Wahrscheinlich mach' ich mich hier gleich mal unbeliebt, da ich weiss,
dass Physiker lieber 'zum Gewehr greifen' als sich auf entlegene
Privattheorien einzulassen. Trotzdem kann ich's nicht lassen, ein
wenig zu z�ndeln. Zudem bin ich auch noch blutiger Laie in Physik.
Wir leben doch in einem zwar grossen, aber dennoch geschlossenen
System, dem Universum. Logisch gesehen ist es doch wohl kaum m�glich,
ein System von innen her vollstaendig zu beschreiben, so dass eine
sog. Weltformel schon vom Prinzip her zum Scheitern verurteilt sein
sollte:
Wenn wir zum Beispiel einen Kreis um drei im Dreieck angeordnte Punkte
schlagen, kann nur von einem uebergeordneten System aus geurteilt
werden, dass dies ein Symbol f�r Blindheit sein soll.
Mir kommt es seltsam vor, dass an den Grenzen unserer Wahrnehmung,
also im Allergroessten, Allerentferntesten und Allerkleinsten, unser
Verstaendnis und unsere Erkenntnisfaehigkeit samt Logik radikal
zusammenbricht. Man denke an die Quantenphysik, die niemand versteht,
an Phaenomene am Rande des Universums, wo ploetzlich die Naturgesetze
zu verschwimmen scheinen, wie zB die Lichtgeschwindigkeit in den
Quasaren, oder auch zB die Voyager-Sonden, deren Geschwindigkeit
unerklaerlicherweise immer mehr abnimmt, an
neuere, immer obscurere (obscurium per obscurius) Postulate wie der
dunklen Energie, der dunklen Materie, um immer
vertraktere Eigenschaften des Universums "erklaeren" zu koennen, an
die Tatsache, dass die Naturgesetze, dass Myriaden von
Grundvorausetzungen, die unsere Existenz bedingen, bis auf hunderte
von Nachkommastellen genau eingestellt sind, sein m�ssen, etc
etc...Auch, dass die Physiker bzw. deren Interpreten seit fast einem
Jahrhundert erkenntnistheoretisch auf der Stelle treten - das alles
hat mir fast den Anschein, als ob jemand uns in ein Biotop, besser:
ein "Universotop" eingespielt, eingesperrt haette aehnlich wie in dem
Film: "Die Trumann-Show", wo der Protagonist die Grenzen seiner
kleinen Welt erforschen will und mit seinem Boot am Horizont in eine
Leinwand stoesst, auf die Sonne, Mond und Sterne projiziert sind, ups.
Geradeso, als ob irgendwer oder irgendwas verhindern wollte,
dass wir 'erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhaelt'.
Ich meine, da es uns bislang verwehrt war, diese Wahrnehmung an der
Grenze, also die Leinwand, zu durchbrechen, koennen wir auch nicht
sagen, wer wir sind, wo wir sind, was wir sind und wo alles seinen
Ursprung nimmt. Wir koennten behaupten, wir sind Avatare oder
Statisten, vielleicht nur Haustiere, Mikroben in einem Programm, einem
Automat, einem Spiel aehnlich den heutigen Computerspielen - wer kennt
nicht den Film �Matrix� - und niemand kann uns das Gegenteil beweisen.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-23582758.html
Ich meine, wir koennen eine letzte Ursache fuer die Welt, also der
Tatsache, dass ueberhaupt etwas ist, und nicht nichts, noch nicht
einmal DENKEN bzw. vorstellen (es sei denn, wir sind in der Kirche).
Wenn indes erstmal die Grundlagen in diesem 'Spiel des Lebens' gelegt
sind, dann entwickelt es sich von alleine immer weiter.
Ich habe eine Frage.
