Aus dramaturgischer Sicht stört mich, dass der Film irgendwie "unrund"
ist. Normalerweise hat ein Film einen Anfang und ein Ende, wobei am
Ende meist inhaltlich auf irgendeine Art Bezug zum Anfang genommen
wird. Zum Beispiel, indem man irgendein Motiv wieder aufgreift oder
wenigstens die Hauptfigur zeigt. "Der Baader Meinhof Komplex" wirkt
dagegen eher wie eine bloße Aneinanderreihung historischer Fakten. In
der ersten Szene sieht man Ulrike Meinhof im Badeurlaub – die letzte
Szene zeigt, wie Schleyer hingerichtet wird. Da gibt es irgendwie
keinen Zusammenhang.
Wirklich gelungen finde ich aber die realistische Darstellung der
Gewalt. Man bekommt als Zuschauer ein gutes Gefühl dafür, was Terror
und Gewalt eigentlich bedeutet. Man spürt z.B. richtig, wie die
Knochen knacken, als die Schah-Sympathisanten mit ihren Knüppeln auf
die Demonstranten losgehen. Oder die Szene, in der die Leibwache von
dem Schleyer weggemäht wird … da wird nichts beschönigt.
Am meisten unterhaltsamsten fand ich die Szenen über den
Gerichtsprozess in Stammheim. Wie Meinhof-Baader-Ensslin den Richter
als Arschloch bezeichnen und der Richter mit dieser Situation völlig
überfordert ist … einfach köstlich. Mir ist in dieser Szene
aufgefallen, dass man sich als Zuschauer ziemlich stark mit den
„Helden“ des Films identifiziert und dem Richter am liebsten auch eine
reinhauen möchte. Ob diese Reaktion so beabsichtigt war?
du schreibst gerne? Wieso lernst du es dann nicht und kupferst
fremder Leute Beitr�ge?
Scheinbar wolltest du dich in den ersten S�tzen mit einer lausigen
Filmkritik in ein geistreicheres Licht r�cken!? Doch zu auff�llig und
Pech f�r dich, dass sich dieser fremde Stil mit deiner sonst arm-
seligen Schreibe an keiner Stelle auch nur ann�hernd �hnlich ist.
Du solltest dein Posting l�schen bevor es andere f�r dich tun!
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"Kick Em Off" <cc...@cc-edge.de> kopiert einen fremden Beitrag
news:5d1ba55f-5b72-4af6...@u41g2000yqe.googlegroups.com...
Das Konzept der RAF geht meiner Meinung nach nicht ganz auf. Negativ
f�llt zun�chst vor allem auf, dass man als jemand, der nicht so in
neuester Geschichte bewandertert ist, so einige Probleme hat, der Idee
zu folgen. F�r diese Leute b��t die Aktion einiges an Qualit�ten ein.
Meine Schwester wusste z.B. �berhaupt nichts davon, wer dieser
Schleyer war und was es mit dieser Flugzeugentf�hrung in Mogadischu
auf sich hatte. Der Film bombadiert den Zuschauer nur so mit
Informationen, ohne dabei ins Detail zu gehen. Was damals wirklich
alles passiert ist, l�sst sich auf diese Weise nur schwer erahnen.
Hinzu kommt die unglaublich gro�e Anzahl an Figuren und Locations, die
es dem Zuschauer manchmal sehr schwer macht, dem Geschehen zu folgen.
Zum Beispiel wird sehr detailliert gezeigt, wie man dem Dutschke in
den Kopf geschossen hat, obwohl das nicht wirklich etwas mit der
Geschichte von Ulrike Meinhof und Andreas Baader zu tun hatte. Weniger
w�re auch hier sicher mehr gewesen. Vielleicht h�tte man besser einige
historische Fakten herausgelassen und sich daf�r mehr Zeit nehmen
sollen, um sich dem Innenleben der Hauptfiguren (Meinhof, Baader,
Ensslin) anzun�hern.
Aus dramaturgischer Sicht st�rt mich, dass der Film irgendwie "unrund"
ist. Normalerweise hat ein Film einen Anfang und ein Ende, wobei am
Ende meist inhaltlich auf irgendeine Art Bezug zum Anfang genommen
wird. Zum Beispiel, indem man irgendein Motiv wieder aufgreift oder
wenigstens die Hauptfigur zeigt. "Der Baader Meinhof Komplex" wirkt
dagegen eher wie eine blo�e Aneinanderreihung historischer Fakten. In
der ersten Szene sieht man Ulrike Meinhof im Badeurlaub � die letzte
Szene zeigt, wie Schleyer hingerichtet wird. Da gibt es irgendwie
keinen Zusammenhang.
