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Experimente in Zusammenhang mit der ART

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Thomas Lichtenegger

unread,
Mar 22, 2005, 4:33:36 PM3/22/05
to
Hallo Leute!

Was sind die bekanntesten bzw. beeindruckendsten Experimente, die die ART
bestätigen?

Vielen Dank, Tom


Ralf Callenberg

unread,
Mar 22, 2005, 6:31:43 PM3/22/05
to
Thomas Lichtenegger wrote:

> Was sind die bekanntesten bzw. beeindruckendsten Experimente, die die
> ART bestätigen?
>

Die zwei ältesten und bekanntesten Experimente/Beobachtungen sind die
Perihel-Drehung des Merkurs und die Ablenkung von Sternenlicht, wenn es
nahe an der Sonne vorbeigeht. Letzteres wurde zuerst 1919 von Eddington
mithilfe von Sternbeobachtungen bei einer totalen Sonnenfinsternis
nachgewiesen. Die Messungen waren recht ungenau, aber sie hatten damals
für ziemliches Aufsehen in der Öffentlichkeit gesorgt. Später wurde
dieser Effekt mit Röntgenteleskopen durchgeführt, so dass man nicht
mehr auf Sonnenfinsternisse angewiesen war. Die Abweichung bei diesen
modernen Experimenten von den Vorhersagen der ART beträgt ca. 0,1%.

Ein etwas weniger bekanntes, aber umso schöneres Experiment beruht auf
den Berechnungen von Shapiro aus den 60ern. Hier geht es wieder darum,
dass Licht sich auf gekrümmten Pfaden bewegt. Diesmal beobachtet man
eine damit verbundene Verlängerung der Laufzeit zwischen zwei Punkten,
wenn dazwischen ein massiver Körper ist. Man geht aus von den bekannten
Bahnen eines anderen Planeten und wenn die Sichtlinie zur Erde dicht an
der Sonne vorbeigeht, stellt man fest, dass Lichtsignale etwas länger
brauchen, als ohne Raumkrümmung zu erwarten wäre. Man hatte mit der
Viking-Mission einen Reflektor für Radiosignale auf dem Mars platziert,
um diese Messung durchzuführen. Die Abweichung von der ART sind
ungefähr 0.1%.

Ein weiterer bekannter Effekt, den man gemessen hat, der aber nicht die
eigentliche ART sondern nur das zugrundeliegende Äquivalenzprinzip
testet, ist die Gravitations-Rotverschiebung. 1976 wurde dazu eine
Rakete mit einer Atomuhr hochgeschossen. Die sich daraus ergebenen
Daten stimmten bis auf weniger als 0.1 Promille mit den Vorhersagen
aufgrund des Äquivalenzprinzips überein.

Dies (und noch einiges anderes) ist sehr schön nachzulesen in dem Buch
"Was Einstein right?" von Clifford M. Will. Es gibt auch eine deutsche
Übersetzung hiervon.

Gruß,
Ralf

Oleg Stolz

unread,
Mar 23, 2005, 4:03:05 AM3/23/05
to
Es gibt ein unglaublich beeindruckendes Phänomen der ART:

Wenn Du langsam spazieren gehst, ist Dein persönliches
Gravitationszentrum etwa 16m von Dir entfernt, das ist sozusagen Dein
Gravitationsastralleib.
Das gilt aber nur ungefähr am Nordpol oder am Südpol. Am Äquator kann
das schon fast 600 m ausmachen.

Natürlich ist das auch noch davon abhängig, wie schnell Du Dich auf
der Erde bewegst und in welche Richtung. Bei "normalen"
Geschwindigkeiten, etwa Autofahren am Äquator, ist Dein
Gravitationsastralleib immer westlich von Dir, egal ob Du nach Osten
oder Westen fährst. Nur die Entfernung, ob es 570m oder 630 m
westwärts sind, hängt von Deiner Geschwindigkeit ab.

Wenn Du nord- oder südwärts rennst, gibt es noch eine weitere
Verschiebung in die jeweilige Richtung um etwa 3m je 10km/h. Das ist
zwar alles schon sehr erstaunlich. Das eigentliche Wunder sieht aber
noch ganz anders aus:

Zwei Körper ziehen sich ja gravitativ an. Auch wenn Du mit Deiner
Freundin spazieren gehst. Eure beiden Astralleiber sind also irgendwo
vielleicht gerade 100 m von Euch entfernt, z.B. links hinter Euch, und
trotzdem zieht Ihr Euch einander an, mit etwa 3e-7N.

Ihr werdet mit dieser Kraft zueinander gezogen, aufeinander zu! Das
ganze Bild ändert sich aber noch während 24 h. Manchmal schwebt Dein
Astralleib die 100 m über Dir oder 100m unter der Grasnabe. Von diesen
Gravitationswirkungszentrumastralleibern hast Du aber mehrere. Ein
anderer, den man schon fast nicht mehr sehen kann, ist rund 14000 km
von Dir weg. Dennoch gravitativ voll wirksam !

Diese phantastischen Eigenschaften sind nötig, weil die Gravitation
sich nach Einstein nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten darf. Weil
aber das Gravitationssignal von Dir, also Deine Position im Raum, beim
Mond erst rund 1.3 Sekunden später ankommt und zur Sonne sogar 480
Sekunden später, muß Deine Position vorausgeplant werden, damit es
stimmt. Und das macht Dein Astralleib, den Du von der ART erklärt
bekommen hast.

Hier kannst Du Dir das an einem einfachen Beispiel durchlesen:
http://arxiv.org/ftp/physics/papers/9910/9910050.pdf

Mit dem alten Newton war da nichts zu machen. Der hat nämlich
tatsächlich geglaubt, daß sich die Gravitation unendlich schnell
ausbreiten muß. In diesem Fall hätte aber der Mond und die Sonne dich
immer gerade da erwischt, wo Du eben im Moment stehst. Der Astralleib
wäre also langweilig genau da, wo Du gerade stehst.
Weil aber heute jedes Kind im Kindergarten weiß, daß Einstein recht
hat, kann sich auch die Gravitation nur mit Lichtgeschwindigkeit
ausbreiten. Jeder weiß ja auch, daß deshalb schnell bewegte Uhren
langsamer gehen, oder auch schneller, wenn sie in einem schwächeren
Gravitationsfeld sind.
Mit Newton würden alle Uhren gleiche Zeit anzeigen, wenn sie gut sind.
Wenn die Gravitation als Information oder Wirkung sich eben unendlich
viel schneller als das Licht ausbreitet, gäbe es universelle
Gleichzeitigkeit.