Neben den oben genannten konkreten Beispielen: welche weiteren
Phaenomene am Rande unserer Existenz koennten uns Hinweise geben,
dass wir uns in einem nicht durch Zufall, sondern mit Absicht
generierten 'Universotop' befinden? Einem Universotop, dessen
'Konstrukteure' (vielleicht sind wir die sogar noch selbst ???) uns an
den Raendern der Erkenntnis immer neue, immer seltsamere Phaenomene
vorgaukeln, um uns dessen
wahre Natur zu verbergen? Indem die Voyager-Sonden irgendwann zum
Stillstand gebracht werden m�ssen, damit sie nicht die Grenzen der
Leinwand erreichen? Immerhin waeren ja auch in einem Computerspiel
Hinweise vorhanden, dass nicht alles 'echt' ist, was danach aussieht.
So sind auch dort, beispielsweise in einem Autorennen, aus Gruenden
der Oekonomie z.B. die fernen Berge am Horizont nicht mehr 'echt',
sondern nur noch Staffage, gemalte Leinwand, und koennte es einem
Mitspieler gluecken, sich dorthin zu verirren, wuerde die Logik seiner
Wahrnehmung radikal zusammenbrechen, indem er sich in einem mit seiner
gewohnten Welt nicht kompatiplen Gewirr von Pinselstrichen oder
Bildpixeln wiederfinden wuerde. Er wuerde dann behaupten, am Rande
seines Universums wuerden die normalen Naturgesetze seiner Renn- und
Autobahnen nicht mehr gelten, und eine Erklaerung fuer die unlogische,
unbegehbare 'Pinselwelt' wuerde man niemals finden koennen, obwohl
immer neue und abstrusere Theorien aufgestellt wuerden.
LG EJ
Ich bin auch Laie. Also passen wir zusammen. :-)
> Wir leben doch in einem zwar grossen, aber dennoch geschlossenen
> System, dem Universum.
Woher wei�t Du das?
> Logisch gesehen ist es doch wohl kaum m�glich,
> ein System von innen her vollstaendig zu beschreiben, so dass eine
> sog. Weltformel schon vom Prinzip her zum Scheitern verurteilt sein
> sollte:
Was stellst Du Dir unter der Weltformel vor? F�r mich ist es lediglich
eine mathemat�sche Beschreibung die s�mtliche Kr�fte unter einem
Thoeriedach vereinigt. Das Vereinigen begann mit James Clerk Maxwell,
der die magentischen und elektrischen Felder in einer Theorie vereinigt
hatte.
> Wenn wir zum Beispiel einen Kreis um drei im Dreieck angeordnte Punkte
> schlagen, kann nur von einem uebergeordneten System aus geurteilt
> werden, dass dies ein Symbol f�r Blindheit sein soll.
Was will uns das sagen?
> Mir kommt es seltsam vor, dass an den Grenzen unserer Wahrnehmung,
> also im Allergroessten, Allerentferntesten und Allerkleinsten, unser
> Verstaendnis und unsere Erkenntnisfaehigkeit samt Logik radikal
> zusammenbricht.
Erl�uter mal ein oder zwei Beispiele.
> Man denke an die Quantenphysik, die niemand versteht,#
Muss sie jemand verstehen? Reicht es nicht aus, wenn sie Naturvorg�nge
hinreichend genau beschreibt? Ich nahme mal an, das Du auch viele
allt�glich erfahrbaren Dinge nicht verstehst. Mir geht es genauso.
> an Phaenomene am Rande des Universums, wo ploetzlich die Naturgesetze
> zu verschwimmen scheinen,
Das hat nichts mit dem Rand des Universums zu tun. Du spielst
wahrscheinlich auf Singularit�ten an. Ganz besonders auf die sog.
nackten Singularit�ten. F�r sie existiert noch keine physikalische
Beschreibung, die man Quantengravitation nennen k�nnte. Vielleicht
existiert sie ja irgendwann mal. Dies sind aber auch nach meiner
laienhaften Kenntnis die einzigen Gebilde, f�r die das zutrifft.
> wie zB die Lichtgeschwindigkeit in den
> Quasaren, oder auch zB die Voyager-Sonden, deren Geschwindigkeit
> unerklaerlicherweise immer mehr abnimmt, an
Hast Du eine Quelle?
