Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Die Wahre Islamische Moral

0 views
Skip to first unread message

سيـمــــــا السامر

unread,
Jul 5, 2009, 10:27:29 PM7/5/09
to
Die Wahre Islamische Moral

--------------------------------------------------------------------------------
Es gibt Menschen, die behaupten, sich ihrer Religion entsprechend zu
verhalten, während sie jedoch ihre Religion missverstehen oder
falsch ausüben. Aus diesem Grund bekommt man eine falsche Vorstellung
von der Religion, wenn man diese Menschen zum Vorbild nimmt. Der beste
Weg, den Islam zu verstehen, ist durch seine heilige Quelle.

Die heilige Quelle des Islams ist der Quran; Das Modell der Moral im
Quran ist ganz verschieden von den Vorstellungen, die sich einige
Menschen im Westens davon gebildet haben. Der Quran basiert auf den
Begriffen der Tugendhaftigkeit, der Liebe, des Mitleids, der Gnade,
der Bescheidenheit, der Opferbereitschaft, der Toleranz und des
Friedens, und ein Muslim, der tatsächlich diesen moralischen
Geboten entsprechend lebt, ist in hohem Grade kultiviert,
nachdenklich, tolerant, vertrauenswürdig und angenehm im Umgang.
Denen, die sich in seiner Gesellschaft befinden, erweist er Liebe und
Respekt, und gibt ihnen Seelenfrieden und Lebensfreude.

Der Islam ist eine Religion des Friedens und Wohlseins

Das Wort "Islam" bedeutet auf Arabisch "Frieden". Der Islam ist eine
Religion, die herabgesandt wurde, um der Menschheit ein Leben in Ruhe
und Frieden anzubieten, in dem sich die ewige Gnade und das Mitleid
Allahs manifestieren. Allah lädt alle Menschen ein, die
moralischen Unterweisungen des Quran als Modell anzunehmen, um dadurch
Gnade, Mitleid, Toleranz und Frieden auf der Welt zu verbreiten. Im
208. Vers der Sure al-Baqara wird die folgende Weisung gegeben:
Ihr, die den Glauben verinnerlicht habt! Tretet in die Ergebenheit
ganzheitlich ein und folgt nicht den Fußstapfen des Satans!
Gewiss, er ist für euch ein offenkundiger Feind.

Wie wir in diesem Vers sehen, werden die Menschen Wohlsein und Glück
erfahren, indem sie den moralischen Unterweisungen des Quran
entsprechend leben.

Allah verflucht das Unheil

Allah hat der Menschlichkeit befohlen, das Übel zu meiden; Er hat
Unmoral, Rebellion, Grausamkeit, Aggressivität, Mord und
Blutvergießen verboten. Diejenigen, die diesem Gebot Allahs
nicht nachkommen, folgen damit in den Fußstapfen des Satans, wie
Er im Vers oben verkündet hat, und nehmen damit eine Haltung ein, die
Allah eindeutig für ungesetzlich erklärt hat. Von den vielen
Versen, die sich auf dieses Thema beziehen, hier nur zwei als
Beispiel:
Diejenigen aber, welche ihre Verpflichtungen gegenüber Allah brechen,
nachdem sie sie eingegangen waren, und zerreißen, was Allah zu
verbinden geheißen hat, und Unheil auf Erden stiften - sie
erwartet Zurückweisung und eine üble Wohnstatt. (Sure ar-Ra'd: 25)
Und suche mit dem, was dir Allah gegeben hat, die künftige Wohnung,
ohne deinen Anteil an dieser Welt zu vergessen. Und tu Gutes, so wie
Allah dir Gutes tat, und stifte kein Verderben auf Erden; siehe, Allah
liebt nicht die, welche Unheil stiften! (Sure al-Qasas: 77)

Wie wir erkennen können, hat Allah jede Art boshafter Taten in
der Religion des Islams einschließlich des Terrorismus und der
Gewalttätigkeit verboten und diejenigen verurteilt, die solche
Taten ausführen. Ein Muslim verleiht der Welt Schönheit und
arbeitet an ihrer Verbesserung.

Der Islam verteidigt Toleranz und Redefreiheit

Der Islam ist eine Religion, welche die Freiheit des Lebens, der Ideen
und der Gedanken fördert. Sie hat Streitigkeiten und Konflikte
unter Menschen, die Verleumdung, Misstrauen und negativen Gedanken
gegenüber anderen, untersagt.

Der Islam hat nicht nur Terror und Gewalttätigkeit, sondern
selbst den geringfügigsten Zwang gegen andere Menschen bei der
Unterbreitung von Ideen verboten.
Kein Zwang im Glauben! Klar ist nunmehr das Rechte vom Irrtum
unterschieden. Wer die falschen Götter verwirft und an Allah
glaubt, der hielt sich bereits am sichersten Griff, bei dem es kein
Abreißen gibt. Und Allah ist allhörend, allwissend. (Sure
al-Baqara: 256)

So ermahne! Siehe, du bist nur ein Ermahner. Du hast keine Macht über
sie. (Sure Ghadschiya: 21- 22)

Irgendjemanden zu zwingen, an eine Religion zu glauben, ist gegen den
Geist und das Wesen des Islam(s). Denn es ist notwendig, dass der
Glaube aus freiem Willen und Gewissen angenommen wird.
Selbstverständlich können Muslime einen anderen dazu
drängen, die moralischen Gebote, die im Quran gelehrt werden,
einzuhalten, aber sie wenden dabei nie Zwang an.

Lassen Sie uns ein vollständig entgegengesetztes Modell der
Gesellschaft vorstellen. Zum Beispiel, eine Welt, in der die Menschen
durch Gesetze gezwungen werden, gemäß den Bestimmungen der
Religion zu leben. Solch ein Modell der Gesellschaft ist dem Islam
vollkommen konträr, weil der Glaube und die Anbetung nur dann
Wert haben, wenn sie Allah gegenüber erwiesen werden. Wenn es ein
System geben würde, das die Menschen zum Glauben und Anbeten zwingt,
würden die Menschen nur aus Furcht vor dem System fromm sein. Es vom
Standpunkt der Religion her annehmbar, dass die Religion in einer
Umgebung gelebt wird, in der Freiheit und die Befolgung des eigenen
Gewissens erlaubt werden, und dass sie nur für die Zustimmung Allahs
gelebt wird.

Allah hat die Tötung unschuldiger Menschen verboten

Nach dem Quran ist es eine der größten Sünden, einen Mensch
zu töten, der keine Schuld hat:
... wer einen Menschen tötet - nicht als Vergeltung für einen
getöteten Menschen und nicht wegen Anrichten von Verderben auf
Erden -, es so sei, als hätte er alle Menschen getötet, und
wer ihm das Leben erhält, es so sei, als ob er der ganzen
Menschheit das Leben erhalten hätte. Und gewiss, bereits kamen zu
ihnen doch Unsere Gesandten mit den deutlichen Zeichen, dann sind
viele von ihnen danach auf Erden gewiss des Maßes
Überschreitende! (Sure al-Maida: 32)

Und diejenigen, welche neben Allah keinen anderen Gott anrufen und
niemanden töten, wo Allah doch zu töten verboten hat,
außer nach Gesetz und Recht; und die keine Unzucht begehen: Und
wer dieses tut, findet die Vergeltung. (Sure al-Furqan: 68)

Wie wir in den obigen Versen erkennen können, werden diejenigen,
die unschuldige Menschen ohne eine Ursache ermorden, mit einer
drastischen Strafe bedroht. Allah hat offenbart, dass eine Person zu
töten eine ebenso große Sünde ist, wie alle Menschheit zu
töten. Niemand, der die Vorrechte Allahs respektierte, würde
einem einzigen Mensch Schaden zufügen. Diejenigen, die glauben, dass
sie Gerechtigkeit und Bestrafung in dieser Welt entgehen werden,
werden nie der Rechenschaft entgehen können, das sie in
Anwesenheit Allahs am Jüngsten Tag ablegen müssen. Deshalb achten die
Gläubigen, die wissen, dass sie nach ihrem Tode Allah gegenüber
Rechenschaft ablegen müssen, die Gebote Allahs.

Allah befiehlt den Gläubigen, mitleidsvoll und barmherzig zu sein

In diesem Vers wird die islamische Moral erklärt:
Dann war er von denjenigen, die den Glauben verinnerlichten und
einander zur Geduld ermahnten und einander zur Barmherzigkeit
ermahnten. Diese sind die Weggenossen der Rechten. (Sure al-Balad:
17-18)

Wie wir in diesem Vers erkennen, ist eins der wichtigsten moralischen
Gebote, die Allah seinen Dienern herabgesandt hat, "einander zur
Geduld und zur Barmherzigkeit ermahnen", damit sie Rettung und Gnade
empfangen und das Paradies erlangen.

Der Islam, wie er im Quran beschrieben wird, ist eine moderne,
aufgeklärte und progressive Religion. Ein Muslim ist vor allem
eine Person des Friedens; er ist tolerant, von demokratischem Geist,
kultiviert, aufgeklärt, ehrlich, kenntnisreich in Kunst und
Wissenschaft und zivilisiert.

Ein Muslim, der im erhabenen Sinne der moralischen Lehren des Quran
erzogen wird, nähert sich jedem mit Liebe, die der Islam
erwartet. Er zeigt Respekt für jede Idee und legt großen Wert
auf Kunst und Ästhetik. Er ist unter allen Umständen
versöhnlich gestimmt. Gesellschaften, die aus derartigen
Individuen bestehen, haben eine höhere Zivilisation, ein
höheres Niveau sozialer Moral erreicht, in ihnen herrscht mehr
Freude, Glück, Gerechtigkeit, Sicherheit und Segen als heute in den
modernsten Staaten der Welt.

Allah hat die Toleranz und Nachsicht befohlen

Der 199. Vers der Sure al-A'raf, der mit den Worten "übe Nachsicht"
überschrieben ist, drückt die Begriffe der Nachsicht und Toleranz aus,
die zu den Grundprinzipien der Religion des Islams gehören.

Wenn wir die islamische Geschichte betrachten, können wir klar
erkennen, wie Muslime dieses wichtige Gebot der moralischen
Unterweisung des Quran in ihrem sozialen Leben beachten. An jedem
Abschnitt ihres Fortschrittes schafften Muslime ungesetzliche
Übung ab und schufen eine freie und tolerante Umgebung. In den
Bereichen Religion, Sprache und Kultur machten sie es den Menschen
möglich, unter dem gleichen Dach in Freiheit und Frieden zu
leben. Damit bieten sie denen, die von ihnen abhängen, die
Vorteile des Wissens, der Fülle und einer gesellschaftlichen und
sozialen Position. Einer der wichtigsten Gründe für das Bestehen und
die Stärkung des großen und ausgedehnten Osmanischen
Reiches über viele Jahrhunderte war seine Lebensart von Toleranz und
Verständnis, deren Wurzeln im Islam liegen.

Über Jahrhunderte haben Muslime sich durch ihre Toleranz und ihr
Mitleid ausgezeichnet. In jeder Periode sind sie die gerechtesten und
barmherzigsten Menschen gewesen. Alle ethnischen Gruppen innerhalb
dieser multinationalen Gemeinschaft übten frei ihre Religion aus, und
genossen den Vorteil ihrer eigenen Kulturen entsprechend zu leben und
ihren Gott auf ihre eigene Weise anzubeten.

Tatsächlich kann die besondere Toleranz der Muslime, die wie im
Quran befohlen geübt wird, der ganzen Welt allein Frieden und Wohl
bringen. Der Quran weist auf diese besondere Art der Toleranz hin:
Das Gute und das Böse sind fürwahr nicht gleich. Wehre (das
Böse) mit Besserem ab, und schon wird der, zwischen dem und dir
Feindschaft war, dir wie ein echter Freund werden. (Sure Fussilat: 34)

Zusammenfassung

All dies zeigt, dass die moralische Lehre, die der Menschheit vom
Islam geboten wird, der Welt Frieden, Glück und Gerechtigkeit bringen
wird. Der Barbarismus, der in der Welt heute unter dem Namen
"islamischer Terrorismus" verübt wird, widerspricht vollständig
der moralischen Lehre des Quran; er ist das Werk von unwissenden,
intoleranten Menschen, von Verbrechern, die mit der Religion nichts zu
tun haben. Die Lösung gegen diese Individuen und Gruppen, die
ihre grausamen Taten unter dem Deckmantel des Islams begehen, ist die
Unterweisung der Menschen in der wahren moralischen Lehre des Islam
(s).

Die Religion des Islam(s) und die moralische Lehre des Quran sind ganz
gewiss keine Verfechter des Terrorismus und der Terroristen, sondern
ein Mittel, mit dem die Welt vom Geißel des Terrorismus befreit
werden kann

Erika Ciesla

unread,
Jul 5, 2009, 11:12:46 PM7/5/09
to
سيـمــــــا السامر wrote:

> Die Wahre Islamische Moral

> Der Islam ist eine Religion des Friedens und Wohlseins

Was wären wir alle so glücklich, wenn auch die Muslime das wüßten!


Pax tecum!
Erika Ciesla (Mannheim/Deutschland)

--
Fährst Du Fahrrad?
Mußt Du gucken: http://www.erika-ciesla.de

Erika Ciesla

unread,
Jul 5, 2009, 11:41:48 PM7/5/09
to
سيـمــــــا السامر wrote:


> Das Wort "Islam" bedeutet auf Arabisch "Frieden".

Und das ist schon gelogen!

Frieden heißt »Salam«, hat also eine gewisse Ähnlichkeit zum hebräischen
»Schalom«.

Islam bedeutet nicht Frieden, sondern Unterwerfung.

Geh mit Gott, aber geh!

Holger Marzen

unread,
Jul 6, 2009, 2:28:21 AM7/6/09
to
["Followup-To:" nach de.talk.tagesgeschehen gesetzt.]

* On Mon, 06 Jul 2009 04:12:46 +0100, Erika Ciesla wrote:

> سيـمــــــا السامر wrote:
>
>> Die Wahre Islamische Moral
>
>> Der Islam ist eine Religion des Friedens und Wohlseins
>
> Was wären wir alle so glücklich, wenn auch die Muslime das wüßten!

Und wenn es die Christen erst wüssten, dass ihre Religion die des
Friedens ist.

Warum ist auf der US-Airbase Ramstein der späte Sonntagmorgen die
einzige Zeit ohne Lärmterror und Kriegsversorgungsflüge? Weil die "gut
christlichen" US-Soldaten dann in die Kirche rennen. Am 13 Uhr wird dann
wieder Munition für Kinder und Hochzeitsgesellschaften ausgeflogen.

Holger Marzen

unread,
Jul 6, 2009, 2:28:50 AM7/6/09
to
["Followup-To:" nach de.talk.tagesgeschehen gesetzt.]

* On Mon, 06 Jul 2009 04:41:48 +0100, Erika Ciesla wrote:

> سيـمــــــا السامر wrote:
>
>
>> Das Wort "Islam" bedeutet auf Arabisch "Frieden".
>
> Und das ist schon gelogen!
>
> Frieden heißt »Salam«, hat also eine gewisse Ähnlichkeit zum hebräischen
> »Schalom«.
>
> Islam bedeutet nicht Frieden, sondern Unterwerfung.

Jedem seinen Fetisch, sofern er keinem anderen schadet.

peter van haag

unread,
Jul 6, 2009, 6:13:10 AM7/6/09
to

<my.is...@gmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:c37db5d5-89ab-4714...@b9g2000yqm.googlegroups.com...

