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Stefan-Boltzman-Gesetz - Angewandt auf Atmosphäre

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Markus Gronotte

unread,
Jul 5, 2009, 2:30:29 PM7/5/09
to
Die meisten werden vermutlich die Klimatheorie (www.markusgronotte.de)
mittlerweile �berflogen haben... Konsequenter Weise
will ich jetzt nat�rlich auch noch die Energie�nderung
bei einer CO2-Konzentrations�nderung absch�tzen,
damit man diese mit Sonne und Ozon vergleichen kann.

Dabei bin ich aber, bevor ich �berhaupt angefangen habe,
auf ein merkw�rdiges Logikproblem gesto�en,
bei dem mich Eure Meinungen interessieren w�rden:


Nehmen wir zun�chst einmal an, wir sind CO2-Hysteriker,
und nehmen den Energieinput der Erde als konstant an,
damit die Logik einfacher ist.

Die GESAMTE Energie wird irgendwo irgendwann
als Strahlung (meist IR) ins All abgegeben.

Das Stefan-Boltzmann-Gesetz besagt dabei, dass die
Strahlungstemperatur steigen muss, damit sich die
abgegebene Energie erh�ht.

F�r eine steigende Oberfl�chentemperatur der Erde
brauchen wir aber eine sinkende Energieabstrahlung, damit
mehr Energie zum Aufheizen verbleibt und die Temperatur
der abstrahlenden Atmosph�re muss runter bzw. k�lter werden.

Die Temperatur geht auch nach unten.
Aber am st�rksten tut sie das in der Ozonschicht.

Die gr��te Menge CO2 d�rfte sich unterhalb der Ozonschicht befinden.

Hat jemand eine plausible Begr�ndung daf�r, warum die Erdatmosph�re
ausgerechnet in der Ozonschicht durch steigende CO2-Konzentration
am st�rksten sinkt (oder sinken soll) und weiter unten so deutlich
weniger? - Und vor allem, warum der gr��te Temperaturabfall in der
Region liegt, in welcher die Ozonschicht fast ihr Absorptionsmaximum hat?

Die entsprechende Skizze dazu gibt es aus meiner Theoriezusammenfassung:
http://maqqusz.ma.funpic.de/acd.ucar.edu.strat-cooling.c.png

Dieser deutliche Temperaturabfall, der ausgerechnet in der Ozonschicht
am h�chsten ist, f�hrt die Behauptung, dass CO2 die Hauptursache f�r
Globale Erw�rmung ist, irgendwie ad absurdum, weil der deutlichste
Temperaturr�ckgang der Atmosph�re in einer H�he sein m�sste, in welcher
die Erde die meiste Energie an das Universum abgibt. Und das ist IMHO
nicht die Ozonschicht.

Gru�,

Markus

Volker Gringmuth

unread,
Jul 5, 2009, 2:55:05 PM7/5/09
to
Markus Gronotte wrote:

> Die meisten werden vermutlich die Klimatheorie (www.markusgronotte.de)
> mittlerweile �berflogen haben...

So was nenne ich mal einen Optimisten ... Ich m�chte Dir jetzt nicht alle
Illusionen nehmen, aber warum in aller Welt sollte ich mir einen Text
reintun, der sogar f�r BILD zu bl�de war? Auf die Idee bin ich wirklich
noch nicht gekommen.

> Konsequenter Weise

Nach jeder mir bekannten Neufassung der reformierten Rechtschreibung fhclsa.

Ich les das jetzt aber nicht alles Korrektur ... :)


vG

--
It takes a village to raise a child. (Afrikanisches Sprichwort)

-- <http://einklich.net> -- Ein Pinguin f�r jeden: <http://debian.org/> --

Joachim Pimiskern

unread,
Jul 5, 2009, 5:32:39 PM7/5/09
to
Markus Gronotte schrieb:

> Die gr��te Menge CO2 d�rfte sich unterhalb der Ozonschicht befinden.
>
> Hat jemand eine plausible Begr�ndung daf�r, warum die Erdatmosph�re
> ausgerechnet in der Ozonschicht durch steigende CO2-Konzentration
> am st�rksten sinkt (oder sinken soll) und weiter unten so deutlich
> weniger? - Und vor allem, warum der gr��te Temperaturabfall in der
> Region liegt, in welcher die Ozonschicht fast ihr
> Absorptionsmaximum hat?