Seitdem wir alle aber wissen, daß Einstein recht haben muß, wissen wir
auch über unsere unendlich vielen Gravitationsastralkörper Bescheid.
Für jedes Staubkorn im Weltall ein extra Gravitationsleib, der sich
genau nach nur diesem Staubkorn richtet, mit voller Masse und
ausschließlich dieses Staubkorn wirkend.

Die Astralkörper kann man natürlich nicht sehen und auch nicht messen.
Aber ihre Wirkung können wir sehr genau messen: Wäre es nicht so,
müsste der Mond sich von der Erde je Umlauf um etwa 400 Meter
entfernen. Wenn man den Einfluß der Gezeiten abrechnet von den
tatsächlich gemessenen rund 3mm je Monat, bleiben noch etwa 0.01mm je
Monat übrig. So exakt gleichen die vielen Astralleiber das aus. Von
400m auf 0.01mm.
Beinahe hätte ich es vergessen zu erwähnen, was mit der falschen
Newtontheorie beim Mond herauskommen würde: 0.01mm/Umlauf Differenz
zur Messung, wenn die Messung exakt war. Das kann man mit der ART zwar
niemals überprüfen, weil es auf den langsamen Terafloprechnern zu
lange dauert, aber die ART weiß, daß das falsch ist. Es muß nämlich
noch der Einfluß der Gravitationswellenabstrahlung berücksichtigt
werden. Das macht dann nocheinmal 0.0000000000001mm in einer Million
Jahren aus. Weil sich die Gravitation bekanntermaßen nur mit c
ausbreitet. Newton kann keine Gravitationswellen abstrahlen. Das geht
nicht bei unendlich hoher Gravitationsgeschwindigkeit.

Dies ist nach meiner Meinung der eindruckvollste Beweis, vor allem
eben für jedermann sichtbar, daß die ART wirklich funktioniert. Wären
die Astralleiber nämlich nicht da, müsste man Engel annehmen, welche
die Himmelskörper auf der Bahn halten. Das kann aber ja wohl nicht
sein.

Kronberger Reinhard

unread,
Mar 23, 2005, 4:24:47 AM3/23/05
to
Oleg Stolz schreibt

>oder auch schneller, wenn sie in einem schwächeren
>Gravitationsfeld sind.

Das ist so nicht richtig !
Der Uhrengang am Berggipfel erscheint dem im Tal
nicht deshalb schneller (blauverschoben) weil am Berg die Anziehung geringer
ist!
Das sollten sie sich nochmals genauer ansehen.

K.R.


Juergen Clade

unread,
Mar 23, 2005, 10:22:49 AM3/23/05
to
Hallo Thomas,

> Was sind die bekanntesten bzw. beeindruckendsten Experimente, die die ART
> bestätigen?

Eine schöne Übersicht ist hier:

http://www.arXiv.org/abs/gr-qc/0103036

MfG,
Jürgen

Oleg Stolz

unread,
Mar 23, 2005, 12:37:52 PM3/23/05
to
Oh Herr Kronberger, ich glaube, da haben Sie mich mißverstanden. Ich
sprach nicht von einem hohen Berg und Blauverschiebung, sondern davon,
daß Uhren in einem schwächeren Gravitationsfeld schneller gehen. Ich
denke, das sagt doch die ART voraus und die GPS-Uhren müssen deshalb
um einen kleinen Betrag langsamer gemacht werden, damit sie "oben"
dann richtig gehen.

Ich befürchtete eigentlich mehr, daß ich die unendlich vielen
Astralgravitationswirkungskörper, welche jede Handbewegung von uns
immer genau mitmachen müssen um jedes einzelne Atom im restlichen
Universum exclusiv zu bewirken, nicht ganz richtig wiedergegeben
hatte.

Viele dieser Gravitationsastraldoppelgänger von uns müssen schließlich
auch Lichtjahre entfernt von uns sein, wenn die entferntesten Galaxien
von uns schwerkraftmäßig richtig bewirkt werden müssen.

Für jeden Himmelskörper gibt es deshalb ein richtiges
Astralleibcluster. Für den Mond ist das ungefähr 1cm dicker als wir
selbst und mein Astralleibgravitationscluster für die Sonne ist schon
5m dick. Klar, sind ja auch rund 1e57 Kopien von mir.
Dennoch ist die Zahl meiner Kopien nach dem heutigen
Wissenschaftsstand begrenzt. Etwa 1e80 insgesamt. Und die Zahl aller
Kopien überhaupt auch. 1e160.

Kein Wunder, daß man dann das normale Zweikörperproblem mit der
richtigen ART noch nicht rechnen kann bzw. dies auf fertige
Schwarzlochsingularitäten begrenzen muß. Wenn aber die Quantencomputer
kommen, dann geht´s zur Sache. 1e80 Teraflop in Nixkommanull. Na ja,
bis auf die Fehlermeldungen: Einsteinlimit on Memory reached. Close
your Job. Try it new. Und als Klartext erscheint auf Deutsch: Maximale
Problemgröße auf zwei Kirschkerne limitiert, welche sich gleichförmig,
unbeschleunigt in unendlicher Enfernung zu verschiedenen Zeiten
umkreisen.

Homo Lykos

unread,
Mar 23, 2005, 7:37:47 PM3/23/05
to

"Thomas Lichtenegger" <thomas.li...@aon.at> schrieb im Newsbeitrag
news:42408edb$0$20692$91ce...@newsreader02.highway.telekom.at...

> Hallo Leute!
>
> Was sind die bekanntesten bzw. beeindruckendsten Experimente, die die ART
> bestätigen?
>

Sie sollten auch fragen, welche Beobachtungen dagegen sprechen, und das
werden Sie in keinen Standardarbeiten finden:

Die Galaxien- (und Haufen-)Dynamik spricht dafür, dass die Art auf
galaktisch/kosmischen Skalen falsch ist und der finale Kollaps schwarzer
Löcher sollte immerhin zur Vorsicht mahnen.

Weiter wird meines Wissens auch nirgends explizit darauf hingewiesen, dass
es keine Prüfungen für die vollständigen Einstein/Hilbert-Gleichungen gibt
und dass solche Tests auch nicht in Aussicht stehen. Deswegen könnte es
durchaus so sein, dass manche (beobachtungsmässig überprüfte) ART-Näherungen
besser sind als die ART selbst, was die Physik - mindestens formal - unter
Umständen gewaltig vereinfachen könnte.

