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Dauer-Schnupfen

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Wolfgang Guspert

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May 9, 2012, 3:21:50 PM5/9/12
to
Hallo Spezialisten,

ein Patient hat Probleme mit dauerhaft verschnupfter Nase, natürlich
verbunden mit schlecht Luft bekommen.
Zeitweise zieht sich das bis in die Stirn und die Augen.

Das Gefühl ist durchaus mit dem zu vergleichen was ein realen Schnupfen
erzeugt.
Auf Allergie wurde (angeblich) schon getestet, aber dem Arzt ist hier nicht
so richtig zu trauen.
Nebenbei hat der Patient noch starke Akne-Probleme.

Allerdings geht das auch alles mal zurück, meist nicht sehr lange und die
Problem-Phasen überwiegen.


Wie sollte man weiter vorgehen?

Der Patient bekam auch mal Antibiotika wegen einer realen Grippe. Dabei ging
die Akne zurück.
Es mag kurios wirken, aber auch gelegentlicher stärkerer Alkoholgenuss
reduziert ein paar Tage das Problem. (Als Therapie leider nicht geeignet ,-)

Was fällt Euch zu den Symptomen ein?

Diedrich Dirks

unread,
May 9, 2012, 4:29:35 PM5/9/12
to
Wolfgang Guspert:

> Was fällt Euch zu den Symptomen ein?

Mit fällt dazu nur ein, daß ich mich mit anfangs den gleichen Symptomen
im Laufe der letzten acht Jahre insgesamt drei Operationen unterzogen
habe, was letztendlich nur zu einem Dauerschnupfen (chronische
Rhinosinusitis klingt viel gelahrter!) führte. Zig Besuche bei Ärzten,
Heilpraktikern, Kurpfuschern und dergleichen brachten bislang nur das
Ergebnis, das mein Hausarzt gleich zu Anfang parat hatte: "Damit müssen
Sie leben." Und mein neuer HNO-Spezialist meinte nur: "Da wurde bei
Ihnen aber gewaltig ausgeräumt.", Hilfen konnte er mir auch nicht
anbieten.

Kurz gesagt/geschrieben: ich wüßte als Patient für Deinen Patienten auch
keinen Rat - in Bezug auf die Akne schon gar nicht, da ich damit nicht
geschlagen bin.

--
Diedrich

Wolfgang Guspert

unread,
May 9, 2012, 5:05:23 PM5/9/12
to

"Diedrich Dirks" <dd...@sofortmail.de> schrieb

> Und mein neuer HNO-Spezialist meinte nur: "Da wurde bei
> Ihnen aber gewaltig ausgeräumt.",

Also, mechanisch ist da kein Problem.
Es bildet sich ja, zumindest zeitweise, auch mal die Schwellung zurück und
das Atmen ist völlig normal und richtig durchatmen und wieder riechen kann
er dann auch, aber eben nur kurzzeitig.
Die Reaktion scheint schon was allergisches zu sein, verbunden mit Stress
und hoher Arbeitsbelastung, die vorwiegend eine anstrengende Kopfarbeit ist.


gUnther nanonüm

unread,
May 9, 2012, 5:22:59 PM5/9/12
to

"Wolfgang Guspert" <Wolfgang...@kaeseland.org> schrieb im Newsbeitrag
news:joeg4d$ktl$1...@speranza.aioe.org...

>Wie sollte man weiter vorgehen?
>
>Der Patient bekam auch mal Antibiotika wegen einer realen Grippe. Dabei
>ging
>die Akne zurück.
>Es mag kurios wirken, aber auch gelegentlicher stärkerer Alkoholgenuss
>reduziert ein paar Tage das Problem. (Als Therapie leider nicht geeignet
>,-)
>
>Was fällt Euch zu den Symptomen ein?

Hi,
Allergie, ev. auf Waschmittel oder Kosmetika. Zahnpasta...oder Autopolitur.
Erstmal ein "Bad" zur Kur besuchen, etwa dieses schweizer Tal, wo alle
barfuß im Bademantel rumlaufen. Mitgebrachtes komplett im Auto lassen und
abwarten...auch Brieftasche, Handy etc...dann ein Teilnach dem anderen
beschnuppern, bis es wieder losgeht.

