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Re: Budha, Selbst, Hirnschaden

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R.H.

unread,
Jun 16, 2013, 7:06:56 AM6/16/13
to
Am 16.06.2013 08:06, schrieb HUG:
> Am Sat, 15 Jun 2013 21:27:04 -0700 schrieb anonymus:
>
>> Wenn Buddha von einem Selbst spricht, dann meinst er etwas anderes als
>> Du
>
> Du verstehst doch noch nicht einmal, was ich meine, geschweige denn, was
> Buddha, der Erhabene, uns lehrte.

was du im Folgenden schreibst, zeigt sehr deutlich, dass du Elementares
niemals verstanden hast.

>
> "Das Selbst ja ist des Selbstes Herr!
> Wer anders sollte Herr denn sein?!
> Durch wohlgezähmtes Selbst schafft man
> Sich einen schwer schaffbaren Herrn."
> (Dhammapada)
>
> In moderner Sprache: Das Selbst konstruiert sich selbst.

das genau ist die typische alte Form der Geistanschauung, die dem
Individuum den Status zuweist, sich selbst über die Natur zu erheben und
letztlich göttliche Eigenschaften annehmen zu können, da es sich abheben
kann von allen es voran bestimmenden und prägenden Grundlagen.

Das Selbst wäre in der Lage sich sozusagen selber zu programmieren, sich
selbst zu konstruieren, und dadurch sich über alles erheben zu können,
was tierisch ist, was einfach ist, was diesen Hauch des göttlichen
bislang noch nicht bekommen hat.

Tatsächlich ist dies, ohne dass du das erkennen kannst, die Uralte
Ersatzdoktrien der späten Jesusanhänger, die dessen eigentliche
Botschaft nicht mehr verstanden haben, und fortan aus vermeintlicher
Selbsterleuchtung heraus, von sich selber annahmen, sich mit der
passenden Ideologie selbstig über die Welt erheben zu können.

Den technisch industriellen Aufschwung in Europa, der ursächlich durch
konsequente genetische Selektion innerhalb des 30ßigjährigen Krieges
vollzogen wurde, dichteten sich diese dummen Spätchristen dann zu als
ihre eigenen geistige Revolution, in der das nun BÜRGERLICHE Individuum
endlich über die Natur gesiegt habe, und schrieb sich von nun an zu,
erster Profitör aus der geistigen Bezwingung der ungeordneten Natur sein
zu dürfen, was dann zur Ideologie der wirtschaftlichen Abhängigmachung
des unselbstigen Individuums führte, bis hin zur Versklavung ganzer
Erdregionen, die zu Sklavenlöhnen arbeiten müssen.

Dennoch, obwohl die Medien heute etwas offener berichten über die
entsprechenden Ausbeutungszustände, ändert sich nichts am Gehabe der
selbstgerechten Schicht der "Naturbezwinger", die aus eigener
selbstgerechter Erleuchtung heraus, der Welt zum Glück verhelfen, und
sich folglich aus eigenen Gnaden heraus auch die monitäre Wertschöpfung
daraus als gerechten Entlohnungsanspruch zuschrieben, der Welt endlich
das gegeben zu haben, was ihr schon lange fehlte: Eine herrschende
monitäre Oberschicht, die dem Menschen als moralische und ökonomische
Oberinstanz den Weg leuchte.

Klar, dir ist wieder mal, wie üblich, nicht möglich, den Zusammenhang
zwischen der Jesusgeschichte und den heutigen herrschenden ökonomischen
Oberschichten zu sehen, da du ja noch davon ausgehst, dass die
Kumulation des Selbst, was du verlogenerweise ja nicht mehr Geist
nennst, obwohl du letztlich dazwischen keinen Unterschied definieren
kannst, zur Beherrschung des Menschen über die Natur geführt hat.

Aber vielleicht bist du mal in der Lage, zumindest die Parallelen zu
erkennen, die sich in den letzten Jahrtausenden nicht geändert haben.

Und siehst du das mal ein wenig, könnte dir vielleicht klar werden, dass
alle die Selbst-und Geisterleuchtungen, die zu jeder Zeit der
Geschichte, von den jeweiligen Trägern der ökonomischen Macht behauptet
wurden, letztlich immer zurückgeführt werden können auf Ideologien der
Wirtschaftlichen Verwertung und Ausbeutung niedriggehaltener Individuen.