Der Islam ist eine Religion des Friedens und Wohlseins

hmja...das behaupten die Christen auch....

PvH

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 6:55:52 AM7/6/09
to

Na ja, ob die Christen wirklich so viel besser sind?

Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet
(zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den
Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.

Ne, so doll is dat auch nich! :-\

Ich weiß ja nicht, ob es Gott überhaupt gibt (is mich noch nich begechnet),
aber gesetzt den Fall es gäbe ihn, könnte es ihm dann gefallen, daß »seine
Kinder« (Juden, Christen und Muslime scheinen ja an denselben Gott zu
glauben!) sich gegenseitig die Rübe einschlagen?

Das halte ich für unwahrscheinlich!

Das ist Menschenwerk!


Glückauf!

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 6, 2009, 7:11:42 AM7/6/09
to
Am Mon, 06 Jul 2009 11:55:52 +0100 schrieb Erika Ciesla:

> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet
> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den
> Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
> berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.
>

Nun, Gott ist in Form von Jesus auf die Welt gekommen, um *durch* seinen
Kreuzestod die Menschen zu erlösen. Stell dir vor, die Juden vor Pilatus
hätten für Jesus gestimmt und Barrabas kreuzigen lassen! Eine theologische
Katastrophe.

Ciao
Wolfram
--
Wenn sich eine Frage überhaupt stellen läßt, so kann sie auch beantwortet
werden.
LUDWIG WITTGENSTEIN
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>

basma

unread,
Jul 6, 2009, 7:55:24 AM7/6/09
to
Mein Freund wirklich Islam ist eine Religion der Toleranz
Und die Verse des Koran, die zeugen von der
Der Heilige Koran sagt
(To Kill das gleiche Menschen getötet wurden, und hat rezitiert alle
Menschen leben)
(Anspruch auf den Weg deines Herrn mit Weisheit und faire predigen,
und argumentieren, dass es besser)
(Nicht überschreiten Wahrlich, Allah liebt nicht Aggressoren)
(Und dass sie sich zu Frieden Vijnh)
(Es hat Sie in Völkern und Stämmen, so)

Wenn Sie möchten, dass der Koran zu hören, klicken Sie auf diesen Link
http://www.tvquran.com/ Wenn Sie lesen wollen, klicken Sie auf
Hmaalrabott http://www.islamhouse.com/p/221515

Andreas (Onkel-Speiche) Schilling

unread,
Jul 6, 2009, 8:03:05 AM7/6/09
to
basma tastaturisierte:

> zeuch

W�re der Koran auch so geschrieben, dann verst�nde ich die h�ufige
Fehlauslegung.


--
{Onkel-Speiche} /"\ Postings spiegeln meine Meinung,
\ / sie muss nicht zwangsl�ufig im
x Gesetzbuch wiederzufinden sein.
www.onkel-speiche.de / \ AGAINST HTML IN MAIL AND NEWS

basma

unread,
Jul 6, 2009, 8:07:11 AM7/6/09
to
Der Koran offenbart wurde, um den Propheten in arabischer Sprache in
die deutsche Sprache Vtorgomth ist die Auslegung der

Walter Schmid

unread,
Jul 6, 2009, 8:09:38 AM7/6/09
to
Wolfram Heinrich schrieb:

> Am Mon, 06 Jul 2009 11:55:52 +0100 schrieb Erika Ciesla:
>
>> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet
>> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den
>> Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
>> berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.
>>
> Nun, Gott ist in Form von Jesus auf die Welt gekommen, um *durch* seinen
> Kreuzestod die Menschen zu erlösen. Stell dir vor, die Juden vor Pilatus
> hätten für Jesus gestimmt und Barrabas kreuzigen lassen! Eine theologische
> Katastrophe.

Weil wir dann 'Barnabassisten' sein müssten?

Gruss

Walter

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 6, 2009, 8:16:49 AM7/6/09
to

Barrabas war dem Vernehmen nach ein ganz normaler Straßenräuber, ohne
politische oder religiöse Ambitionen.

Ciao
Wolfram
--
Daß alle Menschen Brüder sein sollten, hat sich jemand ausgedacht, der
keinen Bruder hatte.
Charles Chincholles

Volker Gringmuth

unread,
Jul 6, 2009, 8:26:12 AM7/6/09
to
Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:

> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet

> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), da� ihr Gott von den
> Angeh�rigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
> berufen sei sich an denen zu r�chen oder sie gar auszurotten.

�hm, wie meinen? Ein paar besonders verwirrte P�pste haben das vielleicht
gesagt, und Luther war auch nicht ganz frei von solcher Denke, aber
offizieller Bestandteil des Christentums sind und waren solche
Rachegedanken nicht.


vG

Volker Gringmuth

unread,
Jul 6, 2009, 8:27:29 AM7/6/09
to
Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:

>>>> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet

>>>> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), da� ihr Gott von den

>>>> Angeh�rigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
>>>> berufen sei sich an denen zu r�chen oder sie gar auszurotten.


>>>>
>>> Nun, Gott ist in Form von Jesus auf die Welt gekommen, um *durch* seinen

>>> Kreuzestod die Menschen zu erl�sen. Stell dir vor, die Juden vor Pilatus
>>> h�tten f�r Jesus gestimmt und Barrabas kreuzigen lassen! Eine theologische
>>> Katastrophe.
>>
>> Weil wir dann 'Barnabassisten' sein m�ssten?
>>
> Barrabas war dem Vernehmen nach ein ganz normaler Stra�enr�uber, ohne
> politische oder religi�se Ambitionen.

Und, um die Verwirrung zu komplettieren: auch er hie� mit Vornamen Jesus.
Die Alternative "Jesus oder Barrabbas" ist also herzlich sinnfrei :)


vG

Lothar Frings

unread,
Jul 6, 2009, 8:33:35 AM7/6/09
to
Volker Gringmuth tat kund:

> Und, um die Verwirrung zu komplettieren: auch er hieß mit Vornamen Jesus.


> Die Alternative "Jesus oder Barrabbas" ist also herzlich sinnfrei :)

An Perpetuum Mobiles zu glauben auch. Und darauf
basiert das Christentum sogar.

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 6, 2009, 8:36:55 AM7/6/09
to
Am Mon, 6 Jul 2009 14:27:29 +0200 schrieb Volker Gringmuth:

> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>>>>> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet

>>>>> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den

>>>>> Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
>>>>> berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.


>>>>>
>>>> Nun, Gott ist in Form von Jesus auf die Welt gekommen, um *durch* seinen

>>>> Kreuzestod die Menschen zu erlösen. Stell dir vor, die Juden vor Pilatus
>>>> hätten für Jesus gestimmt und Barrabas kreuzigen lassen! Eine theologische
>>>> Katastrophe.
>>>

>>> Weil wir dann 'Barnabassisten' sein müssten?
>>>
>> Barrabas war dem Vernehmen nach ein ganz normaler Straßenräuber, ohne

>> politische oder religiöse Ambitionen.
>
> Und, um die Verwirrung zu komplettieren: auch er hieß mit Vornamen Jesus.


> Die Alternative "Jesus oder Barrabbas" ist also herzlich sinnfrei :)
>

Also, in meiner Bibel tut das nicht stehen. Im Zweifelsfall glaub ich dann
eher der Bibel als anderen Quellen. Die Bibel ist zwar auch unzuverlässig,
aber doch immerhin Gottes Wort.

Ciao
Wolfram
P. S.: Die Sig ist - wie immer - Zufall.
--
ABT: Ein Prophet gilt nichts in seinem Vaterland. / LIEBETRAUT: Wißt Ihr
auch warum, hochwürdiger Herr? / ABT: Weil er da geboren und erzogen ist. /
LIEBETRAUT: Wohl! Das mag die eine Ursache sein. Die andere ist: Weil, bei
einer näheren Bekanntschaft mit den Herrn, der Nimbus von Ehrwürdigkeit und
Heiligkeit wegschwindet, den uns eine neblichte Ferne um sie herumlügt; und
dann sind sie ganz kleine Stümpfchen Unschlitt.
JOHANN WOLFGANG GOETHE

Walter Schmid

unread,
Jul 6, 2009, 8:45:25 AM7/6/09
to
Volker Gringmuth schrieb:

> Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>
>> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet
>> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den
>> Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
>> berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.
>
> Ähm, wie meinen? Ein paar besonders verwirrte Päpste haben das vielleicht

> gesagt, und Luther war auch nicht ganz frei von solcher Denke, aber
> offizieller Bestandteil des Christentums sind und waren solche
> Rachegedanken nicht.

Die Bibel, das NT, ist nicht offizielles Christentum? Darin
steht, dass die Juden, also Angehörige einer andern Religion als
die Christen sie haben, Christus getötet haben. Heute sagt man,
es waren die Römer, die ihn töteten, und die hatten auch eine
andere Religion.

Gruss

Walter

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 6, 2009, 8:51:29 AM7/6/09
to
Am Mon, 6 Jul 2009 14:26:12 +0200 schrieb Volker Gringmuth:

> Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>
>> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet

>> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den
>> Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
>> berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.
>

> Ähm, wie meinen? Ein paar besonders verwirrte Päpste haben das vielleicht


> gesagt, und Luther war auch nicht ganz frei von solcher Denke, aber
> offizieller Bestandteil des Christentums sind und waren solche
> Rachegedanken nicht.
>

Es ist ganz erstaunlich, wie wenige Leute auf den Trichter kommen, daß in
einer Geschichte, die unter Juden spielt, auch die Schurkenrollen mit Juden
besetzt sind.

Ciao
Wolfram
--
Der Häuptling singt immer am schönsten.
AFRIKANISCHE WEISHEIT

Konni Scheller

unread,
Jul 6, 2009, 8:53:06 AM7/6/09
to
Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:

> Im Zweifelsfall glaub ich dann

> eher der Bibel als anderen Quellen. Die Bibel ist zwar auch unzuverl�ssig,


> aber doch immerhin Gottes Wort.

Gottes Wort ist also unzuverl�ssig.

Gut, dass wir das gekl�rt haben.

Servus,
Konni

--
"Die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus haben im ver-
gangenen Jahrhundert die gottlosen Regime des Nationalsozialismus
und des Kommunismus mit ihren Straflagern, ihrer Geheimpolizei und
ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen" -- Bischof Mixa

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 8:57:35 AM7/6/09
to
Wolfram Heinrich wrote:
> Am Mon, 06 Jul 2009 11:55:52 +0100 schrieb Erika Ciesla:
>
>> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet
>> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den
>> Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
>> berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.
>>
> Nun, Gott ist in Form von Jesus auf die Welt gekommen, um *durch* seinen
> Kreuzestod die Menschen zu erlösen. Stell dir vor, die Juden vor Pilatus
> hätten für Jesus gestimmt und Barrabas kreuzigen lassen! Eine theologische
> Katastrophe.

Da hast Du gar nicht falsch, *das* ist der Dreh- und Angelpunkt des
Christentums. Aber die Geschichte mit dem Barrabas, das ist eine ganz
schräge Nummer!

Stellen wir erstmal sachlich richtig fest: Israel war seinerzeit *nicht*
autonom, sondern eine römische Provinz. Daraus folgt notwendigerweise,
nicht die Juden, sondern die Römer hatten die Kompetenz zur Rechtsprechung.
Und steht ja auch völlig korrekt genau so in der Bibel: Jesus wurde von
römischen Soldaten verhaftet, vom römischen Stadthalter verurteilt und von
römischen soldaten nach _römischer_ Art (gekreuzigt, nicht gesteinigt!)
hingerichtet. Bis hierhin ist die Schilderung der Bibel also durchaus noch
korrekt!

Aber jetzt kommts! Wie schafft man es, den Juden die Schuld an seinem Tod
in die Schuhe zu schieben, obwohl die es nachweislich nicht waren, und
nicht einmal gewesen sein konnten wenn sie es denn gewollt hätten? Und hier
kommt der Barrabas ins Spiel.

Behauptet wird, daß Pilatus anläßlich des Pessach-Fests einen der
Verurteilten begnadigen wollte und es dem Volk überlies, sich den
Glücklichen selbst auszusuchen. Mit der Wahl des Barrabas statt des Jesus,
so die Legende, hätten die Juden die Schuld an Jesus' Tod auf sich genommen.

Und sie legen noch einen drauf! Es genügt den Autoren des NT nicht, den
Juden die Schuld anzulasen, es muß auch noch »der Römer« weißgewaschen
werden, weil man ja mit Rom seinen Freiden suchte und in Rom die
Konzernzentrale errichten wollte. Zu diesem Zweck ließen sie den Pilatus
fragen, ob das volk nicht doch lieber den Jesus hätte, und sieses soll im
Chor gerufen haben: »Nein, gib uns Barrabas!«

Perfekt! Die, die den Jesus umbrachten, haben einen astreinen Persilschein,
und die, die in *nicht* töteten, wurden zum Objekt allen Hasses, der über
zwei Jahrtausende hinweg eine blutige Spur zog, bis hin zur Schoah.[1]

Eine geile Geschichte ist das, das muß man schon sagen. Sie hat nur einen
Haken: sie ist gestunken und gelogen! Die einfache Wahrheit ist: solche
Begnadigungen hat es im Imperium Romanum nicht gegeben, das ist eiskalt
erfunden.


Ausnahmsweise mal kein glückauf, sondern: Schalom!
Erika Ciesla (Mannheim/Deutschland)


[1] Nein, die Nazis waren keine »Christen«, weißgott nicht! Aber sie
stehen mit ihrem irrationalen Judenhaß bis über beide Ohren tief
in _dieser_ Christlichen Tradition.

Volker Gringmuth

unread,
Jul 6, 2009, 9:03:01 AM7/6/09
to
Walter Schmid <paulwalt...@vtxmail.ch> wrote:

> Die Bibel, das NT, ist nicht offizielles Christentum? Darin

> steht, dass die Juden, also Angeh�rige einer andern Religion als
> die Christen sie haben, Christus get�tet haben.

2fellos. Da steht aber nicht, da� es Aufgabe des Christentums sei,
sie rachehalber daf�r auszurotten, wie im Vorposting behauptet wurde.

> Heute sagt man, es waren die R�mer, die ihn t�teten, und die hatten auch eine
> andere Religion.

Halte ich f�r etwas weit hergeholt. Der einzige R�mer, der da etwas zu
entscheiden hatte, wollte den Pauernp�pel ja glatt dazu �berreden, den
Purchen freizulassen.


vG

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 9:02:48 AM7/6/09
to
basma wrote:

> Mein Freund wirklich Islam ist eine Religion der Toleranz

Darum wird ja auch getötet, wer vom Islam abläßt und sich einer anderen
Konfession zuwendet?

Toleranz sieht anders aus!
==========================

Glückauf!
Erika Ciesla (Mannheim/Deutschland)

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 6, 2009, 9:07:09 AM7/6/09
to
Am Mon, 06 Jul 2009 14:45:25 +0200 schrieb Walter Schmid:

> Volker Gringmuth schrieb:
>> Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>>
>>> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet
>>> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den
>>> Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
>>> berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.
>>
>> Ähm, wie meinen? Ein paar besonders verwirrte Päpste haben das vielleicht
>> gesagt, und Luther war auch nicht ganz frei von solcher Denke, aber
>> offizieller Bestandteil des Christentums sind und waren solche
>> Rachegedanken nicht.
>
> Die Bibel, das NT, ist nicht offizielles Christentum? Darin
> steht, dass die Juden, also Angehörige einer andern Religion als
> die Christen sie haben, Christus getötet haben.