--
mfg,
gUnther

Horst Stolz

unread,
May 10, 2012, 3:36:56 AM5/10/12
to
Am Wed, 9 May 2012 21:21:50 +0200 schrieb Wolfgang Guspert:

> Hallo Spezialisten,
>
> ein Patient hat Probleme mit dauerhaft verschnupfter Nase, natürlich
> verbunden mit schlecht Luft bekommen.
> Zeitweise zieht sich das bis in die Stirn und die Augen.
>
> Das Gefühl ist durchaus mit dem zu vergleichen was ein realen Schnupfen
> erzeugt.
> Auf Allergie wurde (angeblich) schon getestet, aber dem Arzt ist hier nicht
> so richtig zu trauen.
> Nebenbei hat der Patient noch starke Akne-Probleme.
>
> Allerdings geht das auch alles mal zurück, meist nicht sehr lange und die
> Problem-Phasen überwiegen.
>
>

> Was fällt Euch zu den Symptomen ein?

Bei mir ähnliches Problem seit Jahrzehnten. Schlaf stark durch
zuschwellende Nase beeinträchtigt. Prick- und Bluttest stets negativ. Eine
Nasenscheidewand-Begradigung half einige Zeit, eine OP mit Sonden (Olympus)
half wenige Wochen. Nasonex-Spray half für Monate, dann zunächst immer
weniger. Aber nach 3 Jahren Nutzung etwas besser.
Jetzt scheine ich auch eine tägliche Nasenspülung 0,9 %ige NaCl angenehm zu
empfinden, war früher nicht der Fall. Bin inzwischen 75.

Gruß, Horst


--
Die Mailadresse ist zwar lang, aber ohne Änderung gültig.
Durch die Länge wurde Spam drastisch reduziert.
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Helmut Wabnig

unread,
May 10, 2012, 1:02:53 PM5/10/12
to
wenn du schon so alt bist, wars sicher zwischendurch verreist,
auf Urlaub, dienstlich im Ausland und so weiter.
Hat sich irgendwas getan wenn du in anderer Umgebung gewohnt hast?


w.

Horst Stolz

unread,
May 10, 2012, 1:23:20 PM5/10/12
to
Nein. Keinen eindeutigen Unterschied beobachtet. Generell bei hoher
Luftfeuchtigkeit ungünstiger und bei Kälte schmerzte Nase beim Atmen.

Wolfgang Guspert

unread,
May 10, 2012, 1:45:47 PM5/10/12
to

"Juergen Roesener" <roes...@compuserve.com> schrieb

> Habe fast denselben Verlauf hinter mir, erste OP 1968. Beruflich hatte
> ich viel mit HNO-Ärzten zu tun, die mir immer ihre neuesten
> Medikamenten-Muster zur Verfügung stellten, dauerhaft geholfen hat
> nichts.

Das hört sich aber nicht wirklich gut an. Aber wenigstens gibt es noch ein
paar und er ist nicht alleine.

Ein HNO wollte ihn schon als Simulant hinstellen, dabei sah man dem Pat. das
Leiden schon deutlich an.

Kann das allles mit Nerven zu tun haben?
Er meinte nach Jobwechsel wäre es deutlich besser geworden und der alte
Laden war ein Sau-Laden mit viel Ärger und viel Arbeit.


Jens Müller

unread,
May 10, 2012, 2:04:39 PM5/10/12
to
Am 09.05.2012 21:21, schrieb Wolfgang Guspert:
> ein Patient hat Probleme mit dauerhaft verschnupfter Nase, natürlich
> verbunden mit schlecht Luft bekommen.

Nasenmuschelhyperplasie?

Gruß Jens

Jens Müller

unread,
May 10, 2012, 2:07:03 PM5/10/12
to
Am 10.05.2012 09:36, schrieb Horst Stolz:
> Bei mir ähnliches Problem seit Jahrzehnten. Schlaf stark durch
> zuschwellende Nase beeinträchtigt. Prick- und Bluttest stets negativ. Eine
> Nasenscheidewand-Begradigung half einige Zeit,

Da wurden vermutlich aber zugleich noch die Nasenmuscheln verkleinert?

> eine OP mit Sonden (Olympus)

Was genau wurde da operiert?

> half wenige Wochen. Nasonex-Spray half für Monate, dann zunächst immer
> weniger. Aber nach 3 Jahren Nutzung etwas besser.

Ich nehme momentan nach Operation auch noch Nasonex. Ich frage mich, ob
das nach den 6 Monaten dann tatsächlich ohne geht ...

Gruß Jens

Carsten Thumulla

unread,
May 11, 2012, 12:10:05 AM5/11/12
to
Am 09.05.2012 21:21, schrieb Wolfgang Guspert:
>
> Es mag kurios wirken, aber auch gelegentlicher stärkerer Alkoholgenuss
> reduziert ein paar Tage das Problem. (Als Therapie leider nicht geeignet
> ,-)

Warum nicht? Mal äußerlich versuchen.


Carsten
--
"Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden."
Karl Marx

Horst Stolz

unread,
May 11, 2012, 12:06:50 PM5/11/12
to
Am Thu, 10 May 2012 20:07:03 +0200 schrieb Jens Müller:

> Da wurden vermutlich aber zugleich noch die Nasenmuscheln verkleinert?

