> http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5231573/Viele-Medikamente-sind-voellig-nutzlos.html
Nur ein Zitat daraus (gleich vom Anfang):
---------
WELT ONLINE: Wie definieren Sie medizinischen Fortschritt?
Peter Sawicki: Als sp�rbare Verbesserung f�r den Patienten:
----------
Hmmm, die Pumpentherapie ist doch eindeutig f�r viele Insulinpflichtige
"eine sp�rbare Verbesserung" - und damit den Worten Schlawickis folgend
"ein medizinischer Fortschritt".
Und trotzdem steht dieselbe auf dem Pr�fstand des IQWiG wg.
/Wirtschaftlichkeit/ (so vonDoc Teupe gesagt beim Pumpentreff am 14. d.M.).
kopfsch�tteld
Wolfgang
> Peter Sawicki: Als sp�rbare Verbesserung f�r den Patienten:
> Und trotzdem steht dieselbe auf dem Pr�fstand des IQWiG wg.
> /Wirtschaftlichkeit/
Sie steht allgemein auf dem Pr�fstand. Und eine Pr�fung kann - zumindest
theoretisch - sowohl positiv als auch negativ ausfallen. Wie sie bei einem
Institut ausf�llt, das sein Geld damit verdient, m�glichst viele teure Dinge
auf m�glichst dilettantischem Wege als untauglich einzustufen, steht dabei
auf einem anderen Blatt.
Anja
Dilettantisch aber nur aus Sicht von Medizinern und Patienten.
Aus Sicht von Politikern und Volkswirten ist das eine erfolgreiche
Gesundheitspolitische Arbeit, die das Institut macht.
Viele Gr��e
Christoph
> Dilettantisch aber nur aus Sicht von Medizinern und Patienten.
> Aus Sicht von Politikern und Volkswirten ist das eine erfolgreiche
> Gesundheitspolitische Arbeit, die das Institut macht.
Ja, und Deutschland macht sich mit seinen Volksvertretern auf der Weltb�hne
zum Affen, indem man soetwas als medizinsiche Validierung durchgehen l��t.
Kein Wunder, da� wissenschaftlicher Nachwuchs, der etwas taugt, abwandert.
Interessant ist nur, ob unser neuer Gesundheitsminister damit aufr�umt oder
das ganze noch f�rdert.
Anja
> Dilettantisch aber nur aus Sicht von Medizinern und Patienten. Aus
> Sicht von Politikern und Volkswirten ist das eine erfolgreiche
> Gesundheitspolitische Arbeit, die das Institut macht.
Wie kann es sein, dass der Dr. Sawicki noch Dr. ist? Ich glaube, er war
frueher Diabetologe. Er hat aber einen Bericht unterschrieben, dass sagt,
dass T2n duerfen nuer "Humaninsulin" als Verzoegerungsinsulin
verschreieben werden, und wenn dass Hypos veranlasst ist es OK, es sei
denn, diese brauchen Hilfe von andern Leute. Das verstosst maechtig
gegen den beruflichen Ethik, oder?
> Viele Gruesse
> Christoph
--
Alan Mackenzie (Nuernberg).
> Wie kann es sein, dass der Dr. Sawicki noch Dr. ist?
Er arbeitet im Auftrag der Regierung.
> Ich glaube, er war frueher Diabetologe.
Ja.
> Das verstosst maechtig gegen den beruflichen Ethik, oder?
Aber es bringt Geld.
Anja
Na gut, den Dr.-Titel muss man ja nicht abgeben, wenn man nicht mehr
in einem Beruf arbeitet, der mit dem Studium etwas zu tun hat.
Er arbeitet ja auch nicht mehr als Arzt oder Diabetologe, sondern
jetzt als Kostensenker im Gesundheitswesen. Ein B�ckermeister kann ja
auch als Taxifahrer arbeiten und bleibt trotzdem B�ckermeister.
Was das Q in der Institutsbezeichnung aber mit Qualit�t zu tun hat?
Bestimmt nicht mit Qualit�t in der Medizinischen Versorgung der
Kranken.