> neuere, immer obscurere (obscurium per obscurius) Postulate wie der
> dunklen Energie, der dunklen Materie, um immer
> vertraktere Eigenschaften des Universums "erklaeren" zu koennen, an
> die Tatsache, dass die Naturgesetze, dass Myriaden von
> Grundvorausetzungen, die unsere Existenz bedingen, bis auf hunderte
> von Nachkommastellen genau eingestellt sind, sein m�ssen, etc
> etc...Auch, dass die Physiker bzw. deren Interpreten seit fast einem
> Jahrhundert erkenntnistheoretisch auf der Stelle treten -
Ist denn die Erkenntnistheorie ein physikalisches Fachgebiet?
> das alles
> hat mir fast den Anschein, als ob jemand uns in ein Biotop, besser:
> ein "Universotop" eingespielt, eingesperrt haette aehnlich wie in dem
> Film: "Die Trumann-Show", wo der Protagonist die Grenzen seiner
> kleinen Welt erforschen will und mit seinem Boot am Horizont in eine
> Leinwand stoesst, auf die Sonne, Mond und Sterne projiziert sind, ups.
> Geradeso, als ob irgendwer oder irgendwas verhindern wollte,
> dass wir 'erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhaelt'.
Das ist Hypothetisch. Vielleicht ist es aber auch einfach so, das wir
ohne geistige bzw. mathematische Werkzeuge nicht weiter kommen und wir
uns im Augenblick neue, geeignetere Werkzeuge erst schaffen m�ssen. Wenn
wir sie dann besitzen d�rfte vieles wieder einfacher werden. Es w�hre
nicht das erste mal.
> Ich meine, da es uns bislang verwehrt war, diese Wahrnehmung an der
> Grenze, also die Leinwand, zu durchbrechen, koennen wir auch nicht
> sagen, wer wir sind, wo wir sind, was wir sind und wo alles seinen
> Ursprung nimmt. Wir koennten behaupten, wir sind Avatare oder
> Statisten, vielleicht nur Haustiere, Mikroben in einem Programm, einem
> Automat, einem Spiel aehnlich den heutigen Computerspielen - wer kennt
> nicht den Film �Matrix� - und niemand kann uns das Gegenteil beweisen.
>
>
> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-23582758.html
>
> Ich meine, wir koennen eine letzte Ursache fuer die Welt, also der
> Tatsache, dass ueberhaupt etwas ist, und nicht nichts, noch nicht
> einmal DENKEN bzw. vorstellen (es sei denn, wir sind in der Kirche).
> Wenn indes erstmal die Grundlagen in diesem 'Spiel des Lebens' gelegt
> sind, dann entwickelt es sich von alleine immer weiter.
Das hat alles mit Physik wenig zu tun.
>
> Ich habe eine Frage.
>
> Neben den oben genannten konkreten Beispielen: welche weiteren
> Phaenomene am Rande unserer Existenz koennten uns Hinweise geben,
> dass wir uns in einem nicht durch Zufall, sondern mit Absicht
> generierten 'Universotop' befinden? Einem Universotop, dessen
> 'Konstrukteure' (vielleicht sind wir die sogar noch selbst ???) uns an
> den Raendern der Erkenntnis immer neue, immer seltsamere Phaenomene
> vorgaukeln, um uns dessen
> wahre Natur zu verbergen? Indem die Voyager-Sonden irgendwann zum
> Stillstand gebracht werden m�ssen, damit sie nicht die Grenzen der
> Leinwand erreichen? Immerhin waeren ja auch in einem Computerspiel
> Hinweise vorhanden, dass nicht alles 'echt' ist, was danach aussieht.