Und also nun zum wiederholten Male: In einer Geschichte, die unter Juden
spielt, müssen naturwüchsig und unvermeidlich auch die Schurken Juden sein.

Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, bei manchen Arbeiten wär er sehr ordentlich. Vor
allem, sagt er, bei den sinnlosen.

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 6, 2009, 9:11:46 AM7/6/09
to
Am Mon, 6 Jul 2009 14:53:06 +0200 schrieb Konni Scheller:

> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>> Im Zweifelsfall glaub ich dann

>> eher der Bibel als anderen Quellen. Die Bibel ist zwar auch unzuverlässig,


>> aber doch immerhin Gottes Wort.
>

> Gottes Wort ist also unzuverlässig.
>
> Gut, dass wir das geklärt haben.
>
Gern geschehen. Ich bin immer bereit, mir mit der Fackel der Aufklärung ein
Zigarettchen anzuzünden.

Ciao
Wolfram
--
Befreiungshalle
Mit krampfhaft angespannter Blase lief ich von Kelheim hinauf zur
Befreiungshalle. Dort angekommen, klärte man mich über meinen Irrtum auf.

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 6, 2009, 9:20:29 AM7/6/09
to
Am Mon, 06 Jul 2009 13:57:35 +0100 schrieb Erika Ciesla:

> Wolfram Heinrich wrote:

>> Nun, Gott ist in Form von Jesus auf die Welt gekommen, um *durch* seinen
>> Kreuzestod die Menschen zu erlösen. Stell dir vor, die Juden vor Pilatus
>> hätten für Jesus gestimmt und Barrabas kreuzigen lassen! Eine theologische
>> Katastrophe.
>
> Da hast Du gar nicht falsch, *das* ist der Dreh- und Angelpunkt des
> Christentums. Aber die Geschichte mit dem Barrabas, das ist eine ganz
> schräge Nummer!
>
> Stellen wir erstmal sachlich richtig fest: Israel war seinerzeit *nicht*
> autonom, sondern eine römische Provinz. Daraus folgt notwendigerweise,
> nicht die Juden, sondern die Römer hatten die Kompetenz zur Rechtsprechung.
> Und steht ja auch völlig korrekt genau so in der Bibel: Jesus wurde von
> römischen Soldaten verhaftet, vom römischen Stadthalter verurteilt und von
> römischen soldaten nach _römischer_ Art (gekreuzigt, nicht gesteinigt!)
> hingerichtet. Bis hierhin ist die Schilderung der Bibel also durchaus noch
> korrekt!
>
> Aber jetzt kommts! Wie schafft man es, den Juden die Schuld an seinem Tod
> in die Schuhe zu schieben, obwohl die es nachweislich nicht waren, und
> nicht einmal gewesen sein konnten wenn sie es denn gewollt hätten?

Du hast die Pointe meiner Bemerkung anscheinend nicht verstanden: Es kann
aus christlicher Sicht gar nicht um die Schuld (wessen auch immer) an Jesu
Tod gehen. Nach christlicher Sicht ist Gott als Jesus auf die Welt
gekommen, um *durch* seinen Kreuzestod die Menschen zu erlösen. Die
Kreuzigung war also das Beste, das überhaupt passieren konnte. Jeder Christ
muß Kaiphas dankbar dafür sein, daß er Pilatus gegenüber die Kreuzigung
durchgesetzt hat. Und Judas dafür, daß er den entscheidenden Tip gab.

Ciao
Wolfram
--
Sinnloses Mühen
An der Koromandelküste / Schien es mir, ich müßte / Heute noch nach Indien
reisen, / Das die Dichter herrlich preisen.
Ich sah auf, sah tausend Inder, / Deren Weiber, deren Kinder / Und mir ward
mit einmal klar: / Menschenskind, ich bin schon da!

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 6, 2009, 9:29:57 AM7/6/09
to
Am Mon, 06 Jul 2009 14:02:48 +0100 schrieb Erika Ciesla:

> basma wrote:
>
>> Mein Freund wirklich Islam ist eine Religion der Toleranz
>
> Darum wird ja auch getötet, wer vom Islam abläßt und sich einer anderen
> Konfession zuwendet?
>
> Toleranz sieht anders aus!
> ==========================
>

Pardon, Islam ist nicht gleich Islam.

Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, neulich hams ihm Prügel angeboten. Er hat, sagt er,
abgelehnt, aber sie ham ihn trotzdem verhaut.

Walter Schmid

unread,
Jul 6, 2009, 9:31:18 AM7/6/09
to
Wolfram Heinrich schrieb:

> Am Mon, 06 Jul 2009 13:57:35 +0100 schrieb Erika Ciesla:
>
> Du hast die Pointe meiner Bemerkung anscheinend nicht verstanden: Es kann
> aus christlicher Sicht gar nicht um die Schuld (wessen auch immer) an Jesu
> Tod gehen. Nach christlicher Sicht ist Gott als Jesus auf die Welt
> gekommen, um *durch* seinen Kreuzestod die Menschen zu erlösen. Die
> Kreuzigung war also das Beste, das überhaupt passieren konnte. Jeder Christ
> muß Kaiphas dankbar dafür sein, daß er Pilatus gegenüber die Kreuzigung
> durchgesetzt hat. Und Judas dafür, daß er den entscheidenden Tip gab.

Genau darum ist es heute eine dumme Religion. Denn heute versteht
das kein vernünftiger Mensch mehr, weil es Unsinn ist. Aber die
Unvernünftigen haben einen Anker, an dem sie ihre Irrlehren
scheinbar festmachen können. Der Opfergedanke ist ohne das
Prinzip Rache sinnlos. Aber Rache ist einer aufgeklärten
Gesellschaft unwürdig - und sie ist offensichtlich sehr
kontraproduktiv.

Gruss

Walter

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 9:32:22 AM7/6/09
to

Nein. Die »Christen« wären dann geblieben was sie und ihr Jesus damals noch
gewesen sind: Juden.

Die tragende Säule des Christentums ist die Aussage, daß Gott in der Person
des Jesus Mensch geworden sei und am Kreuz starb, und die Menschheit zu
erlösen. Nimmt man diese Legende heraus, bricht das Christentum zusammen
wie ein Kartenhaus.

Daß die Juden »Schuld« an seinem Tod hätten, ist zunächst nicht notwendig.
Selbst wenn sie es denn gewesen wären, kann hier keine SChuld gesehen
werden, denn im Sinne der christlichen Lehre haben sie ja nur »die
Prophezeihung« erfüllt, also nicht mehr und nicht weniger als Gottes Plan
realisiert, soweit dieser der christlichen Lehre erfüllt. Dazu paßt auch,
daß die Christen auch nach seinem Tot gemeinsam mit den Juden in die
Synagoge gingen, und zwar ungefähr bis zum Jahre 70.

Die Schuld der Juden an Jesus' Tod ist der christichen Lehre erst
_nachträglich_ hinzugefügt worden! Und zwar aus opportunen Gründen, denn
die Christen wollten sich mit Rom arrangieren. Hierzu war es unabwendbar
notwendig, daß die Römer (namentlich Pontius Pilatus) weißgewaschen und
andere an deren Stelle zum Sündenbock abgestempelt werden, und dafür kamen
dann halt nur »DIE JUDEN« in Betracht, auf die die Römer wegen des
Aufstands im Jahre 63 ohnehin einen Haß hatten.

Wie es dann weiterging, das können wir nachlesen in den Geschichtsbüchern. :-(

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 9:39:31 AM7/6/09
to
Volker Gringmuth wrote:
> Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>
>> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet
>> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den
>> Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
>> berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.
>
> Ähm, wie meinen? Ein paar besonders verwirrte Päpste haben das vielleicht

> gesagt, und Luther war auch nicht ganz frei von solcher Denke, aber
> offizieller Bestandteil des Christentums sind und waren solche
> Rachegedanken nicht.

Da habe ich andere Erfahrungen gesammelt.

Wörtliches Zitat aus meinem Religionsunterricht: »DIE JUDEN haben UNSEREN
Jesus umgebracht!«

Nun bin ja gottseidank heute keine Christin mehr, dieser Spruch hat auf
mich folglich keine Wirkung. Aber kannst Du Dir auch nur ansatzweise
vorstellen was so eine Aussage in den Köpfen der Kinder anrichtet?

Es war kein Zufall, daß der militante Antisemitismus ausgerechnet im
»christlichen Europa« entwickelt wurde, das hat Methode!

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 9:44:34 AM7/6/09
to
Wolfram Heinrich wrote:
> Am Mon, 6 Jul 2009 14:27:29 +0200 schrieb Volker Gringmuth:
>> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:


> Also, in meiner Bibel tut das nicht stehen. Im Zweifelsfall glaub ich dann
> eher der Bibel als anderen Quellen. Die Bibel ist zwar auch unzuverlässig,
> aber doch immerhin Gottes Wort.

Sie ist Menschenwerk! Sogar Gott daselbst könnte Menschenwerk sein.

Ingo Menger

unread,
Jul 6, 2009, 9:47:39 AM7/6/09
to
On 6 Jul., 04:27, سيـمــــــا السامر <my.isla...@gmail.com> wrote:

> Der Islam verteidigt Toleranz und Redefreiheit

Ist das so?
Letztens, bei der Veröffentlichung einiger Karikaturen, hatte ich
einen anderen Eindruck.

Im übrigen gehört meiner Meinung nach auch zur Toleranz, daß man seine
Mitmenschen nicht mit religiösen Pamphleten nervt.

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 9:46:46 AM7/6/09
to
Wolfram Heinrich wrote:
> Am Mon, 6 Jul 2009 14:26:12 +0200 schrieb Volker Gringmuth:
>
>> Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>>
>>> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet
>>> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den
>>> Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
>>> berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.
>>
>> Ähm, wie meinen? Ein paar besonders verwirrte Päpste haben das vielleicht
>> gesagt, und Luther war auch nicht ganz frei von solcher Denke, aber
>> offizieller Bestandteil des Christentums sind und waren solche
>> Rachegedanken nicht.
>>
> Es ist ganz erstaunlich, wie wenige Leute auf den Trichter kommen, daß in
> einer Geschichte, die unter Juden spielt, auch die Schurkenrollen mit Juden
> besetzt sind.

Welch eine Überraschung! :-)

Ingo Menger

unread,
Jul 6, 2009, 9:51:12 AM7/6/09
to
On 6 Jul., 12:55, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
> peter van haag wrote:
>
> > <my.isla...@gmail.com> schrieb im Newsbeitrag
> >news:c37db5d5-89ab-4714...@b9g2000yqm.googlegroups.com...
>
> > Der Islam ist eine Religion des Friedens und Wohlseins
>
> > hmja...das behaupten die Christen auch....
>
> Na ja, ob die Christen wirklich so viel besser sind?

>
> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet
> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den
> Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
> berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.

Dann ist das, was du für dein Wissen hältst, in Wirklichkeit keines.
Oder hast du Quellen für diese absurde Behauptung?

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 9:51:43 AM7/6/09
to
Volker Gringmuth wrote:
> Walter Schmid <paulwalt...@vtxmail.ch> wrote:
>
>> Die Bibel, das NT, ist nicht offizielles Christentum? Darin
>> steht, dass die Juden, also Angehörige einer andern Religion als
>> die Christen sie haben, Christus getötet haben.
>
> 2fellos. Da steht aber nicht, daß es Aufgabe des Christentums sei,
> sie rachehalber dafür auszurotten, wie im Vorposting behauptet wurde.

Richtig, so explizit steht das da nicht. Aber so wurde es ausgelegt. Und
die Blutspur, die daraus folgte, führt uns in gerader Linie bis nach Auschwitz.

Der Habakuk

unread,
Jul 6, 2009, 9:52:06 AM7/6/09
to


"Wolfram Heinrich" schrieb:

> Am Mon, 06 Jul 2009 14:02:48 +0100 schrieb Erika Ciesla:
>
>> basma wrote:
>>
>>> Mein Freund wirklich Islam ist eine Religion der Toleranz
>>

>> Darum wird ja auch get�tet, wer vom Islam abl��t und sich einer anderen


>> Konfession zuwendet?
>>
>> Toleranz sieht anders aus!
>> ==========================
>>
> Pardon, Islam ist nicht gleich Islam.

Doch, Islam=Islam. :-)

F�r alle gilt das verb�rgte Mohammedwort: "Wer seine Religion wechselt, den
t�tet!"

Und in *allen* vier islamischen Rechtsschulen (Hanbaliten, Hanifiten,
Schafiiten und Malakiten) ist man sich einig, da� Apostaten zu t�ten sind!

E s gibt dabei nur geringere Differenzen in den Ausf�hrungsbestimmungen. So
wollen die einen, da� dem Apostaten nur drei Tage Zeit zum Widerrufen
gegeben wird, w�hrend andere wieder mehrw�chige Bedenkzeit anbieten, ehe er
zu t�ten ist, wenn er seinen Sinn nicht �ndert.
Und nach den Hanifiten sind abtr�nnige Frauen nicht zu t�ten, sondern
lebenslang einzusperren. Nach den anderen drei snd auch Frauen deswegen
hinzurichten.
Das wars auch schon weitgehend mit den Unterschieden. Dir zuliebe sei auch
noch erw�hnt, da� es Ausnahmetatbest�nde gibt, wie Geisteskrankheit, bei
deren Vorliegen die Abtr�nnigen nicht verurteilt werden.

Dieses Schlupfloch haben die Afghanen vor einigen Jahren benutzt, als es
weltweit Emp�rung hervorrief, da� dort ein Moslem, der sich zum Christentum
bekehrt hatte, hingerichtet werden sollte. Als die Proteste zu massiv
wurden, hat man ihn kurzerhand f�r geisteskrank erkl�rt und er durfte nach
Italien ins Exil ausreisen.

Mit freundlichen Gr��en

Der Habakuk.

Lothar Frings

unread,
Jul 6, 2009, 9:56:34 AM7/6/09
to
Der Habakuk tat kund:

> Das wars auch schon weitgehend mit den Unterschieden. Dir zuliebe sei auch

> noch erwähnt, daß es Ausnahmetatbestände gibt, wie Geisteskrankheit, bei
> deren Vorliegen die Abtrünnigen nicht verurteilt werden.


>
> Dieses Schlupfloch haben  die Afghanen vor einigen Jahren  benutzt, als es

> weltweit Empörung hervorrief, daß dort ein Moslem, der sich zum Christentum


> bekehrt hatte, hingerichtet werden sollte. Als die Proteste zu massiv

> wurden, hat man ihn kurzerhand für geisteskrank erklärt und er durfte nach
> Italien ins Exil ausreisen.

Na also - Geisteskrankheit kann man nach Belieben definieren.
Und muß nicht jemand, der den Islam verläßt, allein
deshalb schon geisteskrank sein?

Lothar Frings

unread,
Jul 6, 2009, 9:57:52 AM7/6/09
to
Erika Ciesla tat kund:

> Nun bin ja gottseidank heute keine Christin mehr,

Hm.

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 9:57:52 AM7/6/09
to

Ja, die Evangelisten!

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 9:55:22 AM7/6/09
to
Wolfram Heinrich wrote:
> Am Mon, 06 Jul 2009 14:02:48 +0100 schrieb Erika Ciesla:
>
>> basma wrote:
>>
>>> Mein Freund wirklich Islam ist eine Religion der Toleranz
>>
>> Darum wird ja auch getötet, wer vom Islam abläßt und sich einer anderen
>> Konfession zuwendet?
>>
>> Toleranz sieht anders aus!
>> ==========================
>>
> Pardon, Islam ist nicht gleich Islam.

