834 Millionen Euro geben die Deutschen im Jahr für Hundefutter aus, für
Babynahrung sind es hingegen nur etwa 556 Millionen. Die Zahlen stammen
von 2010:
> 834 Millionen Euro geben die Deutschen im Jahr für Hundefutter aus, für
> Babynahrung sind es hingegen nur etwa 556 Millionen. Die Zahlen stammen
> von 2010:
Am 09.08.2012 11:54, schrieb Ein Fitzelchen Zitron von Schale:
> 834 Millionen Euro geben die Deutschen im Jahr für Hundefutter aus, für
> Babynahrung sind es hingegen nur etwa 556 Millionen. Die Zahlen stammen
> von 2010:
> Deutsche hassen Kinder aber lieben Köter.
> Señor Kieckbusch ist die Bestätigung dafür!
Schalte doch ma dein Gehirn ein !!!!
um die auf die Sprünge zu helfen: wie lange ist ein Baby ein Baby?
und wie lange lebt ein Hund?
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> Am 09.08.2012 11:54, schrieb Ein Fitzelchen Zitron von Schale:
>> 834 Millionen Euro geben die Deutschen im Jahr für Hundefutter aus, für
>> Babynahrung sind es hingegen nur etwa 556 Millionen. Die Zahlen stammen
>> von 2010:
Der Artikel ist ein "Sommerloch-Artikel", schlecht recherchiert und
geschrieben. Hast Du "richtig gelesen", nachgerechnet und berlegt?
> 834 Millionen Euro geben die Deutschen *im Jahr* f r Hundefutter aus ...
Bei 5,4 Millionen Hunden!
Nimm eine andere Studie, die schreibt:
"9.638.000 Menschen leben in Deutschland, die (mindestens) einen Hund im
Haushalt haben. In 8,9% der Haushalte gibt es einen oder mehrere Hunde."
Rechne!
Und weiter:
"Im Vergleich mit anderen europ ischen L ndern ist die sogenannte
*Hundedichte in Deutschland relativ gering*: nur in 8,9% der Haushalte
wird ein Hund gehalten. In Frankreich sind es dagegen 38% der Haushalte"
- aus
http://www.kirasoftware.com/Hunde_Leben.php
> ... f r Babynahrung sind es hingegen nur etwa 556 Millionen.
Dorothee Hermann wrote:
> > 834 Millionen Euro geben die Deutschen *im Jahr* für Hundefutter aus ...
> Bei 5,4 Millionen Hunden!
[...]
> > ... für Babynahrung sind es hingegen nur etwa 556 Millionen.
> Vergleich: Wo steht die Zahl der Säuglinge?
Wir haben in D ca. 650.000 Geburten pro Jahr. Wenn wir davon noch die
abziehen, die mit Muttermilch und/oder selbst püriertem Essen ernährt
werden, dann bleibt da nicht viel übrig.
Aber auch diese Zahl bringt uns nichts, weil der Vergleich grundsätzlich
völlig unsinnig ist.
>> > 834 Millionen Euro geben die Deutschen *im Jahr* für Hundefutter aus
>> > ...
>> Bei 5,4 Millionen Hunden!
> [...]
>> > ... für Babynahrung sind es hingegen nur etwa 556 Millionen.
>> Vergleich: Wo steht die Zahl der Säuglinge?
> Wir haben in D ca. 650.000 Geburten pro Jahr. Wenn wir davon noch die
> abziehen, die mit Muttermilch und/oder selbst püriertem Essen ernährt
> werden, dann bleibt da nicht viel übrig.
> Aber auch diese Zahl bringt uns nichts, weil der Vergleich grundsätzlich
> völlig unsinnig ist.
Aber im Wirtschaftslehrbuch steht, daß man alles immer über Geldwerte vergleichen muß, weil nur so die Welt effizienter wird.
Nach Berücksichtigung einer in den Vorpostings erwähnten möglichen Hunde-
Dunkelziffer stellen sich nach diesen Zahlen die jährlichen Ernährungskosten pro Hund größenordnungsmäßig auf 100EUR und die für ein Baby auf 1000EUR. Daran wird unübersehbar deutlich, daß es wirtschaftlicher ist, einen Hund zu halten als ein Baby zu bekommen. Was die Leute ja anscheinend auch tun
Um den Fortschritt weiter zu fördern, sollte man daraus vielleicht eine Übungsaufgabe für BWL-Lehrbücher machen oder eine Prüfungsfrage für den Abschluß als Master of Interdisciplinary Economics?
> Otto Schramek wrote:
>> Aber auch diese Zahl bringt uns nichts, weil der Vergleich grundsätzlich
>> völlig unsinnig ist.
> Aber im Wirtschaftslehrbuch steht, daß man alles immer über Geldwerte
> vergleichen muß, weil nur so die Welt effizienter wird.
> Nach Berücksichtigung einer in den Vorpostings erwähnten möglichen Hunde-
> Dunkelziffer stellen sich nach diesen Zahlen die jährlichen Ernährungskosten
> pro Hund größenordnungsmäßig auf 100EUR und die für ein Baby auf 1000EUR.
