welches Geheul ein
Streichelkaninchenbiß auslösen kann, lernst Du im Streichelzoo kennen.
"Dabei hab ichs doch nur mal drücken wollen wie meinen Bugsbunny..."
--
mfg,
gUnther
> @Für alle gültig welche schon mal eine Schlägerei hatten:
> Was hat ein gefährlicher (das hat er bewiesen) Mensch denn ohne Aufsicht in
> der Öffentlichkeit verloren?
In vielen Fällen wird dieser Mensch der Öffentlichkeit für eine Weile
entzogen. Da er aber nach wie vor ein Teil der Gesellschaft bleiben soll,
wird es ihm ermöglicht, sich danach wieder in dieselbe zu integrieren (wie
gut das funktioniert, ist ein anderes Thema). Kriminelle Einzelfälle sind
eine bedauerliche, aber unvermeidbare Begleiterscheinung menschlichen
Zusammenlebens. Hunde sind das keineswegs, deshalb gelten diese Regeln für
sie nicht.
robert
>> Wer sollte sonst schuld sein, bzw. die Verantwortung tragen?
> Ganz einfach, derjenige, der zu nah ran geht!
> Hunde können beissen,
der Herd ist heiß,
...und wer ist schuld, wenn er einen Herd unbeaufsichtig an lässt und ein
Kind verbrennt sich?
> an Scherben kann man sich schneiden usw.
... und wer ist schuld, wenn ein Kind barfuß in eine kaputte Flasche tritt,
die jemand am Strand zerschmissen hat?
> Noch mehr?
Gerne. Tatsache ist doch: Natürlich wird man im eigenen Interesse Kinder von
Gefahren egal welcher Art fernhalten bzw. sie (sofern sie das schon
kapieren) zur Vorsicht anhalten. Keine Eltern werden ruhig danebenstehen,
während ihr Kleinkind sich einem unbekannten Hund nähert und denken: Ist ja
egal, wenn er beißt, ist der Halter dran. Aber wer ohne Not solche Gefahren
überhaupt erst erzeugt, muss dafür auch geradestehen. D.h. der Herd muss
ausgeschaltet, die Scherben weggeräumt und der Hund mit einem Maulkorb
ausgestattet werden.
robert
> Falk Willberg schrieb:
>
> > Die meisten Tiere werden übrigens aus purem Spaß getötet. Siehe Schwein,
> > Rind, Schaf, Meerschweinchen, Hund, Katze, Pferd... .
>
>
> Bist du Vegetarier?
> Außer dem Meerschwein können alle anderen Tiere der Ernährung des
> Menschen dienen.
Bitte? Meerschweinchen sind selbstverständlich eßbar und sind in
einigen Ländern Südamerikas normales Speisetier. Rein rechtlich gibt
es in DE nur mit Affen, Hunden und Katzen ein problem, weil die nicht
für den menschlichen Verkehr geschlachtet werden dürfen.
Wurde nach dem Hörensagen eingeleitet, schnell geht da aber gar nichts.
Gruß, Thomas
> Könne, ja. Daß ein angeleinter Hund, der sich von einer 16jährigen
> problemlos streicheln läßt dann sofort darauf eine 5jährige beißt ist aber
> ein eher ungewöhnliches Verhalten für einen Hund.
Überhaupt nicht. Ich habe selbst zwei kleine Kinder (1 und 3), die sich
natürlich für Hunde interessieren und sie anfassen wollen. Ich habe aber
schon viele Hunde erlebt, die sich zwar gern von Fremden anfassen lassen,
aber vor Kleinkindern Reißaus nehmen, weil die unberechenbar sind. Eben noch
nett streicheln, und zack ist der Finger im Auge. Kann ich auch als Vater
ein Lied von singen. Und wenn der Hund nicht abhauen kann oder sich in die
Enge getrieben fühlt, reagiert er eben entsprechend. Deswegen frage ich
immer erst die Besitzer, ob der Hund Kleinkinder gewohnt ist. Wenn nicht,
muss man halt sehr gut aufpassen. Wichtig ist nach meiner Erfahrung auch,
dass der Hund merkt, dass sein Halter das Kind akzeptiert und zum Spielen
ermutigt, dass das Kind also "dazugehört". Geht natürlich nicht, wenn der
Hund unbeaufsichtigt irgendwo vor einem Laden angebunden ist.