Ja, es gibt solche und solche. Aber es gibt leiner mehr solche als solche!

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 6, 2009, 10:05:56 AM7/6/09
to
Am Mon, 06 Jul 2009 15:31:18 +0200 schrieb Walter Schmid:

> Wolfram Heinrich schrieb:
>> Am Mon, 06 Jul 2009 13:57:35 +0100 schrieb Erika Ciesla:
>>
>> Du hast die Pointe meiner Bemerkung anscheinend nicht verstanden: Es kann
>> aus christlicher Sicht gar nicht um die Schuld (wessen auch immer) an Jesu
>> Tod gehen. Nach christlicher Sicht ist Gott als Jesus auf die Welt
>> gekommen, um *durch* seinen Kreuzestod die Menschen zu erlösen. Die
>> Kreuzigung war also das Beste, das überhaupt passieren konnte. Jeder Christ
>> muß Kaiphas dankbar dafür sein, daß er Pilatus gegenüber die Kreuzigung
>> durchgesetzt hat. Und Judas dafür, daß er den entscheidenden Tip gab.
>

> Der Opfergedanke ist ohne das
> Prinzip Rache sinnlos.

Ich muß doch dringend bitten. Wenn Gott auf die Welt kommt, um sich für uns
zu opfern, dann ist es alles andere als logisch, sich für diese Opferung
rächen zu wollen.

Ciao
Wolfram
--
Es sind nicht die gänzlich neuen, für alle überraschenden Nachrichten, die
Aufregung und Skandal nach sich ziehen. Verblüffende Neuigkeiten machen uns
allenfalls staunen, nachhaltige Empörung dagegen lösen jene Dinge aus, die
jedem bekannt sind und jetzt von Irgendwem ausgesprochen werden.

Ingo Menger

unread,
Jul 6, 2009, 10:07:28 AM7/6/09
to

Natürlich, genauso wie jemand, der seinerzeit die Errungenschaften der
Sowjetmacht nicht begeifen wollte.
Allah (oder wahlweise Chrustschov) hat, so bin ich mir fast sicher,
befohlen, solche fehlgeleiteten kranken Menschen ihr Leben lang
intensiv zu behandeln ....

Ingo Menger

unread,
Jul 6, 2009, 10:11:33 AM7/6/09
to
On 6 Jul., 15:57, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
> Ingo Menger wrote:
> > On 6 Jul., 12:55, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
> >> peter van haag wrote:
>
> >> > <my.isla...@gmail.com> schrieb im Newsbeitrag
> >> >news:c37db5d5-89ab-4714...@b9g2000yqm.googlegroups.com...
>
> >> > Der Islam ist eine Religion des Friedens und Wohlseins
>
> >> > hmja...das behaupten die Christen auch....
>
> >> Na ja, ob die Christen wirklich so viel besser sind?
>
> >> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet
> >> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den
> >> Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
> >> berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.
>
> > Dann ist das, was du für dein Wissen hältst, in Wirklichkeit keines.
> > Oder hast du Quellen für diese absurde Behauptung?
>
> Ja, die Evangelisten!

Und?
Bist du in der Lage, einen Verweis auf eine Bibelstelle auch
hinzuschreiben, oder genügt es dir, Behauptungen aufzustellen?

Ich mach dir das mal vor:
"Liebet eure Feinde, und bittet für die, die euch verfolgen" (Matthäus
5,44)

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 10:11:51 AM7/6/09
to

Hm?

Wieos Hm?

Ich bin aus der Kirche ausgetreten und mache mir seither meine eigenen
Gedanken. Ich brauche keinen Popen, der mir was vordenkt!

Und was ist mit Gott? Ich halte ihn für möglich, aber notwendig ist er
nicht. Ich werde ihn gegebenenfalls kennenlernen, wenn ich gestorben bin;
oder auch nicht, falls die Atheisten Recht haben.


Glückauf!
Erika Ciesla (Mannheim/Deutschland)


»Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.«

(Immanuel Kant)

Konni Scheller

unread,
Jul 6, 2009, 10:16:42 AM7/6/09
to
Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:

> Ich bin immer bereit, mir mit der Fackel der Aufkl�rung ein
> Zigarettchen anzuz�nden.

;-)

Prima.

Konni Scheller

unread,
Jul 6, 2009, 10:16:42 AM7/6/09
to
Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:

> Nun bin ja gottseidank heute keine Christin mehr, dieser Spruch hat auf
> mich folglich keine Wirkung. Aber kannst Du Dir auch nur ansatzweise

> vorstellen was so eine Aussage in den K�pfen der Kinder anrichtet?

Es gibt Leute, die behaupten, Religionsunterricht grenzt an
Kindesmisshandlung.

Soweit w�rde ich nicht gehen. Aber beobachten werde ich auf alle F�lle,
was meiner kleinen Tochter alles erz�hlt wird.

Konni Scheller

unread,
Jul 6, 2009, 10:16:42 AM7/6/09
to
Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:

> > Mein Freund wirklich Islam ist eine Religion der Toleranz
>

> Darum wird ja auch get�tet, wer vom Islam abl��t und sich einer anderen


> Konfession zuwendet?
>
> Toleranz sieht anders aus!

Der Islam ist nur da tolerant, wo die Moslems in der Minderheit sind.

Konni Scheller

unread,
Jul 6, 2009, 10:16:43 AM7/6/09
to
Lothar Frings <Lothar...@gmx.de> wrote:

> Na also - Geisteskrankheit kann man nach Belieben definieren.

> Und mu� nicht jemand, der den Islam verl��t, allein
> deshalb schon geisteskrank sein?

Aber bitte, Lothar, das grenzt ja schon an christliche Logik :-)

SCNR

Konni Scheller

unread,
Jul 6, 2009, 10:16:42 AM7/6/09
to
Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:

> Wenn Gott auf die Welt kommt, um sich f�r uns
> zu opfern,

Was genau verstehst du darunter?

Das konnte mir weder mein Dipl-Theo, noch mein Pfarrer erkl�ren, um
welches seltsame Konzept es sich dabei handelt.

Servus,
Konni

Volker Gringmuth

unread,
Jul 6, 2009, 10:16:45 AM7/6/09
to
Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:

>> Der Opfergedanke ist ohne das
>> Prinzip Rache sinnlos.
>

> Ich mu� doch dringend bitten. Wenn Gott auf die Welt kommt, um sich f�r uns
> zu opfern, dann ist es alles andere als logisch, sich f�r diese Opferung
> r�chen zu wollen.

Er moint (IMHO), da� das Erbringen eines Opfers nur aus Furcht vor einer
widrigenfalls erfolgenden g�ttlichen Rachehandlung statthaft sei.

Wobei das als Vorwurf ans Christentum Dummfug ist. Der Ritus des
Opferlamms, womit Christi Kreuzestod metaphorisch beschrieben wird, stammt
bekanntlich aus alttestamentlicher Zeit und besteht darin, da� dem Lamm
/symbolisch/ die Schuld des Volkes aufgeb�rdet wird. Nicht darin, da� es
eine angemessene Entsch�digung f�r den Gl�ubiger darstellte.

Insofern ist es Unsinn zu behaupten, ohne den Kreuzestod w�re eine
furchtbare g�ttliche Rache �ber die Welt gekommen. Der Sinn des Daseins
Christi besteht nicht nur in seinem S�hnetod, sondern nach seiner eigenen
Aussage darin, das "Gesetz zu erf�llen" - also den Menschen davon zu
entlasten, einen Haufen Regeln einzuhalten, um Gott auch ja nicht zu
erz�rnen. Seine �berlieferten Reden folgen alle dem Tenor "Mensch, Leute,
schaut mal - Gott stellt sich das alles viel einfacher vor als ihr glaubt!"

Da� die Institution Kirche hinterher ein nicht wesentlich anderes Regelwerk
wieder eingef�hrt hat - bei ausschlie�lich besten Absichten nat�rlich *eg*
- steht auf einem anderen Blatt.


vG

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 10:30:05 AM7/6/09
to
Wolfram Heinrich wrote:
> Am Mon, 06 Jul 2009 15:31:18 +0200 schrieb Walter Schmid:
>> Wolfram Heinrich schrieb:
>>> Am Mon, 06 Jul 2009 13:57:35 +0100 schrieb Erika Ciesla:


>>> Du hast die Pointe meiner Bemerkung anscheinend nicht verstanden: Es kann
>>> aus christlicher Sicht gar nicht um die Schuld (wessen auch immer) an Jesu
>>> Tod gehen. Nach christlicher Sicht ist Gott als Jesus auf die Welt
>>> gekommen, um *durch* seinen Kreuzestod die Menschen zu erlösen. Die
>>> Kreuzigung war also das Beste, das überhaupt passieren konnte. Jeder Christ
>>> muß Kaiphas dankbar dafür sein, daß er Pilatus gegenüber die Kreuzigung
>>> durchgesetzt hat. Und Judas dafür, daß er den entscheidenden Tip gab.
>>
>> Der Opfergedanke ist ohne das Prinzip Rache sinnlos.
>
> Ich muß doch dringend bitten. Wenn Gott auf die Welt kommt, um sich für uns
> zu opfern, dann ist es alles andere als logisch, sich für diese Opferung
> rächen zu wollen.

Gut gebrüllt! Dumm nur, es hat funktioniert. Solche NS-Sprüche wie: »Die
Juden sind an allem Schuld«, konnten nur in einem Christlichen Umfeld auf
fruchtbaren Boden fallen, so wie es umgekehrt eben dieses christliche
Umfeld gewesen ist, in dem solche Sprüche erdacht wurden. Täte ich einen
Buddhisten mit so einer Aussage konfrontieren, würde er sich weise lächelnd
von mir abwenden.

Und überhaupt, wozu muß Gott auf die Welt kommen und sich für uns opfern?
Gott ist doch allmächtig, oder? Dann hätte er doch auch sagen können: »Es
werde gut«, und gut wär's!

Und dann bleibt noch die Frage: hat sich seit seinem Tod irgend was zum
besseren gewendet? Hätte Auschwitz stattfinden können, wenn sein Tod
gewirkt hätte?

»Gott schuf den Menschen«, steht geschrieben. Es besteht eine große
Wahrscheinlichkeit dafür, daß es genau umgekehrt gewesen ist! Und ein jeder
hat sich seinen Gott so geschaffen wie er ihn braucht.


Glückauf!
Erika Ciesla (Mannheim/Deutschland)

Konni Scheller

unread,
Jul 6, 2009, 10:35:51 AM7/6/09
to
Volker Gringmuth <vgrin...@gmx.net> wrote:

> Der Sinn des Daseins
> Christi besteht nicht nur in seinem S�hnetod, sondern nach seiner eigenen
> Aussage darin, das "Gesetz zu erf�llen" - also den Menschen davon zu
> entlasten, einen Haufen Regeln einzuhalten, um Gott auch ja nicht zu
> erz�rnen. Seine �berlieferten Reden folgen alle dem Tenor "Mensch, Leute,
> schaut mal - Gott stellt sich das alles viel einfacher vor als ihr glaubt!"

Das ist die aufkl�rerischste Erkl�rung, die ich jemals geh�rt habe.
Bravo!

Wo hast du das her?

Walter Schmid

unread,
Jul 6, 2009, 10:37:03 AM7/6/09
to
Wolfram Heinrich schrieb:
> Am Mon, 06 Jul 2009 15:31:18 +0200 schrieb Walter Schmid:
>
>> Wolfram Heinrich schrieb:
>>> Am Mon, 06 Jul 2009 13:57:35 +0100 schrieb Erika Ciesla:
>>>
>>> Du hast die Pointe meiner Bemerkung anscheinend nicht verstanden: Es kann
>>> aus christlicher Sicht gar nicht um die Schuld (wessen auch immer) an Jesu
>>> Tod gehen. Nach christlicher Sicht ist Gott als Jesus auf die Welt
>>> gekommen, um *durch* seinen Kreuzestod die Menschen zu erlösen. Die
>>> Kreuzigung war also das Beste, das überhaupt passieren konnte. Jeder Christ
>>> muß Kaiphas dankbar dafür sein, daß er Pilatus gegenüber die Kreuzigung
>>> durchgesetzt hat. Und Judas dafür, daß er den entscheidenden Tip gab.
>> Der Opfergedanke ist ohne das
>> Prinzip Rache sinnlos.
>
> Ich muß doch dringend bitten. Wenn Gott auf die Welt kommt, um sich für uns
> zu opfern, dann ist es alles andere als logisch, sich für diese Opferung
> rächen zu wollen.

Du hast etwas falsch verstanden. Ich meinte: Wer etwas opfert,
der rächt sich immer an einem Stellvertreter, auch wenn es nur
eine Ziege ist, - und wenn die Rache sogar göttlich ist, dann ist
sie vorbildlich, und schuld an vielem Uebel. Wenn Gott seinen
Sohn töten darf, darf der Menschen (im Analogieschluss, der
damals noch galt) auch Menschen töten.

Gruss

Walter

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 10:34:14 AM7/6/09
to
Ingo Menger wrote:
> On 6 Jul., 15:57, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>> Ingo Menger wrote:
>> > On 6 Jul., 12:55, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>> >> peter van haag wrote:


>>>> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet
>>>> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den
>>>> Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
>>>> berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.
>>
>>> Dann ist das, was du für dein Wissen hältst, in Wirklichkeit keines.
>>> Oder hast du Quellen für diese absurde Behauptung?
>>
>> Ja, die Evangelisten!
>
> Und?
> Bist du in der Lage, einen Verweis auf eine Bibelstelle auch
> hinzuschreiben, oder genügt es dir, Behauptungen aufzustellen?

Ich werde den Teufel tun dieses crude Werk von A bis Z wortwörtlich
auswendig zu lernen und dann auch noch auf Kommando sogar noch die Seite
und die Zeile ausrufen, wo das steht. Es genügt, daß es da steht.

Bernhard Muenzer

unread,
Jul 6, 2009, 10:42:14 AM7/6/09
to
[ Followup nach de.etc.sprache.deutsch, da es sich weder um ein
juristisches noch um ein tagesaktuelles Thema handelt, sondern um ein
Problem mit dem Textverständnis ]
Walter Schmid schrieb:
> Volker Gringmuth schrieb:

> > Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
> >> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet
> >> Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei und darum dazu
> >> berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.
>
> > Ähm, wie meinen? Ein paar besonders verwirrte Päpste haben das vielleicht
> > gesagt, und Luther war auch nicht ganz frei von solcher Denke, aber
> > offizieller Bestandteil des Christentums sind und waren solche
> > Rachegedanken nicht.
>
> Die Bibel, das NT, ist nicht offizielles Christentum? Darin
> steht, dass die Juden, also Angehörige einer andern Religion als
> die Christen sie haben, Christus getötet haben. Heute sagt man,
> es waren die Römer, die ihn töteten, und die hatten auch eine
> andere Religion.

Das hatte Volker auch nicht bestritten, sondern Erikas Behauptung, das
Christentum sei dazu berufen, sich deswegen an Angehörigen anderer
Religionen zu rächen oder sie auszurotten.

Und das steht nicht in der Bibel.

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 10:40:25 AM7/6/09
to
Konni Scheller wrote:
> Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>
>> Nun bin ja gottseidank heute keine Christin mehr, dieser Spruch hat auf
>> mich folglich keine Wirkung. Aber kannst Du Dir auch nur ansatzweise
>> vorstellen was so eine Aussage in den Köpfen der Kinder anrichtet?

