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Welche Politiker bekommen Geld von der INSM?

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Gurgel Hupf

unread,
Aug 31, 2005, 3:25:23 AM8/31/05
to
Gestern sah ich im Fernsehen einen interessanten Bericht (ich glaube in der
ARD), der ein paar Politiker nannte die von der INSM (Initiative Neue
Soziale Marktwirtschaft, Interessenvertretung der Arbeitgeberverbände) Geld
bekommen. Genannt wurden u.a. Friedrich Merz (CDU), Klaus von Dohnanyi
(SPD)und Oswald Metzger (Grüne). Ich denke es ist für alle interessant und
wichtig, zu wissen, wer diese neoliberalen Politiker finanziert. Ich bitte,
diese Liste fortzusetzen.


Erich Pfennig

unread,
Aug 31, 2005, 4:26:35 AM8/31/05
to

...und Lafontain der "Luxus-Linke" von Springer. Neben seiner Pension aus
öffentlichen Ämtern oder Einkünften als Buchautor kassiert der
61-Jährige derzeit vom Axel-Springer-Verlag monatlich mehr als 5000 Euro
- ohne verwertbare Gegenleistung. Seit seinem Rücktritt als
Finanzminister und Parteichef 1999 hatte Lafontaine regelmäßig für das
Springer- Blatt "Bild" Kolumnen über politische Themen verfasst. Als er
dann im Mai ankündigte, wieder aktiv in die Politik einzutreten, wollte
die Redaktion die Zusammenarbeit beenden. Doch Lafontaine bestand
schriftlich auf Erfüllung der "vertraglichen Verpflichtungen" bis zum
Januar 2006.

http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,364423,00.html

Wie war das noch? Es mußten Politiker zurücktreten, die bei RWE und VW
Geld ohne Gegenleistung bekamen.

Erich
--
Erich Pfennig

klaus büchi

unread,
Aug 31, 2005, 5:11:07 AM8/31/05
to

Der Beitrag lief bei Plusminus:
Getarnte Lobby
Wie Wirtschaftsverbände die öffentliche Meinung beeinflussen
SR, Dienstag, 30. August 2005
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,818br7mnffjd1le4~cm.asp

Weitere Links:
09.09.2004
Studie zur "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft"
Arbeitgeber wollen Bürgern "Staatsgläubigkeit" austreiben
Die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)" arbeitet als
professionelle Marketingkampagne im Auftrag des Arbeitgeberverbandes
Gesamtmetall. Das Ziel: ein wirtschafts- und unternehmerfreundliches
Klima in der Bevölkerung zu schaffen. Das zeigt eine aktuelle Studie,
die die Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag in Berlin vorstellte.
http://www.boeckler.de/cps/rde/xchg/SID-3D0AB75D-2A40C463/hbs/hs.xsl/320_30949.html

Studie von Rudolf Speth, von der FU Berlin
Die politischen Strategien der
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
http://www.boeckler.de/pdf/fof_insm_studie_09_2004.pdf

Gruesse
Klaus


klaus büchi

unread,
Aug 31, 2005, 5:25:00 AM8/31/05
to

Ralf Schulz

unread,
Aug 31, 2005, 5:16:19 AM8/31/05
to
Am Wed, 31 Aug 2005 10:26:35 +0200 schrieb Erich Pfennig:

> Am Wed, 31 Aug 2005 02:25:23 -0500, schrieb der User Gurgel Hupf:
>
>> Gestern sah ich im Fernsehen einen interessanten Bericht (ich glaube in der
>> ARD), der ein paar Politiker nannte die von der INSM (Initiative Neue
>> Soziale Marktwirtschaft, Interessenvertretung der Arbeitgeberverbände) Geld
>> bekommen. Genannt wurden u.a. Friedrich Merz (CDU), Klaus von Dohnanyi
>> (SPD)und Oswald Metzger (Grüne). Ich denke es ist für alle interessant und
>> wichtig, zu wissen, wer diese neoliberalen Politiker finanziert. Ich bitte,
>> diese Liste fortzusetzen.
>
> ...und Lafontain der "Luxus-Linke" von Springer. Neben seiner Pension aus
> öffentlichen Ämtern oder Einkünften als Buchautor kassiert der
> 61-Jährige derzeit vom Axel-Springer-Verlag monatlich mehr als 5000 Euro
> - ohne verwertbare Gegenleistung. Seit seinem Rücktritt als
> Finanzminister und Parteichef 1999 hatte Lafontaine regelmäßig für das
> Springer- Blatt "Bild" Kolumnen über politische Themen verfasst. Als er
> dann im Mai ankündigte, wieder aktiv in die Politik einzutreten, wollte
> die Redaktion die Zusammenarbeit beenden. Doch Lafontaine bestand
> schriftlich auf Erfüllung der "vertraglichen Verpflichtungen" bis zum
> Januar 2006.

Die BILD wollte seine Kolumnen nichtmehr drucken, erarbeitet hat er sie
dennoch. Wenn ich Dir ein Auto abkaufe, willst Du auch dafür geld haben, ob
ich hinterher damit fahre, ist was anderes.

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Gurgel Hupf

unread,
Aug 31, 2005, 10:15:03 AM8/31/05
to

"klaus büchi" <abhierloesc...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:431572d2...@news.individual.de...
> [...]

Vielen Dank!


Tim Westen

unread,
Aug 31, 2005, 10:49:41 AM8/31/05
to
Erich Pfennig schrob:

> Seit seinem Rücktritt als Finanzminister und Parteichef 1999 hatte
> Lafontaine regelmäßig für das Springer- Blatt "Bild" Kolumnen über
> politische Themen verfasst. Als er dann im Mai ankündigte, wieder
> aktiv in die Politik einzutreten, wollte die Redaktion die
> Zusammenarbeit beenden. Doch Lafontaine bestand schriftlich auf
> Erfüllung der "vertraglichen Verpflichtungen" bis zum Januar 2006.

Ja und? Warum sollte er denn nicht auf Vertragserfüllung bestehen?

Wenn die Bildzeitung der Meinung ist, keine Texte mehr von ihm zu
bringen, ist das ihr gutes Recht, begründet allerdings noch längst
keinen Anspruch auf einseitige Vertragsauflösung.

Tim.


Lars Braesicke

unread,
Aug 31, 2005, 12:59:29 PM8/31/05
to
Erich Pfennig schrieb:

> ...und Lafontain der "Luxus-Linke" von Springer. Neben seiner Pension
> aus öffentlichen Ämtern oder Einkünften als Buchautor kassiert der
> 61-Jährige derzeit vom Axel-Springer-Verlag monatlich mehr als 5000
> Euro - ohne verwertbare Gegenleistung.

Die Gegenleistung besteht in Kolumnen. Wenn die BLÖD die nicht druckt, hat
sie halt Pech. Bezahlen muß sie dafür.

> Seit seinem Rücktritt als
> Finanzminister und Parteichef 1999 hatte Lafontaine regelmäßig für das
> Springer- Blatt "Bild" Kolumnen über politische Themen verfasst. Als
> er dann im Mai ankündigte, wieder aktiv in die Politik einzutreten,
> wollte die Redaktion die Zusammenarbeit beenden.
> Doch Lafontaine bestand
> schriftlich auf Erfüllung der "vertraglichen Verpflichtungen" bis zum
> Januar 2006.

Ja, sowas, auf vertragl. Verpflichtungen bestehen, wie kann er nur! LOL

Lars

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