> Das ist imho nicht normal,
Wie gesagt, normal ist es, und deshalb...
> und ein Hund der so unberechenbar reagiert gehört entsprechend
> gesicht. Indem Fall eben ein Maulkorb für die Zeit des Einkaufs.
Genau.
> Denn dann kann die
> Halterin die Kinder davon abhalten, auf den Hund zuzugehen ("Nicht
> anfassen, der beißt!").
oder sie kann den Hund und die Kinder einander "vorstellen", wie oben
beschrieben.
> Äpfel, Birnen. Niemand greift aus Spaß auf eine Herdplatte. Es gibt aber
> viele Kinde, die Tiere mögen und dies anfassen möchten.
Natürlich greifen Kinder aus Neugier (nenn es meinetwegen auch Spaß) auf
Herdplatten (5jährige allerdings nicht mehr). Deshalb gehört auch der Herd
gesichert oder ausgeschaltet.
robert
*Nicolas Ulmann* schrieb am 04.07.2007 22:39:
> Das Missverständnis sollte sich ja durch geeignete freundliche Behörden
> schnell und kostenpflichtig klären lassen.
... die:
a) sowieso nie da sind, wenn man sie braucht.
b) lieber alte Rentner auf dem Fahrrad anhalten, die es wagen durch den
Park zu fahren.
c) Autofahrern eine Radarfalle stellen ;-) weil dort mehr Geld zu holen ist.
d) selten so freundlich sind (leider)
--
O.g. Mailadresse existiert zwar, wird aber nicht gelesen. Um mir eine
Mail zu schreiben, ersetze bitte das "news" durch "Mark". Vielen Dank.
> Thomas Gangelt wrote:
>
>> Was hat ein gefährlicher (das hat er bewiesen) Hund denn ohne
>> Aufsicht in der Öffentlichkeit verloren?
>
> @Für alle gültig welche schon mal eine Schlägerei hatten:
> Was hat ein gefährlicher (das hat er bewiesen) Mensch denn ohne Aufsicht
> in der Öffentlichkeit verloren?
Nichts. Und wenn die besondere Schwere der Schuld festgestellt wurde,
dann kommt er auch nicht mehr an die Öffentlichkeit.
Alexander Skwar
>> Nicht der Hund, sondern der Hundehalter!
>> Wer sollte sonst schuld sein, bzw. die Verantwortung tragen?
ACK
> Ganz einfach, derjenige, der zu nah ran geht!
Warum platziert man ein so gefährliches "Ding" so, das es einen
Schaden verursachen kann? Und warum "bewacht" man dieses "Ding"
dann nicht?
> Noch mehr?
Ja.
Alexander Skwar
>> Jeder weiß: Hunde können beissen,
>
> Könne, ja. Daß ein angeleinter Hund, der sich von einer 16jährigen
> problemlos streicheln läßt dann sofort darauf eine 5jährige beißt
> ist aber ein eher ungewöhnliches Verhalten für einen Hund.
Hmmm.. weiß nicht. Hunde schätzen andere Wesen gerne aufgrund ihrer Größe
ein. Die 16jährige ist vermutlich deutlich größer als der Hund, so daß er
sich da ruhig verhält; die 5jährige war vielleicht so klein, daß er fand,
er könne sich wehren.