Wenn aber ein Dr. med. eine Aussage macht: "Viele Medikamente sind
v�llig nutzlos", dann glaubt ihm das jeder, ohne weiter nachzufragen.
Damit wird er gleich so glaubw�rdig, das ihm viele dann auch noch
glauben, dass z. B. manche Insulinsorten auch v�llig nutzlos seien.
Das ist eine geschickte Vorgehensweise.
Viele Gr��e
Christoph
> Na gut, den Dr.-Titel muss man ja nicht abgeben, wenn man nicht mehr
> in einem Beruf arbeitet, der mit dem Studium etwas zu tun hat.
> Er arbeitet ja auch nicht mehr als Arzt oder Diabetologe, sondern jetzt
> als Kostensenker im Gesundheitswesen. Ein Baeckermeister kann ja auch
> als Taxifahrer arbeiten und bleibt trotzdem Baeckermeister.
> Was das Q in der Institutsbezeichnung aber mit Qualitaet zu tun hat?
> Bestimmt nicht mit Qualitaet in der Medizinischen Versorgung der
> Kranken.
> Wenn aber ein Dr. med. eine Aussage macht: "Viele Medikamente sind
> voellig nutzlos", dann glaubt ihm das jeder, ohne weiter nachzufragen.
> Damit wird er gleich so glaubwuerdig, das ihm viele dann auch noch
> glauben, dass z. B. manche Insulinsorten auch voellig nutzlos seien.
> Das ist eine geschickte Vorgehensweise.
Warum wurde ihm die Zulassung nicht entzogen? Oder passiert sowas in
Deutschland einfach nicht? Einmal Arzt, immer Arzt, vom Verhalten
voellig unabhaengig?
Der Dr.-Titel wird im jedenfalls nicht entzogen. Die Arzt- Zulassung
kann in Deutschland schon entzogen werden. Ich wei� aber nicht, was
man falsch gemacht haben muss, damit sie entzogen wird.
Wenn man in seiner Funktion etwas falsches �ber Insulin sagt,
jedenfalls nicht. Wenn ein Arzt _seinem_ Diabetes-Patienten kein
Insulin gibt kann die Zulassung vielleicht entzogen werden. Wenn er
dem Patienten nicht die beste Insulinsorte empfiehlt, wahrscheinlich
nicht.
Viele Gr��e
Christoph
Alan Mackenzie <a...@muc.de> schrieb:
> Warum wurde ihm die Zulassung nicht entzogen? Oder passiert sowas in
> Deutschland einfach nicht? Einmal Arzt, immer Arzt, vom Verhalten
> voellig unabhaengig?
Moment, "Doktor" ist nicht gleichbedeutend mit Arzt. "Doktor" oder "Dr."
ist ein akademischer Grad, der einem Mensch verliehen wird, wenn er daf�r
eine Arbeit (Promotion) abliefert, die den wissenschaftlichen
Anforderungen der Pr�fungsordnung gen�gt. Er hat also etwas f�r den Titel
"Dr." geleistet. Dieser Titel kann ihm nur aberkannt werden, wenn
nachtr�glich festgestellt wird, dass z.B. das Thema schonmal behandelt
wurde, er abgeschrieben hat, die Arbeit gekauft hat oder diesen Titel mit
sonstigen strafbaren Handlungen erworben hat.
Nun wird im Deutschen der Arzt auch gerne mit "Herr Doktor" angeredet oder
es wird gesagt "Ich geh zum Doktor" und damit ist der Arzt gemeint. Das
ist �hnlich wie "Tempo" f�r alle Papiertaschent�cher. Ein "Doktor" ist
nicht immer Arzt.
Die Zulassung als Arzt kann ihm aber auch nur f�r Fehler in seiner
medizinischen Praxis entzogen werden, also f�r Kunstfehler, falsche
Behandlung etc. Aber das muss ihm auch erstmal nachgewiesen werden.
Solange nicht nachgewiesen, kein Entzug. Und bei dem Menschen, dessen
Namen ich nicht weiter nennen m�chte, gab es bisher keine Anzeichen daf�r,
dass ihm das eine oder das andere aberkannt werden kann.