> So sind auch dort, beispielsweise in einem Autorennen, aus Gruenden
> der Oekonomie z.B. die fernen Berge am Horizont nicht mehr 'echt',
> sondern nur noch Staffage, gemalte Leinwand, und koennte es einem
> Mitspieler gluecken, sich dorthin zu verirren, wuerde die Logik seiner
> Wahrnehmung radikal zusammenbrechen, indem er sich in einem mit seiner
> gewohnten Welt nicht kompatiplen Gewirr von Pinselstrichen oder
> Bildpixeln wiederfinden wuerde. Er wuerde dann behaupten, am Rande
> seines Universums wuerden die normalen Naturgesetze seiner Renn- und
> Autobahnen nicht mehr gelten, und eine Erklaerung fuer die unlogische,
> unbegehbare 'Pinselwelt' wuerde man niemals finden koennen, obwohl
> immer neue und abstrusere Theorien aufgestellt wuerden.
>
> LG EJ
Du gehst mit vorgefassten Meinungen an die Sache heran. Das versperrt
Die den Blick auf andere M�glichkeiten.
MFG Stefan
> Wir leben doch in einem zwar grossen, aber dennoch geschlossenen
> System, dem Universum.
Das mit dem "geschlossen" ist keineswegs gekl�rt.
> Logisch gesehen ist es doch wohl kaum m�glich, ein System von innen
> her vollstaendig zu beschreiben,
Das versucht ja auch keiner. Denn eine vollst�ndige Beschreibung w�re
im wesentlichen identisch mit dem Universum selbst, und v�llig nutzlos
zum Verst�ndnis desselben.
> Mir kommt es seltsam vor, dass an den Grenzen unserer Wahrnehmung,
> also im Allergroessten, Allerentferntesten und Allerkleinsten, unser
> Verstaendnis und unsere Erkenntnisfaehigkeit samt Logik radikal
> zusammenbricht.
Tut sie nicht. Logik und Mathematik sind, genauer gesagt, so ziemlich
das einzige, was in den Extremen _nicht_ zusammenbricht. Sie als
einzige funktionieren auch dann noch.
> Ich meine, da es uns bislang verwehrt war, diese Wahrnehmung an der
> Grenze, also die Leinwand,
Die Annahme, dass da eine Leinwand sein m�sse, entbehrt jeder Grundlage.
Der Trugschluss liegt u.a. darin, dass du aus "geschlossenes Universum"
auf die Existenz einer Au�enwand schlie�t. Die Erdoberfl�che ist das
klassische Gegenbeispiel: geschlossen, und dennoch ohne Rand.
> Neben den oben genannten konkreten Beispielen: welche weiteren
> Phaenomene am Rande unserer Existenz koennten uns Hinweise geben,
> dass wir uns in einem nicht durch Zufall, sondern mit Absicht
> generierten 'Universotop' befinden?
Per Definition: gar keine. Die M�use w�rden den ganzen Planeten
postwendend zur�ckgeben, wenn wir Versuchsobjekte die T�uschung einfach
so durchschauen k�nnten!
> wahre Natur zu verbergen? Indem die Voyager-Sonden irgendwann zum
> Stillstand gebracht werden m�ssen, damit sie nicht die Grenzen der
> Leinwand erreichen?
Wie phantasielos! Wenn, dann kollidieren die v�llig �berraschend, daf�r
um so endg�ltiger mit einem abtr�nnigen Kometen.
> Mir kommt es seltsam vor, dass an den Grenzen unserer Wahrnehmung,
> also im Allergroessten, Allerentferntesten und Allerkleinsten, unser
> Verstaendnis und unsere Erkenntnisfaehigkeit samt Logik radikal
> zusammenbricht.
Eigenartig, an den Grenzen unseres Wissens stossen wir auf
Nichtwissen. Und da sind wir heute keinen Schritt weiter als vor
zehntausend Jahren.
> Man denke an die Quantenphysik, die niemand versteht,
> an Phaenomene am Rande des Universums, wo ploetzlich die Naturgesetze
> zu verschwimmen scheinen, wie zB die Lichtgeschwindigkeit in den
> Quasaren, oder auch zB die Voyager-Sonden, deren Geschwindigkeit
> unerklaerlicherweise immer mehr abnimmt, an
> neuere, immer obscurere (obscurium per obscurius) Postulate wie der
> dunklen Energie, der dunklen Materie, um immer
> vertraktere Eigenschaften des Universums "erklaeren" zu koennen, an
> die Tatsache, dass die Naturgesetze, dass Myriaden von
> Grundvorausetzungen, die unsere Existenz bedingen, bis auf hunderte
> von Nachkommastellen genau eingestellt sind, sein müssen, etc
> etc...
