Carla Schneider <
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Expires: 2 Feb 2012 18:11:01 GMT
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Sent: Tuesday, January 31, 2012 7:11 PM
Subject: Computerpanne war Ursache für «Phobos-Grunt»-Absturz
> DPA 2012-01-31 15:22:41
>
> Ein Computerfehler und nicht die Strahlung eines US-Radars ist nach
> Moskauer Angaben die Ursache für den Absturz der Marsmond-Sonde
> «Phobos-Grunt». Nach dem Raketenstart am 9. November ist der
> Bordrechner laut Untersuchungsbericht so stark von der kosmischen
> Strahlung irritiert worden, dass die russische Sonde die
> Erdumlaufbahn nicht verlassen konnte. Das sagte der Chef der
> Raumfahrtbehörde Roskosmos, Wladimir Popowkin, am Dienstag nach
> Angaben der Agentur Interfax. Die Zeitung «Kommersant» hatte zuvor
> von einem reinen Programmierfehler berichtet. Laut Popowkin wurden
> mehrere Programmierer von Roskosmos bestraft.
>
> Er bestätigte zudem, dass ein für den 30. März geplanter bemannter
> Flug zur Internationalen Raumstation ISS wegen einer undichten Sojus-
> Landekapsel um etwa einen Monat verschoben werden müsse.
>
> Der Verlust der 120 Millionen Euro teuren «Phobos-Grunt» sei
> möglicherweise auf gefälschte Hardware im Bordrechner
> zurückzuführen, die Russland in Asien eingekauft habe. Das sagte der
> Leiter der staatlichen Untersuchungskommission, Juri Koptew. Eine
> Prüfung habe ergeben, dass ein Großteil der Elektronik der etwa 13,5
> Tonnen schweren Sonde wohl nicht zur Verwendung im All geeignet war.
> Der Computer sei unzureichend gegen Strahlung geschützt gewesen.
>
> Die Ursache der Panne ist nach Informationen der Zeitung «Moskowski
> Komsomolez» mitentscheidend für die Auszahlung der
> Versicherungssumme. Roskosmos werde der Verlust nur dann ersetzt,
> wenn die Behörde auch «äußere Einflüsse» nachweisen könne, sagte ein
> namentlich nicht genannter Insider dem Blatt. «Phobos-Grunt» war am
> 15. Januar unkontrolliert in den Pazifik gestürzt. Kurz danach hatte
> Popowkin gesagt, die Strahlung eines US-Radars könnte die Ursache
> gewesen sein. Ein Experiment hatte dies aber nicht bestätigt.
>
> Falls die Raumfahrtnation Russland international erfolgreich sein
> wolle, müsse Roskosmos bis 2030 jährlich fünf Milliarden Euro aus
> dem Staatsbudget erhalten, sagte Popowkin. Er bekräftigte, dass
> Russland die gescheiterte Mission zum Marsmond Phobos wiederholen
> wolle. Priorität habe aber ein gemeinsames Vorhaben mit der
> Europäischen Raumfahrtbehörde Esa. Bei dem rund 650 Millionen Euro
> teuren Projekt «ExoMars» soll eine russische Rakete ein
> Forschungsfahrzeug vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana
> zum Mars bringen.
>
> <block style="EXTERNAL-LINKS"><a href="
http://dpaq.de/opxnw"
> target="_blank">Raumfahrtbehörde Roskosmos</a>
> </block>
Demm is nix mär hinzuzufügen. Ein solches Verbrechen wäre auch föllich
untypisch für die Verdächtigten gewesen, obwohl die Intelligenz
mittlerweile etwas nachgelassen hat.
--
ЯR