--
( ROT-13 if you want to email me directly: uv...@ervzjrexre.qr )
"Sie tragen Trauer? Der Untergang der DDR?" - "Nein, Leni Riefenstahl. Der
Führer hat sie zu sich genommen." -- Abschiedsshow Scheibenwischer,
02.10.2003
> Außer dem Meerschwein können alle anderen Tiere der Ernährung des
> Menschen dienen.
Warum sollte man ein Meerschwein denn bitte nicht essen können?
Gerade mal nach "Meerschwein Rezept" gegoolget und gefunden:
http://www.kochen-international.de/50172693610ef2921/50172693610fe9ec7/50172693610faff7c/500132959c01c3401.html
-> "Cuy (Meerschweinchen) gebraten"
| Cuy (Meerschweinchen) ist das Nationalgericht in Peru und wird auch in
| anderen Ländern Südamerikas (z.B. Ecuador) gerne und in verschiedenen
| Variationen gegessen.
| Trotz vielfacher Anfragen haben wir bisher davon abgesehen ein Cuy-Rezept
| bei Kochen-International aufzunehmen.
| Da die Peruanische-Regierung nun angekündigt hat, Cuy in Europa populär zu
| machen und es sogar als Tiefkühlprodukt in deutsche Läden bringen will,
| wollen wir uns dem Trend nicht versperren.
Alexander Skwar
> Zustimmung. Trotzdem ist es sinnfrei, solche Raubtiere, und das sind
> Hunde nun einmal, auch wenn sie sich einer erfolgreichen prasitären
> Lebensweise bedienen, in Städten zu halten. Weder ist das besonders
> artgerecht noch hat der Hund eine greifbaren Nutzen.
>
Der Mensch ist dann wohl auch ein Raubtier. Meinereiner bedient sich
aber einer erfolgreichen parasitären Lebensweise, indem er andere
schlachten läßt und das Fleisch im Supermarkt kauft.
Ist das artgerecht, und habe ich davon einen greifbaren Nutzen?
Aja. Und Hunde leben schon immer in Betonburgen? M.E. sind das
Raubtiere, die im Rudel jagen und ebenso Auslauf und ein weites Gebiet
brauchen.
> Schon mal versucht nur eine Katze in der Wohnung zu halten?
Nein, ich bin ja kein Tierquäler.
> Schon mal gesehen, wie sehnsüchtig sie aus dem Fenster schaut?
> Hunde sind was anderes. Die brauchen zwar auch viel Auslauf, aber nicht
> permanent.
Ja sicher.
>>> Das Leben ist nun mal nicht unbedingt eine Vollkaskoversicherung. Es
>>> gibt Gefahren [...]
>>
>> Zustimmung. Trotzdem ist es sinnfrei, solche Raubtiere, und das sind
>> Hunde nun einmal, auch wenn sie sich einer erfolgreichen prasitären
>> Lebensweise bedienen, in Städten zu halten. Weder ist das besonders
>> artgerecht noch hat der Hund eine greifbaren Nutzen.
>>
>
> Also nur Tiere mit Nutzen sind sinnvoll.
Hunde können einen Nutzen haben. als Hüte- Wach- und Blindenhund z.B.
Aber sie sind kein _Spielzeug_.
Im übrigen hat jedes Tier einen Nutzen. In seinem natürlichen Umfeld.
Selbst die Mücke oder Zecke.
>
>> Wenn die Gesellschaft vor der Frage steht, was wichtiger ist, die
>> Gesundheit von (meinetwegen 10) Kindern/Jahr oder der Spaß von ein
>> paar Tausend Mitbürger an großen Hunden, sollte die Entscheidung klar
>> sein.
>>
>>
> Stimmt!
>
> Die Hunde.
Dir sind also Hunde wichtiger als unversehrte Kinder?
--
Gruß
Andreas
>> Weil Krokodile Wasser und Sümpfe brauchen
>> und Löwen ein recht großes weites Terretorium mit Wild, daß sie frei
>> jagen können.