Homo Lykos

--
Ceterum censeo: Zur Ehre Galileis,
zur Freude der Grossen der Physik von Planck, Einstein bis Heisenberg
ermögliche man auch wieder deutschsprachige Physikveröffentlichungen.


Markus Becker

unread,
Mar 23, 2005, 7:56:48 PM3/23/05
to
Hi,

Oleg Stolz wrote:
> Es gibt ein unglaublich beeindruckendes Phänomen der ART:

Sie veranlasst immer wieder Leute, nicht offensichtlich nicht die
geringste Ahnung von ihr haben, sie als Schwachsinn und ihre
'Verfechter' als Deppen zu bezeichnen.

> Wenn Du nord- oder südwärts rennst, gibt es noch eine weitere
> Verschiebung in die jeweilige Richtung um etwa 3m je 10km/h. Das ist

Ohne jetzt überhaupt darüber nachzudenken, halte ich diesen Wert
für arg überhöht. Da im "Zweifelsfalle für den Angeklagten" gilt,
unterstelle ich Dir mal, daß Du einfach keine Ahnung hast, was
Du da schreibst.

> Mit Newton würden alle Uhren gleiche Zeit anzeigen, wenn sie gut sind.
> Wenn die Gravitation als Information oder Wirkung sich eben unendlich
> viel schneller als das Licht ausbreitet, gäbe es universelle
> Gleichzeitigkeit.

Tja, wenn Kuhscheisse Butter wäre, würden manche Leute sie mit
der Schubkarre auf den Tisch kippen.
So ist es aber nun mal nicht.

> ausbreitet. Newton kann keine Gravitationswellen abstrahlen. Das geht

Einstein auch nicht. Selbst zu der Zeit, als er noch lebte, konnte
er das nicht.

Markus

Roland Damm

unread,
Mar 24, 2005, 7:58:31 AM3/24/05
to
Moin,

Markus Becker hat geschrieben:

>> ausbreitet. Newton kann keine Gravitationswellen abstrahlen. Das
>> geht
>
> Einstein auch nicht. Selbst zu der Zeit, als er noch lebte, konnte
> er das nicht.

So wie die beiden im Grab rotieren würden, wenn sie so einiges hier
läsen, würden sie schon...

SCNR, CU Rollo

Ingo Heinscher

unread,
Mar 24, 2005, 12:58:39 PM3/24/05
to
Helmut Wabnig <> wrote:

> On 23 Mar 2005 09:37:52 -0800, oekol...@gmx.de (Oleg Stolz) wrote:
>
>
> Warum lüftet der Ökolüfter seine Flatulenzen hier und nicht woanders?
> Was veranlaßt die Deppen bei Vollmond durchzudrehen?
> Warum ist er so dumm, der Oleg.
> Was haben seine Eltern falsch gemacht?

Was genau sollen die Beschimpfungen denn bitte erreichen?

--
"'Schicksal' bezeichnete einmal den Zwang, sich dem Lauf der Dinge
unterwerfen zu müssen. Heute bedeutet es Anpassung an die Natur-
gesetze der Globalisierung. Die Götter des Kapitals müssen gnädig
gestimmt und ihre Gunst durch Opfer erkauft werden." (Thomas Assheuer)

R.X.

unread,
Mar 24, 2005, 5:52:25 PM3/24/05
to

Neben dem ganzen Astral-Schmarrn nun mal eine relevante Antwort:
da gibt es insbesondere ein Experiment, bei dem man die Rotverschiebung
von gamma-Quanten im Erdgravitationsfeld gemessen hat (das sog
"Pound-Rebka-Snider" Experiment). Dh man hat die Frequenzverschiebung
von Gammaquanten gemessen, welche senkrecht zur Erdoberflaeche
fliegen. Details zB
http://www.absoluteastronomy.com/encyclopedia/g/gr/gravitational_redshift.htm
Da steht dass man die theoret Vorhersage zu 0.02% Genauigkeit
bestaetigt hat.

Markus Becker

unread,
Mar 24, 2005, 6:59:49 PM3/24/05
to
Hi,

Ingo Heinscher wrote:

> Was genau sollen die Beschimpfungen denn bitte erreichen?

Wenn einer irgendwo hin scheisst, sinkt die Hemmschwelle
der anderen, es ihm gleichzutun.

Markus

Oleg Stolz

unread,
Mar 24, 2005, 10:24:59 PM3/24/05
to
Helmut Wabning und Markus Becker und anderen gingen anscheinend die
Argumente aus.


R.X. (redlu...@wanadoo.fr) schrieb:
-----------------


Neben dem ganzen Astral-Schmarrn nun mal eine relevante Antwort:
da gibt es insbesondere ein Experiment, bei dem man die
Rotverschiebung
von gamma-Quanten im Erdgravitationsfeld gemessen hat (das sog
"Pound-Rebka-Snider" Experiment). Dh man hat die Frequenzverschiebung
von Gammaquanten gemessen, welche senkrecht zur Erdoberflaeche
fliegen. Details zB
http://www.absoluteastronomy.com/encyclopedia/g/gr/gravitational_redshift.htm
Da steht dass man die theoret Vorhersage zu 0.02% Genauigkeit
bestaetigt hat.

--------------------


Dieses Schmarrnmodell
http://arxiv.org/ftp/physics/papers/9910/9910050.pdf haben allerdinge
drei Relativitätsvertreter aufgestellt. "Die Idee" geht auf Carlip
http://xxx.uni-augsburg.de/PS_cache/gr-qc/pdf/9909/9909087.pdf zurück,
nachdem er von Flandern
http://www.metaresearch.org/cosmology/gravity/speed_limit.asp in die
Enge getrieben wurde. Ich habe dieses Relativistenschmarrnastralmodell
nur auf mehr als 1 Atom erweitert und gezeigt, was das für einen
Relativistenschmarrn ist.

Danke für das Pound-Rebka Experiment. Dieses widerlegt in Verbindung
mit dem Mößbauer Effekt allerdings die SRT perfekt. Da die ART aber
das Element der LG Konstanz auch enthält, widerlegt es auch die ART.
Diese "Arbeit" von drei Relativisten
http://arxiv.org/ftp/physics/papers/9910/9910050.pdf mußte ja genau
den Astralkörperschmarrn als Ausweg aus der limitierten
Gravitationsgeschwindigkeit postulieren.