--
tsch�ss
andy r.
Hallo Bernhard und alle anderen!
> http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5231573/Viele-Medikamente-sind-voellig-nutzlos.html
Sagt einmal, wohnt dieser Dr. Sawicki in Mannheim? Dort habe ich in
Fido-Zeiten einen Herrn dieses Namens kennengelernt und das durchaus
nicht positiv. Hatte aber mit Medizin gar nichts zu tun.
Liebe Gr��e
Waltraut
Ralf <dlf...@gmx.net> schrieb:
> Das �ndert zwar nichts, aber ich habe mal ein paar Dissertationen von
> Medizinern gelesen (ohne Zusammenhang mit Diabetes, eher im
> Zusammenhang mit gebrochenden Gr�ten). Ich habe gestaunt, wie leicht
> da manchmal ein Dr. vergeben wird. Das h�tte in anderen F�chern
> m�glicherweise nichtmal als Diplomarbeit gereicht.
Och, w�hrend meiner studienzeit (nicht medizin) habe ich mitbekommen, dass
jemand eine arbeit im umfang von 6 (in worten: sechs) seiten abgegeben hat
und daf�r seinen titel bekommen hat. Hart find ich auch, dass mediziner
bereits w�hrend des studiums ihre doktorarbeit erstellen und abliefern
k�nnen und mit abschluss des studiums bereits einen "dr."-titel haben.
Ja und? Das ist doch bekannt, dass Doktorarbeiten von Medizinern
ziemlich dünn und anspruchslos sind [1]. So dünn, dass sie eigentlich
unnütze Zeitverschwendung (wenn auch nicht von allzu viel Zeit) sind und
es schon viele Überlegungen gab, sie gleich ganz abzuschaffen und dem
Arzt den Titel einfach so zu geben.
Manche machen die Arbeit ja sogar schon in den vorklinischen Semestern,
also direkt im 2. oder 3. Studienjahr, noch vor dem Physikum.
Und der Satz, "Das hätte in anderen Fächern möglicherweise nichtmal als
Diplomarbeit gereicht" ist gut! Ich kannte einen Prof, der derartige
Arbeiten vergab. ´Lieber als Mediziner waren ihm dafür FH-Studenten, die
eine dreimonatige Abschlussarbeit zu machen hatten und somit länger und
tiefgreifender "forschen" konnten.
[1] Eine Ausnahme gilt für Mediziner, die in die Forschung wollen. Da
wird schon gefordert, dass sie eine richtige und wesentlich
zeitintensivere wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung der Doktorwürde
angefertigt haben.
> Manche machen die Arbeit ja sogar schon in den vorklinischen
> Semestern, also direkt im 2. oder 3. Studienjahr, noch vor dem
> Physikum.
Du meinst Studiensemester, nicht -jahr. Das Physikum macht man nach 4
Semestern oder 2 Jahren.
Das ganze wird aber auch forciert, wobei die meisten Institute schon darauf
achten, nur Studenten mit Physikum zu nehmen, allerdings machen die das
weniger aus Sorge um die Qualit�t, sondern weil bei Leuten mit Physikum die
Abbrecherquote geringer ist.
Der Grund ist schhlicht der Wettbwerbsdruck. Wer nach dem Studium als
Assistenzarzt mit �berstunden erst mit der Doktorarbeit beginnt, wird sie
kaum zuende bringen und im Wettbewerb zu alt sein. Zudem sind w�hrend des
Studiums die Kontakte zu Insituten und Kliniken und damit zu den n�tigen
"Werkzeugen" noch intakter, als wenn erst mal in einer FeldWald- und
Wiesenklinik als Assistenzarzt angefangen wurde und bestenfalls in den drei
N�chten Nachtschicht pro Woche an der Doktorarbeit gearbeitet werden kann.
Anja
> Was das Q in der Institutsbezeichnung aber mit Qualitᅵt zu tun hat?
> Bestimmt nicht mit Qualitᅵt in der Medizinischen Versorgung der
> Kranken.