>
> Es gibt Leute, die behaupten, Religionsunterricht grenzt an
> Kindesmisshandlung.

Ich halte diese Aussage zumindest für zulässig!

> Soweit würde ich nicht gehen. Aber beobachten werde ich auf alle Fälle,
> was meiner kleinen Tochter alles erzählt wird.

Das ist eine kluge Entscheidung.

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 10:44:58 AM7/6/09
to
Konni Scheller wrote:
> Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>
>> > Mein Freund wirklich Islam ist eine Religion der Toleranz
>>
>> Darum wird ja auch getötet, wer vom Islam abläßt und sich einer anderen

>> Konfession zuwendet?
>>
>> Toleranz sieht anders aus!
>
> Der Islam ist nur da tolerant, wo die Moslems in der Minderheit sind.

Dieser gedanke kam mir bisher noch nicht in den sinn, aber, Du hast
offensichtlich Recht.

Es gibt nichts gottloseres auf der Welt als der Gottesstaat!

Ingo Menger

unread,
Jul 6, 2009, 10:47:25 AM7/6/09
to
On 6 Jul., 16:34, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:

> >> Ja, die Evangelisten!
>
> > Und?
> > Bist du in der Lage, einen Verweis auf eine Bibelstelle auch
> > hinzuschreiben, oder genügt es dir, Behauptungen aufzustellen?
>
> Ich werde den Teufel tun dieses crude Werk von A bis Z wortwörtlich
> auswendig zu lernen und dann auch noch auf Kommando sogar noch die Seite
> und die Zeile ausrufen, wo das steht. Es genügt, daß es da steht.

Es steht aber nicht da. Nimm das bitte zur Kenntnis, oder laß dich
zukünftig als "unbelehrbare, dummfreche Lügnerin" bezeichnen.


Harald Hengel

unread,
Jul 6, 2009, 10:27:42 AM7/6/09
to
Erika Ciesla schrieb:

>> Der Islam ist eine Religion des Friedens und Wohlseins
>

> Was wären wir alle so glücklich, wenn auch die Muslime das wüßten!

Es ist so wie mit der Bibel.
Liebe deinen Nächsten.
Ein paar Sätze weiter wird dann erklärt wer alles dein "Nächster" ist,
Angehörige fremder Religionen oder Religionslose gehören nicht dazu.
Der Koran unterscheidet sich bei den Wertungen nicht wesentlich, auch
er kennt zu bekämpfende Feinde, wie unsere Bibel.
Glücklicherweise sind wir nicht mehr so religionshörig wie die
Islamisten, so dass die Machtgelüste der Relgionsführer bei uns eher
verpuffen.

Harald

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 11:20:40 AM7/6/09
to
Volker Gringmuth wrote:
> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>>> Der Opfergedanke ist ohne das
>>> Prinzip Rache sinnlos.
>>
>> Ich muß doch dringend bitten. Wenn Gott auf die Welt kommt, um sich für uns
>> zu opfern, dann ist es alles andere als logisch, sich für diese Opferung
>> rächen zu wollen.
>
> Er moint (IMHO), daß das Erbringen eines Opfers nur aus Furcht vor einer
> widrigenfalls erfolgenden göttlichen Rachehandlung statthaft sei.
>
> Wobei das als Vorwurf ans Christentum Dummfug ist. Der Ritus des
> Opferlamms, womit Christi Kreuzestod metaphorisch beschrieben wird, stammt
> bekanntlich aus alttestamentlicher Zeit und besteht darin, daß dem Lamm
> /symbolisch/ die Schuld des Volkes aufgebürdet wird. Nicht darin, daß es
> eine angemessene Entschädigung für den Gläubiger darstellte.

Wobei anzumerken sei, daß die Nummer mit dem Opferlamm eine Errungenschaft
ist. Wir erinnern uns: Abraham sollte seinen Sohn opfern, und Abraham tat
wie ihm geheißen. Dem jeweiligen Gott einen Menschen zu opfern scheint in
der damaligen Zeit noch populär gewesen zu sein. Doch dann nimmt die
Geschichte eine plötzliche und unerwartete Wendung: Just als Abraham das
Messer anlegen wollte, erschien ein Engel und wies ihn an, nicht den Sohn,
sondern an seiner statt ein Lamm zu opfern.

Hier hat Gott ein für allemal das Menschenopfer abgeschafft!
============================================================

So jedenfalls der Tenor aus diesem Text. Wenn nun aber mit Jesus wieder ein
Mensch geopfert wird, dann wäre das ein schrecklicher Rückfall in die
barbarische vorbiblische Zeit.

Nun mag man einwenden, daß man ihn nicht geopfert, sondern daß er sich
geopfert hätte, das wäre dann freilich was anderes. Wenn ich Kinder aus
einem brennenden trage und dabei an einer Rauchvergiftung sterbe, dann habe
ich mich auch geopfert, nämlich für die Kinder. Aber für was hat Jesus sich
geopfert? Um die Welt zu erlösen?

Sind diesem höheren Wesen, so mächtig daß es mit ein paar coolen Sprüchen
ein ganzes Universum schafft, da die Sprüche ausgegangen, daß es so ein
Drama aufführen muß?

> Insofern ist es Unsinn zu behaupten, ohne den Kreuzestod wäre eine
> furchtbare göttliche Rache über die Welt gekommen. Der Sinn des Daseins
> Christi besteht nicht nur in seinem Sühnetod, sondern nach seiner eigenen
> Aussage darin, das "Gesetz zu erfüllen" - also den Menschen davon zu


> entlasten, einen Haufen Regeln einzuhalten, um Gott auch ja nicht zu

> erzürnen. Seine überlieferten Reden folgen alle dem Tenor "Mensch, Leute,


> schaut mal - Gott stellt sich das alles viel einfacher vor als ihr glaubt!"

Ein schöner Gedanke. Den man aber auch mit etwas weniger Trataa in die Welt
setzen kann! Sich dafür ans Kreuz schlagen zu lassen ist zumindest etwas
übertrieben.

> Daß die Institution Kirche hinterher ein nicht wesentlich anderes Regelwerk
> wieder eingeführt hat - bei ausschließlich besten Absichten natürlich *eg*


> - steht auf einem anderen Blatt.

Ita est!

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 11:24:21 AM7/6/09
to

Du legnest also, daß Jesus' Hinrichtung und die Inszenierung mit dem
Barrabas in der Bibel steht?

Du hast Mut!

Ingo Menger

unread,
Jul 6, 2009, 11:46:35 AM7/6/09
to
On 6 Jul., 17:24, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
> Ingo Menger wrote:
> > On 6 Jul., 16:34, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>
> >> >> Ja, die Evangelisten!
>
> >> > Und?
> >> > Bist du in der Lage, einen Verweis auf eine Bibelstelle auch
> >> > hinzuschreiben, oder genügt es dir, Behauptungen aufzustellen?
>
> >> Ich werde den Teufel tun dieses crude Werk von A bis Z wortwörtlich
> >> auswendig zu lernen und dann auch noch auf Kommando sogar noch die Seite
> >> und die Zeile ausrufen, wo das steht. Es genügt, daß es da steht.
>
> > Es steht aber nicht da. Nimm das bitte zur Kenntnis, oder laß dich
> > zukünftig als "unbelehrbare, dummfreche Lügnerin" bezeichnen.
>
> Du legnest also, daß Jesus' Hinrichtung und die Inszenierung mit dem
> Barrabas in der Bibel steht?

Du meinst "Jesu Hinrichtung"? Nein, das läugne ich nicht.
Deine These war jedoch:

: Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die


behaupet
: (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den

: Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei UND darum


dazu
: berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.

(Hervorhebung durch Großschreibung von mir.)

Man kann nicht wahrheitsgemäß behaupten, die Bundesrepublik
Deutschland sei ein Bundesstaat UND DARUM bestehe der Mond aus grünem
Käse.
Und man kann auch nicht das Grundgesetz als Beweis dafür heranziehen,
denn im GG steht zwar sinngemäß ersteres, aber vom Mond und aus was er
besteht, ist nicht die Rede.

Thomas Thiele

unread,
Jul 6, 2009, 11:53:31 AM7/6/09
to
On 6 Jul., 12:55, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:

> Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die behaupet
> (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat),

Vorallen haben sie 2000 Jahre behauptet...

Thomas Thiele

unread,
Jul 6, 2009, 11:57:20 AM7/6/09
to
On 6 Jul., 15:39, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:

> Es war kein Zufall, daß der militante Antisemitismus ausgerechnet im
> »christlichen Europa« entwickelt wurde, das hat Methode!

Korrelation ist keine Kausalität.

Der Antisemitimus kann auch europäische Ursachen haben,
die nicht im Christentum ihren Grund haben. Da im wesentlichen
galt Europa == christlich kann das zu einem Trugschluß führen.

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 12:02:26 PM7/6/09
to

Na ja, nicht ganz. Die ersten 70 Jahre müssen wir wohl abziehen, da gab es
nämlich noch keine Christen. Das Christentum ist erst in Rom entstanden und
hat sich zu dem entwickelt was es heute ist, als sie sich mit dem Imperium
arrangierten.

Oder meinst Du was anderes? Zweifelst Du daran, daß wir heuer das Jahr 2009
schreiben?

Sag jetzt »Illig«, und Du hast den Idiotentest bestanden.

Walter Schmid

unread,
Jul 6, 2009, 12:08:05 PM7/6/09
to
Thomas Thiele schrieb:

Das Neue Testament ist antisemitisch: dort sind die Juden böse.
Welches andere fundamentale heilige Buch ist auch antisemitisch?
Der Koran ist es afaik z.B. nicht.

Fremdenangst ist natürlich und ubiquitär, aber sie zur
Staatsideologie in Bezug auf ein bestimmtes Volk zu machen, hat
eindeutig christliche Ursachen. Daran kann nicht der geringste
Zweifel bestehen.

Gruss

Walter

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 12:37:41 PM7/6/09
to
Walter Schmid wrote:
> Thomas Thiele schrieb:
>> On 6 Jul., 15:39, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>>
>>> Es war kein Zufall, daß der militante Antisemitismus ausgerechnet im
>>> »christlichen Europa« entwickelt wurde, das hat Methode!
>>
>> Korrelation ist keine Kausalität.
>>
>> Der Antisemitimus kann auch europäische Ursachen haben,
>> die nicht im Christentum ihren Grund haben. Da im wesentlichen
>> galt Europa == christlich kann das zu einem Trugschluß führen.
>
> Das Neue Testament ist antisemitisch: dort sind die Juden böse.
> Welches andere fundamentale heilige Buch ist auch antisemitisch?
> Der Koran ist es afaik z.B. nicht.

Da muß ich ausnahmsweise mal zustimmen: zumindest formal werden
monotheistische Religionen (namentlich Juden und Christen) ausdrücklich
geduldet.[1]

Was den Herrn Mohammed aber nicht daran hinderte, im Jahre 622 die jüdische
Einwohnershaft Medinas komplett auszurotten um sich selbst in den Besitz
dieser Ortschaft zu bringen.

Allerdings muß man wohl gelten lassen, daß das kein Antisemitismus war, das
war einfach nur Mord und Raub. Mohammed, der in Mekka polizeilich gesucht
wurde und fliehen mußte, hätte auch jede beliebige andere Bevölkerung
ausgerottet.

Zumeist aber haben Muslime (Vorzugsweise die Mauren und die Osmanen) doch
recht verträglich mit Juden und Christen zusammengelebt. Traditionell
durften die Menschen in den jeweils eroberten Gebieten ihren alten Glauben
behalten, wenn auch nicht selten gegen Zahlung exorbitant hoher Steuern.

daß auch Muslime _heute_ zu den Judenfressern gehören, hat konkrete
Ursachen, die im 20. Jahrhundert zu suchen sind. Zum einen liegt das daran,
daß sie über die Existenz des Staates Israel verärgert sind, zum größeren
Teil aber ist das eine Reflexion auf die NS-Ideologie in Europa.


Glückauf!
Erika Ciesla (Mannheim/Deutschland)


[1] Nur wenn das jemand ernstnimmt und zu einem solchen Glauben
übertreten möchte, dann drehen sie durch.

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 12:43:37 PM7/6/09
to
Ingo Menger wrote:
> On 6 Jul., 17:24, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>> Ingo Menger wrote:
>> > On 6 Jul., 16:34, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:


>> >> > Und?
>> >> > Bist du in der Lage, einen Verweis auf eine Bibelstelle auch
>> >> > hinzuschreiben, oder genügt es dir, Behauptungen aufzustellen?
>>
>> >> Ich werde den Teufel tun dieses crude Werk von A bis Z wortwörtlich
>> >> auswendig zu lernen und dann auch noch auf Kommando sogar noch die Seite
>> >> und die Zeile ausrufen, wo das steht. Es genügt, daß es da steht.
>>
>> > Es steht aber nicht da. Nimm das bitte zur Kenntnis, oder laß dich
>> > zukünftig als "unbelehrbare, dummfreche Lügnerin" bezeichnen.
>>
>> Du legnest also, daß Jesus' Hinrichtung und die Inszenierung mit dem
>> Barrabas in der Bibel steht?
>
> Du meinst "Jesu Hinrichtung"? Nein, das läugne ich nicht.

Aber du bestreitest, daß diese Nummer Folgen hatte!

> Deine These war jedoch:
>
> : Das Christentum ist meines Wissens die einzige Religion, die
> : behaupet
> : (zumindest aber 2000 Jahre lang behauptet hat), daß ihr Gott von den
> : Angehörigen einer anderen Religion ermordet worden sei UND darum
> : dazu
> : berufen sei sich an denen zu rächen oder sie gar auszurotten.
>
> (Hervorhebung durch Großschreibung von mir.)

Das »und« steht so ausdrücklich tatsächlich nicht dort, aber genau so uns
nicht anders wurde diese Schrift ausgelegt. Leugnen zwecklos!

Lese was der ehedem katholische Mönch Luther über die Juden schrieb! Das
ist nahezu wortwörtlich derselbe Haß, den man 500 Jahre später bei den
Nazis lesen konnte.

Und ich sage abermals: leugnen zwecklos!

Thomas Thiele

unread,
Jul 6, 2009, 1:29:35 PM7/6/09
to
On 6 Jul., 18:02, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:

> Oder meinst Du was anderes? Zweifelst Du daran, daß wir heuer das Jahr 2009
> schreiben?

Wie sollte ich daran zweifeln dass wir 2009 schreiben?
Mein Kalender zeigt es ganz deutlich.

Die Frage ist, seit wann es das Christentum (in der heute bekannten
Form)
gibt. Aber lassen wir das. Die Diskussion bringt nix.

> Sag jetzt »Illig«, und Du hast den Idiotentest bestanden.

Illig zieht falsche Schlußfolgerung aus weit mehr Wissen als du je
haben wirst.
Insofern ist es anmassend von dir dich über Illig zu wähnen.

Thomas Schade

unread,
Jul 6, 2009, 1:42:49 PM7/6/09
to
On 06.07.2009 17:46, Ingo Menger wrote:

>> Du legnest also, da� Jesus' Hinrichtung und die Inszenierung mit dem


>> Barrabas in der Bibel steht?
>

> Du meinst "Jesu Hinrichtung"? Nein, das l�ugne ich nicht.

Man k�nnte zwar dem Stammprinzip folgend 'leugnen' auch von 'Lauge'
ableiten, dann w�re die Schreibung 'l�ugnen' zumindest im Ansatz
nachvollziehbar, allein, 'Lauge' ist hier schlicht der falsche Stamm.