Das Mößbauerexperiment in Normalform zeigt nämlich genau, daß ein
Gammaquant sich mit (vielleicht) c von der Quelle entfernt. Da die
Quelle aber einen Rückstoß beim Abschuß erfährt, fliegt das Quant
"etwas zu langsam" durch die Landschaft und wird im zur Quelle
ruhenden Empfänger gleichen Materials deshalb nur absorbiert.
Wird die Fehlgeschwindigkeit aber dadurch ausgeglichen, daß der
Absorber sich der Quelle entgegenbewegt, also die relative
Empfangsgeschwindigkeit wieder stimmt, gibt es das Mössbauersignal.

Natürlich kann auch der Absorber ruhen und sich die Quelle mit
passender Geschwindigkeit dem Absorber nähern. Hauptsache, der
Absorber empfängt das Quant mit der richtigen Geschwindigkeit.
Nach SRT empfängt der Absorber ("Beobachter") aber unabhängig von
seiner Eigengeschwindigkeit EM´s immer mit LG. Der Mößbauereffekt
dürfte daher nach der SRT überhaupt nicht auftreten.

Mit Frequenz hat das gar nichts zu tun. Nur mit Energie, und die
steckt in der Geschwindigkeit des Quants.

Gleiches dann beim Fall aus 22m Höhe bei Pound-Rebka. Hier kommt das
Quant zu schnell an, deshalb muß der Empfänger etwas zurückweichen.
Die relative Geschwindigkeitsänderung des Quants beim freien Fall nach
Newton gerechnet entspricht exakt dem relativen Betrag der angeblichen
"Frequenzänderung".

Das Rebka-Pond-Mößbauer Experiment zeigt außerdem, daß sich Licht im
Gravitationsfeld genauso wie jede andere Masse verhält. Also nicht so,
wie Eddington/Einstein bei der 1919er Sonnenfinsternis gefunden haben
wollen (doppelte Lichtablenkung wie nach Newton).

Hier beschreibt Dingle, wie Minkowski die Möglichkeit aufgezeigt hat,
zwar mathematisch stimmige beliebige physikalische Modelle zu
entwerfen, jedoch ohne jeden realphysikalischen Inhalt. Minkowski
exerzierte das an einem Beispiel durch und Einstein machte daraus
"seine" Relativitätstheorie:
http://www.ekkehard-friebe.de/Dingle-H.pdf

R.X.

unread,
Mar 25, 2005, 1:01:10 PM3/25/05
to
>
> Danke für das Pound-Rebka Experiment. Dieses widerlegt in Verbindung
> mit dem Mößbauer Effekt allerdings die SRT perfekt. Da die ART aber
> das Element der LG Konstanz auch enthält, widerlegt es auch die ART.

Mitnichten.

....


> Da die
> Quelle aber einen Rückstoß beim Abschuß erfährt, fliegt das Quant
> "etwas zu langsam" durch die Landschaft und wird im zur Quelle

> ruhenden Empfänger gleichen Materials deshalb nur absorbiert....

...
> Wird die Fehlgeschwindigkeit aber dadurch ausgeglichen, ...
....

>
> Natürlich kann auch der Absorber ruhen und sich die Quelle mit
> passender Geschwindigkeit dem Absorber nähern. Hauptsache, der
> Absorber empfängt das Quant mit der richtigen Geschwindigkeit.

...


>
> Mit Frequenz hat das gar nichts zu tun. Nur mit Energie, und die
> steckt in der Geschwindigkeit des Quants.


Weisst Du wovon Du sprichst ? Natuerlich bewegt sich das Quant immer
mit Lichtgeschwindigkeit, und der Moessbauereffekt bzw die damit
nachgewiesene Rotverschiebung des Quants sind ja eben genau eine Sache
der Frequenz.
Du solltest mal lieber elementare Grundlagen lernen, als ahnungslose
Nichtfachleute, die eine interessante und berechtigte Frage stellen,
mit Unsinn zu verwirren.

Oleg Stolz

unread,
Mar 25, 2005, 8:38:33 PM3/25/05
to
"R.X." <redlu...@wanadoo.fr> wrote in message news:<1111771796.1...@l41g2000cwc.googlegroups.com>...
> >
> > Danke f=FCr das Pound-Rebka Experiment. Dieses widerlegt in Verbindung
> > mit dem M=F6=DFbauer Effekt allerdings die SRT perfekt. Da die ART aber
> > das Element der LG Konstanz auch enth=E4lt, widerlegt es auch die ART.
>
> Mitnichten.

Beweis durch Fußaufstampfen ?


> >
> > Mit Frequenz hat das gar nichts zu tun. Nur mit Energie, und die
> > steckt in der Geschwindigkeit des Quants.
>
>
> Weisst Du wovon Du sprichst ? Natuerlich bewegt sich das Quant immer
> mit Lichtgeschwindigkeit,

In Bezug auf wen ?

1. Bezogen auf Quelle ?
2. oder bezogen auf Ziel
3. oder bezogen auf auf einen Äther ?
4. gibt es den Äther ?
5. Wurde die Geschwindigkeit gemessen ?


> und der Moessbauereffekt bzw die damit
> nachgewiesene Rotverschiebung des Quants sind ja eben genau eine Sache
> der Frequenz.

6. Wurde eine Frequenz gemessen ? Bei wieviel Hz ?

> Du solltest mal lieber elementare Grundlagen lernen, als ahnungslose
> Nichtfachleute, die eine interessante und berechtigte Frage stellen,
> mit Unsinn zu verwirren.

Wenn Du Ahnung hast, kannst Du sicher Punkt 1 bis 6 leicht beantworten
und auch begründen. Ansonsten solltest Du lieber wieder elementares
Denken lernen statt nachzuplappern.

Homo Lykos

unread,
Mar 26, 2005, 6:24:39 AM3/26/05
to

"Oleg Stolz" <oekol...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:561f3840.05032...@posting.google.com...

>
> Hier kannst Du Dir das an einem einfachen Beispiel durchlesen:
> http://arxiv.org/ftp/physics/papers/9910/9910050.pdf

Für das Zitieren dieser Arbeit verdienen Sie ein grosses Dankeschön,
mindestens von all denen, denen der Inhalt dieser Arbeit nicht eh schon
völlig klar und bekannt war!

>
> Mit dem alten Newton war da nichts zu machen. Der hat nämlich
> tatsächlich geglaubt, daß sich die Gravitation unendlich schnell
> ausbreiten muß. In diesem Fall hätte aber der Mond und die Sonne dich
> immer gerade da erwischt, wo Du eben im Moment stehst.