>
> Aja. Und Hunde leben schon immer in Betonburgen? M.E. sind das
> Raubtiere, die im Rudel jagen und ebenso Auslauf und ein weites Gebiet
> brauchen.
Deine *globalen* Aussagen sind haltlos.. Du hast zudem keine Ahnung wie
wichtig in der Endphase des zweiten Weltkrieges sowie in der Nachkriegszeit
der Hund für die Menschen war. Auch heute ist der Hund für viele alte Leute
ein wichtiger Begleiter durch den Lebensabend.
>> Also nur Tiere mit Nutzen sind sinnvoll.
>
> Hunde können einen Nutzen haben. als Hüte- Wach- und Blindenhund z.B.
> Aber sie sind kein _Spielzeug_.
aber auch für viele (ältere) Menschen ein treuern Lebensbegleiter.
>>> Wenn die Gesellschaft vor der Frage steht, was wichtiger ist, die
>>> Gesundheit von (meinetwegen 10) Kindern/Jahr oder der Spaß von ein
>>> paar Tausend Mitbürger an großen Hunden, sollte die Entscheidung
>>> klar sein.
>> Stimmt!
>> Die Hunde.
> Dir sind also Hunde wichtiger als unversehrte Kinder?
für mich *nachdenk* "wie kann man nur so blöde Vergleiche bringen?"
Martin
Gegen sowas hilft - wenn der Hundebesitzer bekannt ist - recht gut, den
Haufen mit einer Schaufel aufzunehmen und bei dem Hundebesitzer mit
karacho gegen die idealerweise weisse haustür feuern ... alternativ
einfach bei ihm auf die Fussmatte legen (ggf. noch festdrücken), so hier
öfters praktiziert, inzwischen räumt Herrchen die Scheisse von seinem
Hund auch weg.
> A.Lange wrote:
>
> > Zustimmung. Trotzdem ist es sinnfrei, solche Raubtiere, und das sind
> > Hunde nun einmal, auch wenn sie sich einer erfolgreichen prasitären
> > Lebensweise bedienen, in Städten zu halten. Weder ist das besonders
> > artgerecht noch hat der Hund eine greifbaren Nutzen.
> >
>
> Der Mensch ist dann wohl auch ein Raubtier. Meinereiner bedient sich
> aber einer erfolgreichen parasitären Lebensweise, indem er andere
> schlachten läßt und das Fleisch im Supermarkt kauft.
Das operative Wort ist "kaufen". Also nicht parasitär.
Wobei auch - biologisch gesehen - bei der Hund/Mensch-Beziehnung kein
Parasitismus vorliegt. Keine der Arten hat durch die Beziehnung
prinziell Nachteile und beide wären ohne den Partner lebensfähig.
Wer ist denn in die Tretmine gelaufen?
Wer stand denn da wo die Kugel aus der Pistole eingeschlagen ist
Sorry was ist das für ein Schwachsinn, der Hundebesitzer hat auf seinen
Köter aufzupassen, tut er das nicht ist er zur Verantwortung zu ziehen
und der Hund ggf aus dem Verkehr zu ziehen.
Genau so ist das auch.
Das einzige Problem ist, wenn von dem Eigentum eine potentielle Gefahr
ausgeht.
BTW nennt sich das ganze "Gefährdungshaftung" damit du auch was zum
googlen hast. Dein Fall mit dem Auto fällt übrigens auch unter
Gefährdungshaftung (Halterhaftung)
> in dem fall haben die Eltern bzw. die 16 Jährige ihre Aufsichtpflicht nicht
> wargenommen.
und der Hundebesitzer? Hat der sein potentiell gefährliches Tier
beaufsichtigt? Warum schleppt er seinen Köter überhaupt mit zum
Einkaufen und lässt ihn nicht zu Hause bzw unter Aufsicht?
> Was haben sie auch an einem fremden Hund zu tuen der Zwangweise vor einen
> Laden warten muss, bis der besitzer wiederkommt.