Zum Thema Ozon und CO2 kam vor kurzem ein Artikel.
Wenn ich's recht verstanden habe, l�st das Ozonloch
mehr Winde aus, die dazu f�hren, da� das Meerwasser
nicht so viel CO2 absorbieren kann.

"The simulations thus reveal how perturbations to the
upper atmosphere (in this case, the ozone hole)
interact with greenhouse gases and the oceanic carbon cycle:
they lead to stronger westerly winds in the Southern Ocean,
which in turn lead to surface oceanic water being mixed
with deeper water, rich in CO2, thus limiting
the absorption of atmospheric carbon by surface water."

http://www.sciencedaily.com/releases/2009/06/090624093458.htm

Gr��e,
Joachim

Peter Muehlbauer

unread,
Jul 5, 2009, 6:19:48 PM7/5/09
to

Eine _Simulation_, die in k�nftige IPCC _Modelle_ einflie�en soll?
Naja, ich weiss nicht so recht...

--
Sometimes computer modelers have a tendency to think that if
their model doesn�t match reality then reality must be wrong.

Rolf Bombach

unread,
Jul 7, 2009, 2:32:13 AM7/7/09
to
Markus Gronotte wrote:
>
> Dabei bin ich aber, bevor ich �berhaupt angefangen habe,
> auf ein merkw�rdiges Logikproblem gesto�en,
> bei dem mich Eure Meinungen interessieren w�rden:

Betonung auf "ich".

> Nehmen wir zun�chst einmal an, wir sind CO2-Hysteriker,
> und nehmen den Energieinput der Erde als konstant an,
> damit die Logik einfacher ist.

Dazu muss man weder an CO2 denken noch Hysteriker sein.
BTW, weisst du, was ein "Konjunktiv" ist?

> Die GESAMTE Energie wird irgendwo irgendwann
> als Strahlung (meist IR) ins All abgegeben.

�h, ja.

> Das Stefan-Boltzmann-Gesetz besagt dabei, dass die
> Strahlungstemperatur steigen muss, damit sich die
> abgegebene Energie erh�ht.

Nein. Strahlungstemperatur scheint mir hier ein Gummibegriff
zu sein, welcher f�lschlicherweise Temperatur implizieren
k�nnte. Fl�che und Emissionsgrad kommen hinzu.

> F�r eine steigende Oberfl�chentemperatur der Erde
> brauchen wir aber eine sinkende Energieabstrahlung, damit
> mehr Energie zum Aufheizen verbleibt und die Temperatur
> der abstrahlenden Atmosph�re muss runter bzw. k�lter werden.

Nein. Eben nicht. Wieviel mal wurde dir hier eigentlich
schon erkl�rt, wie der Treibhauseffekt funktioniert?
Tip: Der Fehler liegt in der Annahme einer Ober-Fl�che
der Erde, wir haben aber eine Atmosph�re, also damit
eine Ober-Volumen sozusagen.

> Hat jemand eine plausible Begr�ndung daf�r, warum die Erdatmosph�re
> ausgerechnet in der Ozonschicht durch steigende CO2-Konzentration
> am st�rksten sinkt (oder sinken soll) und weiter unten so deutlich
> weniger? - Und vor allem, warum der gr��te Temperaturabfall in der
> Region liegt, in welcher die Ozonschicht fast ihr Absorptionsmaximum hat?

Das wird ja immer furchtbarer, jetzt sinkt die Erdatmosph�re
auch noch. Damit trifft die Prophezeihung der alten Gallier ein!!!11!

--
mfg Rolf Bombach

Markus Gronotte

unread,
Jul 7, 2009, 11:03:39 AM7/7/09
to

"Rolf Bombach"

>> F�r eine steigende Oberfl�chentemperatur der Erde
>> brauchen wir aber eine sinkende Energieabstrahlung, damit
>> mehr Energie zum Aufheizen verbleibt und die Temperatur
>> der abstrahlenden Atmosph�re muss runter bzw. k�lter werden.

> Nein. Eben nicht. Wieviel mal wurde dir hier eigentlich
> schon erkl�rt, wie der Treibhauseffekt funktioniert?

> Tip: Der Fehler liegt in der Annahme einer Ober-Fl�che
> der Erde, wir haben aber eine Atmosph�re, also damit
> eine Ober-Volumen sozusagen.