Bleiben wir zuerst doch lieber bei Coulomb, wo die Äquivalenz der
retardierten und nicht retardierten Sichtweise für gleichförmig bewegte
Punktladungen offenbar eine vollkommene ist: Die Sache erinnert mich daran,
dass die webersche Fernwirkungstheorie ja auch schon eine - unter dem
Strich - sehr erfolgreiche Theorie war und dass es vermutlich schon immer
ein Fehler war/ist, sich nicht zu überlegen, warum das so ist. Immerhin war
es z.B. schon im 19. Jahrhundert möglich die Perihelverschiebung des Merkur
aufgrund einer gravitativen Weberanalogie funktional korrekt - aber um einen
Faktor 3 zu klein - zu berechnen. Vielleicht hat jemand von den Mitlesern
vertieftere Kenntnisse zum Verhältnis Weber/Maxwell. Dann soll er sein
Wissen bitte weiter geben.

> Der Astralleib
> wäre also langweilig genau da, wo Du gerade stehst.
> Weil aber heute jedes Kind im Kindergarten weiß, daß Einstein recht
> hat, kann sich auch die Gravitation nur mit Lichtgeschwindigkeit
> ausbreiten.

Davon ging Poincaré schon in seiner Relativitätsarbeit (SUR LA DYNAMIQUE DE
L'ÈLECTRON) vom 5. Juni 1905 - also lange vor Einstein - aus, und er hat
sich damals sehr ernsthafte Gedanken dazu gemacht, weil ihm die Argumente
von Laplace bekannt waren. Und er kam da bereits zum (richtigen) Schluss,
dass es im Rahmen der "Lorentztheorie" (SRT) zu einem Kompensationseffekt
komme, weshalb die Schlussfolgerung von Laplace im Rahmen der Lorentztheorie
nichts beweise.

> Jeder weiß ja auch, daß deshalb schnell bewegte Uhren
> langsamer gehen, oder auch schneller, wenn sie in einem schwächeren
> Gravitationsfeld sind.
> Mit Newton würden alle Uhren gleiche Zeit anzeigen, wenn sie gut sind.
> Wenn die Gravitation als Information oder Wirkung sich eben unendlich
> viel schneller als das Licht ausbreitet, gäbe es universelle
> Gleichzeitigkeit.

Die Frage der Universalität der Gleichzeitigkeit ist primär eine
definitorische Angelegenheit, genau wie die Konstanz von c, weswegen man die
Konstanz von c - unabhängig von den SRT-Definitionen - experimentell auch
nicht beweisen kann, worauf ich hier schon in vielen Beiträgen hingewiesen
habe und was Poincaré im Wesentlichen spätestens seit 1898 klar war.

Im Rahmen meiner "angedachten" Spurentheorie versuche ich einen anderen
interpretatorischen Ansatz, in dem c einer "physikalischen" (Spur-)Abbildung
der "wahren", unendlichen Geschwindigkeit auf das endliche c entspricht, wie
dies auch durch die physikalisch wichtige Vierergeschwindigkeit nahe gelegt
wird. Bei dieser Interpretation ist es naheliegend und notwendig, wenn die
Interpretation mehr als eine rein didaktische sein soll, dass sich die
"eigentliche" Instantaneität in gewissen Situationen eben nicht verbergen
lässt, nämlich immer dann nicht, wenn die "Geschwindigkeitsmessung" nicht
über Spurbildungen - wie z.B. bei der Lichtdetektion - erfolgt.

Ich meine nun sogar, dass die Ausführugen des obigen Artikels ein (weiterer)
Hinweis darauf sind, dass die ART nicht richtig ist, weil ich
annehme/vermute, dass in einer richtigen Gravitationstheorie die Äquivalenz
der retardierten und nicht retardierten Sichtweise wie bei Coulomb
vollkommen und nicht nur genähert gelten müsste.

R.X.

unread,
Mar 26, 2005, 8:26:18 AM3/26/05
to
>In Bezug auf wen ?
Egal

>1. Bezogen auf Quelle ?

Natuerlich


>2. oder bezogen auf Ziel

genauso


>3. oder bezogen auf auf einen Äther ?

(?)


>4. gibt es den Äther ?

Das MM Experiment spricht gegen die Existenz eines Aethers.

>5. Wurde die Geschwindigkeit gemessen

Die Geschwindigkeit von Gamma-Quanten kann man in jedem Physikpraktikum
messen

>6. Wurde eine Frequenz gemessen ? Bei wieviel Hz?

Weiss ich nicht auswending. Ist auch egal, denn man misst in diesem
Zusammenhang eh nur
Differenzen, dh Wellenlaengenverschiebungen.

>Ansonsten solltest Du lieber wieder elementares
>Denken lernen statt nachzuplappern.

Danke fuer den Hinweis. Ist immer wieder amuesant wenn man als
jahrzehntelang arbeitender professioneller Wissenschaflter von Laien
darauf hingewiesen wird, was man tun soll.

Oleg Stolz

unread,
Mar 26, 2005, 9:36:29 AM3/26/05
to
"R.X." <redlu...@wanadoo.fr> wrote
>Danke fuer den Hinweis. Ist immer wieder amuesant wenn man als
>jahrzehntelang arbeitender professioneller Wissenschaflter von Laien
>darauf hingewiesen wird, was man tun soll.

Zunächst, jeder der in einem Wissenschaftsbetrieb arbeitet, glaubt
Wissenschaftler zu sein. Meine Definition ist da etwas wörtlicher: Wer
neues Wissen schafft, darf sich so nennen.
Leute, welche sich Wissenschaftler nennen und Unsinn verbreiten oder
Resultate nicht zur Kenntnis nehmen wollen, weil es nicht in ihr
Weltbild passt, sind nicht nur Ignoranten sondern Wissensvernichter.

Du weißt ganz genau, daß es eine Reihe von Beobachtungen gibt, und
auch ein direktes Experiment, welche eindeutig zeigen, daß c höchstens
in Bezug auf die Quelle konstant sein kann. Solange Dir kein Nachweis
bekannt ist, daß EM sich so verhält wie Du bekannt gibst (frei nach
RT) , bist Du kein Wissenschaftler sondern Dogmagläubiger.

Deine Aussage war, c ist c, egal worauf man das bezieht. Also egal, ob
Quelle und Ziel sich mit v nähern oder entfernen. Dann behauptest Du


>Die Geschwindigkeit von Gamma-Quanten kann man in jedem
Physikpraktikum
>messen

Also hat man eine Messstrecke L und mißt die Zeit dT, welche das Quant
hierfür braucht. Die Messtrecke dürfte wohl nicht länger als ein Meter
sein. Also hast Du einen Messwert um etwa 3ns. Um die Geschwindigkeit
auf 1m/s genau zu messen, hat die letzte Stelle einen Wert von 1e-17
s. Und das hast Du auflösen können ?????????