> Daran wird unübersehbar deutlich, daß es wirtschaftlicher ist, einen Hund zu
> halten als ein Baby zu bekommen. Was die Leute ja anscheinend auch tun
Man könnte daraus allerdings auch ableiten, dass Eltern Babys 10 mal so gern haben wie Hunde, da sie ihnen entweder deutlich teureres Essen oder dann 10 mal so viel spendieren ;-)
> Am 10.08.2012 13:44, schrieb K. Huller:
>> Otto Schramek wrote:
> Man könnte daraus allerdings auch ableiten, dass Eltern Babys 10 mal so
> gern haben wie Hunde, da sie ihnen entweder deutlich teureres Essen oder
> dann 10 mal so viel spendieren ;-)
> Gruss Martin
Veranlagung wird in den frühen Jahren gesetzt ...
Deshalb wohl letzteres.
;-)
Siggi
-- Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit
> Wir geben mehr Geld für Toastbrot als für Sportsocken aus.
und was möchte uns das sagen? hm? ^^
am rande, und nur für die mitleser, die ihre unterhose nicht über den kopf ziehen (wie beim op zu vermuten steht): 800 mio für hundefutter is'n klacks gegen über 2 mrd, die lt. wiki für branntweinsteuer oder die etwas über 1 mrd, die an kaffeesteuer entrichtet werden...
Nils Höppner wrote:
> Am 10.08.2012 16:42, schrieb Otto Schramek:
>> Wir geben mehr Geld für Toastbrot als für Sportsocken aus.
> und was möchte uns das sagen? hm? ^^
> am rande, und nur für die mitleser, die ihre unterhose nicht über den
> kopf ziehen (wie beim op zu vermuten steht): 800 mio für hundefutter
> is'n klacks gegen über 2 mrd, die lt. wiki für branntweinsteuer oder
> die etwas über 1 mrd, die an kaffeesteuer entrichtet werden...
> da fütter' ich lieber meinen hund...
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Luxus-Medizin für Tiere
*Hunde, wollt ihr ewig leben*?
/Von Ann-Kristin Mennen/
Akupunktur gegen Inkontinenz, Aqua-Jogging gegen Rückenprobleme - viele
Haustiere in Deutschland werden medizinisch inzwischen besser betreut
als menschliche Kassenpatienten. Das Geschäft mit der tierischen
Luxus-Medizin boomt. Die letzte Grenze: Organtransplantationen für
Hunde.
> Akupunktur gegen Inkontinenz, Aqua-Jogging gegen Rückenprobleme - viele
> Haustiere in Deutschland werden medizinisch inzwischen besser betreut
> als menschliche Kassenpatienten.
dieser vergleich hinkt auf mehreren beinen. denn: auch ein privatversicherter mensch wird besser versorgt, als ein kassenpatient. wer geld hat, bekommt nun mal mehr und bessere leistungen.
>> Akupunktur gegen Inkontinenz, Aqua-Jogging gegen Rückenprobleme -
>> viele Haustiere in Deutschland werden medizinisch inzwischen besser
>> betreut als menschliche Kassenpatienten.
> dieser vergleich hinkt auf mehreren beinen. denn: auch ein
> privatversicherter mensch wird besser versorgt, als ein kassenpatient.
> wer geld hat, bekommt nun mal mehr und bessere leistungen.
Wahrscheinlich gibt es sogar schon (private) Krankenversicherungen für
Hunde.
So ein Hund ist möglicherweise eine Art Kinderersatz; da läßt man sich
dann natürlich nicht lumpen, wenn es dem Bello mal schlecht gehen sollte.
>>> Akupunktur gegen Inkontinenz, Aqua-Jogging gegen Rückenprobleme -
>>> viele Haustiere in Deutschland werden medizinisch inzwischen besser
>>> betreut als menschliche Kassenpatienten.
>> dieser vergleich hinkt auf mehreren beinen. denn: auch ein
>> privatversicherter mensch wird besser versorgt, als ein kassenpatient.
>> wer geld hat, bekommt nun mal mehr und bessere leistungen.
> Wahrscheinlich gibt es sogar schon (private) Krankenversicherungen für
> Hunde.
äh...ja. da es keine gesetzliche gibt, sind alle anderen natürlich "privat"...
> So ein Hund ist möglicherweise eine Art Kinderersatz; da läßt man sich
> dann natürlich nicht lumpen, wenn es dem Bello mal schlecht gehen sollte.
zu eins: zumindestens bei mir und den hundehaltern die ich kenne, definitiv nein.
zu zwei: richtig. wenn ich vor der wahl stehe, mir das neue i-irgendwas für unsummen zu kaufen, oder meinen hund behandeln zu lassen, gewinnt die fellnase um längen...und solange sich massen an menschen mit alkohol, spielautomaten, drogen, autos, luxus-klamotten, mehreren urlauben im jahr etc vergnügen, hält sich mein schlechtes gewissen in eher überschaubaren grenzen...