Na Du musst die Abkᅵrzung schon richtig hinschreiben und dann noch
zwischen den Leerzeichen die fehlenden Worte hineininterpretieren.
IQWiG: Institut fᅵr Qualitᅵt und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
=
Institut fᅵr *minimalste* Qualitᅵt und *maximalste* Wirtschaftlichkeit
im Gesundheitswesen.
Das erstaunliche ist doch, das das IQWiG quasi erst "einschreitet" wenn
eine Medikament/Therapie nicht nur auf dem Markt geht, sondern wenn
es/sie von den gesetzlichen Krankenkassen als Leistung(sfᅵhig)
akzeptiert wird. Somit stellt es also Zulassungsbestimmungen und
Bewertungsregularien anderer organe in Frage. Damit wedel also der
Schwanz mit dem Hund.
Der Gedanke der Patienteninteresse scheint mir bei der
Aufgabenstellung/Betrachtungsweise des IQWiG zu stark auf
Labormparameter belastet zu sein und nicht auf den gesamten Lebensumstand.
Das IQWiG sleber, mᅵsste eigentlich in der Lage sein bei allgemein
bekannter Sachlage, jedoch ohne vorliegen wissenschaftlich valider
Studien, den "Leistungsbeschnitt" auszusetzen und das auflegen von
studien zu fordern. Es darf imho nicht sein, das Herrscharen von
praktizierenden Medizinern und Anwendern (Patienten) fᅵr sich eine
gewisse positve Wahrnehmung haben und nichtmal versucht wird auf
statistisch ausgewertet Ambulanzpraxisdaten zurᅵck gegriffen wird.
Im letzten Fall, scheinen mir aber auch die Fachᅵrzte und zugehᅵrigen
Verbᅵnde mit Schuld zu sein, denn man kᅵnnte solche Datenstudien
auflegen, d.h. sinnvolle Kriterien ansetzen und 10tausende bis Millionen
Daten zusammen fᅵhren.
--
Glᅵck Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
> Warum wurde ihm die Zulassung nicht entzogen? Oder passiert sowas in
> Deutschland einfach nicht? Einmal Arzt, immer Arzt, vom Verhalten
> voellig unabhaengig?
Warum sollte man Herrn Prof. Dr. Peter T. Sawicki den die Zulassung
entziehen? So lange er seine Arbeit nach gegebenen und zulᅵssigen
wissenschaftlichen Kriterien durchfᅵhrt gibt es keinen Grund dazu. Wir
stossen uns doch nur an seiner und allg. Sichtweise. Wir mᅵssen dem
Herrn fairerweise auch zu gute halten das er selbst oft genug bemᅵngelt
hat, das keine oder nicht ausreichend belastbare wissenschaftlichen
Studien vorliegen - also auch auf Anfrage bei den Herstellern nicht die
fᅵr uns so gern gewᅵnschten Studien vorgelegt wurden/werden konnten.
Das immer wieder durch das IQWig herangezogene oder ausgeschlossene
Studien zur Diskussion stehen, stellt pauschal fᅵr mich noch keine
wissenschaftliche disqualifizierung dar, denn es wird fᅵr beide Fᅵlle
immer Befᅵhrworter und Gegener geben. An gewissen wissenschaftlichen
Grundsᅵtzen KANN das IQWiG nicht vorbei - leider vermisst man dabei aber
oft das weitere heranziehen von Bewertungskriterien. So kᅵnnte man vor
Beginn der "Analyse" etliche Mediziner aus "dem Feld" (Hospitᅵler,
Uni-Kliniken UND Praxen) schonmal pauschal nach deren
positiven/negativen Felderfahrung fragen - diese Auswerten und
Bewertungskriterien ableiten.
Beispiel: Wenn das Feedback vor Start der Analyse ᅵberwiegen lautet:
KIA=leichte Senkung im HBA1C und scheinbar _deutliche_ Senkung der
Hyporate und mehr Sicherheitsgefᅵhl der Patienten.
...dann stehen da fᅵr mich 2 *sehr* gewichtige Kriterien die bei einer
Parisituation der Laborparameter die KIA's favorisieren mᅵssten.