Wo hast Du das mit den hunderten Nachkommastellen her? Das ist grob
übertrieben. Es gibt keine Parameter, die auch nur auf hundert
Nachkommastellen berechnet werden, geschweige denn gemessen.
Nehmen wir ein Beispiel: Das Universum ist nahezu flach. Newton hätte
das erwartet. Unsere moderneren Theorien lassen beliebig positiv oder
negativ gekrümmte Universen zu. Da erscheint es dann als Wunder, dass
es zumindest fast flach ist. Dafür müssten die Parameter sehr fein
abgestimmt sein.
Aber vielleicht gibt's übermorgen eine Theorie der Quantengravitation,
die es erfordert, dass das Universum flach sein muss. Dann gibt's auch
keine wunderbare Feinabstimmung mehr. Die Tatsache, dass wir etwas
nicht verstehen, beweisst nicht, dass es damit etwas Besonderes auf
sich hat.
> Auch, dass die Physiker bzw. deren Interpreten seit fast einem
> Jahrhundert erkenntnistheoretisch auf der Stelle treten -
Das ist schlicht nicht richtig. Natürlich gibt es auch heute noch
Leute, die mit dem Bohrschen Atommodell argumentieren. Die kann man
aber getrost ignorieren. Andere argumentieren immer noch auf dem
Niveau der Zwanziger. Man sollte schon Dirac und Feynman für eine
zeitgemässe Diskussion zur Kenntnis nehmen. Konsens ist heutzutage die
minimale statistische Interpretation, wie sie z.B. Hendrik van Hees
vertritt.
Einige Leute (mich eingeschlossen) wollen gerne darüber hinausgehen,
aber das ist umstritten. In meiner Sicht der Dinge beweisst die
Widerlegung der Bell'schen Ungleichung, dass der Zufall objektiv ist.
Das ist doch schon mal was.
Grüsse, Volker Meyer
> Wir leben doch in einem zwar grossen, aber dennoch geschlossenen
> System, dem Universum.
Da w�r ich mir nicht so sicher, da� das Universum ein geschlossenes System
ist!
Man sollte sich vielleicht mal von der Vorstellung l�sen, da w�r ein
"gro�er Beh�lter", r�umlich wie auch zeitlich, in dem alles stattfinden
w�rde und das Ganze mehr mathematisch betrachten.
Es k�nnte n�mlich sein, da� die Vorstellung eines "Beh�lters" nur
"Konstruktion" der Spezies Mensch ist (Konstruktivismus) und die reale
Welt doch mehr funktioniert wie in der Schleifenquantengraviations-Theorie
beschrieben.
> Ich habe eine Frage.
>
> Neben den oben genannten konkreten Beispielen: welche weiteren
> Phaenomene am Rande unserer Existenz koennten uns Hinweise geben,
> dass wir uns in einem nicht durch Zufall, sondern mit Absicht
> generierten 'Universotop' befinden? Einem Universotop, dessen
> 'Konstrukteure' (vielleicht sind wir die sogar noch selbst ???) uns an
> den Raendern der Erkenntnis immer neue, immer seltsamere Phaenomene
> vorgaukeln, um uns dessen
> wahre Natur zu verbergen?
Naja, es w�r irgendwie schwachsinnig, soviel unn�tze Sterne und Planeten
hinzubauen, nur um das Ambiente f�r 1 emulierte Erde zu liefern...
Gru� R.R.
--
Ich bin unschuldig, ich hab sie nicht gew�hlt!
> Hi, und ein gutes Neues Jahr erstmal.
>
> Wahrscheinlich mach' ich mich hier gleich mal unbeliebt, da ich weiss,
> dass Physiker lieber 'zum Gewehr greifen' als sich auf entlegene
> Privattheorien einzulassen. Trotzdem kann ich's nicht lassen, ein
> wenig zu z�ndeln. Zudem bin ich auch noch blutiger Laie in Physik.