Die Überheblichkeit der Selbsterleuchter und Geistanhänger beruht auf
nichts anderen als auf den bürgerlichen Erfolgsgehabe, welches sie reich
gemacht hatte in der Industriellen Revolution, die wie gesagt kein
Geschenk der Geist- und Selbstbürger an das doch so arme Proletariat
war, sondern nur eine selektive Entwicklung aus dem 30igjährigen Krieg,
wo Fähigkeiten und Verhalten sehr effektiv selektiert wurden, und am
Ende eine erheblich fittere Gesellschaft in Mittel- und Nordeuropa
übrigblieb.


> Das, was wir
> selbst geschaffen haben, beherrscht uns.

ja, das geistige Selbst lässt uns, die wirtschaftlich Erfolgreichen, die
Welt beherrschen, weil wir alles, was wir zur Weltbeherrschung
benötigen, in uns selbstig angesammelt haben, was uns fortan leuchten
lässt, auf dem Weg zur kompletten Beherrschung der Welt, besonders zur
Befreiung von allen Beschränkungen zur Ausbeutung der Individuen, die
den Weg der Befreiung und Erleuchtung des Selbst, und seines Geistes
nicht nicht gefunden haben.

> Es kommt darauf an, dieses
> Geschöpf in den Griff zu bekommen.

damit es fortan, die Welt beherrsche und sich ihre Ressourcen zu eigen
mache, besonders die Arbeitsressourcen der nicht sich selbst in den
Griff bekommenden.

Diese müssen dann noch zeitweilig für die Selbsterleuchteten arbeiten,
was aber nicht weiter schlimm ist, wie die Geschichte zeigt, weil doch
der Glaube an die Ewigkeit und das Paradies, welchen man den
Unerleuchteten gibt, doch eigentlich ausreichen muss.

Wie schön es doch ist, wie die Kirchen immer wieder für das Seelenheil
der im Selbst Unerleuchteten arbeiten und ihnen den nötigen Trost geben,
um für die Selbstgeschöpften mit neuen Kräften arbeiten zu dürfen.

> Nur wir selbst können das tun. In
> diesen wenigen Worten steckt die ganze "Ätiologie" und "Therapie" der so
> genannten psychischen Krankheiten.

ja, fangen wir an, allen psychisch Kranken ihren Schutz zu nehmen, den
ihnen bislang die Gesellschaft gibt, und sie endlich in die Gesundheit
zu entlassen, damit sie ihren eigenen Weg gehen dürfen.

Nun seiet gesund, und werdet mit euch selber fertig, nun seit ihr frei.

>
> Das Selbst ist nicht unser Körper, auch nicht unser Gehirn, es ist auch
> nicht unsere Empfindungen, unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere
> Stimmungen, all dies ist flüchtig, wandelbar.


nein, es ist im Selbst und im Geiste zu finden, der nicht ist "unser
Körper, auch nicht unser Gehirn, es ist auch nicht unsere Empfindungen,
unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Stimmungen,", sondern der
abgelöst von unserer weltlichen Existenz als Scheibe über unserem Kopfe
dreht, und auch den Hohlraum ganz oben im Kopf der Selbst- und
Geistanhänger, mit dem Licht der Ewigkeit erfüllt.


> Selbstzucht ist unser
> Selbst, Selbstzucht, bewusster, absichtsvoller Wandel.

was wir somit auch schaffen und immer wieder neu bezwingen,
vergewaltigen müssen, so wie alle, die das Glück des Selbstus Ökonomikus
noch nicht erfahren haben.

>
> "Zu allererst das eigne Selbst
> Soll bringen man in guten Stand.
> Dann unterweise Andre man –
> So trifft den Weisen nie ein Leid."
> (Dhammapada)
>

wie zutreffend

>
> MfG
> Hans
>

Ron.H.