> Nun wird im Deutschen der Arzt auch gerne mit "Herr Doktor" angeredet oder
> es wird gesagt "Ich geh zum Doktor" und damit ist der Arzt gemeint. Das
> ist ᅵhnlich wie "Tempo" fᅵr alle Papiertaschentᅵcher. Ein "Doktor" ist
> nicht immer Arzt.
...und nicht jeder Arzt ist Dr.. Es gibt, wenn auch wenige,
Diplom-Mediziner.
Achherje. Ich will gar nicht (mehr) ᅵber etliche Promotionen aus meinem
Fachbereich nachdenken. Das trifft nicht nur Mediziner.
>> Das ᅵndert zwar nichts, aber ich habe mal ein paar Dissertationen von
>> Medizinern gelesen (ohne Zusammenhang mit Diabetes, eher im
>> Zusammenhang mit gebrochenden Grᅵten). Ich habe gestaunt, wie leicht
>> da manchmal ein Dr. vergeben wird. Das hᅵtte in anderen Fᅵchern
>> mᅵglicherweise nichtmal als Diplomarbeit gereicht.
>
> Och, wᅵhrend meiner studienzeit (nicht medizin) habe ich mitbekommen, dass
> jemand eine arbeit im umfang von 6 (in worten: sechs) seiten abgegeben hat
> und dafᅵr seinen titel bekommen hat.
6 scheint mir auch sehr wenig. Ich abe aber auch schon etliche gelesen
(ᅵhm, besser geguckt)- 150 bis 200 Seiten - nach Herauskᅵrzung
seitenweiser Danksagungen, Einleitungstexte, Extremscrolling ᅵber
Quellangaben, simpelste Grundlagenwiederholung ect. blieben dann noch
ca. 20 Seiten Nᅵhrwert ᅵbrig.
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Sawicki
sei noch angemerckt das das IQWiG in Kᅵln sitzt.
ᅵbrigens: Wenn man schon Titel vorannstellt, dann sollte man den Prof.
nicht vergessen.
>> Warum wurde ihm die Zulassung nicht entzogen? Oder passiert sowas in
>> Deutschland einfach nicht? Einmal Arzt, immer Arzt, vom Verhalten
>> voellig unabhaengig?
> Warum sollte man Herrn Prof. Dr. Peter T. Sawicki den die Zulassung
> entziehen?
Weil er bewusst Sachen tut, die zwangslaeufig Patienten grosses Leiden
auferlegt? Steht Aertzten keine vorrangiger Pflicht Leiden zu
erleichtern? Der Sawicki hat diesen Plicht offensichtlich verletzt.
> So lange er seine Arbeit nach gegebenen und zul?ssigen
> wissenschaftlichen Kriterien durchf?hrt gibt es keinen Grund dazu.
Das ist rein theoretisch, da er gegen diesen Kriterien verstossen hat.
Es gibt, z.B., etablierte Kriteria, wie man eine Insulintherapie mit
gegen einer anderen vergleicht. Der Sawicki hat in einem Bericht
behauptet, es gibt keine "Doppelblinde Studien, die Humalog mit Alt
vergleichen", deswegen ist Humalog nicht bewiesen. Kannst du irgendwie
vorstellen, wie mann so eine Studie ueberhaupt fuehren koennte?
> Wir stossen uns doch nur an seiner und allg. Sichtweise. Wir muessen
> dem Herrn fairerweise auch zu gute halten das er selbst oft genug
> bemaengelt hat, dass keine oder nicht ausreichend belastbare
> wissenschaftlichen Studien vorliegen -
Ja, mit Krokodiltraenen, oder? Auch sind Wissentschaftler, verglichen
mit Aerzten, voellig ignorant. Es gibt tausendfach Tatsachen, die
Diabetologen nach Jahrzehnte Erfahrung wissen, aber nur der kleinster
Teil davon ist wissenschaftlich bewiesen. Das heisst, der "Arzt"
schmeisst das Wissen seiner Kollegen einfach verachtungsvoll hin.