Zwangsweise? Wer hat den Besitzer gezwungen das Vieh mit zum Einkaufen
zu nehmen? Und obendrein noch ungesichert da stehen zu lassen (sprich
ohne Maulkorb)
> Ich würde in diesem fall Strafanzeige gegen die Eltern erstatten.
Ich glaub dann bist du der Witz der Woche bei der Polizei - ich würd
mich jedenfalls kaputt lachen.
Wegen was willst du denn Anzeigen? Vernachlässigung einer
Aufsichtspflicht ist noch kein Straftatbestand. Sachbeschädigung nachdem
dein Hund eingeschläfert wurde vielleicht?
>Massgeblich Schuld ist der Hundehalter, der ein bissiges Tier
>unbeaufsichtigt gelassen hat.
Ich wurde mit ca. acht Jahren auch einmal von einem Schäferhund
gebissen, der angeleint aber unbeaufsichtigt vor einem Supermarkt
auf sein Herrchen wartete.
>Niemand anderes als der Hundehalter ist für sein Spielzeug verantwortlich.
Mir war mit acht Jahren damals schon klar, daß ich freiwillig auf
den Hund zu ging. Ich hätte den Biss ganz einfach vermeiden
können, hätte ich ihn einfach nicht streicheln wollen. Und das ich
dem Hund versehentlich auf die Pfote getreten habe, lag auch nicht
am Hundehalter.
Weil im konkreten Fall (Hund beißt Kind in der Öffentlichkeit) das
Wohlergehen des Kindes (das nicht gebissen werden will) gegen das
Wohlergehen des Hundes (der sich benehmen will wie ein - nun ja - Hund) und
die Bequemlichkeit von Frauchen (die offensichtlich gerade was anderes
machte, statt zu verhindern, das der Labrador zuschnappt) abgewogen werden
muss.
Das sehe ich grundsätzlich genauso wie du.
Der Unterschied wird sein das es sich oben ... biologisch zumindestens
um Menschen handelt während der Hund eine Sache ist.
rumliegende Tretminen werden auch beseitigt ohne den Besitzer um
Erlaubnis zu bitten...auch wenn ein Schild "nicht drauftreten" dran
steht... drastisches Beispiel, aber so viel anders ist das nicht.
Ich versteh immer noch nicht warum so ein Köter überhaupt vorm
Supermarkt parken muss und nicht zu Hause gelassen werden kann. Etwa
weil er sonst die Wohnung demoliert? Warum hat der Besitzer dann einen
Hund wenn er ihn nicht artgerecht unterbringen kann?
> Ralf Weber schrieb:
> > A.Lange schrieb:
> >
> >>> Jeder weiß: Hunde können beissen, der Herd ist heiß, Katzen können
> >>> kratzen ,an Scherben kann man sich schneiden usw.
> >>> Noch mehr?
> >>
> >> Warum darf ich dann mein Krokodil nicht ausführen, wieso ist die
> >> Haltung von Löwen verboten?
> >>
> > Weil Krokodile Wasser und Sümpfe brauchen und Löwen ein recht
> > großes weites Terretorium mit Wild, daß sie frei jagen können.
> Aja. Und Hunde leben schon immer in Betonburgen?
Menschen allerdings auchg nicht. Das derzeitige Modell Mensch ist
biolgisch bestens angepaßt, als Jäger und Sammler durch die Gegend zu
ziehen. Die Anpassungen an die Seßhaftigkeit - etwa die Koevolution
mit Tierkrankheiten oder die Fähigkeit, auch als Erwachsener Milch zu
verdauen, sind verglichen mit den Anpassnungen des Hundes durch die
Domestikation gering.
> > Schon mal versucht nur eine Katze in der Wohnung zu halten?
>
> Nein, ich bin ja kein Tierquäler.
Ist auch wurscht. Es geht und es geht gut, wenn die Katze keinen
Freigang kennt.
>
....