>6. Wurde eine Frequenz gemessen ? Bei wieviel Hz?
>Weiss ich nicht auswending. Ist auch egal, denn man misst in diesem
>Zusammenhang eh nur
>Differenzen, dh Wellenlaengenverschiebungen.

Aha, Du hast also Wellenlängenverschiebungen gemessen. Mit Mössbauer.
Gammaquant hat Wellenlänge von rund, egal wie, aber bei Mössbauer läge
die relative Verschiebung der Wellenlänge bei rund 2e-15.
Und Du behauptest, diese "Wellenlängenänderung" gemessen zu haben
????????

Den Zollstock möchte ich auch haben.

Was Du tatsächlich gemessen hast, ist eine *Geschwindigkeit*, mit der
Du den Mössbauereffekt hervorrufst. In der Größenordnung von mm/s.
Nichts anderes !
Du hast keine Frequenz gemessen und Du hast keine Wellenlänge
gemessen. Deine Aussagen diesbezüglich sind deshalb vollkommen
willkürlich und beruhen nur auf unbewiesenen Behauptungen, die Du
völlig unwissenschaftlich nachplapperst!

Jens Schweikhardt

unread,
Mar 26, 2005, 2:01:20 PM3/26/05
to
Oleg Stolz <oekol...@gmx.de> gab in
in <561f3840.05032...@posting.google.com>
eine treffliche Selbstcharakterisierung:
# Leute, welche [...] Unsinn verbreiten oder
# Resultate nicht zur Kenntnis nehmen wollen, weil es nicht in ihr
# Weltbild passt, sind nicht nur Ignoranten sondern Wissensvernichter.
...
# Du weißt ganz genau, daß es eine Reihe von Beobachtungen gibt, und
# auch ein direktes Experiment, welche eindeutig zeigen, daß c höchstens
# in Bezug auf die Quelle konstant sein kann.

Im Gegenteil. Jedes mit den Maxwellgleichungen verträgliche Experiment
bestätigt täglich milliardenfach das Gegenteil. Da hat es "dieses eine
Experiment" schon schwer, als korrekt durchgeführt gelten zu wollen.
Denkst Du etwa immer noch an die Lachnummer des pseudonymen und
unerkannt bleiben wollenden "Darwin"?

...
# Also hat man eine Messstrecke L und mißt die Zeit dT, welche das Quant
# hierfür braucht. Die Messtrecke dürfte wohl nicht länger als ein Meter
# sein. Also hast Du einen Messwert um etwa 3ns.

Wovon fantasierst Du? Wo hat der Poster solch ein Experiment beschrieben?

# Um die Geschwindigkeit
# auf 1m/s genau zu messen,

Wovon fantasierst Du? Wo hat der Poster von dieser Genauigkeit gesprochen?

# hat die letzte Stelle einen Wert von 1e-17
# s. Und das hast Du auflösen können ?????????

Wovon fantasierst Du? Du erfindest Aussagen, die jemand so nicht gemacht
hat, und fängst diese zu kritisieren an? Weißt Du, wie man das in der
Steitkunst nennt?

Aber mal zum Nachdenken: Zeit und Frequenz sind diejenigen physikalische
Größen, die sich am genauesten messen lassen, bis etwa 10^-15. Siehe auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeit#Zeit_in_der_Physik

# ... Deine Aussagen diesbezüglich sind deshalb vollkommen
# willkürlich und beruhen nur auf unbewiesenen Behauptungen, die Du
# völlig unwissenschaftlich nachplapperst!

Und Du? Plapperst Du nicht etwa einem Pseudonym "Darwin" nach? Hast Du
etwa die Experimente selbst ausgeführt? Nicht, aha. Dann würde ich mich
mal nicht als Elefant im Porzellanladen aufführen, mein Gutster.

Regards,

Jens
--
Jens Schweikhardt http://www.schweikhardt.net/
SIGSIG -- signature too long (core dumped)

Oleg Stolz

unread,
Mar 26, 2005, 5:38:50 PM3/26/05
to
Jens Schweickhardt glaubt wieder mal mit Nullaussagen argumentieren zu
können.
Seine "Fragen" hätte er sich selbst beantworten können, wenn er lesen
u n d verstehen könnte.

Linz Mikrowellen widerlegen Transversaleffekt und damit RT:
http://www.ime.jku.at/projects/project7/relativity6.pdf

Darwinexperiment zeigt eindeutig, daß Lieschen-Müller richtig denkt
und Einstein genial falsch:
http://www.physikevolution.de/JdLpdf.pdf

Uni Texas. Farbabhängigkeit der LG. Astronomie widerlegt Einstein
dramatisch:
http://www.astronews.com/news/artikel/2001/02/0102-017.shtml

Und der Mond? Den halten die vielen Astralleiber Carlips und der
sonstigen Relativisten fest. Jens Schweikhard opfert alleine dem Mond
rund 6e28 seiner 1e80 Doppelgänger. Dazu wagt sich sicherheitshalber
niemand der Gläubigen zu äußern.

Markus Becker

unread,
Mar 26, 2005, 6:59:08 PM3/26/05
to
Hi,

Oleg Stolz wrote:

> Zunächst, jeder der in einem Wissenschaftsbetrieb arbeitet, glaubt
> Wissenschaftler zu sein.

Das ist zunächst einmal eine unbewiesene Unterstellung.
Sonst nichts.

> Meine Definition ist da etwas wörtlicher: Wer
> neues Wissen schafft, darf sich so nennen.

Aha. Eine ...schaft ist definitionsgemäss eine Gruppe von Menschen
(oder Objekten), die sich mit der gleichen Sache befassen. Zum Beispiel
mit Wissen.

> Leute, welche sich Wissenschaftler nennen und Unsinn verbreiten oder
> Resultate nicht zur Kenntnis nehmen wollen, weil es nicht in ihr
> Weltbild passt, sind nicht nur Ignoranten sondern Wissensvernichter.

So wie Du, oder was?

> Du weißt ganz genau, daß es eine Reihe von Beobachtungen gibt, und
> auch ein direktes Experiment, welche eindeutig zeigen, daß c höchstens

Mir sind diese Beobachtungen und Experimente leider nicht bekannt.

