Der WDR kündigt folgende interessante Sendung an:
"Das philosophische Radio mit Wolfgang Buschlinger über Agnostizismus
*Die agnostische Position zur Gottesfrage - was halten Sie davon?*
Moderation: Jürgen Wiebicke </team/juergen-wiebicke.html>
„Über die Götter allerdings habe ich keine Möglichkeit zu wissen, weder,
dass sie sind, noch, dass sie nicht sind, noch, wie sie etwa an Gestalt
sind; denn vieles gibt es, was das Wissen hindert: die
Nichtwahrnehmbarkeit und dass das Leben des Menschen kurz ist.“ So hat
sich der antike Philosoph Protagoras bereits vor 2500 Jahren geäußert -
und damit gewissermaßen ein Ur-Zitat des Agnostizismus geliefert. Die
Frage, ob es die Götter oder auch nur den einen Gott gibt, ist so alt
wie das menschliche Denken. Die Atheisten bestreiten die Existenz
Gottes, die Theisten liefern Argumente seine Anwesenheit, unter anderem
Gottesbeweise. Dazwischen die Agnostiker, die sich auf die Begrenztheit
menschlichen Wissens berufen - und eine eindeutige Antwort auf die
Gottesfrage verweigern: Es ist nicht zu klären, es ist nicht beweisbar,
es ist nicht wichtig, so lauten ihre Antworten.
Was wiederum Kritiker aufs Feld führt, unter anderem von Seiten der
Atheisten: Sie unterstellen den Agnostikern, sich um entscheidende
Fragestellungen zu drücken; schließlich könne man in der Gottesfragen
wenn schon nicht mit letztgültigen Wahrheiten, so doch mit relevanten
Indizien argumentieren. Sind Agnostiker möglicherweise also bloß
inkonsequente Atheisten? Oder ist der Agnostizismus in unserer
aufgeklärten Welt letztlich die einzige Option, in der Gottesfrage eine
angemessene Haltung zu bewahren?
Die agnostische Position zur Gottesfrage - was halten Sie davon?
Diskutieren Sie mit unter 0800 / 56 78 555 oder per Mail unter
philo(at)
wdr.de <mailto:
ph...@wdr.de>"
*Redaktion:*
Gundi Große"
Zu diesem Thema schrieb ich, Gott ist unbeweisbar wahr,
wenn man ihn mit der Vollkommenheit der Wahrheit identifiziert:
Größer kann man sich Gott logisch und wissenschaftstheoretisch wohl kaum
kaum vorstellen:
Glauben *und* Wissen sind eine dialektische Einheit | Leserartikel
*...*
<
http://community.zeit.de/user/klaus-roggendorf/beitrag/2009/05/04/glauben-und-wissen-sind-eine-dialektische-einheit>
4. Mai 2009 *...* Leserartikel auf ZEIT ONLINE von *Klaus Roggendorf*
mit dem Titel: *...* Das
*Führwahrhalten* eines *Gottes* setzt die gläubige, von Gewißheit *...*
>
http://search.zonealarm.com/search?q=Glauben+und+Wissen+sind+eine+dialektische+Einheit+%7C+Leserartikel+...+4.+Mai+2009+...+Leserartikel+auf+ZEIT+ONLINE+von+Klaus+Roggendorf+mit+dem+Titel%3A+...+Das+&lan=de&src=hp&tbid=base2013&gu=74af554bb2c2443996e03337e6745c3a&tu=10OW0008D1B0008&clientType=&testCase=home&btnG=+Suche+<
Klaus Roggendorf