Wirklich gelungen finde ich aber die realistische Darstellung der
Gewalt. Man bekommt als Zuschauer ein gutes Gef�hl daf�r, was Terror
und Gewalt eigentlich bedeutet. Man sp�rt z.B. richtig, wie die
Knochen knacken, als die Schah-Sympathisanten mit ihren Kn�ppeln auf
die Demonstranten losgehen. Oder die Szene, in der die Leibwache von
dem Schleyer weggem�ht wird � da wird nichts besch�nigt.
Am meisten unterhaltsamsten fand ich die Szenen �ber den
Gerichtsprozess in Stammheim. Wie Meinhof-Baader-Ensslin den Richter
als Arschloch bezeichnen und der Richter mit dieser Situation v�llig
�berfordert ist � einfach k�stlich. Mir ist in dieser Szene
aufgefallen, dass man sich als Zuschauer ziemlich stark mit den
�Helden� des Films identifiziert und dem Richter am liebsten auch eine
reinhauen m�chte. Ob diese Reaktion so beabsichtigt war?
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Hier eine unge�nderte Kopie des Originals:
http://www.scifi-forum.de/filme-tv-serien-co/filme/51298-baader-meinhof-komplex.html
Das Konzept des Filmes geht meiner Meinung nach nicht ganz auf. Er funktioniert weder als Unterhaltungsfilm noch als
Dokumentarfilm so richtig.
Negativ f�llt zun�chst vor allem auf, dass man als jemand, der nicht so in neuester Geschichte bewandertert ist, so
einige Probleme hat, der Handlung zu folgen. F�r diese Leute b��t der Film einiges an Qualit�ten ein. Meine Schwester
wusste z.B. �berhaupt nichts davon, wer dieser Schleyer war und was es mit dieser Flugzeugentf�hrung in Mogadischu auf
sich hatte. Der Film bombadiert den Zuschauer nur so mit Informationen, ohne dabei ins Detail zu gehen. Was damals
wirklich alles passiert ist, l�sst sich auf diese Weise nur schwer erahnen.
Hinzu kommt die unglaublich gro�e Anzahl an Figuren und Locations, die es dem Zuschauer manchmal sehr schwer macht, dem
Geschehen zu folgen. Zum Beispiel wird sehr detailliert gezeigt, wie man dem Dutschke in den Kopf geschossen hat, obwohl
das nicht wirklich etwas mit der Geschichte von Ulrike Meinhof und Andreas Baader zu tun hatte. Weniger w�re auch hier
sicher mehr gewesen. Vielleicht h�tte man besser einige historische Fakten herausgelassen und sich daf�r mehr Zeit
nehmen sollen, um sich dem Innenleben der Hauptfiguren (Meinhof, Baader, Ensslin) anzun�hern.
Aus dramaturgischer Sicht st�rt mich, dass der Film irgendwie "unrund" ist. Normalerweise hat ein Film einen Anfang und
ein Ende, wobei am Ende meist inhaltlich auf irgendeine Art Bezug zum Anfang genommen wird. Zum Beispiel, indem man
irgendein Motiv wieder aufgreift oder wenigstens die Hauptfigur zeigt. "Der Baader Meinhof Komplex" wirkt dagegen eher
wie eine blo�e Aneinanderreihung historischer Fakten. In der ersten Szene sieht man Ulrike Meinhof im Badeurlaub � die
letzte Szene zeigt, wie Schleyer hingerichtet wird. Da gibt es irgendwie keinen Zusammenhang.
Wirklich gelungen finde ich aber die realistische Darstellung der Gewalt. Man bekommt als Zuschauer ein gutes Gef�hl
daf�r, was Terror und Gewalt eigentlich bedeutet. Man sp�rt z.B. richtig, wie die Knochen knacken, als die
Schah-Sympathisanten mit ihren Kn�ppeln auf die Demonstranten losgehen. Oder die Szene, in der die Leibwache von dem
Schleyer weggem�ht wird � da wird nichts besch�nigt.
Am meisten unterhaltsamsten fand ich die Szenen �ber den Gerichtsprozess in Stammheim. Wie Meinhof-Baader-Ensslin den
Richter als Arschloch bezeichnen und der Richter mit dieser Situation v�llig �berfordert ist � einfach k�stlich. Mir ist
in dieser Szene aufgefallen, dass man sich als Zuschauer ziemlich stark mit den �Helden� des Films identifiziert und dem
Richter am liebsten auch eine reinhauen m�chte. Ob diese Reaktion so beabsichtigt war?
Peter, du solltest dich umbringen bevor es andere tun - ist das klar,
Blödi ????
> Peter, du solltest dich umbringen bevor es andere tun - ist das klar,
> Bl�di ????
:-)
Ja, dieser Text k�nnte tats�chlich von dir sein.
Immer sch�n brav und flei�ig weiter �ben!
Aber mach nicht mehr so viele Fragezeichen
am St�ck, du kleine Pfeife. *)
mfG
PS:
"kleine Pfeife" *) auf bayrisch = "kloana Zipfiklatscher"