> Hunde können einen Nutzen haben. als Hüte- Wach- und Blindenhund
> z.B. Aber sie sind kein _Spielzeug_.
> Im übrigen hat jedes Tier einen Nutzen. In seinem natürlichen
> Umfeld. Selbst die Mücke oder Zecke.
Nutzen ist prinzipell eine menschliche Bewertung.
Eine Symbiose ist das aber auch nicht. Im Grunde fragt man sich schon,
wer hier wen domestiziert hat. Betrachten wir den normalen Haushund ohne
Aufgaben.
Vorteile Hund: Er muß nicht selber jagen, bekommt sein Futter, wird
medizinisch versorgt, hat es warm und trocken.
Aufwand: Schwanzwedeln und lieb tun, Briefträger anknurren.
Vorteil Mensch: Er hat einen Begleiter, wenn ihn keiner mehr mag, u.U.
auch ein Kompensationsmittel für psyische Defizite, eventuell einen
Sexualpartner, ein lebendes Spielzeug.
Aufwand: Futter beschaffen, für Unterkunft und sonstige Versorgung
aufkommen, Leben auf den Hund einstellen (Tagelsablauf, Urlaub, Wohnort,
bei jedem Sauwetter raus), usw.
Für mich ist ganz klar, daß der Hund in dieser Beziehung der Gewinner
ist. Er investiert deutlich weniger Energie als er herausbekommt.
--
Gruß
Andreas
> Warum hat der Besitzer dann einen Hund wenn er ihn nicht artgerecht
> unterbringen kann?
>
Bei einer solchen Diskussion geht mir oft die Frage durch den Kopf, warum
es keine charakterliche Eignungsprüfung für potenzielle Tiebesitzer
(vielleicht beschränkt auf bestimmte Tiere) analog zum Waffengesetz oder
zur MPU gibt...
Chris
> Gegen sowas hilft - wenn der Hundebesitzer bekannt ist - recht gut, den
> Haufen mit einer Schaufel aufzunehmen und bei dem Hundebesitzer mit
> karacho gegen die idealerweise weisse haustür feuern
Wäre das nicht Sachbeschädigung (wenn auch vlt. gerechtfertigt, was sich
aber vor Gericht bestimmt nicht dursetzen lassen würde)?
Alexander Skwar
Ich habe keinen Hund und kenne mich (auch darum) nicht so aus, aber
vor etlichen Jahren gab's doch mal, in Zusammenhang mit den sog.
Kampfhunden, die Forderung, das diese (die Kampfhunde) nur von solchen
Personen gehalten werden dürfen, die dazu auch fähig sind.
War das nur eine Forderung oder wurde das auch umgesetzt? Oder habe
ich da (mal wieder) was komplett falsch verstanden?
Alexander Skwar
> Ich habe keinen Hund und kenne mich (auch darum) nicht so aus, aber
> vor etlichen Jahren gab's doch mal, in Zusammenhang mit den sog.
> Kampfhunden, die Forderung, das diese (die Kampfhunde) nur von solchen
> Personen gehalten werden dürfen, die dazu auch fähig sind.
>
> War das nur eine Forderung oder wurde das auch umgesetzt? Oder habe
> ich da (mal wieder) was komplett falsch verstanden?
Es gibt so etwas. Der Hundehalter muss nachweisen, dass er den Hund
beherrscht und führen kann.
Das sagt aber nichts über die charakterliche Eignung des Halters aus.
Chris
ich verwehre mich nur gegen die globalen Definitonen von A. Lange zum Tema
Hund.
Der vom OP genannte Fall mag a) eine individuelle Ansichtssache haben/sein,
und/bzw. b) eine rein juristische Angelegenheit. Da ich INAL bin halte ich
mich somit aus den juristischen Definitionsmöglichkeiten = b heraus den dazu
gibt es Fachleute = Anwälte.
Noch Fragen?
Martin
Hallo!