Ob ein K�rper mit einer Fl�che abstrahlt oder mit einem
Gasvolumen ist v�llig Banane. Ich mein, klar, da muss man
dann nat�rlich mitber�cksichtigen, dass innerhalb des
Volumens teilweise wieder absorbiert wird.

Aber das macht doch den Grundgedanken des
Stefan-Boltzmann-Gesetz nicht ung�ltig!


Gru�,

Markus

Gregor Scholten

unread,
Jul 7, 2009, 6:08:13 PM7/7/09
to
On 5 Jul., 20:30, "Markus Gronotte" <maqq...@gmx.de> wrote:
> Das Stefan-Boltzmann-Gesetz besagt dabei,

wie hieß Boltzmann mit Vornamen?

Volker Gringmuth

unread,
Jul 7, 2009, 9:04:47 PM7/7/09
to
Gregor Scholten wrote:

>> Das Stefan-Boltzmann-Gesetz besagt dabei,
>
> wie hie� Boltzmann mit Vornamen?

Ludwig. Und der andere hie� Josef Stefan. Warum?


vG

--
"Du weisst, da� du eine Sprache nicht kennst,
wenn sie nach ROT13 immer noch aussieht wie ROT13."
(Christian Wetzel in de.alt.arnooo)

Rolf Bombach

unread,
Jul 8, 2009, 3:59:14 AM7/8/09
to
Gregor Scholten wrote:
> On 5 Jul., 20:30, "Markus Gronotte" <maqq...@gmx.de> wrote:
>> Das Stefan-Boltzmann-Gesetz besagt dabei,
>
> wie hie� Boltzmann mit Vornamen?

Na, Stefan, steht doch dort ;-)).

Ne, ist schon manchmal verwirrlich, die Benamsung ist
alles andere als eindeutig. Lennard-Jones ist nur eine
Person, die Frage nach dem Vornamen von Hanbury Brown
w�re durchaus angebracht und Kelvin hiess ebenfalls ganz
anders ;-).

Ausserdem gibt es ein Theorem, dass Arbeiten mit Namen
meistens auf jemanden ganz anders zur�ckzuf�hren sind.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Jul 8, 2009, 9:12:01 AM7/8/09
to

Du bist schon dicht dran ;-)

Ich versuchs mal so rum:
1. Erde ohne Atmosph�re: -18�C
2. Die Atmosph�re w�re verfl�ssigt, dann w�re sie nur ca. 1 m dick:
Resultat nach deinem geliebten Gesetz: -18�C.

Nach deiner Theorie gibt es also gar keinen Treibhauseffekt, aber...

3. Erde mit ausgedehnter Atmosph�re: +15�C. Aber nicht von "aussen"
gesehen, sondern nur am tiefsten Punkt dieser Schicht AKA
Erdoberfl�che.

Versuche also zuerst mal zu erkl�ren, warum die schiere Dicke der
Atmosph�re eine entscheidende Rolle f�r den Treibhauseffekt spielt.
_Danach_ kann man dann �ber Strahlungsgleichgewichte usw. diskutieren.

--
mfg Rolf Bombach

Markus Gronotte

unread,
Jul 8, 2009, 11:12:20 AM7/8/09
to

"Rolf Bombach"

Bist du ernsthaft der Meinung, dass die Erdoberfl�che -18 �C h�tte,
wenn die Atmosph�re auf 1m zusammengepresst w�re?

Rolf Bombach

unread,
Jul 9, 2009, 2:51:40 AM7/9/09
to
Markus Gronotte wrote:
>
> Bist du ernsthaft der Meinung, dass die Erdoberfl�che -18 �C h�tte,
> wenn die Atmosph�re auf 1m zusammengepresst w�re?

Wegen Albedo�nderung meinetwegen auch -13�C oder so. Es ist
eine prinzipielle Frage. �berlege das genau, es ist ein
ganz wesentlicher Schritt zum Verst�ndnis des Treibhauseffekts.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Jul 13, 2009, 5:52:31 AM7/13/09
to
Markus Gronotte wrote:
>
> Bist du ernsthaft der Meinung, dass die Erdoberfl�che -18 �C h�tte,
> wenn die Atmosph�re auf 1m zusammengepresst w�re?

Hallo Markus.

Die frage ist nicht, ob ich dieser Meinung bin, sondern welcher
Meinung du bist. Wir warten auf deine Antwort. Sie entscheidet
dar�ber, ob es �berhaupt einen Sinn macht, mit dir weiterhin
zu diskutieren.

--
mfg Rolf Bombach

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