Problem ist, der Oeffentlichkeit betrachtet ihn als echten Arzt, der im
Kern "nichts gegen den Grundinteressen der Patienten tun wuerde", da
Aerzte sowas von natur aus einfach nicht tun. Die "verantwortlichen"
Politiker drehen die Koepfe weg, und so tun als ob sie dasselbe glauben.
> - also auch auf Anfrage bei den Herstellern nicht die f?r uns so gern
> gewuenschten Studien vorgelegt wurden/werden konnten.
> Das immer wieder durch das IQWig herangezogene oder ausgeschlossene
> Studien zur Diskussion stehen, stellt pauschal f?r mich noch keine
> wissenschaftliche disqualifizierung dar, denn es wird f?r beide F?lle
> immer Bef?hrworter und Gegener geben. An gewissen wissenschaftlichen
> Grunds?tzen KANN das IQWiG nicht vorbei - leider vermisst man dabei aber
> oft das weitere heranziehen von Bewertungskriterien. So k?nnte man vor
> Beginn der "Analyse" etliche Mediziner aus "dem Feld" (Hospit?ler,
> Uni-Kliniken UND Praxen) schonmal pauschal nach deren
> positiven/negativen Felderfahrung fragen - diese Auswerten und
> Bewertungskriterien ableiten.
> Beispiel: Wenn das Feedback vor Start der Analyse ?berwiegen lautet:
> KIA=leichte Senkung im HBA1C und scheinbar _deutliche_ Senkung der
> Hyporate und mehr Sicherheitsgef?hl der Patienten.
> ...dann stehen da f?r mich 2 *sehr* gewichtige Kriterien die bei einer
> Parisituation der Laborparameter die KIA's favorisieren m?ssten.
--
Alan Mackenzie (Nuernberg).
>> Warum sollte man Herrn Prof. Dr. Peter T. Sawicki den die Zulassung
>> entziehen?
>
> Weil er bewusst Sachen tut, die zwangslaeufig Patienten grosses Leiden
> auferlegt? Steht Aertzten keine vorrangiger Pflicht Leiden zu
> erleichtern? Der Sawicki hat diesen Plicht offensichtlich verletzt.
Das mᅵsste man Ihm bzw. dem Institut beweisen. Wie macht man das? Mit
validen belastbaren Studien. Die musst Du finden und auf dem tisch legen.
Genau das selbe Problem hat das IQWiG doch auch. Es gehᅵrt imho auch zu
den Pflichten des IQWiG schaden am Menschen durch nicht wirksame oder
"falsch" wirksame Medikamente/Therapien zu vermeiden.
>> So lange er seine Arbeit nach gegebenen und zul?ssigen
>> wissenschaftlichen Kriterien durchf?hrt gibt es keinen Grund dazu.
>
> Das ist rein theoretisch, da er gegen diesen Kriterien verstossen hat.
> Es gibt, z.B., etablierte Kriteria, wie man eine Insulintherapie mit
> gegen einer anderen vergleicht. Der Sawicki hat in einem Bericht
> behauptet, es gibt keine "Doppelblinde Studien, die Humalog mit Alt
> vergleichen", deswegen ist Humalog nicht bewiesen. Kannst du irgendwie
> vorstellen, wie mann so eine Studie ueberhaupt fuehren koennte?
Da mᅵchte ich gerade (aus Zeitgrᅵnden) nicht drᅵber spekulieren. Wenn
das IQWiG angeblich offenlegt das es keine belastbaren Studien gibt muᅵ
man das Gegenteil beweisen. Findet man keine belastbaren Studien, hat
das IQWiG insofern recht, das es sagen kann das der Nutzen nicht
bewiesen ist. Damit hat das IQWiG nicht gesagt das es keinen Nutzen gibt.
Wer in den Berichten des IQWiG einmal nachliest, sieht das aufgefᅵhrt
wird wo und wie nach Studien gesucht wurde. Auch unter welchem Fokus
gesucht wurde.