> Wer hält fleischfressende Raubtiere ohne Not in urbaner
> Umgebung?
>
Ich habe jetzt tatsächlich überlegt, ob du den Hund oder die
Stadtbewohner meinst. Ich bin allerdings auch der Meinung, daß
die Stadt kein guter Ort für einen Hund ist, der Hund wird
mangels Auslauf entweder depressiv oder aggressiv, normal
bleibt er jedenfalls nicht. Hunde gehören auf's Land, nicht in
die Stadt.
Allerdings, und hier sollten die Hundekritiker mal nachdenken;
wenn ich als Kind in den 60ern (diese Zeit, in der vieles
anders war...) ungefragt einen angeleinten fremden Hund
angefasst hätte und dieser mich dann gebissen hätte, meine
Eltern würden ganz sicher nicht dem Hund die Schuld gegeben
haben.
Das ist so die heutige Lebensart; alles hat sicher zu sein,
alles hat geregelt zu sein, damit die Eltern in ihrer Freizeit
volles Freizeitprogramm fahren können. Die Erziehung der
Kinder hat gefälligst der Staat bzw die Schule zu übernehmen.
Wo kämen wir denn da hin, wenn die Mutter auf ihre
nachmittäglichen Talkshows verzichten müsste, nur, um dem Kind
zu erklären, daß man keine fremden Hund anfasst!
Und selbstverständlich tut mir das Kind leid. Aber Schuld
tragen in diesem Falle ausschließlich die
Erziehungsberechtigten, denn der Hund war angeleint!
Gruß,
EAK
> Ich habe keinen Hund und kenne mich (auch darum) nicht so aus, aber
> vor etlichen Jahren gab's doch mal, in Zusammenhang mit den sog.
> Kampfhunden, die Forderung, das diese (die Kampfhunde) nur von solchen
> Personen gehalten werden dürfen, die dazu auch fähig sind.
Richtig. Problematisch war aber die Definition, welche Rasse nun als
"Kampfhund" gilt. Der Deutsche Schäferhund, der die Beißstatistik weit oben
anführt, zählt z.B. nicht dazu (eben weil es davon so viele gibt daß er
wohl eine recht große Lobby hat).
Und der Labrador, um den es im OP geht, schon mal gar nicht, der gilt ja
gemeinhin als gutmütiger Familienhund.
Grüße,
Frank
Hallo,
> OK, nehmen wir an, wir treffen uns auf der Straße. Du
> kommst zu mir und beleidigst mich, daraufhin verprügele ich
> Dich. Ist das verprügeln (aus rechtlicher Sicht) weniger
> schlimm weil Du vorher zu mir gekommen bist und mich
> beleidigt hast?
>
Aber sicher ist das aus rechtlicher Sicht "weniger schlimm",
eben wegen der vorhergegangenen Beleidigung.
Aber davon ab; der Vergleich mit der Beleidigung ist falsch
konstruiert. Wenn schon dann so: Angenommen ich sitze auf der
Parkbank und sinniere so friedlich vor mich hin. Plötzlich
kommst du daher, mir völlig fremd, und tatschst mir auf dem
Kopf rum. Wenn ich dir dann eine knalle, kannst du die
Watschen getrost in deine Sammlung legen, eine Staatsanwalt
will die nicht begutachten.
Gruß,
EAK
> Ralf Weber schrieb:
> > Thomas Gangelt schrieb:
> >
> >> Was hat ein gefährlicher (das hat er bewiesen) Hund denn ohne
> >> Aufsicht in der Öffentlichkeit verloren?
> >
> >> Gruß, Thomas
> >>
> >>
> > Und was hat ein Mensch, der einen anderen getötet hat jemals wieder
> > in der Öffentlichkeit zu suchen???
> > Oder ein Kinderschänder oder oder oder???
>
> Das sehe ich grundsätzlich genauso wie du.
