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Charlotte Corday

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Markus Gronotte

unread,
Nov 19, 2009, 1:42:27 PM11/19/09
to

Schade, dass solche Menschen so selten sind.

http://www.youtube.com/watch?v=ybuM_vnwMGY

Gerhard Wiese®

unread,
Nov 19, 2009, 2:19:33 PM11/19/09
to
On 2009-11-19 19:42:27 +0100, "Markus Gronotte" <maq...@gmx.de> said:

> Schade, dass solche Menschen so selten sind.
>
> http://www.youtube.com/watch?v=ybuM_vnwMGY

Mord ist keine L�sung, auch wenn sie damit einen roten
Massenm�rder-Sozialisten mit 200.000 Toten absticht wie eine tolle
Wildsau.

"Kein Mensch hat Macht �ber den Tag des Todes." Prediger 8,8b

GW

Erika Ciesla

unread,
Nov 19, 2009, 6:15:27 PM11/19/09
to
Gerhard Wiese® schrieb:

> On 2009-11-19 19:42:27 +0100, "Markus Gronotte" <maq...@gmx.de> said:
>
>> Schade, dass solche Menschen so selten sind.
>>
>> http://www.youtube.com/watch?v=ybuM_vnwMGY
>
> Mord ist keine Lösung, auch wenn sie damit einen roten
> Massenmörder-Sozialisten mit 200.000 Toten absticht wie eine tolle Wildsau.

Du bist doch so gut in der Bibel, bist Du nicht?

Wie war das denn mit Judith und Holofernes?

Natürich steht in den Gesetzen: „lo tirzach“, also „nicht morde!“, was in
der Christlichen Literatur fälschlicherweise mit „Du sollst nicht töten“
übersetzt wird, und diese Anweisung ist unmißverständlich. Beim
Tyrannenmord aber scheint man sich da nicht ganz sicher zu sein?

Aber das ist ein schwieriges Thema, denn wer entscheidet, wer Tyrann ist
und wer nicht? Und wer stellt fest, daß eine andere Abhilfe nicht möglich ist?


Glückauf!
Erika Ciesla (QTH: JN49FL)

--
Fährst Du Fahrrad? Mußt Du gucken: http://www.erika-ciesla.de

Gerhard Wiese®

unread,
Nov 20, 2009, 4:14:48 PM11/20/09
to
On 2009-11-20 00:15:27 +0100, Erika Ciesla <dummy@invalid> said:

> Gerhard Wiese® schrieb:


>>
>> Mord ist keine Lösung, auch wenn sie damit einen roten
>> Massenmörder-Sozialisten mit 200.000 Toten absticht wie eine tolle Wildsau.
>
> Du bist doch so gut in der Bibel, bist Du nicht?
>
> Wie war das denn mit Judith und Holofernes?

Du zitierst ("Judith und Holofernes") die unbiblischen Apokryphen.
Besser Du suchst Dir einen inspirierten Bibeltext für ein Beispiel.
Davon abgesehen zeigt die Bibel ungeschminkt alle Taten der Menschen,
auch die bösen. Das heißt für den Bibelleser, die richtigen Schlüsse
aus der Bibel zu ziehen. Denn die Bibel ist ein Lehrbuch.

> Natürich steht in den Gesetzen: „lo tirzach“, also „nicht morde!“, was
> in der Christlichen Literatur fälschlicherweise mit „Du sollst nicht
> töten“ übersetzt wird, und diese Anweisung ist unmißverständlich. Beim
> Tyrannenmord aber scheint man sich da nicht ganz sicher zu sein?

Jeder Mord ist verboten. Gott setzt alle Herrscher ein und Gott beruft
alle Herrscher wieder ab. Schönes Beispiel ist David, der obwohl die
Möglichkeit bestand, König Saul nicht tötete. (siehe unten)

> Aber das ist ein schwieriges Thema, denn wer entscheidet, wer Tyrann
> ist und wer nicht? Und wer stellt fest, daß eine andere Abhilfe nicht
> möglich ist?

Mord an einem Herrscher ist eine schwere Sünde in Gottes Augen, egal ob
Kennedy oder Hitler umgebracht wird. Der Mörder durchkreuzt die Pläne
Gottes und wird eine schwere Strafe erleiden.

