Interessiert
Franz Schrᅵder
Gar nicht, denn Schichten in dem Sinne gibt es da nicht. Das gibt,
sofern man es ᅵberhaupt wirklich berechnen kann, eine kontinuierlich von
der Hᅵhe abhᅵngige Windgeschwindigkeit, keine zwei hart getrennten
Luftschichten. Schon allein deshalb nicht, weil dann irgendwo Luft
einfach so an Luft vorbeisausen mᅵsste, ohne was dazwischen, das sie
trennt. Die Natur tendiert dazu, solche Sprᅵnge auszubᅵgeln.
Noch etwas wahrscheinlicher ist allerdings eine mehr oder weniger wilde,
kaum bis gar nicht berechenbare Turbulenz.
Franz Schröder wrote:
> Wenn ich in einem beheizten Raum am plötzlich geöffnetem Fenster stehe
> merke ich an dem Rauchverhalten meiner Zigarette, dass im oberen Bereich
> des Fensters die Luft nach außen strömt, im unteren Bereich nach innen.
> Wie berechne ich die Höhe der beiden Schichten?
> Z.B.
> Temperaturdifferz zwischen innen und außen = 25 Grad C (innen +20 Grad,
> außen -5 Grad).
> Fensterbreite = 50 cm, Fensterhöhe = 40 cm, kein Wind.
Die Temperaturen dürften kaum eine Rolle spielen. Erstmal strömt sowieso so
viel Luft ein, wie ausströmt (wird gerne vergessen). Auf welcher Höhe wie
schnell die Luft strömt, hängt vom Strömungswiderstand ab. Ist das Fenster
ganz offen und rechteckig, dann dürfte die Grenze zwischen Ein- und
Ausströmung bei der halben Fensterhöhe liegen.
Abweichungen davon sind sicher selbstverständlich, denn die Annahme, dass
kein Wind herrscht, ist schon mal falsch. Die aus- und einströmende Luft ist
auch Wind. Draußen steigt die warme Luft an der Hauswand auf, drinnen strömt
die klate Luft irgendwie anders als die warme Luft draußen. Und schon sind
beide Seiten nicht mehr gleichberechtigt.
CU Rollo
>
> Wenn ich in einem beheizten Raum am pl�tzlich ge�ffnetem Fenster stehe
> merke ich an dem Rauchverhalten meiner Zigarette, dass im oberen
> Bereich des Fensters die Luft nach au�en str�mt, im unteren Bereich
> nach innen. Wie berechne ich die H�he der beiden Schichten?
>
Zimmerh�he ausmessen und durch zwei Teilen ;-)
>
Schichten gibt es da wohl nicht, eher ein Str�mungsfeld. Eine
konventionelle Berechnung mittels Formeln ist das schlichtweg unm�glich.
>
-- Selber denken macht klug.