> Also hat man eine Messstrecke L und mißt die Zeit dT, welche das Quant
> hierfür braucht. Die Messtrecke dürfte wohl nicht länger als ein Meter

Wie kommst Du darauf? Es ist überhaupt kein Problem, Messstrecken von
mehreren Millionen Kilometern zu benutzen.

> sein. Also hast Du einen Messwert um etwa 3ns. Um die Geschwindigkeit
> auf 1m/s genau zu messen, hat die letzte Stelle einen Wert von 1e-17
> s. Und das hast Du auflösen können ?????????

Wenn man das oft genug hintereinander misst und entsprechend auswertet,
kann man durchaus auf solche Genauigkeiten kommen.

> Aha, Du hast also Wellenlängenverschiebungen gemessen. Mit Mössbauer.
> Gammaquant hat Wellenlänge von rund, egal wie, aber bei Mössbauer läge
> die relative Verschiebung der Wellenlänge bei rund 2e-15.
> Und Du behauptest, diese "Wellenlängenänderung" gemessen zu haben
> ????????

Wenn man brauchbare Wellenlängen benutzt, können diese 2e-15 durchaus
in der Grössenordnung von mehreren Kilohertz liegen.

> Den Zollstock möchte ich auch haben.

Man könnte ihn Dir mitten in's Gesicht schlagen und Du würdest ihn nicht
als solchen erkennen.

Markus

Jens Schweikhardt

unread,
Mar 27, 2005, 4:20:52 AM3/27/05
to
Oleg Stolz <oekol...@gmx.de> wrote
in <561f3840.05032...@posting.google.com>:
...
# Darwinexperiment zeigt eindeutig, daß Lieschen-Müller richtig denkt
# und Einstein genial falsch:
# http://www.physikevolution.de/JdLpdf.pdf

Lieschen Müller, aka "Darwin", hat leider keine Ahnung von Physik.
Nehmen wir zugunsten des unerkannt bleiben wollenden Revolutionärs an,
das Experiment sei tatsächlich ausgeführt worden. Wie man der Skizze 7.2
entnimmt, sollen sich zwei Teilchenstrahlen mit v=0.05c (Protonen,
Elektronen) unter spitzem Winkel in der Mitte der Apparatur treffen.
Dort rekombinieren sie zu Wasserstoff und senden Licht aus. In gleichen
Abständen aber entgegengesetzt befinden sich Photodetektoren. Der Befund
des Revolutionärs ist, daß die Lichtimpulse nicht gleichzeitig
(koinzident) registriert werden, sondern mit 1,5ns Zeitunterschied (der
Detektor B in Teilchenflugrichtung registriert zuerst). Daraus schließt
der Revolutionär messerscharf und unwiderlegbar, daß sich die
Teilchengeschwindigkeit von 0.05c der Lichtgeschwindigkeit der Photonen
überlagert haben muß, denn wie kann der Detektor in Flugrichtung (B)
eher anschlagen, als der gegen die Flugrichtung (A)?

Dazu muß man nur nach versteckten Annahmen suchen. Der Revolutionär geht
nämlich davon aus, daß die Rekombination zu Wasserstoff sofort
stattfindet, also nur exakt in der Mitte der Apparatur und nur dort auch
das Licht entstehen könne. Ohne diese ungenannte Annahme fällt seine
Schlußfolgerung.

Tatsache ist, daß auch die Rekombination von Protonen und Elektronen zu
Wasserstoff Zeit braucht. Geben wir diesem Prozeß etwa 15 Milliardstel
Sekunden (15ns). Bei 0.05c legen die Teilchen dabei 22,5cm in Richtung
des zuerst anschlagenden Detektors zurück. Das Licht entsteht also nicht
in der Mitte zwischen den Detektoren, sondern 22,5 cm daneben in
Richtung Detektor B. Damit ist die Zeitdifferenz von 1,5ns (2*22,5cm/c)
zwanglos erklärt: Detektor B reagiert früher, weil die Lichtquelle näher
bei ihm ist. Unser Revolutionär hat also nicht die
Geschwindigkeitsaddition gemessen, sondern schlicht die Zeitkonstante
der Proton/Elektron-Rekombination.

Anstatt pseudonymen Revolutionären nachzuplappern, solltest Du daher
eine gesunde Skepsis an den Tag legen, und auch Experimente, die *für*
Deine Auffassung stehen, genauso kritisch betrachten, wie solche
dagegen.

Oleg Stolz

unread,
Mar 27, 2005, 2:09:43 PM3/27/05
to
Nachfolgende Beschreibung betrifft Details des bereits 1984
durchgeführten Experimentes, welches die Basisannahmen Einsteins und
damit der RT widerlegt.
Der Versuch ist kurz auf S.21 beschrieben:
http://www.physikevolution.de/JdLpdf.pdf

Hier wurden als schnell fliegende Lichtquelle, welche kurze
Lichtblitze erzeugte, Protonenpäckchen verwendet, welche einen
kontinuierlichen Elektronenstrahl gleicher Geschwindigkeit kreuzten.
Dabei rekombinieren die Protonen mit den Elektronen zu Wasserstoff.
Die hierbei freigesetzte Energie wird als kurzer Lichtblitz
abgestrahlt. Dieser Vorgang findet genau in der Mitte eines 9m langen
evakuierten Rohres statt und an den beiden Rohrenden werden die
Lichtimpulse registriert.
Der Versuch ergab eine Zeitdifferenz von 1.5ns bei einer
Protonen/Elektronen-Geschwindigkeit von 0.05 c an den Empfangsdioden.
Die Messunsicherheit bei diesem Versuch lag unter 0.1ns. Nach der
Relativitätstheorie Albert Einsteins hätte die Zeitdifferenz Null
betragen müssen.

Die gemessene Zeitdifferenz betrug 1.5ns bei jeweils 4.5m Lichtweg bei
0.05c. Bei 0.01c waren es 0.3ns und bei 0.03c 0.9ns.

Die "Rohdaten" sind so einfach wie aussagekräftig. Es wurden
Zeitdifferenzen gemessen, welche
1. eindeutig von der Protonengeschwindigkeit abhingen
2. genau so waren, wie es bei einfacher Geschwindigkeitsaddition zu
erwarten gewesen wäre (Lieschen-Müller-Theorem)
3. eindeutig zweifelsfrei größer Null waren
Die Messunsicherheit für die Zeiterfassung war geringer als 0.1ns. Der
relative Messfehler spielt anschließend keine wirkliche Rolle mehr,
wenn es nur darauf ankommt, eine Abweichung von Null sicher
festzustellen. Das ist nämlich das Axiom der RT.

