als kontroversen Kriegsschauplatz zur Diskussion um Konzerogenitᅵten von
versch. Insulintypen, besser gesagt Insulinprᅵparaten, mᅵchte ich eine
Diskussion gemᅵᅵ Topic anstossen.
Es ist allg. bekannt das bei Diabetikern eine deutlich erhᅵhte
Zᅵliakieinzidenz auftritt (ca. jeder 10.).
Vieles wird diskutiert und vermutet. Vorallem wurden bei
Epidemilogischen Betrachtungen der Hᅵufigkeit ein Fokus auf grundlegende
Ernᅵhrungsunterschiede geworfen (z.B. Reis gegenᅵber Weizen).
Es ist ebenfalls auffᅵllig das die (diagnostizierte) Prᅵvalenz in den
letzten ca. 40 bis 50 Jahren stark zugenommen hat. Im einfachsten Fall
liegt es nur an verbesserten Screeningmethoden ansonsten z.B. an
Verᅵnderungen in der Ernᅵhrung oder Umwelteinflᅵssen ect. pp.
Lange Rede kurzer Sinn:
Kann eine hohe Prᅵvalenz fᅵr Zᅵlikaie bei Diabetikern (insb. T-1),
gerade auf die Verwendung von exogen applizierten Insulinlᅵsungen
zurᅵckgefᅵhrt werden? Wenn es dazu statistische Untersuchungen gibt,
schlᅵsseln diese auch die Insulintypen und Verwendungsdauer auf?
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Glᅵck Auf - Bodo Mysliwietz
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http://www.labortechniker.de/
> Lange Rede kurzer Sinn:
> Kann eine hohe Pr�valenz f�r Z�likaie bei Diabetikern (insb. T-1),
> gerade auf die Verwendung von exogen applizierten Insulinl�sungen
> zur�ckgef�hrt werden? Wenn es dazu statistische Untersuchungen gibt,
> schl�sseln diese auch die Insulintypen und Verwendungsdauer auf?
Ich dachte bis jetzt immer, dass Z�likaie auch so eine Art
Autoimmunerkrankung ist. Dann w�re es doch naheliegend, dass es zu
einer H�ufung bei T1 kommt, oder? Das Immunsystem spielt dann nicht
nur bzgl. der Betazellen oder des Insulins selbst verr�ckt. Wenn das
Humaninsulin selbst angegriffen wird, wie das ja einige Nutzer von
Tierinsulinen behaupten, w�ren gerade von dem HI abweichende Insuline,
die zwar die Wirkung von Insulin haben, aber von den Antik�rpern nicht
erkannt werden, g�nstiger?
Joerg
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Da Scharlatane das Sagen erhalten werden, bin ich
strikt gegen eine Positivliste im Gesundheitswesen.
Wir brauchen eine Qualit�tssicherung f�r das IQWiG.
Es kommt in beiden Richtungen zu einer deutlichen Hᅵufung. DM's bekommen
wesentlich hᅵufiger Zᅵliakie, Zᅵliakiekranke wesentlich hᅵufiger DM.
> Das Immunsystem spielt dann nicht
> nur bzgl. der Betazellen oder des Insulins selbst verrᅵckt. Wenn das
> Humaninsulin selbst angegriffen wird, wie das ja einige Nutzer von
> Tierinsulinen behaupten, wᅵren gerade von dem HI abweichende Insuline,
> die zwar die Wirkung von Insulin haben, aber von den Antikᅵrpern nicht
> erkannt werden, gᅵnstiger?
Wenn ich das nur beantworten kᅵnnte. Aber diese Fragestellung passt sehr
gut in meinen Gedankengang.
Ein risiege Datensammlung die aus den letzen 4 Jahrzehnten (viele Prxen
dᅵrfte es nicht mehr geben) alle DM's mit Ihre Anamnese und den
jeweiligen Inslintypen und Verwendungszeitrᅵumen erfasst kᅵnnte so
manches klᅵren bzw. aufzeigen helfen.
>> Vieles wird diskutiert und vermutet. Vorallem wurden bei
>> Epidemilogischen Betrachtungen der H�ufigkeit ein Fokus auf
>> grundlegende Ern�hrungsunterschiede geworfen (z.B. Reis gegen�ber
>> Weizen).
>
> Z�liakie ist Glutenunvertr�glichkeit.
> Demzufolge sollte bei Vermeidung von Weizen und Vorzug f�r Reis das
> Auftreten der Z�liakie gemindert sein. Reis ist bekanntlich
> glutenfrei.
Wenn man gluten wegl��t, beseitigt man aber nicht die Ursache, sondern nur
den akuten Ausl�ser. Und eine Frage w�re halt, ob man durch weizenbetonte
Ern�hrung eine Z�liakie ausl�sen oder provozieren kann. Und Bodos Frage
zielte eben darauf ab, ob man auch die Insulinart als Provokator sehen
kann... genauso wie man eine kurze Stilldauer und damit einen fr�heren
Kontakt mit Kuhmilchprodukten als Diabetes-Ausl�ser annimmt - womit die
Diabetesh�ufigkeit bei kurzer Stilldauer UND Kuhmilch statt Ziegenmilch
erkl�rt w�re.
Anja
[...]
> Und Bodos Frage
> zielte eben darauf ab, ob man auch die Insulinart als Provokator sehen
> kann...
Exakt!
> genauso wie man eine kurze Stilldauer und damit einen frᅵheren
> Kontakt mit Kuhmilchprodukten als Diabetes-Auslᅵser annimmt - womit die
> Diabeteshᅵufigkeit bei kurzer Stilldauer UND Kuhmilch statt Ziegenmilch
> erklᅵrt wᅵre.
und bei der Thematik enrinnere ich mich noch schᅵn der Argumente fᅵr das
lange Stillen. Abgesehn von der grundlegenden Natᅵrlichkeit hat mein
Frau auch Monate lang gestillt. Unsere Tochter hat es dennoch nicht
davor bewahrt, ᅵber mehr als einem Jahr einen sehr hohen Leidensweg
bzgl. Atemwegeserkrankungen, zu haben. Von 0,75 bis 4 Lebensjahre, wurde
es nach einem Arztwechsel zumindest besser.
Erst als ich anregte doch auch bei unserer, damals 4-jᅵhrigen, Tochter
die Grippeschutzimpfung einzufᅵhren, wurde es deutlich und nachhaltig
besser. Das war damals noch lange nicht Standard bei Kinderᅵrzten - das
Ergebnis hat selbst die Kinderᅵrztin erfreut.
Spᅵter hat das lange Stillen unsere Tochter auch nicht vor dem DM-1 bewahrt.
BTW: Habe ich ᅵbrigens schon mehrrfach darᅵber nachgedacht ob nicht
gerade solche Impfungen auslᅵser fᅵr DM-1 sein kᅵnnten. Das STᅵnde dann
wieder auf einem anderen Blatt und sollte in diesem Thread aber nicht
zur Diskussion stehen.
Die Schweinegrippe lᅵᅵt grᅵᅵen! Womit die provokatorische Frage berechtigt
scheint, ob durch eine Massenimpfung mit einem neuen Impfstoff, der von der
Pharmaindustrie mit Milliardenkosten gekauft und deshalb jetzt unbedingt "an
den Mann gebracht" werden muᅵ, nicht mehr Menschen gesundheitlich geschᅵdigt
werden als geschᅵtzt?
Aber das wird in dieser NG keiner beantworten kᅵnnen - wenn ᅵberhaupt.
Gruᅵ Klaus