Ciao
Toscha
einen Teilfaden umleitend: followup-to: desd
--
Wimps and posers leave the hall!.
[Manowar]

Thomas Schade

unread,
Jul 6, 2009, 1:44:32 PM7/6/09
to
On 06.07.2009 14:07, basma wrote:

> Der Koran offenbart wurde, um den Propheten in arabischer Sprache in
> die deutsche Sprache Vtorgomth ist die Auslegung der

Der Koran wurde im Original in Vogonisch verfasst?


Ciao
Toscha
--
Alkohol, m��ig genossen,
schadet auch in gr��eren Mengen nicht.

Thomas Thiele

unread,
Jul 6, 2009, 1:50:27 PM7/6/09
to
On 6 Jul., 18:08, Walter Schmid <paulwaltersch...@vtxmail.ch> wrote:

> Das Neue Testament ist antisemitisch: dort sind die Juden böse.

Mal schnell eine Zitat hast du dafür sicher nicht, oder?

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 1:59:00 PM7/6/09
to
Thomas Thiele wrote:
> On 6 Jul., 18:02, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:

>> Oder meinst Du was anderes? Zweifelst Du daran, daß wir heuer das Jahr 2009
>> schreiben?
>
> Wie sollte ich daran zweifeln dass wir 2009 schreiben?
> Mein Kalender zeigt es ganz deutlich.

Dann habe ich dich irrtümlich in den flaschen Sack gesteckt, ich bitte um
Verzeihung.

> Die Frage ist, seit wann es das Christentum (in der heute bekannten
> Form) gibt.

Grundsätzlich dürfen wir davon ausgehen, daß es bis zum Jahre 70 noch keine
Christen gab, sondern die späteren Christen noch voll im Judentum
integriert waren. Jenem Jahr 70 nämlich, in dem die Römer in Israel die
Festung Massada einnahmen und in dem das erste der vier von der Kirche
kanonisierten Evangelien geschrieben wurde.

Aufwind erlebte das Christentum im 3. Jahrhundert, unter Kaiser Konstantin
(Flavius Valerius Constantinus), und endgültig durchgesetzt hat es sich im
Jahre 380, als es im Imperium zur Staatsreligion deklariert wurde.

Ein ganz besonders wichtiges Datum ist übrigens auch die »Konstantinische
Schenkung« aus dem Jahre 315 oder 317, aufgrund derer der Vatikan gegründet
wurde und die den Bischof von Rom (Silvester·I) zum Bischof der Bischöfe
(zum Papst) erhoben wurde. Allerdings ist diese Urkunde eine Fälschung! Es
ist nämich aufgefallen, daß in dieser Urkunde eine Stadt Konstantinopel
erwähnt wird, die seinerzeit aber noch Byzanz hieß.

>> Sag jetzt »Illig«, und Du hast den Idiotentest bestanden.
>
> Illig zieht falsche Schlußfolgerung aus weit mehr Wissen als du je
> haben wirst.

Was noch zu beweisen wäre.

> Insofern ist es anmassend von dir dich über Illig zu wähnen.

Du gestattest? Ich maße mir an!

Walter Schmid

unread,
Jul 6, 2009, 2:31:35 PM7/6/09
to
Thomas Thiele schrieb:

> On 6 Jul., 18:08, Walter Schmid <paulwaltersch...@vtxmail.ch> wrote:
>
>> Das Neue Testament ist antisemitisch: dort sind die Juden b�se.
>
> Mal schnell eine Zitat hast du daf�r sicher nicht, oder?

Lies mal Markus 15. Kapitel. Dass hier die Juden Gottes Sohn
t�ten, ist der biblische Anfang des Antisemitismus.

http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/15.html#15,13

<Zitat>

7. Es war aber einer, genannt Barabbas, gefangen mit den
Aufr�hrern, die im Aufruhr einen Mord begangen hatten. 8.Und das
Volk ging hinauf und bat, da� er t�te, wie er pflegte. 9.Pilatus
aber antwortete ihnen: Wollt ihr, da� ich euch den K�nig der
Juden losgebe? 10.Denn er wu�te, da� ihn die Hohenpriester aus
Neid �berantwortet hatten. {Johannes.11,48} 11,48
Lassen wir ihn also, so werden sie alle an ihn glauben; so kommen
dann die R�mer und nehmen uns Land und Leute. 11.Aber die
Hohenpriester reizten das Volk, das er ihnen viel lieber den
Barabbas losg�be. 12.Pilatus aber antwortete wiederum und sprach
zu ihnen: Was wollt ihr denn, da� ich tue dem, den ihr
beschuldigt, er sei der K�nig der Juden? 13.Sie schrieen
abermals: Kreuzige ihn! 14.Pilatus aber sprach zu ihnen: Was hat
er �bles getan? Aber sie schrieen noch viel mehr: Kreuzige ihn!
15.Pilatus aber gedachte, dem Volk genugzutun, und gab ihnen
Barabbas los, und gei�elte Jesum und �berantwortete ihn, da� er
gekreuzigt w�rde.

<Ende Zitat>

"Das Volk" = "Die Juden"

Gruss

Walter

Thomas Thiele

unread,
Jul 6, 2009, 2:37:04 PM7/6/09
to
On 6 Jul., 19:59, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:

> Jenem Jahr 70 nämlich...


Oh...Gott...Erika ist wieder im Schulreferat-Modus...

...und tschüss...

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 2:41:00 PM7/6/09
to
Thomas Thiele wrote:
> On 6 Jul., 19:59, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>
>> Jenem Jahr 70 nämlich...
>
>
> Oh...Gott...Erika ist wieder im Schulreferat-Modus...

Du gibst also auf,

> ...und tschüss...


Ja, geh mit Gott, ABER GEH!

Christopher Creutzig

unread,
Jul 6, 2009, 3:19:00 PM7/6/09
to
Harald Hengel wrote:

> Es ist so wie mit der Bibel.

> Liebe deinen N�chsten.
> Ein paar S�tze weiter wird dann erkl�rt wer alles dein "N�chster" ist,

Nack. Die Regel steht in Lev 19, 18, und da finde ich weit und breit
keine Erkl�rung. Die sehe ich erst im NT, wo der Rabbi Jesus das Gesetz
zitiert(!) und auslegt. Also eher Sekund�rliteratur.

> Angeh�rige fremder Religionen oder Religionslose geh�ren nicht dazu.

Bei Lukas sieht das im 10. Kapitel etwas anders aus. (Der barmherzige
Samariter, als Antwort auf die Frage, wer denn nun der N�chste sei.)

> Der Koran unterscheidet sich bei den Wertungen nicht wesentlich, auch

> er kennt zu bek�mpfende Feinde, wie unsere Bibel.

Die Parallelen sind in der Tat nicht gerade gering. Auch die Bibel
enth�lt Angaben, wie in bestimmten F�llen die Misset�ter zu t�ten seien.
Unter Anderem f�r das Aufstellen von G�tzenbildern. (Damit ist doch
eigentlich jemand wie die �Partei bibeltreuer Christen� vom Namen her
stark verd�chtig, verfassungsfeindlich zu sein, oder nicht?)

> Gl�cklicherweise sind wir nicht mehr so religionsh�rig wie die
> Islamisten, so dass die Machtgel�ste der Relgionsf�hrer bei uns eher
> verpuffen.

Insbesondere das �nicht *mehr*� und die klare Abgrenzung der Islamisten
von der gro�en Mehrheit der Moslems kann ich nur unterst�tzen.

--
F�r zuverl�ssige Statistiken sind bislang noch
nicht ausreichend viele Universen beobachtet worden.
[Hans Crauel zur Zuverl�ssigkeit von Klimamodellen]

hjs

unread,
Jul 6, 2009, 3:20:01 PM7/6/09
to
Thomas Schade schrieb:

> On 06.07.2009 14:07, basma wrote:
>
>> Der Koran offenbart wurde, um den Propheten in arabischer Sprache in
>> die deutsche Sprache Vtorgomth ist die Auslegung der
>
> Der Koran wurde im Original in Vogonisch verfasst?

Hat v.D�nicken also doch recht?

HJS

hjs

unread,
Jul 6, 2009, 3:22:40 PM7/6/09
to
Konni Scheller schrieb:

> Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>
>>> Mein Freund wirklich Islam ist eine Religion der Toleranz
>> Darum wird ja auch get�tet, wer vom Islam abl��t und sich einer anderen

>> Konfession zuwendet?
>>
>> Toleranz sieht anders aus!
>
> Der Islam ist nur da tolerant, wo die Moslems in der Minderheit sind.

Und es ist bezeichnend, dass es f�r ein solches Verhalten
im Arabischen sogar einen eigenen Begriff gibt.

HJS

G.O.Tuhls

unread,
Jul 6, 2009, 3:29:38 PM7/6/09
to
On 6 Jul., 15:44, Erika Ciesla wrote:

> > Also, in meiner Bibel tut das nicht stehen. Im Zweifelsfall glaub ich dann
> > eher der Bibel als anderen Quellen. Die Bibel ist zwar auch unzuverlässig,
> > aber doch immerhin Gottes Wort.
>
> Sie ist Menschenwerk! Sogar Gott daselbst könnte Menschenwerk sein.

Wieso "könnte"?
Wessen Werk sonst?

Gruß
G.O.

Christopher Creutzig

unread,
Jul 6, 2009, 3:30:53 PM7/6/09
to
Erika Ciesla wrote:

> realisiert, soweit dieser der christlichen Lehre erf�llt. Dazu pa�t auch,
> da� die Christen auch nach seinem Tot gemeinsam mit den Juden in die
> Synagoge gingen, und zwar ungef�hr bis zum Jahre 70.

Meinst Du nicht den Tempel? (Damit mussten sie um 70 notgedrungen
aufh�ren, einfach weil es dann keinen j�dischen Tempel mehr gab.)

> Die Schuld der Juden an Jesus' Tod ist der christichen Lehre erst
> _nachtr�glich_ hinzugef�gt worden! Und zwar aus opportunen Gr�nden, denn

Gemeinsam mit so merkw�rdigen Ideen wie Jesus anzubeten statt, wie er
gelehrt hat, Gott. Aber ich glaube, das ist hier alles so was von OffTopic.

> die Christen wollten sich mit Rom arrangieren. Hierzu war es unabwendbar
> notwendig, da� die R�mer (namentlich Pontius Pilatus) wei�gewaschen und
> andere an deren Stelle zum S�ndenbock abgestempelt werden, und daf�r kamen
> dann halt nur �DIE JUDEN� in Betracht, auf die die R�mer wegen des
> Aufstands im Jahre 63 ohnehin einen Ha� hatten.

Nachdem Rom das Christentum bis ins vierte Jahrhundert mal mehr, mal
weniger heftig verfolgt und viele Christen aufgrund ihres Glaubens
get�tet hat, m�sste man das, wenn es denn so gewesen sein sollte, wohl
als gescheiterten Versuch verbuchen. Zu dem Zeitpunkt waren die
Evangelien l�ngst geschrieben, die Briefe und die Apostelgeschichte sowieso.

--
F�r zuverl�ssige Statistiken sind bislang noch


nicht ausreichend viele Universen beobachtet worden.

[Hans Crauel zur Zuverl�ssigkeit von Klimamodellen]

G.O.Tuhls

unread,
Jul 6, 2009, 3:37:18 PM7/6/09
to
On 6 Jul., 16:34, Erika Ciesla wrote:

> > Bist du in der Lage, einen Verweis auf eine Bibelstelle auch
> > hinzuschreiben, oder genügt es dir, Behauptungen aufzustellen?
>
> Ich werde den Teufel tun dieses crude Werk von A bis Z wortwörtlich
> auswendig zu lernen und dann auch noch auf Kommando sogar noch die Seite
> und die Zeile ausrufen, wo das steht. Es genügt, daß es da steht.

Denn wer sich begibt in die Gedanken des Feindes, wird ihn zu schlagen
wissen. (nix Evangelisten, viel weiter östlich)

Gruß
G.O.

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 4:08:58 PM7/6/09
to
Christopher Creutzig wrote:
> Erika Ciesla wrote:

>> realisiert, soweit dieser der christlichen Lehre erfüllt. Dazu paßt auch,
>> daß die Christen auch nach seinem Tot gemeinsam mit den Juden in die
>> Synagoge gingen, und zwar ungefähr bis zum Jahre 70.


>
> Meinst Du nicht den Tempel?

Nein, Synagoge ist schon richtig.

Erstens gab es nur einen Tempel, nämlich den in Jerusalem, und zweitens
wurde der (und die ganze stadt!) im Jahr 70 zerstört. Rom nahm Rache für
den Aufstand.

>> Die Schuld der Juden an Jesus' Tod ist der christichen Lehre erst

>> _nachträglich_ hinzugefügt worden! Und zwar aus opportunen Gründen, denn
>
> Gemeinsam mit so merkwürdigen Ideen wie Jesus anzubeten statt, wie er
> gelehrt hat, Gott.

Ja, womit sie zum streng monotheistischen Judemtum inkompatibel wurden und
zunehmend in den Synagogen nicht mehr willkommen waren.

>> die Christen wollten sich mit Rom arrangieren. Hierzu war es unabwendbar

>> notwendig, daß die Römer (namentlich Pontius Pilatus) weißgewaschen und
>> andere an deren Stelle zum Sündenbock abgestempelt werden, und dafür kamen
>> dann halt nur »DIE JUDEN« in Betracht, auf die die Römer wegen des
>> Aufstands im Jahre 63 ohnehin einen Haß hatten.


>
> Nachdem Rom das Christentum bis ins vierte Jahrhundert mal mehr, mal
> weniger heftig verfolgt und viele Christen aufgrund ihres Glaubens

> getötet hat, müsste man das, wenn es denn so gewesen sein sollte, wohl
> als gescheiterten Versuch verbuchen.

Keineswegs, es hat lediglich Zeit gebraucht bis es wirkt.

Schon im dritten Jahrhundert hat der Druck auf die Christen etwas
nachgelassen und im Vierten haben sie sich endgültig durchgesetzt.

> Zu dem Zeitpunkt waren die Evangelien längst geschrieben,

Ja, von 70 bis 150. Aber ich bleibe dabei, das war die Grundlage für das
spätere Arrangement mit dem Imperium. Gerade die Geschichte von Jesus'
Kreuzigung, und hier ganz besonders die Einlage mit dem Barabbas, bei der
der Römer Pilatus perfekt weißgewaschen wird, ist darauf geradezu
maßgeschneidert. Reine Zweckliteratur, sag ich!

Joern Abatz

unread,
Jul 6, 2009, 4:15:36 PM7/6/09
to
On Mon, 06 Jul 2009 13:11:42 +0200, Wolfram Heinrich wrote:

> Stell dir vor, die Juden vor Pilatus
> hᅵtten fᅵr Jesus gestimmt und Barrabas kreuzigen lassen! Eine theologische
> Katastrophe.

Theoretisch hᅵtten wir dann nᅵmlich eine Gesellschaft, wo die Ganoven
das groᅵe Wort fᅵhrten und wo Banker, Versicherungbosse und
Gebrauchtwagenhᅵndler sowas wie Hohepriester wᅵren. Aber wenn ich es
recht bedenke: Genau das haben wir ja auch.

> Nun, Gott ist in Form von Jesus auf die Welt gekommen, um *durch* seinen
> Kreuzestod die Menschen zu erlᅵsen.