>
> Wir leben doch in einem zwar grossen, aber dennoch geschlossenen
> System, dem Universum.
>
Wie kommst du darauf?
Es ist uns gar nicht m�glich das ganze Universum zu beobachten.
Wir sehen immer nur eine raumzeitliche Insel davon.
Nur diese ist Teil unserer Realit�t.
>
> Logisch gesehen ist es doch wohl kaum m�glich,
> ein System von innen her vollstaendig zu beschreiben,...
>
Was ist "logisch"?
Kannst du mal deine Logik hier erl�utern aus der das hervorgehen soll?
>
> ... so dass eine
> sog. Weltformel schon vom Prinzip her zum Scheitern verurteilt sein
> sollte:
>
Diese "Logik" muss man nicht unbedingt verstehen, vielleicht sollte man
eher "Unlogik" sagen.
>
> Wenn wir zum Beispiel einen Kreis um drei im Dreieck angeordnte Punkte
> schlagen, kann nur von einem uebergeordneten System aus geurteilt
> werden, dass dies ein Symbol f�r Blindheit sein soll.
>
Das hat mit dem Universum nur in deiner verqueren "Logik" was zu tun,
genaugenommen aber gar nichts.
Das Universum braucht man nicht von aussen zu betrachten.
>
> Mir kommt es seltsam vor, dass an den Grenzen unserer Wahrnehmung,
> also im Allergroessten, Allerentferntesten und Allerkleinsten, unser
> Verstaendnis und unsere Erkenntnisfaehigkeit samt Logik radikal
> zusammenbricht.
>
Das liegt wohl an deiner unreifen "Logik".
Da bricht gar nichts zusammen.
>
> Man denke an die Quantenphysik, die niemand versteht,...
>
Woher willst du "blutiger Laie in Physik" das wissen?
Wer sich auf solche Weise, Urteile anmasst �ber Dinge von denen er nach
eigenem Bekunden nichts versteht, sollte mal �ber sich selber nachdenken
und erst hinterher �ber das gesamte Universum.
>
> an Phaenomene am Rande des Universums, ...
>
Du schwafelst von Dingen die es nur in deiner Phantasie gibt.
Das Univerum hat keinen Rand.
>
> ...wo ploetzlich die Naturgesetze
> zu verschwimmen scheinen, wie zB die Lichtgeschwindigkeit in den
> Quasaren, oder auch zB die Voyager-Sonden, deren Geschwindigkeit
> unerklaerlicherweise immer mehr abnimmt, ...
>
Sorry, aber auf so ein Dummgefasel f�llt mir gar nichts ein.
>
> an neuere, immer obscurere (obscurium per obscurius) Postulate wie der
> dunklen Energie, der dunklen Materie, um immer
> vertraktere Eigenschaften des Universums "erklaeren" zu koennen, an
> die Tatsache, dass die Naturgesetze, dass Myriaden von
> Grundvorausetzungen, die unsere Existenz bedingen, bis auf hunderte
> von Nachkommastellen genau eingestellt sind, sein m�ssen, etc
> etc...
>
So langsam entwickelst du dich zu einem Oberdummschw�tzer.
Wie kann ein Mensch der nach eigenem Bekunden davon nichts versteht, dann
genau �ber diese Dinge Urteile f�llen?
Kommt dir dein Verhalten nicht sonderbar vor?
>
> Auch, dass die Physiker bzw. deren Interpreten seit fast einem
> Jahrhundert erkenntnistheoretisch auf der Stelle treten -
>
Das kannst du doch nicht beurteilen. Wieso schwafeslt du dann dar�ber?
>
> Ich meine, wir koennen eine letzte Ursache fuer die Welt, also der
> Tatsache, dass ueberhaupt etwas ist, und nicht nichts, noch nicht
> einmal DENKEN ...
>
Du bestimmt, denn denken will gelernt sein.