GW

----------------------------------

1. Samuel 24: David verschont König Sauls Leben in der Höhle von En-Gedi

1 Von dort aus zog sich David in die schwer zugänglichen Berge bei
En-Gedi zurück. 2 Saul schlug inzwischen die Philister in die Flucht
und verfolgte sie. Als er heimkehrte, wurde ihm gemeldet: »David ist
jetzt in der Bergwüste bei En-Gedi!« 3 Saul nahm 3000 der besten
Kriegsleute aus ganz Israel mit. Östlich der Steinbockfelsen machte er
sich auf die Suche nach David und seinen Männern. 4 Als er an den
Schafhürden vorbeikam, ging er in die nahe gelegene Höhle, um seine
Notdurft zu verrichten. Hinten in dieser Höhle saß David mit seinen
Männern. 5 Die flüsterten ihm zu: »Heute ist der Tag, von dem der Herr
zu dir gesagt hat: Ich gebe deinen Feind in deine Hand. Du kannst mit
ihm machen, was du willst.« David stand auf und schnitt heimlich einen
Zipfel von Sauls Gewand ab. 6 Hinterher schlug ihm aber doch das
Gewissen, weil er das gewagt hatte. 7 Er sagte zu seinen Leuten: »Der
Herr bewahre mich davor, dass ich Hand an meinen Gebieter lege, an den
gesalbten König des Herrn! Denn das ist und bleibt er.« 8 Er wies seine
Männer zurecht und verbot ihnen, sich an Saul zu vergreifen. Als Saul
die Höhle verlassen hatte, um seinen Weg fortzusetzen, 9 kam David
heraus und rief ihm nach: »Mein Herr und König!« Saul drehte sich um
und David warf sich ehrerbietig vor ihm nieder. 10 Er sagte: »Warum
lässt du dir einreden, dass ich dich ins Verderben stürzen will?
11 Heute kannst du dich mit eigenen Augen vom Gegenteil überzeugen.
Hier in der Höhle hatte der Herr dich in meine Hand gegeben; meine
Leute haben mir zugesetzt, dass ich dich umbringen soll. Aber ich habe
dich geschont, weil ich dachte: Ich werde nicht Hand an meinen Gebieter
legen; denn er ist der gesalbte König des Herrn. 12 Mein Vater, sieh
diesen Zipfel deines Gewandes hier in meiner Hand! Ich hätte dich töten
können, aber ich habe nur dieses Stück von deinem Gewand abgeschnitten.
Daran musst du doch erkennen, dass ich kein Verräter bin und dir nichts
Böses antun will. Ich habe dir nichts getan, und doch stellst du mir
nach und willst mich umbringen. 13 Der Herr soll Richter zwischen uns
sein! Er soll dich strafen für das Unrecht, das du mir antust; aber ich
selbst werde meine Hand nicht gegen dich erheben. 14 Du kennst das
Sprichwort: Nur Verbrecher begehen Verbrechen. Ich werde mich nicht an
dir vergreifen. 15 Hinter wem jagst du denn her? Der König von Israel
jagt einen toten Hund, ja einen einzigen Floh! 16 Der Herr soll Richter
sein und zwischen dir und mir entscheiden. Er soll meinen Streit gegen
dich führen und mir zu meinem Recht verhelfen.« 17 Als David ausgeredet
hatte, fragte Saul: »Ist das wirklich deine Stimme, mein Sohn David?«
Und er brach in lautes Weinen aus. 18 Dann sagte er zu David: »Du bist
im Recht gegen mich. Du bist gut zu mir gewesen, obwohl ich dir Böses
angetan habe. 19 Heute hast du es bewiesen; denn du hast mich
verschont. Der Herr hatte mich in deine Hand gegeben, aber du hast mich
nicht getötet. 20 Wo kommt so etwas vor, dass einer seinen Feind in der
Hand hat und ihn unbehelligt laufen lässt? Der Herr wird dich dafür
belohnen. 21 Ich weiß ja, du wirst König werden und in deiner Hand wird
das Königtum in Israel festen Bestand haben. 22 Darum schwöre mir beim
Herrn, dass du meine Nachkommen nicht ausrottest, damit mein Andenken
in meiner Sippe erhalten bleibt!« 23 David schwor es. Dann kehrte Saul
nach Hause zurück, aber David und seine Männer gingen wieder hinauf in
ihr Bergversteck.

Johannes Kuhn

unread,
Nov 21, 2009, 5:29:19 AM11/21/09
to
Gerhard Wieseᅵ wrote:

> Mord an einem Herrscher ist eine schwere Sᅵnde in Gottes Augen, egal ob
> Kennedy oder Hitler umgebracht wird. Der Mᅵrder durchkreuzt die Plᅵne


> Gottes und wird eine schwere Strafe erleiden.

Deine gegenwᅵrtige Usenetinkarnation ist aber ganz schᅵn faschomᅵᅵig....

Herbert Huber

unread,
Nov 21, 2009, 11:57:59 AM11/21/09
to
In article <he70r5$2gt$1...@aioe.org>,
Gerhard Wiese® <gwi...@mailinator.com> wrote:


>
> Jeder Mord ist verboten. Gott setzt alle Herrscher ein und Gott beruft
> alle Herrscher wieder ab. Schönes Beispiel ist David, der obwohl die
> Möglichkeit bestand, König Saul nicht tötete. (siehe unten)
>

Dafür war er ansonsten ein Massenmörder. Absolut schlechtes Beispiel,
dein David.

--
servus, tschau, bye
Herbert
http://www.gavagai.de

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