R.H.

unread,
Jun 16, 2013, 1:39:08 PM6/16/13
to
>> Gresch: In moderner Sprache: Das Selbst konstruiert sich selbst.
>
> das genau ist die typische alte Form der Geistanschauung, die dem
> Individuum den Status zuweist, sich selbst über die Natur zu erheben und
> letztlich göttliche Eigenschaften annehmen zu können, da es sich abheben
> kann von allen es voran bestimmenden und prägenden Grundlagen.
>
> Das Selbst wäre in der Lage sich sozusagen selber zu programmieren, sich
> selbst zu konstruieren, und dadurch sich über alles erheben zu können,
> was tierisch ist, was einfach ist, was diesen Hauch des göttlichen
> bislang noch nicht bekommen hat.
>
> Tatsächlich ist dies, ohne dass du das erkennen kannst, die Uralte
> Ersatzdoktrien der späten Jesusanhänger, die dessen eigentliche
> Botschaft nicht mehr verstanden haben, und fortan aus vermeintlicher
> Selbsterleuchtung heraus, von sich selber annahmen, sich mit der
> passenden Ideologie selbstig über die Welt erheben zu können.
>
> Den technisch industriellen Aufschwung in Europa, der ursächlich durch
> konsequente genetische Selektion innerhalb des 30ßigjährigen Krieges
> vollzogen wurde, dichteten sich diese dummen Spätchristen dann zu als
> ihre eigenen geistige Revolution, in der das nun BÜRGERLICHE Individuum
> endlich über die Natur gesiegt habe, und schrieb sich von nun an zu,
> erster Profitör aus der geistigen Bezwingung der ungeordneten Natur sein
> zu dürfen, was dann zur Ideologie der wirtschaftlichen Abhängigmachung
> des unselbstigen Individuums führte, bis hin zur Versklavung ganzer
> Erdregionen, die zu Sklavenlöhnen arbeiten müssen.
>

sieht man das mal etwas genauer, gibt es einen Zusammenhang zwischen
wirtschaftlichem Erfolg und einem sich wiederholendem genetisch
basierten Verhalten.

Immer wenn durch technische oder/und soziale Entwicklungen es zu einem
Fortschritt kommt, der sich langfristig auch immer in einem
wirtschaftlichen Erfolg niederschlägt, entwickelt sich eine
Ablösungskultur, die sich zeigt in einer Differenzierung der sozialen
Gruppen.

Diese entsteht aber nicht primär aus der sozial wirtschaftlichen
Differenzierung, die ja aus einem Innovationsvorsprung Einzelner
hervorgehen könnte, die die Innovativen in einen Zeit-, und damit auch
in einen ökonomischen Vorteil bringen könnte.

Nein, es ist ein weiterer wesentlicher Faktor wirksam, der dazu führt,
dass ein prosperierender Teil der Bevölkerung aus beobachtbaren
wirtschaftlichen und innovativen Differenziertheiten heraus, eine dazu
passende Ideologie menschlicher, individueller oder völkischer
Wertigkeiten produziert.

Diese Wertigkeiten werden von den Urhebern festgemacht an individueller
Geldwert-, Achtungswert-, Wissenswert- oder Machtwertkumulation, die die
Menschen scheinbar unterscheidet und einige Wertvoller erscheinen lässt,
als die Masse der anderen.

Daraus entwickelten sich sowohl die Schützenkönige, aber genauso auch
Fürsten, Könige und besonders Päpste, die sozusagen die
versinnbildlichten Träger einer höheren Befähigung wurden, und somit,
völlig unabhängig davon, was sie tatsächlich geleistet hatten, zum
Träger einer verherrlichenden Überhöhung auf irgendeinem Gebiet wurden.

Da ist ein Nobelpreisträger noch Gold, und mancher gewählte Politiker
auch immer noch ein demokratisches Produkt, aber während ein Professor
zwar anfangs noch halbwegs legitimiert wird durch Leitungserbringung,
wird es bei Ärzten schon etwas obskurer.

Schaut man sich dieses offenbar genetische implementierte Verhalten der
Überhöhung von Personen und Gruppierungen aber mal genauer an, wird
vielleicht erkennbar, dass es sich um ein systematisch sich ergebendes
Verhalten handelt, welches ausgelöst wird durch wirtschaftliche, soziale
und intellektuelle Gefälle, und anschließend zur Versinnbildlichung
(Orden, Preise, lange Schwänze (Krawatten) usw.), mit anschließender
Überhöhung führt (Titel, geschönte Bilder, Legenden), sodass sowohl
Ehrerbietung als auch autoritäre Ergebenheit gegenüber diesen letztlich
abstrakten, also nicht mehr realen, Sinnbildern gesellschaftlicher
Überhöhung und Güte, zu finden sind.