Was gibt es da zu denken. Wenn nichts w�re, g�be es das Universum gar
nicht, dann er�brigt sich jedwelches Nachdenken dar�ber. Das Universum
ist da, sehr wahrscheinlich zeitlich und r�umlich unendlich. Das
widerspricht lediglich deiner Art "Logik". Daran m�sstest du arbeiten, zu
lernen die Dinge anders zu betrachten, wenn du mit deiner "Logik" nicht
mehr weiter kommst. Das ist der wahre Weg der Erkenntnis, nicht Dinge
auswendig zu lernen, oder in der gleichen Unlogik Dinge beurteilen zu
wollen. Wissen und Erkenntnis zu erlangen bedeutet an seiner eigenen
Logik zu arbeiten.
>
> Ich habe eine Frage.
>
> Neben den oben genannten konkreten Beispielen: ...
>
Die alle Nonsens sind.
>
> welche weiteren
> Phaenomene am Rande unserer Existenz koennten uns Hinweise geben,
> dass wir uns in einem nicht durch Zufall, sondern mit Absicht
> generierten 'Universotop' befinden?
>
Du verwendest in deiner Frage Denkkategorien die keinen Sinn ergeben.
>
Denn restlichen Unsinn habe ich keine Lust mehr zu beantworten.
Du solltest erst einaml nochmals �ber deine bisherigen Aussagen
nachdenken, aber erst nachdem du dir eine betsimmte Wissensbasis
angeeignet hast.
>
--
Selber denken macht klug.
Sorry, ich h�tte mich pr�ziser ausdr�cken sollen:
Wir erleben das Universum geschlossen, da ausserhalb jener Blase, die
sich seit dem Urknall aufgebl�ht hat (haben soll) keine Information zu
uns dringen kann - zum Beispiel, weil es "ausserhalb" weder Raum noch
Zeit gibt (nehme ich an).
>> Logisch gesehen ist es doch wohl kaum m�glich,
>> ein System von innen her vollstaendig zu beschreiben,...
>Was ist "logisch"?
>Kannst du mal deine Logik hier erl�utern aus der das hervorgehen soll?
Sorry, wiederum h�tte ich sagen sollen: "Verstehen..." Ein Beispiel:
Der Magen kann wohl seine "Welt", seine T�tigkeit "beschreiben" - mit
jeder Menge Formeln...und er kann versuchen, eine "Formel f�r alles"
zu finden, aber das kann ihm nicht gelingen, da Dinge "von aussen",
zum Beispiel Nervenimpulse aus dem Gehirn, einwirken, und da deren
Ursache ausserhalb seiner Wahrnehmung liegen er sie letzendlich in
seiner Formel nicht beschreiben kann. Verstehen kann sie eben nur der,
der den ganzen Organismus "von aussen" betrachten kann.
Diese Nervenimpulse, die "von aussen" einwirken, sind f�r ihn keine
Konstanten, sondern unberechenbare ver�nderliche Gr�ssen. Klingt das
denn unlogisch:
>Diese "Logik" muss man nicht unbedingt verstehen, vielleicht sollte man
>eher "Unlogik" sagen.
>Das hat mit dem Universum nur in deiner verqueren "Logik" was zu tun,
>genaugenommen aber gar nichts.
>Das Universum braucht man nicht von aussen zu betrachten.
Vielleicht doch? Ist nicht das, was vor dem Urknall war, oder dessen
letzte Ursache, ein "Aussen" ? Oder (hypothetische) Paralleluniversen
?
>> Mir kommt es seltsam vor, dass an den Grenzen unserer Wahrnehmung,
>> also im Allergroessten, Allerentferntesten und Allerkleinsten, unser
>> Verstaendnis und unsere Erkenntnisfaehigkeit samt Logik radikal
>> zusammenbricht.
>Das liegt wohl an deiner unreifen "Logik".
>Da bricht gar nichts zusammen.
Ach so. Zugegeben, ich unreifer Autor habe in der Tat logische
Probleme, solche an Verzweiflung grenzende, nichts weniger als
hahneb�chene Erkl�rungsversuche renommierter Physiker zu assimilieren
wie die "Viele-Welten-Theorie" oder Schroedingers Katze...