Ja.

>> eine OP mit Sonden (Olympus)
>
> Was genau wurde da operiert?

Ich habe den Namen vergessen "bipolare...".
Mit zwei Elektroden wurden ambulant in Vollnarkose die Nasenmuscheln von
innen aus geschrumpft.

>> half wenige Wochen. Nasonex-Spray half für Monate, dann zunächst immer
>> weniger. Aber nach 3 Jahren Nutzung etwas besser.
>
> Ich nehme momentan nach Operation auch noch Nasonex. Ich frage mich, ob
> das nach den 6 Monaten dann tatsächlich ohne geht ...
>
Bei mir half Nasonex zunächst gut, dann dauerte es lang mit nachlassender
Wirkung. Jetzt wieder deutlich besser. Wenn ich Nasonex eine Woche
weglasse, schwillt meine Nase nachts mehr zu.

Juergen Roesener

unread,
May 11, 2012, 11:56:31 PM5/11/12
to
"Wolfgang Guspert" <Wolfgang...@kaeseland.org> wrote:

> Kann das allles mit Nerven zu tun haben?
> Er meinte nach Jobwechsel wäre es deutlich besser geworden und der alte
> Laden war ein Sau-Laden mit viel Ärger und viel Arbeit.

Das weiß ich nicht und ich kann es mir auch nicht so recht vorstellen.

--
-- mobil

Vardboule@suntec.uk Temasek Vardboule

unread,
May 13, 2012, 11:59:01 AM5/13/12
to

"Juergen Roesener" <roes...@compuserve.com> schrieb

>> Kann das allles mit Nerven zu tun haben?
>> Er meinte nach Jobwechsel wäre es deutlich besser geworden und der alte
>> Laden war ein Sau-Laden mit viel Ärger und viel Arbeit.
>
> Das weiß ich nicht und ich kann es mir auch nicht so recht vorstellen.


d.h. selber würdest Du Dich nicht als zu sehr gestresst bezeichnen?

Juergen Roesener

unread,
May 13, 2012, 3:09:18 PM5/13/12
to
"Temasek Vardboule" <Temasek Vard...@Suntec.uk> wrote:

> d.h. selber würdest Du Dich nicht als zu sehr gestresst bezeichnen?

Doch, durchaus, aber der Dauerschnupfen begann schon zu einer Zeit, als der
Stress sich noch in Grenzen hielt.

Jürgen
--
mobil

Vardboule@suntec.uk Temasek Vardboule

unread,
May 13, 2012, 3:56:15 PM5/13/12
to

"Juergen Roesener" <roes...@compuserve.com> schrieb

> Doch, durchaus, aber der Dauerschnupfen begann schon zu einer Zeit, als
> der
> Stress sich noch in Grenzen hielt.

Als es bei mir anfing, hätte ich auch behauptet das kein übermässiger Stress
vorlag.
Später musste ich dann feststellen, das unter einer ähnlichen Belastung,
einige andere, regelrecht zusammenbrachen.
Deswegen muss ich das wohl als Stress bezeichnen und vor allem war er
durchgängig und nicht nur temporär.

Geistige Arbeit ist übrigens auch körperlich anstrengen - ähnlich wie
Autofahren.




Artur Kawa

unread,
May 23, 2012, 2:28:47 PM5/23/12
to
"Wolfgang Guspert" schrieb im Newsbeitrag
news:joeg4d$ktl$1...@speranza.aioe.org...

> ein Patient hat Probleme mit dauerhaft verschnupfter Nase, natürlich
> verbunden mit schlecht Luft bekommen.
> Zeitweise zieht sich das bis in die Stirn und die Augen.

Treten oft bei Immunerkrankungen auf, bevor diese Ausbrechen
oder während sich ein Schub anbahnt. Oft beobachtet bei CED
und diversen Rheumatoiden.

> Nebenbei hat der Patient noch starke Akne-Probleme.

= Immunerkrankung

> Es mag kurios wirken, aber auch gelegentlicher stärkerer Alkoholgenuss
> reduziert ein paar Tage das Problem. (Als Therapie leider nicht geeignet
> ,-)

Wirkt immunsuppressiv.

Wenn kurzfristige Cortisongabe, systemisch oder lokal die Beschwerden
schlagartig beseitigen, hat man die Antwort.

Artur

Helmut Wabnig

unread,
May 23, 2012, 2:33:43 PM5/23/12
to
On Wed, 23 May 2012 20:28:47 +0200, "Artur Kawa" <arka...@gmx.net>
wrote:
Und die wäre?

w.
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