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Racheakt von Neonazis? Brandanschlag auf Autonomes Zentrum
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ANDREAS GUMTOW  
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 More options Sep 9 2009, 12:52 pm
Newsgroups: de.soc.politik.misc
From: ANDREAS GUMTOW <t...@test.de>
Date: Wed, 9 Sep 2009 18:52:14 +0200
Local: Wed, Sep 9 2009 12:52 pm
Subject: Racheakt von Neonazis? Brandanschlag auf Autonomes Zentrum

Racheakt von Neonazis? Brandanschlag auf Autonomes Zentrum

In der Nacht auf den 9. September ist ein Brandanschlag auf das Autonome
Zentrum KTS Freiburg verübt worden. Die Feuerwehr konnte den Brand gegen
drei Uhr löschen, verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in
mehreren Räumen und an der Außenwand des Gebäudes.

Die Autonome Antifa Freiburg meint in einer Stellungnahme, alles deute “auf
einen von Nazis verübten Brandanschlag hin. Nach der Zerschlagung des
NPD-Kreisverbandes Freiburg-Südlicher Oberrhein durch das Outing des
Kreisvorsitzenden John Marlon Bürgel und den antifaschistischen Aktivitäten
gegen den JN-Kader und Bombenbauer Thomas B. aus Weil am Rhein und seine
Helfer Christoph B., Thorsten Z., Markus W., Dorian S., Max H., Kevin H.,
Tobias K. und Julien L. fordern Nazis im Internet unverhohlen Vergeltung.”
Die Antifa weist auf Kommentare auf Neonazi-Seiten hin, beispielsweise vom
29. August 2009. Da hieß es:

    Der Südwesten aber, speziell die Region Freiburg, ist bislang noch
unser Sorgenkind. Hier werden wir – und das wollen wir ehrlich zugeben –
bisher von der Antifa fast nach belieben durch die Wildnis gehetzt. Und das
muss sich dringend ändern! Wir müssen hier weitaus entschlossener und
zielstrebiger vorgehen als dies in der Vergangenheit der Fall war.

Gegen den JN-Stützpunktleiter Thomas B. war zuvor Haftbefehl erlassen
worden, da er möglicherweise Bombenanschläge geplant hatte. Die Polizei war
erst kurz vor der Festnahme des Mannes durch eine anonyme Anzeige
aufmerksam geworden. Grüne und SPD-Fraktion warfen den Verfassungsschützern
und Ermittlern in zwei Anfragen daher “schwere Versäumnisse” vor. Der
Leiter der Kriminalpolizei in Lörrach sagte nach der Festnahme von B. es
gebe “Anhaltspunkte dafür, dass als wahrscheinliches Anschlagsziel die
Kreise der Antifa infrage kommen”.

    Aus einem JN-Bericht zur Gründung des Stützpunktes:

    Danach übergab er das Wort an den frischgebackenen Stützpunktleiter
[gemeint ist Thomas B.] und seinen Stellvertreter, die ihre Stützpunktfahne
feierlich überreicht bekamen. In ihren Reden gingen sie insbesondere auf
die regionalen Zustände ein und kündigten an, auf die unerträglichen
Zustände in diesem System aufmerksam machen zu wollen und diese organisiert
in der JN offensiv zu bekämpfen.

“Kampfpartei”

Die Jungen Nationaldemokraten sollen Scharnier zwischen neonazistischen
Subkulturen und der NPD sein. Sie versuchen, extrem rechte Jugendliche und
junge Erwachsene im Alter von 14 bis 35 Jahren für die parteipolitische
Arbeit zu gewinnen – oder zunächst einmal zu disziplinieren. Denn in vielen
rechten Cliquen ist der Alkoholkonsum hoch, viele junge Neonazis werden
gewalttätig. Probleme mit der Polizei und der Justiz sind die Folge. Die
konstant hohe Zahl der extrem rechten Überfälle – in den vergangenen Jahren
jeweils mehr als 1.000 Opfer im Jahr – zeigt die Dimension der
Gewaltbereitschaft.

Viele JN-Mitglieder lehnen Gewalt offenbar nicht generell ab, den rechten
Terror auf den Straßen aber betrachten sie als kontraproduktiv für ihre
politische Mission an. So heißt es in einem Strategiepapier der JN:

Revolutionär ist ideologischer und nicht bewaffneter Kampf. Voraussetzung
für das Beschreiten des revolutionären Weges ist ein geschärftes
politisches Bewußtsein unserer Mitstreiter. […] Die Konsequenz daraus heißt
nun logischerweise, daß man dieses System nicht reformieren kann, sondern
beseitigt und durch etwas Neues ersetzt werden muß. […] Ist das Bewußtsein
der aktiven nationalistischen Kampfgefährtinnen und Kampfgefährten
dahingehend ausgerichtet, geht es im nächsten Schritt darum, das Bewußtsein
möglichst  vieler Menschen in diese Richtung zu schärfen. In Verbindung mit
der zunehmenden Verschärfung der sozialen Frage wird die Revolution
wahrscheinlich und die Chance für eine revolutionäre Kampfpartei wird
zunehmen. Dann wird der organisierte Nationalismus vom Objekt zum Subjekt
der Politik, vom Verteidiger zum Angreifer!

Das heißt konkret: Die JN sehen noch nicht die Zeit gekommen für ihren
„Angriff“ und für ihre „Kampfpartei“. Das dies aber das Ziel ist, wird
nicht verheimlicht. Und offenbar laufen konkrete Vorbereitungen für diesen
Kampf.

Quelle:http://npd-blog.info

Freudliche Grüße

Andreas Gumtow

--

DEMOKRATIE,TOLERANZ UND UNSERE VERFASSUNG (GG) HABEN DEUTSCHLAND
SEIT JAHRZEHNTEN WOHLSTAND UND FRIEDEN BESCHERT!!

RECHTSRADIKALE  WOLLEN DAS ÄNDERN !!!!

__________________________________________________________________


 
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Kurt M.  
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 More options Sep 10 2009, 3:09 am
Newsgroups: de.soc.politik.misc
From: "Kurt M." <ku8...@gmx.de>
Date: Thu, 10 Sep 2009 09:09:05 +0200
Local: Thurs, Sep 10 2009 3:09 am
Subject: Re: Racheakt von Neonazis? Brandanschlag auf Autonomes Zentrum
ANDREAS GUMTOW schrieb:
> Racheakt von Neonazis? Brandanschlag auf Autonomes Zentrum

                                            ^^^^^^^^^
Die sind eh der letzte Dreck und zündeln ja auch gerne, wie Autos, etc.
Also macht das irgendwie nichts.

 
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