>> Man denke an die Quantenphysik, die niemand versteht,...
>Woher willst du "blutiger Laie in Physik" das wissen?
Niels Bohr: "Wer meint, die Quantenphysik zu verstehen, hat gar nichts
verstanden..." (w�rtliches Zitat)
>> ...wo ploetzlich die Naturgesetze
>> zu verschwimmen scheinen, wie zB die Lichtgeschwindigkeit in den
>> Quasaren, oder auch zB die Voyager-Sonden, deren Geschwindigkeit
>> unerklaerlicherweise immer mehr abnimmt, ...
http://universum-jaguste.piranho.de/raumsonde.htm
http://www.spektrum.de/artikel/837016
Ja, wer keine Argumente mehr hat, der wird dann verletzend:
>sollte mal �ber sich selber nachdenken
>Du schwafelst von Dingen die es nur in deiner Phantasie gibt.
>Sorry, aber auf so ein Dummgefasel f�llt mir gar nichts ein.
>So langsam entwickelst du dich zu einem Oberdummschw�tzer.
>Denn restlichen Unsinn habe ich keine Lust mehr zu beantworten.
dito.
Ich dachte eigentlich, dass ein serioeser Physiker eine andere Sprache
spricht...
EJ
> Vielleicht doch? Ist nicht das, was vor dem Urknall war, oder dessen
> letzte Ursache, ein "Aussen" ? Oder (hypothetische) Paralleluniversen
> ?
Nein, vor dem Urknall war nichts. Der Urknall ist der Beginn der Zeit,
also gibts kein vorher. Was Paralleluniversen angeht: "Wovon man nicht
sprechen kann, darüber muss man schweigen.", oder so ähnlich.
> [...]
> Ach so. Zugegeben, ich unreifer Autor habe in der Tat logische
> Probleme, solche an Verzweiflung grenzende, nichts weniger als
> hahnebüchene Erklärungsversuche renommierter Physiker zu assimilieren
> wie die "Viele-Welten-Theorie" oder Schroedingers Katze.
Brauchst Du ja auch nicht. Schrödingers Katze war ein Versuch, darauf
hinzuweisen, dass die damalige Interpretation der Quantenmechanik,
nämlich die Kopenhagener Interpretation, nicht vollständig zutreffend
sein konnte. Da hatte und hat er recht.
Die Viele-Welten-Interpretation ist ein Versuch, den Determinismus in
die Quantenmechanik zu retten (in meinen Augen ein ziemlich
hirnrissiger). Er scheitert an dem gleichen Fakt wie die Kopenhagener
Interpretation (worauf Schrödinger versuchte hinzuweisen): die
schwache WW ist nicht zeitsymmetrisch.
Du kannst also die Kopenhagener (samt Schrödingers Einwand) wie auch
die Viele-Welten-Interpretation getrost vergessen. Nimm einfach die
minimale statistische Interpretation. Die ist zwar auch nicht ganz
befriedigend, setzt aber wenigstens keine Irrtümer in die Welt.
> [...]
> Niels Bohr: "Wer meint, die Quantenphysik zu verstehen, hat gar nichts
> verstanden..." (wörtliches Zitat)
Du kannst Dich eigentlich nicht beklagen, dass es in der Quantenphysik
seit fast einem Jahrhundert keinen Erkenntnisfortschritt gäbe, und
dann wiederum Niels Bohr als Autorität zitieren. Der Mann ist vor fast
einem halben Jahrhundert gestorben.
Er ist ausserdem natürlich Urheber der Kopenhagener Interpretation,
die nach meiner Meinung zwar verdienstvoll, aber irreführend und
veraltet ist.
> [...]
> http://universum-jaguste.piranho.de/raumsonde.htmhttp://www.spektrum.de/artikel/837016
Das sind doch Peanuts. Jedenfalls kein Grund, den Zusammenbruch der
Physik zu proklamieren.
Grüsse, Volker Meyer