Am Sat, 13 Apr 2013 02:06:27 -0700 (PDT) schrieb Libero:
> On 11 Apr., 07:05, Fritz <fr...@eso.nomail.invalid> wrote:
>
>> �Vor dem j�ngsten Finanzcrash glaubten die meisten Wall-Street-Analysten
>> an die Effizienz des Marktes. Daran, dass Investoren vern�nftig denken
>> und jeweils in ihrem besten Eigeninteresse handeln.�
>
> Wie definierst Du denn *vernuenftig*?
Das m�sstest Du doch wissen, hast Du den Begriff doch unl�ngst erst
selber benutzt und uns auch eine entsprechende Definition geliefert:
"JEDER *vern�nftige* Mensch wird IMMER das kosteng�nstigste Angebot
annehmen".
Warum fragst Du also so doof?
> Natuerlich bildet sich jeder ein, *vernuenftig* zu handeln,
Aha! Und wie war das jetzt mit Deiner Behauptung, dass wer sich nicht -
in Deinen Augen - vern�nftigt verh�lt ein Idiot ist?
Wer hat Dich eigentlich zum Bevormunder bestellt, dass Du so GENAU
wei�t, was vern�nftig ist und entsprechend andere Menschen als Idioten
bezeichnen kannst?
> tatsaechlich spielen aber die Emotionen IMMER eine wichtige Rolle.
Aha! Das klang vor ein paar Tagen bei Dir noch GANZ anders, n�mlich so:
"JEDER *vern�nftige* Mensch wird IMMER das kosteng�nstigste Angebot
annehmen".
Hier also wieder eine Abkehr von Deiner Meinung, in typischer
Labero-Wendehals-Manier!
> Trotzdem sind die Ergebnisse eines freien Marktes -relativ gesehen-
> immer noch *vernuenftiger* als das, was irgendeine selbsternannte
> Elite dem Volk aufzwingen koennte.
Belege f�r Deine Behauptung? Die Realit�t spricht eine deutlich andere
Sprache.
> Die linken Spinner bilden sich halt ein, dass irgendwelche rote Bonzen
> die Weisheit mit Loeffeln gefressen haetten
Und libert�re Spinner wie Du bilden sich ein, dass irgendein omin�ser
Markt die Weisheit mit L�ffeln gefressen h�tte.
Das genaue *Gegenteil* von der "Effizienz der M�rkte" ist zu beobachten!
Und genau dieses v�llig ineffizente, irrationale und 'verr�ckte'
Verhalten der M�rkte ist eben durch die EMOTIONEN der Marktteilnehmer zu
erkl�ren!
Genau diese Emotionen sorgen immmer und immer wieder f�r die
verheerenden Folgen von Blasen und damit Wirtschaftskrisen.
> und *objektiv vernuenftige Entscheidungen* treffen koennten.
In einem so komplexen Gebilde wie der Volks- und Weltwirtschaft (und der
Finanzwirtschaft im speziellen) wird eine solche Entscheidung immer
schwer zu treffen sein. Aber genau aus dem Grund braucht es *wirksame*,
aber gleichzeitig *einfache* Gesetze und Regeln.
Und hier ist es seht wohl m�glich "objektiv und vern�nftige"
Entscheidungen zu treffen, weil diese eben in einer nicht-emotionalen
Situation getroffen werden k�nnen.
Die 'Marktmechanismen' sind bekannt und auch wie es dazu kommt. Das
Problem an Emotionen ist, dass man diese weder in eine mathematische
Formel packen kann, noch dass man wei�, wann die Euphorie der M�rkte in
Skepsis umschl�gt.
Hier haben wir das Problem, dass das LEBEN eben nur bedingt planbar ist
und die Risikoabsch�tzung der Gefahren praktisch unm�glich ist! Das
Leben ist quasi wie eine 'Black Box', aus dem Grund versagen alle
Wirtschaftstheorien!
> Ein fataler Irrtum....
Richtig! Aber es sind die libert�ren 'Rezepte', die bis heute an den
"homo oeconomicus" glauben, damit sie berechenbare Wirtschaftsmodelle
konstruieren k�nnen. Genau hier liegt der Irrtum von euch Libert�ren!
An dieser Stelle bist Du sehr wohl in der Lage diesen Irrtum zu erkennen
(weil er Dir just diesem Moment in den Kram passt), an anderer Stelle
m�chtest Du von diesem 'Irrtum' dann nichts mehr wissen und beginnst
wieder mit dem "homo oeconomicus" zu argumentieren, wie z.B. weiter oben
mit folgender Aussage:
"JEDER *vern�nftige* Mensch wird IMMER das kosteng�nstigste Angebot
annehmen".
> denn auch die roten Bonzen werden von ihren Emotionen getrieben....
Nur die libert�ren M�rkte werden nicht von Emotionen getrieben, deswegen
geht es uns in der libert�ren Fantasiewelt auch ALLEN so gut!
Dumm, d�mmer, (das kommunistische) Labero....