> - Verbrennen, kein Grab, keine Todesanzeige
"Keine Todesanzeige" wird sich kaum durchsetzen lassen.
> Steht das im Testament?
Im Testament w�re es wenig hilfreich, weil dessen Er�ffnung in der
Regel erst sp�ter erfolgt, wenn die Bestattung bereits veranlasst ist.
> Keine Feier etc. http://de.wikipedia.org/wiki/Leichenschmaus
Auch eine Feier wird sich nicht verhindern lassen; allenfalls wird der
Betreffende dem Wunsch Ausdruck geben k�nnen, es m�ge keine solche
stattfinden. Daher ist es insoweit gleichg�ltig, wo ein solcher Wunsch
vermerkt wird; Hauptsache, er wird rechtzeitig bekannt, so da� die
Hinterbliebenen sich ihm f�gen k�nnen, wenn sie das wollen.
> Wo gibt es kurze pr�gnante Infos?
Eine Patientenverf�gung ist von ganz zentraler, m�glicherweise
existentieller Bedeutung, kann sie doch m�glicherweise zur
Unterlassung medizinischer Hilfe und zum Tode f�hren, obwohl dies
vielleicht in *dieser* konkreten Situation so gar nicht gewollt war,
oder umgekehrt zur Durchf�hrung nicht erw�nschter medizinischer
Ma�nahmen f�hren, weil die Formulierung nicht klar genug war. �berdies
h�ngen ja an damit m�glicherweise verbundenen Vollmachten auch
entscheidende finanzielle und wiederum sehr pers�nliche
Entscheidungen.
Solch gravierende Entscheidungen sollte man daher m.E. nur nach
Einholung fachkundigen Rates - von medizinischer Seite im Hinblick auf
das, was man wirklich m�chte oder nicht m�chte, von juristischer Seite
im Hinblick auf die Frage, wie man seinen Willen rechtlich korrekt und
verbindlich und praktisch umsetzbar niederlegt - treffen. Das gilt
insbesondere dann, wenn man die (durchaus nicht unkomplizierte)
Materie nicht allein anhand der vorhandenen schriftlichen Ratgeber
�berschauen kann.
-thh
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> Was ich suche:
> Musterformulare
schau mal bei Krankenkassen, Kassen�rztlich Vereinigung, Bundes�rztekammer,
etc.;
> Prozessablablauf, wer muss unterschreiben, wo hinterlegen, etc.
ich habe mich mal wegen meiner Mutter sehr genau informiert: sie
unterschrieb alle 4 Exemplare, gab jedem von uns 3 Kindern eines, das von
dem Betreffenden ebenfalls unterschrieben wurde, und hatte eines bei sich in
der Klinik;
> Im Sterbefall
> - Verbrennen, kein Grab, keine Todesanzeige
> Steht das im Testament? Patientenverf�gung. Wie formulieren?
> Keine Feier etc. http://de.wikipedia.org/wiki/Leichenschmaus
das ist keine Sache einer PatV, die ist ausschlie�lich bezogen auf
medizinische Behandlung;
Testament eher, aber (pardon, klingt makaber), ich w�rde mich an einen
Bestatter wenden, um das festzulegen und ihm gewisserma�en den "Auftrag"
geben;
> Danke.
HIH
Hannelore
> Was ich suche:
> Musterformulare
> Prozessablablauf, wer muss unterschreiben, wo hinterlegen, etc.
> Im Sterbefall
> - Verbrennen, kein Grab, keine Todesanzeige
> Steht das im Testament? Patientenverf�gung. Wie formulieren?
> Keine Feier etc. http://de.wikipedia.org/wiki/Leichenschmaus
> Wo gibt es kurze pr�gnante Infos?
Die erste Anlaufstelle f�r Patientenverf�gungen:
http://www.bmj.bund.de/enid/Publikationen/Patientenverfuegung_oe.html
> Eine Patientenverf�gung ist von ganz zentraler, m�glicherweise
> existentieller Bedeutung, kann sie doch m�glicherweise zur
> Unterlassung medizinischer Hilfe und zum Tode f�hren, obwohl dies
> vielleicht in *dieser* konkreten Situation so gar nicht gewollt
> war,
> oder umgekehrt zur Durchf�hrung nicht erw�nschter medizinischer
> Ma�nahmen f�hren, weil die Formulierung nicht klar genug war.
In der letzten FAS gab es einen sehr eindr�cklichen Artikel eines
Chefarztes der Problematik einer vorliegenden Patientenverf�gung in
einem konkreten Fall (Patient war interessantewrweise selbst Arzt):
"Der Patientenwille ist kein Himmelreich". Der ganze Artikel:
http://tinyurl.com/yhtnrva