Hier eine Stellungnahme des Experimentators "Darwin":
------------------
Nun zur Qualifikation der am Experimentiervorschlag von Seite 21 JdL
geübten Kritik:
Für einen echten Experimentalphysiker ist die dort zu findende Skizze
mit Kurzbeschreibung zwar knapp, aber als Anleitung völlig
ausreichend, um so ein Experiment eindeutig wiederholen zu können. Die
Formel (7.13) ist unter Anwendung der Galilei-Transformation rein
theoretisch entstanden.

Zum Experiment von 1984 und den Ihnen genannten Daten:
Unter dem Schauglas trafen sich die auf ca. 0,5 mm fokussierten
Protonen- und Elektronenstrahlen, wobei der Protonenstrahl auf die
Mitte eines 12mm Kupferrohres gerichtet war, um den am Kreuzungspunkt
durch Rekombination erzeugten Wasserstoffatomstrahl einzufangen und in
die direkt darunter befindliche Hochvakuum-Kryopumpe zu leiten. Die
Länge des relativ hellen, länglich ovalen Leuchtflecks (am Rand in
Protonenflugrichtung von blau, grün zu gelb bis schwach rötlich
übergehend), von ca. 3mm läßt darauf schließen, daß nach einer
Flugzeit von 3mm/0,05c^=200ps die Protonen-/Elektronen-Rekombination
beendet war. Bei v = 0,03c war der Leuchtfleck nur ca. 2mm lang und
bei v = 0,01c fast rund, ca. 1mm Ø.
Die bei ca. 35mA/0,25ns erzeugte Anzahl Wasserstoffatome ist ca. 35mA
x 0,25ns/e &#8776; 5,5 x 10E7. Diese Anzahl bezogen auf ca. 0,25mm³
Wasserstoffgas am Leuchtpunkt entspricht einem Druck von ca. 8nbar und
damit einem Brechungsindex von exakt 1 auf wenigstens 10E-12 genau.
Die von den je 4,5m vom Leuchtfleck entfernten 15cm-Linsen
fokussierten je ca. 2000 Photonen pro Puls auf die
Avalanche-Photodioden.
Diese Daten und weitere hätte ein echter Physiker leicht aus den von
Ihnen an Herrn xxx weitergeleiteten Experimentdaten errechnen können.
Herrn xxx´s unqualifizierte Einwendungen wie Brechungsindex von ca.
220 oder ein Fizeaueffekt auf 3mm Länge lassen darauf schließen, daß
er mit komplett allen Daten genausowenig hätte anfangen können wie mit
den wenigen ihm bekannt gewordenen.
------------------

Meine Gesprächsnotizen mit "Darwin":

Protonenerzeugung:
Hier wurde H² Gas mit einer glühenden Injektionsnadel teilweise in H
und p umgewandelt.

Protonenbeschleuniger:
Die erzeugten p wurden auf rund 1kV vorbeschleunigt und durchliefen
ein mit 10MHz moduliertes Querfeld. Hierbei überstrich der p-Strahl
eine enge Blende und wurde in kurze Päckchen zerlegt. Anschließend
wurden die p in einem 6-stufigen synchronen Linearbeschleuniger auf
1.2 MeV weiterbeschleunigt. Hierbei findet auch eine
Geschwindigkeitsvergleichmäßigung statt. Die sich ergebende p-Wolke
mit etwa 5mm Durchmesser und 0.4mm Dicke in Flugrichtung wird dann
über ein el. Linsensystem auf den Reaktionspunkt fokusiert (ca. 7cm
Abstand). Der ganze Beschleuniger war etwa 1/2 m lang. Hochspannung
über Teslatrafo, mit 10MHz angesteuert.

Elektronenbeschleunigung/Erzeugung:
"Normal", wie in jedem Fernseher auch. Der e-Strahl wurde am Ende
magn. und el. in die richtige Richtung umgelenkt. Elektronenstrahl
kontinuierlich und so stark, daß sich eine Rekombinationsrate von etwa
99% der p ergab.

Rekombinationspungkt und H-Abfuhr:
Die nach der Reaktion entstandenen H wurden sofort (wenige cm) in
einem wassergekühlten 12mm-Cu-Rohr gefangen und direkt von der
Turbomolekularpumpe abgesaugt. So konnte auch "leicht" das
erforderliche hohe Vakuum aufrecht erhalten werden. 12K Kühlfalle und
1e-13bar Druck.

Rohrsystem:
9m langes 15cm Durchmesser entgastes Edelstahlrohr. An den Rohrenden
waren 15cm Linsen und dahinter die Optoelektronik. In Rohrmitte war
ein Schaufenster und eine Fadenkreuzoptik, womit der Reaktionsort
justiert und beobachtet werden konnte.

Optik:
Die gesamte Optoelektronik war in den relevanten Elementen ausgesucht
und gepaart. Die Optoelektronik wurde auch über Kreuz getestet.
Selbstverständlich waren die Signalleitungen symmetrisch und und von
gleicher Länge.
Detektiert wurde ausschließlich das Rekombinationslicht, da die
Bremsstrahlung der H´s ja höchstens im gekühlten Fängerrohr auftrat
und die Wellenlänge weit über der Empfindlichkeitsgrenze der
Lichtempfänger gelegen hätte. Das Lichtspektrum lag voll im
Empfindlichkeitsbereich der Avalanche-Photodioden und da die Farbe
sich nur sehr unwesentlich abhängig von der Geschwindigkeit geändert
hat, ist also auch eine Beeinflußung der Reaktionszeiten der
Photodioden von der Farbe auszuschließen. Dies umso mehr, als die
Reaktionszeit dieser ausgesuchten Dioden unter 100ps lag. Die
Farbänderung, welche sowieso noch im vollen Empfindlichkeitsbereich
der Ph.D. lag, könnte sich vielleicht mit 10 ps bemerkbar gemacht
haben, also höchstens innerhalb der Einzelstrichbreite am
Oszillographen.

Zum Oszillographenbild:
Der Peak sah etwa wie ein Zuckerhut aus. Basisbreite 300ps,
Bandstrichzeichenbreite etwa um 50ps "verschwommen". Beide Peaks sahen
gleich groß aus. Triggerung vom 10MHz Beschleunigersignal. Als Oskar
wurde ein 1.3 GHz Tektronix verwendet, für damalige Zeiten also etwa
das Beste, was es gab (heute gehts etwa 10mal schneller, weshalb die
Rohrlänge auch erheblich kürzer ausfallen könnte).

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