>> Wir stossen uns doch nur an seiner und allg. Sichtweise. Wir muessen
>> dem Herrn fairerweise auch zu gute halten das er selbst oft genug
>> bemaengelt hat, dass keine oder nicht ausreichend belastbare
>> wissenschaftlichen Studien vorliegen -
>
> Ja, mit Krokodiltraenen, oder? Auch sind Wissentschaftler, verglichen
> mit Aerzten, voellig ignorant.
Zunᅵchst sind ᅵrzte auch als Wissenschaftler anzusehen.
> Es gibt tausendfach Tatsachen, die
> Diabetologen nach Jahrzehnte Erfahrung wissen, aber nur der kleinster
> Teil davon ist wissenschaftlich bewiesen.
Ja, und genau deshalb, also weil sie nicht valide belegen kᅵnnen und nie
valide ausgewertet und interpretiert haben, hat es schon reichlich
"urban legende"-Fᅵlle gegeben.
> Das heisst, der "Arzt"
> schmeisst das Wissen seiner Kollegen einfach verachtungsvoll hin.
Das ist sein Job. Genauer gesagt es Job des IQWiG Beweise Fᅵr oder Gegen
eine Sache zu finden. Wer sagt den das der/die ᅵrzte mit Ihrem
Erfahrungswissen wirklich recht haben? Fehlinterpretationen und flasch
Schlussfolgerungen gibt es auch in anderen wissenschaftlichen Bereichen.
Ich sehe sowas hᅵufig und bin selbst nicht davor gefeit.
> Problem ist, der Oeffentlichkeit betrachtet ihn als echten Arzt,
Herr Sawicki ist _echter_ Arzt. Ich mᅵchte aus sachlichen Grᅵnden
ᅵbrigens die Person "Sawicki" so nicht mehr verwenden. Herr Prof. Dr.
Sawicki ist Leiter des Instititut - er ist nicht das selbst und alleine
das Institut.
> der im
> Kern "nichts gegen den Grundinteressen der Patienten tun wuerde", da
> Aerzte sowas von natur aus einfach nicht tun.
Auch diese, eher zynische Bemerkung, ist vollkommen unangebracht und
nicht sachdienlich. Oftmals ist gerade das einschreiten einer 2.
Fachperson wichtig, um Schaden von jemanden abzuhalten. Du gehst doch
nicht wirklich zu einem Arzt und bist 100% davon ᅵberzeugt das er dich
immer zu 100% richtig und bestmᅵglich behandelt oder? Du hast sicherlich
auch schonmal erlebt das Dir Behandlungen widerfahren sind, die nicht
"gewirkt" haben.
Es sollte klar sein, das viele schreien "das ist genau das richtige
Medikament". Fordert man nachvollziehbare Beweise/Fakten kann diese aber
kaum einer darbringen.
Stellt sich spᅵter mal heraus das ein neues Medikament, statistisch
betrachtet, eher eine geringere Wirksamkeit oder mehr Nebenwirkungen
oder bei gleicher Wirksamkeit den 3-fachen Preis hat, wissen wir das wir
mal wieder von dem jeweiligen Hersteller ᅵberm Tisch gezogen wurden -
genau dieses Geldvernichten gehᅵrt verhindert. Das Geld fehlt an anderen
Ecken und/oder zu hᅵheren Belastungen.
> Die "verantwortlichen"
> Politiker drehen die Koepfe weg, und so tun als ob sie dasselbe glauben.
Die "anderen Politiker" sind zunᅵchst meist nicht sachkompetent (sind ja
keine praktizierenden ᅵrzte) und mᅵssen auf auf Drittinformationen
Entscheidungen fᅵllen. Dies tut die Politik sowieso nicht nach rein
sachlich-fachlichen Kriterien und so wie es eigentlich sein mᅵsste,
sondern stark beeinflusst mit populᅵren Kriterien, denn der
"Ottonormalverbraucher" kappiert das meiste i.d.R. auch nicht, schreit
aber sofort mᅵchtig wenn er mehr zahlen muss oder ab morgen nicht mehr
privat mit dem Auto fahren darf. Sprich die politik handelt auch mehr
nach dem Volksgeschrei als der Sachlage.