Ich glaube, das haben sich irgendwelche Theologen ausgedacht, um die Leute
einzuschᅵchtern: "Der groᅵe Junior hat sich geopfert, und zwar fᅵr dich
persᅵnlich, du kleines Licht. Nun zeig mal, daᅵ du wᅵrdig bist und
reiᅵ dich gefᅵlligst am Riemen."

Immerhin gibt es keine Jesuskarikaturen mit Bombe in der Dornenkrone, das
ist ja auch schon was. Meiner Meinung nach wᅵre das Christentum nicht so
schnell auf die dunkle Seite abgedriftet, wenn er noch fᅵnfzig Jahre
weitergepredigt hᅵtte, anstatt mit groᅵer Geste in jungen Jahren
abzutreten.

Jᅵrn

Erika Ciesla

unread,
Jul 6, 2009, 4:16:22 PM7/6/09
to

Guter Spruch. Also muß ich jetzt Theologie studieren, und den Theophilen
paroli zu bieten? Sicherlich, aber habe ich denn sonst nichts zu tun?

Ich kenne die Bibel in groben zügen, aber daß ich jedes einzelne
Textschnippselchen mit Autor, Kapitel und Vers identifizieren kann, das muß
nicht sein.

Volker Gringmuth

unread,
Jul 7, 2009, 1:05:27 AM7/7/09
to
Walter Schmid wrote:

> "Das Volk" = "Die Juden"

Nein. Es wurden ja nicht s�mtliche Juden befragt. Bestenfalls waren es die
gerade anwesenden Juden.

"Eine Frau wurde im Stadtpark verpr�gelt. Die Umstehenden sahen zu, niemand
griff ein." - W�rdest Du hier auch aus dem Umstand, da� das in Deutschland
spielte und die Umstehenden daher gr��tenteils Deutsche waren, folgern, die
Geschichte sage aus, da� die Deutschen b�se sind?


vG

--
"Man k�nnte ihn h�chstens fragen, was das f�r eine bl�de Idee war,
am Rand des Haifischbeckens Nasenbluten zu kriegen."
(David Kastrup �ber einen Anf�ngerthread in de.rec.musik.machen)
-- <http://einklich.net> -- Ein Pinguin f�r jeden: <http://debian.org/> --

Bernhard Muenzer

unread,
Jul 7, 2009, 4:01:55 AM7/7/09
to
[ Crosspost entfernt ]
Erika Ciesla schrieb:

> Ich kenne die Bibel in groben zügen, aber daß ich jedes einzelne
> Textschnippselchen mit Autor, Kapitel und Vers identifizieren kann, das muß
> nicht sein.

Das verlangt auch niemand von Dir.

Wenn Du aber in einer juristischen Newsgroup die Behauptung
aufstellst, das Christentum sei dazu berufen, sich an Angehörigen
anderer Religionen zu rächen oder sie auszurotten, dann solltest Du
Dich auch nicht wundern, wenn Du aufgefordert wirst, dies entsprechend
der Gepflogenheiten in de.soc.recht.* zu belegen.

Dirk Wolfgang Glomp

unread,
Jul 7, 2009, 4:03:39 AM7/7/09
to
Am Sun, 5 Jul 2009 19:27:29 -0700 (PDT) schrieb سيـمــــــا السامر:

> Die Wahre Islamische Moral
>
> --------------------------------------------------------------------------------
> Es gibt Menschen, die behaupten, sich ihrer Religion entsprechend zu
> verhalten, w&auml;hrend sie jedoch ihre Religion missverstehen oder
> falsch ausüben.

Auch gibt es Menschen die erkannt haben, das alle Religionen völlig versagt
haben und der völlig falsche Weg sind um die spirituelle Entwicklung zu
begünstigen.

> Aus diesem Grund bekommt man eine falsche Vorstellung
> von der Religion, wenn man diese Menschen zum Vorbild nimmt.

Religöse Vorbilder sind der falsche Ansatz und alle Religionen haben
der Menschheit mehr Leid gebracht als Glückseeligkeit.

> Der beste
> Weg, den Islam zu verstehen, ist durch seine heilige Quelle.

Der beste Weg zum Menschwerden ist es alle Relegionen in die Tonne
zu treten.

> Die heilige Quelle des Islams ist der Quran; Das Modell der Moral im
> Quran ist ganz verschieden von den Vorstellungen, die sich einige
> Menschen im Westens davon gebildet haben. Der Quran basiert auf den
> Begriffen der Tugendhaftigkeit, der Liebe, des Mitleids, der Gnade,
> der Bescheidenheit, der Opferbereitschaft, der Toleranz und des
> Friedens, und ein Muslim, der tats&auml;chlich diesen moralischen
> Geboten entsprechend lebt, ist in hohem Grade kultiviert,
> nachdenklich, tolerant, vertrauenswürdig und angenehm im Umgang.

Um tugendhaft, liebevoll, tolerant, friedfertig...und mitleidvoll zu
sein brauche ich keine religiöden Vorkotzer.

> Denen, die sich in seiner Gesellschaft befinden, erweist er Liebe und
> Respekt, und gibt ihnen Seelenfrieden und Lebensfreude.

Was soll an der Ausgrenzung von Ungläubigen denn besonders respecktvoll
sein?

> Der Islam ist eine Religion des Friedens und Wohlseins

Mein Leben ist auch ohne Religion friedvoll.

> Der Islam ist eine
> Religion, die herabgesandt wurde, um der Menschheit ein Leben in Ruhe
> und Frieden anzubieten, in dem sich die ewige Gnade und das Mitleid
> Allahs manifestieren.

Du meinst wohl heraufgesandt, denn wir Menschen stehen doch nicht
unterhalb der Göttern?

> Allah l&auml;dt alle Menschen ein, die
> moralischen Unterweisungen des Quran als Modell anzunehmen, um dadurch
> Gnade, Mitleid, Toleranz und Frieden auf der Welt zu verbreiten.

Ich lade auch alle ein sich von ihrer Relegion zu verabschieden
und den wahren menschlichen Werten von Toleranz und Frieden sich
zuzuwenden. Dafür brauchen wir keine religösen Vorkotzer, sondern
finden unsere Moral in uns selber.

> Im
> 208. Vers der Sure al-Baqara wird die folgende Weisung gegeben:
> Ihr, die den Glauben verinnerlicht habt! Tretet in die Ergebenheit
> ganzheitlich ein und folgt nicht den Fu&szlig;stapfen des Satans!
> Gewiss, er ist für euch ein offenkundiger Feind.

Hieran kann man gut erkennen das mit der Angst und der suggestiven
Manipulation Menschen dumm und kritiklos gemacht werden. Dieser
Vorgang innerhalb aller Religionen ist menschlich zu tiefst verwerflich
und hat mit menschlichen Werten nichts gemeinsam. Hier besteht die
Gefahr das Menschen für rein irdische Zwecke mißbraucht werden.
Dieser Makel aller Religionen für diesen irdischen Mißbrauch ist hier
offenkundig.

> Wie wir in diesem Vers sehen, werden die Menschen Wohlsein und Glück
> erfahren, indem sie den moralischen Unterweisungen des Quran
> entsprechend leben.

Alles nötige dafür ist schon in unserem unvergänglichen Wesen/Seele
enthalten und wir brachen dieses Wissen nur herausholen. Dafür brauchen
wir keine vergänglichen Verse.

> Allah verflucht das Unheil

Das ist keine besondere Kunst.

> Allah hat der Menschlichkeit befohlen, das &Uuml;bel zu meiden;

Jaja ich befehle der Sonne auch zu scheinen, oh Mann bin ich aber mächtig.

> Er hat
> Unmoral, Rebellion, Grausamkeit, Aggressivit&auml;t, Mord und
> Blutvergie&szlig;en verboten.

Prima, denn das habe ich auch schon verboten.

> Diejenigen, die diesem Gebot Allahs
> nicht nachkommen, folgen damit in den Fu&szlig;stapfen des Satans,

Hast du schon mal irgendwelche satanischen Fu&szlig;stapfen gesehen?

> wie
> Er im Vers oben verkündet hat, und nehmen damit eine Haltung ein, die
> Allah eindeutig für ungesetzlich erkl&auml;rt hat.

Was ist denn das für eine unterwürfige Haltung wenn man sich den
Gesetzen eines Allahs beugt?

> Von den vielen
> Versen, die sich auf dieses Thema beziehen, hier nur zwei als
> Beispiel:
> Diejenigen aber, welche ihre Verpflichtungen gegenüber Allah brechen,
> nachdem sie sie eingegangen waren,

Ach das ist ja praktisch, wir gehen diese Verpflichtung erst gar nicht ein
und können sie somit auch nicht brechen. Also nicht aus der inneren
Überzeugung wird hier agiert, sondern aus Unwissenheit über diese
moralischen Aspekte. Die vorher erwähnte Tolleranz endet hier wohl
frühzeit am blinden Gehorsam.

> und zerrei&szlig;en, was Allah zu
> verbinden gehei&szlig;en hat, und Unheil auf Erden stiften - sie
> erwartet Zurückweisung und eine üble Wohnstatt. (Sure ar-Ra'd: 25)
> Und suche mit dem, was dir Allah gegeben hat, die künftige Wohnung,
> ohne deinen Anteil an dieser Welt zu vergessen. Und tu Gutes, so wie
> Allah dir Gutes tat, und stifte kein Verderben auf Erden; siehe, Allah
> liebt nicht die, welche Unheil stiften! (Sure al-Qasas: 77)

Was soll an einer Unterwerfung/Zurückweisung/Ausgrenzung eigentlich gut
sein?

> Wie wir erkennen k&ouml;nnen, hat Allah jede Art boshafter Taten in
> der Religion des Islams einschlie&szlig;lich des Terrorismus und der
> Gewaltt&auml;tigkeit verboten und diejenigen verurteilt, die solche
> Taten ausführen.

Nee schon klar, das Böse muss böse bleiben, sonst hätten die Religonen
keine Existenzberechtigung mehr.

> Ein Muslim verleiht der Welt Sch&ouml;nheit und
> arbeitet an ihrer Verbesserung.

Die Blüten vor meinen Fenster sehen noch schöner aus.

> Der Islam verteidigt Toleranz und Redefreiheit

Das kann man auch ohne Islam.

> Der Islam ist eine Religion, welche die Freiheit des Lebens, der Ideen
> und der Gedanken f&ouml;rdert.

Meine Idee ist es auf alle Religionen zu verzichten, denn sie bringen mehr
Unheil als das sie Frieden stiften.

> Sie hat Streitigkeiten und Konflikte
> unter Menschen, die Verleumdung, Misstrauen und negativen Gedanken
> gegenüber anderen, untersagt.

Na dann dürfte es allen Islamgläubigen ja nicht besonders schwer fallen
meinen Worten zu vertrauen und sich von der Religion zu verabschieden.

> Der Islam hat nicht nur Terror und Gewaltt&auml;tigkeit, sondern
> selbst den geringfügigsten Zwang gegen andere Menschen bei der
> Unterbreitung von Ideen verboten.

Prima, ganz zwanglos dürfen nun alle Islamgläubige meine Gedanken
verbreiten.

> Kein Zwang im Glauben!

Aber der böse Satan wurde doch von den Religionen dazu erfunden um einen
Zwang auf die blind Gläubigen auszuüben.

> Klar ist nunmehr das Rechte vom Irrtum
> unterschieden.

Was soll denn einen blind gläubigen Menschen der unter den Folgen einer
suggestiver Erziehung leidet denn schon klar werden?

> Wer die falschen G&ouml;tter verwirft und an Allah
> glaubt, der hielt sich bereits am sichersten Griff, bei dem es kein
> Abrei&szlig;en gibt. Und Allah ist allh&ouml;rend, allwissend. (Sure
> al-Baqara: 256)

Huch was geht denn hier ab?

> So ermahne! Siehe, du bist nur ein Ermahner. Du hast keine Macht über
> sie. (Sure Ghadschiya: 21- 22)

Welcher Kleingeist braucht denn schon Macht über andere Menschen?

> Irgendjemanden zu zwingen, an eine Religion zu glauben, ist gegen den
> Geist und das Wesen des Islam(s).

Ja aber euren Satan solltet ihr dazu wieder aus der Hölle freilassen.

> Denn es ist notwendig, dass der
> Glaube aus freiem Willen und Gewissen angenommen wird.

Wer unter den Folgen einer religösen Suggestiverziehung leidet hat quasi
keinen freien Willen mehr.

> Selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnen Muslime einen anderen dazu
> dr&auml;ngen, die moralischen Gebote, die im Quran gelehrt werden,
> einzuhalten, aber sie wenden dabei nie Zwang an.

Euer Satan ist kein Zwang, na dann leidet ihr wohl ebenso unter
einer suggestiven Verblendung.

> Lassen Sie uns ein vollst&auml;ndig entgegengesetztes Modell der
> Gesellschaft vorstellen. Zum Beispiel, eine Welt, in der die Menschen
> durch Gesetze gezwungen werden, gem&auml;&szlig; den Bestimmungen der
> Religion zu leben.

Unsinn, das ist kein Gegenteil sondern die Praxis aller Religionen
von Freiheit zu reden, aber unterschwellig mit dem Satan zu drohen.

> Solch ein Modell der Gesellschaft ist dem Islam
> vollkommen kontr&auml;r, weil der Glaube und die Anbetung nur dann
> Wert haben, wenn sie Allah gegenüber erwiesen werden.

Auf solche Werte kann ein religionsfreier Mensche gerne verzichten.

> Wenn es ein
> System geben würde, das die Menschen zum Glauben und Anbeten zwingt,
> würden die Menschen nur aus Furcht vor dem System fromm sein.

Genau das ist es wenn Religionen von Satan reden, hier wird ein
Zwang ausgeübt.

> Es vom
> Standpunkt der Religion her annehmbar, dass die Religion in einer
> Umgebung gelebt wird, in der Freiheit und die Befolgung des eigenen
> Gewissens erlaubt werden, und dass sie nur für die Zustimmung Allahs
> gelebt wird.

Sein Leben nach dem eigenen Gewissen zu gestalten ist bestimmt gut,
aber wozu braucht man dann überhaupt eine Religion?

> Deshalb achten die
> Gl&auml;ubigen, die wissen, dass sie nach ihrem Tode Allah gegenüber
> Rechenschaft ablegen müssen, die Gebote Allahs.

Ach, das ist dann kein Zwang?

> Allah befiehlt den Gl&auml;ubigen, mitleidsvoll und barmherzig zu sein

...oh...wie zwanglos.

> .. damit sie Rettung und Gnade
> empfangen und das Paradies erlangen.

Was ist das denn für ein himmlicher Kuhhandel?

> .. zivilisiert.

Alles klar, nur die Wilden sind noch wilder.

> Ein Muslim, der im erhabenen Sinne der moralischen Lehren des Quran
> erzogen wird, n&auml;hert sich jedem mit Liebe, die der Islam
> erwartet.

Gruppenzwang mit Liebesspielen, wer will sich jetzt prostituiren?

> Er zeigt Respekt für jede Idee und legt gro&szlig;en Wert
> auf Kunst und &Auml;sthetik. Er ist unter allen Umst&auml;nden
> vers&ouml;hnlich gestimmt. Gesellschaften, die aus derartigen
> Individuen bestehen, haben eine h&ouml;here Zivilisation, ein
> h&ouml;heres Niveau sozialer Moral erreicht, in ihnen herrscht mehr
> Freude, Glück, Gerechtigkeit, Sicherheit und Segen als heute in den
> modernsten Staaten der Welt.

Ach sind das aber hübsche Worte.

