"René Schuster" <
rene+...@schuster.priv.at> schrieb
> Hmm, ein Ballon ist überhaupt nicht beweglich sondern an den Wind gebunden.
Aber recht fix über durchaus weite Strecken bewegt
er sich doch. Nur steuern wäre schwierig.
Aber ein solarbetriebener Blimp wäre natürlich viel toller.
> Dafür brauchst Du entweder Windstille oder (sehr) starke Motoren.
Ja, um eine Weile dort zu bleiben.
Ansonsten hast du halt 'nur' dichte Vorbeiflüge. Immerhin!
> Du könntest bestenfalls die Wolkenoberseite fotografisch erfassen falls
> die Sicht gut ist, was bei der Venusatmosphäre vermutlich nicht der Fall
> ist.
So in ca. 40 km Höhe könnte man da vielleicht herumgondeln.
Da haben wie so 0° bis 100° Celsius.
(im Schwefelsäure-Dunst. Ob das gut ist? Na egal, erstmal.)
Wikipedia meint die meisten WOlken wären ca. in
50 km Höhe. Ggf. könnte man aus 35 bis 40 km Höhe
doch sehr schön auf die Oberfläche schauen?
> ...Wenn es um Kartografierung geht ist IMO mit
> Satelliten und Radar mehr rauszuholen als optisch mit einem Ballon.
Ich denke, wenn man direkt die Frequenzspektren analysieren
kann, die von der Oberfläche abgestrahlt werden, dann lässt
sich ggf. schon einiges mehr über die Oberfläche und
das was dort herumliegt erfahren. Ggf. könnten mit
Teleobtik Interessantes auch sehr detailliert aufgenommen
werden. Selbst ein Ballon käme vermutlich so fix voran,
dass permanent Interessantes detailliert aufgenommen
werden könnte. (So fix sich das dann eben auch
zur Erde oder einem Orbiter übertragen lässt)
Solche Aufnahmen hätten auch nicht nur die Qualität
"So wie schon vorher oft geknipst, nur eben etwas besser"
sondern es wären Bilder, wie es sie bislang
überhaupt nicht gibt. Mit doch einem ggf.
deutlichen Erkenntnisgewinn.
(vermute ich mal so mit meinem Laienkopf)
Benno