>
> Der Unterschied wird sein das es sich oben ... biologisch zumindestens
> um Menschen handelt während der Hund eine Sache ist.
Biologisch gesehen sind Hunde alles andere als Sachen und jurustisch
sind sie es auch nicht. Sie werden nur als solche behandelt, wenn
keine anderen Rechtsnormen Vorrang haben.
> Peter Bruells schrieb:
> > Wobei auch - biologisch gesehen - bei der Hund/Mensch-Beziehnung kein
> > Parasitismus vorliegt. Keine der Arten hat durch die Beziehnung
> > prinziell Nachteile und beide wären ohne den Partner lebensfähig.
>
> Eine Symbiose ist das aber auch nicht. Im Grunde fragt man sich schon,
> wer hier wen domestiziert hat.
Der Mensch den Hund.
> Betrachten wir den normalen Haushund ohne Aufgaben.
> Vorteile Hund: Er muß nicht selber jagen, bekommt sein Futter, wird
> medizinisch versorgt, hat es warm und trocken.
> Aufwand: Schwanzwedeln und lieb tun, Briefträger anknurren.
> Vorteil Mensch: Er hat einen Begleiter, wenn ihn keiner mehr mag,
> u.U. auch ein Kompensationsmittel für psyische Defizite, eventuell
> einen Sexualpartner, ein lebendes Spielzeug.
> Aufwand: Futter beschaffen, für Unterkunft und sonstige Versorgung
> aufkommen, Leben auf den Hund einstellen (Tagelsablauf, Urlaub,
> Wohnort, bei jedem Sauwetter raus), usw.
>
> Für mich ist ganz klar, daß der Hund in dieser Beziehung der Gewinner
> ist. Er investiert deutlich weniger Energie als er herausbekommt.
Erstaunlicherweise trifft es auf Kinder auch zu, daher vermute ich mal
sehr, daß Deine Prämissen so schwammig, daß eine Diskussion nicht
lohnt.
> Aber davon ab; der Vergleich mit der Beleidigung ist falsch
> konstruiert. Wenn schon dann so: Angenommen ich sitze auf der
> Parkbank und sinniere so friedlich vor mich hin. Plötzlich
> kommst du daher, mir völlig fremd, und tatschst mir auf dem
> Kopf rum. Wenn ich dir dann eine knalle, kannst du die
> Watschen getrost in deine Sammlung legen, eine Staatsanwalt
> will die nicht begutachten.
Hier hat das den Hund belästigende Kind aber keine Ohrfeige abbekommen,
sondern eine offene Wunde quer durchs Gesicht.
Hier der korrekte Vergleich: Du sitzt auf der Parkbank, und jemand tatscht
dir auf den Kopf. Darauf ziehst du ein Messer und schlitzt ihm das Gesicht
auf. Ist das dem Staatsanwalt immer noch egal?
robert
> Hier der korrekte Vergleich: Du sitzt auf der Parkbank, und jemand tatscht
> dir auf den Kopf. Darauf ziehst du ein Messer und schlitzt ihm das Gesicht
> auf. Ist das dem Staatsanwalt immer noch egal?
Egal sicher nicht. Wenn Erich aber das Einsichtsvermögen
eines Hundes hätte und durch seine Gestalt anzeigen
würde "ich bin bewaffnet und vielleicht gefährlich" - beides
ist beim Hund der Fall - gäbe es gewaltige mildernde Umstände.
Aber die Diskussion ist müßig - der Hund ist schuld,
weil er der Hund ist.
Hallo,
>
> Hier hat das den Hund belästigende Kind aber keine Ohrfeige
> abbekommen, sondern eine offene Wunde quer durchs Gesicht.
>
Das ist richtig. Und deshalb müssen Eltern ihren Kindern
erkären, daß so ein Hund eben immer noch ein _Tier_ ist.
Wenn jemand Schuld trägt, dann die Erziehungsberechtigten.
Gruß,
EAK