Höhepunkte sind Päpste, die weder gescheit sein müssen, noch von Wissen
oder sozialen Erfolgen getragen sein müssen.

Es reicht einfach, ähnlich wie bei Königen, Kaisern, Bankdirektoren, und
erfolgreichen Versicherungsvertretern, einem Machtgehabe gerecht zu
werden, was die breite Bevölkerung in Ehrerbietung fallen lässt.

Schaut man sich das mal an unter genetischen Prinzipien, wird vielleicht
schnell erkennbar, dass es sich bei diesem geschichtlich dominanten,
extrem ähnlichen Vorgängen und Systematiken, um ein genetisch sich
entwickeltes System der Hierarchisierung und Differenzierung sozialer
Kollektive handelt.

Nun muss man sich fragen, ob eine machthierarchische Differenzierung von
Gesellschaften tatsächlich mal nützlich war oder ist.

Und da kann man ganz sagen:

Die Nützlichkeit hierarchischer Machtstrukturen ist in archaischen
Gesellschaften, die besonders von der Durchsetzung von Stärke,
Verteidigungsfähigkeit und Kopulationsvermögen, incl. großer Samenmengen
einzelner Herdentiere profitierten, wirklich sehr nützlich gewesen, da
dadurch eine geordnetere Aufzucht von Nachkommen geregelt wurde, was
besonders durch die Befriedung von weiblichen Tieren bewirkt wurde,
woraus sich anschließend über Jahrtausende hinweg, auch die
unterschiedlichen typisch männlichen und weiblichen Strategien der
Verwirklichung des Gesamtgenoms entwickelten.

In der heutigen Zeit, in der sich sehr viele, durch genetische Selektion
entwickelte Einzelfähigkeiten kumuliert haben, geht es aber eher um den
Schutz der Einzelfähigkeiten der Individuen, als um die Linearisierung
und Ausrichtung EINER genetischen Entwicklung, durch Bespritzung von
hauptsächlich einem Leittier oder dem König.

Es geht viel mehr darum, die aufkeimenden und schon vorhanden
Einzelfähigkeiten, deren Träger immer Individuen sind, weiter zu
entwickeln und zu schützen, damit diese zu wirksameren
Funktionsrealisierungen kommen.

So wie viele andere genetische ehemalige Kernfunktionen, verliert somit
auch die genetische Ausrichtung der Hierarchiebewirkung innerhalb von
Populationen, immer mehr an Bedeutung in modernen spezialisierten
Gesellschaften, während aber gleichzeitig die entsprechenden Anlagen
immer noch dominat sind, siehe Verhalten nach hochwirksamer Werbung und
politische Outfitstrategien (Bankerkleidung, trainierte Körperhaltung,
Führerhabitus usw.).

Dieser Widerspruch aus

A. genetischer Entwicklung von hierarchischen Herdenstrukturen und

b. modernen Anforderungen zum Schutz des Individuums, primär zum Erhalt
seiner genetischen Fähigkeiten,

ist in heutiger Zeit hochrelevant, und muss einer gesellschaftlichen
Bearbeitung zugeführt werden, um beispielsweise absolut unnötige
wirtschaftshierarchische Prozesse der Bereicherung Weniger, oder
benachteiligende Bildungshierarchien zu beenden, was alles nur auf
dieser genetischen Herdenstrategie der Überhöhung Einzelner, ehemals
beruhte.


Gruß Ron.H.

SCHOCKWELLENREITER

unread,
Jun 16, 2013, 2:04:58 PM6/16/13
to
<???????????????????????????????????????????????????????????????????>
oder
>
> benachteiligende Bildungshierarchien zu beenden,
<????????????????????????????????????????????????????????????????????>

Was, auf das du so stolz bist mit deinem SUPERHIGH-I.Q.?
Na da stimmt aber was nicht!
S.W.R.
Futurologe
<http://www.youtube.com/watch?v=Ovor_ZWrAm8>
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