Mal abgesehen, davon, daß mich als Österreicher wahrscheinlich
ein anderer konkreter Paragraph betreffen würde: Wie werden da
typischerweise die Grenzen gezogen?
Hintergrund:
http://www.dvdongle.com/DV_Dongle/Home.html
http://www.dvdongle.com/DV_Dongle/FAQ.html
ist ein Kasterl, das im wesentlichen einen DSP beinhaltet,
auf dem ein patentierter Vocoder ausgeführt wird. Der könnte
natürlich auch auf einer aktuellen CPU ausgeführt werden, aber
der Hersteller rückt das halt nicht raus. Also muß für jede
Software, die die Decodierung erledigen will, ein 200-Euro-
Gerät gekauft werden, in dem der patentierte 20-Euro-Chip
drinsteckt. Ich finde ja weniger die 20 Euro für den Chip,
sondern mehr die 180 Euro für die Rundumbeschaltung
ärgerlich, weil weitgehend sinnfrei.
Wobei *keiner* der Nutzer was kommerzielles damit machen darf,
lediglich die Leute die das verkaufen verdienen natürlich dran.
Anscheindend hat es derzeit noch niemand geschafft, das zu
reverse-engineeren. Aber wenn, wären da irgendwo Probleme
für den privaten "reverse-engineerer" bzw. den privaten nicht-
kommerziellen Nutzer?
/ralph