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Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenkasse

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Stefan Ceran

unread,
Nov 25, 2012, 3:30:16 PM11/25/12
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Hallo,

ich überlege, ob es sich für mich lohnt, von der gesetzlichen Krankenkasse
in die private zu wechseln (Voraussetzung sind gegeben).

Was aus meiner Sicht u.a. dafür spricht ist die bvorzugte Behandlung durch
den Arzt und normalerweise die besseren Leistungen der Krankenkasse.

Welche Gründe sprechen aus Eurer Sicht gegen einen Wechsel?

Ich sehe im Moment nur ein Gegenargument: Wenn man seine Kinder versichern
muss, dann wird es teuerer als bei der gesetzlichen, da man für jedes
Kind extra zahlen muss.

Außerdem dachte ich immer, dass man im hohen Alter mehr Beitrag bei der
gesetzlichen als bei der privaten Versicherung zahlen muss. Ein
Finanzberater hat mir jedoch erklärt, dass sich diese Aussage so nicht
pauschal machen läßt, da man nicht vorhersagen kann, was in den nächsten
30 Jahren passiert. Außerdem hat er mir vorgerechnet, dass sich
vermutlich beide Krankenkassenbeiträge gleich entwickeln werden (Annahme:
4% Beitragssteigerung jährlich). Ist das wirklich eine realistische
Annahme, dass man in 30 Jahren für beide Krankenkassen-Modelle gleich
viel zahlen würde, wenn man jetzt mit dem gleichen Beitrag beginnen würde?

Danke.

Viele Grüße,
Stefan

klaus

unread,
Nov 28, 2012, 4:42:34 PM11/28/12
to
Moin, beachten sollte man evtl., das wenn man spaeter in Rente geht, und
man will/muss wieder in die gesetzl. KK zurueck, auch alle Beitraege
selbst zahlen muss. In der gesetzl. KK muss man nur 7,5% zahlen. Das kann
ein Nachteil sein. Lt. irgendeinem Gesetz muss man 9/10 der zweiten
Lebensarbeitshaelfte in der gesetzl. KK gewesen sein um Anspruch auf die
Zuzahlung zu haben. Zur Beitragsermessung werden alle Einkuenfte hinzu
gezogen, und das jedes Jahr neu. Gruss. Klaus
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