> Allah hat die Toleranz und Nachsicht befohlen

...und wieder völig zwanglos, nicht wahr?

> Wenn wir die islamische Geschichte betrachten, k&ouml;nnen wir klar
> erkennen, wie Muslime dieses wichtige Gebot der moralischen
> Unterweisung des Quran in ihrem sozialen Leben beachten.

Ja nur die Anderen sind immer die Bösen.

> An jedem
> Abschnitt ihres Fortschrittes schafften Muslime ungesetzliche
> &Uuml;bung ab und schufen eine freie und tolerante Umgebung.

...schon wieder völlig zwanglos...

> In den
> Bereichen Religion, Sprache und Kultur machten sie es den Menschen
> m&ouml;glich, unter dem gleichen Dach in Freiheit und Frieden zu
> leben.

Unsinn, die Freiheit vereint in Frieden zu leben war schon vor allen
Religionen da und mit solchen Lügen, das Religionen erst den Frieden
erfunden haben sollen, werden solche Lügen "zwangloser" Religionsverbreiter
auch nicht wahrer.

> Damit bieten sie denen, die von ihnen abh&auml;ngen, die
> Vorteile des Wissens, der Fülle und einer gesellschaftlichen und
> sozialen Position.

Religionen bieten hierbei gar nichts, da alle Menschen diese soziale
Gewissen schon selber in sich gefunden haben, schon lange bevor es
überhaupt Religionen gab.

> &Uuml;ber Jahrhunderte haben Muslime sich durch ihre Toleranz und ihr
> Mitleid ausgezeichnet.

Und jahrtausende lang haben religionsfreie Menschen es den Muslimen
schon vorgelebt.

> In jeder Periode sind sie die gerechtesten und
> barmherzigsten Menschen gewesen. Alle ethnischen Gruppen innerhalb
> dieser multinationalen Gemeinschaft übten frei ihre Religion aus, und
> genossen den Vorteil ihrer eigenen Kulturen entsprechend zu leben und
> ihren Gott auf ihre eigene Weise anzubeten.

Man braucht keinen Gott anbeten und keine Religion anhimmeln um nach
solchen rein menschlichen Werten sein Leben zu gestalten.

> Tats&auml;chlich kann die besondere Toleranz der Muslime, die wie im
> Quran befohlen geübt wird, der ganzen Welt allein Frieden und Wohl
> bringen.

Ein befohlener Friede ist weder tollerant noch zwanglos.

> Zusammenfassung
>
> All dies zeigt, dass die moralische Lehre, die der Menschheit vom
> Islam geboten wird, der Welt Frieden, Glück und Gerechtigkeit bringen
> wird.

Mit solchen islamischen Lügen kann es kein Frieden geben.

> Die Religion des Islam(s) und die moralische Lehre des Quran sind ganz
> gewiss keine Verfechter des Terrorismus und der Terroristen, sondern
> ein Mittel, mit dem die Welt vom Gei&szlig;el des Terrorismus befreit
> werden kann.

Mit der Verabschiedung von allen Religionen kommen wir diesem erhofften
Frieden schon viel schneller näher. Mit den Lügen der Religionen aber
nicht.

Dirk

Claus Färber

unread,
Jul 7, 2009, 5:11:00 AM7/7/09
to
Erika Ciesla <dummy@invalid> schrieb/wrote:
> Sie ist Menschenwerk! Sogar Gott daselbst k�nnte Menschenwerk sein.

Du meinst wie in <URN:isbn:978-055213890-1>?

Claus

peter van haag

unread,
Jul 7, 2009, 5:47:19 AM7/7/09
to

"Volker Gringmuth" <vgrin...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:us13swnoz47t$.dlg@d1.einklich.net...
>
> �hm, wie meinen? Ein paar besonders verwirrte P�pste haben das vielleicht
> gesagt, und Luther war auch nicht ganz frei von solcher Denke, aber
> offizieller Bestandteil des Christentums sind und waren solche
> Rachegedanken nicht.

...die Inquisition haste vergessen..

PvH

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 7, 2009, 5:58:33 AM7/7/09
to
Am Mon, 06 Jul 2009 18:08:05 +0200 schrieb Walter Schmid:

> Thomas Thiele schrieb:

>> Der Antisemitimus kann auch europäische Ursachen haben,
>> die nicht im Christentum ihren Grund haben. Da im wesentlichen
>> galt Europa == christlich kann das zu einem Trugschluß führen.
>
> Das Neue Testament ist antisemitisch: dort sind die Juden böse.

Wie oft muß ich es wiederholen? Das Neue Testament ist eine Geschichte, die
unter Juden spielt. Alle Rollen, einschließlich der Schurken, sind dort von
Juden besetzt. Soll nicht sogar Jesus Jude gewesen sein?

Ciao
Wolfram
--
Egoist: Person minderen Geschmacks; mehr an sich interessiert als an mir.
AMBROSE BIERCE
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 7, 2009, 5:58:36 AM7/7/09
to
Am Mon, 6 Jul 2009 08:57:20 -0700 (PDT) schrieb Thomas Thiele:

> On 6 Jul., 15:39, Erika Ciesla <dummy@invalid> wrote:
>
>> Es war kein Zufall, daß der militante Antisemitismus ausgerechnet im
>> »christlichen Europa« entwickelt wurde, das hat Methode!
>
> Korrelation ist keine Kausalität.
>

> Der Antisemitimus kann auch europäische Ursachen haben,
> die nicht im Christentum ihren Grund haben.

Antisemitismus, genauer: Antijudaismus, gab es schon im Altertum. Das Blöde
am Monotheismus ist nämlich, daß man die Götter der siegreichen Völker auch
nicht ein kleines bißchen anerkennen kann. Die Römer haben etwas später
auch die Christen nicht aus religiösen Gründen verfolgt, sondern weil diese
die Anerkennung des Göttlichen Caesar als Gottheit verweigerten. Das hatte
staatspolitische Gründe, für ein antikes Hirn war der Glaube an einen Gott
nicht faßbar.

Ciao
Wolfram
--
Alkohol ist nicht die Antwort. Aber man vergißt beim Saufen die Frage.
UNBEKANNTER MEISTER

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 7, 2009, 5:58:34 AM7/7/09
to
Am Mon, 6 Jul 2009 16:16:42 +0200 schrieb Konni Scheller:

> Der Islam ist nur da tolerant, wo die Moslems in der Minderheit sind.
>

Schmarrn. Es haben viele Jahrhunderte lang Menschen aller möglichen
Glaubensrichtungen in islamischen Herrschaftsgebieten gelebt und sie haben
relativ ungestört dort gelebt. Für Juden (und auch für Christen, die ein
kleines bißchen anders dachten als die offizielle Kirchenlehre) wurde es in
Spanien erst ungemütlich, als die Mauren vertrieben waren. Auch
Griechenland war lange Zeit türkisch und die orthodoxe Religion konnte
weitermachen.

Ciao
Wolfram
--
Ich bin als Deutscher geboren, ich lebe als Deutscher und ich werde als
Deutscher sterben. - Ja, äh, haben Sie denn überhaupt keinen Ehrgeiz?

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 7, 2009, 5:58:41 AM7/7/09
to
Am Mon, 6 Jul 2009 16:16:42 +0200 schrieb Konni Scheller:

> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>> Wenn Gott auf die Welt kommt, um sich für uns
>> zu opfern,
>
> Was genau verstehst du darunter?
>
Ich referiere das hier nur.

Ciao
Wolfram
--
Es staunten selbst die Prunkverwöhnten,
Als sieben Päpste Kortzfleysch krönten.

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 7, 2009, 5:58:37 AM7/7/09
to
Am Mon, 06 Jul 2009 15:30:05 +0100 schrieb Erika Ciesla:

> Wolfram Heinrich wrote:

>> Ich muß doch dringend bitten. Wenn Gott auf die Welt kommt, um sich für uns
>> zu opfern, dann ist es alles andere als logisch, sich für diese Opferung
>> rächen zu wollen.
>
> Gut gebrüllt! Dumm nur, es hat funktioniert. Solche NS-Sprüche wie: »Die
> Juden sind an allem Schuld«, konnten nur in einem Christlichen Umfeld auf
> fruchtbaren Boden fallen, so wie es umgekehrt eben dieses christliche
> Umfeld gewesen ist, in dem solche Sprüche erdacht wurden. Täte ich einen
> Buddhisten mit so einer Aussage konfrontieren, würde er sich weise lächelnd
> von mir abwenden.
>
Es läuft umgekehrt. Es ist doch nicht so, daß irgendeiner eine Lehre zur
Kenntnis nimmt, diese sorgfältig durchdenkt und sich dann sagt: "Ah so,
wenn das so ist, dann müssen wir halt - säufts! - die Juden töten."
Jemand will etwas, weil es seinen handfesten Bedürfnissen entspricht und
*dann* denkt er sich eine Lehre aus, die ihm dies Wollen nicht nur erlaubt,
sondern sogar gebietet.

> »Gott schuf den Menschen«, steht geschrieben. Es besteht eine große
> Wahrscheinlichkeit dafür, daß es genau umgekehrt gewesen ist! Und ein jeder
> hat sich seinen Gott so geschaffen wie er ihn braucht.
>
Na ja, nun.

Ciao
Wolfram
--
Zwischen dem Starken und dem Schwachen, zwischen dem Reichen und dem Armen
ist es die Freiheit, die unterdrückt und das Gesetz, das frei macht.
LACORDAIRE

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 7, 2009, 5:58:39 AM7/7/09
to
Am Mon, 06 Jul 2009 16:37:03 +0200 schrieb Walter Schmid:

> Wolfram Heinrich schrieb:

>> Ich muß doch dringend bitten. Wenn Gott auf die Welt kommt, um sich für uns
>> zu opfern, dann ist es alles andere als logisch, sich für diese Opferung
>> rächen zu wollen.
>

> Du hast etwas falsch verstanden. Ich meinte: Wer etwas opfert,
> der rächt sich immer an einem Stellvertreter, auch wenn es nur
> eine Ziege ist,

Entschuldigung, die Geschichte mit dem Sündenbock war keine Rachestory. Ihm
wurden rituell alle eigenen Sünden, jene des ganzen Volkes, aufgeladen und
dann wurde er in die Wüste getrieben, um dort umzukommen. Man hat sich an
dem armen Tier nicht gerächt.

> Wenn Gott seinen
> Sohn töten darf, darf der Menschen (im Analogieschluss, der
> damals noch galt) auch Menschen töten.
>
Der alttestamentarische Gott gab sehr direkt sehr viele Tötungsbefehle an
die Seinen aus. Hier ist es der Dreieinige Gott selber, der *sich* opfert.

Ciao
Wolfram
--
Als Kortzfleysch in den Garten ging,
Sein Hemmete zu brenn' anfing.

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 7, 2009, 5:58:42 AM7/7/09
to
Am Mon, 6 Jul 2009 16:16:45 +0200 schrieb Volker Gringmuth:

> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>>> Der Opfergedanke ist ohne das
>>> Prinzip Rache sinnlos.


>>
>> Ich muß doch dringend bitten. Wenn Gott auf die Welt kommt, um sich für uns
>> zu opfern, dann ist es alles andere als logisch, sich für diese Opferung
>> rächen zu wollen.
>

> Er moint (IMHO), daß das Erbringen eines Opfers nur aus Furcht vor einer
> widrigenfalls erfolgenden göttlichen Rachehandlung statthaft sei.
>
> Wobei das als Vorwurf ans Christentum Dummfug ist. Der Ritus des
> Opferlamms, womit Christi Kreuzestod metaphorisch beschrieben wird, stammt
> bekanntlich aus alttestamentlicher Zeit und besteht darin, daß dem Lamm
> /symbolisch/ die Schuld des Volkes aufgebürdet wird.

War das nicht der Ziegenbock?

> Insofern ist es Unsinn zu behaupten, ohne den Kreuzestod wäre eine
> furchtbare göttliche Rache über die Welt gekommen. Der Sinn des Daseins
> Christi besteht nicht nur in seinem Sühnetod, sondern nach seiner eigenen
> Aussage darin, das "Gesetz zu erfüllen"

Schon klar. Was ich herausstreichen wollte und will ist der Umstand, daß
nach gängiger Lehre nicht irgendwer Jesus geopfert hat, sondern er sich und
das nach einem vorgefaßten Plan. Kaiphas und den seinerzeit versammelten
Juden vorzuwerfen, sie hätten dazu beigetragen, daß wir erlöst wurden, ist
logischer Unfug.

Ciao
Wolfram
--
Auch ein Schritt zurück ist oft ein Schritt zum Ziel.
KONRAD ADENAUER

Wolfram Heinrich

unread,
Jul 7, 2009, 6:03:50 AM7/7/09
to
Am Tue, 7 Jul 2009 11:47:19 +0200 schrieb peter van haag:

> "Volker Gringmuth" <vgrin...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
> news:us13swnoz47t$.dlg@d1.einklich.net...
>>

>> Ähm, wie meinen? Ein paar besonders verwirrte Päpste haben das vielleicht


>> gesagt, und Luther war auch nicht ganz frei von solcher Denke, aber
>> offizieller Bestandteil des Christentums sind und waren solche
>> Rachegedanken nicht.
>
> ...die Inquisition haste vergessen..
>

Wann hätte sich die Inquisition mit den Juden befaßt?

Ciao
Wolfram
--
Der Mesner des Doms sich lauthals beschwerte,
Als Kortzfleysch dort seinen Darm entleerte.

Jakob Creutzig

unread,
Jul 7, 2009, 6:13:41 AM7/7/09
to
Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> writes:

> Am Tue, 7 Jul 2009 11:47:19 +0200 schrieb peter van haag:
>
>> "Volker Gringmuth" <vgrin...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
>> news:us13swnoz47t$.dlg@d1.einklich.net...
>>>

>>> �hm, wie meinen? Ein paar besonders verwirrte P�pste haben das vielleicht


>>> gesagt, und Luther war auch nicht ganz frei von solcher Denke, aber
>>> offizieller Bestandteil des Christentums sind und waren solche
>>> Rachegedanken nicht.
>>
>> ...die Inquisition haste vergessen..
>>

> Wann h�tte sich die Inquisition mit den Juden befa�t?

1481-1834. Das ist allerdings die spanische Inquisition, zwar
von willfaehrigen Dominikanern betrieben und vom Papst offiziell
initiiert, aber vom spanischen Thron gesteuert.

(Uebrigens, hab ich mal erwaehnt, dass ich Mr. Wong irgendwie
mag? "inquisition juden portugal | sehr beliebt | Mister Wong",
"inquisition | sehr beliebt | Mister Wong".)

Best,
Jakob

Walter P. Zaehl

unread,
Jul 7, 2009, 6:20:04 AM7/7/09
to
Wolfram Heinrich schrieb:

> Am Tue, 7 Jul 2009 11:47:19 +0200 schrieb peter van haag:
>
>> "Volker Gringmuth" <vgrin...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
>> news:us13swnoz47t$.dlg@d1.einklich.net...
>>> Ähm, wie meinen? Ein paar besonders verwirrte Päpste haben das vielleicht
>>> gesagt, und Luther war auch nicht ganz frei von solcher Denke, aber
>>> offizieller Bestandteil des Christentums sind und waren solche
>>> Rachegedanken nicht.
>> ...die Inquisition haste vergessen..
>>
> Wann hätte sich die Inquisition mit den Juden befaßt?
>

Doch schon, eigentlich sogar ziemlich intensiv, Stichwort "Marranos" ...


/Walter

It is loading more messages.
0 new messages